Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXIII (1928)
- Issue
- Heft 95 (30.11.1928)
- Date
- 1928-11-30
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 068 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 05. 30 XI 1928 NI AE31 WELTVÄQAND DEU TEd-Färb. KREIS (Einsendungen für diese Spalte erbitten wir nur an die Adresse des Deutschen Kreises im Makkabi-Welt Verband, Berlin W 15, Meinekestr. 10.) Palästina. Das erste Bundesfest der Palästinensischen Arbeitersportler wurde bei einer Beteiligung von 1100 aktiven Teilnehmern 7.u einer großen Demonstration. An den Massen- Freiübungen beteiligten sich gegen 500 Männer und Frauen. Eine Sondervorfiihrung am Festabend brachte Ausschnitte aus dem Geräteturnen und Gymnastik. Die besten leichtathletischen Ergebnisse waren: 100-m- Lauf 12,6 =־ Sek., 60-in-Lauf 7,8 Sek., 1500-m-Lauf 5 Min. 9,2Sek., Hochsprung 1,45 m, Weitsprung ~ 5,10 m, Kugelstoßen 10,54 ־=-־ rn, Diskuswerfen 24,15 m. ln der Gesamt- Wertung belegte Tel-Awiw den ersten Platz vor Haifa und Jerusalem. Im Fußbalikampf siegte Haifa gegen Tel-Awiw. Jugendmeister wurde Jerusalem, Polen. Am 16. Dezember 1028 findet eine Sitzung der Makkabivereine Polens in Krakau statt. Schweiz. Am 9. Dezember!023 findet eine Central- Gomite-Sitzung der Makkabivereine der Schweiz in Basel statt. Bar Kochba Berlin. Handball: Dar Kochba I —- Menzel- Realschule o: o; Bar Kochba II — S.-V, N. Israel 3:2; Bar Kochba Jugend — Potsdam a: 2; Bar Kochba Knaben — I). S. C. s: 3. Die ,,Erste' hatte nicht den vollen Sturm zur Stelle, aber auch der Sturm de* Gegners konnte sich nicht durchsetzen, da bei beiden Mannschäften Verteidigung und Torsteher überaus sicher arbeiteten. — Die Junioren waren spielfrei, da die gegnerische Mannschaft zurückgezogen worden ist. Hallen* portfest: Nachdem die Betciligung am Sportpresse-Fest vom V. B. A. V. untersagt worden war, konnte auch dio letzte Woche zum Training für das Hallensportfest am 1. Dezember im Sportpalast genutzt werden. Die Kampfmannschnft des Bar Kochba wird wie stets auf die Besetzung der Staffeln das Hauptgewicht legen. In der 1OX•'׳u-111-Pei>d1 .׳ staffel haben wir deu Vorjahrs-Sieger B. S. C., den S. G. C, und vor allem die wechselgeschulten Turner ab Gegner. Pendelstaffel ist Nervensache: unsere 1. wird sich mir durchsotzon, wenn jeder sich vflllig wird konzentrieren können. Vielleicht überrascht uns unsere a. Mannschaft! — In der n5xa-R»ndenstaffoI gehen wir mit dcnsclbo.n 5 großen A-Vercincn an den Start wie im Vorjahre. Unsere Vorbereitungen waren sehr sorgfältig, die des S. C. C. und ü. C.G. ebenfalls, und so werden wir, selbst wenn alles glatt verlauft, doch wohl nur mit dem 3. Platz rechnen können, der jedoch für um als Jen kleinsten Verein noch »ehr ehrenvoll wärt*. Die Beteiligung unserer 3״x»ooo“ (Bergmann, Eger, Janklowitz oder Kat*) ist noch ungewiß. — Schach: Die Schachspieler des Bar Kochba spielten am 15. November gegen den Post-Sportverein an 17 Brettern ״Unentschieden" mit 8>4: 8•/* Punkten. Gegen dio Verbandsspicle der vorigen Saison ist dies ein sehr erfreuliches Ergebnis. Anfang Dezember spielen wir an zwanzig Brettern gegen dm S. C. C. —■ Zn unseren Spirlabonden an jedem Dienstag, 8 Uhr, iin Heim, Heiligegeiststr. 