Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXIII (1928)
- Issue
- Heft 72-73 (13.9.1928)
- Date
- 1928-09-13
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 72/73. 13. IX. 1928 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 525 Konferenz der OrtsgrnppenvorsMzenden der Z.V.LD. Der Landesvorstand hat beschlossen, zum 14. Oktober 1028 eine Konferenz der Ortsgruppenvorsitzenden der Z. V. f. D. nach Berlin einzuberufen, auf der die Fragen des Ortsgruppenlebens besprochen werden sollen und ein einheitlicher Arbeitsplan aufgestellt werden wird. (Die übrigen Resolutionen der Landesvorstandssitzung tragen wir in der nächsten Nummer der ״Jüdischen Rundschau“ nach.) Leopold Jacoby Am 30. August wurde uns die schmerzliche Kunde, daß unser Freund Leopold Jacoby bei einem Ausfluge in den Tiroler Bergen tödlich abgestürzt sei. Jacoby war schon vor fast 30 Jahren im Vorstand der Zionistischen Ortsgruppe in Dresden für unsere Idee tätig und war auch nach seiner Uebersiedhmg nach Chemnitz einer der fleißigsten und treuesten Gesinnungsgenossen. Auch als er dem hiesigen Vorstand nicht mehr angehörte, stellte er sich stet■; zionistischer Arbeit zur Verfügung. Trotz der bekannten Hindernisse, die sich zionistischer Gesinnung am hiesigen Platze entgegenstellen, machte Jacoby aus der seidigen nie einen Hehl; er bekannte sich immer aufrichtig und furchtlos zum Zionismus. Fr war ein guter Mensch, der in federn anderen Menschen nur das Gute sali, ein edler und charaktervoller Mensch, der sich die Sympathien aller, die iiin kennenlernten, sofort erwarb. Wir verlieren in ihm eine wertvolle Persönlichkeit, einen freuen Gesinnungsgenossen und beklagen tief das grausame Geschick, das uns diesen lieben, unersetzlichen Freund entrissen hat. Zionistische Ortsgruppe Chemnitz. Leib Jalie in Leipzig Der Direktor des Keren Hajessod, Leib J a f f e , der sich vorübergehend in Deutschland aufhält, um gemeinsam mit Dr. Arthur Hantke die Keren Hajessod-Arbeit in der nächsten Wintersaison zu organisieren, wird am 18. September in Leipzig, einer Einladung der dortigen Zionisten folgend, einen Vortrag halten. Leib Jaffe, als Dichter, Publizist und begeisternder Redner bei den jüdischen Volksmassen gleicherweise bekannt und geschätzt, wird sich aus Deutschland nach Polen begeben, um dort persönlich die diesjährige Keren Hajcssod-Kampagne zu leiten. ■ Briefe an die Redaktion Letztwillige Verfügungen für den K. K. L. Wir erhalten folgende Zuschrift aus unserem Leserkreise: Das Jahresende ist ein Anlaß, Zionisten daran zu erinnern, dafür zu sorgen, daß der Keren Kajemeth in ihrem Testament bedacht wird. Eine systematische Propaganda für die Erlangung Ietztwilligcr Verfügungen ist aus Gründen des Taktes schwierig, obwohl sich jedesmal, wenn ein derartiger Versuch gemacht wird, zeigt, daß der Legatsgedanke gern aufgenommen wird’. Es sind einige Fälle bekannt geworden, daß eine Reihe von Legaten'auf dem Wege der ״Kette“ zustande gekommen sind, und zwar so, daß Personen, die eine letztwillige Verfügung zugunsten des Keren Kajemeth aj(®eben,, ™ gleicher Zeit auch SnderÄ, veranlassen, clagseibe zu tun. Aus dem neuen Taschenkalender, welchen der Keren Kajemeth verbreitet, ersieht man, daß eine ganze Reihe von