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Jüdische Rundschau · 1929-08-07 · Heft 61 (7.8.1929) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXIV (1929)
Issue
Heft 61 (7.8.1929)
Date
1929-08-07
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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»R rr ml Seite 394 JUEDTSCHE RUNDSCHAU Nr. fll, 7. Vffl. 1929 uns geling! in den ersten Jahren 1000 Familien jährlich mit Hilfe des Keren Hajessod in der Landwirtschaft anzusiedeln und diese Zahl allmählich auf 2000- -3000 jährlich zu steigern, so können wir in 20 - 30 Jahren 50 000 Familien, d. h. eine Viertelmillion Seelen, in der Landwirtschaft haben. Das liefert uns, wenn w ir gleichzeitig .auch der Industrie durch Kredite zu Hilfe kommen, die Grundlage, um eine Million Seelen in wirtschaftlich gesicherten Positionen unterzubringen. Es war ein grolle!־ Nachteil für unsere kolonisatorische Arbeit in Palästina, dal! wir nie einen Plan auf lange Sicht machen konnten, weil wir unsere finanziellen Möglichkciten kaum für ein Jahr, geschweige für fünf ©der zehn Jahre mit Sicherheit voraussehen konnten. Ich hoffe, einer der ersten Schritte der erweiterten Jewish Agency wird es sein, diesen Mangel zu belieben. _ Daß die Erweiterung unserer kolonisatorischen Arbeit eine viel stärkere Tätigkeit auf dem Gebiete des Bodenerwerbs durch den jüdischen Nationalfonds verlangt und ohne eine solche eine Utopie bleibt, ist in den letzten Jahren so klar zutage getreten, daß es bereits Gemeingut aller an Palästina interessierten Kreise geworden ist. Hier muH eine besonders energische Arbeit einsetzen. Daneben scheint mir auch die Organisation der kolonisatorischen Arbeit eine neue Form zu fordern. Sie muß, wie ich bereits auf früheren Kongressen verlangt habe, auf einen besonderen Kolouisationsfonds oder eine Ansiedlungsbank übcrgeleitet werden. Dieser Institution muß ein bcstimmter Prozentsatz von dem jährlichen Keren Hajessod- Budget zugesichert werden. Der Zustand, daß die landwirtschaitliche Kolonisation, die doch die Grundlage all unserer Arbeit ist, als Aschenbrödel die Brocken bekommt, welche die übrigen sogenannten festen Ausgaben übrig lassen, muß endlich aufhören. Man kann einwenden, daß sogar eine Million Juden in Palästina doch nur 5 Prozent aller Juden der Welt ausmacht, und daß also noch immer 95 Prozent in den Ländern der Gallith verbleiben. Das ist in der Tat nicht zu ändern. Kein ernsthafter Zionist hat je daran gedacht, daß Palästina alle Juden der Welt aufnehmen könnte. So wie schon zu Zeiten des alten jüdischen Staates die Juden in den Diasporaliindem viel zahlreicher waren als in Palästina selbst, so werden wir uns auch für die Zukunft mit der Tatsache einer großen jüdischen Diaspora abfinden müssen. Aber Palästina kann den Mangel heilen, an dem diese Diaspora jetzt leidet. Jetzt sind die Judenheiten der verschiedenen 1.ander nur disiecta membra, denen ein zentraler Impuls, ein Herz fehlt. Palästina kann für sie dieses Herz werden, der geistige Motor, der aus der Tiefe des jüdischen Gemeinschaftslebens in Palästina neue Werte schöpferisch hervorbringt, sie der Diaspora weitergibt und hierdurch in den Zerstreuten wieder das Gefühl der Verbundenheit mit der jüdischen Gemeinschaft erweckt. Aber noch ein zweiter Einwand erhebt sich: auch eine Million Juden in Palästina nach 20 oder 30 Jahren wird weniger sein, als die Zahl der Araber, die heute schon •Tt Millionen beträgt, und die infolge ihrer außerordentlich hohen natürlichen Vermehrung in 30 Jahren auf mehr als eine Million anwachsen werden. Ganz abgesehen davon, daß eine Million Juden noch nicht für alle Zeiten das Endstadium zu sein braucht, hat dieser Einwand nur für denjenigen Bedeutung, der glaubt, daß es gegen eine Majorisierung der Juden durch die Araber in Palästina keinen anderen Schutz gebe, als daß die