Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXIV (1929)
- Issue
- Heft 21 (15.3.1929)
- Date
- 1929-03-15
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Einzelnummer 0£3 Goldmark JÜDISCHE RUNDSCHAU Redaktion und Verlag Berlin W 15, Meinekeatra&e 10. Erscheint jeden Dienstag und Freitag. Bezugspreis bei der Expedition monatlich 2,— Goldmark, vierteljährlich 5,75 Goldmark. A^Und«41H01me1B«Bts w«rd«D in der Wlhmn« der einzelnen Linder berechnet. Anzeigen *Verwaltung |Gdische Rundschau G.m.b.FL, BerlinW15,Meinekestr.lO Telephon: Amt Bismarck 7165-70. Aazalgenprel«: 8 Nonp«relU«r»fl*< 0,50 G-KLStsilentMocH« 0,25 G.-M. iauliaMdihiti Di«nata« Bad F r 11 י« c ■ •chaltta!• 4 Uhr Telephon: Biatnarck7165 -70. Postscheckkonto: Berlin Nr. 17392 Für Oeeterraidb Po*t״p*rk1***n«nt Wie», Keote Kr!56030. Für lechechoelovtk «H ן Foitnperkusenuaf Pr**,!Conto Nr. 5941a Für Polen; F«st*park*1psw1)i^ Warsrheu, Komo Nr, 190708. Bedaktionsachluß Sonntag und Mittwoch nachmittag. Nummer 21 Berlin, 15.111.1929 נ, אדר ש2ץ> תרפ״ט | xxxiv. Jat»rg. per Zlonlemu« eretrebt fflr da» indische Voll! die Schaffung einer Öffentlich»rechtlich gesicherten Heimstätte In Palästina. ״Baseler Programm.** Die grofje Kundgebung bei Kroll Anläßlich der Landesversammlung des Keren Hajessod Wir haben in der vorigen Nummer unseres Blattes über die große Kundgebung des Keren Hajessod, welche um die Mittagszeit des 10. März in den Festsälen bei Kroll als Präludium der am Nachmittag desselben Tages abgehallencn Landesversammlung de» deutschen Keren Hajessod slatlfand, einen Vorbericht veröffentlicht. Die vor der Hiesenversammlang bei Kroll gehaltenen Reden waren eine machtvolle Kundgebung für den Gedanken dm jüdischen Palästina-Aufbaus. Nachstehend geben wir den Wortlaut der auf der Kundgebung gemachten Ausführungen wieder, damit außer den Tausenden, die persönlich diese Worte hören und in sich auf nehmen konnten, auch die Leser unseres Blattes und die Freunde unserer Sache von dieser bedeutungsvollen Manifestation der verschiedenen zionistischen und nichtzionistischen Redner ausführliche Kenntnis erhalten. Die Eröffnungsrede hielt der Vorsitzende des Präsidiums des deutschen Keren Hajessod, Direktor Oscar Wassermann: Meine Damen und Herren! Der Deutsche Keren Hajessod tritt heute mit einer großen Kundgebung vor die allgemeine Öffentlichkeit Der Keren Hajessod will die Mittel beschaffen, um Jüdisches Leben in Palästina zu neuer Blüte zu bringen. Es handelt »ich nicht tun einen mit begrenzten Mitteln vorgenommepen Kqlonisationsversuch in irgendeinem Lande. Das jüdisehe Volk ist seit •Jahrtausenden ein Kulturvolk, dessen Leistungen die Wieltkultur stark beeinflußt haben. Es ist um ge Leistung ähnlich bestellt ,wie, um'die Produkte der käilittlHer Tlägkd*; ist׳ in״ seiner; ßatstejj«nt':'att'einen be- $fbnn»te»■ Ort, an eine' besfwnvjf, ׳ymg&unsh gebunden. Eta» wichtigste ist, diese Quelle des Schaffens ln voller Frische zu erhalten. Der jüdische Geist befindet sich heute in einer eigenartigen Situation. Man spricht von ihm, wie man von deutschein, englischem, französischem Geist spricht Aber alle anderen Geistesmichte sind stark nicht nur durch ihre Vergsngenheit, sondern auch durch ihre Gegenwart, weil sie die Möglichkeit haben, immer wieder