Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXIV (1929)
- Issue
- Heft 50 (28.6.1929)
- Date
- 1929-06-28
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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- Wrocław 3× ep/1002369
- Albert Einstein 1× ep/1003296
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- Erich Mendelsohn 1× ep/1004409
- Eugen Landau 1× ep/1034191
- Franz Oppenheimer 1× ep/1025831
- Georg Flatow 1× ep/1038534
- Georg Landauer 1× ep/1013830
- Ismar Freund 1× ep/1014002
- Julius Perlis 1× ep/1005551
- Max Eschelbacher 1× ep/1011893
- Max Grünewald 1× ep/1012141
- Max Wiener 1× ep/1013532
- Paul Lazarus 1× ep/1041328
- Salman Schocken 1× ep/1025578
- Siegfried Moses 1× ep/1009280
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Einzelnummer 0*Z5 Uoldmark JÜDISCHE RUNDSCHAU Erscheint jeden Dienstag u. Freitag. Bezugspreis bei der Expedition monatlich 2,— Goldmark, vierteljährlich 5,75 Goldmark. AaalaadMbotiiMnMats werden ia der Wliknmg de* einzeWn Linder berechnet. Anret«enpreis: 8 geep. NonpareüJ«1reile 030 G.M. StelletMteeuche 0,25 G.-M. Redaktion Verlag und Anzeigen -Verwaltung» Jüdische Rundschau G.m.b.H., BerlinWlS, Meinekestr. 10 Telephon: J 1 Bismarck 7165 -70. AnietieMcUaS: Dieattag and Freitag naehaittege 4 Uhr Poatacheck.Konten! Beriia 0392, Baaal V 9355, Belmd 09032 Brüssel 39433, Bttdapeat 596 93, Denaig 1973, Haag 140470, «*reg 59410 Streeabtug 16430, Warachau 190709, Wen 156 030. Bank.Konten: Darmatidter und Nationalbank, Dapoaiten.Kaane Berits, Kuriursipndaram 52; Bane, de Eet, Camauti (Koroieien); Angln Paleatine Co. in HaOa, lartaalan, Tal •Aviv. Nummer SO Berlin, 28. VI. 1929 Redaktionsseh]u£ Soantsg und Mittwoch nachmittag. כ׳ סיוז׳ תרס״ט JLjaOCIJ^Jalirgk Per Zionismus erstrebt «Or das JQdlsche Voll! die Schaffung einer Öffentlich ■ rechtlich gescherten Heimstatt» ln Paiaetlna. ״Baseler Programm.״ i Die deutschen Vertreter in der Agency Wahl durch das Initiativkomitee — Appell an die deutschen Juden Referat Max Warburss aber Palästina Mittwoch, den 26. Juni, fand in Berlin bei Kroll die Sitzung des Initiativkomitees für die Jewish Agency in Deutschland unter dem Vorsitz von Direktor Oscar Wassermann in Anwesenheit von über 100 Mitgliedern statt. Es wurden folgende Resolutionen angenommen: ResoluUonen 1. In dem vom Völkerbund beschlossenen Pallstinamandat wird die nachstehende, am 2. November 1917 durch Lord Balfour namens der Britischen Regierung abgegebene Erklärung ausdrücklich bestätigt: ״Seiner Majestät Regierung betrachtet die Schaffung einer nationalen Heimstätte in Palästina für das jüdische Volk mit Wohlwollen und wird die größten Anstrengungen machen, um die Erreichung dieses Zieles zu erleichtern, wobei klar verstanden werde, daß nichts getan werden soll, was die bürgerlichen und religiösen Rechte bestellender nichtjüdischer Gemeinschaften in Palästina oder die Rechte und die politische Stellung der Juden in irgendeinem anderen Lande beeinträchtigen könnte.