Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXIII (1928)
- Issue
- Heft 96 (4.12.1928)
- Date
- 1928-12-04
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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Mit Untcrhaitmgs-BetUufe Mirtxebmmmcr 0,23 Goldmark JÜDISCHE RUNDSCHAU Redaktion und Verlag Berlin W 15, Meinekestraße 10. Erscheint jeden Dienstag und Freitag. Bezugspreis bei der Expedition monatlich 2,— Goldmark, vierteljlhrlich 5,75 Goldmark. Atis’andiftbonntntfit« w«rd*a In der Wlhrnn( der •iiiidne■ Lieder bereetraei Nummer 96 | Berlin 4 XII. 1928 Anzeigen *Verwaltung Jüdische Randschan G.mb.JL, Berlin W15. Meinekestr. 10 Telephon: Amt Bismarck 7165 —70, Ajup»l|4hi|nr«i1:SgtMf1aiLN0Bptr«1Q«Eeün 0,50 G.-M. StiUaltnclia 0,25 G^M. Ast tri f •a •ciilttB 1 Dicisttf «ad Freitag aaehaiittaf• 4 Uhr, m₪₪₪mmm₪₪m₪₪₪₪mmrnmmmmvam^3mMi^. Telephon: Bismarck 7165 70־־־. Postscheckkonto: Berlin Nr. 17392 Fär Oetterreich: PotUparkasianaat Wien, Konto Nr. 156050, Ffir T«checho*lowak«i: roitsparkasteaamt Prag, Konto Nr, 59410, Für Polen*. PotlaparltacMBUBt Warvehaa, Konto Nr. 190 708. RedaktionsschluQ Sonntag und Mittwoch nachmittag. כ״א כפלה תרס״ט | xxxm. jahrg. Per Zionismus «r«tnbt fBr da» Ifldltthe Volk «lla Schaffung •lutr Öffentlich - rechtlich aauicharten NalmitBtte in Dalistina. ״Baseler Programm.“ Der Antisemitismus in Rußland Bedenkliche Zenahme Die Sowjetpresse macht energisch Front gegen das Ueberhandnehmen des Antisemitismus in Ruß- Jand, der nicht nur von reaktionären Kreisen ausgeht, sondern auch bei den Arbeitern und innerhalb der komraunistischen Partei festzustellen ist. Schreckliche Einzelheiten werden bekannt. Es scheint, daß die offiziellen Stellen gegenüber diesen Tendenzen machtlos sind, trotz der kategorischen Bestrafung, die im Entdeckungsfall erfolgt. Wir haben in der vorigen Nummer über die Zustande an der Universität Woronesch, die zu mehreren Selbstmorden jüdischer Studenten geführt haben, berichtet und geben nachstehend weitere Meldungen aus Rußland wieder. Die Mitteilung von Einzelheiten über die Peinigung der jüdischen Arbeiterin Barschav in der Fabrik ״Oktiabr“ zu Bobruisk, Gouvernement Minsk, hat die öffentliehe Meinung in ganz Rußland aufgerüttelt. Die kommunistische Presse in Moskau und in der Provinz widmet der Angelegenheit einen breiten Raum. Das Zentralorgan der Sowjetregierung, 1״ s v e s t i a“, veröffentliche einen Artikel seines Korrespondenten in Weißrußland, der gegen die von dem weißrussischen Zentralexekutiv- Komitee eingesetzte Kommission zur Untersuchung der Angelegenheit Barschay den Vorwurf erhebt, daß sie versucht nabe, die ganze Angelegenheit zu vertuschen, ln einer Versammlung der in der Fabrik ״Oktiabr“ beschäftigten Mitglieder der Jungkommunisten-Liga forderte die Kommission alle Redner dringend auf, die Sache nicht an die Oeffentlichkett kommen zu lassen, weil Mitglieder der Jungkommunisten- Liga in sie verwickelt sind. Die Untersuchungskommission ersuchte die Minsker Zeitung ״Rabotschi“ telegraphisch, nichts über den Fall Barschay zu veröffentlichen. ״Rabotschi“ veröffentlichte trotzdem einen Bericht, erst dann kam der ganze Skandal an die Oeffentlichkeit. Die