den alten Leistungen neue, charakteristische Leistungen hinzuzufügen; das Judentum kann seit Jahrhunderten nicht auf solche Kollektivleistungen hinweisen, upd ni&naad weiß heute, was in Wahrheit Judentum und jüdischer Geist bedeuten. Jede Deutung ist möglich, und wir leiden darunter. Wir leiden darunter, daß man willkürlieh in zufälligen Einzelerscheinungen charakteristische Symptome für jüdisqies Wesen hält. Dem Judentum fehlt im Gegensatz zu anderen geistigen Gemeinschaften die Verwurzelung mit seinem alten Boden, auf dem das entstanden ist, was in Wahrheit jüdischem Wesen mit jüdischer Art entspricht Wir erwarten von der Erfüllung der uns beute in Palästina gegebenen Möglichkeiten die wahre Erneuerung jüdischer Art Im Vertrauen auf die sittlichen Kräfte des Judentums gehen wir an das große Werk, das aufs neue jüdische Mensehen mit Erez-Israel, mit dem jüdischen Land, verbinden soll, und erhoffen von künftig dort lebenden Generationen, daß sie der Welt und auch uns Juden selbst zeigen werden, daß wir Leistungen zu vollbringen imstande sind, die den wahren Fortschritt der Menschheit fördern. Wer dem Fortschritt der Menschheit dienen will, muß selbst versuchen, ihn herbei- Zufuhren. Wir erwarten das Blühen und Erblühen jüdischer Kultur, aber gerade wir Juden wissen aus unserer Vergangenheit, daß die Erreichung geistiger Ziele au irdische Voraussetzungen gebunden ist irdisches und Göttliches gehört nach jüdischer Auffassung aufs engste zusammen. Daher glauben wir, der geistigen Entwicklung künftiger Generationen das Beste dadurch geben zu können, daß wir ihr die äußeren Voraus- Setzungen durch unsere Anstrengungen schaffen. Juden sollen wieder in Palästina wohnen und siedeln. Unsere Pflicht ist es, dieser Kolonisation die Mittel zur Verfügung zu stellen. Das Geld, das wir verlangen, und das man uns gibt, dient nicht der Erfüllung eines Machtstrebens, es dient der Bewahrung und Erweckung der stärksten sittlichen Kräfte der Judenheit Die Arbeit hat begonnen. Wir tragen die Verantwortung. Wir haben durch den Keren Hajessod, unser jüdisches Palistinawerk, auch die Verantwortung für das Gelingen übernommen. Deshalb ist jede Kundgebung des Keren Hajessod zugleich Darlegung unseres Ziels und Appell zur Mitarbeit an alle Juden. Insbesondere wendet sich der Deutsche Keren Hajessod an alle deutschen Juden. Wir sind Deutsche und wir wollen Deutsche bleiben. Nicht schaden können wir unserem deutschen Vaterland, aber nützen ihm and der ganzen Welt, wenn wir denjenigen, die in Palästina ein Erez-Israel, jüdisches Land, wieder errichten wollen, mit Herz und Hand helfen, wenn wir uns so mit dem Aufbauwerk in Palästina dauernd geistig verbunden fühlen. Gerade in Deutschland, wo man zugleich guter Bayer, guter Sachse und guter Deutscher sein kann, sollte man dafür das beste Verständnis haben. Zu unserer Freude sind unserer heutigen Einladung Tausende jüdischer Männer und Frauen gefolgt. Dieser Saal faßt bei weitem nicht alle, die den Wunsch hatten, an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Wir waren leider genötigt, viele Hunderte" abzuweisen. Namens des Präsidiums des Keren Hajessod, dem heute der stellvertretende Vorsitzende, Generalkonsul Landau, die Mitglieder Dr. Baeck, Kommerzienrat Moos, Fritz Sondheimer