Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXIV (1929)
- Issue
- Heft 9 (1.2.1929)
- Date
- 1929-02-01
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 50 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 9. I.n 1929 לרן היסו 85ÄSt8t XXXk&tt» -15r«»T» קדו < קיבות י1ישראכ 12000 Menschen sehen Erez-Israel bei den Vorführungen des neuen Films im Februar: 3. Februar 10. Februar 17. Februar 24. februar Stuttgart Hamborn Hamburg Dresden Berlin Berlin Danzig Cbemnitz Tilsit 20. H. Erfurt Breslau München Zionisten — nützet unsere stärkste Werbe-Chance! Köln Essen Dessau Gera An die zionistischen Ortsgruppen und Vertrauensleute Die Z. V. f. D. hat beschlossen, gemeinsam mit dem HechalasamSonntag, dem 10. Februar, einen Jom Hassefer 10 veranstalten. An diesem Tage soll von den jugendlichen Zionisten in al!en Orten Deutschlands eine Buchsammel• aktion durchgeführt werden, die der Wanderbibliothek des deutschen Hechaluz zugute kommen soll. Der Hechaluz wird In der kommenden Arbeitsperiode noch stärker als bisher auf die kulturelle Hachscharah seiner Mitglieder Wert legen müssen. Es hat sich immer mehr und mehr herausgestellt, das es nicht genügt, die jungen Menschen beruflich für die Uebersisdiung nach Palästina vorzubereiten, sondern daß eine eistige und geslnnurmmäßige Vorbereitung auf ihre Arbeit in aläsüna eine unerläßliche Vorbedingung ist. Die Schaffung einer großen Wanderbibliothek, die die wichtigsten Erscheinungen der Weltlite-atur, der jüdischen und speziell zionistisch«! Literatur enthält, ist eine unbedingte Voraus- Setzung für die Durchführung dieser Arbeit. Wir wenden uns heute an alle unsere Freunde mit der Bitte, Bücher aus ihrer Bibliothek bzw. Neuanschaffungen für diese Bibliothek des Hechaluz zur Vertilgung zu stellen. Gleichzeitig rufen wir alle zionist’schen Jugendsünde und Gruppen auf, am Sonntag, dem 19. Februar, ihre Mitglieder für diese Sammelaktion zur Ver* fügung zu steilen. Unsere Ortsgruppen bi ten wir, die Jugendliehen ihrer Gruppe gleichzeitig mit uns für die Durchführung dieser Arbeit zu mobilisieren. Hechaltiz Zionistische Vereinigung für Deutschland Ortsgroppen Chemnitz. Am 10. Januar sprach Frau Dr. Turnowsky filier Kinder und Jugend in Palästina. Der Vortrag gab in recht anschaulicher und fesselnder Weise ein Bild von dem Aufwachsen der neuen Generation in Palästina. Eine Ausstellung ■■JUM palästinensischen Stickereien des Kulturyerbandes fand frößes Interesse. — Am 19. Januar land ein'Vortrag von Alfred erger über Zionismus und Sozialismus statt. Die Ausführungen Bergers waren sicherlich auch für denjenigen, der den Zionismus nicht nur vom rein wirtschaftlichen Standpunkte aus betrachtet, sehr anregend. Wurde doch hier einmal aut andere als die sonst übliche Weise versucht, die Notwendigkeit des Zionismus zu erklären. Berger führte etwa aus: Ueberall in der Welt stehen die Juden unter gleichen ökonomischen Bedingungen. Nie sind sie in der Schlüsselproduktion, sondern stets am Ende der Produktion. Sie füllen die I ücken der Wirtschaft aus. Die Frage ist, wie können sie aus dieser anormalen Lage befreit werden. Als einzige Lösung bleibt nur Palästina, wo es gelungen ist, jüdische Menschen zur Grundproduktion zurückzuführen. Er zeigte dann zum Schluß die Aufgaben des zionistischen Sozialisten für den Sozialismus in Palästina. Nürnberg. Am 5. und 6. Januar fand hier in rascher Aufeinanderfolge (Sonnabend Abend, Sonntag Vormittag und