Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXIV (1929)
- Issue
- Heft 45-46 (13.6.1929)
- Date
- 1929-06-13
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Doppelnummer 0,40 Goldmark JÜDISCHE RUNDSCHAU Erscheint jedenDienstagu.Freitag. Bezugspreis bei der Expedition monatlich 2,—■ Goldmark, vierteljährlich 5.75 Goldtnark. ■ AunUndsabonnement» werden in der Währung der einzelnen Linder berechnet. Anzeigenpreis: 8 gesp. NonpttreiQezefle 0,50 G.-M. Stellengesuche 0,25 G.-M. Redaktion Verlag und Anzeigen-Verwaltung! Jüdische Rundschau G.m.b.H., BerlinWl5, Meinekestr.lö Telephon: Jl Bismarck 7165-70. Postscheck-Konten: Berlin 17392, Basel V 9355, Boigrad 68032, Brüssel 394 33» Budapest 59693. Danzig 1973, Haag 140 470, Frag 59410, Strassburg 16430, Warschau 190708, Wien 156 030. Bank-Konten: Darmstädter und Nationalbank, Dep.-Kaase Berlin» Kurfürstendamm 52; Banca de Eat» Cernauti (Rumänien); Anglo Palestine Co. in Hada, Jerusalem, Tel -Aviv. Nummer 45/46 | Berlin, 13. VI. 1929 Redaktionsschluß Sonntag und Mittwoch nachmittag. ה׳ סיון׳ תרס״ט | xxxrv. Jahrg. Der Zionismus erstrebt für das jüdische Voll! die Schaffung einer Öffentlich-rechtlich gesicherten Heimstätte in Palästina. ״Baseler Programm.“ Die Exzesse Organisierte Judenhetze Die Wahrheit über die Ereignisse. — Kampf mit der Regierung. — Die Jaden als Blitzableiter. — Der Vuikanboden in Ostgalizien. — Der Antisemitismus in Posen. (Von unserem Korrespondenten.) —g. Warschau, 7. Juni. Lemberg ist, wie aus den telegraphischen Berichten den Lesern bereits bekannt ist, seit einigen Tagen Schauplatz einer wüsten Judenhetze, welche traurige Erinnerungen aus den No• vembertagen 1918 und aus der Zeit der Steiger •Affäre hervorruft. Wieder gibt es schändliche Provokationen, falsche Gerüchte, meisterhaft inszenierte Exzesse, welche Plünderungen jüdischen Vermögens, Raubüberfälle aut jüdische Anstalten und jüdische Einwohner zur Folge haben. Es gibt jedoch diesmal etwas, was diese Ausschreitungen von ähnlichen wesentlich unterscheidet. Die Juden sind diesmal nicht das Hauptziel der Angriffe, sondern Mittel zum Zweck. Die Juden wurden, wie so oft in unserer Leidensgeschichte, der Blitzableiter, das Opfer eines fremden, hier innerpolnischen Streites. Und hätte dies die polnische Regierung sofort gemerkt, würden die Ausschreitungen keine solchen Dirnensionen angenommen haben. Soeben ist Innenminister Skladkowski, welcher mittels Luftschiff sich heute vormittags nach Lemberg begab, von dort zurückgekehrt und eine sofort einberufene Ministerratssitzung hat ein offizielles Communique herausgegeben, in weichem auf Cirund amtlicher genauer Untersuchungen klar festgestellt wird, daß von einer absichtlichen Provokation der christlichen Bevölkerung seitens der Juden in Lemberg absolut keineRede sein kann. Diese Feststellung seitens der Zentralregierung ist von größter Wichtigkeit, da sie alle Lügengerüchte und sogar manche Lemberger amtlichen; Verlautbarungen widerlegt. In Wirklichkeit glaubte in Lemberg niemand, außer dem aufgehetzten Pöbel, daß die absichtlich verbreiteten Gerüchte wahr seien. Tatsache ist nur, daß die Fronleichnamprozession das jüdische Gymnasium im Augenblick passierte, als dort eben eine Unterrichtspause war uijg di« SÄlerinaen *ter Anstalt, wie gewöhnlich, aus