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Jüdische Rundschau · 1929-01-25 · Heft 7 (25.1.1929) · page 7

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXIV (1929)
Issue
Heft 7 (25.1.1929)
Date
1929-01-25
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Nr. 7, 25.U92S» JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 45 Hebräische Lehranstalt der Jüdische« Gemeinde m Berlin. בית מדרש מברית של החלה היהודים בברליו• Wir weises darauf t», d«ß die Hebräische Lehnndelt Gelegenheit hieiM, Erwachsenen und SehöWo **4 Msßpbe ihrer Vozienntoisse Förderung und Vertiefung «fl» Hebräischen m pwtium. &!*stehen augenblicklich io ftti&teigendo Klassen, 4(Uu zu aioHrefQii voo IJiiien farallolklasseo, im gaoeea *0 Kurte, die x® •erschiMeneo Tsgeszeiten, »uch in den späten Abendstunden afagebelten werden, damit auch EcruFsUiJigen die Möglichkeit gegeben wird, dent btxtdttxm des Be- Mischen obzuliegen. Für Schaler und Schübrumeu im Alter von 13—15 Jahren bestehen besondere Kurt«, die Dmiul wöchentlich iiacJirnittag• «bgehelten werden• Der Unterricht findet im allgemeinen im Schulgebäude, Große Hamburger Str. »7, statt. Drei dar hegtelirode» Klasse» befinden *ich jedoch im Wetten der Stadt (Svnagageo Fa*«0enslr. und Pesta 19arj»tr.), Wir beabsichtigen nunmehr, ln der niefasten Zelt weitere Kurse Im Westen einzurichten, darunter solche für Studenten, für {fingere Schüler 11. a. *n. Daher bitten wir Interessenten, Ihre Wünsche unter genauer Mrtegung Ihrer Vorkenntnisse im HcbrSischen baldmöglichst schriftlich an die Adresse des Leiters der HebrBlscfien L*Swanstalt, Herrn M. Berggrfln, Grunewald, Trahener Str. 2, zu äußern. Persönliche Auskunft erteilt dieser in •einer Sprechstunde, Montag bis Donnerstag, 6,30—7,10 Uhr abends, in dar Schub, Große Hamburger Str. 37, (Tel.: Brabant 501, nachm. 3—3). Vermischtes Vortrag Gorellk über Hand. Am Mittwoch, dom So. 4■ M״ wird unser Mitarbeiter, Herr Sch. Gorelik, int Rahmen der B, Z. V, im Logenhaua, Kieiststraße 10, «inen Vortrag flbsr Herd in seinen Tagebüchern halten. Wie die Ankündigung verspricht, wird Gorelik »ich nicht mit einer politischen Analyse begnügen, sondern vor alle» die naentchhcho Seite der Herrischen Entwicklung, mm Erwache« au» jüdischer Ahnungslosigkeit nur genanntesten jüdischen Aktivität, seinen auaivollen inneren Kampf «ad seine menschliche Größe dar* teilen. Mao kann den Ausführungen Goroliks, der mit ,den» feinsinnigen Empfinden des einfühlenrlen Reetenkeimers und mit dichterisch/em TiefMkk 941 den Gegenstand herangeht, mit großen Erwartungen a&lgegensebon. (Nähere« 0, Inserat.) Literarischer Tee* W4fera®d dar Berfiner Palliare- Woche findet in den Räumen des Demokratischen Clubs, Viktoria- Straße 34. ein Literarischer Tee statt, io dessen Verlauf Herr Pall iure in französischer Sprach« eine CunfAreuc« über eia jüducMitorarisches Thema halten wird. Veranstsfasr sind die Firmen Marion da livi» und der Well-Verfaß, der Palheres Hauptwerk ״Das aab«• kannte Heiligtu w" in deutscher Sprache fcarausgebracht hat. — Kartei» H 3,—• RM. inkl. Teegodsck hei Wertheim, Leipziger Straße und Tsswittrieastraß•, bei Bote und Rock desgl. sowie hoi dar Buch- Handlung Maison du Uwe, Passauer Stzsße 3rp» ,(Bavaria 3020). Die Palästina-Gesellschaftsreise des ÜUsmcbi» die von uns schon *ngekfisdifft wutde, mußte verschoben werden und beginnt n# d*r Abreise von Triest sag 9. Mai und endet nah der Ankunft in Marseille am 6. fa*. Die Preise betragen III. Klasse Schilf, II. Klasse Bahn £ 45.