Abend) ein Vortragszyklus von Dr. Max Mayer- Berlin über neuhebräisene Literatur statt. Die hohen Erwartungen der Teilnehmer wurden bei weitem übertroffen. Hier wurde nicht nur mit reichem Wissen und großem sachlichen Können 150 Jahre hebräische Literaturgeschiente behandelt, hier wurde ein Stück lebendigen jüdischen Volkslebens abgerollt, in all seiner Kleinheit und Größe, mit seinem Elend und seinem geistigen Aufschwung, mit seinen Hoffnungen und seiner Tragik. Eine ganz neue Welt wurde den meisten erschlossen. Nur so folgten alle Zuhörer dreimal 3 Stunden lang mit gespanntesten! Interesse den Ausführungen des Referenten, dessen sprühende, meisterhalte Darstellung den Stoff zu einem tiefen Erlebnis für alle gestaltete. Wir danken an dieser Stelle nochmals Herrn Dr. Mayer für diese Stunden und ihren Inhalt und können ihn nur bitten, uns bald wieder so reich zu beschenken. H, B. .n. Vermischtes Adolf Pollak Fünfziger. Adolf Pollak, der Delegierte des Hauptbüros des Keren Kajemeth Lejisraei, feierte am 20. Januar seinen fünfzigsten Geburtstag. Pollak, der noch ufijer Herzl arbeitete und aus jenen Zeiten einen Schatz von Erinnerungen bewahrt, aus dem er bei Gelegenheit auch Nachgeborenen Köstliches spendet, ist wohl der rangälteste zionistische Beamte. Er hat sich in 32jä!1riger zionistischer Tätigkeit einen großen Kreis von Freunden erworben. Sie bilden heute eine lange Reihe von Gratulanten, die alle hoffen, daß Pollak nicht nur seine reichen Erfahrungen noch lange dem Zionismus zugute kommen läßt, sondern daß er uns auch bald mit der Änekdoten-Sammlung zur zionistischen Geschichte beschenkt, die er uns schon lange schuldig ist. ״Lessing und Mendelschn“. Sonnabend, den 3. Februar, findet im Schalom-Aleichcm-Klub, Kleiststraße 9, rum 300. Geburt*- tags Lessings ein Vortrag von Dr. Borodiansky über ״Lessing und Mendelsohn io ihrer Freundschaft" statt. Beginn 9 Uhr abends. Gäste wiilkommen. Ludwig Hardt liest Mittwoch, den 6. Februar, abends 8 Uhr. Scbwecbtensaal, zur Feier seines 500. Heine-Abend» ein besonderes Programm: Heine, Franz Kafka, Peter Altenberg und — zum ersten Male — aus Bubers Bibelübersetzung: Die Schöpfungsgescbichte, Jakobs Segen, Moses Tod. Berliner Jüdische Gemeinde. Die für den 3t. d. M. einberufene Sitzung der Repräsentanten-Versammlung wurde abgesagt. Der Reichsbund jüdischer Frontsoldaten begeht am 0. ond 10. Februar d, J. die Feier seines zehnjährigen Bestehens. In Berlin wird am Sonnabend Abend, dem 9. Februar, eine Kundgebung im ehemaligen Herrenhaus statlfinden. Der Reichsbund zählt ungefähr 35 000 Mitglieder. Einweihung eines neuen Kinderheims. Unter dem Protektorat des Vereins zum Schutze der Kinder russischer Juden in Deutschland fand am 37. Januar die Einweihung eines neuen Kinderheims für die Kinder russischer Emigranten in Berlin, Grolmanstraße, statt. Der Jüdische Frauenbund unddio Isenburger Hcimlommission veranstalteten vom 1. bis 3. Januar in Frankfurt a. M. eine ״Ausspräche jüdischer Frauen über Erziehungsfragen'‘. Den Auftakt der Besprechungen bildete eine Besichtigung abs Isenburger Heims, dessen Erziehungsmethoden Frl. Bertha Pappenheim darlegte. Ferner sprachen Gertrud B e n z i 0 n - Hamburg über ״Anstaltserziehung", Paula Nassaer - Frankfurt a. M. über ״Nachgehende Fürsorge", Dora Silbermann־ Berlin, Sidonie Werner- Hamburg, Rahel Strauss -München. Die Tagung nahm einen außerordentlich interessanten und alle Teilnehmer