den Fenstern heraussaben. Die Prozession ging vollständig ruhig vorüber, niemand von den Anteilnehmern hatte etwas beanstandet. Der Geistliche, welcher die Prozession leitete, bestätigte dies ausdrücklich. Erst am nächsten Tage, nachdem ein antisemitisches Lokalblättchen einen lügnerischen und hetzerischen Bericht über die Fronleichnamprozession brachte, war die Legende fertig, und die traurigen Ereignisse nahmen ihren Lauf. Die Verwüstungen konnten nur deshalb geschehen, weil die Polizei am ersten Tage nicht gehörig einschritt, überall zu spät kam. Nachdem aber 33 polnische Studenten verhaftet wurden, schuf dies nicht nur keine Beruhigung, sondern entfachte noch mehr die Leidenschaften und die Exzesse wiederholen sich täglich. Man schlägt und überfällt Juden und jüdische Häuser, aber die Bewegung ist gegen die Regierung gericht e t. Was von Anfang den genauen Kennern der Lage klar war, ist jetzt nach den durchgeführten Untersuchungen zur Gewißheit geworden: diese Judenhetze wurde von den polnischen nationalistischen, rechten Organisationen inszeniert, um der Regierung Schwierigkeiten zu bereiten, sie in den Augen der aufgehetzten Volksmasse zu diskreditieren und eventuell einen Aufstand gegen die Regierung hervorzurufen. Im Augenblick, als diese Zeilen geschrieben werden, ist das Ende dieses Kampfes noch nicht abzusehen. Die Behörden schreiten tagtäglich energisch ein, es kommt oft zu Zusammenstoßen, die akademische Jugend befindet sich aber in Lemberg größtenteils im Lager der Rechten, sie proklamierte einen Generalstreik an der Universität und ihre Drohungen wirken. Zu ihnen gesellen sich bekannte Führer der Nationaldemokraten, die Geistlichkeit scheint mit ihnen zu sympathisieren. Das Großsfadtgesindel nutzt auch die Gelegenheit aus. ln anderen Universitätsstädten beginnt es auch heiß zu werden, momentan wird außerhalb Lembergs alles noch im Keime erstickt. Diesmal tritt ein Teil der der Regierung nahestehenden Presse sowie die Arbeiterpresse scharf gegen die Judenhetzer auf und die fortschrittlichen und demokratischen Verbände (leider ist ihr Einfluß in der Gesellschaft gering) erlassen Aufrufe gegen die Ueberfälle auf Juden. * In diesem Zusammenhänge sei noch erwähnt, daß letztens ganz Ostgalizien für die Juden zu einem Vulkanboden wurde. Der Haß seitens der Ukrainer ist nicht minder heftig und ge- Die Verteilung der neuen Zertifikate Die Zionistische Exekutive hat beschlossen, die 1000 Zercifikate, die ihr zur sofortigen Verteilung zur Verfügung gestellt wurden, folgendermaßen zu verteilen: 100 für Angehörige palästinensischer Einwohner, 900 für Arbeiter. Von diesen 900 Arbeiter-Zertifikaten sind 200 für Facharbeiter bestimmt worden. Die Verteilung der 900 Zertifikate auf die einzelnen Länder ist aus folgender Aufstellung ersichtlich: Polen 400 Bulgarien 5 Rumänien 140 Frankreich 5 Deutschland 65 Rußland 40 Litauen 30 Yemen 100 Lettland 18 Irak 8 Tschechoslowakei 33 Tunis 2 Oesterreich 15 div. Länder 36 England 3 Die Zionistische Exekutive hofft, die Verhandlungen über die Zur-Verfügungstellung der restlichen von der Regierung bestätigtet! Zertifikate in nächster Zeit günstig abzuscnließen. in Lemberg fährlich als der der dortigen polnischen^ Bevölkerung. Von Zeit zu Zeit bekommt man schauerliche Berichte von dort