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Jüdische Rundschau · 1929-02-15 · Heft 13 (15.2.1929) · page 7

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXIV (1929)
Issue
Heft 13 (15.2.1929)
Date
1929-02-15
Page
– (sequence 7)
Language
German
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JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite A3 Nr. 13, IS. II 1029 fv| /\H4aC /\ p"־> | WELTV QAND Schweizer Kreis Di« ln leubringeij bei Biel ata U gehabt« ZantMlkomitAa-Sitmng der Maklahi-Vereine d״r Schwei 1! war von Delegationen der Tum- und Sportvereine in Basel, Zürich, Genf, und de» Sportverein» Hatikwa, Biel, beschickt. Di* Leitung hatte der Präsident de» Jüdischen Tum- und Sportverbandea der Schwei«, Herr Blum, Basel, die Aussprache erstreckt« sich im wesentlichen auf die ßoziehungen zu dem jüngst gegründeten Jüdischen Jugcndverlwnd, Dio Trefftour in Olten war von allen Vereinen beschickt worden. Es wurde beschlossen, om 14• Juli 1g3g in Basel da» Verbsnds-Tumfest au veranstalten. Tschechoslowakischer Kreis Jugendführertaf?-״f! des Maktabl-Hazalr. An« 1<). und *o. Januar 1g*0 l*nd in Brünn eine Jusendführertaguug de» Makkabi- Uaaair statt, die Tiimbrüder und ^cnweatern an» Bratislava, Brünn, Neu-Titacbein, Podi'in und Wien für einig» schöne, dureb ernste Arbeit ausgefüllte Stunden vereinigt*. Samstag abends begannen die Orwnisatiomrrferste. Tb. Paul Neumann sprach über .(Unsere Stellung rur Zionistischen Organisation*, in welchem «r in klarer Weise aasführt*, daß der Mekka bi-Ujui/ »ich voll und ganz der rionistiachen Arbeit zuwenden, eich aber kanaeguent vor jeder parteipolitischen Zersetrung bewahren müsse. — Tb. Frita Barber roferiarle über ,Unsera Organisation“, wobei er die Institutionen des Makkabi beleuchtete, auf die Gründe und Ziel« d» Makkabi- Uaisir hinwies und verschiedene Anregungen für dessen Vereinheitlichung gab. — Dia anschließendo Debatte war tirü der späten Nachtstunden eine rege und zeigte erfreulich« Resultate und Einheiüichkeil der Meinungen. — Nach kur «er Nachtruhe, Morgenturnen, Frühstück, Waschung und Gesang hielt Tb, Leo Lederer das Referat üher Erziehung, in welchem er eine kurz« Uebersicht über die Ideologie der verschiedenen Erriehungsgeluet« brachte. Er führte aus, daß es nötig sein werde, in kürzester Zeit mfigliehat fleichartige Erziehung»ziele im Makkabi-Hazair zu erreichen, um >e gesamte Bewegung zu konsolidieren. — Dia anschließende Debatte war fruchtbar; alle vertretenen Bünde beteiligten sieh an ihr. Trotzdem aie bis Mittag ג*/י Uhr dauerte, wir es möglich, die Einheitlichkeit der Meinungen featrusteUen- Deutscher Kreis Hallentest des Bar Kochba Berlin am 17. Februar 1929. Das Schauturaen des Bar Kschba war vor dein Kriege die wichtigste Veranstaltung des Bar Kochba Int ganzen Jahre, Auf dem Schauturnen präsentierte sich der Bar Kochba der Oelfentllchkeit und zeigte, was er an körpersch ulen der Arbeit zu leisten imstande sei. Wenn auch zeitweilig die Bedeutung der Haüenveranstaltungen gegenüber den Festen auf Sport״ und Spielplätzen zurückgegangen Ist, 80 zeigen die in letzten■ Zeit große ^Ferbekraft auslösenden Hallensportfeste, daß sich auch Hallenveranstaltungen wieder großer Beliebtheit erfreuen. Die nunmehr dreißig Jahre bestehende Männer-Turnabteilung des Bar Kochba hat das am Sonntag, dem 17. Februar, in der Halle Prtnzenstr. 70, der größten Turnhalle Berlins, statt* findende Hillensportfest des Bar Kochba vorbe* reitet Außer Turnen werden auch alle anderen vom Bar Kochba betriebenen Sportarten, die sich für die Halle eignen, vorgeführt werden. Staffeln, Oymnastlk, Paar״ laufen, Hallenrugby, Handball, Pyramiden, Skilauf, Spiele usw. — Das Fest beginnt um 15*4 Uhr (33/4 Uhr). Eintritt für Erwachsene 0,75 M. Breslauer Hallensportfest. Auch auf dem Breslauer Hallen» Sportfest war der Kampfmannschaft des Bar Kochba Berlin ein guter Erfolg beschießen. Georg Kur», der »ich «u einem regalmäßig in guter Form befindlichen Sprinter entwickelt hat, konnte in Abwesenheit Körnig* den Sprinterdreikampf, einen dreimaligen Einladung»!