Gerichtsverhandlung gegen die Beschuldigten wird noch im Verlauf des Monats Dezember stattfinden. In Verbindung mit dem Fall Barschay kamen auch andere a n t i - semitische Ausschreitungen in Bobruisk und in verschiedenen Fabriken Weißrußlands an die Oeffentlichkeit. Die Zeitungen berichten, daß in der Lederfabrik ״Bolschewik“ in Minsk ein jüdischer Arbeiter von seinen nictitjüdischen Arbeitskollegen mit heißem Kalk übergossen und schwer verletzt wurde. In Bobruisk zogen die Arbeiter der Ziegel, fabrik durch die Straßen und riefen: ״Schlagt die Juden und rettet Rußland!“, überfielen jüdische Passanten und jüdische Arbeiter und mißhandelten sie schwer. In der Fabrik ״Dwina“ zu Witebsk herrscht schon lange ein gefährlicher antisemitischer Geist. Die in dieser Fabrik beschäftigte Arbeiterin Zirkina wurde systematisch verfolgt und gepeinigt. Als sie sich bei dem Fabrikaufseher beschwerte, rief dieser den Arbeitern zu: ״Macht mit der Jüdin, was ihr wollt!“ Die ״R. S. D.“ (Mitteilungsblatt der Russischen Sozialdeinokratie in Berlin) veröffentlichte am 28. November einen Leitartikel über den Antisemitismus in Rußland, worin mehrere Darstellungen der offiziellen kommunistischen ״Prawda“ sowie der ,Xomsomolskaja Prawda“ zitiert werden. Der Artikel der ״R. S. D.“ wurde von einigen sozialdemokratischen Zeitungen abgedruckt. Völkerbund und Klagemauer Der Bericht der Mandatskommission Genf, 29• November. (J.T.A.) Obwohl der Bericht de!; Aber י tltg'Tliige^ lÜi»iir4^Meiaa Ü» •i*•»* vertrau lieh behandelt wird und erst be! Gelegenheit der Tagung des Völkerbundsrats Im März 1929 hätte veröffentlicht werden sollen, sind Korrespondenten auswärtiger Blätter, unter Ihnen der Vertreter des ״Pester Lloyd“, ln der Lage, schon heute den Text des Belichtes einer weiteren Oeffentlichkeit zu übergeben. Der Berieht lautet: Die Ständige Mandatskommission hat die vom 12. Oktober datierte Eingabe der Zionistischen Organisation, betreffend die am 24. September 1928 stattgefundenen Vorfälle an der Klagemauer in Jerusalem zur Kenntnis genommen, ebenso die Bemerkungen der königlich englischen Regierung zu einer vom 12. Oktober 1928 datierten Denkschrift der Zionistischen Organisation. Die Kommission hat die verschiedenen Rechts- und Tat- Sachenfragen, die in den oben angeführten Schriftstücken berührt werden, sorgfältig untersucht. Sie freut sich, festzustellen, daß zwischen der Darstellung der Klageführer einerseits und der verantwortlichen Verwaltungsbehörde andererseits kein wesentlicher Unterschied besteht. Obwohl diese Vorfälle in den Schriftstücken abweichend behandelt werden und der Nachdruck in beiden auf andere Punkte gelegt wird, ,.. sind beide Darstellungen so klar und vollständig, daß für den gewissenhaften Leser kein Zweifel darüber bestehen bleibt, was sich tatsächlich ereignet hat. Auch scheint zwischen den Klageführern und den Behörden vollständige Uebereinstimmung zu herrschen, auf welche Art es allein möglich wäre, den jetzigen Uebelständen abzuhelfen, die ebenso schmerzlich sind für die, die sich in ihren heiligsten religiösen Gefühlen tödlich verletzt fühlen, wie sie für die Behörden peinlich und unhaltbar sind, die für die Aufrechterhaltung