Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXIV (1929)
- Issue
- Heft 6 (22.1.1929)
- Date
- 1929-01-22
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 38 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 8. 22.1.!929 Gesamfffldlsche Aalgaben Brief aus München. Die Münchener Zionistische Ortsgruppe und der Oesamtausschuß der Ostjuden veranstalteten am 9• Januar einen Vortragsabend, an dem Herr Moses Wald• mann über das Thema ״Gesamtjüdische Aufgaben, Rückblick auf die Nachkriegszeit“ referierte. Herr Waldmann führte aus, daß der Weltkrieg als das grüßte Ereignis unserer Zeit meinem Punkt eine riesige Bedeutung für die Situation des Judentums gewonnen habe. Er habe das Nationalitätennroblem, wenn auch nicht praktisch, so doch theoretisch vollkommen gelöst. Die Juden wurden als gleichberechtigte Nation in den Kreis der Völker aufgenommen. Wie im Jahre 1848 die individuelle Gleichberechtigung, so haben sie 1918 die nationale in Gestalt der Minderheitenrechte gewährt bekommen, beidesmal allerdings nur auf dem Papier. Und darüber noch hinausgehend hat das Judentum in der Balfour-Deklaration sozusagen eine Adresse bekommen. Zum erstenmal sind die Juden in der ganzen Welt im Besitz der bürgerlichen Gleichberechtigung und als Nation offiziell anerkannt. Das Fazit der letzten Jahre zeigt noch eine erfreuliche Tatsache auf: Das Gefühl der Verbundenheit des Weltjudentums hat sich in allen Ländern in hohem Maße gesteigert. Das Judentum hört nicht mehr an der Landesgrenze auf. Groß sind besonders die Anstrengungen auf dem Gebiet der jüdischen Welthilfe. In den letzten zehn Jahren hat die Weltjudenheit für jüdische Zwecke 3 Milliarden Mark aufgebracht, vornehmlich in Form der Verwandtenunterstützung in Osteuropa, für die Zwecke des Joint, des Hias, des Emigdirekt und für Palästina. Die Organisation des Judentums im Dienste des Oesamtjudentums hat große Fortschritte gemacht. Alle diese Tatsachen sind sicher sehr erfreulich und durchaus positiv zu werten, untersucht man aber den Effekt all dieser unglaublichen Mühen und Opfer, so muß man leider feststellen, daß der E r f o 1 g in gar keinem Verhältnis zu den aufgewandten Mitteln steht. Es ist so gut wie gar nichts erreicht worden. In Litauen sind die nationalen Rechte, die die Juden erlangt hatten, wieder verloren gegangen, in Polen ebenso, trotz der Verbriefung durch den Völkerbund. Die materielle Not im Osten dauert an, die Unterstützungen sind durch ein Steuersystem, das Juden besonders belastet, verzehrt worden. Die faktische Assimilation schreitet überall unaufhaltsam fort. Gegen sie hilft kein Emigdirekt und kein Landesverband. Gewiß sind alle diese Gegenwartsaufgaben dringlich, sie müssen getan werden, aber man muß sich auch über ihre Grenzen klar sein. Ueberall wird hier ״Kriegswirtschaft“ getrieben, die mit größten Kosten nur den kleinsten Effekt hervorbringt. Von allen gesamtjüdischen Aufgaben ist nur eine nicht mit diesem unbefriedigenden Resultat durchgeführt worden, und das ist der Palästinaaufbau. Palästina verschafft uns heute die Weltgeltung, die die Assimilanten auf ihrem Wege nicht erreichen konnten. Gegenüber der Tatsache eines Pro- Palästina-Komitees, dem nichtjüdische Staatsmänner angehören, verliert jede assimilatorische Bestrebung, die darauf gerichtet