Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXIV (1929)
- Issue
- Heft 85 (29.10.1929)
- Date
- 1929-10-29
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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Einzelnummer 0£S Goldmark JÜDISCHE RUNDSCHAU Ergeheint jeden Dienstag u. Freitag. Bezugspreis bei der Expedition monatlich 2,— Goldmark, vierteljährlich 5,75 Goldmark. Au»l*!><U«*'«MH»mMK* werden ja der ,WShrang der efarelnen Und« beierlmet. Aawtamprai•: 8 *#*!>. NanpareillereUe 0,50 G-M. Stollem-Muche 0J5 G.-M. Mtimmcr 85 Berlin, 29. X. 1929 Redaktion Varlag und Anzeigen-Verwaltung: Jüdische Rundschau G.m.b.H., BerlinW15, Meinekestr. 10 Telephon: J 1 Bismarck 7165-70. AaiejaenecUaSt Dieaatag aad Fraliag ntchaitla■■ 4 Uhr RedaktionsschluS Sonntag und Mittwoch nachmittag. Paataehack.KjBBtaa! BerUa 17392. Beaal V 9355, Bdtnd 68033, Bfä*■•! 39433. Bwfspeat 59693, Demd* 1973, Hast 140470, P*■* $9410, Saawbunt 16430, Wanchia 190 708, Wien 156 030. Brak .Xo«1e»l partaatldtar and Kadonan>aa]c, Depoait« Kaaaa Berlin, KarfBismadnai■ 528 Banca da Eet, Cwn.uti (Rumiaien); Angl« Palette■ Cs. in Half*•?«niMiem, Tel •Aviv. ב״׳ה תשרי* תד״צ I XXXIV. Jahrg. per »onljw»11» erstrebt »Br das lOdlsche Vom die Schaffung einer öffentlich.rechtlich flo»lchort<m Helmotitt» in Palästina. ״Baseler Programm.'» Die Untersuchung beginnt Zwei Jahre Zuchthaus für Taleb Markah ln dem Prozeß gegen Scheich Taleb Markah, der bezichtigt war, den Pogrom In Hebron angestiftet zu haben, wurde am 14. d. Ni. in Jerusalem das Urteil gesprochen. Der Angeklagte, der bekanntlich Mitglied der arabl- *chen E xefcutive ist, wurde zuzweiJahrenZuchthaus und 50 Pfund Geldstrafe verurteilt, lieber den Verlauf des Prozesses haben wir bereits eingehend berichtet. Urteil Im!weifen Safeder Mordprozeß Die vier Angeklagten zu je 10 Jahren Zuchthaus verurteilt Haifa, 23. Oktober. (J. T.A.) Das Gericht in Haifa hat die vier Araber aus Safed, die angeklagt waren, an der Ermordung der 60jährlgen sephardlschen Jüdin Lula Farajoun während des Safeder Pogroms beteiligt gewesen zu sein, zu je 10 Jahren Zuchtbaus verurteilt. Das Gericht fand, daß das Bewelsmaterial nicht genug gravierend Ist, um die Todesstrafe zu rechtfertigen. Die Angeklagten wurden nicht wegen Mordes, sondern wegen Beteiligung an Gewalttaten und der Bedrohung jüdischen Lebens und Eigentums verurteilt. * Aus einer am 25. Oktober ln Jerusalem veröffentlichten Zusammenstellung geht hervor, daß bisher von den Polizeigerlchten 556 Araber und 58 Juden abgeurtetlt worden stad. Die Gerichtshöfe haben Bisher die Prozesse gegen 102 Araber und 10 Juden durchgeführt. Bisher sind 5 Todesurteile gefällt worden. Diese werden jedoch wahrscheinlich noch vom Berufungsgericht überprüft werden. Am 26. Oktober erschien in dieser Angelegenheit eine Deputation arabischer Frauen, bestehend aus moslemischen und christlichen Frauen, beim High Commlssioner. Die Waiden in der Tschechoslowakei Jüdische Vertretung gesichert Nach den bis Montag mittag bei der JTA. vorliegenden telegraphischen Meldungen wurden bisher in der Tschecho- Slowakei 60 000 jüdische Stimmen gezählt. Danach ist zum erstenmal in der Tschechoslowakei eine