—; II. Klasse Schiff, II. Klaas« Bahn £ 59—. Wehere Auskünfte erteilt das Sehretarlat des Misrachi, Berlin N 54, Weinmosterstr. IS, Charlotte Bret&cil liest Dienstag, 5. Februar, 20 Uhr, im Grünen Saal (Meistersaal), Köthcew Straß# Ü8» Novelte» *»# Werfel, blitz, Hirsch, Haußmann, Wiüs und Raßmaan. Eugenia Heilhrunn-Lopez, di* geschürt# Sängerin und Ge- *HjCTdwngjwifl» wird am Sonnabend, etwa 26. Januar, •I» kßnstlertasbeo Teil de» Wohl tetigkeitebetlos der ztalisniacbe» ■ Kdoni* der PHlhtwiw»«»« «aitwirissn.• . ■•■ .־ .-' Schalotn-Aleichem-Klub. Sonnabend, den 26. Januar, findet irn Stfcalom-AMchem - Kl u b, Klerirtstraße 9, ein Vortrag von J. Lettschinsky statt, der in» besonderen Aufträge des ״Vorwärt»“ New York und Rumänien hereisU, Aber da» Thema? ״Rumänien nedh der .pohtischen Umwijbswg״» Beginn 9 Uhr abends. Jüdischer Siudentenverein. I« Rahmen «ner Veranstaltung des Jüdischen Stadenten-verein# Berlin sprach Dr. So low eit- ‘ tcliik am vorigen Sonnabend vor einem zahlreichen Auditorium studierender Jugend ßber die jetzige Lage der zionistischen Bewegung. Er hob hervor, daß das jüdische Volk, trotzdem cs 2000 Jahre unterjocht war, »»der an •einer Schlagkraft, sedi von der Stärke seines Geistes eiagefafißt hat. Bin Beweis dafür sm die Schaffung ' einer neuen Kultur in hebräischer Sprache, m k«ne»w«g» nur •19 Resultat einer 7-jährigcn zionistischen Tätigkeit betrachtet werden kann. Zur Kolonjaateonaaifaeit äheraebmd, "de* der Referent auf das Anwachsen der Ausgaben und uu di» dadurch entstandenen finanzielten Schwierigkeiten hin. Zur IJeihtaschaffung der kolossalen Mittel muß eine nationale Bewegung entfaltet werden. Daher ent-!örlit die Frag« der Iimtuziebung der nicblzionistischen Massen. ־ prn Opposition, als demm Vertreter der Referent *uftritt, ,ist der .'Icinung, daß die KolaniaatiaeMfh^t bloß eine Trifarseheinung lies gesamte» jüdischen Problem* 04 und nur ah solche gelöst werden kann. Ein*" Gefahr für den Aufbau Palästina• müsse »intrelen, wenn dio Führung au« den Händen der aoeistiscbca Partei, die w.-ihrrnd ihrer itejäbrige• Tätigkeit die Fähiehrit und Hingabe zur Sache bewiesen hat, genommen würde. Kur im engen An- Schluß an die Massen, getragen von nationalen und sozialen Ideen, kotmo die Aufbauarbeit crfotgmd» fortgesetzt werdao. Rieht persön hohes Wohl des Knzelaen, aondem das Bewußt•«■ der orgaruschen Notwendigkeit der jüdischen Maasen als Gutes *olle als Leitmotiv hei der KoloBisationsaiheit gelten. Qu» Stellring als Jfi'vish Agency darf die Zionistische OrguüsstMa unter keinen Umst inden preisgeben. Der Referent schloß seinen Vortrag mit einer schärfen Kampfansage gegen «die nichtzionistisch«» und assimiktorischen Bestrebungen. Dem Vortrag schloß sieh ein« lebhafte Diskussion an, in der u, m. auch Herr Dr. Kliaoff ergänzende Mitteilungen machte. Arbeitsgemeinschaft der Jüdischen Arbeitsnachweise. Jugendliche, die zu Ostern die Schule verlassen, melden sich zweckwaßig schon jetzt wegen Lehrstellen bei der Jüdischen Berufsberaiung um! Lehrblcllenvermittlung. Wir «rtsilai Rat im all«»!