zu hören. In den kleinen Städten und Dörfern Ostgaliziens ist der Jude mit seinem Leben nicht mehr sicher und gerade ruthenische Bewohner sind es, welche erwiesenermaßen jüdisches Leben und Vermögen bedrohen. Auch fn ebner anderen Gegend Polens, in Posen, bekommen die Juden jetzt wieder scharf zu spüren, daß sie hier bestgehaßt sind. Das Judenschicksal erprobten an sich hier manche, welche wähnten, mit dem Judentum nichts Gemeinsames mehr zu haben, und solche sogar, welche auch offiziell dem Judentum ihren Rücken kehrten. Anläßlich der großen Landesausstellung in Posen werden hier zwar jüdische Besucher geduldet, aber es wird scharf darauf geachtet, daß ja keine Juden oder Judenabstämmlinge irgendwie aktiv sich an den vcrschjedenen Veranstaltungen beteiligen. Judenrein muß alles seil». Manchen Leuchten der polnischen Kunst und Wissenschaft ward hier ihr Judentum in Erinnerung gebracht, und nicht alle verstanden es dabei, ihre Würde zu bewahren. Dachten die, welche es taten, wohl an ihr Judenschicksal?.... Die neue antisemitische HochOnt Aus Anlaß eines am Sonnabend, dem 8. Juni, vor der Rampe der Wiener Universität abgehaltenen Studentenbutntnels fanden Ausschreitungen gegen jüdische Studenten statt. Etwa 60 zionistische Studenten, die in einer Gruppe zusammenstanden, wurden von über 500 antisemitischen Studenten und Heimwehrleuten überfallen und mit Stöcken und Gummiknütteln schwer mißhandelt. Sechzehn jüdische Studenten erhielten erhebliche Verletzungen, acht von ihnen mußten sich in dauernde ärztliche Behandlung begeben. Der Rektor der Universität ließ eine Kundgebung anschlagen, in der unter Hinweis auf die Schlägerei den Schuldigen strengste Bestrafung angedroht wird. Für diese ganze Woche wurde ein Verbot, Farben zu tragen, erlassen, sowie ein Legitimatlonszwang bei Betreten des Universitätsgebäudes eingeführt Der Rektor hat Vertreter der zionistischen Studentenschaft und der hakenkreuzlerischen Studenten zu sich eingeladen und ver- ״surtet*.. Mt Mien^-Qpuppe»׳:,.;» ,Mn# :Ä«nhaftÄ:.Au«tf#fBW,., ihrer Differenzen zu bewegen. Nachdem dieser Versuch mißlungen war, hat das Rektorat den traditionellen Sonnabend- Bummel der Universitätshörer in der Aula der Universität bis auf weiteres verboten. Die Lage an den Universitäten Polens. Die Rektoren der Lemberger Hochschulen fo׳rdem die Studierenden zur Wiederaufnahme der Vorlesungen am Montag auf, widrigenfalls die Hochschulen auf längere Zeit geschlossen würden. Man glaubt, daß, wenn der Lemberger Studentenstreik fortdauert, sich die nationalistischen Studenten der übrigen polnischen Universitäten dem Streik anschließen werden und daß der Generalstreik an allen polnischen Universitäferi erklärt werden wird. Einen Beschluß in diesem Sinne faßte eine Versammlung nationaldemokratischer Studenten in Krakau, der etwa 3000 Personen beiwohnten. Die Warschauer nationalistische. Studentenschaft hat trotz Rektoratsverbots abermals eine Versammlung abgchalten, in der gegen die Regierung und gegen die Juden in schärfster Weise gehetzt wurde, ln einer Resolution erklärten sich die Versammelten mit den Lemberger Studenten solidarisch. Ein mit Hektograph hergestellter Aufruf zu einem Judenpogrom wurde verteilt. Nach der Versammlung wurden jüdische Passanten in der Nähe der Universität überfallen