Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1929-03-08 · Heft 19 (8.3.1929) · page 1

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXIV (1929)
Issue
Heft 19 (8.3.1929)
Date
1929-03-08
Page
– (sequence 1)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2651273-2653062-2653082--20618-2678621
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Minzeinummer OßS Goldmark JÜDISCHE RUNDSCHAU Redaktion und Verlag Berlin W L5, Meinekestra&e 10. Erscheint jeden Dienstag und Freitag. Bezugspreis bei der Expedition monatlich 2,— Goldmark, vierteljährlich 5.75 Goldmark. AufllandsabontMmurats we׳rrf«n In dmr Wühnirn Am׳ Lander HorecIniPt. Anzeigen -V erwaltung Jüdisch« Rundschau G. m. h.H., BerlinW 15,Meinekestr. 10 Telephone Amt Bismarck 7165-70. Telephon: Bismarck7I65 -70. Postscheckkonto: Berlin Nr. 17392 Für Pa*st0p4rkstuNman1t Wien, Konto Nr I5603Ü, Für l»db*cb©*tcw*kei s Postsparkaseenatm Frag, Konto Nr. 59410, Für PaUsa: PosispirWassenamt Wwrtchau, Konto Nr. 190?08. Redaktionsschluß ^onntae und Mittwoch nachmittag. Nummer 19 | Berlin, 8. III. 1929 Aaz^geitpreUu 8 N<!mpar*ili«2«l* 0«5DG. ־M-St«I1enf׳e«acheiX25 G.-M, Axtx6ife1uc2tta81 Dienet•* u»d Freitue oiehmitugi 4 Ubr כ״ו אדר ראשיו׳ חרס״ט | xxxiv. Per Zionismus erstreb! «Or da» jüdische Volk die Schäftung einer Oflenlllch«rechtlich gesicherten Heimstätte In Palästina. ״Baseler Programm,«* Friede Im polnischen Zionismus Die Warschauer Zeitungen melden: Die. von der Gruppe der ״unabhängigen Zionisten“ eingeleit:te Aktion zur Herstellung des Friedens in der polnischen zionistischen Organisation hat einen durchschlagenden Erfolg zu verzeichnen. Gestern 1 Uhr nachts, bei Gelegenheit des zu Ehren des Direktors des Keren Hajessod, Leib Jatte, gegebenen Banketts, wurde ein Friedensabkommen von dem Führer der radikalen Opposition, Abg. Grünbaum, und den Ver* tretern des Zentral-Komitees, Levite, Rosenblatt und Hin des, unterzeichnet, das u. a. folgende Punkte enthält: Das Zentral-Komitee wird neu konstituiert ln der Weise, daß neben den neun Mltg ieJern, die durch den Parteirat gewählt, weitere neun Mitglieder von der Opposition gestellt werden, und der Vorsitzende einer neutralen Gruppe anzugehören hat Beide Parteien verpflichten sich, ln prinzipiellen Fragen ein* ander nicht zu majorisieren. Das Präsidium des Zentral-Komitees besteht aus sieben Personen, und zwar aus dem neutralen Präsidenten, drei bisherigen Mitgliedern des Zentral- Komitees, zwei Angehörigen der radikalen Gruppe ״Al Hairlschmar“ und einem Revisionisten, An die Stelle des zurücktretenden Präsidenten der Landesorganisation, Herrn Leon Levite, wird wahrscheinlich Rechtsanwalt Borys Stawsky treten. Die Vereinigung aller zionistischen Landesorganisationen Polens zu einer Einheitsorganisation soll an einem noch zu bestimmenden, aber nicht zu fernen Zei'punkt erfolgen. Als Abg. Grünbaüm die Tatsache der Unterzeichnung dieses Abkommens den Versammelten mlttellte, brach heller Jubel aus: alle Anwesenden erhoben sich spontan von den Sitzen und stimmten die ״Hatikwah“ an. * Nach sechsjährigem aufreibenden und leidenschaftlichen Kampf, der den polnischen Zionismus in seinen Orundfesten erschüttert und in seiner Aktionsfähigkeit gelähmt hat, ist endlieh der Friede zwischen ,eien Jjttjjd#» %rte|ep zustande gfkommen. Die?e;«־fla4|3|ii‘ au# |ußert1ä!b «&*»'liiit großer leftfeCigung^iiniJ '•frcÄ aufgenommen werden. Die Verhältnisse in Polen bildeten jahrelang eine Beunruhigung d@ Pe^mtzionismus und vergifteten auch in der Weltorganisation die Atmosphäre; vor allem aber bildeten sie ein schweres Hindernis zionistischen Fortschritts, da in dem Lande der größten jüdischen Massensiedlung eine systematische zionistische Arbeit unmöglich schien. Unsere Glückwünsche gebühren in erster Reihe Herrn Leib Jaffe, dem Direktor des Keren Hajessod, der in beispielloser anstrengendster Arbeit den polnischen Zionismus geradezu revolutioniert hat Jaffe war der unermüdliche Mahner zur Einigkeit, er erinnerte an die größeren Aufgaben, die über allem lokalen