befriedigenden Verlauf. Die Vorsitzende des Frauenbundes, Frau Bettina Brenner, konnte in ihrem Schlußwort feststellen, daß gerade die Verschiedenheit der Auffassungen, der Meinungs- und Erfahrungsaustausch der Generationen, der Mütter und Bcrufserzieherinnen, Lehrerinnen und Jugendfürsorgerinnen dio Aussprache bereichert und wesentlich gefördert habe. ״Freunde des arbeitenden Palästina*‘ (Gruppe Essen). Aus Essen wird uns berichtet: Im Anschluß an die Berliner Konferenz wurdo auch in Essen eino Gruppe der ״Liga“ gegründet, dio am 16. Januar zu einem Vortrag des Herrn Dr. Neuberger (Düsseldorf) über ״Arbeiterbewegung und Zionismus" einlud. Der Referent erörterte die Aufgabe, die dem zionistischen Sozialismus bei der wirtschaftlichen und sozialen Umschichtung der Juden zufalle, zumal bei der besonderen Struktur der jüdischen Massen zwar eine Tendenz zur fortschreitenden Proletarisierung bestehe, aber — ausgenommen in Palästina -1ohne Besetzung der Ürproduktionsstufen, so daß selbst bei sozialer Revolution, wie in Rußland, das jüdische Proletariat nur weiter entwurzelt und auf den Weg der Wanderschaft getrieben werde. Dr. Benjamin unterstrich ergänzend die Aufgabe dor Liga, den ur- *prünglichen Sinn der zionistischen Bewegung, nämlich die Ueberführung des jüdischen Volkes zu» Urproduktion, die Schaffung eines jüdischen Arbeiter- und Bauernstandes, vor der Verquickung mit den .machtpolifwdiBB GedankengängÄi der Rerisi«»!**«!» wnd den Interessen• der kapitalistischen Spekulation tu schützen. — Anschließend an die gut besuchte Versammlung wurde mit den Zeichnungen für den P. A. F. begonnen, die zur Zeit noch fortgeführt werden. Die Essener ״Freunds des arbeitenden Palästina" beschlossen auf einer anschließen־ den Konferenz, durch regelmäßige Zusammenkünfte mit Pressereferaten und Vorträgen, wie sie bisher von der Essener Gruppe der ״Poale Zion“ in kleinerem Rahmen durchgefübrt waren, ihren Ansichten neue Anhänger zu werben. Interessenten werden gebeten, sich bei Herrn S. Lehrmann, Josofstraße 23, zu melden. Porza. Am 3. Februar findet in den Räumen des Logenbauses, Kleistslraße 10, 9 Uhr, der erste Porzakostümball in Form eines Ball-Pares statt. Der Erlös ist für den Hilfsverein für junge Kunst bestimmt. Die Ballmusik hat die Drei-Groschen-Kapelle der Lewis- Rüth-Band übernommen. Haupttreffer der Tombola ist eine freie Hin- und Rückfahrt nach Porza bei Lugano nebst freiem Aufenthalt für 4 Wochen im Porzahaus. Das Büro der Gemeinschaft ״Porza", Charlottenburg 9, Reichsstraße 99, IV, ist auch Sonntag, den 3. Februar, von 10—19 Uhr für den Kartenverkauf geöffnet. Charlotte Bretsch. Vortragsabend. ״Die Novelle", Grüner Saal (Meistersaal), Köthener Straße 38. 5. Februar, 20 Uhr. 2 M. Schöneberger Synagogen-Verein, Münchener Sir. 37. Heute (Freitag‘) nach dem ÄbendgoUesdienst Vortrag: Die Hygiene der Juden. Rabbiner Dr. Rosenwasser. Täglich nach dem Abendgehet Lchrvorträge: Rabbiner Ö. Peasen, Rabbiner Dr. Ksinski, Rabb. Dr. Rosenwasser. -r- Sonnabend, im Anschluß an die Habdala gemütliches Beisammensein, Besprechung der Wocbensidra. Schönlanke. Der verwaiste Rabhinatssitz ist durch Rabbiner Elieser Bcrlinger aus Trier neu besetzt worden. Veranstaltungen derFrauenariraltsgamelnsoftatt Zusammenkünfte der Studiengruppen: 1. Studiengruppe Grunewald: Montag, den 4. Februar nachm. 4!/i Uhr Leitung: Frau Prof. Koigen, bei Frau Freund, Hohenzollemdamm 124. 2. Studiengruppe Lichterfelde: Donnerstag, den 7. Februar nachm. 