•«!! über 50 m, gegen Wege (Leipzig) u. a. überleg«» vepanstattungenaarrrauenarDaiisgemeinschan Monatsveranstaltungen der Bezirksgruppen: Bezirksgruppe Nord west: Eröffnungsabend Montag, den 18. Februar abends 8»^ Uhr bei Frau Mittwoch, NW, Brückenallee 11, Vortrag von Herrn Ministerialrat t>r. Ooslar: ״Die PersönlichKcitsbildung in der jüdischen Jugenderziehung", Oiste willkommen. Bezirksgruppe Neukölln: Eröffnungsabend Mittwoch, den 20. Februar abends 81/a Uhr bei Frau Dr. Leo Landau, Boppstr. 10 (Kottbusser Damm), Vortrag von Herrn Dr. Joachim Prinz: ״Das Erziehungsproblem des jüdischen Kindes". Oiste willkommen. Bezirks gruppe Lichterfelde: Donnerstag, den 21. Februar nachm. 44י Uhr Vortrag von Fräulein Klara Blum: ״Das Judentum tat lichte der modernen Psychologie“. an *ich bring«». Er gewinn einen wertvollen Ehrenpreis da* Glalzer Berglandea. Elias Kstz wurde im 3000־m־Einl*dung*!«uf hinter Bolze (llamburgl und John (Breslau) Dritter. Wenn tuet) diese Leistung noch keinen Vergleich mit den früheren Leistungen Katz’s aushält, so konnte man doch festetellen. daß «ich Kat» in aufetei*ander Form befindet, ln der 3 x looo-m-Staffel startete diesmal Eger, konnte »ich aber — da ihm die Strecke wohl zu lang war — auch nicht günstig placieren. Ein sehr feine» Bennen lief dann Silbermann und auch Bergmann hielt mehr el* vier Bunden mit Dr. Peltzer mit: dennoch wurde aber untere Mannschaft hinter Kerlfbonter S. C. mit Wichmann, hinter Preußen-Stettin mit Dr. Peltzer, hinter Teutonia mit Engelhardt (,also hinter drei deutschen Meistern) Vierter. —• Unsero freundschaftlichen Beziehungen zum Bieslauer Bar Kochba, die wir seit längerer Zeit unterhalten, warden durch diese Fahrt erneut gefestigt. Unser besonderer Dank gilt unseren Breslauer Gastgebern, die uns in jeder Weise zu einem angenehmen Aufenthalt verhelfen haben. Hervorgehoben sei, daß auch der Breslauer Bar Kochba beim Hallensportfest in Aktion trat und in der IO X J-Runden-Jug*nds!affei mit seiner Mannachaft* di« einen ausgezeichneten Eindruck machte, Dritter wurde. II. E. Bar Kochba Magdeburg. Am Montag, dem 4. Februar!g»fl. hielt der Bar Kochba seine diesjährige Generalversammlung im Vereinszimmer der Mendel»ohzdoge ab. Der erste Vorsitzende gab einen zufriedenstellenden Jahresbericht, Er hob besonders hervor, daß der im Dezember vorigen Jahres veranstalteten Wejrbewoche ein voller Erfolg beschleden war. Anschließend berichtete Tb. Freibarg über die Finanzen des Vereins. Aua diesen war •riichtlieh, daß der Verein ohne Defizit Im letzten Jahre arbeitete. Heber den Turn» und Sportbetrieb berichteten II. Degener und Ellertbarg. Einen kurzen Bericht Ober die Jugenderziehung in» Bar Kochba gab I. Feigenbaum. Die einzelnen Bericht« wurden mit Aufmerksamkeit «ntgegengenommen und in der Debatte krltUiart, An-d«r Debatte nahmen aie Tb. Fließ, Lecker, Händler, Litmanewitz, Karger, Freiberg, Feigenbaum, Kamiel, Hilsenratb und Panzer teil. Gleich darauf folgte die Entlsatung des GeatmivorsUndea. Zum VVahliniter wurde Tb. Hilsenrath gewählt. Die Wahl batte folgende» Ergebnis: |. Vorsitzender: B. Kosten; 3. Vorsitzender: H. Fließ i Kassierer: J. Frei borg; Schriftführer: J. Händler: Turn- und Sportwart: H, Degcncr; I>rauenwart: E. Lcwv; Vercinespicl- Icilcr! E. Herzberg: Gerätewart : B. Lctlermann: Jugendwarte: K. Karger und I. Feigenbaum; Beisitzer; R. Panzer, Cfi. Duderwita; varantwortlichor