und Alfred Leonhard Tietz fern bleiben müssen, weil sie teils durch Krankheit, teils durch wichtige Verpflichtungen verhindert sind, habe ich die Ehre, Sie alle herzlich willkommen zu heißen. Insbesondere begrüße ich den Vorsitzenden, sowie Mitglieder des Vorstandes und des Reprisentantenkollegiums der Jüdischen Gemeinde Berlin, den Vertreter der Zionistischen Weltorganisation Herrn Felix Rosenblüth, die Vertreter des Deutschen Komitees Pro Palästina, an ihrer Spitze Herrn Regierungspräsidenten Dr. Haußmann, die Vertreter der Keren Hajessod-Organisation der Tschechoslowakei und Ungarns, die Vertreter des Preu- Bischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden, die Vertreter der Zionistischen Vereinigung für Deutschland, die Vertreter der Großloge Bne Briss für Deutschland, die Vertreter des Jüdischen Frauenbundes, die Vertreter des Deutschen Kreises des Weifverbandes Makkabi. die Vertreter der jüdischen Jugend überhaupt, die Vertreter des Reichsbundes jüdischer Front- Soldaten, die Vertreter der Akademie für die Wissenschaft des Judentums, die Vertreter der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums, die Vertreter der Gesellschaft der nischen Juden. Sie wissen, daß sich auch dort jetzt der An- Schluß der vereinigten Judenheit an das Palästina-Werk vollzogen hat. Wenn ich von weiteren Teilen der Judenheit sprechen will, von der sphardischen Judenheit, die in Südamerika zum Teil ein neues Heim gefunden hat, so kann ich Ihnen sagen, daß, wenn wir jetzt von London aus mit Vertretern dieser Landesjudenheiten über die Erweiterung der Agency korrespondieren, die Antwort kommt: es ist unmöglieh, hier in Brasilien oder Chile einen Vertreter einer nichtzionistischen Gruppe zu finden, denn es gibt dort keinen nichtzionistischen, schon gar nicht einen antizionistisch gesinnten Juden. Wir können heute sagen, daß der Palästina-Aufbaugedanke, wenn ich von einzelnen Splittergruppen im Judentum absehen will, das Judentum als solches erfaßt und umschlossen hat. Vor kurzem hat in Amerika eine Konferenz stattgefunden, In der die führenden Kreise des amerikanischen Judentums die Verpflichtung übernommen haben, ihre Kräfte mit den Kräften der Zionistischen Weltorganisation zum Aufbau Palästinas zusammenzuschließen. Am 21. April wird in London eine ähnliehe Konferenz englischer Juden stattfinden. Ich glaube, wir sind dem Zeitpunkt nicht fern, in dem durch einen noch engeren organisatorischen Zusammenschluß — ich sagte bereifs, ein solcher organisatorischer Zusammenschluß liegt schon im Keren Hajessod vor — die Möglichkeit geschaffen wird, die Leistungen der Judenheit für Palästina zu verdoppeln und zu verdreifachen. Was in Palästina in den letzten Jahren geschaffen ist, ist auch in Ziffern ausgedrückt, nicht nur in der geistigen Wertung und Würdigung, die Sie aus dem Munde von Herrn Direktor Wassermann gehört haben, sehr beachtlieh und sehr bedeutungsvoll In den letzten Jahre« seit 1920 §ifd. jjph;Mfjjipa jfJIJlp Jndm .,filqgeiwBifeitt ■ .S!iLJ9'־־ der Presse, die in ewtdr leihe Expqnenf der Kutturiestnehtingen des Landes ist, und die daher auch den Kulturbestrebungen der Juden in Palästina von jeher das größte Interesse entgegengebracht hat, die unser Werk bisher gefördert hat, von der wir hoffen