41/a Uhr Leitung: Frau Boschwitz, bei *Frau Liiy Goldschmidt, Lichterfelde-West, Drakestr. 40. 3. Studiengruppe Schöneberg: Donnerstag, den 7. Februar abends 8 Uhr Leitung: Frau Bergei-Gronemann, bei Frau Abramczyk, Neue Winterfeldtstr. 49, III. 4. J ugendgruppe Ii: Mittwoch, den 6. Februar abends 88/4 Uhr Leitung: Dr. Nadja Stein, bei Fr!. Kreschower, Steglitz, Schloßstr. 67. WC LTV m BAND Polen Die im Festsaaie des neuerbauten jüdischen Akademikerheims in Krakau veranstaltete Zusammenkunft der Delegierten der jüdischen Turn- und Sportvereine ganz Polens war von 109 Delegierten besucht. 56 Vereine aus 30 Städten waren vertreten. Die Leitung der Tagung hatte Dr. Henrvk Leser, Krakau, der zunächst die Erschienenen, darunter Dr. Thon, begrüßte. Das Hauptreferat erstattete Herr Rusecki vom Makkabi Warschau. Er rügte die ungleiche Verteilung der staatlichen Unterstützungen an die jüdischen und nichtjüdischen Sportvereine und empfahl die Schaffung einer Stelle, welche die Vermittlung zwischen der Regierung und den jüdischen Vereinen, vor allem zur Erlangung finanzieller Hilfe, übernehmen sollte. Dr. Leser schlug die Schaffung eines jüdischen Rates für körperliehe Erziehung in Polen vor (Zydowska Rada Wychowannia Fizycznego we Polsce); diese oberste Stelle sollte, neben der Erlangung von Geldunterstützungen, Propaganda der Sport- und Turnidee und Heranbildung von Instruktoren zur Aufgabe haben. Nach einer langen Debatte wurde die Gründung eines Verbandes abgelehnt, dafür aber der ״Jüdische Rat für körperliehe Erziehung in Polen“ beschlossen. An der Spitze der gewählten Exekutive steht Dr. Henryk Leser, Krakau. Sekretär ist H. Alexandrowicz. Zum Sitz der Exekutive für die nächsten zwei Jahre wurde Krakau bestimmt. Deutscher Kreis Die am Sonntag, dem 3. Februar, um 10 Uhr vormittags im Sitzungssaal Meinekestr. 10 stattfindende erweiterte Präsidiümssitzung, zu der die Vertreter aller deutschen Makkabi-Vereine eingeladen sind, wird sich im wesentlichen mit Fragen des Makkabi-Weitverbandes und der inneren Arbeit des Deutschen Kreises, sowie mit der Vorbereitung der nächsten Veranstaltungen befassen. Das Oalleolest des Bar Kochba Berlin Im Rahmen seines 30jährigen Jubiläums veranstaltet der Bar Kochba ein Hallen-Jubilaumsfest, das am Sonntag, aem 17. Februar 1929, in der Hauptturnhalle Prinzenstraße stattfindet. Mit der Durchführung des Festes ist die erste Abteilung des Bar Kochba, die nunmehr 30 Jahre alte Männer-Turnabteilung betraut worden. Kein jüdischer Sportklub kann an Vielseitigkeit sportlicher Betätigung mit aem Bar Kochba Berlin verglichen werden. Auf dem vorjährigen Hallen- Sportfest der Jüdischen Gemeinde war der Bar Kochba der weitaus meistbeteiligte Verein; in diesem Jahre wird in Ermangelung eines jüdischen Hallensportfestes das Hallenfest des Bar Kochba die größte und interessanteste jüdische Hallen- Veranstaltung werden. Ueber 20 Programmnummern werden innerhalb zwei Stau* den vor den Augen der Zuschauer abgerollt werden. Vom ״Alten Herren“ bis zum jüngsten Mädchen wird in jeder Sportart das Beste geböten werden. Die in dieser Saison besonders erfolgreiche Kampfmannschaft wird in vier Konkurrenzen in Aktion treten, darunter mit der so erfolgreichen Pendel- Staffel. Das bewährte Turnen wird u. a. in einer Barren- Musterriege der Männer-Turnabteilung und in Vorif HauptfUrnwart Steinbach «ingeübten P y ra miden zur Ausführung kommen. Zwei