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Jüdische Rundschau · 1929-09-20 · Heft 74 (20.9.1929) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXIV (1929)
Issue
Heft 74 (20.9.1929)
Date
1929-09-20
Page
– (sequence 1)
Language
German
Belongs to
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Einzelnummer 0£5 Goldmark DDISCHE RUNDSCHAU Erscheint jeden Dienstag u. Freitag. Bezugspreis bei der Expedition monatlich 2,— Goldmark, vierteljährlich 5,75 Goldmark■ Atisbadsabantieinenta werden in dar Wahrung der ajnaelnea Linder berechnet Anzeigenpreis: 8 p*8p. NoapareÜJezeÜ« 0,50 G.-M. Stellengesuche 0,25 G.-M. Redaktion Verlag und Anzeigen-Verwaltung: Jüdische Rundschau G.m.b.H., BerlinW15, Meinekeatr.lO Telephon: J l Bismarck 7165-70. Poetacheek-Kontan: Berlin 17392, Basel V 9355, Belgrad 68032, Brüssel 39433, Budapest 59691 Danzig 1973, Haag 140470, Prag 59410, Stmaburg 16430, Warschau 190708, Wien 156 030. Bank-Kenten: t?anns1ädter and Nationaibaak, Depositen - Kasse Berlin, KurfürstentUmm 52; Banca de Eat, Cernauti CRamanien); Angln Palestiae Co* in Haifa, JeniaaJem, Tel-Aviv. Nummer 74^, | Berlin, 20. IX. 1929 Redaktionsschluß Sonntag und Mittwoch nachmittag. ט״ו אלול׳ תרס״ט | xxxiv. jahrg. per Zionismus erstrebt für das jQdische Volk die Schaffung einer Öffentlich - rechtlich gesicherten Heimstätte In Palästina. ״Baseler Programm.“!esolufionen der londoner Süzund Das Administrative Committee der Jewish Agency und das Aktions-Comitl der Zionist!- schert Organisation haben in ihrer am 13. September beendeten gemeinsamen außerordentlichen Tagung die folgenden Resolutionen gefaßt: f. Die Jewish Agency bringt ihre Entrüstung und ihr Entsetzen über die jüngsten Greuel in Palästina zum Ausdruck, zollt den Tribut der Ehre dem Andenken jener, die ihr Leben lassen mußten, spricht den Familien der Gefallenen und allen anderen Opfern der Ausschreitungen ihr herzlichstes Mitgefühl aus und spricht ihre tiefe Bewunderung aus allen Teilen der jüdischen Bevölkerung Palästinas, die in ihrer Selbstverteidigung einen unerschütterlichen Mut an den Tag gelegt haben, und sie bringt ihre Ueberzeugung zum Ausdruck, daß bei einer besseren Voraussicht und bei angemesseneren Vorbereitungen seitens der für den Schutz des jüdischen Lebens und Eigentums verantwortlichen Behörden der Aufruhr hätte vermieden werden können. II. Die Jewish Agency erklärt, daß der jüngst unternommene Versuch, die Fundamente des Jüdischen Nationalheims durch Gewalt zu zerstören, alle Merkmale eines sorgfältig überlegten Planes getragen hat; dieser Aufruhr wird aber das jüdische Volk nicht von seinem Wege abirren lassen; es wird mit erneuter Energie das Werk des Wiederaufbaus, das es auf sich genommen hat, und das zur Vollendung zu bringen es fest entschlossen ist, wieder aufnehmen. III. Im Zusammenhang mit den Maßnahmen, die seitens der Regierung hinsichtlich der Wiederherstellung der Ordnung und der Untersuchung der Ursachen der jüngsten Exzesse getroffen werden, wird die Exekutive der Jewish Agency aufgefordert, bei der Regierung dringende Vorstellungen nach der folgenden Richtung zu erheben: a) Die Jewish Agency erkennt jede Anstrengung an, die seitens der Regierung zur Wiederherstellung der Ordnung gemacht worden ist, es ist aber einleuchtend, daß es im.JMflci( mf jeden bedrohten Punkt sofort verfügbar sein könnte. Unter