52, sind Gäste willkommen. Bar Kochba Frankfurt a. M. Dio starke Entwicklung unsere« Vereins und die ständig steigende Mitgliederzahl hat die Vergrößerung unseres Sekretariats in erweitert« Räume notwendig gemacht. Unser Sekretariat befindet sich nunmehr Gr. Eschenheimer Straßo ך) (gleiches Haus wie Hambitzer). Mit der Leitung ist Fräulein M. Heß, die den meisten unserer Mitglieder bekannt ist, betraut worden. Wir bitten, ab 15. d. M. alle Korrespondenz usw. .an die obige Adresse *11 (»enden.* Bar Kochba Magdeburg. (Jahresbericht.) Im Dezember d. J. begehen wir unser ßjähriges Bestehen in Form einer Wnrbeveranstaltung. W’ir wollen versuchen, in der hiesigen nichlzionisfischon Jugend zu werben. Der Rar Kochba Magdeburg ist außer seiner Zugehörigkeit zum Makkabi-Wcltverband dem Arboiter-Turn- und Sportbund angeschlossen. Dank der tatkräftigen Unterstützung seitens dieser Bcbörde ist hier ein Verhältnis geschaffen, das für beide Bewegungen, die ja den Volkssport erstreben, zufriedennstellrnd ist. Da der alle Stamm fast völlig verschwunden ist, ist es für uns als kleiner Verein schwer möglich, in die hiesige ()Öffentlichkeit einzudringen. Obgleich wir in Magdeburg der einzige jüdische Sportverein sind, läßt unsere Mitgliederzahl zu wünschen übrig. Auf unserer Generalversammlung im Februar wurde beschlossen, regelmäßig jeden Montag Mitglieder- Versammlungen für Damen, Herren und Jugend abzuhalten. Diese Versammlungen fanden im Frühjahr regelmäßig statt und wurden befriedigend besucht. Im Sommer war cs uns nicht möglich, die Zusammenkünfte aufrechtzuerhalten. Wir haben aber vor acht Wochen wieder mit Einführung unserer Montag-Abende begonnen. Dieselben finden jetzt in Gemeinschaft mit der hiesigen Z.O. Gstatt. Es finden regelmäßig!(!tägig Vorträge statt. Bis jetzt haben folgende Redner gesprochen: J. Jfoinomann über den ״Sinn des Judentums", Frau Rechtsanwalt Rein über ״Was sollen wir unseren Kindern mit auf den Weg geben?“, Dr. Preiser über ״Eine Reise zum jüdischen Krakau“ und Paul Ellermann, der Redakteur der hiesigen Volksstimme, über ״Justiz und Judentum“. Bei all diesen Veranstaltungen sind wir mit der Beteiligung von seiten unserer Mitglieder zufrieden. Wir glauben dadurch das Zusammengehörigkeitsgefühl und dio *ionistischan Ideen in unseren Reihen zu stärken. Dio Knaben- und Mädchen-Abteilung hat unter Leitung von Tumsrhwoster Edith Lew*, der Turnbrüder Kalman, Karger und Isi Feigenbaum einen Bar Kochba-Hazair gebildet. Die Beteiligung ist durchschnittlich 15 bis 20 Jungen.* und 10—15 Mädels. Din Heimabende der Hazair-Gnippen finden regelmäßig jeden Sonnabend statt. Unser Turnhetrieb ist leider sehr zuriiekgegangen. Bei den Damen und Herren befinden sich kaum 12 — 15 Personen auf dem Turnboden. Es ist dies besonders auf die jetzige geringe Mil gliederzahl zurückzuführen. Bei den Jüngeren ist der Besuch zufriedenstellend. Nachdem wir urinseren früheren Sportplatz aufgi'ben mußten, hat uns dio Stadt Magdeburg cd non sehr schön gelegenen Sportplatz zu 1 (!tägiger Benutzung zur werfügung gestellt. Wir betreiben neben Turnen: Gymnastik, Handball, Trommelball und Leichtathletik. In allen angeführten Sportdisziplinen außer Turnen waren wir in diesem Sommer erfolgreich. Handball spielen wir mit 2 Herren- und I. Schüler-Mannschaft. Die I. Herrenmannschaft hat von den letzten 10 Spielen 5 gewonnen, 4 unentschieden und 1 verloren. Die 2. Mannschaft hat fast den ganzen Sommer hindurch pausiert, während die Knaben mit wochselnden Erfolgen spielten. Unsere Trommelball-Abtoilung hat leider aur wenige Spiel« ausgetragen, zeigte aber in diesem gutes Können. In der Leichtathletik waren wir in dieser Saison am erfolgreichsten. Alle