Juden selbst die Mehrheit erlangen. Aber wir haben auch eine feierliche Verpflichtung des Völkerbundes, daß Palästina so verwaltet werden soll, daß die Errichtung eines; jüdischen Nationalen Heimes erleichtert wird. Es wäre ein Bruch dieses Versprechens, wenn wir einer Majorisierung durch die Araber ausgeliefert würden. Ich sehe im Völkerbunde Schutz und Schild für die Fortführung unserer Tätigkeit Wir müssen soviel wie möglich Juden nach Palästina bringen, weil mit dem Wachsen der Zahl unsere wirtschaftliche und kulturelle Stoßkraft sich potenziert. Wohl uns, wenn unsere Zahl so groß wird, daß sie die Zahl der Araber übertrifft — aber politisch soll die Rechtsstellung von Juden und Arabern in Palästina jetzt wie später unabhängig davon sein, wer von ihnen zahlenmäßig stärker ist. Wir wollen uns freihalten von dem Irrtum, der ein Jahrhundert hindurch Europa beherrschte und zu der K at astrophe des Weltkrieges führte, daß in einem Staate nur eine Nationalität herrschen kann. Unter der Aeglde des Völkerbundes soll Palästina ein Staatswesen werden, in dem Juden und Araber als zwei gleichberechtigte Nationalitäten nebeneinander leben. Keine soll herrschen, keine soll dienen. Dem Rechte der Araher, in Palästina zu bleiben, steht gleichwertig das Recht der luden gegenüber, nach Palästina zu kommen. Auf dieses Recht können und werden wir nicht verzichten, weil davon das Schicksal eines lö-Millionen-Volkes abhängt, das unter den kulturschöpferischen Völkern der Menschheit sicher nicht an letzter Stelle steht und in der Zukunft der Menschheit noch vieles zu geben berufen ist. Aber wir wollen, indem wir uns unseres eigenen Wertes für die Kultur der Menschheit bewußt sind, damit die Kulturleistungen anderer Völker in keiner Weise verkleinern. Wir wollen den Chauvinismus, den wir bei anderen Völkern hassen, auch bei uns selbst bekämpfen. Das Gelingen unseres Werkes in Palästina hängt zu einem großen Teile davon ab, ob es uns gelingt, alle Schichten der Juden zu einer friedlichen Zusammenarbeit in Palästina zu bringen. Alle Kräfte, die wir in Streitigkeifen unter uns selbst verbrauchen, gehen für schöpferische Tätigkeit verloren. In Europa sind die Juden zum größten Teil Selbständige, nämlich Kaufleute, Vermittler, Hat1du*erker, Besitzer industrieller Betriebe. Jüdische Arbeiter machen nur einen kleinen Prozentsatz aus. Palästina, wo die Juden der Mehrzahl nach Produzenten in Landwirtschaft und Industrie sein müssen, wird der Prozentsatz der Arbeiter ein viel höherer sein. Schon diese Verschiedenheit des Zahleuverhältnisses /wisehen Selbständigen und Arbeitern bringt es mit sich, daß sieb die Ideale der Arbeiterklasse in Palästina viel starker geltend machen als im jüdischen Leben in Osteuropa oder in Mittel- und Westeuropa. Es ist ein Charakteristikum des jüdischen Arbeifers — und damit zeigt er sich als wahrer Sohn des jüdischen Volkes , daß er nicht eiri stummes Anhängsel an einen großen Betrieb bleiben, sondern an der Entwicklung des Getriebes schöpferisch mitarbeiten will, daß er sich nicht für alle Zeit mit einem niedrigen Lebensstandard begnügt, sondern auf Verbesserung dieses Standards tendiert. Er will auch als Arbeiter ein geistiger Mensch bleiben und an den Kulturgütern seinen Teil haben. Dafür bringt der jüdische Arbeiter zwei wertvolle Eigenschaften nach Palästina mit: seine nationale Zuverlässigkeit, seine Intelligenz. Beide weisen ihn darauf hin, seine Forderungen nicht zu überspannen, weil Palästina in einer kapitalistischen Welt auf das Einströmen von Privatkapital nicht verzichten kann. Der wirtschaftliche Friede in Palästina hat zur Voraussetzung, daß Verständnis für die Eigenart des jüdischen Arbeiters sich mit Verständnis für wirtschaftliche Möglichkeiten im Rahmen der Weltwirtschaft paart. Die europäischen Folgen der kapitalistischen Wirtschaft sind bedingt durch eine lange geschichtliche Entwicklung. Wir haben in Palästina den Vorteil, daß wir keine solchen festen Formen rorfinden. Wir brauchen nicht Bestehendes zu Das vierte und letzte Mal in diesem Arbeitsjahre müssen alle Büchsen im August geleert werden. Vor der Neujahrsaktion — September wäre zu spät IMMII lllllllli zerstören, sondern können unsere Wirtschaft von unten auf sozusagen auf den nackten Felsen bauen. Wir haben schon heute in Palästina Anfänge einer verheißungsvollen Entwicklung zu neuen sozialen Formen. Große Teile unserer Bodene!