Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1929-02-26 · Heft 16 (26.2.1929) · page 1

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXIV (1929)
Issue
Heft 16 (26.2.1929)
Date
1929-02-26
Page
– (sequence 1)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2651273-2653062-2653079--20599-2678599
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

7 entity mentions

*A Einzelnummer OJIS Goldmark JÜDISCHE RUNDSCHAU Redaktion und Verlag Berlin W15, Meinekestraß« 10. Erscheint jeden Dienstag und Freitag. Bezugspreis bst der Expedition monatlich 2,— Goldmark, vierte! jährlich $,75 Goldmarlu An4anflA#b<0o1M1m«o<« w«rd«u tat dar WShmna dar «ü32* *!n«o Lisd«r borodrmm,. Anzeigen -Verwalfcuog Jüdische Rundschau G. m. b. FL, BerlinWt5, Metnekestr. 10 Telephon: Amt Bismarck 7165 -70. Telephon: Bismarck7165 —70. Postscheckkonto: Berlin N r.17392 FA* rosTsparkAtweoatrM Wien, K«tuo Nr 156030. FÖr TAchech«»l<pwakei: Po«teparka«w1&aTOi Pri»*, Krmto Nr. 59 4IO- Füb Polan: PaB&perk4s>s*ma1r1t Wtretbaa, Krmir* Nr, 190708־ Redaktionsschluß Sonntag und Mittwoch nachmittag. Nummer 16 | Berlin, 26. II. 1929 An^g<«prqÜM & g«e|x Konpurnfll«Mtfle 0.50 CV-M-StftÜenctttRkfche Ajunlffcnadkhiftt Di«s«tcK n»d Frtltit »•chmitttf« 4 Uhr ס״ז.אדר ראשון׳ תרס״ט | xxxiv. Jab״-. per Zionlamu« «ratrebt >0r da» |0dl»cha Vom Hl• Schaffung einer Öffentlich• rechtlich gesicherten Helmstitte ln Palästina, ״Basaler Programm.» *f ln aller Kürze Das Zionistische Zentralbüro in London meidet, daß de! Präsident der Exekutive, Herr Nahum Sokolow, nach einen kurzen Aufenthalt in London am 20. Februar an Bord der ״Aquitania“ nach New York abgereist ist Sokolow wird dnige Monate in den Vereinigten Staaten verbleiben und an der Arbeit für den United Paiestine Appeal teilnehmen. Der Oberkaramissar für Palästina hat eine Verordnung veröffentlicht, wonach der Bürgermeister und die Vizebürger• melster von T e 1 - A w i w nicht mehr von dem Stadtrat ge• wählt, sondern von der Regierung ernannt werden sollen. Die Verordnung hat unter der Bevölkerung von Tel-Awiw eine Protestbewegung hervorgerufen. Eine Gruppe Arbeitsloser drang, wie J.T. A. me'det, in das Stadthaus von Tel-A wiw ein und forderte sofortige Hilfsmaßnahmen für die Arbeitslosen. Als Bürgermeister D!?engoff sein Amtszimmer verlassen wollte, wurde er daran gehindert Herbeigeeilte Polizei zerstreute die demonstrierenden Arbeitslosen und nahm fünf Verhaftungen vor. Palästina Ist wieder von einer Heuschreckeninvasion bedroht Aus Transjordanien sind einige Schwärme über Beerscheba in den äußersten Süden Palästinas eingedrungen. Es wird berichtet, daß sich die Schwärme ln der Richtung nach Hebron und Jerusalem bewegen. * > Im Verlauf des Januar 1929 sind beim Hauptbüro des Keren Hajessod in Jerusalem an Spenden 3Ü990 Pfand eingegangen. Wie das britische Kolonialamt mi‘teilt, sind gegenwärtig in den drei Städten Jerusalem, Jaffa, Haifa gund 14000 jüdische Arbeiter beschäftigt und 1500 Juden arbeitslos. Die Orangen-Verschiffungen in Jaffa betragen bis tum 15. Januar lt ״Hadar“ ca. 930 003 Kisten. Weitere 800000 Risten werden vorfussichttich noch verfrachtet werden. Wie das Zionistische Zenträlbürö in London meldet, wurde de geplante Besprechung der Exekutive mit den Führern des polniseben Zi öniäma $ wegen der Erkrankung des Präsidenten dör Organisation, Dr. Weizmann, bis auf weiteres abgesagt Die Palästina-Regierung hat Einreisevisa für 44 jüdische Flüchtiingsfamilien aus Konstantinopel mit insgesamt 107 ßeelen ausgefolgt. Oberkommissar Sir John Robert Chancellor hat ein« Ab- Ordnung der ״Internationalen Medizinischen Akademie“ in Jerusalem, bestehend aus den Aerztcn Kaliban, Ticho und latzenellenbogen emofanoen und sich bereit erklärt, das Pro- ,ektorat über die Akademie zu übernehmen. * Die Verhandlungen zwischen der Paiestine Electric Corporation und dem Gemeinderat von Petach Tikwah über