Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXIII (1928)
- Issue
- Heft 99 (14.12.1928)
- Date
- 1928-12-14
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 701 Nr. 99, 14. XII 1928 Eingesandt Auf Veranlassung des ״Verbandes für Stellenvermittlung Schorn re Schabbos“ in Berlin haben sich verschiedene Direktoren von Berliner öffentlichen Handelsschulen für Mädchen bereit erklärt, Schülerinnen, die einen dahingehenden Antrag stellen, vom Schulbesuch am Sonnabend und an jüdischenFeiertagen zu befreien. Damit die Schulerinnen durch diese Versäumnis nicht benachteiligt werden, hat der Verein Nachhilfekurse eingerichtet, für die sich in dankenswerter Weise mehrere Lehrer und Lehrerinnen der Volksschule der Israelitischen Synagogengemeinde Ad aß Jisroel zur Verfügung gestellt haben. Der *Nachhilfeunterricht wird unentgeltlich ertei.t. Das Büro des Verbandes, Berlin N 54, Rosenthaler Straße 58, Hof part. (Tel.: Norden 7436), gibt aut Wunsch schriftlich oder mündlich nähere Auskunft. Orisgrappen Bamberg. An unserem am 4• Dezember slattgefundenen Au*- sprache-Abena befaßten wir uns mit den von dor Gemeindekommisston der Z. V. f. D. aufgestelllen Bichtlinion für Gemoindoarbcit. Es entwickelte sich eine lebhafte Diskussion aber die einzelnen Fragen, an der *ich auch die anwesenden Nichtzionistoa beteiligten. Es wurde beschlossen, weitere Aussprache-Abende über zionistische Tagesfragen abruh allen. Leipzig. Am 8. Dezember hielt di» Zionistische Vereinigung Leipzig ihr diesjähriges Winterfest ab, wie immer ein Treffpunkt der iiidisehen Gesellschaft Leipzigs im Zeichen der Kunst und der Geselligkeit. Die Feslleilung hatte für sin hervorragendes Programm gesorgt. Man lernte den einzigartigen Eazontrik-Tsnzer Hai Sherman aus New York kennen. In der Ballerina Dorothea Albu und in Iso Golland, beide von der Berliner Staateoper, begrüßte man bereits gute Bekannt« von früheren Festen; die Albu vervielfältigte in einem sehr lustigen Schattenspiel sich selbst zu einer ganzen Serie von ״Girls"; Gollands Glanzleistung war der Vortrag jüdischer Lieder, zumal des innigen ״Dudele", Wir hörten ferner die Sängerin Elga Garter als ausgezeichnete Interpretin russischer und jüdischer Kompositionen und sahen Eugenia Nikolajewa, Solotänzerin der Berliner Staatsoper, einer zarten Sylphide gleich über die Bühne schweben. Der Beifall war groß, Dia Veranstaltung warb in sympathischer Art dar zionistischen Ortegruppe neue Freunde. *. Magdeburg. In Gemeinschaft mit dem Bar Kochba hielt unsere Ortsgruppe regelmäßig alle 4 ו Tage weitere Sitzungen ab, Frau Anna Bein sprach über: ״Was *ollen wir unseren Kindern mitgeben?", Dr. Franz Pit iß über: ״Rüseeindrücke im jüdischen Krakau" und Herr Freund über; ״Kapital und Arbeit in Bibel und Talmud". — Die letzte Zusammenkunft brachte ferner eine ausgedehnte Diskussion über unsere zu leistende Jugendarbeit, der sich Herr Dr, Preiß zur Vorfügung gestellt hat.. Am 3. Chanukkahtag veranstalteten Bar Kochba, Ilaiair und J.J.W. B. gemeinsam eine Chanukkahfeior, an dor ca. 40 Jugendliche toilnahmen. Hebr&ischo Lieder und ein von den Mitgliedern der Jugendgruppen selbstverfaßtes Traumsjuel ״Chanukkah ipfio" (in welchem gezeigt wurde, wie zu jener Zeit das palüstmensische