ist, möglichst kein Aufsehen zu erregen, ihren Sinn. Auch das allgemein-jüdische Bewußtsein hat Palästina als Tatsache in sich aufgenommen. Das Gesamtjüdentum fühlt sich verantwortlich für Palästina. Der Palästinaaufbau ist zu einer Angelegenheit geworden, die über den jüdischen Parteien steht. Er ist wieder zu einem Volksaxiom geworden. Die Tragik des Juden, ein Doppelleben in einer jüdischen und in einer nicht- Jüdischen Welt zu leben, verbunden mit der Tatsache unaufhaltbaren Substanzverlustes, existiert nur in Paläs'ina nicht, denn SSft lebt man nur in einer jüdischen Welt. Darum ist heute Palästina niemandem mehr gleichgültig, nicht uns und nicht unseren Gegnern. Und weil Palästina aus einer zionistischen zu einer gesamtjüdischen Aufgabe geworden ist, ist es an der Zeit, den Oedanken der Jewish Agency in die Praxis um zusetzen. Eine Verwässerung des Zionismus braucht die Beteiligung der Nichtzionisten am Palästinaaufbau durchaus nicht mit sich zu bringen, denn Palästinas Eigenleben ist demgegenüber viel zu stark. Auch die Zionistische Organisation verliert nicht ihre Aufgabe, denn sie hat zwar nicht mehr allein die Mittel, wohl aber die Menschen zu stellen. Wenn aber der Kreis der gesamtjüdischen Aufgaben im Gallith überhaupt einen Sinn erhalten soll, so ist dies nur mög-!ich, wenn man dabei den Palästinaaufbau berücksichtigt. Nur er kann dem Golus einen Sinn geben, die gesamtjüdischen Aufgaben sinnvoll machen. Herr Waldmann erntete für seine überaus lebhaften und materialreichen Ausführungen den herzlichen Beifall der Anwesenden, der ihm nach einer außerordentlich geschickten und treffenden Antwort auf Bedenken eines Anhängers der ״jiddisehen Kultur“ von neuem zuteil wurde. K. N. Duisburg. Am Dicnsfsg, dem 8. Januar, sprach in der Jüdischsozialdemokratischen Arbeiterorganisation ״Poale Zion" der Generalsekretär des Zentralkomitees der ״Poale Zion“, Herr Eisenstadt, über das Thema ״Arbeiterbewegung und Zionismus“. Verbaad der Osljndea Der Verband der Ostjuden hat auf seiner Reichskonferenz, über die wir bereits berichtet haben, eine Reihe von Re solutionen angenommen, von denen wir folgende hervorheben: Die Reichskonferenz erklärte die systematische KuIt u r ar be i t für eine der wichtigsten Aufgaben des Verbandes, und zwar insbesondere Errichtung hebräischer und jiddischer Unterrichtskurse, Veranstaltung von Vorträgen, Errichtung jüdischer Lesehallen und Bibliotheken und Verbreitung jüdischer Bücher zu ermäßigten Preisen. Ferner richtet die Konferenz an die jüdischen Gemeinden den Appell, die bestehenden Talmud Thora zu unterstützen. Als eine der nächsten Aufgaben wird die Organisierung der ostjüdischen Jugend in Aussicht genommen. Lehrerbildungskurse sollen eingerichtet werden. Eine zweite Gruppe von Resolutionen befaßt sich mit der sozialen Arbeit Außer der Fühlungnahme mit den Wohlfahrtsämtern der jüdischen Gemeinden wird die Gründüng von Kreditgenossenschaften im Einvernehmen mit der in Berlin Bestehenden Genossenschaftsbank ״Jwria“ empfohlen. Das Referat von K a r e s k i ״Ostjudentum und Landesverbände der jüdischen Gemeinden“ wurde zur Kenntnis genommen und erklärt, daß der Verband die völlige Gleichberechtigung des Ostjudentums fordert und daher gegen jede antidemokratische Form eines ijteichsverbandes sich wendet Ferner wurde beschlossen, daß bei allen Bezirksorganisaiionen Beratungsstellen für rechtliche und berufliche Fragen geschaffen werden sollen. Eine Resolution lautet: ״Die Reichskonferenz erinnert an die Pflicht aller Richtungen des Ostjudentums, an dem Aufbau des jüdischen Palästina mitzuarbeiten.