und schwer mißhandelt. Die Exzesse fn Posen Sonntag, den 9. Juni, fanden im Zusammenhang mit den Lemberger Geschehnissen antisemitische Ausschreitungen in Posen statt. Demonstrierende Studenten demolierten jüdische Geschäftsläden und mißhandelten jüdische Einwohner. Die Menge stürmte das Haus der Jüdischen Gemeinde, schlug alle Fensterscheiben ein und zertrümmerte die Inneneinrichtung. Zwei große Synagogen wurden mit Steinen bombardiert, so daß sämtliche Fensterscheiben eingeschlagen wurden. Zahlreiche jüdische Restaurants, darunter die ״Bar Aiigelski“ in der Saskowagasse 7, das Restaurant Lipinsky sowie sämtliche Restaurants in der ״Zydowska-Kramarska“ wurden demoliert. Die Einrichtung der jüdischen Volksbank wurde vollkommen zertrümmert. Auf der Landesausstellung Posens wurden der Kiosk der jüdischen Presse und Kioske jüdischer Geschäftshäuser zerstört. Etwa 40 Demonstranten wurden von der Polizei verhaftet. Während des Monats April wanderten fn Palästina 417 Immigranten ein, darunter 322 Juden, 73 Christen und 22 Mohammedaner. Unter den Einwanderern befanden sich 201 Personen, die als Touristen ins Land kamen und hier die Erlaubnis zum dauernden Aufenthalt erhielten. 17 Personen wurde die Einreise verweigert. Während des gleichen Zeitraums wanderten 172 Personen, darunter 70 Juden, 73 Christen und 29 Mohammedaner aus. (Ziko.) Vorbereitung der Kongreß wählen Die nächste Nummer der ״Jüdischen Rundschau“, die Dienstag, den 18. d. M., erscheint, ist der Vorbereitung der Kongreßwahlen in Deutschland gewidmet In dieser Nummer werden die eingereichten Kandidatenlisten veröffentlicht werden, außerdem wird ein Kandidat jeder im Wahlkampf auftretenden Partei in einem Artikel das Programm der betreffenden Liste dariegen. Eine aktuelle Frage Mit der Erweiterung der Jewish Agency, die in den nächsten Wochen zur Tatsache werden soll, ist für den Zionismus ein Augenblick erhöhter Selbstbesinnung ge* kommen. Das praktische Ziel der zionistischen Bestrebungen, die Errichtung eines jüdischen Nationalen Heimes in Palästina, wird — nun nicht mehr in der unverbindliehen Weise, in der auch bis jetzt schon viele Outsider mittaten, sondern ganz formell — die Angelegenheit eines größeren und bunter zusammengesetzten Personenkreises als die Zionistische Organisation es war. Der Versuch, einen Unterschied zwischen den neuen Partnern und den alten Zionisten etwa darin zu konstruieren, daß die Zionisten einen quantitativ stärkeren und zeitlich schnelleren Fortschritt wünschen als die anderen, scheint uns in den Tatsachen nicht begründet; vielmehr werden die Partner, die um der Beschleunigung und Vergrößerung der praktischen Arbeit willen zu uns gestoßen sind, in dieser Be- Ziehung ebenso den größtmöglichen Effekt anstreben wie wir. In praktischen Aufbaufragen w׳ird also die Differenz zwischen Zionisten und Nichtzionisten wahrscheinlich nicht bestehen. Das 1 rennende liegt — darüber sind sich alle, Zionisten und Nichtzionisten, einig — im jüdischen Nationalismus. Dadurch wird die bei uns stets latent vorhandene Frage besonders aktuell: was ist jüdischer Nationalismus? Infolge der besonderen Situation des jüdischen Volkes und insbesondere der Westjuden ist es für uns notwendig geworden, den nationalen Zusammenhang, der bei anderen Völkern eine