Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXIV (1929)
- Issue
- Heft 5 (18.1.1929)
- Date
- 1929-01-18
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 5, 18.1.1920 JUEDTSCHE RtWDSCffÄO Seite 83 י wqjvMqqaRd DEUTSCM5®» KREIS ul'anx Deutscher Makkablkrels. Ara 3. und 4. Februar findet in Berlin eine erwoiterta PräsuliaLiUung statt, zu der dis Obmänner aller Vereine de« Deutschen Makkabikreises eingeladeo lind. Die genauo Tageaordnung werden wir in der nächsten Makkabiapalto vcröffenlliehen, Bar Kochba Berlin. Zum Uallonsportfeat dar D. T• am j3. Jan. trat der Bar Knnhba gogon dio besten Turnarmaonachafton in der ioX 50-m-Pf111dclsUffnl in Wettbewerb. Nachdem es una geglückt war, durch 43 Mannschaften io den Endlauf tu gelangen, glaubten wir einem Sieg enlgogenzugchen. Zumal da unser *chSrfster Gegner, dio T. i. B., den Stab fallen ließ. Doch mit dos Geschickt)» Mächten . .. Kurz II Iw kam während des Laufens einen Wadenkrampf, wir fielen von der ersten in dio dritte Position, di® ganlo Mannschaft wurde unsicher und wir konnten hinter zwei glänzend wechielnden Mannschafien nur den dritten Platz belegen. H. E. Baf Kochba Berlin. Handball: Bar Bochb» I — Dresdner Bank I p: 4• Am ersten Januarsonntag standen sich obigo Gegner in einem Freundschaftsspiel gegenüber. Obwohl der Bar Kochba mit reichlichfun Ersatz antreten mußte, war er von Anfang an in allen MannachafMeilen »einem Gegner weit öborlegen. Die weitaus besten Stdrrn-r des B. K., Marx und Frühmann, sorgten in der ersten Halbzeit für .4 Tore, denen der Gegner nur ein einziges entgegensetzen konnte. Auch nach Halbzeit ließ dio Ueberlegenhoil der B. K.-Mann Schaft nicht nach und in regelmäßigen Abstlndon fielen 5 weitere Tore, während di» Bankmannschaft noch dreimal erfolgreich sein konnte. Mit g: 4 als Sieger verließ dor Bar Kochba den Platz. Auch dio 3. Mannschaft konnte ihr Spiel gegen dio 2. dor Bank siegreich gestalten und blieb nach vcchselvollem Spiel mit 7: 4 erfolgreich. Hai len fest: Am Sonntag, dem 17. Februar, findot in dor Turnhalle Prmzenstraße das IJaltanfest dos Bar Kochba statt, auf dem vielo neue und loterwiante Vorführungen aus allen vom Bar Kochba betriebenen Sport zweigen gezeigt werden. H. E. Lübeck. .4m Sonntag, dem 13. Januar, fand in Lübeck eine Besirkskmfercuz dos Norddeutschen Bezirks im deutschen Makiabikrei» statt, di« von allen Vereinen de» Bezirkes besucht war. Auf der Tagesordaung standen insbesondere dio Fragen dnr Ausgestaltung der Bezirksarbeit und Ausspracho hierüber, d. h. Zusammonarboit der Ver- »ine, Berichte doa provisorischen Bezirkfvorztandee und dor Vereine. Der Abend vereinte a'lo auswärtigen Gäste sowia dio Lübecker Bar Kochbaner und deren Freund© auf einem Ball, dor anläßlich des zweijährigen Bestehens des Bar Kochba Lübeck statlfnnd. ßrielkasien der Redaktion Dr. KJr&chner. Sie wunder« sich, daß bei der Veröffcntlichung über die ״Schule der jüdischen -Jugend״ in Nr. 2 der ,Jüdischen Rundschau״ nicht der Bemühungen der Freien Jüdischen Volkshochschule in Berlin gedacht wird, die seit 10 Jahren dasselbe anstrebe-wie die jetzt erst entstehende neue Institution. Sie schreiben u. a.: ״Dutzende Male haben wir vop der Volkshochschule Berlin seit Beginn unserer Arbeit der.Jugdad• vorgesriiligen, 1m Rahmen;unserer: Josätutiea mit• alter; ׳.weitgehende; .