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Jüdische Rundschau · 1929-04-19 · Heft 31 (19.4.1929) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXIV (1929)
Issue
Heft 31 (19.4.1929)
Date
1929-04-19
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Einzclnnmmcr 0J.5 Goldmark JÜDISCHE RUNDSCHAU Redaktion und Verlag Berlin W 15, Meinekestra&e 10. Erscheint jeden Dienstag und Freitag. Bezugspreis bei der Expedition monatlich 2,— Goldmark, vierteljährlich 5,75 Goldmark. Ans lancUaHoanemaat* werdaa ia dar Wihrtmc dm •tatelnen Linder berechnet. Anzeigen •Verwaltung Jüdische Randsdhau G. m. b. H., BerlinW 15, Meinekestr. 10 Telephon: Amt Bismarck 7165-70. Telephon: Bismarck7165—70. Postscheckkonto: Berlin Nr. 17392 Für Oatwerraicl«: P«nqMfkMae1um< Win, Kam» Nr. 15603a Fürlachaclioalowaltei: P™u«p«rka*1etur1ntPrit, Kon(״ Nr. 5941a Für Paks: PomparlusMumt Waraduu, Konto Nr. 190708. RedaktionsschluS Sonntag und Mittwoch nachmittag. Nummer 31 | Berlin, 19. IV. 1929 Aaxeigeapreiju 8 gesp. Nonp«reill«*eÜA 0*5Ö G. -M^teBentesadbe CL2$ G.-M. Antelgmsda'trfli Dienstag נו ad Freit«« naebroitttf• 4 Uhr ט׳ ניסו* תרס״ם | xxxiv. Jahr«. per Zionismus erstrebt I0r das Jüdische Volk die Schaffung einer Öffentlich rechtlich gesicherten Heimstätte In Palästina. ״Baseler Programm.« Rundgang durch die messe ln T6I-M» Ag. Tel-Awiw, den 11. April 1929. Die Aussteller der Messe des Nahen Ostens rekrutieren sich in der Hauptsache aus den jüdischen großen und kleinen Produzenten Palästinas. Der Haupt-Pavillon enthält in großer Mannigfaltigkeit die Produkte der kleinen Industrien und des kleinen Handwerks, von Lebensmitteln und verschiedenen Oebrauchsgegenständen bis zu Möbeln und Textilwaren. Dieser Pavillon erinnert am stärksten an die früheren Ausstellungen, bei denen diese Art der Kleinproduktion die überwiegende Rolle spielte. Unter der großen Masse stechen die bereits besser entwickelten Betriebe hervor. Die Textilfabriken, die Strumpfweberei Lodzia, die Möbelfabrik von Goralski, die Schokoladenfabrik von Liber-Noam und einige andere repräsentieren die Produktion von Tel-Awiw. Haifa ist durch den Zement von ״Nescher“, das Salz von Athlith, Seifen und Oelc von ״Schemen“, die Produkte der ״Grands Moulins”, die Streichhölzer von ״Nur“, also die großen Betriebe des Landes vertreten. Einer der riesigen Kabelmasten, die durch die Firma Pachter & Hofmann (bei der kürzlich ein Streik ausgebrochen war) in Haifa für die Ueberiandzentralen der Rutenberg-Werke hergestellt werden, zeugt von dem Aufsteigen eines neuen Industriezweiges. Die große Abteilung der Industrie und des Handwerkes zeigt augenfällig den Aufschwung, den diese in den letzten Jahren genommen haben. In erfreulich vielen Fällen ist deutlieh eine Verbesserung des Produktes gegen früher zu erkennen. Eine ganze Reihe der ausgestellten Waren ist in Preis und Qualitäten ausländischen Erzeugnissen ebenbürtig. Die Zionistische Organisation zeigt in einem besonderen Pavillon an einer Fülle von Bildern und Diagrammen ihre umfangreichen Arbeiten auf den verschiedenen Gebieten der Kolonisation. Die Arbeit der Fonds, ebenso wie die Anlage der Gelder im Lande wird dargestellt Die Allgemeine Arbeiterorganisation (Histadruth) hat einen eigenen