Judentum »einen Einfluß auf das ersterbende Judentum Europa* au*wirkt) gaben dem Abend ein charakteristisch(» Gepräge. —־ Der Geist unserer Jugend berechtigt uns zu guten Hoffnungen. Vermischtes Die nächste Singstunde der ״Schule der Jugend“ findet am Montag, dem 17. Dezember, bei Alice Jacob-Loewenson, Berlin- Schöneborg, Meraner Str. ך, statt. ״Ort“-AusstelIung in Berlin. Der ״Ort"-Verband der Gesellschäften zur Förderung de» Handwerks und der Landwirtschaft unter den Juden veranstaltet gegenwärtig eine Wanderausstellung von Schülerarbeiten der ״Ort"-Fachschulen, sowie von landwirtschaftlichen Erzeugnissen der vom ״Ort“ in Osteuropa betreuten jüdischen Kolonien. Die feierliche Eröffnung der Ausstellung findet in Berlin in den Räumen der Berliner Sezession am 18. Dezember statt; von diesem Tage ab ist die ״Ort"-Ausstellung bis zum ךב. Dezember täglich von io Uhr vormittags bi* 8 Uhr nachmittag» au besichtigen. Schwejk in neuer Ausgabe. Wie um der Verlag Adolf Synek in Prag milteilt, erscheint das 41.—50. Tausend der Abenteuer des braven Soldaten Sehwejk von Jaroslav Hasek in neuer, tadelloser Ausstattung und revidierter Uebersetzung. Jeder Band wird zwei frühere Bände umfassen. Die alleinige Vertcagsgescllschafi des Keren Kaßemeih Ist die Lebensversicherung• - Gesellschaft PHONIX Wer sich eine neue Existenz gründen will, Wer sich haupt- oder nebenberuflich hohe Einnahmen verschaffen will, erhält von uns erfolgreiche Unterstützung und günstigste Bedingungen denn wir bieten . den Mitgliedern großer jüdisdierQrg&nis&üoncn mH denen wir allein V e r t r & g e o e s i t z e n unsere billigen Tarife unsere modernen Versicherungsbedingungen und außerdem noch wesentliche Vergünstigungen bei Jedem Versicherungsabschluß dcn^MUarbeiiern hohe Provisionen evtl, feste Zuschüsse Altersversorgung Adressenmaterial ganz besonders erleichterte Arbeltsmögllchkelten in der Organisation und Akquisition Bewerbungen für eine Organlsatlons* oder Akquisitionstätigkeit erbeten an m 13c Berlin W18• Melnekestrade 10, Tel. Bismarck!181/00 Schalom-Aleicbetn-Club. Am Sonnabend, dem 15. Dezo m b 0 r , findet in den Räumen de* Logonhauacs, Kleistatraßo 10, zum oralen Mal in Berlin der jüdische Pre»1cbal I »talt, der sehr interessant zu werden verspricht. In dem großen Programm wirken u. a. mit: die russische Sängerin A. ü »!1 I n 3 - ka Ja, Iso Golland (Slaatsopcr Berlin'), dor bekannte Geiger Ortenberg, sowie dor jüdisch» Humoriit und Schriftsteller Tu nkeler, dor speziell tu diesem Abend aus Warschau nach Berlin kommt. Für die Tombola •ind von namhaften Finnen wertvolle Dingo gestiftet worden. Hebräische Lehranstalt der JDdlscben Gemeinde zu Berlin (Große Hamburger Straße 27). Hebräische Lichtbildervor t r 5 ge des Herrn Aschhel im Wintersemester 1928/39: Donnerstag, den!.November 1928: Der Auszug aus Aegyp'en und die 4°jährigo Wiistenwanderung. Donnerstag, den ag. November 1928: Der Berg Sinai; die Erzählungen über das Manna und die Wachteln (Schemot 16, Bemidbar 11). Donnerstag, den 20, Dezomber 1938: Jerusalems Geschieht« seit ältester Zeit (Schmuei II, 6 und 24; Molachim I, 6; Jirmia «89; Nochemia; Ausgrabungen). Donnerstag, den 31. Januar 1939: Sichern, Samaria und Saimrilauer (Dewarim 37; Jchoschua 