Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXIV (1929)
- Issue
- Heft 59 (30.7.1929)
- Date
- 1929-07-30
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 380 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 59, 30. VII. 1929 Die Fiktion eines jüdischen Theaters Von M. Y. Bcn-Gavriel, Jerusalem. Der nachfolgende Artikel, der an das .•ehrtjährige Juhihmm der ,.Hafnmah" nnkntijift, da■■ vor etiea einem hafhea Jahre gefeiert wurde, wartet bereits seit lange rer /.nt auf seine Veröffentlichurig, die durch ftaunuiuingci bisher verringert wurde, Dur rh die im Anschluß an .J\rtm Jhivid" mtsgehroehrne!V /■׳/ ■ : ■■! sind uher seine Ausführungen wieder aktuell geworden, II er ceräf fen 11 iahen trat: der Verspätung den Artikel in seiner iir-spninglurheii 1'arm, I’wd, Dieser Tage feierte die ״Bimah“ (die man in Europa ״die Habimah“ nennt), in Jerusalem ihr zehnjähriges Jubiläum. Was Rang und Namen hat in Palästina war anwesend: vom Hochkommissar Englands, dem poeta laureatus Bialik, den Konsuln, Gouverneur und Bürgermeister von Jerusalem bis zum letzten Zeitungskorrespondenten. Und alle waren begeistert. Eis war ein schöner Abend; beim jüdischen Teil des Publikums sprach auch die erklärliche Befriedigung mit, ein gutes jüdisches Theater, «las überdies weltberühmt ist, zu besitzen. Der Umstand, dal? eine Menge offizieller Persönlichkeiten anwesend war und die Tatsache dieser Weltberühmtheit 110b diese Feier aus dem Rahmen einer innerjüdischen, einer palästinensischen Angelegenheit heraus und berechtigt mich - - mit vollem Herzen mich den Gratulanten anschließend ein paar prinzipielle Bemerkungen über das Kapitel ״Jüdisches Theater“ zu notieren. Daß wir Juden ein Volk sind, ist für uns Palästinenser natürlich kein Problem. Das höchst merkwürdige Ding eines hakenkreuzlerisehen Judentums, das dies bestreitet, ist bei uns unbekannt. Ob es aber heute schon ein jüdisches Theater gibt, das kann auch von durchaus positiv jüdischer Seite bestritten werden. Und gerade von hier, von Palästina aus, darf man es mit vollendeter Legitimation und aus jener Berechtigung bestreiten, die Milieu, Sprache, Tradition und eine!eise Ahnung vom Werdenden formt. Wir haben liier die vielfältigsten Theaterversuclie erlebt; alle sind sje — abgesehen von den finanziellen Gründen - an inneren Ursadien gescheitert, an denen auch die Bimah schließlich scheitern muß: aus der inneren Unverbundenheit mit der riehtunggebenden jüdischen Tradition, mit Land, Aufbaugesinnung und Erkenntnis der Andersartigkeit der Voraussetzungen, auf denen das Theater in Palästina, dem Zentrum des hebräischen Judentums, fußen muß. Dieser Mangel, der sich am deutliebsten in der Erfolglosigkeit der Jagd nach Programm und in der geradezu fantastischen Richtungslosigkeit dokumentiert, ist die ewige Ursituation der sich jüdisch nennenden Bühne. Aus dieser Perspektive ist die Bimah (wie jeder andere Versuch) — von ihrem künstlerischen Wert soll hier, dies sei ausdrücklich bemerkt, nicht gesprochen werden — keine jüdische Bühne in dem Sinn, ־wie es eine deutsche, eine englische, eine französische gibt: sie ist ein