Pavillon errichtet, der Bilder und graphische Darstellungen aller ihrer Arbeitszweige enthält Die Abteilung für,landwirtschaftliche ProM* des ׳,,MaBefaMr“. (Tawali,׳, :■Mbt.;:big. ■Probat! *gr Gemüse, Milch und Milchprodukte, Früchte usw. Ebenso dje Arbeiterinnenfarmeij. Einen beträchtlichen Anteil an der Ausstellung nehmen in diesem Jahre die gemeinnützigen Institutionen. Die ״Hadass ah“ und die ״Histadruth Naschim” (Palästinensischer Frauenverband) sind im Pavillon der zionistischen Organisation vertreten. Die ״W1ZO.“ hat einen eigenen Pavillon errichtet mit Abteilungen für die landwirtschaftliche Schule in Nahalal (mit eigens angelegtem Garten und Hühnerstall), für das Hostel in Tel-Awiw, verschiedene Kurse und Säuglingsstationen. Die Pica beteiligt sich in starkem Maße ebenso wie in früheren Jahren. Ein völliges Novum auf der Ausstellung bilden die Abteilungen der Regierung. Das Landwirtschaftsdepartement hat seine Absicht, sich zu beteiligen, aufgegeben, weil es alle seine Kräfte auf den Kampf gegen die Heuschrecken in Trans- Jordanien konzentrieren muß. Dagegen haben das Gesundheitsdepartement und die Post-Abteilung Pavillons eingerichtet Das Gesundheitsamt gibt in Tabellen und Bildern Aufschluß über den sanitären Zustand des Landes, verbunden mit Bild- und Schriftpropaganda für hygienische Einrichtungen. Die Postabteilung hat ein Amt ln der Ausstellung selbst eingerichtet Die verschiedenen Apparate werden dem Publikum von den Beamten erläutert Der Fallschirm des Zeppelin, der die Post in Palästina herunterbrachte, ist hier zu sehen. Ein besonderer Saal dient als Ausstellung palästinensischer Kunst und gibt zusammen mit der Produktion der verschiedenen Verlagsgesellschaften ein Bild vom geistigen Leben des jüdischen Palästina Eine Spezialausstellung für Kooperativen wird am 15. eröffnet Unter den ausländischen Ausstellern nimmt der von Lord Melchett geführte englische Chemie-Trust, die ״Imperial- Chemical-Industries“ (künstliche Düngemittel usw.) die erste Stelle ein. ״Shell“ und ״Vacuum Oil“ machen rege Propaganda. Eine Anzahl von Autoraobüfirmen haben ausgestellt, unter denen Citroen, der zur Zeit in Tel-Awiw einen großen Verkaufsraum baut, besonders stark vertreten ist. Maschinen, vor allem land- und haus wirtschaftliche, nehmen einen Saal ein. Hier sind eine Anzahl deutscher Firmen zu bemerken. Eine Beschickung der Messe durch das arabische Pa- 1 ä s t i n a ist kaum zu spüren. Es gibt heute noch keine namhafte arabische Industrie im Lande, und das Kleinhandwerk und Kleingewerbe ist für ein solches Unternehmen noch nicht reif. Auch die umliegenden Länder haben sich kaum beteiligt. Es scheint, daß dieses Unternehmen einer Messe zu ungewohnt ist und es einige Zeit brauchen wird, bis diese Ausstellung die Produzenten der umliegenden Länder heranzuziehen vermag. Daß heute bereits das Interesse an der Aktion zu erwachen bcginnt, sieht man daran, daß schon in den ersten Tagen Be- Sucher aus Syrien und dem Irak eingetroffen sind. Unter den Gästen ist auch eine Anzahl palästinensischer Araber mit ihren Frauen. Die allgemeine Anlage der Ausstellung zeigt einen beträchtlichen Fortschritt gegenüber den früheren. Der gut aussehende und für ein solch« Unternehmen richtig gewählte Platz ist mit Geschmack neu hergerichtet worden und bietet einen sehr angenehmes Aufenthaltsort Viele der Pavillons .