Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXIII (1928)
- Issue
- Heft 85 (26.10.1928)
- Date
- 1928-10-26
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 85, 25. X. 1928 J UEDISCHE RUNDSCHAU Seite 599 Ans den Gemeinden Der Konflikt in der Gemeinde Gotha, über den wir bereits mehrfach berichteten, scheint nunmehr seiner Lösung nahe zu sein. Wir haben auf Wunsch unserer Gothaer Oe&innun^s• genossen darauf verzichtet, zu den Vorgängen ausführlich Stellung zu nehmen, obwohl sie von prinzipieller Bedeutung waren. Wir wollten aber durch eine Polemik unsererseits die eingeleiteten Verhandlungen nicht stören. Wie uns jetzt berichtet wird, haben die Verhandlungen zu einer Verständigung geführt. Die Satzungen der Gemeinde sollen dahin geändert werden, daß alle Juden der Gemeinde angehören und ein Unterschied zwischen ln- und Ausländern nicht gemacht wird. Dagegen haben unsere Freunde einige Zu* geständnisse in Steuer- und Kultusfragen gemacht, die nicht won prinzipieller Bedeutung sind. Ueber die Frage der Karenzzeit ist bisher eine Einigung noch nicht erzielt worden, doch darf angenommen werden, daß daran die Verständigung nicht scheitern wird. Es ist zu hoffen, daß nunmehr der Zusammenschloß der Thüringer Juden zu einem Thüringe♦ Landesverband zustande kommt und auch die unerquicklichen Verhältnisse in der Gemeinde Gera endlich beseitigt werden. * Kinderheim Ahawa Am Dienstag. dem 4. Oktober, fand eine Berichtigung der Jü- (lischen Kinder- und Jugendheime statt. Der Einladung waren siele Herren vom Vorstand und von der Repräsentanz der Jüdischen Genifsinde, vom Preußischeis Landesverband und von der Zentnilwohl- :fahrtsstelle, aowio zahlreiche Freunde .der Anstalt gefolgt. In ihrer Begrüßungsrede gab Frau Wagner-Tauber einen Ueberhlick über die Entwicklung des Heims, das jetzt zu den größten seiner Art gehört. Das Heim, iri dem t io Kinder im Alter von 3 bis 18 Jahren untergebracht sind, hat drei Abteilungen: Eine für Kinder unter 6 Jahren, die einen eigenen Kindergarten haben, eine für Schulkinder, dio hauptsächlich die Jüdische Schulo besuchen und eine Abteilung für schulentlassene Kinder. In dieser werden die Mädchen in Hauswirtschaft ausgebildet und lernen dann von dort aus einen Beruf, svährond dio Knaben gleich in Lehrstellen (meist Handwerker) kommen. Die Kinder werden irn traditionellen Sinne zu bewußten Juden erzogen. Aufgenommen kann jedes jüdische Kind werden, das den Nachweis der Bedürftigkeit erbringt. Die Kinder sind Waisen oder Halbwaisen oder kommen aus zerrütteten Familienverhällnisseit. Die von der Jüdischen Gemeinde im ehemaligen Krankenhauso mietfrei überlassenen Räume wurden in zweckmäßiger Weise hygienisch und wohnlich atisgpbaut. Die I’flegcgelder decken nur einen Teil der Kosten. Die jüdische Not subventioniert das Heim in großzügiger Weise. Alle übrigen Gehler müssen durch Pflegschaften, Beiträge und Spenden aufgebracht, werden. Mit besonderer Anerkennung wurde der vorbildlichrn mütterlichen Arbeit gedarht, mit der die Schwester Oberin Berger das Heim seit Jahren leitet. Nach dem Vortrag der Frau Wagner-Tauber erfolgte eine Führung durch die Räume der Ahawa, wobei die Schlafräume, Kinderzimmer, Speise- /immer, Wasehräume, Küchen und sonstigen N'ebenränme gezeigt wurden. Dio Kinder machten einen in jeder Weis« gepflegten und wohlerzogenen Eindruck, Die Räume sind hell und luftig, und man hat das Gefühl, als ob die im Hause befindliche Jugend dort ein wirkliches Zuhause hat. Audi das Verhältnis der