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Jüdische Rundschau · 1929-07-16 · Heft 55 (16.7.1929) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXIV (1929)
Issue
Heft 55 (16.7.1929)
Date
1929-07-16
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 354 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 55, 16. VII. 1929 Die Kongre$wahlen in Polen (Von unserem Korrespondenten.) —■g. Warschau, 5. Juli. (Wegen Raummangel verspätet.) Erst heute sind die endgültigen Resultate der Kongreßwählen in Kongreßpolcn durch die Hauptwahl-Kommission veröffentlicht worden und so ist cs möglich, eine Bilanz für die gesamte Republik zu ziehen. Der Wahlkampf war in Polen diesmal weniger heftig als vor zwei Jahren. Die Ursachen sind mannigfaltig. Der Streit um die Agency hat an Schärfe verloren, die versehiedenen in den letzten Wochen abgehaltenen Tagungen haben vieles geklärt und die meisten Energien bereits absorbiert. Die Anschauungen des zionistischen Wählers sind mehr als je festgelegt, die Kongrcßproblemc sind eindeutig, jedem verständlich und einfach. Dies bedeutet bei weitem nicht, als ob das zionistische Bewußtsein abgeschwäclit, das Interesse für den XVI. Kongreß gemeistert wäre. Das liegenteil ist der Fall. Es wurden uni etwa ö(l Prozent mehr Schekalim verkauft als in der vorigen Wahlperiode und demgemäß wird auch die Gesamtddegation Polens zahlreicher sein als beim XV. Kongreß. Insgesamt wird Polen durch 54 Delegierte vertreten sein. fn K 0 11 g r e II p o I c n w urde die Wahlagitation meistens von den zwei sich bekämpfenden Gruppen der Allgemeinen Zionisten: ״Al Hamischmar“ und ״Eth Liwnoth“ geführt. Die Wahllosungen der ,,Etli Liwnoth“ waren die altbekannten. Der ״Al Hamischmar“ hatte einen schweren Stand, sowohl wegen des Abschlusses der Agency Verhandlungen, als auch wegen seiner Beschlüsse auf der letzten Konferenz in Warschau. War doch die Hauptlosung dieser Gruppe vor zwei Jahren unerbittlicher Kampf gegen die Er- Weiterung der Agency. Diese Losung ist jetzt unpopulär und wurde übrigens von der Tagung der Radikalen aufgegeben. Womit also konnte eine besondere Kongreßliste begründet werden? Sollte da nicht eine Einheitsliste der Allgemeinen Zionisten aufgestellt werden? Darauf wollten aber beide Gruppen nicht eingehen. Um aber die taktisch stärkere ״Etn Liwnoth“ zu parieren und sich im Wahlkampf eine günstige Situation zu verschaffen, schlossen, die Radikalen der Grünbaumgruppe ein Wahlbündnis mit den sogen. ״Unabhängigen Zionisten“, einer um den ״Hajnt“ sich scharenden Gruppe, welche vor einigen Monaten den innerzionistischen Kampf abstellen half, damit aber ihre Aufgabe damals für erledigt erklärte. Diese Gruppe bekundet zwar starke Sympathien für Grüubaum, war aber seit Beginn des Kampfes für die Erweiterung der Jewish Agency. Ein Bündnis dieser beiden Gruppen scheint also paradox. Die Wahltaktik macht es aber verständlich und ״Al Hamischmar“ in Polen gewann dabei sehr viel. Die ״Unabhängigen“ machten nämlieh die Liste Grünbaums populär und halfen ihm aus der Sackgasse heraus, indem sie «ine