Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXIV (1929)
- Issue
- Heft 9 (1.2.1929)
- Date
- 1929-02-01
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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Eimtltmmmcr 0£5 Goldmai ChKSMNIA JU|>AI<;A JÜDISCHE RUNDSCHAU Redaktion und Verlag Berlin W15. MeinekeatraAe 10. Erscheint Jeden Dienstag und Freitag. Bezugspreis bei der Expedition monatlich 2.— Goldmark, vierteljährlich 5.75 Goldmark. AasIasdMtxKiiMiiMOta wardan in dttr Wihmn* dar atasahaa Linder benx&n«. Anzeigen -Verwaltung Jüdische Rundschau CLm. b.H., BerlinWi5.Meinekestr. 10 Telephon: Amt Bismarck 7165 -70. Telephon:Bismarck7165 —70. Postscheckkonto: Berlin Nr. 17392 Für O08*«rre1£h: Pcmmpmrhmmmmt Wien, Konto Nr 156000■ FftrT8db9dbmlowdtd: Poetsparkassenamt Pr«|» Konto Nr. 59410. Für Palm* PosLspwkasaenarat Warschau, Konto Nr. 190708. Redaktionsschluß Sonntag und Mittwoch nachmittag. Nummer 9 | Berlin, 1.11. 1929 Aiuel fcaspreJM 8 Nonpareille** tf« 0,50 G^-Mi5teU*nf •gurhe0.25C-״K4. Aaself«MBdblafit Diisuig und Freitag Bicbatiti!« 4 Uh* כ״א שבט׳ תדס״ט | xxxiv, jat>rS. Eier Zionismus erstrebt (Br das Jüdische Volk die Schaffung einer Öffentlich ־ rechtlich gesicherten Heimstätte In Palästina. ״Baseler Programm,“ Die Arbeit der Exekutive Mitteilungen Rosenblüths und Brodetskys - Jewish Agency - Politische Fragen Das Hauptbüro der Zionistischen Weltorganisation in L o nden empfing die Vertreter der Presse, um ihnen wich ige Mittcthingen über aktuelle zionistische Tatsachen zu geben. Felix RosenblQih fab zunächst einen kurzen Ueberblick über die von der Exeütive seit der letzten Tagung des Aktions-Comitds geleistete Arbeit und teilte mit, daß Dr. Weizmann aus Gesundheitsrücksichten fern von London weilt, daß man aber hoffen kann, er werde in einigen Woqhen seine zionistische Arbeit wieder aufnehmen. Nahum Sokolow, dessen ältester Sohn vor einigen Wochen in Berlin verstorben ist, wird in kurzem nach London zurückkehlen und ungeachtet dieses. herben Schicksalsschlages dann nach Amerika gehen, um an dem Feldzug des United Pa'estihe Appeal teüzunenmen. Dr. Brodetsky, der eine Reise durch Galizien und die Tschechoslowakei unterbrochen hatte, um an der Berliner Tagung ieilzunehmen, hat nach Schluß der Tagung seine Reise fortgesetzt und ist am 7. Januar nach London zurückgekehrt. Jetzt widmet sich Dr. Brode sky den po’itischen Agenden der Exekutive und steht in dauerndem Kontakt mit dem Kolonial- »ml Colonel Kisch weilte auf dem Wege nach Amerika einige Tage in London. Die Exekutive nützte die Gelegenheit aüs, um mit ihm jetzt schwebende politische und wirtschaftliche Fragen Palästinas, wie Unterrichts-Verordnung, Verordnung betreffend Einwanderung, Arne ican Zion Commonwealth und Haifa Bay Company, zu erörtern. Rosenblüth gab dann Mitteilungen über Organisation der Jewish Agency. Nach Beendigung der Tagung des A.-C. hat Dr. Weizmann in einem offizie.len Schreiben an Marshall die Beschlüsse des Al-C. mitg'eieilt Dr. Weizmann übermittelte eine längere Mit- Mr IW! » r|. W «S eher die Anstemen des A.