-ÜntefstÄteu1tgi״׳«rtd-.v>A11totMüBlds'wsf fett»• ggsact. In dem ganzen jetzt teilweise phantastischen Programm der Schute findet sich auch nicht eitt praktischer Oedanke, den ich nicht früher bereits ausgesprochen, dessen Verwirklichung hei uns nicht möglich gewesen wäre; aber das wäre ja zu wenig kompliziert gewesen, zu uns zgt kommen, den vorhandenen Apparat zu benutzen, eine Jugendabteilung aufzumachen.“ — Sie haben den Sinn unserer Veröffentlichung mißverstanden. Nichts lag uns ferner, als die ״Schule der Jugend“, die ja bisher noch keine Leistungen aufzuweisen hat, sondern erst mit ihrer Arbeit beginnt, auf Kosten verdienstvol'er Institutionen wie der Freien Jüdischen Volkshochschule zu rühmen. Worauf es uns ankam, war lediglich der Hinweis auf das um sich greifende Bedürt* Berliner Kalender Büro: Berliner Zionistische Vereinigung, Berlin W 15, Meinekestr. 10. Telephon: Bismarck 7165—70. Postscheck• könto Nr. 37 830 Berlin NW 7. Kassenverwaltung der B. Z. V. Sabbat, den 19. Januar pünktlich abends 8»/3 Uhr im Heim des J. J. W. B., Große Priaidentenstraße 2. Vortrag Braslawski: ״Palästinakunde“•, ferner Aussprache über die weitere Arbeit Dienstag, den 22. Januar abends 8»/f Uhr Groppe West der B. Z. V. im Sitzungssaal der Z. V. 1. D״ Meinekestraße 10. Dr. Werner Bloch: ״Zionistische Organisation, Jewish Agency und 16. Kongreß״. (Betrachtungen nach der A.-C.-Sitzung.) Mittwoch, den 23. Januar abends 84,י Uhr Gruppe Charlottenburg der B.Z.V״ im Cafe Kutschers, Bismarckstr. 109. Dr. M. Bileski: ״Die zionistische Situation nach der A.-C.- - _Sitzung״._ Donnerstag, den 24. Januar abends 81,4 Uhr Gruppe Ost der B. Z. V״ in den Räumen der Agudas Achim, Jostystraße 4. Dr. S. Kanowltz: ״Nach der A.-C.5־!tzung“. (Eine neue Phase zionistischer Politik.) Montag, den 23. Januar abends 8 Uhr Jung-Jüdischer Wanderbund, Ressource, Oranienburger Sfr. 18. Feier zugunsten des Palästina-Arbeiter-Fonds. Mittwoch, den 30. Januar abends 8V; Uhr Berliner Zionistische Vereinigung, im Logenhaus, Kleiststraße 10. Sch. Gorelik: ״Her?! in seinen Tagebüchern“. nisder Jugend nach mehr Judentum; der Wert der ״Schute der Jugend“ liegt für uns darin, daß die jungen Leute aus eigener Initiative eine solche Institution schaffen wollen. Diese Tendenz bleibt sogar dann noch Interessant und wichtig, wenn aus der Schule selbst aus irgendwelchen Gründen gar nichts werden sollte. Ob die Initiatoren organisatorisch den Anschluß an eine bestehende Institution suchen sollten, zu dieser Frage haben wir keinerlei Stellung genommen, da uns hierfür die Unterlagen fehlen. Wir glauben aber annehmen zu dürfen, daß die selbstgeschaffene und -geleitete ״Schule“ ein besonderer Ansporn für die Jugend sein wird, ihr durch entsprechende Resultate Ehre zu machen. L. M״ Jerusalem. Sie machen uns aufmerksam auf die Notiz im ״Doar Hajom“ vom 24. Dezember, wo erklärt wird, daß iti den Kreisen der Studenten in Jerusalem Empörung bestehe gegen den Artikel des Dozenten Sc hole« ln der ״Jüd. Rundschau“. Wir verstehen sehr gut, daß diese Notiz die wir• kung,. übe; die 81s ingübliche Tatsache berichtet wird, erst hejyöratruftm