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Jüdische Rundschau · 1929-08-02 · Heft 60 (2.8.1929) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXIV (1929)
Issue
Heft 60 (2.8.1929)
Date
1929-08-02
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Seite 380 JUED1SCHE RUNDSCHAU Nr. 00, 2. Vlir. 1929 der Welt hinwegsetrf und wir keine Mittel haben, um auf die Sowjetregierung■, die sich in ihre inneren Angelegenheiten auch von!nächtigen Regierungen nicht hinein reden läßt, einen Druck auszuüben. Daher sind die Angriffe von Stephen Wise in diesem Punkte unberechtigt. Dr. Weizmann nimmt scharf Stellung gegen die Rede von Dr. Wise und gegen die Schritte, die dieser in London unter Umgehung der Exekutive bei der englischen Regierung unternommen hat. Zum Schluß setzt sich Weizmann nachdrücklich für die Agency ein. Nach Wcizmanns Rede, die mit großem Applaus rauf genommen wird, beschließt der Kongreß, die Generalhdebatte nicht abzubrechen, sondern heute, Donnerstag, ifortzusetzen. Es kommt der zweite Turnus der Fraktionsfredner zu Wort. Zur Tagung des KKL. in Zürich Von Dr. Albert Baer, Berlin. r Die vom K.K, L. nach Zilrich einberutene Konferenz seiner Mitarbeiter — freiwilliger und beamteter — fand bei allen (Teilnehmern ein ungewöhnliches Interesse, so daß sie um *inen ganzen Tag verlängert werden mußte; .ja, sie hätte sogar «och weiter ausgedehnt werden können, wenn nicht äußere!Umstände ihre Beendigung erforderlich gemacht hätten, da immer neue und interessante Fragen auftauehten. Die besontderg von den palästinensischen Delegierten ausgehende Stimme (,,der Ruf des Bodens“ und der ״Ruf nach Boden“ teilte sich tsehr schnell allen Teilnehmern mit. Die drängende Forderung Palästinas, sobald wie möglich eine große Bodenreserve zu schaffen, wurde zum Mittelpunkte der Referate und Debatten ,der ersten Tage. Bodenreserve für die Ansiedlung im Orangengebiete, zur Konsolidierung der bestehenden Siedlungen and in den Konzessionsgebieten war die klare Formulierung der Forderungen, die die Konferenz an den Kongreß stellte. Nach der Erkenntnis von der Notwendigkeit dieser Forderungen und der Einsicht, daß ohne Beschleunigung des Bodenerwerbs der Boden Palästinas im wahrsten Sinne des Wortes uns unter den Füßen entschwindet, ergab sich als notwendige Konsequenz, das für die Durchführung erforderliche Budget .Von 1 Million Pfund in den nächsten zwei Jahren als weitere Forderung der Konferenz an den Kongreß zu stellen, was be-?deutet, daß die Einnahmen des K. K. L. in den nächsten zwei fahren verdoppelt werden müssen. Die Konferenz war sich darüber im klaren, daß diese Verdoppelung mit den gewöhnliehen Sammelmitteln allein nicht zu erzielen ist. Wohl herrschte bei allen Delegierten die einmütige Auffassung, daß die Ergebnisse aus den alten bewährten Sammelmitteln noch zu steigern sind — die Referate und Debatten eines ganzen Tages behandelten die einzelnen Sammelmittel und die Möglichkeit, in Zukunft steigende Erträge daraus zu erzielen, — aber man war sich darüber klar, daß zweierlei hinzukommen muß, nämlieh einmal die Mitarbeit eines größeren Kreises von Zionisten, insbesondere von führenden Persönlichkeiten, die bisher nicht genug fflr den K. K. L. getan haben, und ferner die Maglichkeit, auch für den K. K. L. — nach jedesmaliger Verstündigung mit dem Keren Ilajessod — Sammlungen in einmaliger großer Aktion durchzuführen. Ferner muß natürlich auch