Vermächtnissen, insbesondere in den angio-amerikanischen Ländern bereits für den Keren Kajemeth abgegeben worden sind, die sich insgesamt auf fast 90 000 Pfund belaufen. Hoffentlich wird sich dieser Gedanke, der in Deutschland erst von wenigen Freunden des K. K. L. aufgenommen wurde, auch hier mehr durchsetzen, woran diese Zuschrift am Jahresende die Zionisten erinnern sollen. Berlin, vor Rösch Hasclianah 5639. Dr. T. R. בית מדרש לעברית של פהלת היהודים בברליו• Hebräische Lehranstalt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Beginn des Wintersemesters 192S/1929. XXI. Semester, Die Hebräische Lehranstalt errichtet im Wintersemester neue Anfängerklassen für Schüler und Erwachsene im Schulgebäude, Große Hamburger Straße 27, daneben Zweigklassen im Westen. Vorgeschrittene finden nach Maßgabe ihrer Kenntnisse Aufnähme in einer der bestehenden Klassen. Es wird auch beabsichtigt, für Studenten Anfang November b e - sondere Klassen e i n z t! r i c h t e n. Ebenso sollen für Vereine (Jugentlbiinde usw.) auf Wunsch bei genügender Beteiügung besondere Kurse eingerichtet werden. Beginn des Unterrichts für sämtliche Anfängerk 1 a s s e n (auch für die im Westen): Donnerstag, den 11. Oktober, und zwar beginnt der Unterricht für jüngere Schüler um 5 Uhr und für Erwachsene um 8 Uhr abends in der Schule, Große Hamburger Straße 27. Zeit und Ort des Unterrichts wird in der ersten Unterrichtsstunde festgesetzt werden. Anmeldungen nimmt der Leiter der Hebräischen Lehranstalt, Herr Nissan Berggrün, im SeluiliokaL in seiner Sprechzeit, Montag bis Donnerstag, 6Va bis 71׳ä Uhr abends, entgegen. Während der Ferien sind Anmeldungen an seine Adresse: Berlin- Grunewald, Trabener Straße 2 (Telephon: Brabant 501), zu richten. Dr. Alexander Hausmann SO Jahre. In Lemberg beging Dr. Alexander Hausmann, einer der ältesten galizischen Zionisten, am 1. September seinen 50. Geburtstag. Hausmann nahm bereits am 1. Kongreß als Delegierter teil, wo er als jüngstes Mitglied das Schriftführeramt versah. In seinem späteren Leben widmete sich Hausmann den verschiedensten Zweigen zionistischer Betätigung, besonders als jahrelanger Palästina-Referent des Lemberger Distrikts-Komitees und in der letzten Zeit als führendes Mitglied im jüdischen Gemeindeleben Lembergs. Warnung. Aus mehreren Städten wird mir mitgeteilt, daß Empfehlungsbriefe mit meiner Unterschrift auf den Namen eines Herrn Goldstern aus Brandenburg, früher Posen, oder Frau Markus aus Brandenburg, früher Posen, die eine Tochter verheiraten wollen und angeblich in Leipzig einen Laden besitzen, an bestimmte Adressaten übergeben worden seien. Briefbogen und Unterschrift sind ge f ä 1 scht. Seit vielen Jahren vermeide ich es, privaten Petenten Empfehiungsschreiben in die Hand zu geben. Da sich die Fälschungen in letzter Zeit häufen, bitte ich, das Erforderliche zur Fest- Stellung der Personalien veranlassen zu wollen. Rabbiner Dr. E. Munk in Berlin. Berliner Kalender Büro: Berliner Zionistische Vereinigung, Berlin W 15, Meinekestr. 10. Telephon: Bismarck 7165—70. Postscheckkonto Nr. 37 830 Berlin NW 7. Kassenverwaltung; der B. Z. V. ההסתדרות העברית בברליו אגודת ״העבריה״ עורכת אספה 8ומבית ביוש החטשי ב־18/9 בשמונה ומחצה בערב בדיוק בבית הקהלה רוונשטר. 