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Jüdische Rundschau · 1929-05-08 · Heft 35-36 (8.5.1929) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXIV (1929)
Issue
Heft 35-36 (8.5.1929)
Date
1929-05-08
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seite 226 WQLTV BAND Österreich. In der in der Vorwoche abeebaltenen General- Versammlung de* Jüdischen Sportverbinde* im Makkabi-Welt-Verband wurde folgende neue Leitung gewählt: Präsident Paul Földei, Vizenräaidenten Oberfinanzrat Dr. Benedikt und Paul Goldstein, Verbandskapitän Koch, Schriftführer Torczyner, Kassierer Markstein, Beisitzer Lebensbaum. Dem jüdischen Sportverband Ooslerrcichs gehören dsnoit folgende Vereine an: llakoah Wie, Hagibor-Makkahi, llaumonea, Hechawor, Kadimab, Menorah (Wien), Hakoah (Graz), Hakoah (Insbruck) und Hakoah (Loben). Iler Verband hat das Protektorat über die JubilSumsveranstaltung der Grazer Hakoah übernommen. Der Földes-Pokal wird heuer wieder ausgeschrieben. Vor dem Hakoah-Jubiläum. In diesem Jahre felett die Hakoah Wien ihr zwanzigjähriges Jubiläum. Der erste Präsident des Vereins, der bekannte Schriftsteller Dr. Beda-Löhner, der den Club in» Leben gerufen hat, hat auch gegenwärtig die Leitung der Hakoah inne. Au* Anlaß des Bestandjubiläums sind, wie wir erfahren, große Festlichkeiten geplant. Diese sollen im Rahmen einer Sportwoche, die für September geplant ist, rum Ausdruck kommen. An der Voranitaltung, als deren Auftakt eine Festversammluny unter Mitwirkung des Hakoah-Orchesters atattfinden soll, werden sich alle Sektionen der Hakoah beteiligen. Sfldwest'PoIen. Reorga nisation des polnischen M a k k a b i. Wir können heute bekanntgeben, daß sich eine Reihe von Vereinen unserem Verbände auf Grund unseres Programmes und Bekenntnisses zur jüdisch-nationalen Tum- und Sportbewegung uns angeschloasen hat. Mit Rücksicht darauf, daß wir noch vor dem in kurzem stattfindenden Makkabi-ISfelt-Verbandskongreß ein Bild über den Stand der Bewegung in Polen haben möchten, fordern wir die Vereine, die aich mit unserem Programm einverstanden erklären und einem Makkabi-Verbände in Polen an gehören wollen, auf, uns ihren Beitritt bis spätestens so. Mai mitzuteüen. Verbandslehrkurso für Turnen und Sport in B ie lajto. Das Verbandspräsidium richtet in der Zeit vom 1. bis 14. Juli in Bielsko unter Leitung von erstklassigen Lehrkräften einen Lehrkursus für Turnen nud Sport zweck* Heranbildung von Vortumern und Leitern von Sportsektionen ein, falls sich dazu eine entsprechende Teilnehmerzahl melden ■wird. In diesem Kurse soll die Ausbildung erfolgen in Turnen, Rhytmik, Gymnastik, Leichtathletik und Schwimmen. Die Verhandlung«» mit geeigneten Lehrkräften sind bereits im Gange. Es wird von der Zahl der Anmeldungen seitens der Vereine abhingen, ob diese Kurse auch tatsächlich stattfinden können. Deutscher Kreis Bar Kochba Berlin. Wettkämpfe. Hockey: Die «rate Hockeymannschaft erzielt» in der ersten Klasse des Vorbandes durchweg ansprechende Ergebnisse und hat in der *weiten Serie noch kein Spiel verloren. Nachdem von uns vor!4 Tagen S.C.