der Ordnung und die Beobachtung einer strengen und unparteiischen Gerechtigkeit inmitten der widersprechenden Ansprüche der rivalisierenden Religions- und Rassenruppen in Palästina die Verantwortung tragen. Die Abhilfe ann — wie es die Zionistische Organisation in einer ähnlichen, wenn auch nicht so kritischen Lage im Jahre 1925 bereits anerkannt hat und im Schlußabsatz der vorliegenden Eingabe wieder feststellt, wie es ferner der Vertreter der Mandatarmacht wiederholt betont hat — nur durch eine Einigung zwischen der jüdischen und der moslemischen Gemeinde erzielt werden. Die Mandatskommission wird alles warm begrüßen, was geeignet ist, eine solche Einigung herbeizuführen, wie sie andererseits alles, wodurch die Einigung verhindert oder aufgeschoben würde, einhellig verurteilt. Während also die Kommission diese beklagenswerten Vorkommnisse ebenso wie die vergangenen und gegenwärtigen Ursachen, die zu ihnen geführt und den ungünstigen Widerhall, den sie hervorgerufen haben, aufs lebhafteste bedauert, unterläßt sie es, einen Tadel gegen die Personen auszusprechen, deren Handlungen oder Unterlassungen diese Vorfälle hervorgerufen oder verschärft haben. Solche Zwischenfälle müssen!edoch den Frieden und die Wohlfahrt Palästinas gefährden und alle diejenigen in der Welt betrüben, für die Palästina teuer und heilig ist. Die Mandatskommission hegt also den zuversichtlichen Glauben, daß keine Anstrengung gescheut werden wird, um einen gerechten und freundlichen Ausgleich herbeizuführen, der allein die Wiederholung ähnlicher Vorfälle verhindern kann. Zu diesem Zweck genügt es nicht, daß die Regierung von Palästina bekanntgibt, daß sie bereit ist, zu vermitteln, wenn sie ven irgendeiner der Parteien angerufen wird, wie sie es bei einer früheren Gelegenheit getan hat. Es scheint nicht nur zweckmäßig, sondern geradezu unumgänglich notwendig zu sein, daß sie aktive Schritte unternimmt, um die beiden streitenden Parteien zu einer Einigung zu veranlassen, und daß sowohl Juden wie Moslems auf diese Schritte mit der aufrichtigen BcrG > -R reagieren, den Streitfall auf der Grundlage der vollen und gleichen Btrücksichtigung der moralischen und materiellen Rechte beider Partefen beizulegen.,. Die Komriilssipn hofft zuversichtlich, daß keine Partei durch unvernünftige Ansprüche oder unduldsame Weigerung die Verantwortung dafür übernehmen wird, die Herbeiführung eines gerechten Ausgleichs vereitelt zu haben.“ Zum Schluß macht die Mandatskommission darauf aufmerk* satn, daß, falls kein Ausgleich gefunden werden kann, wenigstens provisorische Vereinbarungen getroffen werden müssen und daß ״keine Ruhestörungen versucht oder geduldet werden dürfen“. Anfragen und Antworten im Unterhaus London, 29. November. (J.T.A.) Der Minister für die Kolonien Amery erwiderte auf die Frage des Obersten Kenworthy, welche Schritte die Regierung zu ergreifen gedenkt, um eine weitere Verletzung des Status quo an der westliehen Tempelmauer zu Jerusalem durch die Moslems, die dort Baulichkeiten aufführen, hintanzuhalten, folgendes: Ich bin nicht überzeugt davon, daß eine Verletzung des Status quo durch die moslemischen Behörden in Wirklichkeit stattgefunden hat. Nach