der K. K. L., wie die Statuten der Agency vorsehen, auch von diesen Mitteln erhalten, wobei dafür zu sorgen ist, daß die Agency für Institute privaten Bodenerwerbs nicht laufend Geld zur Verfügung stellt, Schließlich muß der K. K. L. von •jede» Ko״ lonisationstätigkeit befreit werden: er hat den Boden zwar noch zu ameliorieren (Sanierungsarbeiten), aber nicht mehr die •Wasserversorgung durchzuführen, so daß die hierdurch gemachten Ersparnisse für den Bodenerwerb als solchen frei werden. Die Beratungen zu allen diesen Punkten wurden in Resolutionen niedergelegt und — wie erwähnt — als Anträge an den Kongreß gestellt. Die durch die Referate und die ,Aussprache zu den Hauptfragen erzeugte Stimmung teilte sich auch den Beratungen über die Einzelfragen der Werbetätig־ keit mit. Im Mittelpunkte dieser Aussprachen stand ein Referat von Dr. Mechner, Berlin, über Werbetechnik im Dienste?des K. K. L., «las allen Teilnehmern starke Anregungen vermittelte. Die Diskussion zeigte klar, daß überall — von den Vertrauensleuten selbst erkannt und gefordert — die Arbeit verbesserungsbedürftig und ausbaufähig ist, wenn auch die Arbeitsmethoden eines Landes niemals ganz auf ein anderes Land übertragen werden können. Schon aus der Art der einzelnen Redner, die Fragen zu behandeln, wurde absolut deutlich, wie vielfältig das Aussehen unseres Volkes in der Galuth ist und wie sehr man überall auf die spezielle Art der Spender einzugehen hat. Wie sich die Konferenz den zu Herzen gehenden Reden der vorwärtsdrängenden, w arnenden und mahnenden Palästinenser nicht entziehen konnte, so stand sie auch ganz stark unter dem Eindrücke der Persönlichkeit des Präsidenten des K. K. L. Ussischkin. Er war nicht nur der unermüdliche Redner, sondern auch der eifrigste Zuhörer, der jede Sitzung pünktlich eröffnete, niemals von seinem Platze wich und immer wo notwendig in die Debatte cingriff, um sein ״ceterum ceneeo“ zu sprechen. Das Schicksal der von der Konferenz angenommenen Resolutionen liegt beim Kongreß; wie aber immer auch das Votum des Kongresses zu den einzelnen Frafen ausfallen mag, sicher ist, daß die Delegierten von dieser Konferenz tr.it neuem und gesteigertem Eifer an die Arbeit fehen werden, um dem Rufe Erez-Israels nach Bodenreserve blge zu leisten. ✓ Die BodenflSche der Kolonie Rechoboth in Palästina hat sich itn Laufe der letzten drei Jahre ständig vergrößert. Sie beträgt jetzt etwa 14 000 Dunam, die überwiegend mit Orangen bepflanzt sind. Doch gibt es auch noch größere Weinkulturen. Ein Teil der letztens erworbenen 2200 Dunam des Dorfes Agar gehört dem Keren Kajemeth — die übrigen Böden sind im Besitze von Gesellschaften und Privatpersonen. Der Aufschwung in Rechobotn zeigt sich in dem Plan, einen öffentlichen Garten mit Sport- und Spielplätzen und Amphitheater anzulegen. dedi incd ifiii emieii IfEIILliiCII IMLEIHJElf TRontag, Öen 6. Kuguft, abenbS 81/״ ltht, Jfl* üifdjtr "©hi&enfenMreitt, in be« SRäumen beS ®tubentennerau#, Slrtifleriefir. 