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Jüdische Rundschau · 1929-02-12 · Heft 12 (12.2.1929) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXIV (1929)
Issue
Heft 12 (12.2.1929)
Date
1929-02-12
Page
– (sequence 1)
Language
German
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AV*. £inzebmmmer OßS QoJdmark JÜDISCHE RUNDSCHAU Redaktion und Verlag Berlin W 15. Meinekestra&e 10. Erscheint jeden Dienstag und Freitag. Bezugspreis bei der Expedition monatlich 2,— Goldmark, vierteljährlich 5,75 Goldmark. An^nd/wbons«cn«nttt werden io dÄrWahruui? dar emz«10«n %JirtA^r berechnet. Nanuner 12 Berlin, 12.11.1929 Anzeigen -Verwaltung Jüdisch« Rundschau G. m. b. H., Berlin W15, Meinekeetr. 10 Telephon: Amt Bismarck 7165-70. AmeigenpreUi 8 grep. N oopereillezoile 0,50 G.*M5teUeng«eadbe 0,25 G-M. AoxeJfen*db’aÖ1 Dienet•«{ oed Freitag siebmittsgi 4 Ubr Telephon :Bismarck 7165 -70. Postscheckkonto: Berlin Nr.17392 Für Oesterreich: Wien, Knmn Nr!$6030. F&r Teehacheslowekei: roetsparkÄMenamt Präs. Konto Nr. 59410. Für Polens Poetsparkasscmaim Warschau, Kannte Nr. 19Ö70S. Redaktionsschluß Sonntag und Mittwoch nachmittag. ב אדר ראשון׳ ■ חרס״ט XXXIV. Jabrg. Par Zionismus erstrebt für da» jQdlscha Volk dl« Schaffung einer gffentllch - rechtlich gesicherten Heimstätte In Palästina. ״Baseler Programm.״ IJper XVL Zionistchkongrcß Das Zionistische Zentralbüro in London meldet: Aut Grund 1 des Beschlüsse* des Aktions-Comitds bat die Exekutive der Zionistischen Organisation Im Einvernehmen mit dem Vor* sitzenden des A.-C. den 16. Zionistenkongreß für den 28. Juli 11929 nach Zürich einberufen. Mit der Leitung des Kongreß׳■ I bflros, welches im Laufe des Sommers ln Zürich eröffnet wer- [den wird, wurde Herr Dr. Hugo Htrrmmn ln Brünn betraut. Als Endtermin für die Schekelsammlungen, die die Grundlage der Kongreßwahlen bilden, wurde der 27. Mai 1929 bestimmt. in aller Kürze Wie ITA meldet, werden Baron Edmund Rothschild und sein Sohn James am kommenden Pessach in Palästina sein. Auch Nathan Strauß wird bekanntlich Pessach in Palästina verbringen, da zu dieser Zeit die Einweihung des von ihm geschaffenen Gesundheitszentrums in Jerusalem stattfindet. Rothschild und Strauß sind beide über achtzig Jahre alt. ♦ Die Regierung Trans jordan iens hat ihre Zustiramtfflg rur Verleihung der Tote Meerkonzession an Nowomejski und Tufioch erteilt. Am Jahrestag des Eintreffens der sterblichen Ueberreste Max Nord aus in Palästina wurde an seinem Grab in T e 1 A w iw eine Gedenkfeier abgehalten. Unter dem Vorsitz von Colonei Wedgwood wurde eine Seventb Dominion League gegründet, zwecks Propaganda des Oedankens der Umwandlung Palästinas in ein briiisches Dominian und der engeren Vereinigung der englischen und jüdischen Interessen im Orient Im Mai wird in der Queens Hall i!1 London eine P a 1 ä sti na-Ausstellung samt Bazar s.attfinden, deren Präs:- dium Lady Reading übernommen hat. ♦ Der König von Aegypten hat £ 5000 für die Restauration des Felsendom« (der Ömarmoschee) in Jerusalem ge: speriiti. " " '. 0 Das Jpjgt Distribution Committee bat b«• schlossen, unter lf.0000 Spendern ein Referendum darüber zu veranstalten, ob das Joint die Hilfstätigkeit auch nach D,t* zembtr 1929 fortsetzen soll oder nicht Wie der Kiewer ,,Molodyi Büschewik“ CJung-Bolsehewik) mitteilt, wurde in der Ukraine eine geheime Faschisten-Orgamsation aufgedeckt, deren Parole lautet: ״Tötet die Juden lind befreit die Ukraine!