jüdisch*nationale Parlaments Vertretung gesichert, da infolge $r. 1pJtv.det'׳%pp||11j^|p,; pnder|1eit getroffenen Veretafc§r^jg״ ' verlören gehen. Der Präsident des jüdischen Nationalrats, Dr. Ludwig Singer, ein bekannter Führer der Zionisten in der Tschechoslowakei, ist somit gewählt. In Erwartung der Kommission Das von der Regierung für die Untersuchungskommission vorbereitete Material über die Unruhen umfaßt 10 000 Seilen. Die Presse nimmt an, daß das von den Zionisten und den Arabern vorbereitete Material den gleichen Umfang hat. Wie ״Falastin“ mitteilt, hat sich Jamal Hussein! im Auftrage des Obersten Moslemischen Rates nach London begeben. Taj Farouki, ein bekannter moslemischer Gelehrter aus Ramleh, fordert in der Presse die arabischen Führer auf, die britische Untersuchungskommission zu boykottieren und die Forderung zu erheben, daß der Oberkommissar Chancellor selbst in den Anklagezustand versetzt werde. Die größten Feinde der Araber, schließt Taj Farouki, sind die britische Regierung und ihre Verwaltung in Palästina. Am Tage der Ankunft der Kommission wurde die P 01 i - zeistunde in Jerusalem auf 11 Uhr abends festgesetzt (bisher 9 Uhr). Maßnahmen gegen den Boykott Jerusalem, 23. Oktober. (J.T.A.) Wie schon mitge-!eilt, hat die Palästina-Regierung eine Sonderverordnung betreffend Maßnahmen zur Bekämpfung der Boykott- Propaganda getroffen. Die Polizeirichter haben Instruk* tionen erhalten, gegen Boykott-Agitatoren summarisch und in strengster Weise vorzugehen. Besondere britische Polizeioffiziere wurden mit der Ueberwachung der Boykott-Bewegung betraut. Da die terrorisierten arabischen Käufer in der Regel vor dem Richter nicht erscheinen, wurde bestimmt, daß die Aussage des Kaufmanns, gegen den sich die Boykott-Propaganda richtet, genügt, um ein Verfahren gegen den Agitator einzuleiten. Verstöße gegen das Verbot der Boykott-Propaganda fallen unter die Bestimmungen des Aufruhrgesetzes. Richter Defreitas hat gegen einen aus Aegypten stammenden Araber, der gegen einen arabischen Käufer in einem jüdischen Laden einen Einschüchterungsversuch unternommen hat, eine Gefängnisstrafe von vier Wochen verhängt und ferner die Landesverweisung nach Verbüßung der Strafe beantragt. Verminderpg der britischen Trappen Jerusalem, 25. Oktober. (J. T. A.) Das Londoner Kriegsministerium hat die Zurückziehung des Green Howards Bataillon aus Palästina verfügt, so daß gegenwärtig nur zwei britische Bataillone In Palästina stationiert sind. Es verlautet, daß die Verminderung der britischen Truppen gegen den Willen des Oberkommissars Sir John Chancellor geschieht. Geht Luke? Jerusalem, 23. Oktober. (J-T.A.) Es verlautet, daß der Chefsekretär der Palästina-Regierung, Herr Luke, wenige Wochen nach Eintreffen der Untersuchungskommission In Palästina einen längeren Urlaub antreten wird.