-Nauen mit 3 :0 geschlagen wurde, spielte die Mannschaft am vorigen Sonntag gegen Hockeyclub am Waimsee ״Rot-Wei“ 1:1. Auch gegen den S.-C. C. würfe vor kurzen» ein 1 :!-Ergebnis erzielt. Die Mannschaft, die in diesem Jahre durch den Hinzutritt von Jugendlichen erheblich verjüngt worden war, steht in der Tabelle an gesicherter Stelle. Leichtathletik . An diesem Donnerstag (Himmelfahrt), jtgtfwt. vp» uns der jüngere Jugendjahrgang beim B. 5. C,- J u g e n d - fptfllgn,', 'Dar dtprt (Jahrgadg und die Knaben,־ _ »filiS's*» a«I Fahrt.; —■i»ni»'Sonntag, den 1s.,lÄefIig@h wir uns ln voller Besetzung am B.S.V.-Fest In Schmargendorf. In der Charlottenburger Staffel (500, 400, 300, 300, 100 m) starten für unsere I. Mannschaft Bergmann I, Eger, Gerber, Lewin, Kurz I. Besonders in den Jugendwettbewerb«» werden wir zweifellos erfolgreich abschneiden. — Die Vorbereitungen für*den Staffellauf ״Potsdam-Berli n" am 3. Juni sind in vollem Umfange aufgenommen warfen. Ausschcidüngen werden an jedem Trainingstage, Dienstag, 6 Uhr Westend, Donnerstag: 6 Uhr Tiergart«», Sonntag: io Uhr Westend von den Sportlehrern und Sportwarten entgegengenommen. II. E. Bär Kochba, Sehaebabteilung. Am Donnerstag, dem 35. April, trug die Sehaebabteilung einen Wettkampf gegen die Schachahteilung des Bewag-Sport-Vereins an!4 Brettern aus und gewann mit 8:6 Punkten. FrBhjahrssportfest des Bar Kocbba Berlin. Bei kaltem Weiter «öffnete der Bar Kochba auf dem Sportplatz Westend seine diesjährige Leichtathletik-Saison. Ucber 200 Teilnehmer aus allen Altersklassen waren es, die sich nach dem Winterschlaf erstmalig auf der Aschenbahn versuchten. Die Ergebnisse sind für die frühe Jahreszeit als gut anzusehen. Im 100 m-Vorgabelasif konnten sich die Malleule Lewin und Gerber ins zum Endlauf durchsetz«», mußten hier aber den Vorgabeleuten den Vortritt lassen. Im 1500 m-Lauf starteten Bergmann und Katz vom Mal und holten die Vorgabeläufer leicht ein, bis auf den mit 80 m reichlich hoch bedachten Nesselroth. Glänzend ist Gerbers Zeit über 300 m: 37,4?ek. Sehr gut sind auch die Leistungen der Jugendlichen im aoom- bzw. 10o m-Lauf. Die 4 X100 m-Staffel gewann in der bekannten Aufstellung Gerber, Kurz I, Lewin, Simmenauer überlegen. — Ergebnisse: 100m- Vorgabe: 1. Bergmann 11,0 Sek. (6 m Vorg.), 3. Sommerfeld 11,1 (g m Vorg.), 3. Rosenthal 11,2 (6 m Vorg.), 4■ Gerber (Mal). 300 m-Lauf: 1. Gerber 37,4, 3. Rosenthal 38, 3. Bergmann 38,3, Soom-Anfängw: 1. Leimann 1:15, 3. Koplowitz, 3. Basch. 1500 m- Vornbe: 1. Nesselroth 4:34,3 (80 m Vorg.), 2. Bergmann 4:36, 3. Katz 4:33,3. Kugelstoßen: 1. Kurz I 11,35 m, 2. Groß 10,26 ro, 3. Spitzer. Weitsprung: 1. Kurz II 6,3g m, 2. SommerfeM. 4X 100 m- Staffel: 1. Kampfmannschaft 44,8, 3. Männer-Sporlabteilung 45,8, 3. Jugend 13/14 47,4• Jugend: 300m-Lanf: 1. Fuchs und Gold- Schmidt (totes Rennen) 34,0, 3. Littwitz 34,4. 