“ Eine Reihe weiterer Resolutionen betreffen Organisationsfragen, Presse und Versicherungsangelegenhelten. Lazarus Friedmanns 89. Geburtstag. Aus Mainz wird uns berichtet: Die hiesige Zionistische Ortsgruppe ehrte den 80. Geburtstag unseres ältesten Zionisten, Herrn Lazarus Friedmann, durch die Veranstaltung einer Feier im Rahmen eines Teeabends, an der auch der Vorstand der Wiesbadener Ortsgruppe teilhahm. R.-A. Haas wies in seiner Festrede auf die opferwillige und erfolgreiche Tätigkeit des Jubilars für die zionistische Bewegung und insbesondere für die Gestaltung unserer Ortsgruppe hin. Nachdem der N.-F.- Kommissar, Herr I. N i e t e c k m a n n , das Diplom über die Pflanzung eines Gartens in Erez-Israel auf den Namen des Jubilars feierlich überreichte, folgten Begrüßungen der Vertreter der Wiesbadener Zionistischen Ortsgruppe und Mainzer Poale-Zion. Herr Friedmann dankte den Rednern in einer fein stilisierten hebräischen Ansprache, die mit großer Begeisterung aufgenommen wurde. Die musikalischen Darbietungen von den Künstlern Frl. Kalika (Klavier) und Herrn Karmazyn (Geige) verhalten dem Abend zu einem vollen Erfolg. Herr Tobiasch (Jiid, Gesänge) sowie der Kadima- Chor (hebräische Lieder) erhielten großen Beifall. Wir bitten unsere Gesinnungsgenossen, dem ältesten Zionisten des deutsehen Landesverbandes die Freude zu bereiten und sich zahlreich an der Garten-Spende zu beteiligen. B. M. Eine ״Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland“ beginnt demnächst zu erscheinen. Die Zeitschrift will alle Fragen des geschichtlichen (politischen, wirts״haftlirhen, gesellschaftlichen, kulturellen, literarischen und religiösen) Seins der Juden in Deutschland, sowie die methodischen Probleme der jüdischen Geschichte in den Berei־h ihrer Behandlung ziehen. Herausgeber sind Professor Elbogen, Berlin, Professor Freimann, Frankfurt a. M., und Rabbiner Dr. Freudenthal, Nürnberg. Die Redaktion liegt in den Händen von Dr. Fritz Friedtänaer, Berlin, und Dr. Raphael Straus, Münehen. Vermischtes B.Z. V.-Veranstaltungen. Dienitag, 33. Januar. St J Uhr, Gruppe West der B. Z. V. im Sitzungssaal der Z. V. f. D., Meinakestraße 10. Dr. Werner Bloch: ״Zionistische Organisation, Jewish Agenev und 16. Kongreß“ (Betrachtungen nach der A.-C.-Sitzung''. — Mittwoch, 23. Januar, 81,4 Uhr, Gruppo Charlottenburg der B. Z. V. im daf•! Kutsohera, Bismarckstr. 109, Dr. M. ßileski: ״Die zionistische Situation nach der A.-C.-Sitzung". — Donnerstag, 34■ Januar, 82/י Uhr, Gruppe Ost der B.Z.V. in den Unionsälen, Greifswalder Straße 232, Dr. S. Kanowitz: ״Nach der A.-C■- Sitzung“ (Eine neue Phase zionistischer Politik). Aim€ Pallüre, der bekannte französische Schriftsteller, der, als Katholik geboren, zum Judentum übergetreten und heute Zionist ist, spricht Aber ,Mein Wog zum Judentum", Sonntag, 37. Januar, mittags 13 Uhr, im Logenhaus, Kleiststr. 10; ferner über ״Die jüdische Jugend und ihr Ringen“, Dienstag, 39. Januar, abends 8 Uhr, Logenhaus, Kleiststr. 