־ Erste Sitzung der Kommission Die englische Untersuchungskommission hielt am 24. Oktober in Jerusalem Ihre erste öffentliche Sitzung ab. Infolge der Kleinheit des Saales des Gerichtsgebäudes konnte nur eine beschränkte Oeffentlichkelt zugelassen werden, für die Eintrittskarten ausgegeben worden waren. Unter den Anwesenden waren zahlreiche Konsuln der europäischen Staaten (darunter auch der deutsche Generalkonsul Dr. Nord). Auch der Bürgermeister von Jerusalem Nashashlbi war anwesend. Als Vertreter der Parteien waren folgende Anwälte erschienen: Für die Palästina-Regierung Mr. Keneim Preedy, K. Cn für die arabische Exekutive Mr. Stoker,. K. C« und für die zionistische Exekutive Sir Boyd Merriman, K. C, und Viscount Erieigh, K. C. Außer dem Generalstaatsanwalt und Pollzeioiflzleren waren keine Beamten der Regierung anwesend. Der Vorsitzende der Kommission Sit Walter Shaw betonte In seiner Eröffnungsrede, es sei wünschenswert, daß eine Sitzung für die Oeffentlichkelt und Är Üe Presse zugänglich ist./:׳ Die künftigen Sitzungen weröe§״;Ä‘.,#!s- Schluß ׳der Oeffentlichkeit stattfinden. Die jüt|gsiBn;:,tHglM:|1Ön^ Ereignisse, fahr Sir Walter fort, haben das Gewissen der ganzen Welt erschüttert und werden von *Den Cftte»':der Be-״ völkerung bedauert. Alle sind eWg־ ln-lem:1iwpp«11e>.nach einer «i»par'tell‘s-e11״,e1t Untersuchung der Ursachen der Unruhen und Verhütung eine) Wiederholung. Die Konipetenz dieser Untersuchung sei Jedoch alt die 'f •ststellu«g:!. der unmittelbaren Ursache» beschränkt. Frage» höherer (Communique.) Unter dem Vorsitz von Direktor Oscar Wassermann fand am Dienstag, dem 22. Oktober, im Hotel Kaiserhof in Berlin eine Sitzung statt, zu der Herr Direktor Wassermann auf Grund der ihm in der ersten Tagung des Administrative Committee der Jewish Agency erteilten Aufträge eingeladen hatte. Die Sitzung war der Besprechung grundlegender konstitutioneller und organisatorischer Fragen des Keren Hajessod gewidmet, der durch die Annahme der Konstitution der Jewish Agency deren hauptsächliches Finanzinstrument geworden ist. Direktor Wassermann ist auf der Züricher Tagung zum Vertreter der Nichtzionist eff im Direktorium des Keren Hajessod gewählt worden und hat die Vollmacht erhalten, auf der von ihm einzuberufenden Sitzung zusammen mit dem bisherigen Direktorium des Keren Hajessod und von ihm auszuwählenden nichtzionistischen Persönlichkeiten definitive Vorschläge für die nächste Sitzung des Administrative Committee auszuarbeiten und solche Maßnahmen zu treffen, die die Anassung des Keren Hajessod an die geänderten Verhältnisse etreffen. Außer Herrn S. Kaplansky, der durch politische Verbandhingen in London festgehalten wurde, nahmen an der Sitzung die geschäftsführenden Direktoren des Keren Hajessod, Dr. A. Hantke und L. Jaffe, Dr. Feiwel, der gleichzeitig die Exekutive der Jewish Agency vertrat, die Herren Naid i t s c h, Dr. Barth und Dr. H a I p e r n, sowie der Generalsfikretär des Keren Hajessod, Leo rferrtnann, teil, ferner Generaldirektor Dr. Weiner (Brünn), Dr. Bernhard Kahn (Berlin), Willy Dreyfus (Berlin) und Leo Simon Berlin), sowie Kurt Blumenfeld. Ihr Fernbleiben hatten außer einigen Herren aus Deutschland die Herren d’Avigdor Goldsmia und Sir Meyer Spielmann (London), sowie die Herren Dr. Visser und Andriessen aus Holland entschuldigt. Direktor Wassermann stellte als ersten Punkt der Tages- Ordnung die Frage der Ergänzungdes Direktoriums durch Zuwahl von nichtzionistischen Mitgliedern zur Besprechung. Da der Keren Hajessod das Finanzinstrument der Jewish Agency bildet und