Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXIV (1929)
- Issue
- Heft 8 (29.1.1929)
- Date
- 1929-01-29
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Sdte 50 JUED1SCBE «UN DSCH AU Nr. 8, 29.1.1929 Kundgebung der ״Schule der Jagend“ Die ״Schule der jüdischen Jugend“ trat am 21. d. M. zum ersten Male mit einer Werbeveranstaltung vor die breitere Oeflentiichkeit Der große Saal des Brüdervereinshauses war mit Jugendlichen gefüllt. Gemessen an den Absichten der ״Schule*‘ aber ist die Teilnahme von 500—600 Jugend.ichen nicht befriedigend. Sie will Wege suchen, um an viel breitere Kreise der jüdischen Jugend Berlins werbend heranzukommen. Die Veranstaltung sollte der Schule Teilnehmer werben und sie sollte zugleich — in Aeußerungen jugendlicher, aber repräsentativer Vertreter der großen politischen Richtungen im deutschen Judentum — den Willen zum Zusammenwirken der verschiedenen Lager an der Aufgabe deutlich machen. Es sprachen nach der Eröffnung durch Ludwig Tietz in Vertretung des Jugendpflegeausschusses der Jüdischen Gemeinde Dr. Lamm und dann als Sprecher oer politischen Gruppen: Dr. Artur Lilienthal (Liberale Vereinigung), Dr. Herbert Foerder (Z.V. f. D.) und Dr. Friedrich Brodr.itz (C.-V.). Dr. Oskar Wolfsberg (Zeire Misrachi), der am Erscheinen verhindert war, schickte seine Begrüßung Schriftlieh. Mit^ Recht konnte Dr. Foerder sagen, (fall heute schon in allen Schichten des deutschen Judentums die positive Auseinandersetzung mit dem jüdischen Problem als zentrale menschliche Aufgabe anerkannt wird und daß von hier aus die — im Politischen durch die Jewish-Agency-Erweiterung angeschnittene — Frage der Kooperation eine neue Bedeutung erfält Dr. Ernst H. Seligsohn sprach dann mfortnie-end über die Schule. Ein Gesichtspunkt seiner Rede verdient besonders vermerkt zu werden: Es sei eigentümlich für dieses Unternehmen, daß man seiner Wirkung keine Grenzen setze. Ist sonst ein Pensum zu erledigen, so wisse man nicht, wohin das Lernen einen hier führen würde. Man wolle sjeh allem öffnen. Nachdem dann noch für die Bünde Hermann Gerson (Karneradeu) und Walter Mecklenburg (Kadimah) gesprochen batten, hielt Max Mayer das Hauptre.'erat des Abends: ״Ueber das Bildungsproblem der jüdischen Jugend“. Er unterschied drei ürundsituationen: Die des vol.en jüdischen Lebens in Palästina, das in allen seinen Teilen und in seiner Sprache jüdisch ist, in der daher das ״jüdische“ Erziehungsproblem mit dem allgemeinen zusammenfällt, die Situation des östlichen Judentums, in dem sich zwar Leben und Judentum nicht mehr ganz decken, aber eine zwar stetig feringer werdende natürliche Bindung am Judentum voränden ist; und die für das deutsche Judentum gegebene Situation, die die geringsten objektiven Voraussetzungen zur Entfachung eines jüdischen Lebens hat. Aber trotz größter Schwierigkeiten und geringerer Aussichten auf Ergebnisse müsse das Mögliche angestrebt werden. Dazu sind gerade bei größerem Mangel an Voraussetzungen doppelte Willensenergien nötig. Die geforderte Hinwendung zum Jüdischen bedeutet keine Entfremdung von der Kultur, in der Welt leben — ein oft gemachter Einwand, im Gegenteil: die Vertiefung im Jüdischen macht uns zu unbefangeneren und daher wertvolleren Teilhabern an der Kultur unseres Lebensraumes. Zum Schluß wurde gemeinsam ein hebräisches Lied gesungen. Sp. * Die Schule hat ihre Tätigkeit in dem Gebäude Lützowstraße 16 begonnen. Von Montag bis Donnerstag und am Sonnabend finden zwischen 6 und 10 Uhr in mehre:en Räumen gleichzeitig Vorlesungen und Uebungen statt. Der gedruckte Arbeitsplan ist gratis von Herrn Heinrich Kuhn, Charlottenbürg, wallstr. SO, zu beziehen. Der Zentralverband jüdischer Handwerker Deutschlands