2-4. הח' ה. שורר מאר׳ו ישראל ירצה על הנושא: הניגר בתנועתנו• כיי העברים מתבקשים לבוא.' Montag, den 17. September abends 8 Uhr JUd.-sorlaldemokr. Arbeiterorganisation Poalc-Zion in Deutschland, Ortsgruppe Berlin. Gemeindehaus, Rosenstraße 2—4. Mitgliederversammlung. Chawer B. Locker wird über den Brüsseler Sozialste «-Kongreß berichten. Anschließend Diskussion. Eintritt nur für Parteimitglieder. Abends 8 Uhr Berliner Zionistische Vereinigung, im Sitzungssaal, Meinekestr. 10. Fortsetzung der Aussprache mit Herrn Dr. M. Schwabe über: ״Jugendbewegung in Palästina und zionistische Jugend in Deutschland“. Dienstag, den 18. September abends 8 Uhr Misrachi. im Sitzungssaal der Z. V. f. D., Meinekestr. 10. Frau Helene Barth, Jerusalem (Leiterin d. Misrachi-Lehrerinnenseminars): ״Probleme der palästinensischen Mädchenerziehung“. Gäste willkommen. Mittwoch, den 19. September abends '1 Uhr Abschiedsabend für die hebräische Dichterin Eiischewa. im Sitzungssaal der Z. V. f. D., Meinekestr. 10. Ansprachen, Rezitationen, musikalische Darbietungen. . Karten in der B. Z. V., Meinekestr. 10. Gottesdienst der B. Z. V. und des Misrachi, an den Hohen Feiertagen, in den Sälen Meinekestraße 10. Karten im Büro der B. Z. V., Meinekestr. 10. Bismarck 7163/70. Makkabi und Khl . Auf dem Breslauer Kreistag des deutschen Makkabi wurde folgende Resolution angenommen: ״Der XII. Jüdische Turntag anerkennt die erzieherische Bedeutung der Beschäftigung mit dem Keren Kajemeth Lejisraei und die Notwendigkeit aktiver Mitarbeit jedes Vereines an den lokalen Aufgaben des KKL. Der Kreistag beschießt zunächst, die Rosch Haschanah- ,-Aktion des. KKL,. .;alle Kräfte des dfutscticp Kreises im Makkabi-Weltverband zu unterstützen.“ Vermischtes Vorlesung E'bchewa. Berliner Zionistische Vereinigung und die Histadruth Iwrit veranstalten einen musikalischliterarischen Abschiedsabend für die hebräische Dichterin Eiischewa. Der Abend findet, vor der Rückkehr der Dichterin nach Palästina, am Mittwoch, dem 19. -September, um 9 Uhr abends, im Sitzungssaale der Zionistischen Vereinigung, Meineckestr. 10, statt. Die Dichterin wird aus ihren Werken vorlesen und über ihre Palästinaeindrücke referieren. Ferner werden Ansprachen halten die Herren: Rabbiner Dr. Emil Cohn, Prof. Dr. Heinrich Loewc und Dr. S. Tschernichowski. Der musikalische Teil bringt Darbietungen namhafter Künstler. Es werden vorgetragen Lieder von Eiischewa, Musik von Engel u. a. — In diesen Blättern wurde bereits bei früheren Anlässen die Persönlichkeit der Eiischewa gewürdigt. Die Dichterin, welche einige Monate in Europa verbracht hat, gedenkt, einige Tage nach ihrer Vorlesung nach Tcl-Awiw zurüekzukehren. Freunde der hebräischen Sprache und Dichtkunst werden sich sicherlich nicht die Gelegenheit entgehen lassen, die persönliche Bekanntschaft der Dichterin zu machen. 111 der Beratungsstelle für Frauen und Jugendliche in Ulm- und Frzkdmrigssrhvvleripkriten ist die Sprechslmulo: Mittwoch, von 10—11 l hr, Münchener Sir. 3־. Verband Berlin d«*s Jüdischen Frauen-!müdes E. V. * Wochenprogramin des Jüdischen Ruder-Clubs ״Ivria“. Sonntag, den 10. September: Der Ruilorbeleieb füllt anläßlich Bosch Haschanah ans. Dafür ״emütlichcs l’eisamimmsein 11« 1 1)1־. Steinhardt, Reinickendorfer Sir, :1. Am 1/i. Oktober findet das Abrudern stall. Aus diesem Grunde im'issi’11 die Clubkameraden pünUliclist erschein!