diesen Umständen erhebt die Jewish Agency Protest gegen die Aktion der Behörden in Palästina, die die im Selbstschutz tätigen juden entwaffneten. Es ist notwendig, daß die Juden in die Lage versetzt werden, an ihrer Verteidigung, wo dies nottut, teilzunehmen; dadurch werden Maßnahmen, die die Regierung später hinsichtlich der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit ln Palästina treffen mag, nicht beeinträchtigt. Die Jewish Agency fordert dringend, daß unverzüglich eine entsprechende Zahl j U - discher Freiwilliger als Sonder polizisten angeworben wird. b) Dringend notwendig ist es, daß die Palästina-Adminlstration entsprechende Vorkehrungen trifft, um den notleidende!1 Juden Hilfe zu gewähren; die Jewish Agency ist überzeugt, es sei die Absicht der britischen Regierung, daß die Palästina-Administration ihren Verpflichtungen nach dieser Riehtung nachkommt. Unbeschadet irgendwelcher anderer Maßnahmen, die ergriffen werden mögen, stellt die Jewish Agency das Efsuchen, daß der Palästina-Administration die Weisung zugehen solle, den Vertretern der Jewish Agency in Palästina sofort eine ansehnliche Summe für Zwecke der sofortigen Hilfe zur Verfügung zu stellen. c) Die Jewish Agency erwartet, daß die Palästina-Administration den Juden Palästinas für die von Ihnen erlittenenSchädenan Gesundheit, Eigentum usw. volle Entschädigung leistet, und sie stellt das Ersuchen, daß sofort Anstalten getroffen werden, die Höhe dieser Schäden festzustellen. d) Die Jewish Agency nimmt als feststehend an, daß die durch die britische Regierung ernannte Untersuchungskommission die Vollmacht hat, auch das Verhalten der Palästinareglerting in ihrer Behandlung der begangenen Greueitaten und der Vorkommnisse, die zu diesen Greueltaten geführt haben, in den Kreis ihrer Untersuchung zu ziehen. JV. Die Jewish Agency ist der Meinung, daß die unverzügliehe Regelung des Problems der Klagemauer eine gebieterische Notwendigkeit Ist; sie begrüßt die jüngste Erklärung des High Commissloner, die die Absicht der Regierung kundtut, den Juden das Recht der Andacht an der Mauer in einer Weise und unter Bedingungen zu sichern, die mit der Würde ihrer Religion vereinbar sind. Diese Sitzung des Aktions- Comitös weist mit Nachdruck alle von übelgesinnten Personen, die Feindschaft zwischen Juden und Moslems säen wollen, in Umlauf gebrachten verleumderischen Behauptungen zurück und wiederholt die schon mehrmals autoritativ gegebene Erklärung, daß die Juden die Unverletzlichkeit der moslemischen Heiligen Stätten ohne jeden Vorbehalt anerkennen. V. im Hinblick auf die augenblicklichen Bedürfnisse der jüdischen Bevölkerung Palästinas ersucht die Jexvlsh Agency die Regierung — unbeschadet des Erfordernisses einer umfassenden Revision der Einwanderungsbestimmungen — der Administiation die Weisung zu erteilen, der Jewish Agency eine ansehnliche Zahl Einwanderungszertifikate für Personen ohne Mittel sofort zu gewähren, und ferner sobald als möglich jene Beschränkungen hinsichtlich der Einwanderung von Personen mit freien Mitteln und von Verwandten ungültig zu machen, die in Widerspruch zur Einwanderungsverordnung von 1925 stehen. VI. Die Jewish Agency nimmt mit Befriedigung zur Kenntnis, daß die Regierung die im Palästina-Mandat und in der Balfour-Dekiaration niedergelegte Politik neuerdings klar bekräftigt hat, und spricht die