Selbstverständlichkeit ist, besonders zu betonen. Der jüdische Nationalismus war zunächst die Befreiung aus der seelischen Verstrickung des Oaluth- Schicksals mit seinen vielen Abhängigkeiten, die Oewinnung der inneren Freiheit, nachdem das Emanzipation®- Zeitalter die äußere Freiheit mit innerer Knechtschaft bezahlt hatte. Die nationale Bewegung ist die bewußte Stic« kung tte ideelle Anknüpfung an ein verlorenes Erbe und der Wille ZU seiner schöpferischen Neugestaltung. Durch das Bekenntnis zur eigenen Art und die geistige Einordnung in die historische Kontinuität sind wir auch anderen Völkern gegenüber innerlich unabhängiger geworden; und gerade wir Nationaljuden vermögen mit voller Verantwortung auch über Auswüchse und Verzerrungen des Nationalismus zu sprechen, wir fühlen die Verantwortung einer Läuterung des Nationalismus, die heute von den besten Eiementen aller Völker angestrebt wird. Wir sind aber frei von jener Tendenz, die die assimilatorischen Juden charakterisiert, nämlich durch Bagatellisierung von Volkstum und Nationalismus schlechthin unsere Position verbessern zu wollen. Es ist interessant, daß z. B. in Deutschland gerade die assimilatorischen Juden es sind, die jedes Wort, aus dem sich eine Minderbewertung des Nationalismus überhaupt ableiten läßt, gierig aufgreifen und gar nicht fühlen, wie sehr sie dadurch die Sache diskreditieren. Denn nicht diejenigen Juden, die daran interessiert sind, daß man ihrem nationalen Wesen nicht allzu tief nachforscht und die darum die Tiefenwirkung nationaler Unterschi:.’ר überhaupt leugnen, können an der Be- Wahrung der Welt vor den Katastrophen, die der aggressive Nationalismus mit sich bringen muß, mitwirken. Sie schütten das Kind mit dem Bade aus, sie verlieren den Boden der Wirklichkeit und entwerten damit ihr Tun. Erst auf dem Boden des tiefen Verständnisses für die Mütter-Kraft des Nationalen und der Bejahung der eigenen Art kann ein freier menschlicher Verkehr sich entwickeln, der ohne Scheuklappen die Hindernisse gegenseitigen Verstehens und gegenseitiger Achtung hinwegzuräumen sucht. Aber ebenso wie diejenigen irren, welche aus der jüdischen Lehre eine ״Mission“ herausdestillieren wollen, ohne die Existenz des Volkes anzuerkennen, ebenso fehl gehen die, welche eine Erneuerung jüdischen Volkstums ohne geistige Bindungen für möglich halten. Im zionistischen Lager finden wir immer wieder eine Verwahrung gegen Vermischung der sogenannten ״reinen“ zionistischen Forderung mit moralischen, religiösen oder sozialen Elementen. Diese Forderung ist aber nur auf der obersten Oberfläche der Welt der formalen Organisation richtig, nicht im wirklichen Leben. Formell kann natürlieh für die Zugehörigkeit zur Zionistischen Organisation nur der reine Zionismus maßgebend sein, in Wirklichkeit aber wollen alle Zionisten etwas Bestimmtes, Lebenerfülltes schaffen, wovon sie sich in ihrer Art ein Bild machen; und auch die programmatischen Vertreter des ״reinen“ Zionismus haben natürlich ihre Spezialvorstellungen vom dem künftigen Palästina. Ihr Nationalismus ist aufgebaut auf dem Begriff der Macht, wobei zunächst als gleichgültig hingestellt wird, wie diese Macht errungen wird, wenn auch! in Wahrheit dabei durchaus an die letzten europäischen Vorbilder gedacht wird. In gewissen ]Kreisen -י ■- *