8. SSortraa bei Derrtt :Bett *wbutta (3etuf«Ieml über ba« 2pema: 3 50״at)re äBieberattflefmttg ^nläftinaS“. (Baffe millfoiitnieu, Die ״Jndea“־ Lebensversictienragsgesellsclialt Das Oberste Gericht zu New York hat den Einspruch von David Blumowitz. und Nathan Chasan, früheren palästinensischen Direktoren der Juden Industrial Corporation, gegen die vom Direktorium der Jude» Life Insurance Company beschlossene Erhöhung ihres Kapitals von 150 000 Dollar airf eine Million Dollar zurückgewiesen, so daß die Kapitalserhöhung zu Recht bestellt. Der Einspruch war damit begründet, daß bei Erhöhung des Kapitals die Kontrolle in die Hände von Außerseitern kommen könnte. Jung ״Jüdischer Wanderbund Der diesjährige Bundestag des J. J. \V. B. findet vom 4. bis 6. August in Jugendburg Oberweser (Hameln a. W.) statt. Sonntag, den 4. August: 12 Uhr: Palästina-Referat (Nachum Benarie); 17 Uhr: Die Lage der sozialistischen Arbeiterschaft in der Welt. (Klaus Zweiling.) 20 Uhr: Fackelzug ■und Feier. Montag, den 5. August: 8 Uhr: Die wirtschaftliche und soziale Lage der Juden. (Arbeitsgemeinschaft, geleitet von Dr. Isaak Steinberg.) 16 Uhr: Zur Begründung des Zionismus. (Arbeitsgemeinschaft, geleitet von Dr. Georg Lubinski.) Dienstag, den 6. August: 9 Uhr: Bundesreferat: Die Entwicklungstendenzen und -Möglichkeiten des Bundes. (Mosche Brachmann.) Für die jüngeren Chawerim des Bundes ist eine Arbeitsgemeinschaft über ״Das Jüdische Volk und sein Boden“ gedacht. Zeitpunkt der Spiele werden noch bekanntgegeben. Mit dieser Veröffentlichung sind alle Freunde des J. J. W. B. zum Bundestag herzlich st eingeladen. * Die Bundesleiiung Kleine Nachrichten?wischen der Haifa Bay Deyelopmcnt Company und dem Kerew* Kajemeth ״wurde ein Abkommen .unterzeichnet, dafi die Durchführung der Drainage-Arbeiten auf den Böden des Keren Kajemeth in der Haifabucht regelt. Die Arbeiten sollen am 15. Juli beginnen und 250 Arbeitern für zehn Monate Beschäftigung geben, (Ziko). Die PICA läßt jetzt eine neue Straße von Benjatnina nach Rabiah, der im Entstehen begriffenen Siedlung, bauen. Bei dieser Arbeit sind etwa 50 Arbeiter beschäftigt. Die ägyptische Regierung trifft Pressestimmen zufolge Vor- Bereitungen für den Bau einer Straße von Kantara durch die Halbinsel Sinai nach Berseba. Infolge der schlechten Erträge der Oelbäume im Bezirk Jerusalem hat die Regierung die Olivenernte in diesem Jahre vom Oscher befreit (Ziko.) Nach einer Mitteilung in der ״Official Gazette“ beläuft sich der Umlauf an palästinensischem Gelde nunmehr auf beinahe £ 2,000,000. Davon sind etwa eine Viertel Million Nickel- und Bronzemünzen, nahezu £ 200,000 Silbermünzen und der Rest Banknoten. Die Zentralbank für Kooperativen hat ein Preisausschreiben für die beste volkstümliche Darstellung des Genossenschaftswesens und seiner Bedeutung für Palästina bekanntgegeben. Die Monographie muß in hebräischer Sprache abgefaßt sein. (Ziko.) Auf Anregung jüdischer Handelsfirmen in Jaffa und Haifa hat die belgische Schiffsgesellschaft ״Arniement Deppe“, die vor dem Kriege die palästinensischen Häfen befahren ließ, wiederum einen direkten 14-tägigen Dienst zwischen Antwerpen und Palästina eingerichtet. Die Fahrt wird 15—16 Tage dauern und vor allem dem Warenverkehr zwisehen Palästina und Nordwest-Europa sehr zustatten kommen. Die Aufstellung von Radio-Apparaten in Palästina ist, wie im ganzen Orient, noch wenig verbreitet. Immerhin beträgt die Zahl der Genehmigungen für Radio-Apparate gegenwärtig 163. Eine Sendestation existiert bisher weder in Palästina, noch in den Nachbarländern. Der polnische Schriftsteller Ferdinand Ossendowsky, der Verfasser des bekannten Buches ״Menschen, Tiere und Götter“, besuchte vor einigen Tagen die Stadt Tel- Awiw. Der polnische Handelsvertreter Dr. Hauser veranstaitete ihm zu Ehren einen Empfang in der Stadtverwaltung Tel-Awiw. (Ziko). 