ginztien neue Hanenvorführuneen, ein Trockenski-Uebungslauf und ein Römisches Wagenrennen der Knaben werden durch Hauptsportwart Eger durchgeführt Weiterhin sind im Programm eine Anzahl Massenvorführungen, die von dem Trainingsbetrieb des Bar Kochba ein anschauliches Bild geben werden. In allen Abteilungen stehen die Vorbereitungen zum Hallenfest kurz vor dem Abschluß. H. E» Bar Kochba Berlin. (Siege in Magdeburg.) Am 96. Januar starteten die Leichtathleten des Bar Kocht« Berlin auf dem Magdeburger Hallensportfest. In den überfüllten Ausstellungshallen ״Stadt und Land“ waren dem Bar Kochba schöne Erfolge beschieden, die zur Propagierung des jüdischen Sport» in der Stadt Magdeburg beigetragen haben. Im 60-m-Lauf gewann Georg Kurt gegen die bekannten Sprinter Wege (Leipzig), Büchner (Magdeburg), seinen Klubkameraden Gerber und Malitz (B. S. C.) mit über 1 ra Vor- Sprung den Preis des Reichspräsidenten v. Hindenburg. Auch der 4. Platz von Gerber ist beachtenswert, während Lewin bei einiger Konzentration ebenfalls in den Endlauf gekommen wäre. Einen zweiten Sieg errang der Bar Kochba dadurch, daß es Erich Bergmann gelang, den 1000-m-Lauf offen für alle in leichter Manier vor Diesing (B. S. C.) und 15 weiteren Gegnern an sich zu bringen. Eger, der im vorigen Jahr« in diesem Lauf Zweiter wurde, war diesmal beruflieh verhindert; aus diesem Grunde konnte sich vielleicht der Bar Kochba in der dritten Konkurrenz, die er bestritt, der 3X1000-m- Staffel nicht erfolgreich durchsetzen. Der Starter des Bar Kochba gab fast am Ende des Feldes ab, Silbermann als Zweiter lief aufopfernd und ging an mehreren Gegnern vorbei, aber Bergmann stand am Schlüsse gegen Peltzer und Boltze und so blieben wir hi« unplaziert. Wir können mit unserem Erfolg in Magdeburg sehr zufrieden sein. Auch auf diesem Wege danken wir unseren Freunden vom Bar Kochba Magdeburg für ihre Gastfreundschaft. Da» nächste Mal starten wir auf dem Hallensportfest in Breslau am 10. Februar und bestreiten dort die 3X1000-m-S!affel mit (voraussichtlich) Eger, Bergmann, Silbermann sowie die 3000 m mit Katz. H. E. Bar Kochba Köln. Die in allen Teilen wohlgelungene Wintertreffahrt des ״Südwestdeutschen Makkabibezirks“ auf der Freusburg an der Sieg, an der sich zirka ססו Kölner Bar Kochbanor beteiligten, hat sich für den Kölner Bar Kochba günstig ausgewirkt. Es liegen bereits jetzt schon viele Nouanmeldungen vor. Durch diese sind wir in der Lage, eine Damengymnastikabteilung ins Leben zu rufen. Gleichzeitig hat sich eine Herrengymnastikabteilung gebildet, die ihren Uebungsbctrieb baldmöglichst beginnen wird. Die erste Arbeitsau»- schußsitzung in diesem Jahre setzte die Termine für die nächsten größeren sportlichen und gesellschaftlichen Veranstaltungen fest, und zwar am 16. Februar Werbeabend in Remscheid, am!7. Februar, abends 8 Uhr, Teeabend (Lokal wird noch bekanntgegeben), am 10. März Hallensportfest in der Rheinlandhalle, am 17. März Hallen- Sportfest in der Westfalcnhalle, am 27. März Generalversammlung, und am 7. April unser Kinderfest. Auf dom Hallensportfest in der Rheinlandhalle wird der •Bar Kochba mit seinen sämtlichen Aktiven antreten, während in der Westfalenhalle nur die Kampfmannschaft startet. Der Kindernachmittag, zu dem sämtliche schulpflichtige Kinder mit Kaffee und Kuchen bewirtet werden, muß für uns großen propagandistischen Erfolg haben, da das Interesse der Kinder durch im Februar überall die 2 Biichsen-Leerung!