Kinder zu ihren Erziehern scheint ein besonders harmonische« und liebevolles zu sein. Besonders gefiel allen Gästen die von den Kindarn seihst ausgebaute und lustig geschmückte Sukkah, in der die Kinder aßen und hebräische Lieder sangen. Ein kurzes gemütliches Beisammensein vereinte nach der Besichtigung die Gäste, in deren Manien Herr KammergerichUrat Wolff der Leitung de» Hauses dankte, Wohl •M« Teilnehmer verließen das Haus mit dem Bewußtsein, «in Stück jüdisch sozialer Arbeit (gesehen zu haben, di« wirklich in jeder Weise vorbildlich ist. Es ist klar, daß je größer die Geldmittel fließen, um so besser die, Fürsorge und Erziehung der Kinder gewährleistet sein wird, und man sollte annehmen, daß weite jüdischo Kreise an dieser Arbeit, dio «ine jüdisch« Erziehung im besten Sinne bedeutet, lebhaft .Anteil nehmen und sio malerioll nach besten Kräften unterstützen müßten. Werbet Freunde für die Jüdischen Kinder- und Jugendheime Ahawah! Josef Hirsch. Zionistischer Grnppcnverband Obersctilesien Am Sonntag-,dem 28. Oktober, findet in B e u t h e n in den oberen Räumen des ״Hamburger Hofes“, Friedrich-Wilhelmring 6, ein Gruppenverbandstag statt. Tagesordnung: I. Vormittagssitzung, Beginn IO1/» Uhr pünktlich: 1. Mitteilungen; 2. Fragen der Gemeindearbeit (Referent: Arnold Wiener, Beuthen). II. Nachmittagssitzung, Beginn 3 Uhr: 1. Kulturarbeit in den Ortsgruppen (Referent: Dr. Max Mayer, Berlin); 2. Aussprache; 3. Verschiedenes, Zu dieser Veranstaltung werden alle oberschlesischen Zionisten eingeladen. Gruppenverband Thüringen. Der Grupnenverbandstag findet am Sonntag, dem 28. Oktober 1928, in Gotha, Gesellschaftshaus St. Gotthard, Siebleberstraße 28, pünktlich 10 Uhr vorm., statt. — Tagesordnung: 1. Referat Dr. Kollenscher, Berlin: ״Zionistische Gemeindearbeit“; 2. Aussprache; 3. Berichte der Gruppen; 4. Aussprache; 3. Wahlen; 6. Anträge. Die Zionistischen Gruppenverbände Linksrheinland und Rechtsrheinland-Westfalen veranstalten am 11. November in Düsseldorf einen gemeinsamen Gruppenvcrband^tag. Wir bitten schon heute alle Oesinnungsgenossen dieser Bezirke, sich diesen Tag frei zu halten. Tagesordnung usw. wird noch bekanntgegeben. Ortsgruppen Chemnitz. Die Generalversammlung der Ortsgruppe findet Dienstag, den 30, Oktober, abends 81/3 Uhr, in d«r jüdischen Lesehalle, Brückeuslraße 1, statt. t Königsberg. Am g. Oktober 1g38 fand die Generalversammlung der hiesigen Zionistischen Ortsgruppe statt. Nach einem eingehenden Geschäftsbericht des bisherigen Vorsitzenden Dr. G i n s b u r g erfolgte die Neuwahl des Vorstände«. Da Herr Dr. Ginsburg aus persönlichen Gründen eine Wiederwahl ablehnte, wurde.Herr Dr. Schloßberg zum Vorsitzenden gewählt. — Der Vorstand besteht im übrigen aus Frau Berta Goldberg und den Herren Dr. Ginsburg, Dr, Sandler, Dr, Lewald, Podbielski, Alfred Herrmann und Apotheker Schüttenberg. Briefkasten der Redaktion Mehrere Zionisten aus dem Osten. Privatadresse uns leider unbekannt. Büro: Berliner Zionistische Vereinigung, Berlin W 15, Melnekestr. 10. Telephon: Bismarck 7165—70. Postscheck* konto Nr, 37 830 Berlin NW 7. Kassenverwaltung der B, Z, V, Sonnabend, den 27. Oktober abends 8y» Uhr Zionist. Jugendbund Nordau, Geselliger Abend (mit Tanz) im Vereinssaal der Konditorei Kleininger, Rosenthaler Str. 44. Abends 8*4 Uhr Histadruth Iwrith Berlin. Beth Waad Iwri in der Jüdischen Gemeinde, Rosenstr. 