111 der Ukraine existieren 475 Elementarschulen mit jiddischer Unterrichtssprache, die von insgesamt 70 000 Kindern besucht werden. — Bei 37 Gerichten ist die Vervvaltungssprache jiddisch. MAtSiADI 'X/CLTvtefJQAND Bar Kochba Berlin. Zu dem am kommenden Sonntag slattfin. denden internationalen Sportfest des S. C. Churlottenburg hat der Bar Kochba die Einladung seines Mitgliedes Kurz I rum 100-m- Laufen, sowie der Olympischen Staffel angenommen. Diese wird er voraussichtlich in der Besetzung: Bergmann (800 m), Gehr. Kur« (je 200 in), Gerber (.׳|oo 111) bestreifen. Verfassungswettkämpfe im Poststadion, Leichtathletik und Fußball. 7״ der großen internationalen sportlichen Voran*Ultmig der hiesigen jüdischen Sportvereine Bar Koch ha und Ha knall, die am Sonntag, dom n. August, nachmittag* 3.30 Uhr, im Poststadion Stattfindet, werden Vertreter \on Staat und Kommune anwesend sein. Eine kurze Ansprache wird auf die Bedeutung des Vorfasstmgslages hin-weisen. Zu dem aus neun Konkurrenzen stattfindenden leichtathletischen Kluhkariipf gegen Wien und Prag wird der Bar Kochba mit folgenden?Mitgliedern antreten: too m Kurz I, Kurz II, f!00 m Gerber, Jokl, סססו m Bergmann, Janklowitz, 3000 m Kalz, Cohen, Hocksprung Jokl, Simmenauer, Weitsprung Kurz II, Peysark, 4x100 in Staffel Gerber, Kurz I, Kurz II, Simmenauer, 3x1000 m Staffel Katz, Bergmann, Ja11klow׳itz oder Eger. Besonden spannend wird das Fußballwettspiel der französischen Mannschalt des Macr.ibi—Paris gegen Haitoah—Berlin sein. Der Vorverkauf hat bereits in allen Sportgoschäften, sowie in den Häusern der Firma Hermann Tietz begonnen. Eine neun Vorverkaufsstelle, befindet sich Schönhauser Allee 3, Berliner Zeilungtslände. Bar Kochba. Am 11. Juli fand die Gründung einer Ortsgruppe statt. Die Versammlung war sehr gut besucht. Das Präsidium des Makkabi-Vcrbandc-s hatte sein Mitglied lfahs Friedenthal entsandt. Frirdonlh.11 Irrt!■ Aufgaben und Ziele der Makkabi-Bewegung dar. Es folgten Begrüßungsansprachen der Malkabi-Vereine Köln, Oberhäuser! und Hamborn. Im Namen des zionistischen Gnippenvorbnmles Rrrhtsrhclnland und Westfalen wünschte Dr. F,pstein Glück. Er erinnerte an den allgemeinen Widerstand, den der Versuch der Gründung eines jüdischen Turnvereins am Anfang des Jahrhunderts in Duisburg gefunden habe. Gottfried Israel begrüßte den Bar Kochba für den J..T.W. I!. und für die Liga für da» arbeitende Palästina, Walter Heimann für die Poalo Zion. Ueber ioo Mitglieder )raten der Ortsgruppe bei. Es wurde ein Vorstand aus sieben Turnern; öblt, an dessen Spitze Edmund Lesj steht. Ortsgruppen Herzl-Feier der Ortsgruppe Bonn. Die Ortsgruppe Bonn und die Studentenverbindung Kadimab widmete am 25. Juli einen Abend dem Andenken an Theodor Horzl. Die Feier, die au* der Festrede von Edmund Weidenfeld über Herzls Persönlichkeit, den Rezitationen von Leo Eschelbacher und den Erzählungen von persönlichen Erinnerungen an Ilerzl Max Goldreichs bestand, nahm einen würdigen und eindrucksvollen Verlauf. Vermischtes Einreisezertifikate für Mädchen. Das Palästinaamt ward• von der Exekutive telegraphisch verständigt, daß für Deutschland 20 Einreiseerlaubnisse mr Verfügung gestellt wurden. Jüdischer Ruder-Club ״Ivria“, Berlin - Fricdrichshagen, Halms Mühle 16, Telephon.Friedrichshagen gor, Wochenprograrom .