100m 13/14: 1• Leibholz 12,0, 3. Frank 13,3, 3. Klopetock. 800m-Jugend (Vorgabe): 1. Rath 3:17,5 (30 in Vorg.), 3. Gottschalk 3:31,8 (50 m vorg.), 3. Blomberg 3,32 (10 m Vorg.). Weitsprang: 1. Frank 4,95 m, 2. Dünner 4,91 m, 3. Rosenberg 4,79 m. Knaben: 100 m: 1. Joseph 13,5, 3. Kirschen bäum, 3. Bernfeld. Alte Herren: 1000 m: 1. Rose 3:34,1. 3. Scheurenherg, 3. Butterflam, 4• Dr. Theilhaber. Damen: 100m-Vorgabe: 1. Halpern 13,0 (10 m Vorg.), 2. Neumann, P. 13,6 (a m Vorg.), 3. Sucher. Kugelstoßen: 1. Cohn 8,68 «1, 3. Gabriel 8,13 m. Hochsprung: 1. Neurnam» 1,35 m (bw.), 3. Zimmermann 1,35 m (her.), 3. Flachs 1,30 m. 10 X 100 m-Staffel Damen gegen Knaben: 1. Damen-Sportabteilung, 3. Knaben-Sportabteilung, 3 m zurück, 3. Schülerabteilung, 80 m zurück. Jüdischer Ruder-Club ״Ivrla“. Donnerstag, den 9. 5. 1939: 10 Öhr bootsfertig Bootshaus Friedrichshagen. Sonntag, den 1». 5. 1939: 10 Uhr: bootsfertig Bootshaus Friedrichshagen. Transport der Boote nach Kunnersdorf. Mittwoch, den 15. 5. 1939: 301/2 Uhr: Heimabend der Jünger«» bei Werner Müller, Tempelhof, Hobenzollemkorso 7. Donnerstag, den 16. 5. 1939: 31 Uhr: Heimabend der Aelteren bei Leo Hulschneekcr, Wilmersdorf, Lauenburger Straße 2 a. Sonnabend, den 18. bis 30, 5. 1939: Pfingstfahrt zum Scharmützel*«. Sonntag, den 36. 5. 1939: 10 Uhr: bootsf ertig Bootshaus Friedrichshagen. Mittwoch, den 30. 5. 1939: ab 181/2 Uhr: Uebungsbetrieb im Bootshaus, anschließend Heimabend. Ferienkurse. Der bereits angekündigte Ferienkursus der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums wirf Montag, den 20. Mai 193g beginnen und sieh bis Donnerstag, den 33. Mai 1929, ausdehnen. An den Vorträgen werden sich sämtliehe Dozenten der Hochschule beteiligen. Anmeldungen nimmt das Sekretariat deg Hochschale, Berlin Na4, Artilleriestr. 14, entgegen. JÜEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 35/36, 8. V. 1029 Briefe an dfe Redaktion An die Redaktion Jerusalem, 20. April 1929. j irdische Rundschau Berlin W 15 Als treuer Leser der ״J. R.“ habe ich mit Ihteresse vor meiner Palästinareise den Bericht ״Palästinafahrt“ in Nr. 25/27 gelesen. Ich habe dasselbe Schiff benutzt und bin gestern mit dem Dampfer ״Carnaro“ des Lloyd Triestino von Triest in Jaffa angekommen, Es ist mir ein Bedürfnil, mitzuteilen, daß die von Herrn Dr. Robert Weltsch lobend hervorgehobenen günstigen Zustände auf dieser Linie nicht nur eine einmalige zufällige Tatsache waren, sondern die Reise auch diesmal sehr angenehm gewesen ist. Das Schiff ist ausnehmend sauber, die Verpflegung und Unterbringung durchweg gut und die Besatzung sehr zuvorkommend, auch den Passagieren der unteren Klassen gegenüber, was allgemein angenehm empfunden wurde. Auch die Fahrt in der sehr billigen dritten Klasse kann durchaus empfohlen werden. Mit Zionsgruß Erich Möller Nichow (JJöhmen). Eingesandt Bevölkerungspolitik. Bevölkerungspolitik ist das wichtigste, das meistbesproehene Problem des heutigen