Hoffnung aus, daß die Regierung dieser Erklärung im geeigneten Wege praktischen Ausdruck geben und Vorbereitungen treffen wird zur Sicherung ihrer aktiven Mitarbeit an der Errichtung des Jüdischen Nationaiheims. Diese Tagung nimmt ferner die Mitteilung zur Kenntnis, daß es In der Absicht der Regierung liegt, nach Erhalt des Berichtes der Untersuchungskommission zu erwägen, nach welchen Riehtlinien im Rahmen der Bestimmungen des Mandates die zukfinf- ‘rtlÄi'an, daß 'Ihr gemäß ihrem Status Im Mandat die •volle Gelegenheit gegeben werden wird, der Regierung ihre Ansichten darzulegen. VII. Die Exekutive der Jewish Agency wird ersucht, sofort ein ausführliches Statement über die Ansichten der Jewish Agency hinsichtlich der zukünftigen Politik der Palästina-Administration zwecks Uebermittlung an die Regierung vorzubereiten. Unter den Angelegenheiten, die ein solches Statement in Behandlung zu ziehen hat, sind insbesondere die folgenden Punkte zu beachten, wobei sich versteht, daß die Liste nicht den Anspruch erheben kann, erschöpfend zu sein. 1. Status der Jewish Agency und wirksame Anerkennung ihres Rechtes, die Administration zu beraten und mit ihr in allen die Gründung des Jüdischen Nationalheims betreffenden Angelegenheiten zusammenzuarbeiten. 2. Auswahl des Personals der Administration vom Gesichtspunkt ihrer besonderen Verantwortung hinsichtlich der Errichtung des Jüdischen Nationalheims; 3. Neuorganisierung der öffentlichen Verteidigung und der öffentlichen Sicherheit in Palästina auf der Basis der Aufnahme einer angemessenen Zahl von Juden in die Polizei und in das Grenzschutz-Korps, sowie Verstärkung der Sicherheit der jüdischen Bevölkerung durch Anwerbung jüdischer Freiwilliger als Sonderpolizisten in Fällen, wo dies nottut; 4. Ansprüche des jüdischen Unterrichts- Wesens und des öffentlichen Gesundheitsdienstes auf Unter- Stützung aus den staatlichen Fonds; 5. Vorkehrungen zur Erleichterung der jüdischen Einwanderung gemäß Artikel 6 des Mandates; 6. Förderung einer dichten Ansiedlung von Juden auf dem Lande, einschließlich Staatsboden und Brachländer, die zu öffentlichen Zwecken nicht benötigt werden, gemäß Artikel 6 des Mandates; 7. Beschäftigung jüdischer Arbeiter bei öffentlichen Arbeiten der Regierung und der Munizipalitäten, sowie jüdischer Beamter in den Diensten der verschiedenen Regierungs-Departements und der Munizipalitäten; 8. Schaffung einer Arbeitergesetzgebung; 9. Schaffung eines Systems der Besteuerung unter besonderer Berücksichtigung der Erfordernisse hinsichtlich der Bodenbesteuerung und der Zollpolitik. Rabe Im ganzen Lande Jerusalem, 18. September. (J.T. A.) Offiziell wird mitgeteilt, daß im Gegensatz zu den zirkulierenden beunruhigenden erüchten in Jerusalem und im ganzen Lande Ruhe herrscht. Die Unfersuchungskominisslon fährt am 4. Oktober London, 18. September. (J.T. A.) Am 23. September werden die Mitglieder der parlamentarischen Untersuchungskommission für Palästina im Hause des Kolonialamtes ihre erste Beratung abhalten. Die Kommission wird sich am 4. Oktober in Marseille nach Palästina einschiffen und wird voraussichtlich einen vollen Monat im Lande verbleiben. Die Einwanderung geht weiter Jerusalem, 16. September. (J.T.A.) Die Zionistische Exekutive Palästinas beschloß, bis Ende der nächsten Woche sämtliche Chaluzim, die bereits im Besitze von Einwanderungszertifikaten