2/4. Vortrag des Herrn David Jetlin, Jerusalem: ״Die Entwicklung des Hebräischen als Umgangssprache in Palästina und in der Diaspora“. הסתדרות עברית ברלין ״בית הועד העברי״ עודך בטוצש״ק 27 אוקטובר כשעה שמונה וחצי בערב אספה בוטנית בבית הקהלה העברית, רחוב רוזן2-4. מר דוד ילין מירושלים ירצה על הנושא: התיתחות השפה העברית בתור שפה חיה בא״י ובגולה- Sonnabend, den 3. November in den Oesamträumen der Philharmonie Jubiläumsball des Bar Kochba. Karten im Vorverkauf zum Preise von M. 3,— erhältlich im Büro des Bar Kochba, Heiligegeiststr. 52, sämtlichen Theaterkassen von Tietz, Bote ft Bock und Invalidendank. Karten an der Abendkasse 4 Mark. pwiwnHiniiin■ ■!3. Dezember 1928 Bei Kroll B H Der große § 1 CHANUKKAH - BALL | & des Keren Kajemeth Lejisrael S Kultnrknndßebung des Frauenbundes Am M o n t a g, dem 29. Oktober, abends 9 Uhr, findet im Vorles u ngssaalderStaat I. K11 nstbibiiothek, Prinz-Albrecht-Straße 7, eine kulturelle Kundgebung über ״K i n d u n d Jugend im neuen Judentum“ statt. Diese Kundgebung wird das palästinensische Jugendwerk in seinem Zusammenhang mit der heutigen pädagogischen Bcwegung und mit der Entwicklung der jüdischen Erziehung im Gesamtjudentum zeigen. — Dr. Elisabeth Rotten wird über die Erneuerung der Erziehung, Rabb. Dr. Baeck über die Jugendfrage des Weltjudentums, Dr. Alexander Goldstein über das Kinder- und Jugendwerk Palästinas, Col. Wed gwood über sein persönliches Er’ebcn unter der Jugend Palästinas sprechen. — Der Abend wird von dem Verband jüdischer Frauen für Kulturarbeit in Palästina und dem Bund zionistischer Frauen (Frauenarbeitsgemeinschaft für Palästina) gemeinsam veranstaltet. Vermischtes Reprisentanten-Versammlung. Di« für Donnerstag, den 1. Novombe»!§38, in Aussicht genommene Sitzung der Repräsentanten- Versammlung findet erst am Donnerst»״, den 8. Novomber 1ga8, abends 7 Ehr statt. Jüdischer Frauenbund E. V. Der Verband Berlin dos Jüdisehen Frauenbundes E. V. bat eine unentgeltlich« Her»• t u n g-s $ t e 11 8 eingerichtet, ar> die sieh Ellern, Erzieher und Jugendlieh« in Familien- und Erziehimgssehwierigkeiten und allen Fragen seelischer Not vertraulich wenden können. —־ Sprechstunde: Miinchene.r Straße 3ל. Mittwochs 10—1! Uhr. Die Gesellschaft für Familienforschung veranstaltet am Dienstag, dem 30. Oktober, abends 8 Uhr, im Blauen Saal des Brüder verein« ha 11 «es, Kurfiirstenstr. 115/116, einen Lichtbilder vortrag von Dr. Karl Sc h w ari, Berlin (Leiter der Kunstsammlung der Jüdischen Gemeinde) über ״Die jüdische Familie in der K u n 5 l". Gäste willkommen. Verein ehern. Schüler der Lippmann Tauß-Schule. Sannabend, den 27. d. M., abends 8 Uhr, Jostystr. l\, Goneralversammlung mit einleitender Ansprache von Rabbiner Dr. Singermann. Berliner Zionistische Vereinigung. Aus technischen Gründen mußte der für den 3. November angekündigte Vortrag von Herrn Biumenfeld verschoben werden. Der neue Termin wird noch bekanntgegeben. Wohlfahrtsausschuß des Preußischen Landesverbandes Jüdischer Gemeinden. Wir geben hierdurch bekannt, daß das erste jüdische Heilerziehungsheim für schwer erziehbare Knaben in Marburg a. d. Lahn im Oktober d. J. eröffnet worden ist. Das Heim steht unter sachverständiger erzieherischer und fachärztlicher Aufsicht. Es Hegt im Interesse der gesamten jüdischen Psychopathen-Fürsorge, daß die Einrichtungen des Heims im Rahmen der verfügbaren Plätze möglichst vollständig ausgenutzt werden. Wir bitten daher, bei beabsichtigter unterbnngung von schwer erziehbaren Knaben in einem Erziehungsheim dieses Institut besonders zu berücksichtigen. — Nähere Angaben über die Verpflegungskosten und sonstige Auskünfte sind bei der