Bastard aus russischer Schauspiel- und Regiekunst und jiddischer Theatertradition, der sich der hebräischen Sprache, ohne zwingende Notwendigkeit bedient. Nehmen wir der Bimah die Sprache, dann bleibt eine gute europäische Bühne mit künstkrischen Einflüssen übrig, die dem Judentum völlig fremd sind, eine Bühne, der das Exotische genommen wurde, welches die Sensation zeugte, die den Siegeszug der Bimah durch Europa begleitete. Nur die Sprache aber — dies ist zu wenig, um ein Theater zum nationalen Kunstinstitut im Sinne des Wortes zu machen. Ueber diese Tatsache hilft kein vom nationalen Standpunkt erklärlicher und verständlicher Lärm und auch nicht die größte Kunst der Darstellung hinweg, 1|enn ohne Tradition der Gebärde und des Inhalts gibt es keine national originelle, spezifische Kunst. Nun haben die Bimahleute ja etwas wie Tradition aus den Stücken, die sie glänzend darstellen, herausgeholt, respektive ist sie ihnen aus diesen aufgezwungen worden. Diese Tradition aber, dies ist festzuhalten, ist keine jüdische, sondern eine jiddische, deren inneres Leben dem Geist der hebräischen Sprache polar entgegengesetzt ist, wie nur etwas zärtlich Verweichlichtes dem heroisch-männlichen Charakter entgegengesetzt sein kann. Diese Tradition, die eine Wilnaer Truppe zum einzig dastehenden jiddischen Nationaltheater machte, diese Tradition, die sich aus dem Leben des Ghettos entwickelte, wie es einzigartig eingefangen und dargestellt wurde von den vielen namenlosen und vergessenen Wandertruppen Galiziens, Polens, bis tief in die Slowakei hinein, diese Tradition hat nichts zu tun mit jenem Judentum, dessen einzige Ausdrucksmöglichkeit die hebräische Sprache ist. Wenn wir, jüdische Menschen in Palästina, sagen, daß wir ein Volk sind und dies mit allen den täglichen Opfern bekräftigen, haben wir einen unauslöschliehen Strich zwischen unserem heutigen hebräischen Tag und dem einer abgeschlossenen jiddischen Vergangenheit gezogen. Ein Theater also, das uns gerecht werden will, muß gleichfalls diesen Strich ziehen, darf an keine Tradition anknüpfen, die schon unseren Kindern unverständlich sein wird —- (ich meine hier ausschließlich Tradition des Lebenstils, und nicht religiöse Tradition!) — sondern muß dort beginnen, wo das Leben der neuen jüdischen Gesellschaft im palästinensisclien Lebensraum verankert ist. Es muß dort anheben, wo das jiddische Theater naturgemäß enden mußte, ohne aber mit ihm verknüpft zu sein. Wenn man dies als wesentlich begreift, dann wird man verstehen, daß die Bimah von Grund aus umkrnen muß. Aller Dy buk muß endgültig ausgetrieben werden, Scholeni Aleichem,' der merkwürdigerweise in Palästina ins Programm aufgenommen wurde, muß trotz seiner ganzen einzigartigen Größe in seiner dem herben Geiste Palästinas wesensfremden Art als ins Hebräische unübertragbar erkannt werden, der russische Einfluß muß weichen, ja aller europäische Einfluß muß verschwinden, und aus denk so entstandenen Nichts muß endlich neu aufgebaut werden. Dieser Weg ist natürlich, sonderlich für eine erfolgreiche Bühne, übermenschlich schwer, doppelt schwer, da das ursprüngliche Judentum, als