Wahlpropaganda für die Erweiterung der Jewish Agency betrieben! So also ist zu erklären, warum diese Liste (Al Hamischmar mit den Unabhängigen) mehr Stimmen erzielte, als beim vorigen Kongreß und mit ca. 300 Stimmen die ״Eth Liwnoth“ übertraf. Der ״Misrach i“, welcher genau so wie vor zwei Jahren, die größte Stinunenzahl sowie die größte Zahl der Mandate in Kongreßpolen erreichte, hat diesen Erfolg in der letzten Linie seiner Wahlpropaganda zu verdanken. Diese war äußerst gering. Ist wirklich die Anhängerschaft der ״Misrachi“ in Polen so zahlreich, dann wäre dies vom zionistisehen Standpunkt sehr zu begrüßen. Zu bedauern wäre nur, wie richtig der ״Hajot“ betont» daß man diese orthodoxen Jpden bei keiner anderen Gelegenheit während der gesam- •ten Kongrcßperiode, im zionistischen Lager zu sehen bekommt, Die ״Hitachduth“ ging diesmal vereinigt mit dem ״Haschomer Hazair“ und errang nach dem ״Misrachi“ die zweitgrößte Stimmen- und MandatenzaM. Dagegen haben die ״Poale Zion“ an Stimmen und Mandaten viel eingebüßt. Und dies ist nicht nur damit zu erklären, daß sie keinen i Wahlblock mit dem ״Hasehomer Hazair“, wie vor zwei Jahren, schlossen (diesmal gingen sie mit dem sozialistischen Teile des ״Hechaluz“ zusammen). Waren sie doch bei der vor zwei Wochen hier tagenden Konferenz für das arbeitende Erez- Israel die stärkste Gruppe. Es ist vielmehr bekannt, daß innerhalb der Rechten ״Poale Zion“ in der Frage der Beteiligung am Kongresse starke prinzipielle Meinungsverschiedenheiten vorhanden sind und die Kongreßgegner ständig an Boden gewinnen. Insgesamt verteilen sich die 29 Mandate Kongreßpolens und der Randgebiete wie folgt: Misrachi 12, Hitachduth 6, Eth Liwnoth 5, Al Hamischmar 3, Poale Zion 3. Es erhielten: Misrachi 16004 Stimmen, Hitachduth 7827, Al Hamischmar 7315, Eth Liwnoth 7072, Poale Zion 5294, Revisionisten 4210. Die letzten blieben also ohne Mandat, und ihre Stimmen sowie der ansehnliche Rest des ״Al Hamischmar“ (3096) werden den Weltwahllisten dieser Gruppen zugute kommen. Infolge der Einteilung Kongreßpoiens in fünf Wahlkreise bekam der ״Al Hamischmar“ weniger Mandafe als ״Eth Liwnoth“, trotzdem er etwas mehr Stimmen als diese Liste erreichte. In Galizien ist das Wahlbild ein ganz anderes. Hier ging der Kampf hauptsächlich für und wider die Förderationen. Die Allgemeinen Zionisten verteidigten hier sehr stark in der Wahlpropaganda den ״Szlam-Zionismus“ und nur in Westgalizien behaupteten sie ihre dominierende Stellung. Von 8 hier bisher verteilten Mandaten 5, Misrachi 2 und Hitachduth 1 (die Wahlen in Schlesien werden wahrscheinlich die Zahl der Mandate der Allgemeinen Zionisten erhöhen). In Ost galizien errang die Hitachduth einen beachtenswerten Sieg. Sie erhielt die gleiche Zahl Mandate wie die Allgemeinen Zioinsten, d. i. je sechs. Drei Mandate bekam hier der Misrachi. Zusammen, aus ganz Polen bekamen bisnun (außer Schlesien) die Allgemeinen Zionisten 19, Misrachi IT, Hitachduth mit Paschomer Hazair 13, Poale Zion 3 Mandate. Die Revisionisten konnten nirgends ein Mandat erringen. Mitglieder des Kongresses ans Deutschland Wie wir erfahren, werden am bevorstehenden Zionistenkongreß voraussichtlich folgende Gesinnungsgenossen als Mitglieder des Kongresses teilnehmen: Als Delegierte die Herren Rechtsanwalt Köllenscher, Salman Schocken, Rechtsanwalt Max Jacobsohn (Allgemeine Zionisten), Dr. Oscar Wol f.sberg, R.