sind, in das Land kommen zu lassen. Es handelt sich um etwa 700 bis 800 Chaluzim. Die für die Aktion nötigen Fonds sind bereits verfügbar. Der Waad Leumi bei Keith Roach Jerusalem, 17. September. (J.T.A.) Der Gouverneur des Jerusalemer Distrikts Major Keith-Roach erklärte einer bei ihm erschienenen Abordnung des Waad Leumi, die sich wegen der mangelnden Sicherheit in gewissen Jerusalemer jüdischen Vierteln beschwerte, er habe den Scheichs jener Stadtviertel in der Jerusalemer Altstadt, die den jüdischen Stadtvierteln benachbart sind, mitgeteilt, daß er sie für jede Gewalttat und für jede Plünderung in den jüdischen Vierteln persönlich verantwörtlich mache. Major Keith-Roach riet den jüdischen Bewohnern des georgischen Viertels, wo api '23. August der Angriff der Araber begann, in ihre Häuser zurückzukehren, da dieses Viertel durch den starken Polizeiposten in der Nähe des Damaskus-Tors genügend geschützt ist. Dagegen erklärte sich Keith-Roach außerstande, anderen jüdischen Teilen der Stadt Jerusalem den von ihnen erbetenen Polizeischutz in Form eines ständigen Patrouillendicnstes zu gewähren, versprach aber, dies zu tun, sobald die aus England geschickten Polizisten eingetroffen sein werden. Er versprach ferner, die Boykott-Propaganda arabischer Jugend vor jüdischen Kaufläd’cn zu verhindern. Die zweite Phase Von Gerda Arlosoroff-Goldberg. Tel-Awiw, 11. September 1929. f. ״in Palästina herrscht Rahe. Die Regierung ist wieder Herr der Lage.“ So lauten heute die Berichte, die von hier in die Welt hinausgehen, und sie entsprechen ungefähr den Tatsachen. In Städten und Kolonien sind große Ueberfälle nicht zu verzeichnen. Das im Lande verteilte Militär, die in den Häfen ankernden Kriegsschiffe, die in allen Richtungen kreuzenden Flugzeuge halten die ״Ordnung“ aufrecht. An den Grenzen im Süden, Norden und Osten hält das Heer einen Kordon gegen schweifende Beduinenstämme. Die kleineren Zwischenfälle, das Anzünden der Ernte hier und dort, die gefahrvolle Atmosphäre, die die Siedler im Emck Tag und Nacht auf Wache hält, so daß nicht genügend Leute für die tägliche Arbeit übrig bleiben -—־ all das gilt heute nur noch als Ausläufer der Unruhen. Aber fast ebenso drohend wie Mord und Brand erscheint heute den Juden itt Palästina die zweite Phase des Kampfes, die bereits begönnen hat. Jene Phase, in der die Ueberfälle des August und September von ihren Urhebern ausgewertet werden und alles darauf ankommt, kommendes Unheil abzuwehren und eine Basis für die Arbeit der kommenden Jahre zu schaffen, eine Basis die sicherer und fester sein muß als das, was wir früher besaßen. Um zu verstehen, wie dieser Kampf der zweiten Phase aussieht, muß man sich erst einmal darüber klar werden, womit wir cs hier in Palästina zu tun haben. Handelte es sich um einen nationalen Aufstand der Araber, der von den Bewohnern der Nachbarländer unterstützt wird? Oder um einen Ausbruch des Hasses der Araber gegen die Juden? Oder um einen von religiösen Motiven inspirierten Kampf wischen Juden und Arabern? Diese dritte Version, die zuerst bei Beginn der Unruhen in der Presse vorherrschte und auch jetzt noch nicht ganz verschwunden ist, muß zuerst einmal ausgeschieden werden. Wenn jemals rein politische Motive eine Aktion veranlaßt ,Pif #״:ÄÜlSSnÄ»|« Jerusalem und seine Kollegen Im Obersten moslemischen Rat und in der arabischen