in der Jewish Agency die Parität von Zionisten und Nichtzionisten durchzuführen sei, sollte diese Gleichstellung auch bei der Zusammensetzung des Direktoriums Anwendung finden. Das Prinzip wurde einstimmig von der Sitzung als Richtlinie akzeptiert. Es wurde ferner lieber־ einstimmung darüber festgestellt, daß bei der Auswahl der neu zu wählenden Direktoren das Prinzip der Vertretung der Länder nicht angewendet werden soll. Vorderhand wurde beschlossen, die Herren Dr. Bernhard Kahn (Berlin) und Dr. Visser, den Vorsitzenden des Keren Hajessod für Holland, ins Direktorium zu nominieren. Ueber die Besetzung der weiteren vier Direktorenposten werden noch Verhandlangen erfolgen, für die sich Dir. Wassermann zur Verfügung stellte. Die bisherige Geschäftsführung des Direktoriums wurde bestätigt. Die Leitung durch die geschäftsfiihrenden Direktoren geschieht in Ausübung der seitens des gesamte» Direktoriums zu erteilenden Richtlinien und Vollmachten. Eine ausführliche Besprechung erfuhr die Reorganisierung der Komitees des Keren Hajessod in den einzelnen Ländern. Im Interesse des Erfolges des Keren Hajessod sollen diese Komitees neutral zusammengesetzt sein. In den Ländern, in denen bisher Nichtzionisten nicht oder licht in ausreichender Zahl in den Komitee« vertreten waren, Politik seien ausgeschlossen. Der Redner appel- Berte an alle Parteien, der Kommission bei Ihrer schweren Arbeit volle Unterstützung zu gewähren. Schwere Vorwürfe, so sagte er, sind von den Arabern und von den Jtiden gegeneinander erhoben worden, und beide Teile lehnen die Veraittwortung ab. Vorwürfe sind auch gegen die Verwaltung erhoben worden. Der Zweck der Untersuchung ist die Fest- Stellung der Wahrheit und die Wiederherstellung des Vertrauens, auf dem die Zukunft Palästinas beruht. Die Untersuchung, fährt der Vorsitzende fort, ist keine gerichtliche und hat keinerlei richterliche Vollmacht. Sie Ist lediglich eine Kommission def Londoner Zentral« reglerung, nicht etwa der Palästina-Regierung und auffi nicht der palästinensischen Bevölkerung. Die Palästina-Regierung hat lediglich die Vollmacht für sichln Anspruch genommen, Beweisanträge zu stellen, und man hat sich ferner auf ein Verfahren geeinigt, wobei drei Vertretet jeder PatJel zugelassen werden, die auch Ihre eigenen und andere Zeugen ausfragen düfiafl.Er werde jedoch, schließt,der Vorsitzende, dafür sorgen, d|ß die Beweisaufnahme sich streng im Bereich des der Untersuchung gesetzten Zieles halte. ‘‘:Nach der’|f|ife des ׳Vorsitzenden entstand׳ eine, kurz#׳ Debatte tlhfi'׳das 'Verfahren. Man einigte sich darauf, daß die •Vertreter•’ öfer '׳'Partelett ׳•; nicht . auf drei beschränkt' *ein müiton.;Zuerst wird Mr. Sau »der! verhör* ׳werden,, *W»׳ zur .׳Zelt, der Aussehrelt»mgen:‘:fc bet djhjr. iP ©Ti * e Iwar.Ternef; iie|enigen Pölizeiorgane, die Berichte erstattet haben. Sodann wird;die Kommission ״einige der Orte der• Unruhen besuchen, to‘jBeg!eltuag;y©n. je einem Vertreter jeder Gruppe. Die, Verhandlang wurde sodann auf Montag vertagt. ' 1 ‘ ׳7.