Zwist erhaben sind, er brachte die Botschaft Erez- Israels, die stärker ist als alle ideologischen Differenzen. Jaffe ist es gelungen, die latente Palästina-Begeisterung im polnisehen Judentum wieder zu wecken und zu unerwarteten Leisfungen anzufeuern. Seine Tätigkeit und sein moralischer Einfluß fand eine wirksame Unterstützung durch die Delegation des Keren Kajemeth, die aus Vertretern aller Kreise des palästinensischen Judentums bestand und den Geist des ar* beitenden Palästina in die . versprengten Winkel des Galuth trug. Mit Recht hat Gr ü n ba um in seiner humorvollen Rede, mit der er der Versammlung den Abschluß des Friedenspaktes bekannt gab, erklärt, Jaffe habe sich den Friedens-Nobelpreis verdient. Und Levite setzte hinzu, nicht Jaffe sei der wahre Friedensstifter, sondern die zionistische Idee, deren wahres Wesen sich über alle kleinlichen Kämpfe des politischen Alltags hinweg du chgeceüt habe. Me'mmgsve schie 'enheiten bleiben bestehen, aber man müsse das Bewußtsein haben, einer gemcinsamen großen Sache zu dienen, deren Wohl über alles geht. Auf dem Bankett sprach ferner als Vertreter Palästinas Josef S p r i n z a k , sowie eine große Zahl polnischer Zionistenführer, die sämtlich ihrer Freude Ausdruck gaben und die Verdienste Leib Jaffes feierten. Jaffe, der jetzt (über Berlin) nach Erez-Israel zurückkehrt, stand in diesem Winter auf dem vielleicht schwierigsten Posten der gesamten zionistischen Front, und er darf das Bewußtsein mitnehmen, daß seine Arbeit von außerordentlichem Erfolg gekrönt war. Er hat gezeigt, daß der Keren Hajessod nicht nur die materiellen Mittel für den Aufbau beschafft, sondern eine gewaltige moralische Kraft im jüdischen Leben geworden ist. Im Zeichen des Keren Hajessod und des Keren Kajemeth wurden die Grundlagen zu einem neuen Aufschwung der zionistischen Bewegung in Polen gelegt. Das Ereignis hat, wie die Blätter melden, in Warschau und Im ganzen Lande eine außerordentlich starke Resonanz hervorgerufen. Die zionistische Oeffentl'chkeit Polens ist Längst der »KfinpJf pW#1 ׳®# yjdapg* jt§c| jp^i#v#r , &je Führ! auf '«häÄt,' th ttizeffitiÄ 'riecSF'iu beliaJten^UBi "ü!h*Prinzipien zu kämpfen, die sich schon während des Kampfes selbst vom Leben Ioslöjen und io Schemen verwäode'n, sondern daß aufbauende Vorarbeit nur gelüstet werden kann im starken Glauben an die Idee, die unabhängig ist von vorübergehenden politischen Konstellationen. Die begeisterte Zustimmung der jüdischen Massen ist ein Beweis dafür, daß das Volk nicht das starre Festhalten, sondern gerade das Nachgeben um der höheren Einigkeit willen als Sieg empfindet Felix Warburg an die liberalen Joden New York, 4. März. (J. T. A.) Zu Ehren von Felix M. Warburg, Präsidenten des American Joint Distribution Cormri.tee und Vorsitzenden des Organisationskomitees für die Jewish Agency, der sich in diesen Tagen auf die Reise nach Palästina begibt fand im Rahmen einer Veranstaltung der Brooklyner Abteilung des United Palestine Appeal und des Reformtempds zu Brooklyn ein Abschiedsbankett statt, an welchem viele prominente jüdisch-amerikanische Persönlichkeilen teilnahtnen. Felix M. Warburg hielt eine Rede über die Rolle des Palästina-Aufbaus im jüdischen Leben und wandte sich mit anklagenden Worten gegen diejenigen Reformjuden, die sich noch immer von jeder Teilnahme an der Arbeit für den jüdischen Aufbau in Palästina fernhalten. Er warnte sie vor einer solchen Untätigkeit, die sowohl für sie wie für ihre Kinder geistige Armut bedeutet, und schloß mit den Worten: ״Das Palästinawerk ist heute die Quelle tiefster ln&nlration für das Judentum. Was ich für Palästina gegeben habe und noch geben werde wiegt lange nicht das auf, was Palästina mir gegeben hat und noch geben wird.