8 v. 80—35; Melarhim I, 12 und 16; Melaehira II, 17; Nochemia und Ausgrabungen). Donnerstag, dun 28. Februar 1939: Geschichte von Megiddo und Taanaeh (Schofetim 5, Ausgrabungen). Donnorstng, den ■j 1.März 1939: Geschichte von Geser und Boih-Schean (Schmuei I, 31; Melaohim I, 9; Ausgrabungen). — Beginn der Vorträge 8,30 Uhr abends, Zopllim. Der Zophim, Bund jüdischer Pfadfinder, veranstaltet am 18. Dezember, 8 Uhr, in der Ressource, Oranienburger Straße 18, eine Chanukkah-Feier. Aus dem Programm sei hervorgehoben: Kinderchor, musikalische Darbietungen, eine Aufführung Moritz Hoyrnanns ״Da» Weib des Akiba", Revue usw. Außerdem findet während der Pause eine Tombola und eine Ausstellung von Ilar.dfertigkeitearhciten unserer Bundesmitglieder statt. Eintritt ו,— M., für Chaluzim 0,50 M. Karten sind zu haben im Büro, Luisenufer 17, und bei unseren Bundesmitgliedorn. K. J. V. Für jungen, unverheirateten praktischen Arzt ist Assistenzmöglichkeit in mederbayrischcr Stadt geboten. — Auskunft erteilt das Präsidium des K. J. V., Berlm-Charlottenburg, Bleibtreustraße 50. Jüdische Gemeinde. Freitag, den 14• Dezember, abends, In allen Synagogen und Altersversorgungsanelalten: 4 Uhr. Predigten: Svn. Levetzowstr.: Dr. Prinz, Fricdonstompol, Halensee, Markgraf-Alhreait- Straße 11: Dr. Bergmann. Sonnabend, den 15. Dezember, morgen» (11. Sabbat Chanukkah): Syn. mit altem Ritus und Altersversorgung»- anslalten: 9 Uhr; Syn. mit neuem Ritus: Frühgottesdienst (außer Friedenstempcl): 7,30 Uhr; Hauptgottesdienst: 10 Uhr. Predigten: Syn. Kaiserstr.: Dr. Wiesel; Syn. Faaanenitr.: Dr. Wiener, Schrifterklärung: Syn. Münchener Str.: Dr. Arthur Levy. Jugendgottesdienst: 3,30 Uhr Syn. Pestalozzistr.: Dr. Emil Levy: 4 hr Syn. Kottbusser Ufer: Dr. Bleichrode; 4,30 Uhr Syn. Münchener Str.: Dr. Arthur Levy. Sabbat-Ausgang: 4,42 Uhr. Gottesdienst an den Wochentagen: abends in allen Synagogen: 4 Ulir: morgens: Synagogen mit altem Ritus: 7 Uhr: mit neuem Ritus: 7,30 Uhr. Geschäftliche Mltteilnngen Unseren Lesern wird das Cafg Kutschers» Charlottenburg, Bismarckstraße 109, am Schillertlieater, bestens empfohlen; sämtliche ln- und ausländische Zeitungen. Filmpalast Börse, Roaenthiler Str. 40. bringt ah haute Pak und Patachon, dia Filmhelden, sowie Ria-tin-tin als Lebensretter, dazu ein#...glänzende Bühnenschau . ........... . . . . . paiasiina-BPunmonds (deren Haiossod) E u. Berlin W 15, Meinekestraße 10. ן Bankkonto; Darmstädter und Nationalbank, Depo■.-Kal•« 59, Kurfürsteadamm 52. Poatacheckkonto: Berlin Nr. 104951. Gyrclon,rouge $$aUc&ari> /f0S^g «.vylv.vLv. Doktor « Examensarbeiten Diktat«, Abschriften, Ueber&etzunjfM» V iCftBlflllif «B|©5 מ'eö-r Art AsitHUfa« auch außer dem 1 mui« Frau Clar& iJiimatixi rsrtif^ Wollaleln) F!ntowiiraße 5 oam'He'bar am Bsteho* Tiers־ art*1». Tel.: Hansa 5305, At*m®1d.: bis Uhr morg.od, 5-7 oachtn. SArcIbttaidiljiiBtfMteB, Uabcraetzaiigcm?)rutsch. Englisch, tranzönisch, Rust«sch Abschriften, Diktat« und Vervielfiltigungm. itiÜstiscbe und ©rth0j?Taphl8d1e Korrektur«« Berlin W15, Bregenzer Straß# 16 V Fährst Oliv« 2514 FESTDICHTUNOEN Mhid־ Wim ז ׳«««» / liartriM m. —״ / Mtramn ״*»»י vwfafit BERLIN-CMARLOTTENBURG 4 W'aitz3LraB0 20. 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