veröffentlicht ein Expose für die Gründung eines W eltve r ban d es der jüdischen Handwerker zwecks Schaffung einer Gesamtvertretung der jüdischen Handwerker gegenüber den jüdischen Organisationen, Ausbau des Kredit- Wesens usw. Der Maler Jacob G o I d b 1 a 11, einstmals Professor an der Petersburger Kunstschule, ist in Wilna plötzlich gestorben. Briefe an die Redaktion Düsseldorf, den 26. Januar 1929. An die Redaktion der ״Jüd. Rundschau“, Berlin. Sehr geehrte Herren! Der ״Brlth-Truropeldor“ schickt Ihnen mit ״Tel-Chaj-Gruß" eine ״Berichtigung“. Dazu ist wohl interessant, daß Ben Gurion jüngst in einer öffentlichen Versammlung in Tel-Awiw festfestellt hat, daß Jabotinsky, der Führer und Gründer des ״Bsithrumpeldor“, zur Zeit der Verteidigung Tel-Chajs durch Trurapeldor und seine Chawerim für das Verlassen und die Nichtverteidigung Tef-Chajs eingetreten ist. Die;,Kapaj-Jedioth“ sagen mit Recht, daß Jabotinsky sich hier mit fremden Federn schmückt. Schalom Schlomoh Katzenstein. Eine persönliche Feier fand, wie uns aus N e w V 0 r k berichtet wird, Anfang Januar auf Veranlassung der Zionistischen Organisation Amerikas in New York für Abraham Goldb e r g statt, anläßlich des 25jährigen Jubiläums seiner journalistisehen Tätigkeit. Trotzdem etwa 500 Gaste bei dem Bankett, dessen Vorsitz Jacob Fishman führte, anwesend waren, gestaltete sich die Feier zu einer intimen und herzlichen Kundgebung zionistischer Kameradschaft. Toastmeister war Louis Lipski, der Goldbergs Werdegang schilderte: als einfacher Arbeiter machte er von der Werkstatt aus seine ersten schriftstellerischen Versuche in jiddischer Sprache, bis er vollständig sich dem öffentlichen Leben widmete und ein beliebter jiddischer Journalist und zionistischer Agitator wurde, der in der Zionistischen Organisation Amerikas verschiedene Aemter bekleidete, darunter das des Redakteurs des Parteiorgans ״Das jiddische Volk“. Lipski brachte schließlich die Grüße der Mitarbeiter zum Ausdruck. Nach ihm sprach noch eine große Zahl von Rednern, darunter Rev. Maslianski, Rüben Brainin, Morris Rothenberg, Schmarja Levin usw. Zürich. Am 23. Januar sprach in einer Versammlung vor geladenen Gästen, veranstaltet von der neutralen Keren Ha j es sod - Vereinigung in der Schweiz, Herr Dr. Victor Jacobsohn über den Zionismus im Zusammenhang mit völkerbundlichen Problemen. Auf die Anwesenden, unter denen sich auch einige namhafte nichtjüdische Universitätsprofessoren befanden, machten die Darlegungen Dr. Jacobsohns, der die wesentlichen Ziele unseres Aufbauwerkes mit der ihm eigenen Herzenswärme umriß, einen tiefen Eindruck. Das Publikum, dem zu Beginn des Abends zwei Akte aus dem neuen Palästinafilm gezeigt wurden, blieb auch nach dem Vortrag des Referenten vollzählig beisammen, um die anderen Teile des Films zu sehen. Es war eines Lobes über das Oezeigte. Die Veranstaltung wird heute in Basel wiederholt. nw. Vermischtes B.Z.V. Mittwoch, 30. Januar, abends 81/3 Öhr, B. Z. V. fm Logenhaus, Kleiststr. 10, Sch. Gorelik: ״Herzl in seinen Tagebüchern“. — Donnerstag, 31, Januar, abends 8•4 Uhr, im Sitzungssaal der Z. V. f. D., Meinekestr. 10, konstituierende Stizung der Vertreterversammlung der B. Z.V. Die Sitzung ist für die Mitglieder der B. Z. V. öffentlich. Berliner Jüdische Gemeinde. Die nächste Sitzung der Repräsentantenversammlung findet Donnerstag, den 31. Januar 1929, abends 7 Uhr präzise int Sitzungssaal, Oranienburger Straße 39IJ, statt. Auf der Tfge|frdg|nÄ steht.'u. *"die Wahl der Vorsitzenden und der Schriftführer, ferner Vorlagen betr. Bewilligung von Beiträgen a) für das Hebräisene Theater Habimah, 0) an die Jüdische Schulorganisation Polens in Warschau, c) an den Verein gesetzestreuer