־Werbungen sind in den Besitz des Jüdischen Nationalfonds übergegangen, der sie als Eigentum des jüdischen Volkes verwaltet und der privaten Spekulation entzieht. Palästina ist das einzige Land, in dem ohne staatliches Eingreifen die jüdischen industriellen Betriebe den achtstündigen Arbeitstag eingeführt und Kinderarbeit ausgeschlossen haben. Die Zahl der Genossensehaften für Kredit, für Einkauf und Verkauf, für Bauten, für öffentliche Arbeiten, für landwirtschaftliche Arbeit ist so groß, daß man Palästina heute das kooperative Land nennen kann. Die ärztliche Fürsorge unter den Arbeitern ist, trotzdem der Staat hierzu keinerlei Beiträge leistet, Vorbildlief« organisiert. Wenn man bedenkt, daß alle diese neuen Leistungen in ganz kurzer Zeit geschaffen worden sind, so ist die Hoffnung berechtigt, daß der Drang der Juden zur Schaffung neuer sozialer Formen in Palästina in der Zukunft noch manche Frucht tragen wird. Vor mehr als zwei Jahrtausenden haben die jüdischen Propheten zuerst ein hohes ethisches Ideal aufgestellt und den Weg der Menschheit erleuchtet. Die Juden in Palästina können auf der Suche nach neuen besseren Formen des sozialen Zusammenlebens vielleicht zur Schaffung einer neuen sozialen Ethik beitragen, nach der die Menschheit dürstet, und können zeigen, daß der Geist der Propheten noch in ihnen lebendig ist. Ich glaube, daß wir nur durch die Hoffnung auf neue bessere soziale Formen in den breiten Schichten der von Handarbeit Lebenden den Enthusiasmus erhalten können, der mir für den Erfolg unserer Arbeit unerläßlich scheint. Der Entliusiasmus unserer Siedler hat mehr als irgendein anderer Faktor unserer Arbeit Freunde unter Juden und Christen gewonnen. Gerade Nichtzionisten, und zwar wirkliche businessmen, haben erkannt, daß ohne die Hoffnung auf bessere soziale Lebensformen der Enthusiasmus der großen Masse der Einwanderer versiegen würde und daß damit ein wertvolles Aktivum für den Aufbau Palästinas verloren ginge. Das Leben in Palästina muß sich zwar, je weiter wir uns von der Pionierperiode entfernen, immer mehr mit Wirtschaftlichkeit durchdringen. Aber Wirtschaftlichkeit allein ohne den vorwärtsstürmenden Enthusiasmus wird ein jüdisches Palästina nicht aufbauen. Wie die Juden in Paläsfina aus allen Ländern und Schichten der Judenheit stammen, so spiegelt auch ihr religiöses Leben vorerst noch die religiöse Zerrissenheit der Juden in der Diaspora wieder. Aber in Palästina ist die Religion viel enger mit nationalen Empfindungen und mit geschichtlichen Erinnerungen verbunden. Kein Geringerer als Chaim Nachman Bialik setzt sich mit seiner ganzen künstlerischen Gestaltungskraft für die Wiederbelebung religiöser Gebräuche ein. Dem so Geschaffenen wohnt, weil es nicht aus der Studierstube, sondern aus dem’Volksleben entspringt, weil es nicht nur gelehrt, sondern gefebt wird, eine viel größere Kraft inne, sich durchzusetzen. Ich denke, es ist kein Traum, daß von hier aus einmal eine Erneuerung des religiösen Lebens auch in der Diaspora ausgehen wird. Nichts ist so sehr geeignet, Menscher! einander nahe zu bringen als Kampfgenossenschaft, als das gemeinsame Wirken für eine schwere, aber hohe Aufgabe. Indem Juden aus allen Schichten und Ländern sich am Aufbau Palästinas beteiligen, fördern sie nicht nur die Errichtung der nationalen jüdischen