“ Das Zollabkommen Palästina-Syrien Jerusalem, 4. März. (J. T. A.) Der Oberkommissar für Palästina, Sir John Chancellor, begibt sich in diesen Tagen nach Syrien, um das zwischen Syrien und Palästina abgeschlossene Handels- und Zollabkommen zu unterzeichnen. Der Text des Abkommens wurde einer gründlichen Revision unterzogen. Der vor einiger Zelt veröffentlichte erste Entwurf hat bekanntlich in palästinensischen Industriekreisen scharfe Kritik gefunden; man befürchtete, daß das Zollabkotnmen die industrielle Entwicklung Palästinas ungünstig beeinflussen werde. Wie nur Herr W. K. Stead, der Direktor des Regierungsdepartements für Handel und Zölle, der die Verhandlungen mit der Regierung von Syrien geführt hatte, mitteilt, wurde der Text des Abkommens in einer Weise abgeändert, daß für die Palästina-Industrie Befürchtungen nicht mehr bestehen. Col. Kisch, der gegenwärtig an der Durchführung der Frühjahrskampagne des United Palestine Appeal in den Vereinigten Staaten teilnlmmt, wird im Monat März auch Kanada besuchen und die Aktion des kanadischen UPA. am 24. März in Montreal eröffnen. Vom Völkerbundsrat Der Völkerbundsrat hat sich am 4. März mit dem Bericht der Ständigen Mandatskommission des Völkerbundes über die britische Verwaltung in Palästina im Jahre 1928 (s. die Dar- Stellung in der vorigen Nummer) befaßt und diesen Bericht billigend zur Kenntnis genommen. Die Herren Leo Motzkin und Zewi Aberson besuchten im Namen des ״Coundl on the Rights of the Jewish Minorities“, der vom jüdischen Minderheitenkongreß in Zürich gewählt worden ist, die Mitglieder der kanadischen Delegation und besprachen mit ihnen Fragen der Prozedur bei Behandlung der Minderheitenfragen mit besonderer Berücksichtigung der eigenartigen Lage der jüdischen Minderheiten, die keinen Mehrheitsvolksstaat hinter sich haben. (Der Kanadier Dand u r a n d ist bekanntlich der Antragsteller in der Frage des Verfahrens in Minderheiten-Angelegenheiten.) Der Tag des jüdischen Bnches Der Antrag der Jüdischen Volkspartei auf Einrichtung eines ״Tages des jüdischen Buches“ hat die B i b 1 i o - theks-Kommission der Berliner Jüdischen Gemeinde, die alle hierfür in Betracht kommenden literarischen Organisationen und das jüdische Verlegertum herangezogen hatte, unter dem Vorsitz von Dr. Sandler beschäftigt. Es ist beschlossen worden, wegen der Kürze der Zeit den beabsichtigten Tag des jüdischen Buches nicht am 22. März, sondern am Mendelssohn-Tage, im September dieses Jahres zu organisieren und durchzutühren. Die Anregung, einen solchen Tag des jüdischen Buches zu schaffen, wurde allseitig begrüßt Sir Gilbert Cfayton, der High Commissioner für den Irak, besuchte Jerusalem und hat mit Sir J. Chancellor über politische Probleme des Nahen Ostens konferiert Ciayton wird möglicherweise, wie die Ziko erfährt, sein neues Amt als High Commissioner in Bagdad aus Gesundheitsrücksichten zunächst nicht antreten. Der Anbau von Bananen. Die Anbaufläche für Bananen hat in Palästina (nach einem Artikel von A. Granowsky in der Zeitschrift ״Hadar“) in den Nachkriegsjahren prozentual außerordentlich zugenommen. Bis zum Jahre 1922 waren nach dem Verfasser insgesamt nicht mehr als 64 Dunam Bananen- Pflanzungen vorhanden. Heute beträgt die Anbaufläche bereits 1638 Dunam mit einer Jahresproduktion von zwei Millionen Kilogramm, zu denen im Laufe des Jahres 1929 weitere 1000 Dunam Neupftanzungen kommen werden. Auch in den Keren Hajessod-Sietilungen sind größere Neuanlagen von Bananen- Pflanzungen zu verzeichnen. Zur Keren Hafessod-Tagung Kommenden Sonntag tritt in Berlin die Landesver- Sammlung des ״Jüdischen Palästinawerkes (Keren Hajessod) E. V.“ zusammen. Diese Versammlung ist eine Repräsentanz derjenigen deutschen Juden, die —־ urigeachtet ihrer politischen Einstellung — an der großen jüdischen Aufgabe unserer Zeit, der Errichtung des jüdischen Nationalheims im Sinne der Balfour-Deklaration vom 2. November 1917, die internationales Recht geworden und damit dem Streit der Tagespolitik entrückt ist, aktiv mitzuwirken entschlossen sind. Alle, die. ihre materielle Verpflichtung gegenüber dem Keren Hajessod erfüllt haben, sind hier vertretungsberechtigt. Nach Programmeti und Gesinnungen wird, im Gegensatz zu politisehen Parteien, nicht gefragt Es handelt sich' um ein praktisches Tun, das heute, nach unserer