von uns besuchten Sportfeste, brachten uns gute Erfolge. Wir wurden z. B. ülzcrraschender Zweiter im Frühjahrsgeländelauf für Mannschaften. Unsere Turnschwester E. Levy ist in der Magdeburger 4X100-m־Staffel. Sie errang auch am ig. 8. in Hamburg dio Norddeut- •eben Makkabi-Rezirksmeisterschnfion in Co-m-Lauf und Dreikampf, sie wurde gleichfalls Zvveito in Breslau bei den Makkabi-Meisterschafton. Wir haben insgesamt 28!., 17 2., 11 3. und 4 4■ Plätze, erzielt. Wir lind im Laufe des Berichtsjahres mit unseren Tumbrüdern aus Brauntchweig, Hamburg, Hannover und Lübeck zusammengewesen und hoffen, daß dieso Zusammenkünfte dazu beigetragen haben, den Wakkabi-Gedanken in unseren Reihen zu stärken. Oskar Kamiel. Bar Kochba Oberhausen. Bar Kochba — Ftißballmannsch. ״. L. '1!•-!». A.-G. 4: 3. Rar Kochba trat nur mit 10 Leuten an und (Onnte sich am Anfang nicht zusammenfind. n. Bald jedoch spielte lie Mannschaft kesser, so daß i!) der Halbzeit das Resultat 2:2 war. D»i Spiel wurde immer besser, und als der Schlußpfiff ertönte, hatte Bar Kochba einen knappen Sieg von 3: 4 errungen. J, S. Berliner Kalender Büro: Berliner Zionistische Vereinigung, Berlin W 15, Meinekestr, 10. Telephon: Bismarck 7165—70. Postscheckkonto Nr. 37 830 Berlin NW 7. Kassenverwaltung der B. Z. V. Montag, den 3. Dezember abends S'/2 Uhr Berliner Zionistische Vereinigung, im Sitzungssaal der Z. V. f. D., Meinekestr. 10. Ausspracheabende über Erziehungsfragen. 1. Abend: Frau Dr, Recha Freier: ״Jüdische Erziehung im Elternhaus“. Dienstag, den 4. Dezember abends 9!׳ י Uhr Gruppe Nord der B. Z. V. im Gemeindehaus, Rosenstr. 2/4. Generalversammlung. Anschließend um 9 Uhr Vortrag Dr. Kanowitz: ״Momentaufnahmen von einer Palästinareise“. Mittwoch, den 5. Dezember abends (59 Uhr Gruppe West und Charlottenburg der B. Z. V. im Sitzungssaal der Z. V. f. D., Meinekestr. 10. Palästinazyklus 2. Vortrag. Aschbel: ״Die Fellachen Palästinas, ihre Herkunft und Lebenssitten“. Abends י 9,' י 'hr Gruppe de? 12. Bezirks der B. Z. V., im Cafe Bohne, Steglitz, Albrechtstr. 127. Dr. Solowcitschik: ״Die Aufgaben der kommenden A. C.-Sitzung. Veranstaltungen der Fiauenarbeitsgemeinschaft für Palästina. Monatsversammlungen der Bezirksgruppen: Bezirksgruppe des Westens. Dienstag, den 4. Dezember nachm. 4־!!ןע 4י im K. J. V.-Haus, Bleibtreustr. 50. Kurt Blumenfeld: Outsider und Einsame (Ein Beitrag zum jüdischen Persönlichkeitsproblem). Gäste willkommen. Bezirksgruppe Lichterfclde, Donnerstag, den 6. Dezember abends 8 Uhr im Hause von Frau Hans Herrmann, Lichterfclde, Wilhelmstr. 29. Chanukkah-Abend. Rabbiner Dr. Emil Cohn: Der Freiheitsgedanke im Judentum. Anschließend musikalische Darbietungen, Tanz und Tombola. — Eintritt 1 M. Zusammenkünfte der Studiengruppen: Dienstag, den 4. Dezember Vormittags 10 Uhr. Meinekestr. 10, Sitzungssaal Vorbesprechung der Teilnehmerinnen des hebräischen Kurses. קרן היסוד EIN GROSSER KULTUR-FILM: DER AUFBAU DER JÜDISCHEN HEIMSTÄTTE קדו קימת Uraufführung Mozart-Lichtspiele Nollendorfplatx Ufa-Theater Königstadt Schönhauser Allee Sonntag, 9. Dezember ״Der JMakkabi“, Organ dr! Deutschen Kreises im Makkabi- Welt-Verband, Heft Nr. n/12, November-Dezember, ist erschienen. Dies« Heft bringt nach einem Leitartikel von Nathan Kaminski einen ausführlichen Bericht filier dio Jubiläumsveranstaltung de» Bar Kochba Berlin, vor allem über den bemerkenswerten Festakt in der Aula der technischem Hochschule. Ein Auszug au* dem Vortrag Turnbruders Itosenthal, Haifa, über Turnen und Sport in Erez- Israel führt den Leser mitten in die Probleme der modernen Jugenderziehung Palästinas. Uelier Sport schreibt Turnbrudor Dr. Paul Holzer, Chemnitz, lesenswerte Ausführungen. Reiseberichte, intcressnnto Fahrlcnschildcrungen und eine Uebersicht der wichtigsten jüdischen L'reipriisse und Berichte aus der Makkabi-Retvegung in allen :.