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Jüdische Rundschau · 1929-03-08 · Heft 19 (8.3.1929) · page 7

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXIV (1929)
Issue
Heft 19 (8.3.1929)
Date
1929-03-08
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Nr. 19. R. m. 1929 JUEDtSCHE RUNDSCHAU Seite!21 Kartelltag des K. J. V. Der Kartell-Tag des K. J. V., der am 3, und 4. März in Frankfurt a, M. abgelialten wunde, fand nach der mit überwiegender Mehrheit beschlossenen Wiederaufnah medes Bundes zionistische r Korporationen" seinen Fortgang mit einem Referat des bisherigen Präsiden Richard Li c n t fiei m. über das Thema ״Die Lage im Zionismus und die Aufgaben des K. 1. V.“ Die darauf folgende Aussprache, an der sich auch der Vorsitzende der Zionistischen Vereinigung für Deutschland, Kurt Blumenfcld, beteiligte, brachte eine interessante Auseinandersetzung über die aktuellen zionistischen Probleme. Es folgte dann die Wahl des neuen Präsidiums. Richard Licht heim wurde einstimmig zum Präsiden wiedergewählt, das übrige Präsidium bleibt unter Zutritt von drei neuen Mitgliedern bestehen. Der Kartell-Tag beschloß dann ein neues Kartell-Statut» das einige wesentliche Aenderungen enthält. Den Abschluß des Kartell Tages bildete ein Palästina-Referat von Dr. Walter Preu ß, das eine Analyse der vergangenen Krise in Palästina und einen erfreulichen Ausblick für die nächste Zukunft gab. Wir werden über den Verlauf der Tagung noch berichten. Vom IrebrSiscIren KInb (Beth Am Iwrl.) Die Eröffnung des Hebräischen Klubs am 10. Februar in seinen Räumen, Orolmanstr. 36, über die wir bereits kurz berichtet haben, gestaltete sich zu einer imposanten Kundgebung des Berliner Hebraistnus und zeigte die für ihn in weitesten Kreisen der jüdischen Gesellschaft gehegten Sympathien. Nach Eröffnungsansprachen der Komiteemitglieder Dr. Nathan, Dr. Soioweitschik und N. Lewin begrüßten den Klub in hebräischer Sprache Direktor Kareski im Namen des Vorstandes der jüdisehen Gemeinde, Dr. Klee im Namen der Repräsentantenver- Sammlung sowie die Gäste Prof. Marken, Hamburg, Dr. Biram, Haifa, und Herr M. Cohen, Litauen. In einer kurzen Rede unterstrich Dr. J. Klatzkin den Unterschied zwischen einer sonstigen Gründung, der normalerweise eine Dauerexistenz gewünscht werden soll, und unseren Gründungen, denen man mit gutem Gewissen lieber wünschen möchte, daß sie im Laufe der Zeit hier überflüssig werden, da die betreffenden Kreise sich in Palästina immer mehr konzentrieren werden und sollen. Mit einer kurzen Gedächtnisrede des Herrn B. Krupnik über den verstorbenen Vorsitzenden des gleichgesinnten Klubs Beth Waad. Dr. Simchoni, schloß die gut besuchte Versammlung. Die oben erwähnte Rede des Herrn Dr. Klatzkin erregte itn Publikum den Wuasch nach einer Debatte über dieses Problem, so daß die Leitung des Klubs sieb veranlaßt sah, einen Sonderabend für diese« Problem zu veranstalten. Dieser Abend fand am 2. März unter dem Vorsitz von Dr. Soioweitschik statt. Das Referat hielt Dr. S. Ra widowitsch, der in längeren Ausführungen die Gedankengänge der Galuthverneiner und Galufhbejaher mit wissenschaftlicher Objektivität darzulegen suchte. Ihm erwiderten Barueh Krupnik und nach ihm Dr. K1 a t z - k i n vom Standpunkte der Oaluthvemeinung. Es sprachen noch Dr. Heller und Dr. K 0 r e z, die einen vermittelnden Standpunkt einnahmen. Die Auseinandersetzung über dieses Problem fesselte das Publikum so sehr, daß eän weiterer Abend für ein Korreferat und anschließende Diskussion anberaumt worden ist Dieser Abend findet am Sonnabend, dem ß. März, 81!