Heimstätte, sondern sie schmieden auch neue Bande für den Zusammenhalt der Juden in der Diaspora selbst. Das Wunder der Wiederauferstehung der hebräischen Sprache in Palästina, das Erscheinen einer reichhaltigen hebräischen Literatur, das hebräische Schulwesen mit der hebräischen Universität an der Spitze, werden in der Diaspora das Interesse lür die hebräische Sprache beleben. Darüber hinaus werden Tausende von Juden in der Diaspora durch Reisen nach Palästina oder als Studierende an der hebräischen Universität Sendboten eines lebendigen Judentums in der Diaspora werden. ln Palästina können die Juden auf der Grundlage der hebräischen Sprache und einer Volkswirtschaft, in der alle Zweige von Juden besetzt sind, eine eigene jüdische Kultur schaffen, (n ihr wird sich altes Erbgut des Orients in den wissenschaftlichen Errungenschaften des Abendlandes zu einer Synthese vereinigen. Sie kann vielleicht zur Brücke zwischen diesen beiden gelten werden und eine Aufgabe lösen, an der Jahrhunderte sich vergeblich abmühten. Der Antisemitismus in der Diaspora wird zwar, da er ein Unterfall der allgemeinen Gruppenfeindschaft ist und nicht aus dem Verstände, sondern aus dunklen Instinkten quillt, nicht aufhören, auch wenn die Juden in Palästina durch die Tat die Beschuldigung widerlegen, daß sie auf geistigem und wirtschaftlichem Gebiete nicht Schöpfer, sondern nur Vermittler seien. Zeigt sich diese Behauptung in ihrer Haltlosigkeit, so wird der Antisemitismus eine andere ersinnen, um die rassenmäßige Minderwertigkeit der Juden zu beweisen. Wir bauen Palästina nicht auf, um den Antisemitismus zu widerlegen. Aber cs wird für den Antisemitismus ein schwerer Schlag sein, wenn in dein jüdischen Gemeinwesen in Palästina ein neues Geschlecht von Juden emporwächst, die in der Gesamt- Wirtschaft alle Arbeiten von der geringsten bis zur höchsten verrichten können, wo die Forschungsarbeit jüdischer Gelehrter und die Werke jüdischer Künstler auf hohem Niveau stehen. Welche Aufgaben bleiben, so kann man fragen, den Juden der Diaspora, wenn Palästina eine so überragende Bedeutung im jüdischen Leben erlangt? — Zunächst ist die Diaspora auf viele Jahrzehnte hinaus Palästinas Reservoir für Menschen und Mittel. Versagt die Diaspora hierin, so muß das jüdische Leben in Palästina verdorren. Die Juden in der Diaspora sind ein wichtiger Kulturfaktor. Sie bringen für ihre Beteiligung an der Kultur ihrer Länder ein wertvolles Aktivum mit, nämlich ähre Geistigkeit, die sie durch einseitige Hochzüchtung im Laufe vieler Generationen erworben haben und die sie 1m Wege der Vererbung solange behalten werden, als sie eine besondere ethnische Gruppe bleiben und sich nicht mit den umgebenden Völkern vermischen. Sie beteiligen sich an dem Fortschritt gewisser Kulturzweige ihrer Länder in einem ihre Zahl weit übertreffenden Verhältnis. Die Menge glänzender jüdischer Namen unter den Großen in Wissenschaft und Wirtschaft beweist das. Ein einziger Name — Alhert Einstein — kann hier für viele stehen. Die Juden zahlen d s, was sie aus der Kultur ihrer Umgebung entnommen haben, als gute Schuldner dankbar mit Zinsen zurück. Darüber hinaus haben sie in der Zukunft noch eine andere große Aufgabe vor sich. Das wichtigste Geschehnis in unseren Tagen, das einzige, das vielleicht «fern grausigen Unsinn des Weltkrieges in der historischen Betrachtung einmal Sinn geben kann, ist die Gründung des Völkerbundes, der den Krieg abschaffen und eine friedliche Zusammenarbeit aller Völker herbeiführen will. Wir Juden sind das einzige Volk, das über die ganze Welt zerstreut ist und das bei keinem Kriege gewinnen kann. Jeder Sieg in einem Lande ist für uns gleichzeitig eine Niederlage in einem anderen Lande. Wir sind aut diese Weise geradezu prädestiniert, die Schild* knappen des Völkerbundes zu werden und überall in der Welt für die Völkerversöhnung