«rufsfragen Jugendlicher und vermitteln Lehrstellen in alle Berufe. Besondere Berücksichtigung findet die Vermittlung sabbstfreier bltUcn, Sprechstunden: Für Knaben: Dienstags und Freitags von io bis 1 Uhr. Für Mädchen: Montags und Mittwoch« von 10 hu 1 Uhr. Für diejenigen, die noch nicht von der Schul« abgegangen sind, haben wir Aachmitiagssprechsiunden *ingerichtet, und zwar. Für Knaben: Dienstag» «na Donnerstage von 3—4 Uhr. Für Mädchen: Montags und Mittwochs von 3—4 Uhr. — Arbeit»- gemeinschaft der Jüdischen Arbeitsnachweise, Berlin N״ August- »traß« *7״ j*l. Amt Nord«» 7085—7087 und g!30. Die Vereinigung fttr die Interessen der Alten Symfoge veranstalt« am Sonnabend, dem 26. d. M-, «beads pOnklicb 8U&, Besenstraß« 2/4. eine ,,Chamischo-Öisor-Fe»«r". Redner Herr Rahb. rr *®1י *prkht zugleich üb«־ das Thema: ״Lessing in jüdischem blick'־. Die Besucher und Besucherinnen der ״Alten Synagoge' sowie Gäste sind willkommen. Verein ehemaliger Schiller der Uppmaitfl Tauss-Schtile. »onnabend, den 26. d. M., abends 8 Uhr, Jostystraß« 4. Vortrag des Der״» Dr. med. M. Reiche: ״Dis Hygiene des UgÜchen Lehms“. Geselliger Teil. Gäste vrilllonrucn. Der Ulanower \V0!1;t'a..lfikePsvere!n veranstaltet in* Sonnabond, dem 2. Februar 1939, abend» 8 Uhr, in Gerecht• Festesten, . u Königsgrahen 2, das 1. Stiftung• feat mit Tan*. Ehuritt t,— M. «AI. Steuer. Karten an dar Abendkassa zu bähen. BERLINER KALENDER iüal Sonnabend, 26. Januar, 8y* Uhr abends, Jugendheim, Neu« Könlgstr. 5/6, Dr. Ernst Mechner: ״Du Neujahrsfest der Bäume“, Vortrag mit neuen Lichtbildern aus Palästina. י'111 KILL Sonntag, 27, Januar, ID/! Uhr, FHnj-Matinee, Kant-LtchUpkle, Kantstr. 54, ״FRÜHLING IN PALÄSTINA«, Redner: Dr. EmitMechner. Horden Dienstag, 29. Januar, abends 8»/s Uhr, in der Konditorei Weber, Rosenstr. 18. Öffentlicher Vortrag von Chawer Lekus: ״Ost und West“ (Differenten und ihre Synthese). Einleitende Worte: James Bendersky. Mittwoch, 30. Januar, abend« 8y* Uhr, B. Z, V., im Logenhaus, Kleiststr. 10. Sch. Gorelik: ״Herzl in seinen Tagebüchern«. B.Z.V. Donnerstag, 31• Januar, abends 8>/9 Uhr, im Sitttttigitaal der Z. V. f. D., Meinekestr. 10, Konstituierende Sitzung der Vertreter• Versammlung der B. Z. V. Die Sitzung ist für die Mitglieder der B. Z. V. öffentlich. K.FLL Sonntag, 3. Februar, 11 y* Uhr, Film-Matinee, Luteea-Theater, Reichenbergcer Str. 34/36. ״FRÜHLING IN PALÄSTINA“, Redner: Dr. Alfred Klee. U.J.V. Sonnabend, 26. Januar, abends 81/* Uhr, Ost■ jüdischer Studentenverein in der Arülleriestr. 6. K1 i n o f f: ״Ist der Zionismus noch heute ein« Lösung der J udeof rage« (Autonomismus, Kommunismus, Zionismus). Jeden Mittwoch In den Räumen des K. J. V., Bleibtrtustr. 50, Klubabend, zu dem besonders auch die Alten Herren eingeladen sind. Oekonontie ist vorhanden. 1 flectialiiz Sonnabend, 25. Januar, abends %% Uhr, bei Peretz, Gr. Prlsldentenstr. 2, Zusammenkunft. Tagesordnung: Bericht des neuen WaatL Dtskussion über die zukünftige Arbeit der Berliner Ortsgruppe. Jüdische Gemeinde. Freitag, dee 35. Januar, abends 4A5 Uhr; Synagoge Fasäneastraß»: 6,30 War (Mincha 4,45 Uhr). Predigt: Synagoge Fasanenstraßes Dr. GaUiner; Predigt: Synagoge Friedens* lempel: Dr. Bergmann,'!1. Al*mlgotlo«dionst: 6/k» Uhr Synagoga Levstrinatraße: Dr- Lewko»wit*. Sonnabwd, den 36. Januar, morgens (,Sabb. Schira^, Synagogen mit altem Ritus nad Alterversorgungssnstalten: 9 Uhr: Frühgottesdienst: Synagoge