“ In Uebereinstimmung mit Artikel 4 des Palästinamandats hat die als offizielle jüdische Vertretung für Palästina (Jewish Agency) anerkannte Zionistische Organisation die Juden* heiten der Welt zum Eintritt in die Jewish Agency aufgefordert. Die am 26. Juni 1929 in Berlin tagende Konferenz des ״Initiativkomitees für die Erweiterung der Jewish Agency in Deutschland“ nimmt die an die deutsche Judenheit ergangene Aufforderung freudig an und beschließt, folgender Form sicher zu stellen: a) Eine Palästina-Konferenz aller deutschen Juden, die bereit sind, an den Arbeiten der durch Artikel 4 des Völkerbundsmandats für Palästina eingesetzten Jewish Agency teilzunehmen und an der Entwicklung derjüdischen Nationalen Heimstätte in Palästina mitzuarbeiten, ist so bald wie möglich einzuberufen. Diese Pa- Iästina-Konferenz soll die Vertreter der deutschen Judenheit in den Council der Jewish Agency entsenden. Sollte ein Reichsverband der deutschen Juden gebildet werden, so steht es der Palästina-Konferenz frei, ihre Rechte dem Reichsverband der deutschen Juden zu übertragen. b) Um der deutschen Judenheit eine angemessene Vertretung auf der bevorstehenden konstituierenden Tagung des Council der Jewish Agency zu sichern, beschließt die Konferenz des ״Initiativkomitees für die Erweiterung der Jewish Agency in Deutschland“, bis zum Zusammentritt der Palästina-Konferenz der deutsehen Juden 6 Vertreter und 12 Stellvertreter in den Council der Jewish Agency zu wählen. H. Die in der Konferenz des Initiativkomitees gewählten Vertreter der deutschen Judenheit im Council der Jewish Agency erwarten die Mitarbeit der deutschen Juden an der Schaffung der jüdischen nationalen Heimstätte in Palästina. In der Erkenntnis der historischen Bedeutung dieses Werkes rufen sie die deutschen Juden auf, den Gedanken des Aufbauwerkes, mit dessen Gelingen die Ehre des jüdischen Namens verbunden ist, in seiner vollen Bedeutung zu erkennen und die für den Aufbauplan erforderlichen Mittel zur Verfügung zu stellen. # Die Wahlen Entsprechend dem in der ersten Resolution beschlossenen Vorgang wurde die Wahl der Vertreter des deutschen Judentu ms für die nichtzionistische Hälfte des Councils der Jewish Agency vorgenominen. Gewählt wurden (in alphabetischer Reihenfolge): als Mitglieder des Councils: Stadtkämmerer Bruno Asch, Frankfurt a. M. Rabbiner Dr. Leo Baeck, Berlin Jastizraf Dr. Blau, Frankfurt a. M. Dr. Bernhard Kahn, Berlin Kommerzienrat Gereon Simon, Berlin Rabbiner Dr. lenk IJnna, Mannheim Direktor Oscar Wassermann, Berlin als Ersatzmitglieder: Prof. Georg Bernhard, Berlin; Dr. Friedrich Brodnltz, Berlin; Willy Dreyfus, Frankfurt a. M.; Rabbiner Dr. Hahn, Essen; Jakob Heckscher, Hamburg; Ministerialrat Dr. Otto Hirsch, Stuttgart; Rabbiner Dr. Jakob