׳, ' soll äut deren stärkere Beteiligung an den Keren Hajessod• Komitees hingearbeitet werden. Sie sollen womöglich mindestens die Hälfte in den Komitees bilden. Von diesen Riehtlinien sollen Abweichungen nur stattfinden, wo die lokalen Verhältnisse die Durchführung vorläufig unmöglich oder als unpraktisch erscheinen lassen. Es wurde beschlossen, daß sich die Konferenz auf Grund der Tatsache, daß der Keren Hajessod das Hauptfinanzinstrument der Jewish Agency ist und die Agency ihr gesamtes Palästina-Budget aus dem Keren Hajessod finanziert, an sämtliche Mitglieder des Council der Jewis Agency mit der Aufforderung wendet, in den von ihnen in der jewish Agency vertretenen Ländern sich aktiv und energisch an der Arbeit der Lokalkomitees des Keren Hajessod verantwortlich zu beteiligen. Insbesondere wurde die Erwartung ausgesprochen, daß die nichtzionistischen Mitglieder des Council aer Jewish . Agency, soweit sie bisher an der Keren Hajessod-Arbeit noch nicht teilenotnmen haben, nunmehr dem Keren Hajessod als dem onds der Jewish Agency ihre aktive Unterstützung leihen und sich auch persönlich zur Verfügung stellen. Herr Direktor Wassermann übernahm es, sich im Sinne dieser Resolution an alle nichtzionistischen Mitglieder des Council zu wenden. Aut Vorschlag des Vorsitzenden wurde ferner beschlossen, die Mitglieder des Council zu bitten, dafür einzutreten, daß in den betreffenden Lindem außer den zentralen Samm- Iungen des Keren Hajessod und des Keren Kajemeth keine Sondersammlungen oder Sammlungen für Sonderinstitutionen entfaltet werden. Die Herren Dr. Hantke und Dr. Barth übernahmen es, Vorschläge auszuarbeiten, wie diese Resolution in Berücksichtigung der vom Zionistenkongreß gefaßten Be- Schlüsse über die Gestattung bestimmter Sondersammlungen angewendet werden könne. Hierauf fand eine lebhafte Aussprache über die Sammlungsunkosten des Keren Hajessod in den verschiedenen Ländern statt. Es wurde zur Kenntnis genommen, daß das Hauptbüro des Keren Hajessod eine sehr eingehende Kontrolle führt. Die Grundsätze, von denen sich die Geschäftsführung bei der Ausübung dieser Kontrolle leiten läßt, fanden allgemeine Zustimmung. Der Etat des Hauptbüros, der die organisatorischen, propagandistischen und Verwaltungsunkosten der Zentrale darstellt und in Zürich festgestellt worden ist, wurde in seinen einzelnen Punkten behandelt und genehmigt. Es wurde übereinstimmend der Ueberzeugung Ausdruck gegeben, daß die zu erwartende Erhöhung ider Einnahmen des Keren Hajessod auch zu einer Erniedrigung des Prozentsatzes der gesamten Sammelunkosten führen werden. Zum Schluß der Sitzung wurde darüber gesprochen, daß nunmehr, da die Hilfsaktionen, die die Vorfälle in Palästina in den einzelnen Ländern ausgelöst haben und die sehr ertreuliche Gesamtresüitate ergeben haben, abgeschlossen sind, die Keren Hajessod-Arbeit überall miterhöhterEnergie aufgenommen werden müsse. Direktor Wassermann schloß die Sitzung mit dem Dank an alle Teilnehmer und mit dem Ausdruck der Hoffnung, daß die Erfolge des Keren Hajessod die finanzielle Basis für die konstruktive Arbeit der Jewish Agency in dem vollen Umfang liefern werden, der durch die angenommenen Budgetpläne und durch die Notwendigkeit der Entwicklung und Verstärkung der Arbeit in Palästina gegeben ist Konferenz in Berlin nnier dem Vorsitz von Direktor Oscar Wassermann