-A. Dr. Erich Michaelis, Alexander Adler (Misrachi), Dr. Walter Preuß, Mordechai Schattner (Poale Zion und J.J.W.B.). Als Mitglieder des Aktions-Comites die Herren M. Bileski, Kurt Blumenfeld, Prof. Pick, Bert Locker, Dr. Soloweits c. hi k. Als Ersatzmitglieder des Aktions-Comites die Herren Dr. Alfred Klee, Dr. Alfred Landsberg, Lazarus Barth, Dr. Nahum G o 1 d m a n n. Endlich die Herren Rechtsanwalt Gronemann als Vorsitzender des Kongreßgerichts, Dr. Aron Barth als Kongreßanwalt und Dr. Siegfried Moses als stellvertretenderKongreßanwalt. Ben Jehndas hebräisches Wörterbuch Wie bereits kurz mitgeteilt, befindet sich zurzeit in Berlin der jüngste Sohn Ben Jehudas mit der Mission, dafür zu sorgen, daß das Wörterbuch seines vor sechs Jahren verstorbenen Vaters nunmehr vollständig im Druck erscheinen könne. Bekanntlieh hat Ben Jehuda das Wörterbuch vor seinem Tode vollendet, noch zu seinen Lebzeiten erschienen fünf Bände im Verlag Langenscheidt-Berlin, mit Unterstützung zahlreicher Freunde und unter Mitwirkung bekannter Gelehrter wurde sodann das Werk der Drucklegung fortgesetzt, so daß bis jetzt sieben Bände vorliegen und der achte, in welchem der Buchstabe ״Saniach“ zu Ende kommt,, im Druck ist. Das Werk ist bekanntlich ein Standard Work der hebräischen Sprache und von den größten orientalistischen Gelehrten anerkannt. Die Urteile der wissenschaftlichen Presse waren durchwegs voll Bewunderung dafür, was dieser Pionier des lebendigen Hebräisch hier geleistet hat. Leider leidet die Fortsetzung des Werkes an der Knappheit der Mittel. Es ist eine pimitive Pflicht der jüdischen Oeffentlichkcit, dafür zu sorgen, daß diese großartige Arbeit zu Ende geführt werden kann. Es sollte keinen Freund der hebräischen Sprache geben, der nicht durch die Anschaffung dieses Werkes zu seiner Förderung beiträgt. Arabische Konlerenz to Frankiert Im Zusammenhang mit dem *weiten Weltkongreß der ״Liga zur Bekämpfung des Imperialismus“ wird in Frankfurt a. M. eine Konferenz von Delegierten aus arabischen Ländern statt finden, die sich auch mit dem Problem Palästina beschattigen wird. Das Palästinensisch-Syrische Komitee wählte zwei Delegierte, die Palästina und Transjordanien auf der Konferenz gegen den Imperialismus vertreten sollen. Die k o mmunis tische Presse erklärt, die arabische Konferenz werde der Arbeiterschaft der ganzen Welt einen Dienst erweisen, wenn sie vor der breiten Oeffentlichkeit die palästinensischen Machinationen enthüllt, wie z. B. die Pläne Oberst Wedgwoods von der britischen Arbeiterpartei, der für die Umwandlung Palästinas in ein britisches Dominion zur Stärkung des britischen Imperialismus eintritt, und die Pläne Lord Melchetts, der die Kalischätze des Toten Meeres für England heben will. Ein jüdisches Magazin. Vor