ändern sch ließen d ,1־s sehr umfangreiche, 24 Seiten stark« Heft, in dem gleichzeitig auch das Nachrichtcnblatt dos Bar Kochba Berlin enthalten ist. (Zu beziehen durch dio Redaktion, W!5, Meinekestr. 10. Abonnement 3,— M. vierteljährlich.) Wien. Die Wasserspartsektion des Wiener Sportklubs ,.Hakoah“ hat die österreichische Wasserballmeisterschaft für aas Jahr 1928 errungen. Gesundheitskalender 1929. Herausgegrbon und boarboitot von Dr. med. Otto NeustäUcr, Berlin. 5• Jahrgang. Preis 3 M. Gesundhoitswacht Vcriags-G. m. b. II., München a SW. — Der Gesundheit!- kalendcr bringt neben Artikeln über allgemeine Gesundheit»- und Körperpflege für Kinder und Erwachseno in jedem Lebensalter Ahhandlungcn, die sich mit der Gesundheitspflege im Sport befassen. Vermischtes Scholcm Alechem-Klub. Am Sonnabend,dom 1. De rember, spricht in den Klub-Räumen, Kleiststraße g, Dr. J.Steinborg, der soeben von seiner Reise zurückgekehrt ist, über das Thema: ״Meine Eindrücke von Amerika". Anfang 9 Uhr. Gäste willkommen. Alle in Palästina belindlichen oder sich ganz vorübergehend in Deutschland aufhaltenden aus Deutschland stammenden landwirtschaftlichen Praktikanten, die sich um eine Anleihe zur Ansiedlung bewerben, werden gebeten, sich sofort bei Herrn Dr. Karl Hüb, Haifa, P. O. B. 454, zu melden. Voranzeige. Gertrud Bamberger gibt am Mittwoch, dem 5. Dezember, abends 8 Uhr, im Schwechten-Saal, Lütwwstr, 76, einen Klavierabend. Hilfsverein der deutschen Juden. Am 20. November 1928 fand in den Prachtsälen des Ostens ein Vortragsabend statt. Oberstudienrat Prof. Dr. Moritz Schacfer berichtete über das Kulturwerk des HiUsvercins der deutschen Juden in Osteuropa und im Orient. Dr. Wisclmitzer, Generalsekretär des Hilfsvereins, gab einen lieberblick über aktuelle Probleme der jüdischen Wanderung und Siedlung und den Anteil des Hilfsvereins an der Emigrationsfürsorge und dam Siedlungswerk in! Osten. Rabbiner Dr. Arthur Rosenthal und Dr. Emil Rosenwasser sprachen über Aufgaben der jüdischen Wohlfahrt. Der Reichsbund jüdischer Frontsoldaten (Ortsgr. Berlin) veranstaltete «m Dienstag, dem 27. November, abends, in der Stadthalle, Klosterstraßo, eino öffentliche Kundgebung gefjon die Friedhof sacht!nd 11 ngen. Es sprachen u. a. der sozialdemokratische Abgeordncla des Preußischen Landtags, Kuttner, Frau von Kardorff» Dr. Schreiner (Zentrum), Rabb. Dr. Hosental, Ministerialräte Steinbrecher und Wichmatm. Eine Resolution wurde angenommen. Jüdische Kolonisation in Rußland. Am Sonntag, dem 2. Dezember 1928, abends 8 Uhr, findet im Logenhaus, Kleiststraße 10, eine Kundgebung der Gesellschaft zur Förderung des jüdischen Siedlungswerkes in der U. d. S. S. R. ״Auf eigener Scholle“ statt. Es sprechen die Herren Direktor Granowski vom Moskauer Jüdischen Akademischen Theater, UmVersi’tätsprofessor Batürinsky-Moskau, Mitglied der For* schungsexpedition nach dem Fernen Osten, Redakteur Dr. Budzislawski, Walter Mehring liest aus eigenen, unveröffentlichten Werken, Granach rezitiert Unveröffentlichtes von Arnold Zweig, der Schauspieler Michoels vom Moskauer Jüdischen Akademischen