H o r o v 11 z, Frankfurt a. M.; Bert hold Israel, Berlin; Oberlandesgerichtsrat Dr. Neumeyer, München; Leo Simon, Berlin; Prof. Dr. M. Sobernhetm, Berlin; Dr. Albert Sondheimer, Frankfurt a. M.; Dr. Ludwig Tletz, Berlin; Frau Margarete Tletz, Köln. * Die Mitglieder des Initiativkomitees Dem Initiativkomitee gehören bisher folgende Persönlichkeiten an: (Vorläufiges Verzeichnis, abgeschlossen am 24. Juni 1929.) Vorsitzender: Direktor Oscar Wassermann, Berlin. Mitglieder: Dr. Alfred Apfel, Berlin; Stadtkämmerer Bruno Asch, Frankfurt a. M.; Konsul Siegfried Aufhiuser, München; Rabbiner Dr. Leo Baeck, Berlin; Rabbiner Dr. Leo Baerwald, München; Dr. Aron Barth, Berlin; Dr. Ernst Baumann, Kassel; Direktor Ernst Baumann, Köln; Alfred Berger, Berlin; Kommerzienrat Julius Berger, Berlin; Dr. Hermann Berlak, Berlin; Prof. Georg Bernhard, Berlin; R.-A. Dr. M. Bing, Köln; Justizrat Dr. Bläu, Frankfurt a, M.; Rabbiner Dr. I. Bleichrode, Berlin; Dr. Bernhard Bleichröder, Hatp- EfcT 1HeppWhitat: T*«ber# Burger, Düsseldorf; Justizrat Dr, Max Chodziesner, Berlin; Arthur Cohn, Königsberg; Drphil. Heinz Cohn, Berlin; R.-A. Dr. Oscar Cohn, Berlin; Rabbiner Dr. Diene mann, Offenbach; Willy Dreyfus, Berlin; Leopold M. Durlacher, Hamburg; Professor Dr. Albert Einstein, Berlin; Frau Ernestine Eschelbacher, Berlin; Rabbiner Eh־. Max Eschelbacher, Düsseldorf; Otto Eskeles, Berlin; Direktor Selmar Fehr, Berlin; Assessor Herbert Felsenthal, Düsseldorf; Dr. Lion Feuchtwan ger, Berlin; Dt. Fritz Flersh eim , Frankfurt a. M.; Ministerialrat Dr. Georg Flatow, Berlin; R.-A. Ludwig Ford er, Breslau; Gustav Forstenzer, Braunschweig; Professor Dr. Adolf F r a e n k e I, Kiel; R.-A. Dr. Ludwig Frank, Nürnberg; Rabbiner Dr. Jakob Fr e im an n, Berlin; Dr. Ismar Freund, Berlin; Hermann G e r s o n , Berlin; Direktor Eduard G i Ili s, Beuthen; Rabbiner Dr. Felix Gold mann, Leipzig; Dr. Martin Goldner, Berlin; Rabbiner Dr. Max Grünewald, Mannheim; Rabbiner Dr. Hugo Hahn, Essen; Frau Lola Hahn-Warburg, Berlin; Direktor Hermann Hecht, Mannheim; Jakob Heck scher, Hamburg; Theodor Heilbronner, Halle; Dr. Arnold H e rzf e Fd, Hamburg; Dr. Arnold H i Id es h e im er, Mannheim; Ministerialrat Dr. Otto Hirsch, Stuttgart; Siegfried Hirsch i. Fa. Aron Hirsch 8! Sohn, Berlin; Siegfried Hirsch, Berlin; Landgerichtsrat Erich Hirschberg, Oppeln; Rabbiner Dr. I. Hoffman«, Frankfurt a. M.; R.-A. Dr. Gottfried Holländer, Berlin; Justizrat Dr. Hommel,• Schweinfurth; R.-A. A. Horovitz, Frankfurt a. M.; Rabbiner Dr. Jakob Horovitz, Frankfurt a. M.; Berthold Israel, Berlin; R.-A. Max Jacobsohn, Breslau; Rabbiner Dr. Saul Kaatz, Hindenbürg; Rabbiner Dr. Albert Kahlberg, Halle; Dr. Bernhard Kahn, Berlin; Ernst Kahn, Frankfurt a. M.; Dr. Benno Karpeles., Berlin; R.-A. Dr. Willy Katzenstein, Bielefeld; R.-A. Dr. Max Kollenscher, Berlin; Stadtdirektor Dr. Albert Kramer, Köln; R.