«er ,Af* e«pRr tSwiratot die cAwireft«1g der'J*rwaktion. Für Tel-Awiw, das jetzt das Jubiläum seines 20 jährigen Bestehens feiert, bedeutet die Ausstellung die zweite große Fremdenwelle dieses Jahres, nachdem gerade die erste von Purim vorüber ist Der Platz Ist abends zum Treffpunkt geworden. Es finden dort im Laufe dieses Monats bedeutende Konzerte (Bruno Eisner, Marteau) und eine Reihe anderer Veranstaltungen statt Das Gelände bietet besonders am Abend mit seiner bunten Lichtfülle und einer bewegten Menschenmenge einen malerischen Anblick. Inwieweit die Messe als Handelsplatz die Hoffnungen erfüllen kann, die man an sie knüpft, wird man erst später beurteilen können. Es werden jedoch bereits einige größere Abschlüsse getätigt Als Ausstellung gesehen, das heißt als ein Unternehmen, das einen Einblick in die gewerbliche und industrielle Leistung des Landes geben soll, ist der Versuch als durchaus gelungen zu betrachten. Die Ent- Wicklung dieses Unternehmens scheint den richtigen Weg zu gehen. Wenn es noch gelingt, das arabische Palästina und die umliegenden Länder zur Beschickung stärker heranzuziehen, so kann die Messe ein wichtiger Faktor im palästinensischen Wirtschaftsleben werden. Eine Einstein-Feier in New York Boden für den Ei n stei n - Wald. New York, 17. April. (J. T. A.) Der Jüdische Nationalfonds in Amerika veranstaltete, am 16. April ira Metropolitan- Opernhause zu New York eine Albert Einstein-Feier, die sich m einem Ereignis von Internationaler Bedeutung gestaltete. Großen Eindruck in ganz Amerika machte die Doppel- Ehrung, die der Präsident der Vereinigten Staaten, Herbert H o o v e r, Prof. Einstein zugedacht hatte. Präsident Hoover sandte dem Jüdischen Nationalfonds das folgende Telegramm, das bei der Feier im Metropolitan-Opernhause zur Verlesung gelangte: ״Einstein nimmt einen hohen Rang unter den bedeutendsten Wissenschaftlern aller Zeiten ein, die die Menschheit durch ihre überaus wertvollen Beiträge zu Wissen und Fortschritt bereichert haben.“ Auch in der Botschaft, die Präsident Hoover dem zu einer außerordentlich Session zusammengetretenen Kongreß übersandte, kam er auf die Professor Einstein in Amerika zugedachte Ehrung zu sprechen und führte aus: ״Jede wichtige wissenschaftliche Errungenschaft ist ein Schritt vorwärts zu besserem Verstehen und gutem Willen. Es ist sehr angebracht, daß hervorragende Erzieher und andere gemeinnützige Amerikaner Professor Einstein diesen Tribut zollen.“ Es ist ein bisher noch nicht vorgekommener Fall, daß ein Präsident der Vereinigten Staaten in einer höchoffizielien, für den Kongreß bestimmten Kundgebung einen ausländischen Gelehrten ehrt. Unter den Huldigungstelegrammcn berühmter Gelernter fand das folgende Telegramm Balfours Beachtung: ״Ich beglückwünsche die Organisatoren der Einstein-Feier zu dieser Ehrung des großen Denkers, der die Wissenschaftliehen Begriffe über das Universum so tief und einschneidend umgestaltet hat, daß sein Name durch die Zeitalter hindurch ln Erinnerung bleiben wird, als der Name eines der Größten, die die reine Erkenntnis um ihrer selbst willen gesucht und gefunden haben.