* Uhr abends, in den Räumen des Klubs statt Das einleitende Referat hält Herr Z. Woislawsky über das Thema: ״Problematik unserer Gegenwart". Zu den Vorträgen des Beth Am sind auch Nlehtmitgtieder bef freiem Eintritt zugelassen. Zionistische laBeiidlagmg!0 K6I■ Die Z. V. f. D. veranstaltet am Sonntag, dem 17. März, in Köln, eine zionistische Jugendtagung. Programm: 1. Die Position des jungen Zionisten innerhalb der jüdischen Jugend; Referent; Dr. Max Mayer, Berlin. 2. Aufgaben und Grenzen der jüdischen Gemeinde; Referent: Rabb. Dr. Grünewald, Mannheim. Näheres wird noch bekanntgegeben. Zionistischer Gmppenverband Mittel• and NiederscUesIeii Am Sonntag, dem 17. März 1029, vorm. y*lt Uhr, findet in Görlitz in der Viktoria-Loge, Bismarckstr. 16, ein G r 11 p p e nverbandstag statt. Tagesordnung: 1. Begrüßung (Ref. R.-A. Sommer, Görlitz). 2. Unsere politischen Aufgaben (Refer. Dr. M. Bileski, Berlin). Aussprache. X Die zionistische Arbeit im Bezirk (Refer. Dr. Powiizer, Breslau). Aussprache. Nachmittags 41/2 Uhr: Der Palästina-Gedanke in der jüdischen Gegenwart (Refer. R.-A. Dr. A. Meyer, Görlitz). franen'ArbeltsgeinelBselial! für Palästina Der von der F. A. P. angeregte Vortragsabend von Dr. Mar- Sn Buber, der Dienstag, den 12 März, abends 8V־ Uhr, im Hörsaal der Kunstbibliothek, SW 11, Prinz-Albrecht-Str. 7 a,;tattfindet, hat mit seinem glücklich gewählten Thema ״Der Wille zur Gemeinschaft und das Leben der Gegenwart" alle ־üIrrenden jüdischen Frauenorganisationen Berlins, und zwar außer der F. A. P. den Verband Berlin des Jüdischen Frauen- Sundes, des Distrikts Berlin des Schwestern-Verbandes der Logen U. O. B. B. und überraschenderweise die Oroß-Beriiner Prauengruppen des Centralvereins Deutscher Staatsbürger jüfischen Glaubens zu einer gemeinsamen Veranstaltung vereinigt. Ucber die Frauenarbeit in Palästina sprach Dr. Nadja Stein tm 6. Februar in einer Versammlung der Bezirksgruppe Tempelhof des Jüdischen Frauenbundes und am 7. März ä einer Versammlung der Schwestern der Timendorfer Loge. Die Juden und Judengemeinden Mährens fi! Vergangenheit und Gegenwart. Unier dieaem Tiiel ist soeben im Jüdischen ßudv- und Kunsiverlsg, Brflnn, Adlergasse g, nach mehr als dreijährigen Vorarbeiten ein großes Praehtwerk erschienen, welches in Form von 86 EinzelbeitrJgen hervorragender Gelehrter des fn- und Auslande* in zusammenfnssender und zusammenhängender Form ein ft hersichtliche» Bild der Geschieh!« der Juden in «!ähren entwirft. Dia einzelnen Beiträge sind durch QOO Illustrationen aus allen mährischen Gemeinden — Tempel. Friedhöfe, Judenlore, Ghetto, Rabbiner, Bürgermeister und Kullusvoraleher — ergänzt. An diesem Werke haben sowohl jüdische als auch nichtjüdisrhe Historiker und Forscher milgearboitet. Dieses Werk verdient Aufnahme in jedem jüdischen Hause und in jeder jüdischen Bibliothek. An der Redaktion dieses Werkes haben milgesrboitet: Dr. Heinrich Flosch, Kanilz; Dr. J. Freimann, Berlin: Dr. Max