Rykostraße: 7 Uhr; Synagogen mal neuem Ritus (außer Synagoge Friedenstempel) 7R0 Uhr; Hauptgottesdienst: 10 Uhr. Predigten: Alte Synagoge: Dr. Freier; Syn. Kaisorstraße: Dr. Wiesel; Synagoge Rviestraße: Dr VVcyl; Syn. Pestalozzistraße: Dr. E. Levy; Synagoge Kottbusser Ufer: Dr. Bleicljrode: Reue Synagoge: Dr. ßlumenihal; Synagoga Lützowstraßo: Dr. Wiener. Schrifterklärung: Synagoge Münchener Straße: Dr. Arthur Levy. Jugendgottesdienst: 4,30 Uhr; Synagoge Münchener Straße: Dr. Arthur Lavy. Sahhatausgang: 5,35 Uhr. Gottesdienst m den Wochentagen, abend«, in allen Synagogen: 5 Uhr; morgens: Synagogen mit altem Ritus (außer Synagogo Pcstalozzlstra⪙ 7 Uhr; Synagoge Pestalozzistraße und Synagogen mit neuem Ritus: 7,30 Uhr. Briefkasten der Redaktion ff. IC, Berlin. Sie macbai uas aufmerksam auf einen Berieht über eine Chamikkah-Feier der Reformgemeinde, worin es heißt: ״ . . . hielt unser Prediger Herr Dr. Rosenthal die Festpredigt, die van der religiösen und nationalen Bedeutu n g der MakkabSerkämpfe handelte, und die in einem Mahn• wort an unsere Jugend ausklang, in der Liebe zur jüdischen Religion und zum deutschen Vaterland nie wankend zu werden.“ — Wir sind gewiß für Liebe zum Vaterland, aber ob aus der ״nationalen Bedeutung“ der Makkabäerkämpfe sich nicht weniger banale Ermahnungen mit mehr Logik ergeben? KongreShesitehor. Die Nachricht der ״Voss. Ztg.“, daß der 16. Kongreß In Zürich stattfinden wird, geht offenbar zurück auf eine inzwischen dementierte Meldung der ״Neuen Zürieh er Zeitung“, ln Wahrheit ist von der Exekutive noch keine Entscheidung über den Tagungsort des Kongresses getroffen worden, was natürlich nicht ausschließt, daß die Wahl auf Zürich fällt Voreilige Gerüchte erschweren nur die Verhandlungen der Exekutive mit den Saalbesitzern, Geschäftliche Miltelloogen Unseren Lesern wird das Caff Kutschera, ChariOttenburg, Bismarckstraße 109, am Schlllertheater. bestens empfohlen; sämtliche in- und ausländische Zeitungen. Wir machen unsere Leser auf das heutige Inserat dar Buchhandlung Rubin Maß, Berlin-€h«rk>ttenburg, über die neue Ausgäbe de« falmud in deutscher Liebersetzung nufmerksam. Ke Anschaffung dieses wichtigen Werkes wird durch besonders günstige Lieferungsbedingungen der genannt«» Buchhandlung müglieh gemacht. Immer mehr bricht sich dis Erkenntnis Bahn, daß für die Ge- »undbeft der Aufenthalt in frischer Luft im Winter mindestens so zuträglich ist wie im Sommer. Oberhof L Th., 835 m fl. d. M., an der Hauptstrecke Berlin—Stuttgart gelegen, bietet alle Möglichkeilen zur Ausübung des Wintersportes. Aber auch demjenigen, der keinen Sport treibt, ist in den herrlichen, geebneten Waldwegen Gelegenheit gegeben, in Sonne und Schnee Spaziergänge zu machen. Das Hotel Bl u m, einziges jüdisches Hotel in Thüringen, hat seine Preise ermäßigt und bietet bei erstklassiger Verpflegung gemfltlichen Aufenthalt. Zur Ucbernahroe von Haas- und Leibwäsche sowie Gardinen und HerremtBrkwäsche empfiehlt sich die seit 1906 bestehende Wäscherei ״N 0 r d t e r o", Berlin N 58, Duackerstzaße 68. (Siehe auch heutiges ioserat.) MAINAU I wCEtVWApanü Kreis Litauen. Auf der allgemeinen Konferenz des P&- nistiichen Landesverbandes Litauen ist der Makkabi Litauen zum erstenmal mit einer eigenen Makkabi-Liste aufgetreten. Es ist ihm gelungen, 12 Mandate zu erringen, im Sommer