-C. über einige whh'lge Fragen 'der Ofganisation der Jewish Agency dafnttsp «mrdem Tn Am'e'• rtki werden die Verhandlungen weitergeführt, zionistischerseits durch, das von Dr. Werztmim vor seit ner Abreise aus Amerika ernannte Komitee und Cal. Kiseht Die Exekutive hat auch einleitende Schritte ergriffen, um die Verhandlungen über die Wahlen zum Agency Council in: verschiedenen europäischen Ländern in Fluß zu bringen. In. Deutschland haben Vorverhandlungen mit führenden nichtzionistischen PersönlichkePen bereits sta’tgefunden. In England handelt es sich nur um die Wiederaufnahme der vor mehreren Jahren mit der Anglo Jewish Association und dem Board of Deputies begonnenen Verhandlungen. Alle von der Exekutive ergriffenen Maßnahmen sind in genauer Liebereinstimmung mit den Beschlüssen des Kongresses und des A.-C• Die Exekutive geht daran, die Arbeit alller Departements der Organisation durchzuprüfen. Auf unse e Umfrage betreffend Organisation und Propaganda sind bisher aus Deutsch’and acJ1t, aus Palästina sechs, aus England drei, aus der Tschecho- Slowakei drei, aus Oesterreich drei Antwo ten eingetroffen. In kurzem wird über die ersten Resultate der Umfrage Mitteilunp gemacht werden. Ihre besondere Aufmerksamkeit hat die Exekutive der Lage des Zionismus in Polen ziigewendet, wo die inneren Streitigkeiten ein ernstes Hindernis für eine nornw'e Entwicklung waren und sind. Die Exekutive hofft, daß die Schekel •Kampagne die Arbeit in a'l n Ländern stärken wird. Es werden wohl alle Länder wünschen, auf dem kommenden -Kongreß, dem große Bedeutung zukommt, möglichst stark vertreten zu sein, 1028 betrugen die Scheke'elngänge 23001) Pfund, sie werden im laufenaen Jahre mindestens 30 000 Pfund betragen. Dr. Brodetsky machte Mitteilungen über die aktuellen politischen Fragen. Der neue Oberkotnmissar sei offenbar erschlossen, seine Amtsperiode zu einer Periode posLiver Entwicklung des Landes .zu gestalten. Er hat ausdrücklich auf die Notwendigkeit einer Vermehrung der Lande?bevölke; Ung hingewiesen; damit kann er nur eine Zunahme der jüdischen Einwanderung gemeint haben. Colonel Kisch hat ihm in einer wichtigen Unterredung, in der alle Angelegenheiten vpn Btdeutung in Palästina berührt worden sind, die ,Ansichten der Exekutive mitgeteilt. Der. arabischen Delegation, die ihm den Wunsch nach der Schaffung eines Parlaments in Palästina vortrug, hat der Oberkommissär erwidert, er werde diese Frage während seines Urlaubs im nächsten Sommer in London besprechen. Die Exekutive, sagt Dr. Brodetski, wird bestrebt sein, in dieser Frage zu einer klaren politischen Stellungnahme zu ge'angen.; Colonel Kisch hat während seiner Anwesenheit in London mit dem Unterstaatssekretär im Kolonialamt, O r msby-Gore, über verschiedene wichtige Punkte verhandelt, besonders über die Fragen der K’agemauer und der Einwanderung. Was die Klagemauer betrifft, so hoffen wir, durch «inen freundschaftliehen Meinungsaustausch mit den m0s!e־׳nitis׳:hen Behörden zu einem endgültigen Uebcreinkommen hinsichtli'h der Frage der Benutzung des Platzes vor der Mauer zu gelangen. Die britische Regierung folgt den Verhandlungen betreffs Erweiterung der J e w i s h"A g e h c y mit sehr großem Interesse. Wir haben ihr ein Memo anduht ■über den gegenwärtigen Stand der Agency-Frage überreicht. Wir haben das Gefühl, daß die Von uris unternommenen Schritte zu einer stärkeren Teilnähme der Regierung