theaterfeindlich, absolut nichts!unterließ, an das angeknüpft werden könnte. Trotajdcm aber wird sich kein jüdisches Theater, sei es die Bimah oder ein anderes, um diesen archimedischen Punkt drücken können, denn ein Theater, das nicht einfach Unterhaltungsinstitut, optisch-akustischer Ersatz der Tageszeitung, journalistisches Kunstsurrogat also, sein will, kann ohne organische Bindung mit dem Baden, dem es zuehörig zu sein sich bemüht, kraft seiner Sprache und für essen Menschen es in erster Linie existenzberechtigt zu sein hat, bestehen. Das heißt auf den Fall der Bimah übertragen: dieses russische Theater mit hebräischer Sprache wird erst dann zu -׳- kurzen! — Gastspielreisen nach Europa als jüdisch es Theater gehen können, wenn seine Schauspieler im Lande Palästina verwurzelt sein werden — im Lande und nicht in der farblosen Stadt Tcl-Awiw — wenn sie aus dem Klima, aus dem Boden, aus den Menschen, Juden und Arabern, aus den Winden, aus der ganzen heroischen Landschaft Palästina und aus der wahrhaft heroischen Aufbaugesinnung der konstruktiven (parteilos) sozialistischen Pianiermentafität, wenn sie aus all dem, das die Geste und die Sprache des palästinensischen Menschen formt, das Wesentliche erfassen: den Grund- Jung-Jüdischer Wanderbund Der diesjährige Bundestag des J. J. W. B. findet vom 4. bis 6. August in Jugendburg Oberweser (Hameln a. W.) statt. Sonntag, den 4. August: 12 Uhr: Palästina-Referat (Nachum Benarie); 17 Uhr: Die Lage der sozialistischen Arbeiterschaft in der Welt. (Klaus Zwciling.) 20 Uhr: Fackelzug und Feier. Montag, den 5. August: 8 Uhr: Die wirtschaftliche und soziale Lage der Juden. (Arbeitsgemeinschaft, geleitet von Dr. Isaak Steinberg.) 16 Uhr: Zur Begründung des Zionismus. (Arbeitsgemeinschaft, geleitet von Dr. Georg Lubinski.) Dienstag, den 6. August: 9 Uhr: Bundesreferat: Die Entwicklungstendenzen und -Möglichkeiten des Bundes. (Mosche Brachmann.) Für die jüngeren Chawerim des Bundes ist eine Arbeitegemeinschaft über ״Das Jüdische Volk und sein Boden“ gedacht. Zeitpunkt der Spiele werden noch bekanntgegeben. Mit dieser Veröffentlichung sind alle Freunde des J. J.W. B. zum Bundestag herzlichst eingeladen. Die Bundeileitung gedanken, dessen darstellerische Aeußerung den jüdischen Menschen dieser palästinensischen Zeit von dem europäischen scheidet, wie etwa die russische Sprache und ihr Theater (als Ausdruck der russischen Mentalität) den russischen Menschen vom italienischen, zum Beispiel, scheidet. Wenn sich also die Bimah des Wustes, übrigens miserabler jiddischer, hebräisierter Stücke entledigt und die Dramatiker findet, welche aus dem, wie jedes geschichtliche Erlebnis, einzigartigen Ablauf der Eteignisse aus der Zeit, in die der historische Moment des alte« Judentums _ fiel, ihre Stücke schöpfen, dann hat sie eine Chance. Sie nicht um des täglichen Erfolges willen zu vertun, wäre der erste Beweis für ihre Existenzmöglichkeit als jüdische Bühne. Aus diesen paar Bemerkungen darf gefolgert werden: es gibt heute noch kein jüdisches Theater. Der Weg zu einem solchen ist, wie angedeutet, unerhört mühevoll und für diese Generation