dem letzten aus Jerusalem eingetroffenen Bericht erscheint es, daß das in Frage stehende kleine Gebände nicht über der Mauer selbst, sondern über einem Bau errichtet worden ist, der einen Teil der Klagemluer überragt; jener Bau aber wurde noch vor vielen Monaten begonnen, ohne daß hierin damals eine Verletzung des Status quo erblickt worden ist. Das Ergebnis der Wiener Kultuswahlen Niederlage der assimilatorisches ״Union“ Wie der J. T. A. aus Wien telegraphiert wird, endeten die Kultuswahlen, die am Sonntag mit einer Wahlbeteiligung von etwa 50 0/0 der Wählerschaft stattfanden, mit einer Niederlage der assimilatorischen ״Union“, die von 19 Mandaten, die sie bisher innehatte, nur 17 behalten und damit die absolute Majorität im Kultusvorstand, der 36 Sitze zählt, verloren hat. Vielleicht wird die Zahl ihrer Sitze auf 18 steigen, da ein Mandat noch zwischen ״Union“ und Zionisten strittig ist. Die Zionisten und Misrachisten erhielten zusammen 12 Sitze, vielleicht 13 (bisher 11). Die Liste der unabhängigen Orthodoxen errang ein Mandat, die der ״Werktätigen“ (einer auch die Poale Zion umfassenden Gruppe) 5 Mandate, während die Liste der ״nichtnationalen Werktätigen“ vom Kultusministerium aus formellen Gründen überhaupt annulliert wurde. Die endgültigen Ergebrfsse werden im Laufe des Tages festgestellt werden. Dr. Wetzmann In London Dr. Welzmann Ist von seinem Aufenthalt in den Vereinigten Staaten am 29. November nach London zurückgekehrt. Er wird am 12. Dezember in Deutschland eintreffen und hier vor der am 20. Dezember beginnenden A.-C.-Sltzung verschledene Verhandlungen betreffend die Vertretung der außeramerikanischen Judenheit in der Jewish Agency führen. Nationales aus dem Philo-Verlad oder Zweierlei Malj Von Dr. Ernst Simon, Jerusalem. Hat der Centralverein wirklich umgelernt? Manchmal sieht es so aus. Man höre nur die folgenden Sätze aus der neuesten Broschüre des ״Philo-Verlages“: ״Die Orientierung nach dem Antisemiten führt im allgemeinen eine völlige Begriffsverwirrung herbei. Die jüdische Kolonisation, sagen sie, schaffe böses Blut bei den Feinden der Juden. Ich kenne keine jüdische Lebensäußerung, außer der Selbstentleibung, die den Antisemiten nicht kränkt.“ So geht es sehr richtig weiter und kommt zu dem Schluß: ״Wir fördern den jüdischen Aufbau in dem Bewußtsein, daß er eine Hilfe für die Juden und einen Oewinn für die gesamte Kulturwclt bedeutet.“ Im gleichen Heft finden sich auch historische Darlegungen. Das Endergebnis der Emanzipation wird so formuliert: ״Das Volk des Ghetto beginnt seinen Platz unterdenVölkernzusuchen.“ Dann wieder folgen warmherzige Schilderungen jüdischen Lebens: ״Ich hatte bei meiner Reise das Glück, zu beobachten, wie die Pionierarbeit der jüdischen Siedler — ehemalige Krämer und städtische Proletarier 1— die Steppen, die früher nur als Weideland für Schafe dienten, in blühende Stätten moderner landwirtschaftlicher Kultur verwandelte.