an dem jüd:schen Werke führen werden. Bezüglich des'Hafen bau es erwarten wir, daß die entstandene Verzögerung bald überwunden sein werde. Wir fordern Festsetzung einer bestimmten beträchtlichen Proport i0 n jüdischer Arbeit beim Hafenbau. Ein Beschluß hierüber ist noch nicht gefaßt worden. Wir sehen in dem Plan des Hafenbaus einen Anlaß, um eine erhöhte Einwanderung , .... IfSciilftlÄ . firtMgf.;nac1tjüdi?ctW'Ein#än• derung Nachdruck erhält Wir sind jetzt dabei, *in Mf m o - rapdutn über , die Einw*nder ungsf r?gf auszuarbeiten, das demnächst dem Kolonialamf iil'.erbreitet werden wird; Das Memorandum betrifft nicht allein die Chaluzim- Einwanderung, sondern auch die Einwanderung von Elementen, die über ein gewisses Kapital verfügen. Wir verhandeln mit dem Kolonialamt über-Gewährung von- Erleich erungen und Konzessionen für diesen Einwanderertyp und hoffen, manches durchzusetzen. Was die Verordnung über den öffentlichen Unterrieht betrifft, fordern wir, daß das jüdische Schulwesen, das bis jetzt als unter unserer Leitung stehend anerkannt war, autonom b'eiben und — soweit es sich um Unterrichts- Probleme handelt — der Aufsicht eines jüdischen Unterrichtsdirektere unterstehen soll, auf den die meisten Agenden des allgemeinen Direktors des Uirie.richtswesens übergehen. Wir fordern, daß dieses einheitliche jüdische Schulsystem in der offiziellen Verordnung bezüglich des Unterrichts anerkannt werden'soll. Wir betrachten die^e Forderung als grundlegend; sie stimmt auch mit der Ansicht der jüdischen Bevölkerung Palästinas überein. . Die Regierung hat Kommissionen zur Beratung der Fragen׳ der Eisenbahnen, Zölle, Steuern, Häfen usw., eingecetzt. Wir haben die Regierung ersucht, der J ewish Agency eint Vertretun g in diesen amtlichen Kommissionen einzuräumen. Es wäre von großem Vorteil für die gesamte Zukunftsarbeit in Palästina, wenn die Regierung und ihre Kommissionen vor irgendeiner Beschlußfassung die Meinung und den Rat der Jewish Agency einholen. Der heutige Zustand, daß die Regierung und die Kommissionen Beschlüsse fassen und wir dann die Aufgabe haben, Revisionen und Verbesserungen vorzutragen, ist nicht befriedigend. Eine dieser Kommissionen hat in der Angc'egenhcit von Tarifen die Meipung jüdischer Industrievertreter eingeholt; dabei wurden für eine große Zahl jüdischer Industrien beträchtliche Konzessionen erreicht. Sonntag Preußische Landes Tagung Der Verbandstag des Preußischen Landesverbandes Jüdischer Gemeinden beginnt am Sonntag, dem 3. Fehruar, 1 Uhr, im ehemaligen preußischen Herrenhaus, Berlin, Leipziger Straße 3. Die ursprüngliche Tagesordnung enthielt: 1. Eröffnüng, 2. Tätigkeitsbericht des Rats, 3. Rechnungsabschluß I92V/28, 4. Nachbewilligungen für den Haushaltsplan 1923/20, 5. Haushaltsplan 1929/30, 6. Reichsverband, 7. Wahl eines stellvertretenden Ratsmitgliedes, 8, Verfassungsänderungen. Dazu wurde ein Nachtrag bekanntgegeben, der Mitteilungen des Rates über den gegenwärtigen Staad der Verhandlungen mit der Staatsregierung über die Anerkennung des Landesverbandes als Körperschaft öffent.ichen Rechles enthält, sodann liegt ein gleichlautender Antrag der liberalen Fraktion und der Poale Zion wegen Bewilligung einer Beihilfe an die Hauptstelle für jüdische