Judentums. Der kraftvolle Bau des Judentums, der Jahrhunderte hindurch unerschütterlich erschien, droht jetzt an einigen Stellen abzubröckeln. Taufe, Spätehe, Mischehe, Geburtenrückgang sind die hauptsächlich zerstörend wirkenden Elemente. Wi» müssen unseren heiligen Bau stützen, erfassen, halten und stärken, ln diesem Gedanken sind alle Richtungen, alle Generationen geeint. Nur das ״Wie“ ergibt Differenzierungen. Während der Wirtschaftspolitiker den Mangel an Frühehen und Geburten lediglich auf den Mangel an Wohnungsmöglichkeiten zurückführt und diesen zu bekätppfen als seine wichtigste Aufgabe erachtet, glaubt der Rabbi ner das Hauptarbeitsgebiet in der Erstarkung jüdischen FüHIens durch die Pflege religiösen Lebens im Elternhaus und im Gotteshaus zu erblicken. Der moderne Pädagoge, der Arzt und der Judenführer werden sich in dem Ruf vereinen: ״Gebt der Jugend freie Kameradschaftlichkeit, körperliche und seelische Entfaltung im Rahmen der Jugendbewegung, und ihr werdet einen gesunden Nachwuchs zur Früheire führen.“ Die Mutter wird ihre Tochter bewußt zu der Einfachheit erziehen, die dem jüdischen jungen Manne den Mut gibt, auf einfachster Basis mit der mittellosen Jüdin, statt mit der armen Christin einen Hausstand zu gründen. AU diese tief begründeten und berechtigten Erwägungen und Entschlüsse glaubt der Jüdische Frauenbund vereinijrt zu haben, in den praktischen bevölkerungspolitischen Maßnahmen, die er in der zeitgemäßen Form einer Versieherung ergriffen hat. Ein Empfehlungsvertrag mit der Lebensversicherungs-Ge- Seilschaft ״Phönix“ verschafft, bei Versicherungen der Mitglieder, dem Jüdischen Frauenbund gewisse Einnahmen, die er wiederum lediglich für bevölkerungspolitische Zwecke verwendet. Wese Arbeit begann am 1. August des vorigen Jahres und erstreckt sich über ganz Deutschland. Heute ist bereits ,;einer Aj»ihltÄg »it|eÄj|| 4ftdehf| «t»4 Knaben ein kleines. Kapital .zMr*E3dsünz« 8#*1׳ Khe0finaungs;8i<^efgMetR. Aber wir haben — abgesehen von den vielen Waisenhäusern und Erziehungsanstalten — vier jüdische Säuglingsheime in Deutsch-!and! Wäre es nicht die Pflicht einzelner Paten, Organisationen und vor allem der Gemeinden, eine zwingende und aussichtsreiche Aufgabe darin zu erblicken, daß zunächst einmal diese Kinder der Volkskraft und der Religionsgemeinschaft des Judentums erhalten bleiben, indem man sie auf dem oben angedeuteter» Wege in eine wirtschaftliche Sicherheit kleinen Ausmaßes (2000—3000 Mark) hineinführt? Müßte nicht — nach dem Vorbild der Städte — bei dem dritten oder vierten Kinde unbedingt die FamiHenversicherung in Kraft treten? Der Jüdische Frauenbund wird auf seiner Jubiläumstagung im Juni ein Referat über ״Die bevölkerungspolitischen Aufgaben der jüdischen Frau In Deutschland“ bieten; es erscheint uns von entscheidender Bedeutung, durch den Zusammenschluß aller weiblichen und aller männlichen Kräfte, durch den Austausch und das Ineinanderströmen von Impuls und Intellekt