vielleicht gar *nicht mehr aussichtsreich. Aber er ist aufgezeigt. Ein ,paar Menschen, dies sei berichtet, von denen man in Europa wahrscheinlich nichts weiß, haben mit Unter- Stützung der Arbeiterorganisation ein Theater (״Ohel“) gegründet. Sie haben diesen Weg tastend eröffnet. Diese, nach europäischen Begriffen vorzüglich spielenden Dilettanten, arbeiten, trotz alles russischen Einflusses, in einer Weise, die aufhorchen läßt. Sind ihre Stücke auch minderwertig wie die der Bimah, so fanden sie doch instinktiv aus ihrer dem Lande gemäßen Arbeitsgesinnung eine Ahnung dessen, das hier nottut. Um ein historisches Stück aus den Beduinentagen des Judentums zu spielen — hier anzuknüpfen heißt der historischen Kontinuität nachspüren — gingen diese jungen Leute in die Beduinenlager und lebten mit den Beduinen, und trotz aller Karl-May-Romantik brachten sie das Wesentliche, die natürliche, ungekünstelte Geste, die dem hebräischen, semitischen Wort entspricht, mit sich. Trotz mancher Unklarheiter! und Uebertriebenheiten ist hier ein inneres Ringen zu spüren, das, nach diesem Ziel zumindest, die Bimah vermissen läßt. Der Zweigsehe ״Jeremias“, den die Arbeiter vorbereiten, soll die zweite Probe aufs Exempel geben, ob es eine Möglichkeit gibt, die Fiktion des jüdischen Theaters in Wahrheit, Realität zu verwandeln. Um die Bimah aber wäre es schade, wenn sie weiter nichts anderes bleiben wollte, als eine sehr gute russisch -jiddische Schaubühne, die die Zufälligkeit der hebräischen Sprache in die unrichtigen Himmel gehoben hat. Bei den vorbereitenden Arbeiten am Toten Meer, die vor einiger Zeit begonnen haben, sind gegenwärtig 19 jüdische und acht arabische Arbeiter beschäftigt. Die eigentlichen Arbeiten, die mit der Durchführung der Konzession zusammenhängen, beginnen erst im November. Kleine Nachrichten Die Einnahmen der palästinensischen Regierung betrugen im Monat März 1929 192 944 Pfund, die Ausgaben 14S044 Pfund. Für das erste Quartal 1929 betragen danach die Einnahmen 531 697 Pfund, die Ausgaben 371 774 Pfund, so daß für die drei Monate ein Ueberscliuß von 159 9;',5 Ptund zu verzeichnen ist. (Ziko.) Die Vereinigung der jüdischen Landwirte hat sich an die landwirtschaftlichen Ortsausschüsse in den jüdischen Kolonien Judäas und Sarnaricns mit der Bitte gewandt, sich an der Einladung und den Kosten für die Reise eines kalifornischen Experten für Orangenkultur zu beteiligen. Vom 3. bis 10. September 1929 wird in Wien ein Weltkorigreß jüdischer kaufmännischer und gewerblicher Organisationen statt finden. Ortsgruppen Herzl-Feier in Bad Kudowa. Am Sonntag, dem 21. Juli u’rainlallete 1 •1׳* iZoniflischc Cironpcmprhand Niodern'liloiiio״. Gruppe Kudowa, für die schlesischen Badeorte Kudowa, Reinerz und Altheida eine außerordentlich stark besuchte Herrl-Feier, für die sich Rechtsanwalt Dr. Alfred Klee ־!זה Berlin zur Verfügung gestellt hatte. Sein Vortrag, dem auch eine Schwägerin Theodor Herds heiwohnte, fand allseitig«! starken Beifall. Der Anregung des Vorsitzenden, Herrn Dr. Möller aus Nacliod entsprechend, wurde eine K. K.L.