bestimmt ist. Bia• ist eine allgemein bekannte Praktik der Hefrpresse aller Nationen. Sie waren eben zu optimistisch, wenn Sie glaubten, daß es bet uns dergleichen nicht geben wird. Druckfchlerbcrlcbtlgung. In der letzten Nummer dar ״Jüd. tinndsrhau" hat sich durch eino falsch eingeatecita Korrekt,urzeile ein Fahler eingeschlichen. Der Artikel ״Arthur Schnitzlers neuer Frauenrom ao" auf Seite 25 soll richtig mit der Zeile enden ,40 der Geschichte der menschlichen Ver»tlnd1gung>vor»uche". Danach kommt dio Untorschrift Klara Blum- Die Korrekturzeile mit der Unterschrift Ben-Gavriel gehört zu der folgenden Buchbeeprechung. veranitaitunaenöBrrrBuenartwitsgemeinschan Monatsversammlungen der Bezirksgruppen: Bezirksgruppe des Westens: Dienstag, den 22. Januar nachm. 4!/» Uhr Im K. J. V.-Haus, Bieibtreustr. 50, I. Adolf Pollak: Neuland jüdischer Arbeit. Anschließend der Film: Das Neujahrsfest der Bäume. Zusammenkünfte der Studiengruppen: 1. Studiengruppe Orunewald: Montag, den 21. Januar nachm. 4»/a Uhr Leitung: Frau Prof. Koigen, bei Frau Freund, Hohenzollerndamm 124. 2. Jugendgruppe f: Mittwoch, den 23. Januar abends 8V4 Uhr Leitung: Else Nathan, Uhiandstr. 194a, Pension Schmelz. 3. Jugendgruppe II: Mittwoch, den 23. Januar abends präz, 8»/* Uhr Leitung: Dr. Nadja Stein, bei Lotte Lewinsohn, Speyerer Str. 2. 4. Studiengruppe Lichterfelde: Donnerstag, den 24. Januar nachm. 4y» Uhr Leitung: Frau Boschwitz, bei Frau Lily Goldschmidt, Lichterfelde-West, Drakestr. 40. geschäftliche MUteOaagca Unseren Lesern wird das Cafä Kutschers, Charlottenburg,; Bismarckstraße 109, am Schlllertheater, bestens empfohlen; sämtliche in- und ausländische Zeitungen. Jedes Jahr teuebt für vielo Mädchen, die zahn Jahre lang zur Schule gegangen sind, di« Frag« auf, was beginnen wir, wenn, au» den Schulpforten rum erstenmal der Schritt im Leben führen »oll? Daß jede» Mädchen einer Berufsausbildung zuatrebt, ist heute» selbstverständlich, Aber welchen Beruf soll 0» ergreifen? Fast alle Beruf« sind überfüllt. Außerdem ist et •ehr sohwer für das jung» Mädchen, nachdem es lange Zeit in der Schulwelt geiaht hat, nun auch zu wissen, ob ihr dieser oder jener Beruf, der Ihr aas einer Beschreibung bekannt oder sympathisch erscheint, nun auch wirklich׳ liegt. Da darf man in den ällormoisten Fällen mit bestem Gewisse«) raten, eia hsuswirtsohaftlichcs Jahr zunächst folgen zu lassen. Wird, wirklich einmal später kein besonderer Beruf gewählt, so wird wenigsten» Hausfrauenarbeit, als gelernte Berufsarbeit bot rächtet. Diese Anschauungen schoineo auch m unseren guten jüdisch«» Familien allmählich immer mehr Raum zu gewinnen. So kann die ״Wirtschaftliche Frauenschule auf dem Lande ln Wolf ratshausen“ die erfreulich« Tatsache feststellen, daß sie sich zu Ostern itpg ganz erheblich erweitern muß. Die ..Wirtschaftliche Frauenitehule in Wolfratshausen*’ ist die erste jüdische Frauenschule auf dem Lande in Deutschland, Eins» besonderen Hinweises bedarf das in Hamburg mit Erfolg geführte Pensionat Lea Levle, Isestraß». Die Leiterin, *taatlich examinierte Ilaushaltungslehreria mit molirjlhriger Praxis in Eng Isnd versteht es, in halb- bis «Injährigen Kursen ai# jungen Mädchen in allen praktischen Haushall i'ächem sowie wtesenschcfuich und sprachlieh zu fördern. Zu begrüßen Ist dio Berechtigring, ein Examon in staatlich anerkannter Schule ablegen zu können. Palästina-erundionds (Karen Haiessod) 11). Berlin W 15, Meinekestraße 10. Bankkonto: Darmatädter und Nationalbenlc, Dcpos.