־ -Sonnabend,׳ den 3. August: inctffizwH,’ um *7'*Uhr Ruderkrainuig; Sonntag, den 4. August: offiziell, um 9 Uhr bootsfertig Friedrich»- hagrn; Dienstag, den 6. August: um 181/f Uhr leichtathletische» Training auf dom Tiergartensporlplatr, offiziell für die Wettkampfteilr.ehmer; Donnerstag, den 8. AuP15t: offiziell, um 18'• י Uhr leichtathletisches Training auf dem Tiergartensportplatz; Sonntag, den ir. August: horhoffiziell, um 3.30 l.hr Poststadion am Lehrter Bahnhof großes Sportfest der im Jüdischen Sportverband geschlossenen Vereinigungen. Wir beteiligen un» in folgenden Konkurrertzen:!800 m Laufen für Männer, 5 x 300 m Staffel für .Männer und dem Aufmarsch. : Schöneberger Synagogen-Verein, Münchener Str. 3ך• In den drei Trauerwochen werden in unseren täglichen Lehrvorträgen vor dem Abendgottesdienst Echo, Klagelieder Jeremias und die ■wichtigslcre Kinotli verdeutscht und erklärt. — Am Sonnabend, eine Stunde vor Mincha, Vortrag über die Sidra der Woche. — Die Dozenten: Rabl). B. Possen, Rabb. Dr. Ksinski, Rabb. Dr. Rosenwasser. Jüdische Gemeinde. Freilag, den 2. August, abends: In allen Synagogen mit altem Ritus: 30,ך Uhr: in den Synagogen mit Orgel: 7 Uhr. ln den Synagogen mit Orgel, soweit keine Predigt stattfindet, Ansprache des Rabbiners. Sonnabend, den 3. August, morgen* (Neumondweihe): Alte Synagoge: 8,30 Uhr; Syn. Kaiserstr., llykestraße, Pestalozzistr. Kottbusser Ufer, Münchener Str., Grunewald, Franzensbader Str. und Alterversorgungsanstalten: Q Uhr; Frühgoltesdienst: Syn. Rvkestr.: 6,30 Uhr; Svn. mit neuem Ritus: Frühgotlcsdienst (außer Svn. Friedenstempe!): 7,30 Uhr: Hauptyotlesdienst: 10 Uhr. Predigten: Alte Syn.: Dr. Freimann; Syn. Kaiser- *traße: Dr. Lewy; Syn. Rykestr.: Dr. Freier; Syn. Kottbusser Ufer: Broch: Syn. Levetzowstr.: Dr. Prinz. Sabbat-Ausgang; 8,17 Uhr. Goltesdienst an den Wochentagen abends in allen Syn.: 7,30 Uhr; morgens Syn. mit altem Ritus außer Syn. Grunewald, Pestalozzistr. und Münchener Str.: 6,30 Uhr; vorbenannte und Syn. mit neuem Ritus: 7 Uhr. Vor einigen Tagen ist in Amsterdam, wo er seit Jahrzehnten als Diantantenschleifer lebte und sich kümmerlich ernährte, Moritz Scharf, der einstige. Kronzeuge in dem historisch gewordenen Ritualmordprozeß von T isza- Eszlar, gestorben. Geschättliche Mitteilungen Unseren Lesern wird das Cafe Kutschers, Charlottenborg, Bismarckstraße 109, am Schillertheater, bestens empfohlen; sämtliche in- und ausländische Zeitungen. Elisabeth Arnheim Hans Katschke Verlobte ץ־ v r Berlin August 1929 Die Geburt ihres Sohnes UliCüI zeigen an Dr. Ernst Simon und Frau Toni geb. Rappaport J ץ" Jrruialein /Rttiabonne Hau• Harri» Tamus Polnische Rechtsangeisgenheiien fAntkönUe, RechtegnUchteB, Ehescheidangtprozesse, SUatsaogeborigkeitifragen, Beschallung von Doku* menten. Vertretung b. d. pola. Behörden «u Gerichten) durch Dr. Jur. Roman Prefzel, p als.Adv. and veraidigter Dolmatachar der poln- Sprache Berlin WtO, GeetUoer Str. 39. Tel. Korfünt 3988. Leipzig, Gohlis •r Str. 1. unverbindliche Preisausstellung für Anzeigen in der Jüd. Rundschau. » QjrcLoTbrougt SQaddcfiarr ״.<־׳/ VwiKWU»*! »v y ßjM .v y.v.v vlvJuv.V.v.v.VaV■» .v.ww y.My; ■•■«■■■aaaBaiaaaaaaaaaaaaaa■■■ Dampiwasdicrel ״Nordstern״ Gcgr. J905 Gegr. 1905 Berlin 11 58 Erstklassige Ausfuhrungjeder Art Haus- und Leibwasche *ow.gatnr.er Ausstattungen Pundtersfr.68 Spezialität: Herrtmstarkwäsdbe Gardinen Fernsprecher: Amt D 4 (Humboldt) 2378 ■■■■fl■«■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■«■■

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