findet die erste litauische Makkabi-Olympiade statt; die flötigen Vorbereitungen sind bereits elngeieltet. Kreis Tschechoslowakei. Am 30. Juni 1929 findet ln Mlhrisch-Ostrau ein Turn- und Sportfest des tschechischen Kreise* statt Einen großen Erfolg konnten unsere Freunde in der Tschechoslowakei für sich buchen, indem sie die Meisterschaft der tschechoslowakischen Republik im Wasserpolo durch de« Hagibor in Prag erringen konnten. Von dem tschechoslowakU sehen Kreis sind für den Makkabi Jerusalem eine große Menge von Turngeräten abgeschickt worden. Deutscher Kreis Bezirkstagun! der westdeutschen Makksblvereine auf der Freusburg. Anläßlich der •Urkbesuchten Wintertreffshrt der westdeutschen nfakksbiureine fand gleichzeitig eine Bezlrkstegung statt, auf der die einzelnen Vereine über ihre Arbeit sprachen. Aus dem sportlichen Bericht ersahen wir, daß sich sportliche und geistige Arbeit durchaus vereinigen Iessen, wenn tatkrältige Führer nseb gutüberlegtem System vergehen. Di« sportlichen Leistungen der Kölner sind vollauf befriedigend, ebenso ihre Arbeit auf geistigem Gebiet. Köln versuchte die geistige Arbeit im Verein durch Gruppen- Bildung zu heben. In den Jungens-Jugendgruppen sind ungefähr 15 bis 20 gleichaltrige Jungem zusammengefaßt, deren Interessen auch auf gleichem Gebiet liegen. Die eine Gruppe z. ßlegt den größten Wert auf Singen, alles andere kommt erst in zweiter Linie; der zweite Zug macht lieber Heimabende und unterhält sich über aktuelle Fragen des jüdischst» und nicbtjüdisclisn Lebens; eine dritte Gruppe stellt den Sport und Fahrten an die Spitze ihrer Arbeit.' Gerade dadurch, daß sich oft die Meinungen und Ansichten d«r einzelnen Gruppen gegen überstellen, florieren die Züge auf* liest•. Allerdings weraon die Züge •uch von guten Führern geleitet, die es verstehen, auch auf die W’ünsehe und die Fragen einzelner einrugehen. Dagegen ist bei der Mädclienabteilung der Kölner eine leichte Krise, die •icb dahin zeigt, daß das Kameradschaftsgefflhl zwischen dm «ן- und igjährigen und den 14- und iSjähriees Mädels nachläßt. Besonders bemerkenswert ist, daß fast alle ln eigenen B. K.» Kursen hebräisch lernen. Jeder Kurs hat zirka 15 Teilnehmer h!w, Teilnehmerinnen. In Ober hausen ist die Arbeit unter Hin* Baums Leitung gut. Der noch junge Verein hat •ebne lirk* 55 ״brauchbare“ Mitglieder. Werbeveranslaltungen, Verträge «tw, wurden öfters und mit gutem Erfolg aufgezogen. -» Der erst •in Jahr bestehende Remscheider Bar Kochba wird von Köln UM tatkräftig unterstützt. Ein älterer Führer fährt jede Woche nach Romscheid und hält dort Heimabende ab. —• Frankfurt bericb» tote über sportliche und geistige Arbeit, verhehlte auch nicht, daß der richtige Zusammenliall vorläufig noch fehlt. Die falschen Berichte, die durch die bekannten Artikel ira Hamburger Familienblatt im Umlauf waren, konnten vollständig zertlreui werden. — Das Br» f”‘ ' ” ,"'‘"'יי Man hofh durch die Zentralisierung der Arbeit der Rheinische» Bünde in Oherhsusen di# Lag* noch m verbessern und die einzelnen. Vereine zu stärken. Der Bezirksleitung gehören an; Carl C.V.ti'Bit Ham Baum, Ober hausen, R. Teitler, Köln; »1» Schrift» führor 0. Rothkopf, Köln. — Oskar Kur* von» Makkabi* Präsidium schloß die Tagung. Bar Kochba, Berlin: Magdeburger Hallensportfest. Die Kampfmannschaft des Bar Kochba, Berlin bat