kurzem erschien in Berlin das erste lieft einer neuen Zeitschrift ,,Das Jüdische Magaz i n". Als Herausgeber zeichnet. B. l'ollak, als Redakteur Oskar Grün, der Redakteur der ״Jüdischen Preßzentral« Zürich“, Das 1. Heft der schön gedruckten Zeitschrift ist Waller Rathenau gewidmet und enthält neben Auszügen aus Ralhenaus Schriften Aufsätze von Dr. Ludwig llaas, Julius Bab u, a. über Rathenau. Außer den schönen Bildern aus Ralhenaus Schlossern und Reproduktionen von Zeichnungen Ralhenaus bringt, das Heft eine Reihe von schönen J’aJiisliria-Btldmi und auch andere seinem Charakter als ״Magazin“ angepaßte Beiträge. Ortspappen Bad KudOWa■ Am Sonntag, dem 31. Juli, abends 8 Uhr, veranstaltet in Kudowa, llolol Austria, der Zionistische Grupnenverhand NiederschRsion (Gruppe Kudowa‘), aus Anlaß 11 5 35. Todestages von Theodor Herz) einen Vortragsabend. Herr Rechtsanwalt Dr. Alfred Klee» Berlin, spricht über das Th״ma ״Führe 1' und G r m ei n sc 11 a f 1", Alle jüdischen Kurgäste und Einwohner von Kudowa und Umgegend sind herrlichst eingeladen, , Vermischtes Gemeinsame Reise zum Kongreß. Zwecks Verbilligung des Fahrpreises wird vom Palestin« & Orient Lloyd eine gemeinsame Reise von Berlin nach Zürich organisiert. Die Teilnehmer dieser Reise benutzen den Zug ab 21.03 vom Anhalter Bahnhof am 25. Juli. Ankunft in Stuttgart am 26. Juli 9.03, Ankunft in Zürich um 15.31. Der Zug führt 1.—3. Klasse Berlin—Zürich sowie Schlaf- und Liegewagen 1.—3. Klasse Berlin—Stuttgart. Der normale Fahrpreis Berlin—Zürich beträgt 63,10 M. in der zweiten und 40,20 M. in der dritten Klasse. Schlafwagen 2. Klasse Berlin—Stuttgart kostet 13,— M., 3. Klasse 6,50 M. Von dem Preise der Fahrkarten kommt ein Rabatt entsprechend der Teilnehmerzahl in Abzug. Für den Schlafwagen gibt es keine Ermäßigung. Anmeldung für Schlaf- und Liegewagen müssen bis spätestens 11. Juli, Anmeldungen für Teilnahme und Platzkarte bis spätestens 17. Juli an das Büro des Palestinc & Orient Lloyd, Berlin N 24, Friedrichstraße 121, mit dem Vermerk Kongreßreise erfolgen. ״Berliner Jüdische Zeitung“. Am 1. September wird die ״Berliner Jüdische Zeitung“, hcratisgegeben von der Berliner Zionixlischen Vereinigung, erscheinen. Das wöchentlich erscheinende' Blatt wird in einer Auflage von joooo Stück in Groß-Berlin versandt werden. Die Kartothek für den Versand wird am 1. August geschlossen. Zionisten, die Interessenten aufgeben, können, an die. die Zeitung versandf werden soll, werden hierdurch gebeten, dieses Adresseninalerial (möglichst genau) an die. Berliner Zionistische Vereinigung, Berlin VV 15, Meinekestr. io, cinzuschicken. Ludwigshafen a. Rh. Der hiesige Bezirksarzt, Herr Obermedmnalrat, T>r. Dreyfnß, vollendet am 17. Juli sein 60■ Lebensjahr. M ir beglückwünschen zu diesem Tage einen allen, bewährten Anhänger unserer Idee. Bei Begründung des politischen Zionisrnus im Jahre 1897 h'11׳ sich Dr. Dreyfuß, damals als praktischer Arzt räumlich von jüdischem Loben entfernt, der zionistischen Bovvegung angeschlossert, war auf vereinzeltem Posten ein tapferer Vorkämpfer und zählt heute