Wanderfürsorge zur Errichtung einer jüdischen Arbeiterkolonie vor. Ferner beantragt die Fraktion der Jüdischen Voikspar.ei eine Erhühüng des E.at-Titels ״Sportbewilligung “ von 3000 auf 7000 M. Ferner ist eine Interpelfation der Fraktion der Jüdischen Volkspariei eingegangen, die den Rat um Auskunft ersucht, wje weit die Verhandlungen mit der Staatsregierung in Sachen des neuen J u d e n g e s e t z - ent w-ui: f s gediehen sind• Der Htfih Commissioner für die Knesset Israel Eine Delegation der Agudas Israel, an der auch Rabbi Sonnenfeld tei’nahm, wurde am 16. Januar vom High Commissioner empfangen. Die Unterhaltung dauerte etwa eine Stunde und betraf Fragen der Knesset Israel, darunter insbesondere die Anerkennung der außerhalb der Knesset Israel Stehenden als eine besondere Gemeinde. Bekanntlich agitiert die Agudas Israel mit allen Mitteln gegen die Bildung der einheitiiehen jüdischen Gemeinde-Organisation Knesset Israel“ und fordert Anerkennung ihrer, Sondergemeinde, deren Stärke von der Delegation mit 13 000 angegeben - wurde. Der High Commissioner erwiderte, daß die Regierung, obwohl sie natürlich jedem gestatte, aus der Knesset Israel auszutreten, die Austretenden, nicht in dem gleichen Maße alterkennen könne wie die Knesset Israel selbst. Erselbstziehe auf jeden Fall vor, mit einereinheitlichen Vertretung des jüdischen Volkes zu verhandeln. — Die Delegation bemerkte darauf, daß die Agudas Israel bereit sei, in vielen Angelegenheiten gemeinsam mit der Knesset Israel vorzugehen. — Die Frage, der Klagemauer wurde in der Audienz nicht berührt. (Ziko.) Lord Meichett hat soeben 9009 Pfund als Rest seines vor längerer Zeit versprochenen Beitrages für den Keren Kajemeth überwiesen. Gesegnet sind die Stillen... Von Nahum Sokolow. ln der letzten Zeit ist das Wort ״Kampf“ ein be• liebter Begriff geworden; es wird als Naturgesetz aufgefaßt, welches in den gegenseitigen Beziehungen zwischen den Völkern mit unerbittlicher Konsequenz als ein Fatum herrscht, das sie zwängt, unaufhörlich miteinander zu ringen. ״Kampf“ ist jedoch ein unklarer, verwirrender, geradezu chaotischer Begriff. Als Ziel ist der Kampf unsachlich, vernichtend, verheerend; als Mittel kann er notwendig sein, lösend, rettend, aber er ist auch manchmal überflüssig, schädlich und vergeudend. Kampf schafft Bewegung, aber zwischen einer Bewegung schlechthin und einer begründeten und organisierten Bewegung besteht ein Unterschied, wie zwischen Krawallen und einem Krieg, wie zwischen der organisierten Gemeinschaft und dem Mob, der aus dem Gesetze der Trägheit heraus zusammenhält. Kampf kann Ausfluß hohen Mutes und edlen Heldentums für ein erhabenes Ideal sein; aber er kann auch eine Fanfaronade, Abenteuertuni, U!tbekümmertheit und Donquichoterie sein. Eine naive und unkritische Meinung ist geneigt, jede Erscheinung eines kecken Vorstoßes mit Weihrauch zu umgeben und jeden einsichtsvollen Akt der Eintracht als feig zu bezeichnen, ohne auf die tieferen Zusammenhänge einzugehen, und ohne zu begreifen, daß ein Zurschautragen einer wichtigen Miene, ein Herumwerfen mit großen Worten und tönenden Parolen sehr oft nicht Mut beweisen, sondern im Gegenteil einen kurzsichtigen Opportunismus und eine feige Umschmeichelung der