“ Hebräisches Zentrum in Berlin Berlin, das im 18. Jahrhundert Ausgangspunkt der erneuten hebräischen Literatur war, hörte nur für eine Zeitlang auf, Mittelpunkt dieser Literatur zu sein. Zwar sind nach dem schnellen Erlöschen des Interesses der deutschen Juden am Hebräischen vom Anfang des 19. Jahrhunderts bis heute keine nennenswerten hebräischen Schichten in Deutschland festzustellen, wohl aber haben sich seit Mitte des 19. Jahrhunderts an gerade in Berlin immer mehr hebräische Intellektuelle aus Osteuropa konzentriert, die hier ununterbrochen ein hebräisches Leben schufen. So ist in Berlin eine der Metamorphosen der ״Hazefira“ (als Wochenschrift für populäre Wissenschaft in den 7Oer Jahren unter der Redaktion von Slonimski) erschienen. In den 93er Jahren, mit der bis heute noch nicht hoch genug eingeschäfzten nachhaskalischen Renaissance der neuhebräischen Literatur, die dem Aufschwung der palästinophilen Bestrebungen parallel ging, war Berlin wiederum, wie zur Zeit der Measfim, Konzentrafionspunkt von hebräischen Schriftstellern und Denkern. Hier erschienen die Sammelbücher von Brainin ״Misrach und Maarab“, hier erschien vor allem der AchadHaamsche ״ha-Schiloach“. Aber nicht nur Zeit- Schriften und Bücher für den hebräischen Osten wurden in Berlin hergestellt, sondern hier wurde auch einer der ersten Vereine für das Hebräischsprechen (Safa Berura) •gegründet; Anfang des 19. Jahrhunderts, als fast bei jedem zionistischen Kongreß sich Regungen bemerkbar machten, eine Weltorganisation für hebräische Kultur ins Leben zu rufen, war es wiederum Berlin, das die Konferenzen und die provisorischen Zentralkomitees beherbergte. In Berlin lebte Berdytschewsky, der eine Weltanschauung der Verherrlichung Westeuropas schuf und Berlin den alten Haskalaklang in der hebräischen Literatur wiedergab. Die fünf Bände ״He-Atid“ von Sch. J. Hurwitz, die die ungelöste Problematik des Judentüms von höherer Warte behandelten und von ungeheurem Einfluß auf die hebräische Publizistik waren und sind, wurden ebenfalls in Berlin redigiert. Einen ganz besonderen Aufschwung nahp aber das Hebräische hier, als nach dem Weltkriege eine Reihe von hebräischen Schriftstellern mit Bia I i k an der Spitze sjett mehrere Jahre i» Berlin Verlägswisen schufen. Zugleich bildete sich in Berlin ein immer zahlreicheres hebräisches Publikum, zu dem nunmehr auch eine gewisse Anzahl deutscher Juden zählte. Der hebräische Bet Waad galt einige Jahre lang als zentrales hebräisches Auditorium und über seine Veranstaltungen berichtete die hebräische Presse der ganzen Welt; zu jener Zeit wurde auch in Berlin der Versuch gemacht, eine Zentrale für die Tarbutorganisation zu schaffen. Die ״Habina h“ hat während ihrer Tournee außerhalb Rußlands nirgends in der Diaspora solche Wurzeln geschlagen wie in Berlin und hier ist auch der Sitz der Gesellschaft zur Erhaltung und Ausbau der Habimah. Die Buntheit des in Berlin wohnenden hebräischen Publikums, das sich aus osteuropäischen Emigranten, aus palästineaslsehen Studierenden, aus deutschen Zionisten und Nichtzionisten und vor allem aus dem ewigen Fluidum der Durchreisenden zusammensetzt, hat es mit sich gebracht, daß es hier bis auf den heutigen Tag zwar mehrere hebräische Organisationen, nicht aber eine einheitliche Stätte für die Pflege der hebräischen Kultur gibt. Neben dem gegenwärtig schwach pulsierenden Bet Waad besteht ein Verein palästinensischer Jugend (lwria), der geschlossene Kreis ״Chug Iwri“ sowie eine Reihe hebräischer Sektionen bei den verschiedenen Jugendorganisationen. Seit Jahr und Tag krankt das hebräische Leben in Berlin daran, daß cs an einer Stätte fehlt, an der die Hebraisten nicht nur zu bestimmten Vorträgen und Lehrgängen, sondern auch zur Pflege der Geselligkeit Zusammenkommen können. Es ist daher als eine Kulturtat zu begrüßen, daß der jüdische Schulvere i n die Initiative ergriffen hat und mitten im Westen unter dem Namen Bet Am Iwri einen Klub demnächst eröffnet, der als Sammelpunkt der hebräischen Bewegung dienen soll. Das Programm und die Organisation dieses neuen erweiterten Klubs hängen davon ab, in welchem Maße die am Hebräischen interessierten Kreise gestaltend mitwirken werden. Eine seiner nächsten Aufgaben wäre, eine autorative Körperschaft zu schaffen, um das sich in weiten Kreisen erfreulicherweise bemerkbar machende Interesse für das Hebräische in richtige Bahnen zu lenken. Hier könnte die hebräische Lehranstalt die an verschiedenen Stellen im Westen bestehenden Kurse