zu den treuesten Mitgliedern der beiiarhharton Ortsgruppe Mannheim, Seine hervorragende amtliche Stellung und seine ausgezeichneten Leistungen auf dein Gebiete der öffentlichen Gesundheitspflege haben ihm viele Ehrung und Verelirung gebracht. Allgemeine Jungzionisten. Am 3. Juli trat zum ersten Male die Gruppe der ״Allgemeinen Jungzionisten in Berlin" an die Oeffentlichkeit. James Bendersky eröffnete den Abend, begrüßte die Vertreter der Allgemeinen Zionisten und erteilte das Wort S. Helfer. Helfer war in seiner Ansprache darum bemüht, die Jugend für eine immerwährende Erneuerung der zionistischen Bisvvegung zu gewinnen. Meier Rosansky legte dar, wie es zur Gründüng dieser neuen Gruppe gekommen sei. Gegen eine zunehmende Radikalisierung und gegen die Passivität der Allgemeinen Zionisten müsse die ״Mille“ gestärkt und vergrößert werden, weil gerade sie das Rückgrat, jeder politischen Gemeinschaft sei. Die erwachsene zionistische Jugend müsse verantwortlich zur sachlichen Mitarbeit erzogen werden, und ihr zionistischer Wille müsse sich in realen Handlungen ausdrücken. James Bendersky betonte die Notwendigkeit eines durchgearbeiteten Programms der Allgemeinen Zionisten. Zugleich forderte «r die Gruppe zu werbender Arbeit innerhalb der jüdischen Gesellschaft in Deutschland auf und betonte dieses Aufgabengebiet der Gruppe. Aus der anschließenden regen Diskussion war zu ersehen, wie sehr die Gründung dieser Gruppe ein Bedürfnis ist. ״Die Allgemeinen Jungzionisten“ werden eine regelmäßige systematische Werbe- und Erziehungsarbeit in Berlin m leisten beginnen, Zionisten-Revisionisten. Das Büro des Landesverbands der Zionisten-Rcvisionisten sowie das Büro der Revisionistischen Ortsgruppe Berlin befindet sich von jetzt ab in Berlin W Sy, Potsdamer Str. 6r. Alle Zuschriften usw. sind künftig an diese Adresse zu richten. Arbeitsgemeinschaft der Jüdischen Arbeitsnachweise. Wir machen erneut auf unsere Berufsberatung und Lehrstellen- Vermittlung aufmerksam und empfehlen, sich wegen der Berufsunterbringung zu Oktober 1939 bereits jetzt an unsere Organisation zu wenden, die sämtliche Auskünfte in Berufsangelegenheiten kostenlos erteilt, lis wird gebeten, das letzte Schulzeugnis, sowie etwaige Zeichnungen und Bastelarbeiten aus dem Werkunterricht und dgl. milzubringen. Sprechstunden: Für Knaben: Dienstags und Freitags von 2—3 Uhr nachm.; für Mädchen: Montags und Donnerstags von 2—3 Uhr nachm. Arbeitsgemeinschaft der Jüdischen Arbeitsnachweise E. V., Abteilung Berufsberatung, Berlin X ::'1, Auguststr. 17. Tel.: Norden 7080/7087 und 9130. — Für die akademische Abteilung: Für Elektroingenieur Dipl.- Ing. mit Praxis wird geeignete Stelle gesucht. Arbeitsgemeinschaft der Jüdischen Arbeitsnachweise E. V., Akademische Abteilung, Berlin N 24, Auguststr. 