die Einrichtung einer großen Bewässerungsanlage, die vom Jarkon gespeist werden soll, sind, dem ״Haarez“ zufolge, zum Abschluß gekommen. Der Plan für Luftverkehr zwischen London und Indien ist, der ״Times“ zufolge, jetzt in allen Einzelheiten fertiggestellt. Der neue Dienst soll im Monat April 1929 beginnen. Die Linie wird Palästina berühren und damit auch für die Postverbindung Europa-Palästina eine starke Verbesserang mit sich bringen. Maxa Nordau, Tochter von Max N'prdau, hat sich mit dem palästinensischen Grundbesitzer Grünblatt verhebratet und wird mit ihrem Gatten ständig in Palästina wohnen. « Der Herzog und die Herzogin Laroche-Foucault sind in Jerusalem eingetroffen und begaben sich von hier zum Besuche der jüdischen Kolonien, Der Kinereth-See (Ttberias-See) ist über seine Ufer getreten. Das den See umgebende Land steht unter Wasser. * . א Zwischen der Judäa-Versicherungsgesellschaft und der Schweizer Rückversichenuigsgesellschaft in Zürich ist ein Rück- Versicherungsvertrag abgeschlossen worden, demzufolge Prämiengelder und Reserven von rückversicherten Summen durch die Schweizer Gesellschaft in Palästina investiert werden sollen. Im preußischen Landtagsausschuß erklärte Justizminister Schmidt, die zahlreichen Friedhofsschändungen seien für die Justizverwaltung Gegenstand ernster Besorgnis und bei Ermittlung der Tater müßten diese Vergehen mit aller Strenge geahndet werden. Der bayerische Landtag hob die Immunität des nationalsozialistischen Abg. Sc he mm auf, der in seinem Blatt der ״Weckruf“ durch Zeichnungen und Artikel den Mord m dem Primaner Daube als ״jüdischen Ritualmord“ bezeichnet Hatte. * ln Minsk verstarb Pro(. S. Weinger, der bekannte jüdische Philologe und Direktor der jüdischen Abteilung der Universität Minsk, Nach zehn Jahren Ein Gedenktag Von Dr. Moritz BlleskL Vor 10 Jahren, am 27. Februar 1919, erschien eine zionististhe Delegation auf der Friedenskonferenz in Versailles, um dem Rat der Zehn den Anspruch auf Errichtung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina vorzutragen und zu begründen. Dieser Tag ragt auch in dem an politischen Ereignissen und Spannungen reichen Abschnitt der zionistischen Geschichte der Kriegs- und Nachkriegszeit als ein besonderer hervor. Es wurde freilich damals nichts entschieden, es kam keiner der Beschlüsse zustande, die für das politische Schicksal Palästinas und die Arbeit des Zionismus im Lande bis heute ihre fundamentale Bedeutung behalten haben. Aber kaum an einem anderen Tage zeigt sich so bildhaft und symbolisch die Neuartigkeit des Geschichtsabschnitts, der für das jüdische Volk vom Zionismus begonnen worden ist. Diese jüdische Delegation trat vor den Rat der Zehn, der die politische Macht des Erdballs, gewissermaßen den Begriff der Politik repräsentierte, und verkündete ihm: das jüdische Volk lebt und will leben, es will, daß diese geistige Einheit des. Judentums der Menschheit erhalten bleibe. Und ferner die neue zionistische Erkenntnis: man muß diesem Volke die Möglichkeit einer normalen politischen Existenz geben, wenn man sein Rechtauf Existenz anerkennt. Zum ersten Mal in der neueren Geschichte melden die Vertreter des jüdischen Volkes diesen Anspruch auf die politische Existenzform vor einem internationalen Forum an. Dieser Akt der Geltendmachung enthält zugleich die Anerkennung durch die internationale politische Welt. Die Juden treten auf dpr Friedenskonferenz auf: das heißt, sie treten ein in diesen Kreis der Völker, die dort, teils gemeinsam, teils gegeneinander eine Skizze für die politische Zukunft der Erde entwerfen.. Sie melden sich bei den leben, ausgeschieden. An diesem Tage wird ihre Rückkehr in die Welt der Politik bestätigt, werden sie al§ *«gehörig zugelassen, wird damit ihr Recht anerkannt,, wie andere Völker auch ein Leben in Freiheit auf der Grundlage politischer Sicherung ihrer nationalen Existenz zu