Leitung des ״israelitischen Erziehungsheims, Marburg/Lahn“ zu erhalten. K.J.V. Seit 2,0 Jahren im Berliner Weden gut cingeführte Parfümerie und Drogerie in günstiger Lage ist zu verkaufen. — Für Zahnärzte bieten sich in Mitteldeutschland, Sachsen und im rheinischen Jndustriegebiet Niederlassung- bzw. Assoziationsmöglichkeilen. — Auskunft erteilt das Präsidium des K. J. V., Bleibtreu- Straße 50. Schöneberger Synagogen-Verein, Münchener Str. 37. Heute, Freitagabend, nach dem Gottesdienst Vortrag: Bibelübersetzungen (golhisehe und deutsche Ucbersetzung), Rabb. Dr. Rosenwasser. — Täglich nach dem Abendgottesdienst Vorträge: Die Werbetätigkeil dos Judentum», nach Maimonides Mischne Tauro, Rabb. Dr. Ksinski. — Hilehot Derech Erez, Rabb. B. Pess'en. — Der Preußenkönig Friedrich I. und das Sehlußgebet Alonu, Rabb. Dr. Rosen wasser. Die Wöchensidra, Rabb. B. P essen. Zuschriften aller Art Beiträge, Berichte usw. sind ausschließlich an die Redaktion der ״Jüdischen Rundschau“, Berlin W15, Melnekestraße 10, und n i c h t a n die Adresse von Privatpersonen an richten, da sonst Verzögerungen entstehen. Jüdische Gemeinde. Freitag, den 2. Oktober, abends in allen Synagogen und AItersYersorgungsarwtalt.cn: 4,45 Uhr. Predigt: Svn. Linderulr.: Dr. Warschauer; Syn. Fasanonstr.: Dr; Wioner; Syn Markgraf-Albicclit-Straßo-. Dr. Bergmann. — Sonnabend, den לב■ Oktober, morgen«: Synagogen mit altem Ritus: g Uhr; Synagogen mit neuem Ritus: brühguttesdienst (außer Syn. Markgraf• Albrecht-Straße): 7,30 Uhr; Hauptgottesdienst: 10 Uhr. Predigt: Syn. Pestalozzistr.: Dr. Emil Levy; Neue Syn.: Dr. Blumenthal; Syn. LeveUowslr.: Dr. Lewkowitz. — Jugendgottesdienst: 4 Uhr, Alte Synagoge: Rabbiner Nobel. — Sahbatauagang: 5,32 Uhr. — Gottesdienst an den Wochentagen: abends in allen Synagogen bis 39. Oktober: 5 Uhr, vom 30. Oktober bis 15. November: 4,30 Uhr, morgens: Syn, mit altem Ritus 7 Uhr, Svn. mit neuem Ritus: 7,30 Uhr. Synagoöenvereln Friedenstempel. Am Sonntag, den 55. November tgsB, findet in der Zeit von 10 Uhr vormittags bis ■j Uhr naclimitlags 1m Friedensterapei dio W a h 1 d e ג S y n a g 0 g e n- Vorstande« auf Grund von Vorschlagslisten durch die in di« Wählerlisten eingetragenen volljährigen männlichen und weiblichen Platzinhaber statt. — Damit die Vorschlagsliste des Synagogenvereins Friedemtempel den Wünschen der Mitglieder entspricht, laden wir hierdurch r.u einer außerordentlichen Mitgliederver- * a rn in lung in den Johann-Georg-Festsälen, Johann-Georg-Straße 19, auf den .11. Oktober 1928, abends 7.30 Uhr, ein. Gegenstand der Tagesordnung: 1. Kurzer Geschäftsbericht, 3. Wahl *um Synagogen Vorstand. 3. Qianukkah-Fest des Vereins. — Im Anschluß daran findet in diesen Räumen auch der zweite Vortrag des Ilerm Rabbiner Dr. Prinz über modern« jüdische franzSsiscne Literatur um 8,45 Uhr statt. Za diesem Vortrag werden auch Einzelkarten verkauft. — Gleichzeitig machen wir darauf aufmerksam, daß die Wählerlisten vom 5. November ab im Plltzevermictungsbiiro eingesehen werden können. Die Vereinigung für die Interessen der Alten Synagoge veranstaltet am Donnerstag, dem 1. November, «inen Vortragsabend, Beginn pünktlich 8 Uhr, im Verwaltungsgebäude, Rosenstr. 2—4. Frau Rccha Freier spricht über das Thema: ״Vom Bucho Koho- Ict.11“. Die Besucher und Besucherinnen der Alten Synagoge sowie Gäste sind willkommen. * Sport Der zur Zeit in Deutschland weilend« Turnhruder der hebräischen Realschule in Haifa Hugo Rosenthal veranstaltete auf Initiative des Deutschen Makkaliikreises eine Vortragstournee bei den jüdischen Sportvereinen West- und Süddeutschlands über das Thema ״Die körperliche Erziehung der jüdischen Jugend in Erez.