“ Es wurden dann Begrüßungstelegramme von vielen Rektoren amerikanischer Universitäten verlesen. Es folgten Ansprachen vom Minister des Innern Wilbur, der auch den Präsidenten Hoover vertrat, dem deutschen Botschafter von Prittwitz, dem Bürgermeister von New York, Walker, Nathan Straus, Louis M a r s h a 11 und anderen jüdischen und nichtjüdischen Persönlichkeiten, sowie Führern der zionistischen Bewegung. Die Reden und Telegramme werden als Buch gebunden und Einstein als Andenken überreicht werden. Eine große Zahl der Teilnehmer an der Feier trug sich in die Glückwunschliste ein und stiftete für den Einstein- Wald und den Landerwerb des Jüdischen Nationalfonds je 100 Dollar. * Angesichts dieser außergewöhnlichen Ehrung nimmt sich das Milgeschick des Magistrats der Stadtgemeinde Berlin bei ihrer Einstein-Ehrung wie eine Groteske aus. Am 50. Geburtstage Einsteins Jieß die Gemeinde Berlin verlautbarcn, daß sie Professor Einstein auf Lebenszeit Wohnberechtigun״ In einem ihr gehörenden Hause zu Neu-Cladow gewährt nabe. Die Gemeinde Berlin folgte In diesem Falle einem Beispiel der Wiener Gemeinde, die seinerzeit dem Komponisten Richard Strauß ein Haus geschenkt hatte, um ihn an Wien zu binden. Nunmehr stellt sich heraus, daß das von der Gemeinde Berlin Einstein zu lebenslänglichem Bewohnen angebolene Haus vorläufig gar nicht der Gemeinde Berlin zur Verfügung steht. Anstatt des Hauses werden Einstein nun drei Morgen Land, überdies nicht am WasseT gelegen, angeboten. Natürlich handelt es sich um einen unangenehmen Zufall, der nur darum so peinlich wirkt, weil er in Beziehung zu Prof. Einstein steht. Die Ehrung Einsteins durch Präsidenten Hoover ist um so auffälliger, als am Geburtstage Einsteins das Reichs- Präsidium Deutschlands unter den Gratulan־ ten gefehlt hat Mut zu sich selbst! Als jüdische Lebensform nicht nur Merkmal der in Osteuropa in Massen siedelnden, sondern auch der in Westeuropa!ebenden Juden war, bedeutete die Zeit vor Peßach ein Hinausgehen über den Jahresailtag ur.d ein intensives Erleben des Judeseins. Alle Gefühle, Gedanken und Handlungen waren auf die kommenden Festtage gerichtet Tatsächlich unterscheidet sich ja doch das Peßachfest in vielfacher Hinsicht grundsätzlieh von allen anderen jüdischen Feiertagen. Ging schon allwöchentlich am Sabbat mit dem Juden eine Veränderung vor, und war er an diesem Tage von dem Ge* fühle der Erlösung und des Hinausgehobenseins über die Nöte seines Daseins erfüllt, גא bedeutete das acht Tage währende Peßachfest eine völlige Umgestaltung seines Lebens. Mit dem Peßach begann der neue Halbjahresabschnitt, die nötigen Anschaffungen von* Kleidern und Einrichtungsgegenständen wurden anläßlich des Peßach vorgenommen, eine Generalsäuberung jedes jüdischen Hauses fand statt, man benützte anderes Geschirr, aß andere Speisen, verbannte alles Gesäuerte aus seinem Hause und entäußerte sich, im vorgeschrlebenen Cbamezverkauf, alles Besitzes, dessen Nutznießung und Verwendung zur Herstellung oder mit dem Vertrieb von Gütern verbunden war, die nicht angesäuert sind. Zusammengenommen waren all diese Vorbereitungen eine Entsühnung, eine Umvyandlung und Säuberung von allem Erlebten im Verlaufe des verflossenen Jahres. In der völligen Umstellung des