-A. Dr. David K r o m - bach, Essen; Professor Dr. Edmund Landau, Göttingen; Generalkonsul Eugen Landau, Berlin; Dr. Georg Landauer, Berlin; R.-A. Dr. Alfred Landsberg, Wiesbaden; Rabb. Dr.Paul Lazarus, Wiesbaden; Alfred Levy, Hambürg; Professor Dr. Carl Lewin, Berlin; Alfred Lisser, Kongrefjwahien in Deutschland Vorläufiges Ergebnis Bel den Wahlen zum XVI. Zionlsten-Kongreß in Deutschland wurden insgesamt 8739 gültige Stimmen abgegeben. Davon entfallen: Stimmen Mandate auf Liste 1 (Misrachl). 2749 auf Liste 2 (Poale Zion und J. ]. W. B.) . 1553 auf Liste 3 (Allgemeine Zionisten) . . 2838 auf Liste 4 (Radikale) . .. 410 auf Liste 5 (Hapogl Hazai'r). 726 auf Liste 6 (Revisionisten) ..... 463 3 2 3 0 1 0 Bei den Wahlen zum XV. Kongreß (1927) wurden abgegeben 6776 Stimmen, von denen auf Liste der Poale Zion und J. J. W.B. 1540 (3 Mandate), Linkes Zentrum 2313 (4 Mandate), Mjsrachi 2076 (4 Mandate), Revisionisten 302 (kein Mandat), Radikale 455 (1 Mandat) entfielen. Die Liste der Hitachduth war voriges Mal von der Hauptwählkommission wegen Formfehler annulliert worden. Hamburg; Bernhard Lustig, München; Direktor Ludwig Mandowski, Hindenburg; Justizrat Ma rxh eim er, Wiesbaden; DipL-Ing. Architekt Erich Mendelsohn, Berlin; Professor Dr. L. F. Meyer, Berlin; R.-A. Dr. Jose) Meyersberg, Bochum; Prof. Dr. Eugen Mittwoch, Berlin; Kommerzienrat Albert Moos, Stuttgart; Dr. Erich Moses, Berlin; Prof. Dr. Julius Moses, Mannheim; Dr. Siegfried Moses, Zwickau; Fritz Napht aIi, Berlin; Hugo Neuberg, Berlin; Oberlandesgerichtsrat Dr. Alfred Neu - meyer, München; R.-A. Dr. Meinhold Nußbaum, Nürnberg; R.-A. Dr. Arthur Oppenheimer, Düsseldorf; Prof, Dr. Franz Oppenheimer, Rittergut Lüdersdorf; Julius Perlis, Berlin; Dr. Felix Pinn er, Berlin; Hans Rollmann, Köln; Max Rosenbaum, Hamburg; Dr. Martin RosenbIüth, Berlin; San.-Rat Dr. Rosenkranz, Inster* bürg; Rabbiner Dr. L. Rosenthal, Köln; Henry Rothschild, Frankfurt a. M.; Rechtsanwalt Paul Salinger, Dresden; Justizrat Dr. Ph. Salomon, Berlin; Siegbert Seckeisohn, Berlin; Dr. Ernst Heinrich Seligsohn, Berlin; Kommerzienrat Gerson Simon, Berlin; Leo Simon, Berlin; Rechtsanwalt Dr. P a u 1 Simon, Mainz; Dr. Herbert Simons, Düsseldorf; Legationsrat Prof. Dr. M, Sobern heim, Berlin; Dr. Albert Sondheimer, Frankfurt a. M.; Fritz Sondheimer, Frankfurt a. M.; Dr. Walter S u I z b a c h ,Frankfurt a. M.; Fritz Schäfer, Berlin; Ministerialdirektor Dr. Hans Schaffer, Berlin; Saltnan Schalit, Berlin; Julius Schindler, Hamburg; Salman Schocken, Zwickau; Isidor Schönfeld» Göthen; Adolf Schoye r, Berlin; Rabbiner Dr. H. Schreiber, Potsdam; Fritz Schwarzschild, Düsseldorf; Prof, Dr. ,Ludwig Stein, Berlin; Kammergerichtsrat Dr. Jaques Stern, Berti«; Friedrich Ä. Straus, Karlsruhe; Dr. Eduard Stf«u8» k M-l 1% :SlM SfliadB״, Aupfeg.7''ÄKti; . ־ £fe־tz, K8fi;'י f|r.' tidiyig xl4;.