-Israel ‘. Wie bekariut. hat jeder Makkabi-Landeskreis da» Protektorat über jüdische Sportvereine einer Stadt in Erez-Israel übernommen. So ist es Aufgäbe des Deutschen Makkabi-Kreises, die Sport juxend in Haifa durch Gerätesendungen und Sammlungen für einen Sportplatz zu unterstützen. Die dem Deutschen Makkabi angeschlossenen Bar Kochba- Vereine haben für diesen Zweck bereits 5000 M. gesammelt. Tumlehrer Kosenthal hielt kurz nach soinem Eintreffen in Deutschland seinen Lichlbildervortrag beim Tumtag des Deutschen Makkabi- Kreises in Breslau, wo er große Begeisterung hervorrief. Jetzt hat er auch in Köln, Frankfurt und Karlsruhe vom »portliehen Leber! und Treiben der Jugend in Erez-Israel erzählen können und überall hatte sich ein großer Kreis Bar Kochbaner und deren Freunde eingefunden. Auch in Düsseldorf und Dortmund, deren jüdische Sportvereine nicht dem Makkabi angehören, begegnete er einem beifallsfreudigen Publikum, Seine Vorträge trugen überall dazu bei, in den Bar Kochbanero Verantwortungsgefühl für den Palästina-Aufhau zu wecken und ihnen tu zeigen, welche wichtig« spezieile Aufgabe die Sportjugend der Gallith zu «fallen hat, F. M. Sportklub Hakoab Wiesbaden. Polizeisportverein Wie»- baden : Sportklub llakoah Wiesbaden, 4:4 (2:3). — Polizei Wiesbaden ist seit zwei Jahren in Wiesbaden ungeschlagen. Dieser Verein mußte an llakoah einen Punkt abgeben. Das Urteil der Presse lautete: überragendes Spiel der Hakoahner, blendender Kampfgeist, llakoah» wundervolle Kombination entzückten das Auge; die Polizei hätte verdient verloren, wenn der Sturm der Hakoah in den letzten zehn Minuten nicht von solch unglaublichstem Schußpech verfolgt gewesen wäre. Die Damen des Sportklub Hakoah reihen sich durch blendende Spielweise würdig den Herren an und helfen dadurch fürdernd mit an dem Aufbauwerk des Sportklub Hakoah, Wiesbaden. — Im Pokalturnior holten sich die Damen des Sportklub Hakoah in imponierendem Stile den ersten Preis. — Sportklub Hakoah Damen : Reichsbahnsportverein Damen, ך : o (4: o). Sportklub Hakoah Damen : F. V'. Germania Wiesbaden Damen, 5:0 (1:0). Jüdischer Ruderverein ״Ivrfa“. Wochenprograram: Sonntag, den 28. Oktober: (Offiziell) 10 Uhr bootsfertig Friedrichshagen. — Dienstag, den 30. Oktober 1928: (Offiziell) 9 Uhr Heimabend bei Bischofswerder, N 4, Eliaabeth-Kirchstr. 2, 0,15 Uhr Vortrag Steinhardt. — Donnerstag, den t. November 1928: (Inoffiziell) Turnen wie 25. Oktober. — Sonntag, den 4* November 1938t (Olfizielll ti—t Uhr vormittags Kastenrudern bei Rothenberger, Bahnhof Tiergarten, Bogen 463. Geschäftliche MitteQingea Unteren Lesern wird das Cafe Kutscher», Charlottenburg, Bismarckstraße 109, am Sehillertheater, bestens empfohlen; sämtliche in- und ausländische Zeitungen. PaiHstina-BPundfonds (Km HUessod) t V. Berlin W 15, Meinekestraße 10. Bankkonto: Darmstädter und Nationalbank, Depos.-Kasse 59, Kurfürstendamm 52. Postscheckkonto: Berlin Nr. 104951. JACQUET / CHEMISIER Genf » ZUrlch , Berlin 2, Rue du Rhöne Bahnhof str. 12 Friedrich ־ Eberf - 5tr. 7!enernlvertreter iör die Schweiz und Grob-Berlin der Aequaseutum Coets, London Exquisite M&niel für Mode und Sport Antertlgung von Domenwie Herrenwäsche, sowie Cravetien elegantester Art. ltltm1ttltlBllltlMBW«IMUIIMIM—71M»w 0100484800005348234823000048905300015353235300022353232348484853020102532301010202020101010153