herrschenden Mode zür Erlangung billigen Beifalls. Es mag paradox klingen, aber es ist dennoch so: das größte Heldentum beweisen die, die in der Stille wirken, die Unentwegten, welche nicht nach den populären Kampfparolen langen, sondern vor sich ihr Ziel klar sehen und sich von diesem durch nichts ab- . fejflen;lassen." Kelni! Äeole’.uhistrihlt die'''Stimff"fifeÄ.. unentwegten, felsharten Arbeiter; die 5ensäirphfl»|l, gierig nach blendenden Effekten, wendet sich unwillig .von diesen uninteressanten Gestalten ab; die Liebhaber rauschender, leidenschaftlicher und scharfer Dispute meiden die Stillen gelangweilt und wenden sich dahin, wo das ״Leben“ kocht, wo man geräuschvoll ״kämpft“, ohne Beziehung zur Vergangenheit, ohne Verantwortlich• keit vor der Zukunft — zu der fata morgana wahren Lebens und echten Kampfes. Heldentum liegt im Rassengenius, in der Gesamtseele, in der historischen Emanation eines Volkes. Die Synthese der Volkskämpfe entfaltet sich in der Geschichte, in Leben, in Bewegung, in Phänomenen, in Eiementen, im Räderwerk und in den Federungen der Ge* samtwerkstatt der allgemeinen Entwicklung. Wir haben unsere Methode des nationalen Kampfes: Selbstbesinnung, mannhaftes Wagen, Leidensfähigkeit, unausschöpfbare, unermeßliche Ausdauer, historischen Dauerwillen, jenen ״Bogen des Bundes“ zwischen einst und jetzt, Solidarität, Gemeinsamkeit des Volksschicksals von den Gipfeln bis zu den Tiefen trotz der vielfältigen Unterschiede und einzelner Loslösungserscheinungen. In der geheimnisvollen Esse der verborgenen Kräfte wird das stille Heldentum unseres Stammes geschmiedet Haben wir gekämpft? Kein Volk hat so schwer um sein Dasein gerungen. Unser Volk hat anders gekämpft: Es hat nicht deklamiert, es hat niemals davon gesprochen, daß es kämpft und hat aus dem Kampfe keinen Fetisch gemacht. Es hat gekämpft, indem es lebte, wirkte und das durchführte, was es für die Erhaltung seines Seins und seines historischen Erbes notwendig erachtete. Es ver- Stand, daß die moralische Kraft mehr im Wissen als in der Formulierung von Statuten begründet ist, mehr in der lubrunst als in gesellschaftlichen Bindungen, mehr in der Strenge des Geistes als in der Strenge der Organisationsformen. Soweit es vermochte, mied es die nutzlose Polemik mit anderen Völkern oder Religionen, nur äußere Uebermacht vermochte es manchmal in ziellose Disputationen hineinzuzerren. Aus sich heraus hat es nie dahin gestrebt, Proselyten zu machen, und hat es abgelehnt, Gegenstand der Proseiytomanie der anderen zu werden. Es hat nicht weitschweifig von seiner alhveltlicheii Sendüng gesprochen, nicht darum, weil es nicht an die Voraussage der Propheten geglaubt hatte, die unsere ewige Mission unter den Völkern verkündeten, sondern darum, weil das Gefühl für Takt und praktische Logik ihm verbot, dauernd Abhandlungen auszutrommeln über die letzten Ziele, welche in dem Ursprung der Zeiten und ira Schoße der Zukunft liegen. Erst unter dem Einfluß der Reform haben deubch-jüdische Redner und Prediger jene Missions-Phraseologie entwickelt, die dazu dienen sollte, sich selbst und die Traditionen des eigenen Volkes zu negieren, um in dein ״allgemeinen Meere der Menschheit“ zu zerfließen. .Weder die Volksmassen noch ihre wirk-