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Jüdische Rundschau · 1928-12-11 · Heft 98 (11.12.1928) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXIII (1928)
Issue
Heft 98 (11.12.1928)
Date
1928-12-11
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Mit ״ Von jüdischer Musik״ Einzelnummer 0&S tioldmark JÜDISCHE RUNDSCHAU Redaktion und Verlag Berlin W 15, MeinekestraQe 10, Erscheint ieden Dienstag und Freitag. Bezugspreis bei der Expedition monatlich 2,— Goldmark, vierteljährlich 5,75 Goldmark■ At!*׳#nc!s*bonnetnent1 werden in der WiHiwsg der einzelnen Linder berechnet. Nummer 98 | Berlin, 11. XII. 1928 Anzeigen ■Verwaltung Jüdische Rundschau G.m.b.H., Berlin W15, Meinekestr.10 Telephon: Amt Bismarck 7165—70, Aa1eig«Bpr«i»:8eMpalt.Honp»rciller.eile0,30G.-M.St*Uenge«t1cht0,25G.-M, AnttlSenJchioHi D > 0 n> t s 0 unJ Freit«( n«eha11tt«(• 4 Uhr. Telephon: Bismarck 7165 —70. Postscheckkonto: Berlin Nr. 17392 : FSr Oet|erreicb: Pott>p1rk>MMHBt Wies, Konto Nr, 156030. För T«ehecboilowak«!; PoitepnrkaMesenit Prag, Konto Nr. 59410, Für Polen: Poattparkaaienaait Waraehaa, Konto Nr. 140708. Redaktionsschluß Sonntag und Mittwoch nachmittag, ] כ«ח כפלו, חרפ״ט | xxxm. jahrt^ Der Zionismus erstrebt für «fas lUdlxehe Volk die Schaffung einer Sffentllch - rechtlick «gesicherten Heimstätte In DaIHstlna. ״Baseler Droqramm.“ In aller Kürze Der neue Oberkommissär für Palästina erklärte bei seiner Ankunft in Jerusalem, er betrachte es als seine Hauptaufgabe, die Voraussetzungen für eine Vermehrung derpalästiuensischen Bevölkerung zu schaffen, wodurch auch die bisherigen Landeseinwohner profitieren werden. * Die Moskauer Sowjet-Presse fährt fort in ihren Berichten über die antisemitischen Vorgänge in verschiedcnen Teilen Rußlands, wobei zugegeben wird, daß auch Mitglieder der kommunistischen Organisationen an den judenfeindlichen Exzessen aktiv beteiligt sind. * Am Jahrestag des Hinscheidens des unvergessenen Wiener Oberrabbiners und zionistischen Führers Dr. Chajes wurde ihm auf seinem Ehrengrab von der Wiener Kultusgemeinde ein Grabstein gesetzt. Viele Tausende Juden nahmen an der Zeremonie teil. * Eine Abordnung der jüdischen Studentenschaft Rumäniens überreichte dem neuen Unterrichts minister eine Denkschrift über die Lage der jüdischen Studentenschaft. ♦ Das sozialistische Pro Palästina-Komitee in Brüssel sandte an die amerikanischen pro-palästinenrischen Arbeiterorganisationen eine Botschaft, worin die Unterstützung der Bestrebungen der palästinensischen Arbeiterschaft aU Pflicht jedes Sozialisten erklärt wird. Unterschrieben sind 11. a. Vandervelde, Huysmans, Blum, Renaudel, Turati. * Die hebräische Tageszeitung ״Hazefirah“ in Warschau soll demnächst wieder erscheinen, nachdem eine Aktiengesellschalt mit Schalit (London) und Lcvite an der Spitze das notwendige Kapital sichergestellt hat. * Frau Vera W e i z m a n n wird Mitte Dezember als Gast des Bundes Zionistischer Frauen an mehreren Veranstaltungen in Berlin teilnehmcn. Das Mitglied der Exekutive, Herr Felix Rosenblüth, ist in Berlin eingetroffen. Ein Wort des Dankes Die Reise Sokolows durch Deutschland hat nunmehr ihren vorläufigen Abschluß gefunden. Es war für die Orte, die der Führer besucht hat, eine Festzeit, eine Zeit des beschwingten