zusammenlegen und Sektionen für weit Fortgeschrittene in spezielle» Fächern des hebräischen Schrifttums schaffen. Da zum hebräischen Publikum Berlins viele Persönlichkeiten zählen, die in der hebräischen Literatur und Kultur entscheidenden Einfluß ausüben, so ist anzunehmen, daß die Vorträge und Diskussionen ein hohes Niveau erreichen werden. Gleichzeitig wäre eine Tribüne geschaffen, in der die Probleme des Judentums unparteiiseh erörtert werden können; erfreut sich doch das HeJwi- Jidle »ueh de¥ftMpf*Ä»'WWr«lsei,;die׳s®«'stdp0׳ftii«1isWrt Nationalbestrebungen fernstehen. Erst jetzt wird es möglich sein, einen Ueberblick zu gewinnen, wie zahlreich und wie bunt die hebräische Gemeinde ist, die bloß durch die Zersplitterung weniger, als ihr zukommt, in Erscheinung tritt. Baruch Krupnifc. Die Eröffnung des Bet Am Iwri findet Sonntag, den 17. Februar, 5 Uhr nachm., Grolmanstr. 36, statt Die russische Armeezeitung ״Krasny Wojin“ (Roter Soldat) klagt, daß der Antisemitismus auch schon in die Rote Armee einaringt. * Bei einem Empfang des Jüdischen Parlamentsklub beim rumanischen Ministerpräsidenten M a n iu wurde mitgeteilt, daß demnächst tausend jüdischen Familien, die nach dem bisherigen Gesetz ihrer Staatsbürgerschaft beraubt waren, die rumänischen Bürgerrechte verliehen werden. # Rabbi Schlomo Salman Kuk, der Vater des Oberrabbiners von Palästina Abraham Isaac Kuk, Ist in Jerusalem im Alter von 85 Jahren verstorben. Im Jahre 192S wurden in Palästina 4 235 Verbrechen registriert gegen 3 656 im Jahre 1927. * Die Al’iance brachte Universelle veröffentlicht einen Berieht über die Lage der Juden im Jemen, die als sehr traurig geschildert wird. Der [man hat durch ein Gesetz die Auswanderung nach Palästina verboten und für die Juden eine besondere Judentracht vorgeschrieben. $ In einer Pressekonferenz des Keren Hajessod in Jerusalem berichtete Agr. E11 i n g e r über seine Reise nach Südamerika und die Fortschritte des Zionismus daselbst Als wichiigste Aufgabe bezeichnete er eine organisatorische Ausvverhing der unter den 230 000 argentinischen Juden bestehenden starken Palästina-Stimmung. * Am 2. Januar wurde unter Vorsitz von Dr. Weißeiberger die Jahreskonferrenz der Vertrauensleute des Keren Kajemeih in der Bukowina abgehalten, die einen Beschluß annahm, anläßlieh der Erwerbung der Haifa-Bay die Anstrengungen für den Keren Kajemeth zu vervielfachen. * Der Magistrat der Stadt Riga hat beschlossen, in das diesjährige Jahresbudget der Suui.verwaitung 115C0Q Dollar für jüdische Zwecke einzustellen, darunter 84 MO Dollar für das jüdische Bildungswesen. * Jn Paris wurde bei der Wahl von ״Miß £uropa“, der schönsten Frau Europas, von der Jury, die sich aus den berühmtesten Malern aus 17 Länder zusammensetzt, ״Miß Hungaria“, Frl. Böske Simon, gewählt. Sie ist die Tochter des Kultusvorstehers und Arztes von Keszthely am Plattensee. Trozkis ״Inlerbewußlsein“ Die Judenfrage wird zwar von vielen geleugnet, aber es ist doch nicht so verborgen, worin ihr Wesen besteht Nach Meinung der Assimilanfen ist ein Jude, der deutsch, englisch, russisch usw. erzogen ist, ein ,.eente r“ Deutscher, Englinder, Russe. Ein Problem wird hier meist geleugnet Es ist nun interessant, in einer Zeitung, die sicher zionistischen Gedänkengängen fernsteht, ein unverdächtiges Zeugnis zu finden, wie im Unterbewu ßtsein die Judenfrage anerkannt wird. Die .,Frankfurter Zeitung“ schreibt in einem Leitartikel über das Schicksal Trozkis: ״Nach vollendeter Revolution arbeiteten Lenin und Trozki in enger Gemeinschaft. Sie waren nicht immer ganz einer Meinung. Aber vor der viel größeren Autorität, die Lenin genoß, fühlte Trozki instinktiv, daß er in der zweiten Linie stehen bleiben müsse. Im Unterbewußtsein mindestens spielte dabei der Gedanke mit, daß es besser sei, an der Spitze des bolschewistischen Staates einen echten Russen wie Lenin zu haben. Das Wiederauftauchen antisemitischer Strömungen, von denen seil einem Jahre berichtet wird, beweist, daß dieses Empfinden nicht ganz unberechtigt war. Die blendende geistige Energie Trozkis wurde von solchen Hemmungen allerdings kaum berührt. Sie waren vielleicht eher ein Anreiz für ihn.