17. Tel.; Norden 7080/7087 und g130. Die glückliche Geburt eines Sohnes zeigen sn Ernst Davidsohn Ada Davidsohn geb. Rabinowiz ץ"־ Tel - Awiw Juni 1929 J \ empfiehlt sich zur Anfertigung eleganter and einfacher Damen-Garderoben zu soliden Preisen Fernsprecher: (B 5) Barbarossa 7838 Berlin W 62 Lulherstraße 47 Cartb, Barbarossa 9256 vXriete- NEUHEITEN Be ginn: 8 Uhr Sonnabend und Sonntag 2 Vor- Stellungen 380 u. 8 Uhr. 330 za ermäßigten Preisen das ganze Progr. In unserer Gemeinde ist die Stelle eines leitenden Beamten der Verwaltung zu besetzen* Gesucht wird eine erste Kraft die in jüdischen Gemeind «Angelegenheiten be* wandert ist — Bevorzugt werden Akademiker und solche Personen, welche in leitender Stellung einer Großgemeinde tätig waren. — Lebens• längliche Anstellung ist in Aussicht genommen. Bewerbungen bitten wir unter Anschluß von Zeugnissen und eines ausführlichen Lebenslaufe« und unter Angabe der Gehaltsansprüche, sowie des Zeitpunktes, zu welchem der Eintritt erfolgen kann, bis 31. Juli 1929 an da« unterfertigte Amt zu richten. Stuttgart, den 12. Juli 1929 israelitisches Vorsleherantl Lidiliplei-Theater Spielpläne •b 16. Juli 1929 Dnlversam Di« IstsUa Adlsr •larfa-Paiasl Dar aiaganda Narr Ufa* Palast am ze« Sab- Mari■• Knrfarslendamm Hol•! Slndl Imlwt Hammeriidilspiele Da■ varschwaodana Tastaaaaat Oia-PavIU•■ Dar ballig• Barg 1-3 Komtorizimmer Loggia, möbliert, evtL teilmobUert Landshuter Strafte 32» Telefon: Lützow 3527. Spieipian der Berliner Theater 16 «סי. bis 19. Juli 1929 Slaaisoper (Unter den Linie») 16- Juli Aadri Cluslar 1”. Juli Botin Godaanlf 18. Jul! Canaaa 19. Juli Dar Roiaakaraliar Slaaüopcr (Platz dar Republik) 16. Juli Hoffmanas Erslklangan 17. Juli SaloaMt 18. Juli Iphigenie aal Tawis 19. Juli Fldelio Deatfchei Theater Dia Flodernaan Theater amSAUfhaaerdanm Hawaii• ln Erslahugah•■• Doktor ~ Examensarbelien Diktate, Abschriften, Uebersetzungea Vervielfältigungen jeder Art Aushilfen such außer dem Hause Fr au CiaraliUxnann (trUh.WoU11(el11) Flotowatraße 5 unmittelbar am Bahnhof Tiergarten. Tel.: Hansa 5305. Anmeld.: bis 1/•9 Uhr morg. od. 3.7 nachm. Theater *es Western Frladarika lemMtenhaas Hacbsaitrrela• Mefropoi *Theater Blaabart Theater in der ■ehrenstrafte Walch• war’•? Theater am Mlowplatz Btrlia, mla •a waiai ■ad lacht Laslsplelhans bis 16. Juli RawolaiUm hat Stars« ab 17. Juli Da wirst ■sich hairalaa Thalia'Theater Frlhieii! pmrdoa Soeben erschienen: Das Standardwerk der jüdischen Geschichte Mährens. Herausgeber; Chefredakteur Hugo Gold Redaktion: Dr. Heinrich Flasch, Kaaitz f Dr. J. Freimann, Berlin / Dr. Maz Grfiafeld* Brunn / Dr. Theodor Haas, Brünn / Dr* Michael Holzmann• Wien / Dr• B. Waefastein, Wien. Das Werk enthält 86 einzelne Beiträge nebst 900!UuslraiioQeii aus allen mährischen Gemeinden und einer Landkarte. Preis: Halbleioenbandfniustratio&sdruckpapier) RM. 45,— Leinenband (Kreidepapier) . * , . RM. 47,—- Halblederband (Kreidepapier) « , , RM. 50,—־ Ferner erschienen 100 numerierte und von den Mitarbeitern signiert« Exemplar« auf schwerem Kumstdruckpapier in Ganxtederband u. Goldschnitt zum Preise v. DoU&r 30• —• Das grofte Henl-GedenhDadi Dr. T. Naananblatti ״Zeitgenossen aber Hsrzr 90 Beitrage der hervorragendsten jüdischen und nichljüdischen Persönlichkeiten de« politischen und literarischen Lebens. 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