Enthusiasmus, der verstärkten Arbeitsfreude und der tiefer als sonst empfundenen Nähe der zionistischen Realität, der Einheit unserer allweltlichen Organisation. Sokolow arbeitet jahrzehntelang unablässig und ohne Rast für unsere Idee, nicht um unseretwillen und nicht um seinetwillen, sondern um der Sache willen, der wir alle gemeinsam dienen. Trotzdem darf und muß in diesem Fall ein Wort des Dankes gestattet sein. Denn wie Sokolow in diesen letzten Wochen unter Nichtbeachtung größter physischer Strapazen für Palästina gearbeitet hat, war für die deutschen Zionisten, für die wir sprechen, Aufmunterung und Vorbild. Nicht nur Zionisten, auch weitere Kreise deutscher Juden sind durch Sokolows anfeuernde Worte aufs neue mit dem großen Werden jüdischen Lebens in Palästina verbunden worden, was sich in Beiträgen für den Keren Hajessod ausgewirkt hat. Die Städte, die Sokolow besucht hat, werden diese Tage nicht vergessen. Die Größe unserer Sache, die in den Führerpersönlichkeiten ihre Verkörperung findet, kam neu ins Bewußtsein, und auch für den Schekelzahler der entlegenen Provinz wird der Zionismus konkreter und wirklicher, wenn er einmal Gelegenheit hat, aus dem eigenen Mund eines Führers der Weltbewegung einen Bericht zu hören. Der deutsche Zionismus hatte zu Sokolow, der als Mitglied des E. A. C. in Berlin gewirkt hat, stets enge Beziehungen; er ist durch die letzten Wochen noch stärker dem Führer im Gefühl aufrichtiger Verehrung und Dankbarkeit verbunden worden. Veranstaltung der Woche Donnerstag der groBe Ball des KKL Nach den zwei Massenkundgebungen, zu welchen sich am Sonntag die Uraufführung des neuen Films in zwei der größten Kinotheater Berlins gestaltete, feiern die Palästina-Freunde Berlins am Donnerstag auch aut gesellschaftlictiem Boden Chanukkah und die Erwerbung der Haita Bay. Fast alle prominenten Zionisten haben ihr Erscheinen in den Kroll-Sälen zugesagt. Auf dem Programm stehen Darbietungen von Iso Golland (Staatsoper), Tanzproduktionen von Dorothea Albu (Staatsoper) und eines Künstlerpaares von internationalem Ruf, Beatrice Kaye und Etienne d’Artois (New York), das seine ganz ungewöhnlichen Produktionen zum erstenmal in Berlin zeigen wird. Eine Tombola von einer Reichhaltigkeit wie bei keinem der zionistischen Bälle zuvor wird allen Teilnehmern Freude bereiten. Wir veröffentlieben die lange Liste der Spender in den nächsten Nummern, heute sei nur nochmals auf den Hauptgewinn, die Palästinareise L Klasse, hingewiesen, die Spende des Palestine Lloyd, die dem Gewinner nach einem vergnügten Chanukkah-Abend ״Purim in Erez-Israel“ sichert. Der Ball, die einzige zionistische Veranstaltung dieser Art in der Saison, wird von allen mit Vergnügen erwartet, die mit ihren zionistischen Bekannten und Freunden im Rahmen einer festlichen Veranstaltung Zusammentreffen wollen. ־ / י;לזרו,(׳ מ־גיינ׳לרעו^זל, Der zionistische sieg ln Wien Nadi den Kultuswahlen \ (Von unserem Korrespondenten.) st. Wien, den 4. Dezember. Nach einem für Wien beispiellos erbitterten• Kampf haben die Zionisten am 2. Dezember die bisherige assimilatorische Majorität zerschlagen. Zwar drückt sich die Bedeutung dieses Sieges nicht in Ziffern aus, denn die Zionisten haben nur zwei Mandate gewonnen und der Misrachi sogar eines verloren, so