Grünfeld, Brflnn; Dr. Theodor Haas, Brünn: Dr. Michael (Iolzmann, Wien: Dr. ß. Wachstem. Wien. Wir behalten uns •40• ausführliche Würdigung dieses Werkes vor. L. AL Ortsgruppen Chemnitz. Am Sonnabend, dem 16. März, spricht Harr Dr. Soioweitschik im Muaeumasaal, abends 8% Uhr, über: »KJMsiaiBiaut, Mitleidtar und Neuzeit in dar jüdischen Gttohkhta'־. Nürnberg-Fürth. Karlsbader Gesinnungsgenossen haben vor einiger Zeit den Austausch von Rednern zwischen den tschechischen und deutschen Nachbarbezirken angeregt. In Verwirkliehung dieses Vorschlages sprach am 24. Januar 1929 Herr Dr. Walther Kohner aus Karlsbad in unserer Ortsgruppe über ״Nationalismus“. Da allgemein das Bedürfnis anerkannt ist, sich mit den Problemen des jüdischen Nationalismus von neuem auseinanderzusetzen, waren die grundlegenden, systematisch durchdachten Ausführungen des Herrn Dr. Kohner von besonderein Interesse. Der Vortrag bewies, welche Bereicherung der Redneraustausch den Beteiligten bringen kann. Herrn Dr. Kohner sei an dieser Stelle nochmals bestens gedankt Aas dem Gcmctadelcbca Bochum. Der Vorstand lehnte einstimmig, <fie atu 2f Mit• Hebräische Lehranstalt der Jüdischen Gemeinde za Berlin. מת מדרש לעברית של ההלת היהודים בברליו. Wir weisen darauf hin, daß die Hebräische Lehranstalt Gelegenheit liielel. Erwachsenen und Schülern nach Maßgabe ihrer Vorkenntnisse Förderung und Vertiefung iin Hebräischen zu gewähren. Es bestehen *ugrnbl.cklich io aufsteifend# Klassen, dazu zu mehreren von ihnen Parallelklassen, im ganzen 30 Kurse, die zu verschiedenen Tageszeiten, auch in den späten Abendslunden, abgehalten werden, damit auch Berufstätigen dio Möguehkoit gegeben wiid, dam Studium des Hebräischen obzuhegen. Für Schdlwr und Schülerinnen im Aller von 13-—15 Jahren bestehen besondere Kurse, die zweimal w&chontlich nachmittags abgehaUen werden. Der l n (erricht findnt im allgemeinen irn Schulgebäude Große Hamburger Straße 37 sUU. Drei der be- .stehenden Klassen befinden sich jedoch im Westen dar Stadt. Wir beabsichtigen nunmehr, weiter• Kurs• im Westenein 7. urichlon.darunlersolchefürStuden* ton, für jüngere Schüler u. a. t». Daher bitten wir Interessenten, ihre Wünsche unter genauer Darlegung ihrer Vorkenntnisse im Hebräischen baldmöglichst schriftlich an die Adresse des Leitur» der Hebräischen Lehranstalt, Herrn N. Berggrün, G runewild, Traboner Straße 9, zu äußern. Persönliche Auskunft erteilt dieser in seiner Sprechstunde, Dienstag und Donnerstag 61/5—71/2 Ehr abends, in der Schule, Große Hamburger Straße דג, Montag und Mittwoch 644—634 Uhr abends, im Beth Am Ivvri, Grolmanslraßc 36. Vorheriger telephonischer Anruf (H 5 Brabant 501, nachmittags 9—5 Uhr) erbeten. Das S ommarsemestar beginnt Anfang April tpsp. Die Anfängerklassen werden in der Schule, Große Hamburger Straße 27, Dienstag, den O. April, eröffnet, und zwar für jüngere Schüler um 51/3 Uhr nachmitlags, für Erwachsene um 81/| Uhr abend». Die Aofängerklassaa im Wagten be► ginnen dm Unterricht Mittwoch, oen 1®. April, in dien Räumen de* Both Am Iwri, Grobnanstraße 36, und zwar jüngere Schüler um 5t/) l.hr nachmittags und Erwachsene um 8'/t Uhr abends. Weitem Festsetzungen in bezug auf Unterrichtszeit und -er! erfolgen in der oralen Unterrichtsstunde. Grundsteinlegung für das neae Altersheim der