einzutreten. Aber wir können diese Aufgabe nur dann erfüllen, wenn wir nicht in den umgebenden Völkern aufgehen und somit in den allgemeinen Widerstreit der Völker eintrelen, sondern wenn wir uijs alle Juden erhalten. Ich bin am Ende, meiner Ausführungen. Ich hoffe, gezeigt zu haben, daß das Leben der Juden in der Gegenwart reich an Gefahren, aber auch reich an Hoffnungen ist. Wir Zionisten können, wenn wir auf unsere Tätigkeit in den letzten drei Jahrzehnten zurückblicken, mit Befriedigung sagen, daß der winzige Funke des Zionismus zu einer großen Flamme angewachsen und aus dem jüdischen Leben nicht mehr wegzudenken ist. Aber hüten wir uns vor verfrühtem Triumphgeführt Wir sind bei weitem noch nicht am Ziele, sondern noch mitten auf steinigem und gefährlichem Pfad. Wie der Geist der Hingabe und des Enthusiasmus unsere Bewegung in ihren Anfängen begleitet hat, so dürfen sie uns auch in Zukunft nicht verlassen. Nur dann können wir hoffen, die große historische Aufgabe zu erfüllen, die unserer Generation gesetzt ist. An nnsere Leser Um unsere Leser über die Vorgänge des Kongresses, insbesondere über den Abschluß der Generaldebatte auf dem laufenden zu halten, erscheint diese Nummer statt am Dienstag am Mittwoch gleichzeitig im verstärkten Umfange. Vermischtes Anläßlich des XVf. Zionistenkongresses hat die Buchhandlung Rubin Maß, Berlin-Charfottenburg, K a n t s t r. 46, einen ausführlichen systematischen Katalog der neuhebräischen Literatur herausgegeben. Der Katalog gelangte auf dem Kongreß zur Verteilung. Hebräische Lehranstalt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Wiederbeginn des Unterrichts: Donnerstag, den 8. August. Neuaufnahmen in sämtlichen Klassen nach Rückspräche mit dem Schulleiter, Herrn N. Berggrün, Grunewald, Trabener Str. 2 (Brab. 501). Anläßlich des Verfassungstages sind in Berlin am 10. August in allen Synagogen besondere gottesefienstliehe Veranstaltungen vorgesehen. Einladungen hierzu ergehen an die Reichs-, Staats- und Kommmialbehörden. Am Nachmittag des 11. August soll unter Führung des Jugend- Pflegeausschusses der Jüdischen Gemeinde Berlin ein Sportfest im Poststadion veranstaltet werden. Parders Die gute Kapitalsanlage in Erez-israei Im AnschluS an eigene Pflanzung׳ bin ich noch in der Lage, Kauf, Bepflanzung und Anlage für eine begrenzte Zahl von Auftraggebern zu übernehmen. Für beste fachmännische Ausführung liegen erste Sicherheiten und Referenzen vor. Erich Leadmltzer, Tel-Awiw, R’chov ßugrachow 5 Ausführliche Auskunft auch durch Dr. Ernst Markowicz, Taucha, Bez. Leipzig VßrlSnQßll §16 “nveTk‘n<hiche PrdsauMtellunjf für Anzeigen in der Jüd. Rundschau. Komfortables Mn-11. Schmer mit anschließ. Bad und Köchen• Benutzung, fließendem Vaeser, Telefon, Zentralheizg. usw.« fast abgeschlossen, bei alleinstehender Dame vermietet Schultheis• Kurfürstendamm 37, Gartenhs. י. 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Lnstsniethoas Dn wir•! mich Heiraten HomOOle Frsadlgss Ereignis KomOatenhaas Bochaeilarelae Zentral •Theater Främloia, pardoa Theater am •aiovfpiatz Btrlla, wio es weist vusd lacht Verantwortlicher Redakteur: Dr. Siegfried Kanowitz, Berlin N. Verlag Jüdische Rundschau G. m. b. H.. Berlin W 15. Verantwortlich für den Inseratenteil: R. Segal, Berlin-Wilmersdorf, Anz, ־ Verw, Jüdische Rundschau G. n1» b. H., Berlin W 15; Meinekestr. 10 Drude voo Siegfried Sdielem, Berlin - Schooeberg Erscheint monatli Auala3sdsab< Aszelgenpr« Nun D«r Zio K Der Wenr ist der; schlossen, teilt werc geworden der Lage bedauerlit reits vor teiligten! verdenket auszunütz auf die / greß ist z strickt, uti ments erf den, die ז Die 1 her noch Sitzung v einzelnen nommen, werden. I Referente zwei Opp rnügten 1 Stricker 1; bekunden von Aend die Tatsa Vereinigu Einzgibes äragrapl Hälfte gt rkckgehei würde. 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