daß für die zionistische Gesamtheit cigentlieh nur ein Gewinn von einem Mandat resultiert, aber abgesehen davon, daß zudem nächsten Mandat nur sieben Stimmen gefehlt haben, liegt die Größe des Erfolges auf moralischem Gebiet. Die Stoßkraft unserer Organisation hat die assimilatorische ״Union“ völlig überrannt, so daß unter dem Eindruck des 2. Dezember sämtliche nichtunionistische Gruppen Zusammengehen wollen. Es stünden dann den 18 Unionisten, die als numerisch stärkste Partei den Präsidenten zu stellen haben, 11 Zionisten, 5 Werktätige, 1 Misrachist und 1 Unpolitischer gegenüber, so daß die Opposition in der Mehrheit wäre. Und selbst wenn sich der unpohtische Dr. Leo Landau trotz seiner kletnbürgerliehen, ostjüdischen Wähler auf die Seite der bourgeoisen Union schlägt, ist eine Majorität von einer Stimme auf die Dauer nicht tragfähig. Dazu kommt, daß die drei A g u d i s t e n , die auf der unionisiischen Liste gewählt sind, für die ״Poschim“ durchaus keine verläßlichen Verbündeten sind und sein können. Die nüchtern Denkenden unter den Assimilanten haben darum auch am Abend der Wahl offen zugestanden, daß die ״Union“ sich von dieser Niederlage nicht mehr erholen werde. Es war ein Kampf, der an die besten Zeiten der zionistisehen Bewegung in Wien erinnert hat. Eine demagogische Propaganda der Gegner mit riesigen Geldmitteln und Mitarbeit der Presse, auf der anderen Seite die Zionisten mit ihrer zerrütteten Organisation, ihren Inneren Streitigkeiten und ihren lächerlich geringen fi»anzlel1«1 K?Sft״¥ (««;'*Page vor Wahl. waren die Gelder vollständig erschöpft). Und doch dieser Sieg, den nur Hingebung und zäher Wille, vor allem aber die Aufopferung der zionistischen Jugend Wiens erkämpft hat. Sicherlich ist das Erfreulichste an diesem Erfolg die Tatsache, daß wieder Tausende junger Menschen voller Begeisterung mitgefan haben, daß a’so der alte Kampfgeist sich als lebendig gezeigt hat. Der Jugend gebührt das höchste Lob. Dabei waren die Voraussetzungen im eigenen Lager mehr als ungünstig. Rechts eine ziemlich anselin'iche Zahl von Gesinnungsgenossen, die am liebsten doch eine Koalition mit den Unionisten gesehen hätten, weil sie, entweder einseitig palästinözentrtsch orientiert, Kultuswahlen als eine Art Landespolitik perhorreszieren, oder für Postulate wie Volksgem irschaft, allgemeines Wah'recht u. a. nichts übrig batten. Andererseits aber hatten die Radikalen unter Strickers und Plaschkes’ Führung gedroht, im Falle einer Koalition eine eigene Liste aufzustel'en; die Revi ionisten und Hitachduth hatten sich dieser Drohung angeschlossen. Als es aber dann zur Aufstellung der zionistischen Liste kam, wollten die Radikalen, denen man sichere Mandate angeboten hatte, nicht mittun, wenn sich die zionistischen Kandidaten nicht verpflichteten, fm Falle einer Wahl so lange Obstruktion zu treiben, bis das allgemeine, an keine Kultus- Steuer gebundene Wahlrecht beschlossen and durchgeführt sei. Mag man auch die Forderung nach dem allgemeinen Wahlrecht als eine selbstverständliche Konsequenz der demokratischen Idee betrachten, so ist doch die Durchführung solcher Obstruktion ein Experiment, das schwere Bedenken verursacht. Noch schwerer aber fällt ins Gewicht, daß die von den Radikalen gestellte Forderung eine