Berliner Jüdischen Gemeinde- Unter zahlreicher Beteiligung weitester Kreise der Berliner Jüdischen Gemeinde fand am Sonntag, dem 3. März, dje Grundsteinlegung zu der neyen großen Altersversorgungsanstalt der Gemeinde statt Das Terrain liegt im Grünewald In einer besonders schönen Gegend. Die Weiherede Weit Rabbiner Dr. Emil Cohn: nach thtn sprach der Vorsitzende des Gemeindevorstanäes, Georg Kareski. Baumeister Beer verlas die in hebräischer und in deutscher Sprache abgefaßte Orundstein-Urkunde, die von den Vorstehern Georg Kareski, Gerson Simon und Leo Wojff und von den Repräsentanten Julius Stern und Äffr«T Klee imtefttfcftnet wü*. Im Namen acs Kuratoriurns der Altersversorgungsanstalt sprach der Vorsteher Gold- Schmidt, es folgten dann die üblichen Hammersehläge. Der Vorsitzende des Wohlfahrtsamtes der Jüdischen Gemeinde, Eugen Caspary, gab in einem außerordentlich instruktiven Vortrage einen ueberblick über die Gesamtwohlfahrtspflege der Berliner Jüdischen Gemeinde. Von den Gästen dankte der frühere Repräsentant Dr. Ginsberg. Dr. Klee ging aus von der neugeschaffenen Institution der Sozial• Rabbiner und be* größte bei dieser Gelegenheit mit warmen Worten die vier Herren, die in das Berliner Rabbinat neu eingetreten sind: Dr. Emil Cohn-Bernhard, Dr. Salomonsky, Dr. Freimann und Dr. Freier. Sterbeiaile Wie uns aus Beuthen telegraphiert wird, starb dort Frau Golda Wiener, die Gattin unseres Gesinnungsgenossen Arnold Wiener. Frau Wiener war eine eifrige Zionistin, deren Verdienste um unsere Bewegung und das jüdische Leben ihrer Gemeinde hier noch gewürdigt werden sollen. Die deutschen Zionisten nehmen herzlichen Anteil an der Trauerder Beuthener Ortsgruppe und des Gatten der Verstorbenen. — In Berlin starb im Alter von 79 Jahren Herr Louis Frankenstein, der Vater der Bürovorsteherin der Z. V, f. D. und Geschäftsführerin der Jüdischen Rundschau G. m, b. H., Fri. Betty Frankenstein. Frl. Frankenstein wenden sich aus diesem Anlaß die herzlichen Sympathien ihrer Kollegen und aller deutschen Zionisten, die ihr Wirken für die Bewegung zu würdigen wissen, zu. — Herr Dr. Alfred Lan dsberg in Wiesbaden ist durch das Ableben seiner Mutter in schwere Trauer versetzt. Wir sprechen ihm unser herzliches Beileid aus. ueranstaRiingenderFrauttnaNisitsgsinftlnschaR Monatoversammlungen der Bezirksgruppen < Bezirksgruppe Tempelhof: Arbeitssitzung Donnerstag, den 14. März abends 84,י Uhr bei Frau Grete Herrmann, Neutempelhof, Kaiserkorso 1521. Bezirksgruppe Neukölln: Arbeitssitzung Donnerstag, den 14. März abend* St/a Uhr bei rrau Dr. Hans Bloch, Berliner Str. 93. Zusammenkünfte der Studiengruppen! 1. Studiengruppe Charlottenburg: Montag, den 11. März nachm. 4!,. Ehr Leitung: Frau Recha Freier, bei Frau Koltenscher, Bismarckstr. 46. Z Studiengruppe Hatikwah; Montag, den 11. März nachm. <1״׳,י Uhr Leitung: Dr. Nadja Stein, bei Frau Berstein, Augustastr. 62. 