führen. ' Der Zionismus kann an diesem Tage In sinnfälligster Weise zeigen, daß er das Judentum wieder zu einem Subjekt der internationalen Politik gemacht, daß er erst die wahre Gleichberechtigung, die Gleichberechtigung der Nation, errungen hat. Wir dürfen diesen Tag feiern, nicht nur weil wir uns an einen hervorragenden Tag unserer Vergangenheit erinnern, sondern weil uns an ihm eine auch in der Gegenwart vorhandene Kraft bewußt wird, die unserer Sache eine Zukunft verbürgt. Wir sind heute sehr weit entfernt von jener rauschartigen Stimmung der Nachkriegszeit, In der man viel* fach glaubte, daß sich, wie Herbert Samuel es ausdrückte, in fast apokalyptischer Manier die aflerweii«stgehenden der alten Prophezeiungen plötzlich erfüllen würden, wir wissen gut, daß die Zahlen, von denen unsere Vertreter damals sprachen, nicht realisiert wurden, und daß manche scharf zugespit?te Formel, die sie damals gebrauchten, der vollen Schwere unserer wirk* liehen Aufgabe nicht gerecht wurde. Wir haben inzwischen das ganze Gewicht der Widerstände kejinengfkmt, die auch an diesem Tage der Friedenskonferenz schon vorhanden waren, und nur in der Stimmung des großen Erfolges weniger fühlbar wurden. Auch sie treten an diesem Tage mit überraschender Symbolik in Erscheinung: unsere Delegation wurde begleitet von dem Widersacher, einem jüdischen Vertreter des Anti Zionismus, im Rat der Zehn saß als Vertreter einer führenden Macht ein kühler Skeptiker, der von unserer Sache nicht viel hielt, im Rücken der Friedenskonferenz, in London, verwandte eine zio* nistische Konferenz endlose Diskussionen auf die Fassung eines Berichtes, der zu dieser Zeit der Friedenskonferenz bereits eingereicht war. In der mühsamen Arbeit des Werktages, am Wochentage des Aufbaus, zeigte sich erst, welche ernste Bedeütung diesen Hindernissen zukam. Wir können heute feststellen, daß wir in diesem alltägliche« Prozeß der Verwirkiichung mehr und mehr apch diese Schwierigkeiten aus dem Wege räumen. Der große Rausch des Enthusiasmus fehlt uns, und trotzdem hat sich die Stimmung der jüdischen Welt zu unseren Gunsten gewandelt. Wenn heute eine zionistische Dele* gation zu einer Friedenskonferenz ginge, so wäre es kaum denk- Dar, daß ein Vertreter der Nichtzionisten sich anschlösse, um dort gegen die Errichtung des Nationalheimes in Palästina zu polemisieren. In der nichtjüdischen Welt hat sich in allen magliehen Formen die Stimmung der Anerkennung, ja der Bewunderung für unser-großes Unternehmen ausgebreitet, sie drängt jenen kühlen Skeptizismus vom Typus Lansing immer mehr zurück, obwohl npn gich auch in der nlchtjüdischen Welt sehr tfafi'd« apokalyptisehe'!Zäta!%1״ÄÄ.' hiebt'gekommen ist, aü<־h für den Zidhisnius nlcbC" """"׳ Der Zionismus ist auch in unseren nüchternen :Tagendie ungebrochene Hoffnung des jüdischen Volkes. ' In einem großen Elan, der sich raketenartig am politischen Himmel abzeichnete, erwies sich die Kraft seiner Idee in den Tagen der Balfour-Dekla-1 ration, des Empfanges unserer Delegation durch, die Friedenskonferenz von San Remo. Dieselbe Kraft ist heute da und wird uns weiter helfen, wenn sie sich auch in mühsamer und weniger strahlender Art bewähren muß. Der Zionismus hat die passive Kraft des jüdischen Volkes in aktive, in politische Energie urogewandelt. Diese politische Energie des jüdischen Volkes ist am 27. Februar 1919 in dem großen Experimentier-Salon der politischen Weit erkannt und bestätigt worden. Mit ihrer Hilfe werden wir die Grundlagen unseres Lebens neu errichten, deren wirklichen Aufbau wir inzwischen begonnen haben. Deleglertenlag des Misrachl Die Frankfurter Resolution aufgehoben! Sonntag, den 24. d. M. fand in Leipzig ein außerordentlieher Delegierten tag des Misrachi statt, bei dem der Hauptgegenständ der Beratung ein Antrag des Vorsitzenden der Zeire Misrachi, Dr. Michaelis, war, dahingehend, daß der Beschluß des