10. Beide Vorträge veranstaltet von der Freien Jüdischen Volkshochschule. Güttingen. Der Vertrauensmann der Z. V. f.D., Herr Dr. Aron Gurwitsch, Göttingep, am Goldgräber! 11, Littet zionistische oder zionistisch interessierte Studenten in Göttingen sich mit ihm in Verbindung zu setzen. Die Liga für das arbeitende Palästina teilt uns mit: Der Arbeitsausschuß der Liga hat beschlossen, in den nächsten Wochen in Berlin und in ganz Deutschland eine großzügige Mitglieder- Werbung durchzuführen. Die erste Aufgabe aller um die Liga gruppierten Kräfte ist die Schaffung einer festen Organisation mit Zweigstellen an allen Orten, Die Broschüre über die Konferenz wird voraussichtlich bereits Mitte Februar erscheinen. Sie wird die auf der Konferenz gehaltenen Referate, Auszüge aus der Diskussion sowie Material 06er die Liga enthalten. In Berlin ist ein Ortskomitce der Liga in Bildung begriffen, welches die lokalen Arbeiten durchführen wird. Die Liga wird als ein eingetragener Verein «rrichtet werden. Das Statut und die Grundsätze der Liga werden bearbeitet. Mitglied des Arbeitsausschusses wurde an Stelle von Uriel Rosenblatt als Vertreter de» Hechaluz Moscheh Brachmann. Jugendbewegung Gordonla. Wir haben vor kurzem einen Bericht über die Weltkonferenz der Jugendorganisation Gordonia ebracht. Nunmehr werden uns die Beschlüsse dieser Konerenz übermittelt, denen wir nachstehende programmatische Stücks entnehmen: Die chaluzische Jugendbewegung Gordonia, die auf Erziehung des Menschen zur Verwirklichung de» Arbeitszionismus abzielt, sieht als Grundlage der Arbeitsbewegung Palästinas und ihrer Bestrebungen im Geiste von A. D. Gordon folgendes an: Aufbau der Ileimal, Erziehung des Menscheu, Aufrichtung eines arbeitenden Volkes, Wiederbelebung der hebräischen Kultur, Selbstarbeit. Gordonia sieht in der wirtschaftlichen Tätigkeit der Arbeiterschaff und in einem erzieherischen evolutionistischen Sozialismus, in Vorbereitung des Menschen zu wirtschaftlicher Produktivität und Verantwortlichkeit die Mittel zur Erreichung ihres Zieles. Die Gordonia betrachtet Chaluziuth als ihr Erziehungsziel, sie fordert jedoch von ihren Genossen ein waches Auge für das Volk im Galuth. Gordonia betont ihre ideologische Verbundenheit mit dem Hapoßl Ha za Ir und der Hithachduth. — Die weiteren Resolutionen betreffen die Wege der Erziehungsarbeit in bezug auf Kultur und (Jhaluzausbildung. Es wird ausgesprochen, daß die Bewegung alle Siedlungsformen der Arbeiterschaft bejaht, die auf den Grundsätzen der Selbstarbeit, des nationalen Bodens, der gegenseitigen Hilfe und wirtschaftlichen Zweckmäßigkeit, beruhen. Die Bewegung Gordonia wolle sich von der Begriffsverwirrung freihalten, die durch eine mißverstandene Ideologie des Kibbuz unter der chaluzischen Jugend im Galuth angerichtet worden ist. Hebräische Kindergärtnerin, möglichst Palästinenserin, die in der Lage ist, einen hebräischen Kindergarten einzurichten und zu leiten, außerdem die Befähigung besitzt, Kindern und Erw׳ach*enen hebräischen L:n!erricht zu erteilen, wird für eine Großstadt in Westdeutschland per 1. April gesucht. Geeignete Bewerberinnen wollen sich mit Aufgabe von Referenzen und Zeugnisabschriften melden bei der Z.V. f. D., Berlin W 15, Meinekestr. 