und erbitten, es auch in ־ Zukunft zu fördern. Am Schluß der Eröffnungsrede begrüßte Direktor Wassermann Prof. Albert Einstein. Diesen Teil der mit großem Beifall aufgenommenen Rede haben wir bereits in unserer vorigen Nummer wörtlich wiedergegeben. Felix Roscnblüih, London: Meine Damen und Herren! Am 27. Februar d. J. waren 10 Jahre verstrichen, seitdem vor der Friedenskonferenz in Paris zwei russische Juden und ein polnischer Jude — Weizmann, Sokolow und Ussischkin — erschienen, um namens der Zionistischen Weltorganisation die Ansprüche des jüdischen Volkes auf Palästina anzumelden. Heute, nach 10 Jahren, vollzieht sich der Abschluß einer organisatorischen Entwicklung, die, wie wir glauben, zu einer Zusammenfassung der gesamten Judenheit im Zeichen des Palästina-Aufbaues führen wird, eine Entwicklung, die bereits durch den Keren Hajessod angebahnt und zu einem sehr erheblichen Maße fortgeführt worden war. Wir stehen heute, wie wir glauben, vor dem Abschluß eine» Arbeitsbundes zwischen großen Teilen der nichtzionistischen Judenheit und der Zionistischen Organisation in der sogenannten erweiterten Jewlsh Agency. Man könnte glauben, daß damals vor 10 Jahren diese Vertreter der Zionistischen Organisation nicht das Recht hatten, nicht die Aktivlegitimation besaßen, im Namen der Judenheit der ganzen Welt zu sprechen und Palästina zu fordern. Man hat diesem Gedanken in der Tat oft Ausdruck gegeben. Ich glaube aber, daß eine um 10 Jahre antizipierte Wahrheit auch schon vor 10 Jahren Wahrheit im Ablauf historischer Ereignisse gewesen ist.* Diese Vertreter der Zionistischen Welt- Organisation sprachen nicht im Rahmen einer Tagesidee, einer durch die Kriegskonjunktur geschaffenen politischen, zufälligen Idee, sondern sie sprachen im Namen der größten historischen, dem jüdischen Volke immanent innewohnenden Idee. Sie sprachen im Namen des Palästina-Aufbaugedankens, dem Herr Direktor Wassermann eben in seiner Ansprache an Sie eine so schöne und tiefe Deutung gegeben hat Sie konnten so sprechen, weil sie wußten, daß dieser Palästina-Oedanke sich bald die Herzen weitester, man kann sagen, fast aller Kreise des jüdischen Volkes erobern mußte. Der Paiästina-Gedanke, für den Sie heute Zeugnis In dieser machtvollen Kundgebung deutscher Juden ablegen, ist heute der Mittelpunkt der Gedanken des Judentums der ganzen Welt geworden. Wie früher der Gedanke an die Zerstörung des Tempels die Augen der Judenheit der ganzen Welt nach Zion richtete, so ist es heute die Idee des Aufbaues, die die Funktionen der Konzentrierung aller Energien, der Konzentrlerung des jüdischen Wollen«, Denkens und Handelns auf ein einheitliches Mittelpunktziel übernommen hat und trägt Ich brauche Ihnen nicht zu sagen, daß das russische Judentum, obwohl der Palästina-Gedanke durch die Sowjetbehörden in brutaler Weise unterdrückt wird, hinter unserem Palästinaaufbau steht Sie wissen, daß das polnische Judentum, das den Hauptteil der Immigration der letzten Jahre gestellt hat, palästinozentrisch ist Das amerikanische Judentum, mit seinen vier Millionen Juden besteht zu 80 % aus russischen und pol¬ Es hat sich die 'Zahl der jüdische« tkfMi*ra«g, vfriq _ und seit Kriegsende sogar verdreifacht £s sind seit Kriegsende etw» 10 Millionen Pfund, d. h. 200 