“ (Sperrungen von uns. — Red. ״J. R.".) Es ist interessant, daß das Unterbewußtsein zwisehen ״echten“ und ״unechten“ Russen (Engländern, Deutschen usw.) zu scheiden weiß ... Die Wählerlisten ln Palästina ausgelegt Von unserem Korrespondenten. Die Vorbereitung zu den Wahlen zur ״Knesseth Jisrael“, der Gesamtvertretung der palästinensischen Juden, die mjt ungewöhnlicher Langsamkeit vor sich gehen, sind wie• der einen Schritt vorwärtsgekommen. Der waad Leumi hat endlich in Tel-Awiw und Jerusalem die Listen der Wähler veröffentlicht. Vorher haben Verhandlungen mit, der Agudas Jisroel stattgefunden, die jedoch ergebnislos blieben. Ehe Agudas Jisroel hatte gleich nach dem Erscheinen des Gemeindegesetzes eine Propaganda begonnen, um die orthodoxen Kreise vor einem Abschluß an die ״Knesseth Jisrael“ zurückerhalten. Es wurden damals eine Menge Unterschriften gesammelt von Leuten, die sich nicht in die Listen eintragen lassen wollten. Die Regierung hat diese Austrittserklärungen nicht anerkannt und jetzt nach Veröffentliehung der Listen neue Erklärungen der ״Austretenden“ gefordert Die Agudas Jisroel hat darauf vom Waad Leumi verlangt, er solle selbst die Namen der Protestierenden aus : seinen Listen. streichen, und sie würde dann als Gegenleistung auf eine Propaganda gegen die Knesseth Jisroel im Laufe des nächsten Monats, wo die Wahlen vorbereitet werden, verzichten. Der Waad Leumi hat diese Forderung, für die er keine gesetzliche Basis hatte, abgelehnt, und so wird Palästina noch einmal das traurige Schauspiel erleben, daß ein Teil der Juden gegen die Organisation der palästinensisehen Judenheit einen Kampf führt. Die Joden beim Hafenbau Chancellors Erklärungen in Haifa. Von unserem palästinensischen Korrespondenten. AO. Tel-Awiw, 31. Januar 1929. Der neue Oberkommissär hat auf seiner ersten Information*• reise durch das Land nun auch Haifa besucht. Der Stadtrat and die anderen Institutionen haben ihm eine Reihe von Forderungen und Vorschlägen unterbreitet. Im allgemeinen hat Chancellor keine endgültigen Antworten auf die Anfragen: Besteuerung®* rechte der Stadt, Wegebauten usw. erteilen können, weil die besprochenen Projekte noch in Bearbeitung sind. Von besonderem Interesse ist die eine klare Auskunft, die der Oberkommissär gab, nämlich daß der langerwartete Bau des Hafens in Haifa jetzt wirklich begonnen werden soll. Die verschiedenen Schwierigkeiten seien jetzt beseitigt worden, es handelte sich vor allem um den Protest anderer Mächte gegen Bevorzugung einer englischen Firma und im Zusammenhang damit um die Frage, ob die Regierung den Bau in eigener Regie oder durch einen Unternehmer durchführen soll. Was die Beschäftigung jüdischer Arbeiter bei der Ausführung des Werkes betrifft, so hat Chancellor die frühere Nachricht bestätigt, daß die Regierung Juden bei qualifizierten, Araber dagegen bei ungelernten Arbeiten zu verwenden gedenkt. Dieser Ausweg führt n i c h t zu dem Ziel, auf das die Juden hinstreben, denn die jüdische Arbeiterorganisation und die Zionistische Exekutive forderten, daß Juden auch als ungelernte Arbeiter unter den für sie das Existenzminimum sichernden Arbeitsbedingungen verwendet werden, wobei ein bestimmter Prozentsatz jüdischer Arbeit zu sichern wäre. Die Zionistische Exekutive hat ausdrücklich beansprucht, daß der Hafenbau als Absorptions- Zentrum für neu einwandernde ungelernte Arbeiter betrachtet wird, um die Zahl der Einwanderer zu vergrößern. Chancellor erklärte jedoch, die Regierung könne nur einen bestimmten Betrag für Löhne ausgeben, da sie auf die Steuerzahler Rücksicht nehmen muß. Wenn dieser Beschluß endgültig ist, so dürfte die Zahl der jüdischen Arbeiter beim Haifaer Hafenbau nicht besonders groß werden.

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