Bindung der Mandatare auf vier Jahre bedeutet und daß die Wahlreform doch nur eine von den wichtigen zionistischen Postulaten ist, Wie weit aber lediglich persönliche Differenzen die prinzipielle Einigung verhindert haben, läßt sich bei der herrschenden Verbitterung schwer teststellen. Die Revisionisten und die Anhänger der Hitachduth verlangten wiederum die Auswähl der Kandidaten nach der Gruppenalgehörigkeit, wogegen das Landeskomitee und der Parteirat nur die persönliehe Eignung gelten lassen wollten, da der Kultusvorstand vor allem administrative Funktionen zu erfüllen hat. Die Radikalen haben aus der Ablehnung die Folgerung gezogen, zwar aus Disziplin zionistisch zu wählen, sich aber jeder Mitarbeit zu enthalten. Aehn’ich verhielten sich auch die Revisionisten. Sicherlich hat der Ausgang der Wahl gezeigt, daß diese Strömungen numerisch viel unbedeutender sind, als man selbst in offiziellen Kreisen angenommen hat. Aber es sind doch manche Namen auf der zionistischen Kandidatenliste nicht nur von den Zionisten vermißt worden, und dieser Umstand hat auch den Gegnern willkommene Argumente in die Hand gespielt. Am schwersten aber wurde und wird in Wien die verbitterte Atmosphäre innerhalb der Partei darum empfunden, weil die ewigen Streitigkeiten die Negativen und Kampfhähne in den Vordergrund gelangen lassen, wir aber vor allem die Arbeiter und Sachlichen brauchen. Der Sieg am 2. Dezember muß eine Reinigung der Atmosphäre bringen. Er bedeutet für di« extremen Radi- kaltn dm■ fieweit, daß sie noch sehr lange warten׳ müssen, ehe sie aus den Trümmern der jetzigen Partei eine neue Org*• nisation bauen können. Ihre kleine Gruppe hätte vielmehr lediglich die wertvolle Funktion, fruchtbare Kritik an der arg zerrütteten Wiener Organisation zu üben. Das Landeskomitee aber darf nicht den Scharfmachern gehorchen, die den Erfolg des 2, Dezember dazu benützen wollen, die Radikalen und die Revisionisten als vollständig abgetan zu betrachten. Denn die Leitung der Partei muß erkennen, daß der Erfolg ein Beweis für die Lebenskraft unserer Idee in Wien ist, zugleich aber auch ein Beweis dafür, daß sie der mächtigen Bewegung die entsprechende organisatorische Formung zu geben hat. Dafür, daß dies in der Vergangenheit nicht geschehen ist, wird ein Kenner der Wiener Verhältnisse sicherlich nicht gerade das jetzige Landeskomitee verantwortlich machen. Der für die skeptisch gewordenen Wiener Zionisten überraschende Erfolg am 2. Efezember bedeutet nicht nur einen! Sieg über die bürgerliche Assimilation, sondern auch die ernste Verantwortung aller zionistischen Kreise vor der Idee, vor allem aber vor unserer tapferen Jugend. Der Zionismus in Wien hat den toten Punkt überwunden. Chancellor in Palästina Ankunft des neuen Oberkommissars Jerusalem, 6. Dezember. (J.T. A.) Der neue brltische Oberkommissar für Palästina, Sir John Robert Chancellor, ist heute ln Jerusalem zum Antritt seines neuen Amtes eingetroffen und wurde von den Vertretern aller Schichten der Bevölkerung Palästinas begrüßt. Am Jaffa-Tor fand ein offizieller Empfang statt Die Regferung, der Bürgermeister, die hohe Geistlichkeit, die zionistische Exekutive, die Notabein, das Konsularkorps, Schulkinder, Pfadfinder mit Bannern, Polizei und Priester aller Konfessionen