|,r,^ieÄL 1־» Margarete Tletz, Köln; Georg T i I Im a n n, Hamburg; Otto Tuchmann, Magdeburg; Rabbiner Df. läa»k ünna, Mannheim; Max M. War bürg, Hamburg; Rabbiner Dr. M. Warschauer, Berlin; Julius Wassermann, Bamberg; Direktor Oscar Wassermann, Berlin; Dr. Siegmund Wassermann, Berlin; Max Weil, Düsseldorf; Hans Weinschenk, Frankfurt a. A4.; Rabbiner Df. Weiße, Berlin; Rabbiner Dr. Max Wiener, Berlin; Rabbiner Prof. Dr. Winter, Dresden; Dr. Franz Wolf, Frankfurt a. M.; R.-A. Alfred W 01 f f, Breslau; Dr. Richard W o I f h e i m , Erfurt; Prof. Dr. S. O. Zondek, Berlin; Arnold Zweig, Berlin; Siegfried Pinthu s, Erfurt; Dr. Oskar Wolfsberg, Berlin. Dem Initiativkomitee für die Erweiterung der Jewish Agency in Deutschland sind bisher beigetreten: a) die Mitglieder des Präsidiums und des Zentralkomitees des Keren Hajessod (Jüdisches Palästinawerk) E. V. in Deutschland. b) Vertreter folgender Organisationen und Körperschaften: Die Jüdischen Großgemcinden Berlin, Frankfurt a. M., Hambürg, München — Hilfsverein der deutschen Juden — Deutsch-Israelitischer Gemeindebund — Achduth — Allgemeiner Rabbiner-Verband — Liga für das arbeitende Palästina — Kolonisationsverein ״Esra“ — Verband der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands — Aelterenbund der Kameraden — Deutsch-Jüdische Jugendgemeinschaft. c) Einzelpersonen. Die ״Jüdisch-Liberale Vereinigung“ und der ״Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens“ sind dem Initiativkomitee nicht beigetreten. Der Centralverein hat jedoch seinen Mitgliedern die persönliche Stellungnahme freigestellt. Von den Mitgliedern des Initiativkomitees gehören 15 dem Haupt- Vorstand des Centralvereins an. * Berlin, 27. Juni. & ist wohl nicht zuviel gesagt, wenn man die Ver- Sammlung des Initiativkomitees für die Jewish Agency in Deutschland als ein in jeder Beziehung außerordentliches Ereignis in der Geschichte des deutschen Judentums bezeichnet. Obwohl wegen der Kürze der Zeit die geplante f” ’" treten waren, die heute in Deutschland beim Aufbau des Jüdischen Nationalheims in Palästina mitwirken wollen, hatte die Versammlung doch einen schlechthin repräsentativen Charakter. Sie war ein lebendiger Ausdruck der großen Wandlung, die sich in den letzten Jahren im ganzen Judentum und auch unter den deutschen Juden in ihrer Stellung zu Palästina vollzogen hat. Es war ein charaktcristischer Moment, als nach dem großen Referat von Max Warburg der Vorsitzende Direktor Wassermann lächelnd sagte, daß er namens des Keren Hajessod ״unserem bisherigen Feinde Max Warburg“ besonders herzlich dankt. Zweifellos waren in der Versammlung eine ganze Reihe von Personen, die noch vor einigen Jahren der Paiästina-Idee ablehnend gegeniiberstandon. Sie wurden gewonnen durch die Macht der Tatsachen und durch die Wirkung dessen, was stets am meisten imponiert und am überzeugendsten wirkt: die Leistung der Menschen, die mit