Kommissar für K. K.L.: ß. Kesten: für den Keren hamigrasebim: M. Lcf. Pie Beßarabien-Aktion des Hilfiverein» ist jo vollem Gang«. Es sind von Institutionen und Einzelperson»!) zum Teil ,inselm* lieh« Beiträge eingztzangmi. Di« Aktion wird vom IlilfsvoiTin, der dabni dio tatkrlftigslo Unterstützung »nilen* »einer Lokalkomitrrs und von Gemeinden findet, mit aller Energie forlg***t»t. An* gesicht» der großen Notlage hat der Hilfiverein zunächst einen Beitrag von 15 000 M, an das Hilfskomitee! in KischineW t«Ugraphisch Oberwiesen. Jüdische Gemeinde. Freitag, den 15. Februar, abends 5,30 Wir, Syn. Fasanenslr.! 6/io Uhr (Mincha: 5,30 Uhr). In eilen Synagogen mit Orgel Ansprache de» Rabbiner» (außer Syn. Friedjjtislempel)- Predigt: Synagog« Friedenstemp*!: Dr. Prinz. Sonnabend, den 16. Februar, morgens: Syn. mit altem Ritus und Altersversorgung*- anstalten : 9 l'hr; Frühgotlesdienst: 8yn. Rykestr.: 7 Uhr: Synapogen mit neuern Ritus (außer Syn. Friedoristempal): 7,30 Uhr: llauplgottesdiena»; 10 L'hr. Schrifterklärung: Syn. Münchener Sir.: Dr. Arthur Lew: Neue Synagoge: Dr. Warschauer; Syn. Fasanrnstr.: Dr. Wiener; Syn. Levelzowstr.: Dr, Bergmann. Jugendgollesdirn»i: 4 l'hr, Svn. Lindenstr.: Dr. Blumen!!!,!!; 4,30 l'hr, Svn Münchener Str.: Dr. Arthur Levy. Sabbat-Ausgang: 6,03 Uhr. Gottesdienst an den Wochentagen: abends in allen Synagogen: 5,30 L’hr: morgens: Syn. mit altem Ritus außer Svn. Pcstalozzistr.» 7 Uhr; Syn. Pcstalozzistr. u. Syn. mit neuem Ritus; 7,30 Uhr. CeschäUUebe Mifleanngeo Unseren Lesern wird das Caf« Kutscher!, Charlottenburg» Bismarckstraße 109, am Schillertheater, bestens empfohlen; sämtliche in* und ausländische Zeitungen, Rechnen Sie richtig? Jadsr hat den Wunsch, für dl* eigene Alfer und für di* Familie ein Kapital *iebernutelfei», Aber Spar«! ist *ine Kund. Bei der Anise* dos Kapital» auf der Bank, der Sparkasse, in mündelsiehnren Papieren und dg!, kann immer mir derjenige Betrag (zuzüglich Zins und XinsMiimen) abgehoben werden, de! eingczahll worden ist. Spart jemand jährlich z. B. 400 M , so bedeutet das nach drei Jahren ein Kapital von noch nicht 1400 M. Legt er■ dagegen die gleich» Summ• in einer Lebensversicherung in, ■o erhält seine Fimili», wenn er auch nur ein einziges Jahr lang gespart hat und dann stirbt, 10000 'f ohne jeden A*־rug ausgezablt. Dabei vermindert sieh hoi der größten 1׳ * I i ־ nentalen Lehenaversicherungsgesellscbaft jAIIlanz und Stuttgarter“, auf deren heutig« Inserat äi verweisen, di« Anfangsprämie bereits nach drei Jahren erkzdlich um die Dividende. Lebensversicherung bei der Allian » — dann ist die Rechnung richtig 1 Gbrdofirottge <$$<xt6c&arij ^0S^fg Palästina-Grundionds (Keren Hajessod) t1 Berlin W 15, Meinekestraße 10. Bankkonto: Darmstädter und Nationalbank, Depo*.-Kasse 59, Kurfürstendamm 5X Postacheckkonto: Berlin Nr. 104951, Der denkende Mensch, der prüfende Kaufmann, der rechnende Akademiker trifft die Wahl der Gesellschaft, derer seineVersicherungen an vertraut, zweckmäßig nicht nach Gefühlsmomenten, sondern ausschließlich nach sachlichen Gesichtspunkten. DIE ALLIANZ UND STUTTGARIER VEREIN VERSICHERUNGS - AKTIEN - GESELLSCHAFT steht an Geschäftsumfang wie an Kapitalkraft in Deutschland überragend da und zählt auch auf dem Weltversicherungsmarkt zu den größten Unternehmungen. / Mit einem Versicherungsbestand von ZWEI MILLIARDEN Mark Ist DIE ALLIANZ UND STUTTGARTER LEBENS VERSICHERUNGSBANK AKTIEN-GESELLSCHAFT führend auf dem ganzen europäischen Festland und gibt jede erdenkliche Gewähr für vollkommenste Versicherungstechnik, unbedingte Sicherheit und billigste Gesamtkosten. Sie verbürgt daher die idea'e Alters- und Familienversorgung. 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