Theater rezitiert ebenfalls. K.J.V. Vom 15. bis 22. Dezember d. J. findet in Kairo ein Internationaler Kongreß für Tropenmedizin statt. Das K.J.V. beabsichtigt, in der Erwartung, daß zahlreiche Bundesbrüder und dem Kartell nahestehende Aerztc hierzu aus Palästina und Deutschland kommen werden, eine gemeinsame Veranstaltung zu organisieren. Wir bitten diejenigen K. J. V.er, die die Absicht haben, zu dem Kongreß nach Kairo zu fahren, sich mit Bbr. Dr. Martin Samt er, Kairo P. O. B. 600, in Verbindung ru setzen, und sich nach ihrer Ankunft entweder bei Grün Brothers, 3, Midan Squares, Tel. Ataba 4328 und 3757, oder auf dem Ausstellungsstand der LG. unter Bezugnahme auf Dr. Samter zu melden. (Privatadresse von Dr. Samter: Garden City, 8, Rue Birgas, Tel. Bustan 3924.) K. J. V. In größerer Stadt Oberschlesiens ist die Praxis eines Zahnarztes wegen Todesfall zu verkaufen. Falls kein Geld vorhanden, kommt auch eine Beteiligung in Fraqe. Die Praxis ist sehr gut, wie uns von vertrauenswürdiger Seite versichert ward. Auskunft erteilt das Präsidium des K. J. V., Bleibtreustraße 50. Die Arbeitsgemeinschaft der Jüdischen Arbeitsnach- Weise macht auf dio seit Jahren bestehende Jüdische Berufsberatung und Lohrslellenvormitthmg aufmerksam. Sie erteilt Rat in allen Berufsfragen Jugendlicher und vermittelt Lehrstellen in alle Berufe. Besondere Berücksichtigung findet die Vermittlung sabbatfreior Stellen. Arbeitsgemeinschaft der Jüdischen Arbeitsnachweise, Berlin N", Auguststraße 17, Tel.: Amt Norden 7085—7087 und 9130. Sprechstunden: für Knaben: Dienstags und Freitags von. 10 bis 1 Uhr vormittags; für Mädchen : Montags und Mittwochs von 10 bis 1 Uhr vormittags. Reichenheim-Verein. Sonntag, den 2. Mär! igag, abends 8 Uhr, spricht Herr Redakteur Cheskel Zwi Klötzel über ..Reiseerlebnisse eines jüdischen Journalisten" im Schubart-Saal, Bülowstraße 104. Gäste herzlich willkommen. Jüdische Gemeinde. Freitag, den 30. November, abends, in allen Synagogen und Altervorsorgungsansla'teo: 4 Uhr, Predigt: Synagoge Fricdenstempel, Markgraf-Albreeht-Straße: Dr. Prinz; Anspräche: Synagoge Lindenstraße: Dr. Warschauer, Sonnabend, den 1. Dezember, morgens: Synagogen mit altem Ritus und Altervarsorgungsansteltr»: 9 Uhr; Synagogen mit neuem Ritus: Frühgottes־ dienst (außer Synagoge Friodcnstompcl, Markgraf-Albreeht-Straße): 7,30 Uhr; llauptgoltosdiensl: 10 Uhr. Predigten: Synagoge Pastalozzistraße: Dr. Emil Levy; Neue Synagoge: Dr. Weiße; Synagoge Lindenstraße: Dr. Warschauer; Synagoge Lützowstrnße : Dr. M'ioner; Synagoge Fasanenstraße; Dr. Bergmann. Schrifterklärung: Synagoge Münchener Straße: Dr. Arthur Levy. Jugendgottesdienst: 4 Uhr: Synagoge Fasanenstraße: Dr. Galliner; 4,30 Uhr: Synagoge Münchener Straße: Dr. Arthur Levy. Sabbat-Ausgang: 4,46 Ehr. Gottesdienst an den Wochentagen: abends in allen Synagogen: 4 Uhr; morgens: Synagoge mit altern Ritus: 7 Uhr; Synagogen mit neuem Ritus 7,30 Uhr. Schöneberger Synagogen-Verein, Münchener Strrße 37, Heute, Freilag, nach dem Abendgottesdienst, Vortrag: ״Vorrechte dos Alters“ (Rabbiner Dr. Rosenwasser). Täglich nach dem Abendgotlesdlenst Lehrvorträge: Rabbiner B. Pessen, Rabbiner Dr. Ksinski Rabbiner Dr. Rosenwasser. — Sonnabend, im Anschluß an dio Ilawdala. gemütliches Beisammensein, Besprechung der Wochensidra. Synagogen-Verein Osten, Rigaer Straße S. Gebetzoiton vyie in den Synagogen mit altem Ritus. Jeden Dienstag, abends 8 Uhr, Vortrag: ״unsere täglichen Gebete“ (Rabb. Dr. Rosenwasscr).