10. ORT. Am 1J. Januar wurde in Frankfurt a. M. in den Räumen des Kaufhauses Wronker die Wanderausstellung der ״ORT“- Gesellschaft zur Förderung des Handwerks und der Landwirtschaft unter den Juden e. V. in Anwesenheit eine» Vertreters des Regierungspräsidenten der Stadt Frankfurt a. M., der Jüdischen Gemeinde, der Zionistischen Organisation sowie zahlreicher anderer Korporationen und führender Persönlichkeiten eröffnet. Mutterschlllkursus in der Jüdischen Kinderhilfe. August- Straße!4/15. Theoretischer und praktischer Unterricht in Säuglings- und Kinderpflege mit, praktischen Hebungen. Besprechung von Erziehtingsfragen. Dauer des Kursus: sechs Wochen, einmal wöchentlich zwei Stunden; Donnerstag abends von 8—10 Uhr. Beginn des Kursus: 7. Februar 1929. Anmeldungen: Jüdische Kinderhilfc, Auguststr. 14/15, von 10—11 Uhr. Jüdischer Schulverefn. Private Volksschulen Fas anenstraße 79/80 und Rykestraße 53: Anmeldüng schulpflichtiger Kinder für Qstercg 1929 bet der Schulleiterin vpg Montag bis Freitag (für Fasanenstraße von 12 bis 2 Uhr, für Rykestraße von 12 bis 1 Uhr). — Fs wird gebeten, die Kinder persönlich vorzustellen und (jeburts- und Impfschein mitzubringen. Aerztliches Atlest nicht erforderlich. K. J. V., Stellenvermittlung. Dr. rer. nol. mit Kenntnissen der Chemie, sucht kaufmännische Stelle in Industrie oder Handel, gleich welche Branche. Meldungen erbeten an das Büro des K. J. V., Bleibtreuslr. 50. Der Verein der LezaJsker veranstaltet am Sonntag, den» 27. er., in den Musiker-Sälen, Kaiser-Wilhelm-Str. 31, einen (Jhamischo-Ossor-Ball, wobei erstmalig die Ilcvue ״Tausend Worte Jüdisch“ von Jago Waser zur Aufführung gelangt. Geschäftliche Mitteilungen Die Buchhandlung ״Kedem“, Berlin-Charlottenburg, Dahlmannstr. 8, legt unserer heutigen Nummer einen ausführlichen Prospekt über den Talmud in neuer Uebertragung von L. Gold- Schmidt bei, den wir der größten Beachtung empfehlen. Es ist »ehr erfreulich, daß die Anschaffung dieses wichtigen Werkes durch den billigen Preis jedem Interessierten möglich gemacht worden ist. Damit es auch Minderbemittelte erwerben können und um es weitest zu verbreiten, gewährt die Buchhandlung ״Kedem“ auf Wunsch monatliehe Teilzahlungen) von 7,50 M. Durch das plötzliche Hinscheiden von Herrn Dr.Emmo Löbl sind wir in tiele Trauer versetzt. Er war sein Leben lang eia vorbildlicher Pionier auf dem Wege der Wiederaufrichtung des jüdischen Volk es, ein getreuer Mitarbeiter, dessen Angedenken wir in hohen Ehren halten werden, Zton!sflf<&eVereinig11110I.elpz!g4 Hebräische Kindergärtnerin möglichst PalSatinenserin, die iß der Lage ist, einen hebräischen Kindergarten einzurichtea und zu feiten, außerdem die Fähigkeit besitjt, Kindern und Erwachsenen hebräischen Unterricht zu ertei en, wird für eine Großstadt in Westdeutschland per 1 April gaaaebt. Geeignete Bewerberinnen wollen sich mit Aufgabe von Referenzen und Zeugnisabschriften melden bei der X* V, f, 0״ Berlin W SS« Meinekestr. 10. Rampfwäsüierei ״Nordslern‘ ifts.'v1?'■‘ Carl Bellin Berlin N 58, Duncker-Strafe 68 Fernruf: D4. Humboldt 2378 Uebemehme Jeder Art Hausu. Leib׳ wische sowie ganzer Ausstattungen Gegründet!*» Spezialität: u. waube. cuu-diaer mmm RLS B SPRUDEISAIZ ist das aüein echte Karlsbader Vor Nachahmungen und Fälschungen wird gewarnt. 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