3. Jugend gruppe H: Mittwoch, den 13. März abends öy! Uhr Leitung: Dr. Nadja Stein, bei Ruth Byk, Prager Str. 34. Wahlrechts ab. Wirkliche Wahlen, bei denen die jüdischen Riehtungen m Werte kommen können, werden also auch künftig in Bochum nicht stattfiudeu; bei dem weiter geltenden Mehr* heitswahlrecht bestimmen die Liberalen nach wie vor, wer ia die Gemeindevertretung gelangen soll. Bei den letzten Waiden bewilligten sie den Zionisten und Ostitiden, die eine nicht tuibedeutende Zahl der Gemeindcmitglieder repräsentieren, 2 Sitze von 21. Vermischtes Aussprache-Abend mit Martin Bober. Die Jüdische Waisenhilfe E. V. veranstaltet am Sonntag, dem 10. März, abends 8 Uhr, im Sitzungssaal der Synagoge Fasanenstraße eine Aussprache über Errichungsfragen, idle von Dr. Martin Buber geleitet wird. Gäste willkommen. Der diesjährige ״ORT-Ball“ findet am Sonnabend, dem 16. März, im ״Kaiserhof“, statt. Ebenso wie im vorigen Jahre wer» spricht nr ■auch dieses Mal zu einem gesellschaftlichen Ereignis für da» jüdisch-interessierte Berlin zu werden. Im Kabarett-Teil des Abends tritt eine Reiho von prominenten Künstlern auf, darunter »ucii der bekannte Wiener Komiker Fritz Grünbaum (zur Zeit Kabarett der Komiker). Conferencier — Egon Jaeobaohn. — Für den Tan* sind die Weintraub’e Syncopalor» und eine Balalaika-Band verpflichtet worden. Di# Tombola ist mit wertvollen Geschenken ausgestatlet; darunter eine Mübelgarnitur, eine Schreibmaschine, ein Fahrrad, silberne Vasen, seidene Kleider und viele« andere mehr. Auskunft und Tisch bestell ungen unter Lützow /498t). Die Liga für das arbeitende Palästina in Deutschland hat seit der Gründungskonferen» Ende vorigen Jahre» eine umfassende organisatorische Arbeit durch geführt. An *ahlreichcn Orten Deutsch* lands £a!den Versammlung«״ und interne Ausspracheabend« statt. B» bestehen bereits ein« größere Anzahl von Zwaigslelian der Liga, anderswo vorbereitende Ortsknmiloe». In Berlin ist eine jrroßiOgiga Mitglieder-Warheaklion im Gange, di« viel• Hunderte von MitgtiMerfs *us verschiedenen Kraison das Berliner Judentums und intbaeendat• dar Jugend der Tätigkeit für da» arbeitende Palästina!«führen dürfte. Mitte Mir* erscheint die geplant« Broschüre, welche den wese ״liehen Inhalt der Gründungskonfereaz und verschieden« Dokumente über die Liga enthalten wird, u. a. Referate von: Josef Banal. Martin Buber, Fritz Nsphtali, David Rank«•, Sahna« Rubssehow und Josef Sprimak. HiUvereia i*r Deutschen Juden. Dr. 3. Mutechnik, Kiaeh*- n*w (Beeütabien) spricht am Dienstag, dam »a. Mir», Uhr abend», loa LogcnhaUs. Kleiststraße to, (Gartenhaus), über ״Di• Lage der Juden in Bessarabion, Gegen wartsproblo» und Ausblicke*. Rabbinische Lehranstalt *Jeschlwa“, Frankfurt a. Mahl. Du Sommorscmester beginnt am 13. Mai »gtß. D*r Unterricht erstreckt sieb auf Bibel, hobr. Grammatik, Talmud mit Kommentaren und Sohulchaa Aruch. Anmeldungen sind zu richten an den Letter. Herrn Rabbiner Dr. Jakob Hoffmann, Frankfurt 1. Main, Börne■ plat* iß. Purimspiel. Frau Imut' Dredaer» Frankfurt a. M., Crom« etettenstraß* 58, teilt um alt, daß* «4 •in Purlatpiai verfaßt hat, das von ihr gegen •ine Gebühr (nach Vereinbarung) an beriehen ist. Jüdische Musikamateure, —- fttr Streichinstrumente, In«• der» aber Biber, — di« an einem neugegründeten jüdischen Mueik« Muh tftilnehntett wollen, ward« gebeten, *ich bei Banker, Linien- ׳Straße"»#, Kftnigsttkdt 3866, m taeldeh.