- Aktion durchgeführt, als dgren Ergebnis auf den Namen von Dr. Alfred Klees 13 Bäume im Herd-Wald gepflanzt ־wurden. Ke Vor- Sammlung beweist, daß die Propaganda in den Badeorten, wie 5io unsero zionistischen Freunde in Böhmen schon seit vielen Jahren durchführen, auch in Deutschland viel intensiver gestaltet werden und große Erfolge zeitigen kann. Vermischtes ,,Berliner jüdische Zeitung.“ Am 15. September wird die ,,Berliner Jüdische Zeitung“, herausgegeben von der Berliner Zionistischen Vereinigung, erscheinen. Das wöchentlich erscheinende Blatt wird in einer Auflage von 10 öoo Stück in Groß-Berlin versandt werden. Die Kartothek für den Versand wird am 1. August geschlossen. Zionisten, die Interessenten aufgeben können, an die die Zeitung versandt werden soll, werden hierdurch gebeten, dieses Adressenmaterial (möglichst genau) an die Berliner Zionistische Vereinigung, Berlin W 15, Meinekestr. 10, einzuschicken. Hechaluz. Das Büro des Merkas Hechaltu wird wegen des Bundestages des J. J.W.B., wegen des Kongresses und anderer wichtiger Veranstaltungen, an welchen die Chawerim des Merkas teinehmen müssen, in der Zeit vorn 1. bis 12• August geschlossen sein.. Rundfunk. Der Rundfunkvorlrag von Dr. Baumgardt über Moses Mendelssohn findet nicht, wie irrtümlich gemeldet, am!ך. August, sondern am 6. September, dem Gekurlstag Mendelssohns,_ statt. Gottesdienst der B. Z. V. und des Misrachi in den Hohen Feiertagen. Wir weisen darauf hin, daß, wie alljährlich, auch in diesem Jahre der gemeinsame Gottesdienst an den Hohen Feiertagen in den Räumen der Meinekestr. io gemeinsam von B. Z. V. und Mlsrachi staUfinden wird. Näheres wird noch bekanntgegeben. Offene Stelle. Wir sind in der Lage, einen! Gemeinde-Sekretär, der selbständig arbeitet, ein tüchtiger Organisator ist, den Gemeinde-Etal versteht und alle die Gemeinde betreffenden Angelegenheilen beherrscht, einen guten Posten in einer größeren Stadt nach- *uweisen. Ausführliche Bewerbungen erbeten an die Z. V. f. D-, Berlin W 15, Meinekestr. 1a. Arbeitsvermittlung 'des K. J. V. Für Frauenarzt sehr günstigs Praxisiibernahme in Süddeutscher Stadt. In Mitteldeutschland, Kleinsladt, Allgemeinpraxis zu verkaufen, evtl, auch Tausch, geeignet auch für Internisten und Gynäkologen. Für statisches Büro in Berlin Dipl.-Ing. gesucht, auch Maschinenbauer und Student kommt in Frage. Für Verbandsarbeit wird Sekretär halbtägig nach Berlin mit Erfahrung in sozialer Arbeit gesucht. Sicheres Auftreten, stilistische Begabung erforderlich. In Palästina bieten sich günstige Niederlassungsmöglichkeilen für Bakteriologen, Internisten, Apotheker durch Uebernahme, Frauenarzt durch Assoziation hei Beteiligung. Aerztliehe Vertreter für Berlin und Provinz 'gesucht. Auskunft erteilt das K. J. V., Berlin- Gharlottcnhurg, Bleibtreusir. 50. Arbeitsgemeinschaft der Jüdischen Arbeitsnachweise. Drei Maschinenbau-Ingenieure, davon zwei •zur Aushilfe, werden gesucht durch die Arbeitsgemeinschaft der Jüdischen Arbeitsnachweise, Berlin N 2), Auguststr. 