“ Nachdem dargelegt wird, in welcher Weise die von den Juden angelegten artesischen Brunnen ״auch der nichtjüdischen Bevölkerung der Umgebung“ zugute kommen, nachdem ״das Sicherheitsgefühl und das Selbstbewußtsein des Vollbürgers“ als neuen jüdischen Menschentyps geschildert wird, kommt der Verfasser zu dem nationalen Schluß, ״daß der Prozeß, der die Juden von den ״spezifisch jüdischen“ Erwerbsquellen trennt und sic ihren nichtjüdischen Mitbürgern nähert, gleichzeitig eine v p l k e r h a 11 e n d e Wirkung hat und die Grundlagen festigt für die Entwicklung ihrer eigenen Kultur“. Solche optimistische Grundansicht faßt sich dann am Schluß des Ganzen in die Zuversicht einer neuen Zukunft zusammen: diese ״liquidiert das Erbe des Ghetto und beginnt, ein den anderen Völkern gleichwertiges Leben zu führen“. In diese von echtem wenn auch vielleicht etwas primitivem Nationalbewußtsein erfüllten Worte klingt das Heft aus. Wir sehen also: vollkommene Umkehr! Die Einwände der Zionisten gegen den C.-V. sind zu seinen eigenen Grundsätzen geworden, die er durch seinen Verlag propagieren läßt. Nicht mehr soll der Antisemitismus def Ausgangspunkt jüdischer Politik sein, sondern die Lage des Judentums, und kein jüdisches Werk soll mehr mit Hinweis auf die Antisemiten bekämpft werden dürfen. Nicht mehr wird die Emanzipation als die des isolierten Juden verstanden, sondern als die ״Autoemanzipation“ des gesamten Volkes, das sich seinen Platz unter den Völkern sucht. Der ewigen Unsicherheit des Assimilationsjuden wird das neue Sicherheitsgefühl des Volksjuden entgegengestellt; und jüdische Kultur gilt nicht mehr als abzulegende Sonderart, sondern wird in ihrer ״volkerhaltenden Wirkung“ bejaht. Alles wie aus dem zionistischen Abc- Buch! Ein bißchen primitiv, ein bißchen verspätet, ein bißchen unreflektiert nationalistisch, aber im Grunde doch zutreffend. Spät kommt Ihr, doch Ihr kommt. Der lange Weg — vom C.-V. der Vergangenheit zum C.-V. der Gegenwart — entschuldigt euer Säumen. Ihr sollt wiilkommen sein. Wenn nun aber der ebenso neugierige wie erfreute Leser den Titel der Broschüre erfahren will, aus deren nationalen Selbstverständlichkeiten wir soeben so freigebig zitiert haben, so wird ihn vielleicht eine kleine Enttäuschung befallen: der Verfasser ist A. S i n g a 10 w s k y, und er schreibt über ״Aufbau und Umbau, zum Problem des jüdischen Wirtschaftslebens in Osteuropa“. Da also, in der Krim, liegt der Hase im Pfeffer. Und nun fallen uns plötzlich gewisse Lücken und Sonderbarkeiten in dieser Philo-Schrift auf. Bei der Schilderung der Millionenaus- Wanderung aus Rußland von 1880—1914, die als ״elementarer Ausdruck des Massenstrebens nach neuer produktiver Lebensgestaltung“ gewertet wird, fehlt — die Palästinawanderung, fehlt der Zionismus. Bei der Schilderung der psychologischen Motive, die ,.gebieterisch U in - Stellung, Umbau“ forderten und den ״wunderbaren Lebensinstinkt, die ungebrochene Vitalität des jüdischen Menschen“ offenbarten, werden ״Faktoren“ angedeutet, über die sich der Verfasser ״in diesem Zusammenhang nicht verbreiten kann“. Warum nicht? Wohl weil der Philo-Verlag das nicht zulassen würde, während er nichts gegen die ״Feststellung“ hat, daß ״die Ergebnisse der jüdischen Siedlungstätigkeit in Rußland kein Beispiel in der Geschichte der jüdischen Kolonisation“ haben. Nur einmal wird der Zionismus direkt erwähnt, und zwar bei der Besprechung des Einwandes, die Krim sei ein Konkur-