diesen ideellen Problemen eine praktische Lösung zu schaffen. Johanna Meyer-Loevinson. * Man schreibt uns: Fritz Busch, der den jugendlichen aus Palästina stammenden Geiger Yehudi Menuhin in Amerika entdeckt hat, erzählt: ״Yehudi Menuhin und ich waren in New York hei einer musikliebenden Dame ein geladen. Ich hielt in der Gesellschaft eine Rede, in der ich die Ellen» des kleinen Geigers feierte. (Der Vater ist Lehrer, für Hebräisch und Jiddisch.) Als ich geendet hatte, sagte Yehudi ro seinem Nachbar: ,Daß Fritz Busch eine großer Dirigent ist, wußte ich. Daß er aber auch Rabbiner hätte werden können, wußto ich nicht."' — Yehudi Menuhin wirf übrigens von dem Geiger Adolf Busch, dem Bruder Fritzens, weiter ausgebildet werden. Tee-Nachmittag der Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina am Dienstag, dem 14. Mai 1929, nachmittags 41/» Uhr, Hotel Kais*»- hof, Berlin W, Mohrenstr. 1^ Es sprechen nach ihrer Rückkehr aus Palästina über: ״Purim in Tel-Awiw“ Sammy Gronemann; ״Im Flugzeug über Erez-Israel“ Ministerialdirektor Herrn. Badt; ״Frauen als soziale Baumeister" Frau Edith Hirsch. Teegedeck: 3,50 M. Vorbestellungen telephonisch unter J 1 Bismarck 165 ך oder schriftlich an das Büro der F. A. P., Meinekestr. io, erbeten Ws spätestens 13. Mai, nur gegen Vorausbezahlung. Postscheckkonto: ״Margarete Peltesohn und Dr. Nadja Stein", Berlin Nr. 126683. Tischkart«» warf«» am Eingang ausgefolgt. — Nach Redaktion*- schluß erfahren wir, daß auch Frau Irma L.Lindheim (New York), die Vorsitzende des ״Hadassah“ an der Veranstaltung teilnehmen und das Wort ergreifen wird. Die 4. Wiederkehr de* Todestages Grtgori itelsolm*. Donnerstag, den g. Mai, 8 Uhr abends findet im Guttmann-Saal, Bülowstr.. 104, «ne Gedenkfeier für G. Itelsohn statt. Worte des Gedenk«»» werden sprechen Prof. Franz Oppenheimer, Staatsrat Jakob Teste!, Prof. David Koigen, Arno Nadel und Dr. M. Schwarz. An unsere l,eser! Wir bitten hierdurch unsere Leser, sich hei allen Gelegenheiten (Stellengesuchen und - Angeboten, An- und Verkauf usw. des Inseratenteils der Jüdischen Rundschau zu bedienen. Wir sind dazu bereit, unseren Lesern bei direkter Aufgabe derartiger Anzeigen, unter Ensendung der Abonnementsqaittang (Familienand Geschäft«-Anzeigen aasgenommen), einen Rabatt von 50% einzuräumen. füdische Rundschau, Inseraten - Abteilung Berlin W 15. MeinekestraSe 10. Liga für das arbeitende Pallsttna, Zweigstelle Berlin. j?,nn,*,be"d• dem 1J• M»r, abends 8»/*' Uhr findet in der ö U d t ha 11 e (Klosterstraße), eine große öffentlich• Versammlung mit dem Thema : Ein sozialistisches Palästina statt. Den Vorsitz führt Dr. Oskar Cohn, referieren werfen: Miniatarialdirekter Dr. Hermann Badt, Dr. Georg Labtnsk 1 und Dr. Walter Preuß, Tel-Awiw. Ferner Hebräischer Chor. Eintrittsgeld: 0j5o Pfg. v Z. V. f. D. Wir bitten GssinnungsgenoMuinen, die als Lehrernner» tätig sind, sich freundlich«! mit uns in Verbindung zu setzen, da ''1׳r Ic*L''al °'״or einschlägigen Angelegenheit einholen wollen. L, V. f. D., Berlin W 15, Meinekestr. io. 1 1*!