Meinung, historische Pflicht aller Juden ist. . Der Anlaß rechtfertigt einen kurzen Rückblick. Als unmittelbar nach dem Kriege der Aufbau der jüdischen Nationalen Heimstätte in Palästina aktuell wurde, mußte ein Instrument geschaffen werden, das die moralischen und materiellen Energien der zerrissenen Judenheit für dieses positive Ziel zusammenfassen konnte. Die Zionistische Organisation, die allein während des Krieges, trotz aller Schwierigkeiten und trotz loyalster Haltung der einzelnen Zionisten in ihren Vaterländern, einen internat;:;:alen Zusammenhang gewahrt und für ihr politisches Ziel, die Sicherung Palästinas für das jüdische Volk, unablässig und erfolgreich gearbeitet hatte, verstand die durch die politische Neuordnung geschaffene Situation, die zum erstenmal der Bewegung von ״Träumern und Schwärmern“ eine konkrete Aufgabe von außerordentlichen Dimensior.״t setzte. Die Durchführung dieses Werkes konnte nicht mehr das Privileg einer Partei sein, die, wie dies stets bei nationalen Bewegungen der Fall ist, als eine Minorität mit politischen Mitteln die Sache des Volkes geführt hatte, bis die erstrebten poJitiscIfn JJÄt-ü iglÄell lipn71ÄiI® waren, dische Gesamtheit in weit höbererft Maßealses bis- Ha״ der Fall war, an der Arbeit teilnehmen. Hatte vorher die politische Forderung im Mittelpunkt gestanden, so ging es jetzt um Schaffung einer ökonomischen Realität, die erst der politischen Formel Sinn und Leben gab. Oekonomisches Leben zu schaffen aber ist nicht mehr Sache der Politiker; die Masse des Volkes, die lebendigen Menschen ringen darum in ihrem täglichen Daseinskampf. Freilich stand der Aufbau Palästinas vor außerordentliehen Schwierigkeiten: die Verhältnisse im Vorderen Orient waren lange nach dem formellen Friedensschluß noch ungeklärt, in den Nachbarländern Palästinas dauerten die Kriege fort, das militärische Regime machte eine sofortige jüdische Okkupation unmöglich; und zugleich war der wichtigste und wertvollste Teil des jüdischen Volkes, der in seiner Gesamtheit Träger der Palästina- Idee gewesen war, das russische Judentum, vollständig zerstört, von Pogromen bedroht, seiner materiellen Leistungsfähigkeit beraubt. Für das in Bewegung geratene Ostjudentum, das auf Grund alter Sehnsucht und Hoffnungen, aber auch auf Grund der neuen Proklamationen der Großmächte, einen natürlichen Drang nach Palästina hatte, konnte im entscheidenden Moment das Land nicht geöffnet werden. Die Hoffnung, im ersten Ansturm eine starke jüdische Position zu schaffen, schlug fehl. Der große Enthusiasmus der Chaluzim, der jüdischen Jugend, die sich ganz der Idee hingab, konnte allein der Widerstände nicht Herr werden. Denn die Kolonisation der Einwanderer erforderte vor allem Kapital. Eine solche Aufgabe, die sonst nur einem Staat gestellt wird, bedarf einer starken Leitung und großer öffentlicher Mittel. Darum war, als die Zionisten aller Länder 1920 in London zusa-r.menkamen, die Hauptsorge der Konferenz die Schaffung des zentralen kolonisatorischen Instrumentes, eines nur der wirtschaftlichen Aufbau-Arbeit dienenden, das materielle Fundament der Siedlung sichernden Instituts. Damals entstand der Keren Hajessod. Während der Zionismus im Jüdischen Nationalfonds (Keren Kajemeth) bereits einen für Bodenkauf als Volkseigentum bestimmten Fonds besaß, sollte der Keren Hajessod der Budgetfonds werden, die Steuerquelle, aus deren Ertrag man alle Bedürfnisse der Kolonisation zu decken hat; nicht sollte in alter philanthropischer Manier für Spezialzwecke gesammelt werden, sondern das ganze Volk soll für den Aufbau schlechthin seine Abgaben leisten, die dann nach Erfordernis verwandt werden. Die Parole des Keren Hajessod wurde in den einzelnen Lindern in verschiedener Weise aufgenommen. Die Erwartungen, die man daran geknüpft hatte, wurden nicht ganz erfüllt, denn die Widerstände und die Gleichgültigkeit innerhalb des sich selbst entfremdeten, für die Größe der Idee unempfänglichen Judentums waren auch durch

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.