( OerhmteipiblMaBaden jeden Donnentag 8 Uhr atatt. Die Vereinigung für die Interessen der Alten Svntgogfe veranstaltet am Montag, dem ti. d. M,, ein« Vortregsabeno. Beginn 8 Uhr, Rosenstraße 9/.). Redner: Herr Rabbiner Dr. J. Bergmann! »Moses Mendelssohn und wir“ (tum 300. Geburtsjahr Mendelssohn» und Lossings). Gäste willkommen. Arbeitsgemeinschaft der Jüdischen Arbeitsnachweise. Jugendliche, die su Ostern die Schule verlassen, meidet» sich *weck» mäßig schon jetzt wegen Lehrstellen bei der Jüdischen Berufsberatung und LehrftaiienvermiUlung. Wir erteil«« Rat in alle» Bsrufsfmeaa Jugendlicher und vermitteln Lehrt teilen in alle Beruf«. Bsaonder* Berflcksiehtigung findet di« Vermittlung sabbalfreier Stellen. Sprechstunden: für Knaben: Dienstags und Freitags von 10—1 Uhr vorm.; für Mädchen; Montags und Mittwochs von 10—1 Uhr vorm. Für diejenigen, die noch nicht von der Schul« ahgegangen sind, hei»» wir Nachmittags-Sprechstunden «ingerichtet, und »war; für Knaben! Dienstags und Donnerstags vota 3 W* 4 Uhr; für MSdchen: Montags und Mittwoch» von 3—4 Uhr. Wir bitten alle Arbeitgeber, «ns handwerkliche Lehrstellen aller Art au melden. Arbeitegomeinschaft der Jüdisch« Arbeitsnachweise, Berlin N, Aoguststraße 17. Telephon: Amt Norden 7085—7087 und p»30, Stellenvermittlung des K. J.V. Wir suchen eine Stell• für t'lnori Bau-Ingenieur, — Für eiiioit Anfänger der Elektrotechnik (Dipl .-Ing.1 können wir »in« Stelle in Berlin nachweiann. — Mediziner erteilt Nachhilfeunterricht für Studenten (»um Physikum). — Bau* Ingenieur erteilt Unterricht in Statik. 1—• Auskünfte erteilt das K. J. V., Bleibtreustraße 60. Beth*Am-IWfi! Charlottenbur;*, Grolmanstraß« 30. Hl. Tel.1 Bismarck 3984. 1• Hebräischer Unterricht. Kurs« für Er* wachsen« und für Kinder, abgnstuft nach Kenntnissen. Sonde r* k I ג * s e für Fort geschrittene in Bibel und modamer Literatur. Lehrer: Naehum Lewin. a. Hohr* i sö h o Arbeitsgemein* sChaf ton: Jüdisch« Geschichte (Dr. Soioweitschik); Poeeie der spanischen Periode (Dr. Borodisnski): Paläslinakundo tJoeeph llriir lawski j. Meldungen ruf Teilnahroi! am Unterricht und an de« Arbeitegemeinschaften werden täglich (außer Freilag und Sonnlag) nach* mittags von 51/2—01/3 Uhr im Büro des Beth-Am entgegengenommen. ביודעם עברי מיסד: אז כתות שונות ללמוד הע8וז מברית לגדולים ולפמנים לפי ידיעת התלמידים. נתח מייחדת למשתלמים. (מהצעות הלמוד: חנף וספרוי» המורה מר נחים לויו. ב> חוגים שונים: לתלדות ישראל, המנהל*ד״ד סילוביטשיס לידיעת ארע ישראל. המנהל׳מר יופי« ברסלבססי לשירת ספרד, ד״ר בווודינסהי הרוצים להשתתת בכתות אי בחוגים מתבהשים להרשם בלשכת בית־חעם. הלשכה פתוחה בכל יום (מלבד ערב שבת ויום ואשוס מהשעה חצי הששיח עד חצי השביעית״ טל פו ו: ביססרק 3484• Der Pro Palästina-Bund der ungarischen Juden, an dessen Spitze Baron Dr. Adolf v. Kohner una Hofrat Karl tkraoe stoben, veranstaltet im nächsten Mai eine G0»l!schaftsreise nach Palästina, unter Führung de* Dr. Josef Patsi. Anmeldungen Sind an die Iledaktion der Zeitschrift für jüdische Kunst und Kultur ״Mull 4e Jöva" zu richten, Budapest VI, Rovay ueoa!4- Warnung. Der Israolitischo Hilfavemin Frankfurt », M. )eilt uns mit, daß möglichsrwoisc mit einem unrechtmäßig ausgestellten Bogen, der dio Aufschrift; ״Iiraelitisohe Kulm«gemeine (Mine d) Wien, Abteilung Chewrab Kadischah 1 Dr. Jöief Hamtmrger, Rabbiner der Jüdischen Gemeinde" trägt, vartucht werden wird, Mißbrauch zu treiben oder Schwindeleien tu verüben. Vor Vor2eigern etnea derarügen Bugen« wird gewarnt.

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