in Amtstracht waren zur Stelle. Tausende von Zuschauern hatten sich eingefunden. Die mit Fahnen und Wimpeln aller Nationen geschmückten Häuser boten ein färbenprächtiges Bild. Auf die arabische Begrüßungsansprache des Bürgermeisters antwortete Chancellor englisch. Nach einem Gebet in der anglikanischen Kathedrale legte Chancellor im Regicrungsgebäude den dreifachen Amtseid als Oberkommissar, Oberkommandierender und Treuhänder Palästinas ab. In seiner Dankrede entwickelte der Oberkommissar sein Arbeitsprogramnu Ich betrachte es, erklärte er, als meine heilige Pflicht, die palästinensische Administration gemäß den Be- Stimmungendes Mandates im Interesse und unter Anteilnahme aller Teile der Bevölkerung zu leiten. Nach einer Periode wirtschaftlicher Depression in Palästina, die das Mitgefühl aller Freunde dieses Landes weckte, kann man nun auf eine verheißungsvolle Gestaltung in Zukunft hoffen. Sir John Robert Chancellor erklärte weiter, er werde seine Aufmerksamkeit auf die Entwicklung der natürlichen Quellen und Schätze des Landes konzentrieren, die Regierung werde die Privatunternehmungen fördern und dem wirtschaftlichen Aufschwung durch besondere Aktionen zu dienen versuchen. Sie wird Maßnahmen, die auf die Zunahme der Bevölkerung des Landes hinzielen, unterstützen, wodurch dem , Wohlstand der alten Einwohner gedient sein wird. Zum Schluß appellierte Sir John Robert Chancellor an den palästinensischen Patriotismus der gesamten Bevölkerung und sagte, er glaube an die große Zukunft des Landes. Die hebräische und die arabische Presse widmen dem Oberkommissär Begrüßungsartikel, worin sie an ihn appel- Heren und ihm ihre Wünsche vortragen. Die arabische Presse fordert die Errichtung einer nationalen Regierung in Palästina, während die hebräische Presse die Wiedergutmachung der den Juden in den letzten Jahren zugefügten Unbilden fordert. Lord Melctietts £!00 OOO-Zeichnang Wir haben In unserer letzten Nummer mitgetetlt, daß Lord Melchett £ 100 000 Anteile für eine neu zu begründende Gesell-' Schaft zur Entwicklung Palästinas gezeichnet hat. Gleichzeitig wurde erwähnt, daß Lord Melchett die auf diese Tatsache bezügllche Meldung der Londoner Tagespresse als ״ungenau“ bezeichnet hat. Wie uns nun mitgeteilt wird, beruht diese Aeußerung Melchetts da-auf, daß in dieser Nachricht vielfach von einer ״Spende“ die Rede war, und daß die Gesellschaft, die erst geschaffen werden soll, bereits als bestehend mit einem bestimmten Namen dargestellt wurde. Das Dementi Lord Melchetts bezieht sich aber nicht auf die Tatsache, daß die Zeichnung von £ 100 000 wirklich erfolgt ist. Nähere Einzelheiten über die geplante Gesellschaft sind noch nicht bekannt. Bananen aus Palästina. Das landwirtschaftliche Department der palästinensischen Regierung unternahm in den letzten Tagen einen zweiten Versuch, palästinensische Bananen aus jüdischen und arabischen Wirtschaften nach Rumänien zu exportieren. Die erste Sendung vor drei Monaten erzielte zwar in Rumänien gute Preise, brachte den Erzeugern aber nur kleine Gewinne, da der rumänische Einfuhrzoll, der sich nach dem Gewichte der Kisten richtet, sehr hoch war. Bei dieser Sendung werden leichte Veipackungsleisten benützt. (Ziko.)

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