Exekutive sind Minner, die seit Jahren Ihr politisches Ziel verfolgen und zwar, je nachdem es ihnen gut scheint, mit Mitteln der Diplomatie oder der Gewalt. Daß dieses Mal, wie häufig im nahen Osten, religiöse Momente bei der Agitation im Vordergrund standen, ändert nichts am politischen Charakter der Sache, der sich in jeder Aeußerung der arabischen Führer und in ihren Forderungen in Jerusalem, London und Genf manifestiert. Auch die Erklärung, daß es sich bei den Ereignissen des August um einen Ausbruch des Hasses der Araber gegen die Juden handle, eines Hasses, der seit Jahren latent war und jetzt sich in den Greueitaten von Hebron und Safcd und den verschiedenen anderen Ueberfällen entlud, ist keine Erklärung. Zu groß waren die Teile des arabischen Volkes in Palästina, die nicht an den Ueberfällen teilnahmen, zu groß die Zahl derjenigen, die im Taumel jener Schreckenstage, oft mit eigener Lebensgefahr, Juden vor dein zügellosen Mob in Schutz nahmen. Und es war keine Phrase, wenn viele, die in Palästina leben, in den letzten Jahren wieder und wieder behauptet haben, daß gerade der einfache Araber, der mit dem Juden in täglicher Arbeit und täglichem Umgang in Berührung kommt, durch die zionistische Kolonisation nicht geschädigt wird, sondern eher davon provitiert und dieses auch einzusehen beginnt. Die Ueberfälle waren kein spontaner Ausbruch eines nationalen Hasses. Und schließlich die dritte Version, die die Ereignisse als einen nationalen Aufstand der palästinensischen Araber mit Unterstützung der Nachbarländer darstellt. Es ist möglich, daß die Führer des arabischen Lagers, oder richtiger ein Teil von il;nen, von einer solchen Aktion geträumt und sie vielleicht erstrebt haben. Der Moment für einen solchen Aufstand schien günstig genug. Das Land, völlig von Militär entblößt, Transjordanien seit Monaten von tiefer Unzufriedenheit über das Abkommen mit England erfüllt, Aenderangen in der britischen Regierung, die sich sofort im benachbarten Aegypten ausgewirkt haben, die palästinensische Juden'neit ohne jede Führung. Wenn jedoch der Mufti und die arabische Exekutive diesen allgemeinen großen Aufstand wollten — was nicht bewiesen ist — so ist er ihnen jedenfalls nicht gelungen. Obwohl ihre Agitatoren im ganzen Lande ihr Bestes taten, kam es nicht zu einer allgemeinen Erhebung. Die Angriffe beschränkten sich charakteristischerweise auf die schwachen ungeschützten Stellen des Jischuw und auf isolierte Sicdlungspunkfe, bei denen man annelmien konnte, daß sie leicht zu iifaerrennen und zu plündern seien. Und es ist bezeichnend, daß viele Punkte, die 1921 in den Unruhen stark beteiligt waren, vollkommen still blieben. Sie hatten zum Teil noch die schweren Strafen im Gedächtnis, die ihnen ihre Uebergriffe vor acht Jahren eingetragen haben, und sie wußten außerdem, daß sie in den zionistischen Siediungen nicht so leichtes Spiel haben werden, wie in Hebron und Safed. Der neue Jischuw hatte sich auch m diesem Sinne Respekt erworben. Es gab also eine ganze Reihe von Momenten, die eine nationale Erhebung im großen Maßstabe verhinderten. Auch die Unterstützung der Nachbarländer verlangt eine genauere Untersuchung. Diese Unterstützung war vorwiegend politischer Natur. In den Hauptstädten Syriens, Damaskus und Beyruth fanden Demonstrationen der

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