ztn» Hallensportfest in Magdeburg eine Einladung bekommen und hat für folgende Konkurrenzen ihre Meldung abgegeben: Im 50-m-Lauf werden Gerber, Lewin und Kurz an den Start gehen, die u. a. auf den deutschen Turnermeister Lämmer» treffen. Katz, Eger und Bergmann sind für das 1000-m-Laufen gemeldet. Außerdem startet der Rar Kochba in der 3x!ooo-m-Staffel gegen die hotten deutschen Vereine. H. E. Die Kammermusik-Vereinigung des Bar Kochba voranstallet am Sonntag, dem 37. Januar, um 2/*ד׳ Uhr, in der Kunstkamraer, Leipziger Straße 26, ihr erstes Konzert der diesjährige» Saison in Form eines Schubertabends. Außer verschiedenen Darbietungen, ausgeführt von den Mitgliedern der Kammermusik- Vereinigung, hat Frau Lilly Droyfuß freundlicherweise ihr Er« scheinen zu gesagt und wird mehrere Lieder zum Vortrag bringen. Bar Kochba, Lübeck. Am Sonntag, dem 13. Januar, feierte der Bar Kochba, Lübeck, »ein zweijähriges Stiftunps* fest. Das Schauturnen am Morgen fand reichen Beifall beim Publikum. Man zeigte Freiübungen, Damengymnastik, lustige Bodenübungen der Jüngsten, Riegenturnen am Reck und Barren und Medizinhallspiel. Musterriegen an Reck und Barren, verstärkt durch einige Hamburger Turnbrüder, zeigten ausgezeichnete Leistungen. Der Nachmittag führte die Hamburger und Lübecker Bar Kochbaner zu zwanglosem Beisammensein zusammen. Am Abend hielt Turnbruder Dr. Marx, Hamburg, einen einleitende!» Vortrag über das Thema? ״Entwicklung der jüdischen Turn geschieht«.“ Nach dem Vorträge folgten Eltern und Jugend noch weiter den abwechslungs• reichen Vorführungen. Eine besondere Ehrung ließ man Tumbruuer M. Lanzkron, Hamburg, zuteil werden, der zwei Jahre lang schon das Turnen des Lübecker Bar Kochba leitet. K.M. Bar Kochba, München- Nach einer längeren spielfreien Pause beginnen wieder harte Kämpfe. Wir haben unsere erste Mannschaft zur Teilnahme an den Spielen um den süddeutschen Handballpokal gemeldet, welche an unsere Spieler die größten Anforderungen stellen. Um nicht gegen spielstarke Gegner untrainiert anlrcten zu müssen, findet Sonntag Vormittag um 10 Uhr auf dem Sportplatz an der Säbener Straße ein Trainingsspiel von zwei Mannschäften statt, an dem alle Aufgestellten teilnehme« müssen. |>i«■ Spieler haben sowohl ihren blauen als auch weißen Dreß mitzubringen. Turnbruder Leo Fleischer, der bis anfangs Februar von hier abwesend sein wird, wird durch Oskar Gröbl, llolhmundslr. 8, vertreten. — Wir machen darauf aufmerksam, daß des behauturne n am 24■ März 1939, in der Halle das Turnverein» München 1860, stattfindet. Es iit nun Pflicht aller Mitglieder, den Uebungsabendeu restlos beizuwohnen, da bereits mit den Hebungen begonnen wurde. — Das für den 3. Februar, nachmittags, vorgesehene Kindern»aakenfest mußte aus technischen Gründen auf Purim verschoben werden. — Das Ereignis für alle Bar Kochbaner und deren Familienangehörigen, sowie für Münchener Juden wird der diesjährige Maskenball des jüdischen Turn- und Sportvereins Bar Kochba. In früheren Jahren ist dar Bar Kochba mit dem Motto ,Jahrmarkt in Tel-Awiw' an die Oeffcnllichkeil getreten. Paiasiina-firundlonds (Keren Haiessod) l v Berlin W 15, Meinekestraße 10. Bankkonto: Darmstädter und Nationalbank, Depos.-Ka*»e 59, Kurfürstendamm 52. Postscheckkonto: Berlin Nr. 104951.

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