jüdischer Lehrer und Lehrerinnen zur Veranstaltung von Ferienfortbildungskursen, d) an das Pro Falascha-Komltee sowie die Vorläge betr. Uebernahme der Volksschule des jüdischen Schul- Vereins Rykesträße in Gemeindeverwaltung. Hilfsverein der Deutschen Juden. Im Betwal der Synagoge Kottbusser Ufer fand eine Versammlung zur Werbung für das Werk des Hilfsvereins der Deutsche□ Juden statt, dis zahlreich besucht war und sehr eindrucksvoll verlief. Es sprach zuerst Herr Hermann Möller, Vorsitzender des Bezjrkswohlfahrlsamtes Neukölln. Dann schilderte Hechtsanwalt Dr. Bileski, Mitglied des Goschiiftsführenden Ausschusses des Ililfsvereins der Deutschen Juden, die Holle, die der Hilfsvercin in dem jüdischen Hilfswerk vor und nach dem Kriege gespielt habe und erörterte die großen positiven Hilfs- und Aufbauautgaben des Hilfsvereins. Hierauf hielt Herr Dr. M. Wisnhnitjer. Generalsekretär der Deutschen Juden, einen Vortrag über die zahlreichen Arbeitsgebiete des Hilfsvereins in der Vor- und .Vaebkriegszeit und führte eine große Anzahl *von Lichtbildern vor. Weiter sprachen die Rabbiner Dr. Bleichrode und Dr. Kantorowsky sowie Herr Julius Lewy. Es wurde ein Komitee des Hilfsvereins gebildet. Jüdischer Schulverein. Private Volksschulen Fas anenstraße 79/80 und Rykesträße 53: A 0 m e I - düng schulpflichtiger Kinder für Ostern 1929 bei der Schulleiterin von Montag bis Freitag (für Fasanenstraße von, 12 bis 2 Uhr, für Rykesträße von 12 bis 1 Uhr). — Es wird gebeten, die Kinder persönlich vorzustellen und Ueburts* und Impfschein mitzubringen. Aerztliches Attest nicht erforderlich. Der ״Palestine and Egypt Lloyd“, das bekannte palästinensische Reisebüro, veranstaltet für Palästinatouristen mehrere Touren und Gesellschaftsreisen durch Palästina, Syrien und Aegypten. Nähere Auskünfte gibt der eben erschienene Prospekt, der bei den Agenturen der Gesellschaft zu haben ist. Mefnliart Maur wurde von Direktor Saltenburg für die Rolle des Philosophen in der Granowgky-Inszenierung von ״Bourgeois bleibt Bourgeois" dem Lessing-Thoater verpflichtet. ״Parza“־Ball. Am 3. Februar, ab 9 Uhr, findet in den Räumen des Logenhauses, Kleiststr. 10, der erste!,Porra“-K0stümb<111 in Form eines Ball-Pares statt. Der Erlös ist für den Hilfsverein für junge Kunst bestimmt. Die Ballmusik hat die Drei-Groschen-Kapelle der Levis Ruthband, die hiermit zum erstenmal auf einem Ball konzertiert, übernommen. Hebräische Lehranstalt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. בית מדרש רעברית שר ההפת היהודים בברייו• Wir reisen darauf hin, daß die Hebräische Lehranstalt Gelegenheit bietet. Erwachsenen und Schülern nach Maßgabe ihrer Vorkenntntue Förderung und Vertiefung im Hebräischen zu gewähren. Es bestehen augenblicklich 10 aufsteigende Klassen, dazu zu mehreren von ihnen Parallelklassen, im ganzen 30 Kurse, die zu verschiedenen Tageszeiten, auch in den späten Abendstunden abgohaltea werden, damit auch Berufstätigen die Möglichkeit gegeben wird, dem Studium des Habräischen obzuliegen. Für Schüler und Schülerinnen im Alter von 13—15 Jahren bestehen besondere Kurse, die zweimal wöchentlich nachmittags abgehalten werden. Der Unterricht findet im allgemeinen im Schulgebäude, Große Hamburger Str. 7נ, statt. Drei der bestehenden Klassen befinden sich jedoch im Westen der Stadt (Synagogen Fasanenstr. und Pestalozzistr.). Wir beabsichtigen nunmehr, in der, nächsten Zeit weitere Kurse im Westen einzurichten, darunter solche für Studenten, für jüngere Schüler u. a. m. Daher bitten wir Interessenten, ihre wünsche unter genauer Darlegung Ihrer Vorkenntnisse im Hebräischen baldmöglichst schriftlich an die Adresse des Leiters der Hebräischen Lehranstatt, Herrn N. Berggrün, Grunewald, Trabener Str. 2, zu äußern- Persönliche Auskunft erteilt dieser in seiner Sprechstundd* Montag bi! Donnerstag, 6,30—7,30 Uhr abends, in der Schule, Große Hamburger Str. 37. (Tel.: Brabant 501, nachm. 