״»scher Lehrer gesucht. Wir suchen für eine größere Stadt in Mitteldeutschland einen hebräischen Lehrer, der pädagogisch geschult ist und der möglichst auch dazu befähigt ist, @jne Jugendgruppe zu führen. Gehalt 150— bis 300,— Mark. Vertreter gesucht. Praktischer Arzt, Berlin-Schöneberg, mit großer Kassenpraxis, sucht bei guter Bezahlung tüchtigen Vertreter für Juli. Angebote an die Z, V. f. D.» Berlin W 16, Meinekestr. 10. Niederlassungen. Besonders günstige Niedeclasrangsmdglkhksiten bieten eich einem Chirurgen, einem Half- und Nasenarzt, einem jüngeren praktischen Arzt und einem Anwalt in einem Ort der Grenzmark. Die Gesinnungsgenossen des betreffenden Orte• wünschen die Niederlassung von Persönlichkeiten, cjie bereit und befähigt sind, auch zionistisch-propagandistisch zu arbeiten. Auskunft erteile Zionistische Vereinigung für Deutschland, Berlin W 15, Meinekestr. 10. Jüdischer Arbeitsnachweis. Nach der Schulentlassung haben wir noch eine große Anzahl von Lehrstellen in allen Berufen gemeldet. Wir bitten diejenigen Jugendlichen, die noch keine Lehrstelle an■ nommon haben, sich an uns zu wenden. Arbeitsgemeinschaft der Jüdischen Arbeitsnachweise Berlin N 34, Augaststr. 17, Tel. Amt Norden 7085-87 und giSo. Sprechstunden: Für Knaben: Dienstags und Freitags von 10—-1 Uhr vorm. Für Mädchen: Montags und Mittwochs von 10—1 Uhr vorm. K. J. V. Wir suchen: für einen Rechteanwalt eine Niederlassungs- oder Associationsmöglichkeit, evtl, auch Mitarbeit in größerer Praxis: für eine jüdische Institution in Norddeutschland einen Sekrelär, der auch an der Erliehungsarbeit de/ jüngeren Zionisten Anteil summt: für ein Organisationsbüro in rheinischer Großstadt einen promovierten Volkswirt oder Jurist; für Ende Juni bis Ende Jdli einen Vertreter nach Norddeutschland für «neu praktisch«! Arzt, derselbe muß auch geburtshilflich-gynäkologisch vorgebildet sein» Einem Versicherungsraathematiker, der bereits im Versiämnuigswesen gearbeitet hat, können »vir eine Stellung nachweisen. Für einen Bbr., der bereits mehrfach Rechtsanwälte vertreten hat, geeignete Vertretengen; für eine Versicherungsgesellschaft im Rheinland einen Versieherungsmathematiker, der bereits im Versicherungsbetrieb gearbeitet hat; für einen Zahnarzt in Berlin von Anfang bis Ende Juli seinen Vertreter. In einer kleinen Stadt in Westfalen besteht günstige Niederlassung?- möglichkeit für einen Frauenarzt. Auskünfte erteilt das Präsidium des K. .T.V. GesehilUicbe MttteUimgea Unseren Lesern wird das Caf£ Kutschera, Charlottenburg, Bismarckstraße 109, am Schillertheater, beste!» empfohlen; stattliche In- und ausländische Zeitungen. Die Sitte des: Fünf-IJhr-Tees haben wir von den Engländern übOTppiipe«» 'lit^tt«4#.n».1®»n»|ß׳;diesw.vsrniw»h aw*gH««a and irfdarfma Get»41»^:f#ifl»::K®0h«^ gw»rf#»3i1«L-.''Lag *•Pf* doch auch nahe, zum( Gebrauch feinster Teesortei» z» gelangen, da Ihre