-Kasse 59, ‘ Kurfürstendamm 52. Postacheckkonto: Berlin Nr. 104951. Heute früh starb nach kurzer schwerer Krankheit mein geliebter Mann, unser yuter Vater und Sohn, Bruder und Enkel, Herr Alfred Jarislowsky kurz nach Vollendung seines 31. Lebensjahres. Im Namen aller Hinterbliebenen Käthe Jarislowsky, geh. Gasstnann Adolf Jarislowsky und Frau Flora geb. Bernheim Heinrich Werner Jarislowsky Stephan Arnold Jarislowsky Grunewald, den 15. Januar 1929. Beymestr. 9. Beileidsbesuche dankend »erbeten. Eine tückische Krankheit entriß uns plot2lieh unseren lieben Bundesbruder Alfred Jarislowsky im 32. Lebensjahre. Er war ein treuer Anhänger der aoaistiachen!des und nahm bis zuletzt regsten Anteil an unserer Arbeit Wir werden ihm ein treues Andenken bewahren. Das Präsidium des!Kartells Jüdischer Verbindungen Li^htheim Tuchler Berlin, den 14. Januar 1929. Gesangs!«. Unterricht und Pflege fSrAaflafarusdPartgaaMtim• dareklUUeateAaOMrwiarwki EigtiH HsüttniM’ttpiz Grelfswalder Straße 221 K*a!sta1k 5270 m—«Utel taodb Italien. Sp tcSnntarrleht) Tieferschüttert geben wir hierdurch Kenntnis von dem Hinscheiden des Mitgliedes unseres Finanzausschusses, Herrn Allred Jarislowsky Der Verstorbene war seit seiner frohesten Jugend ein treuer AnhÄnger der zionistischen Bewegung, der er fa> langjähriger Mitarbeit die größten Dienste geleistet hat. Wir werden ihm ein dankbares Andenken bewahren. ztonisiisfhc Veretntyand tflr Deuisdilanü Kurt Blumenfeld Dr. Alfred Schwarz HWrwf» srfSKsa wir di» fcrwifi» PfÜdbL du* Ab’eb^o ans*»»* ll*b€0 Bundoebrodcn m* N» Dr. RKMl. ladwlf ConlUar »1• Kantet• rj br'afs*. Dia EHanaraag m ftra. dar mit Mltaaaa Htant» tu uaaareaa Kretas wWtte, wtrd al» amUtadiaa aad aate VorW'd dm nvws«SU bteiW Varbladapv JBdUAer •tadanten ״Kadlneli“ Baztrkrrutuaä Hambnag ia• Karte i Jad'ieW Vtrblndonfee la Kartell JOdlacbarVerbtiidamgen 11 ׳ b tmw. Dt)»l.Inf. Hin! Alle» FESTDICHT1JNOEN Akt«!!! loatti/ T8t81iSir / üonriro FesReittmgin / üutmirangn vtdueU verfaßt E (jhVIifljtlf BERLIN . CHARLOTTENöimG 4 n OtmiHlll WaiMnSa JO. Tel.1 Staieplat» 8318. RuK'je», amalfta, sauber«• kl. Zimmer mit BbcL TVefon, von beruf»- f&tijrer Dam» xum I. Februar הזז mudit Annhote antor C* 4|66 «n dl• HSdiiKch« R«nd• •dbra. Berlin W11 MrtiMVestr. 10. Junger M«1»a Mtdht peer 1. Febr. ttt rittiallem Hause grut m»bl. Zimmer m t Telefoo «nd Badbenutzun?. evlL mit TettDCQilaa (Zweitfröhfltßdc und Abendbrot). NShe Zentrum ©d«rW*«t#n. 0 fo־teo tzut Preisaofabe ur *. C• 4472 as dl« {Odiaeba Rundadhao, Sariia W15! Meinektatraße 10. Qjrdmirouge S8ctf6d%ar6 'iOS ‘*lSSSSJCSH ז Emil Roieofcmdi Hilde Rotcnbatch geb Cohnhetm Vei näklta Halle a. d. S. lakobstraPe 57 pt. Kt Jaauar 1W9 r ליזה ארלוזורוב * יעהב שטיינברג נשואים תי-אביג Die glBdelUbe 4mW Todbbnr xelgtm m Dr. Hans Herzog und Frau!Uly geh. Wasser VJ Panaar Stra*a 18 VRIC21P11 AW JL ZSf ln der Jlldlschan Rundschau finden aufmerksam« Uaaar. Verlangen Sie unverbindliche Pratsanstellung,