Lebens während des Feßachfestes kam etwas zum Ausdruck, woran man im Laufe des Jahres vielleicht nicht genügend gedacht hatte: der Mut zu sich selbst! Diese Handlungsweise entspricht ganz dem Geiste unseres Feßachfestes. Denn letzten Endes bedeutete die Befreiung aus ägyptischer Knechtschaft, der Auszug aus dem Lande׳ Jhdtzzaun# .die vierzigjährige* m m mm» w» Ärös/Ä I« Einhämmerung der Erkenntnis, daß man Mut zu sich selbst haben müsse, Mut zu seiner Eigenart, Mut zu seiner Veranlagung, Mut zu seinen Aufgaben und Mut zu einem freien Leben. Alle Debatten lind Diskussionen, die in der Gegenwart zwischen den verschiedenen Rieh* tungen im jüdischen Volke geführt werden, der Gegensatz zwischen Zionisten und Nichtzionisten, die Bereitschaft zur Anteilnahme am Werke des Palästina-Aufbaus oder die Ablehnung einer Beteiligung an diesem Werke sind letzten Endes auf etwas Gefühlsmäßiges zurückzuführen: ob man den Mut hat zu sich selbst oder ob man verschüchtert und hoffnungslos bei der Bejahung seines eigenen Wesens ist Es werden bei den . verschiedentlichen Kontroversen von Gegnern der jüdischen Renaissancebewegung und des Palästina-Aufbaus sehr oft Argumente ins Treffen geführt, die, überzeugt vorgetragen, den Anschein erwecken, als ob sie stichhaltig wären. Da heißt es, eine Beteiligung am Palästinawerke stünde im Widerspruch zu den Verpflichtungen und Gefühlen, die man gegenüber denjenigen Völkern empfinden müsse, in deren Mitte man lebt und von denen man sich als einen Teil betrachtet Ferner wird gesagt, diese Völker, in deren Mitte man lebt, könnten eine derartige Betätigung von Juden übel aufnehmen und darin einen Verrat an den Heimatländern erblicken, in denen die Juden, besonders Westeuropas, jetzt leben. Was das erste Argument anbelangt, so können wir darauf nur die Antwort geben, die Einstein einmal darauf gegeben hat: Die Frage der Beteiligung am Palästinawerk hat nichts mit den Problemen Jude oder Franzose, Jude oder Engländer, Jude oder Deutscher zu tun, sondern mit den Begriffen aufrecht oder furchtsam. Einstein schließt seine Bemerkung mit den Worten: ״Wer seiner Herkunft, Rasse und Tradition die Treue bewahrt, wird sie auch dem Staate bewahren, dem er angehört, wer in dem einen treulos ist, ist es auch in dem anderen.“ Hinsichtlich des zweiten Arguments kann man nur sagen, daß in ihm eine geradezu beleidigende Einschätzung der nichtjüdischen Umwelt gelegen ist Die führenden Geister und Männer der nichtjüdischen Umwelt — und auf die kommt es an und nur diesen kann man gerecht werden, denn den berufsmäßigen Judenfeinden wird nfan es nie recht machen — haben in unzähligen Kundgebungen ihr Mitgefühl und ihr Verständnis für die Sache der jüdischen Selbstbesinnung und die Bekundung freier jüdischer Eigenart zum Ausdruck gebracht. Mehr als das: Nichtjüdische Männer und Frauen aller Kultumationen haben sich freudig und bereitwilligst durch Wort und Tat in den Dienst der jüdischen Renaissance gestellt und wirken in verschiedenen Gremien für die Sache des Palästina-Aufbaus. Sie tun das, weil sie Verständnis für jede Art von Personlichkeit haben, weil sie von Respekt erfüllt sind für Menschen, die den Mut zu sich selbst besitzen

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