2—3). Die ״Vereinigung für die Interessen der Alten Synagoge“ veranstaltet §m Donnerstag, dem 31. cL M., emen Vortragsabend, Beglnri pünktlich 8 Uhr,״ Rosenstr. 2—4. Herr Rabbiner Dr. Max Wiener spricht über das Thema: ״Reifgiosc Persönlichkeiten im Judentum des 19. Jahrhunderts“. Die Besucher und Besucherinnen der ״Alten Synagoge“ sowie Gäste sind willkommen. Die ״Vereinigung für die Interessen der Alten Synagoge“ gibt bekannt, daß die Feier der Amtseinführung des Herrn Rabbiner Dr. Freimann aus Posen am Freitag, dem 1. Februar, nachm. 4y» Uhr, in der ״Alten Synagoge“ stattfindet r Statt Karten Eva Aschner * Erich Noö Verlobt« \־־ fUtfbar La&ge«trefi» 1 Troppen Tschecb 08' ew&kei r Heinrich Schönberg Lina Schönberg geh. Horn Vermahlte Berlin - Karlshorst z. Zt. auf Reisen Am 23. ds. Mts. verschied sanft meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Sophie Haierczik geh. Saalfaid im 73. Jahre ihres Lebens und im 50. Jahre ihrer Ehe. & Majerczlk Dr.־ Ing. W. Majerczlk Felix Majerczlk Else Majerczik geh. Scheyer Irene und Theodor Majerczlk Berlin und Charlottenburg, den 27. Januar 1929. Die Beerdigung hat bereits stattgefunden. Es wird gebeten, von Kondolenzbesuchen abzusehen. Ich habe oiich io Frankfurt a. M. aJ* Rechtsanwalt niedergelassen. Meine Büroräume befinden Zell 115 (gegenüber der Hauptpost). r.iif.M Dr.fnr. Herbert Slranss 1\ Hansa 5850 Rechtsanwalt Das Archiv der Zionistischen Organisation bleibt in der Zeit vom 1. Februar bis 31. Mars 1939 geschlossen. für die gesamte Benutzung durch Außenstehende Trinkt LYONS’ TEE HBohste Au.gi.blgk.lt U.b.rall zu haben. Lyons-T ee - Import Juttke & Spiecker, Klosterstraße 75 Telephon: Kuptorgreban 4408 Hebräische Kindergärtnerin tpogTidhst Palästinenserin, die in der Bag0 *8*י c'0c° bebriieeben Kind ««׳garten einzuriebtaa und zu leiten, außerdem die Fähigkeit besitzt» Kindern und Erwachsenen hebräischen Unterricht tu ertei'en, wird eine Großstadt in Westdeutschland per 1. ApriL gembt Geeignete Bewerberinnen wollen sich mit Aufgabe von Referenzen und Zeugnisabschriften melden bei der B. V.V.D., Berlin W 15. Meinekestr. 10. 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Februar Gau Deutsches Theater Verbrecher Kammerspleic Soeben erschiene n Memüdie Olympia Theater am Sdtiff baaerdamm Die Drelgroecheaoper Theater dm Westens Friedariks Theater tn der ffonlddrützer Strafte Revolte lm Frais hau gehaas ffotnödlenhans Das Geld aal dar Stral. Berliner Theater Dralmul Hochc.it Tribüne bis 31. Januar X. Y, Z. eb 1. Februar Barr aad Frau Sausdeo Lessind-Theater Katharina Kala Grolles Sdiaaspielhaas Casanova Renaissance ־ Th eaf er Das grolle A. B. C. tieiropol'Theater Diu laetige Witwe Deutsches Hllnstiertheater Dur Zinker meines Theater Dur Dlckkupl Nenes Theater am Zoe bia 29. Januar lV01flt<Waa?Wirfa*ir*U*! ab SD. Januar Käslgilohlaapt Theater ln der Behrenstrafte An wie •lae Kirchenmaus Theater am BMowplatz bi» 31. Januar Omm Midi au der Vomtftlft 1. Februar DI« Bergbahn Lastspielbaas Weekend Im Parodie■ Pianos, Hüfiel Grote Ausweb! Bechsteln, Blfithner,!hoch, Sleiuway u. a. Markeninatrumeate Merer fr Co. Bruemeostr, 191, 1 Etage am Kooeatbaler Platz. r8!iz8mna9 gsstantt Verantwortlicher Redakteurt Dr Siegfried Kanowitz, Berlin N. Verlag jüdische Rusdsehaa Gn*.b. H., Berlin W 15. Verantwortlich tür den IpserahsotcU R. Sag al, Berlin Witmeradort, Au־.-Verw Jüdin(** Run dachen G. m. b. H., Berlin W15, Manakestr. 10 Drude 500 Siegfried Sebfrimm. Boriie ״ Seboeeberg