Millionen Goldmark jüdischen Kapitals, in Palästina investiert worden., Wir sehen, daß mit dieser Durchkapitalisierung jüdischen Bodens in Pallstina seine Produktivität steigt, und daß wir dem Zeitpunkt immer näher kommen, in dem Palästina für einen Siedler mit europäischen Bedürfnissen, mit einem europäischen Standard einen mehr als lohnenden wirtschaftlichen Ertrag geben wird. Ich spreche vom wirtschaftlichen Ertrag, aber vielleicht ist es wirklich berechtigter, wie Herr Direktor Wassermann es getan hat, von dem geistigen, kulturellen, sittlichen Ertrag unserer Bemühungen in Palästina zu sprechen. Ich muß Ihnen sagen, daß Ich, der ich hier als Vertreter der Zionistischen Weltorganisation vor. Ihnen stehe, mit aufrichtiger Ergriffen» heit Worte aus dem Munde des Herrn Direktor Wassermann hörte, die, ich darf es wohl sagen, nicht aus diesem Munde hätten erklingen können, wenn nicht die Zionistische Organisation der Judenheit auf dem Wege nach Palästina vorangegangen wäre, wenn sie dort nicht die großen Pionierdienste geleistet hätte. Herr Felix Warburg hat vor wenigen Tagen den Vertretern gewisser Kreise des liberalen Judentums, die noch immer zögernd abseits stehen, gesagt: ״Pall• stina ist eine Quelle tiefster Inspiration für das Judentum; was ich Palästina gegeben habe und was ich Palästina noch geben werde, kann das nicht aufwiegen, was Palästina mir gegeben hat und geben wird.“ Was ist es, was Palästina uns gibt? Herr Direktor WasseTmann hat gesagt: Palästina ist die Stätte, wo der jüdische Geist zu neuem schöpferischen Leben erwachen wird. Ich möchte es etwas anders ausdrücken: Palästina gibt uns, gibt Ihnen allen die einzige Sicherheit und Garantie für eine jüdisehe Zukunft, nicht bloß für die Produkt!vierung, für die schöpferische Neuentfaltung des Jude-Seins, sondern sogar überhaupt für die Existenz und Erhaltung des Jude-Seins, ist jemand hier im Saale unter Ihnen, der mit absoluter Sicherheit sagen könnte, wie sich die jüdische Zukunft seiner Kinder und Kindeskinder außerhalb Palästinas gestalten wird? Warum ist Palästina diese tiefste Qualle von Inspirationen? Warum ergreift es jeden Juden, gleichviel ob er Zionist ist oder nicht, wenn er Palästina besucht und das neue Leben in Palästina sieht? — Weil er dort und nur dort diese Selbstverständlichkeit, diese Sicherheit, diese Fröhlichkeit und Natürlichkeit und — gewiß, das ist das Höchste — diese schöpferischen Mög- Iichkeiten des Jude-Seius vorfindet, nur dort in Palästina und nirgends außerhalb Palästinas! Das ist der Sinn unserer Arbeit! Das ist der Sinn des Keren Hajessod! Das ist der Lohn, der Sie alle erwartet, wenn Sie dazu beitragen, die Arbeit des Keren Hajessod zu fördern. (Händeklatschen.) Alfred Lisser, Hamburg: Zu einer Kundgebung für den Aufbau des Landes der Väter sind wir heute hier versammelt Ich könnte sagen, daß, da ich die Ehre habe, seit der Gründung des Keren Hajessod Mitglied seiner Leitung zu sein, ich es nichj nötig hätte, in Worten Zeugnis abzulegen, die nach dem Vorhergesagten *nur schwach und dürftig sein können. Aber diese Kundgebung richtet sich ja nicht nur an Sie, die Sie durch ihr Hiersein Ihre Verbundenheit und Ihre Liebe für unser Werk, zum mindestea Ihr Interesse bezeuge«. Sie richtet sich an die vielen, die