asiatischen Kolonien in dem Wunderlande Indien den Engländern hervorragende Teesorten liefern, die von vielen eifrigen Teetrinkern weit über die• chinesischen gestellt werden. Insbesondere ist es die Firma Juttke & Spiecker, die Generalvertreter von Lyons* Tee in Berlin sind und die wundervollen aromatischen Teesorten von feinsietn und reinstem Geschmack in den Handel bringen. Die hohe Qualität der überall beliebten Lyons' Tees basieren auf dem Prinzip der bestbekannten Finna, ihre Teesorten ausschließlich den feinsten und neuesten Tee-Ernten zu entnehmen. Dadurch wird das Erhalten des feinen Tecaromas erzielt, das hei längerer Lagerung sich entweder verflüchtigt oder an seinem Reiz eine Einbuße «leidet. Eine Probe genügt, um ein treuer Abnehmer des Hauses zu warfen. Das große Reiseprogramm der Hamburg-Süd. Nachdem die diesjährigen vier Mittenneerroison der ״Hamburg-Süd'* nahezu ausverkauft sind, gibt die Gesellschaft ihr für den Sommer 1929 vor• gesehenes Programm für die volkstümlichen Touristenreisen mit ihren beliebten Monteechiffen bekannt. Es finden außer ein« achttägige ף Fjordreise durch die schönsten norwegischen Fjorde vom 6. bis »4• Mi zu einem Fahrpreis von 140 RM. an zwei Spitzbergenreisen mit dem neuen Motorschiff ״Monte Cervantes" in der Zeit vom 17. Juli bis 7. August und 8. August bis 26. August statt. Das Schwesterschiff der ״Monte, Cervantes", die ״Monte Olivia", wird neben zwei Nordkap-Reisen vom 3. Juli bis 18. Juli »md vom 30. Juli bis 4. August׳ (Fahrpreis von 270 RM. an) vom 32. Juni bis 1. Juli zum eisten Male auch eine London-Schottlandreise unternehmen. An Interessanten Ausflügen während dieser Reise sind u. a. eine Besichtigungsfahrt durch London, ein Ausflug nach Windsor und Hampton Court, nach der Isle of Wight, Rundfahrt durch Edinburgh, Ausflüge nach den nördlichen und westlichen Seengebieten von Schottland geplant. Eine Teilnahme an dieser interessanten Fahrt ist schon za einem Preis von 150 RM. an möglich. Näher« bei den bekannten Vertretung«» und Reisebüro» der ״Hamburg-Süd". Hamburger Haushaltungspensionat (streng rituell) von Lea Lev ie (staatlich examinierte Hauehaitungslehrerin und diplomierte Meisterin). Das lnstitvit, ias»chöner 6*rte*üage am Wasser (eigenes Boot), empfiehlt sieh zur Ausbildung junger Mädchen in allen Haushaltungsfächem sowie zur wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und sprachlich«! Fortbildung. finden auch Schüler und Berufs- Wir mach«» unsere Leser darauf aufmerksam, daß Frau Rechtsanwalt Blumenfeld, N eua al z/Od er, Kinder jeden Alter» für dauernd oder vorübergehend in Pension nimmt bei gewissenhafter Pflege und individueller Erziehung. Am Haus befindet sich ein großer Garten, Wald und Wasser in nächster Näh«, höhere Schulen am Orte. Näheres siehe Inserat. In dem modern eingerichteten Heim Qbrdofbrouge # C%at6c%anj J0Z&9 .N n Art Akr I IAA n , ■H v.y v/y .v.vy jv \r .v

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