17, Tel.: Norden 7085—87 und 1)1.30, Abteilung für Akademiker. Sprechstunden: Montags und Donnerstags von V,6—H8 Ihr nachmittags. Warnung. Wir warnen alle Gesinnungsgenossan und Ortsgruppen vor «Iiiem gewissen Zvvi Schuffmann, der unter Angabe, für die Auswanderung russischer Chaluzim tätig zu sein, bereits eine unserer Ortsgruppen um beträchtliche Summen geschädigt hat. Wir bitlen alle diejenigen, an die sich Schuffmann wenden sollte, sich Sofort mit dem Palästinaamt in Verbindung zu setzen. Schuffmann, der vielleicht auch unter anderem Namen auf tritt, ist ziemlich groß und breitschultrig, von grober, starkknochiger Gcsichtsbildung, brünett, zirka 28 Jahre alt. Soeben ist die Kongreßnummer (7,9) der Monatsschrift ״Palästina“, Redaktion: Adolf Böhm, W ien, erschienen. Aus dein Inhalt: Dir. Prof, Dr. Suter: Die Psychotcchnik beim Aufbau Palästinas; Agr, E. Volcimi (Wilkansky): Die Bedeutung der Milch- Wirtschaft; Agr. J. Siman: Die Pflanzungsvvirtschaft; Julius Berger: Mittelständisrho Kreditpolitik; Ing. R. Pacowsky; Technische Prohleme des Bauens; Dr.-Ing. Menasche bei! Ephraim: Jüdische und Nichtjüdische Erziehung; Kongreßberichte; Rundschau: ״Politik“ vor» Dr. Ernst Simon; ״Geistiges Leben" von Dr. Hugo Bergmann; ״Arbeiterbewegung“ von Dr. A. Tartakowcr. Nachrichten und Daten, Büchcrbesprecliungen. ׳— Jahresabonnement: Oesterreich S 12,—, Deutschland 8,Jo RM., 'Tschechoslowakei ck. 70,—; übriges Ausland 3,— Dollar. Vertrag C. Barth, Wien I, Heßgasse 7. (20 fahre) wünscht mit einem luden (Dame oder Herrn) zu Korrespon clleren, um sich in deutsch zu vervollhammnen usw. P. Ceron 12 ruti See Arsmbault UH« (Frence). SiegimindHaitiber Else ■amber Luxemburg-, Juli 1929 25 Bd. de la Petro»*« Köln, den 1. August 1929 z. Zt. Halberstadt» Blüdierstr. 2 Heimy Hess Dipl.-Ing. Paul Kaufmann Magdeburg Rechtsanwalt Dr. Herbert Katz Ruth Katz geh. Wieseuthal 28. Juli 1929 lillilillllilllWIMillllWIWiNIlW Doktor ״ Examensarbeilen Diktate, Abschriften, Untersetzungen Vervielfältigung«!# \ •der Art Aushilfen auch außer dam Hause Frau Cl«ura Ullmaan Wöllstein) Flotowatraße 5 unmittelbar am Bahnhof Tiergarten. Tel.: Hans» 5305. Anmeld.: bis Vj^Uhr raorg.od.3-7nachm. Barbarossa 9256 VARIETE- NEUHEITEN Beginn: 8 Uhr Sonnabend und Sonntag 2 Vor« Stellungen 3י° u. 8 Uhr. 330 xrs *mäßigen Preisen du ganze Progr. HWIIIIIIilllillllll ןצ1 : , empfiehlt sich zur Anfertigung eleganter und einfacher Damen - Garderoben zu soliden Preisen Berlin W 63 Famsprecber: Lutherstraße 47 Garih.111 (B 5) Barbarossa 7838 Dauerndes Inserieren bringt dauernd eewinn Splelplan Per Berliner Theater vom 30. Juli bi* 2. August 1929 Bundes Theater DU FliUzaui Theater iea Westens Friederike Netropol •Theater Blaabart Theater In «er Behrenstrahe Walch« wb'«I Theater am s&lewplalz Barlia, wia aa waiat *ad lach« Lmfspleihaas Dawiiat ■Ich heiraten KamMle bis 31. Juli Reporter ab 1• August Freudige• Ervlfiii HomOdlenhaus Hochaailaraiaa Zentral'Tbeater FrXalaln, pardoa ־Verantwortlicher Redakteur: Dr. Siegfried Kaaewritz, Bertis N. Verlas Jüdische Rundachau G. in. b. H.. Berlin W15. Verantwortlich für den Inseratenteil: R. Sega!, Berlin-Wilmeredorf, Ast. Venr« Jyduthe Rundachiu G. Bk b. H•!Berlin W15. Meinekestr. 10 Drude «es Siegfried Scholen» Berlin .Schöuebcrj . 2638074987479536