letzten Frankfurter Delegiertentages des Misrachi, der die Umbildung der Z.V.LD. in eine territoriale Arbeltsgemeinschaft fordert, aufgehoben werde. Auf dem Leipziger Delegiertentag waren 49 Delegierte anwesend, darunter 17 Zeire Misrachi. Ais Vertreter der Z. V. f. D. nahm Dr. Martin Rosenblüth an der Tagung teil. Das Referat f ü r. den Antrag auf Aufhebung der Frankfurter Resolution hielt Edmund Lewy (Berlin), das Korreferat, das den entgegengesetzten Standpunkt vertrat, hielt Dr. Aron Barth. In der anschließenden Diskussion sprachen für die Aufhebung u. a. Max I. Kober (Berlin), Leibowitsch (Köln), Dr. Wolfsberg (Berlin), gegen die Aufhebung Dr. Rabin (Breslau), Dr. Grünfeld (Würzburg), Lazarus Barth (Berlin). Der Vertreter der Z. V. f. D., Dr. Rosenblüth, setzte sich gleichfalls für die Aufhebung des Frankfurter Beschlusses ein. Nach einem Schlußwort von Dr. Barth wurde zur Abstimmung geschritten. ln namentlicher Abstimmung votierten 34 für die Aufhebung des Frankfurter Beschlusses, 13 dagegen, eine Stimmenthaltung. Aus dem Resultat ergibt Sich, daß außer den 17 Delegierten der Zeire Misrachi auch die Majorität der Vertreter der Misrachi-Ortsgruppen für die Aufhebung sich aussprachen. Nachdem noch einige andere Punkte der Tagesordnung erledigt worden waren, wurde als Leitung des deutschen Misrachi ein aus zwei Personen bestehendes Präsidium gewählt, und zwar der bisherige Präsident des Misrachi, Herr Adler, sowie sein Vorgänger, Dr. W o I f s b e r g. Dr. Wolfsberg, der bekanntlich seinerzeit aus dringenden persönlichen Gründen und wegen Arbeitsüberlastung das Präsidium des Misrachi niedergelegt hatte, erbat sich Bedenkzeit, um entscheiden zu können, ob er die Wahl annehmen kann, obwohl dieselbe« persönlichen Gründe der Ablehnung für ihn noch weiter bestehet« Palästinas Peßach- Gäste Dr.Weizmanns Befinden gebessert. New York, 20. Februar. (J.T.A-) Dr. Welznjann hat Herrn und Frau Felix M. Warburg eingeladen, In den kommenden PeSacß-Tagen Palästina zu besuchen. Das Ehepaar Warburg wird der Einladung Folge leisten und hat ihr Eintreffen in Palästina für den 16. April angekündigt. Dr. Cyrus Adler, Präsident des Jewish Theological Semlnary of America und des Dronsie College, wird mit Frau und Tochter auf Elpladung Dr. Welzmanns zu den kommenden Peßach-Tagen ebenfalls fi» Palästina weilen. Die Familie Adler wird in Palästina Gast des Ehepaars Warburg sein. Dr. Weizmann hat ferner den europäischen Direktor des American Joint Distribution Committee, Dr. Bernhard Kahn, und Gattin zum Besuch Palästinas etngeladen. Das Ehepaar Dr. Kahn tritt Ende März die Reise an und wird Anfang April in Palästina eintreffen. Bekanntlich haben Baron Edmond de Rothschild aus Paris, der ״Vater“ der jüdischen Kolonisation in Palästina, und sein Sohn James de Rothschild ihren Besuch ln Palästina zu den kommenden Passah-Tagen angekündigt, in der gleichen Zeit wird auch der weltbekannte amerikanisch-jüdische Philanthrop Nathan Straus im Zusammenhang mit der Eröffnung des von ihm gestifteten Gesundheitshauses in Palästina weilen. * Was Dr. Weizmann selbst betrifft, so besteht nach unseren Informationen die Hoffnung, daß er trotz seiner Krankheit im April oereits nach Palästina wird reisen können. Nach ärztlicher Meinung wird sich bis dahin sein Zustand so weit gebessert haben, daß er reisefähig ist, doch soll er sich von schweren Strapazen fernhalten. Pro PalSstlna-Kiindgebimg In Leipzig Das deutsche Komitee Pro Palästina veranstaltet am 28. Februar zum erstenmal eine Kundgebung in L e i p z i g. Den Vor• sitz wird Präsident Graf Bernstorff führen; Ansprachen werden die Herren Regierungspräsident Dr. Haussmann (Stralsund). Kreishauptmann Buck (Dresden), Prof. Dr. W i e d e n i e I d (Leipzig) und der Präsident der Zionistischen Vereinigung für Deutschland, Kurt Blumenfeld,;halten.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.