״׳, damit sie zur internen Regatta trainiert werden können. Der (Hub führt außer gegen den V. J. St. Berlin noch gegen den V. J, St. Breslau. K. J. V. M ir können einem Zahnarzt in Siidbadioi gute Praxis naehweisen. In nordostdeutscher Stadl ist die Stella eines Sekretärs der zionistischen Ortsgruppe zu besetzen. Bewerbungen von Bundes- Brüdern sind an das Präsidium des Kartells zu richten. Wir suchen einen Referendar für Amvaltsbüro. Wir suchen für Dipl.-Ingenieure mit langjähriger Praxis, geeignet für Posten als Konstrukteure und Belrielwingenicuro, Stellung. Palästlna-Ethrogim. Das Misraehi-Zentral-Büro hat auch in diesem Jahre wieder einen direkten Import von Paläst ina-fit hrogim, feinste« Rechowoth-Erzeugiiis. Besonders Zionisten sollten es sich zur Aufgabe machen, durch den Kauf dieser Iithrogim das I’cbrrgewicht, das bisher noch Korfu und Griechenland auf den! Gebiet des Elhrogim- Verkaufes besitzt, herabzudrücken. Elhrogim sind beim Misrachi- Zentral-Büro, Berlin N 54, Weinmeisterstr. 18 (Telephon Nord, 1151)1, sowie bei den im Inseratenteil dieser Nummer der ,,Jüd. Rundschau" angegebener! Stellen zu beziehen. Schöneberger Synagogen-Verein, Münchener Str. 3־. Taglieh, abends 6 Ehr, Lehrvorträge: Das ältesto Stück im Gelietritual am Versöhnungatagc, Rabb. Dr. Rosenwasser. — Religiöse Vorschriften am Sühnctage, Rabb. R. Possen. — Schuld und Siilino nach Maiinonides Misrlmo Tauro, Rabb. Dr. Ksinski. Geschäftliche Mitteilungen Unseren Lesern wird das Cafe Kutschera, Charlottenburg, BismarekstraBe 109, am Schillertheater, bestens empfohlen: sämtliche in- und ausländische Zeitungen. Sport Denlsche Makkabimelsterscbatten in Breslan Am vi'reangi’in'11 Sonntag fanden auf 111011 Sportplatz dm S, G. Schlesien bei herrlieliem Weiler di« Mobli'reefia ftetl d<‘!* Deutsehen Kreut״« «hu Makkabiwi'lhrrbaiides statt. Fast alle «leubchen Rar Koehba-\ ereile־ sowie! Ligibor!,rag und Makkabi Mährisch- ()!*trau Maren ersrhieneii; glanzend hatte der Breslauer Rar Köchln« die 3 er01nl,1ii11״p«.|| vorbereitet. Am Nachmittag beim Beginn «h-r W el ikampte fand siel! eine riesige Zu»cl!a11ermenge ein, di!* begeistert «len Siegern, besonders wenn es eil« Breslauer war, zujuhidle. Aul der Tribüne konnte mau den 1. \ ersitzenden der Zion. Verein, f. Deuts«־!«!., Kult IS I 11 111 e n £ e I d , Vi'i't rot er di-r Breslauer Jod. Gemein«!(1, der Bresl. Zion, Organisation, des SüdosUh'Ul.sebeu Leieiitathletikverhamli's, di r Stmlenieiiverl). im K. J. V,, der 1,0g« 11, de» Misrachi und nicht zuletzt der Presse begrüßen. Ist den SemoreimellbioMn bei! waren niil dem Erscheinen der Reidinci׳ Vertreter meistens der Sie־»׳״־ gegeben. Linen spannenden Kampf lieferten sieh die 1!« rinn■!■!.״»in und Kurz 1 «11 dem 1110-111- Fndlauf, welchen l.ewin in!0,8 mit knapp I m Vorsprung ge- \'«nneu konnte, |t!e anderen Teilnehmer batten überhaupt nielit niil/usprochen. Im .(00-111-1,auf eewami Bergmann-Berlin gegen Jaiikhmitz-Rrrliii, in den 800 m könnt«' ,laiiklowitz aber d«*1* Spieß imidrehen und Bergmann im Ziel abfang<־n. Kats hatte in Cohen noch keinen Geguer, doch lief 1! > t z.t«•!׳»־ r ein glänzendes Reimen. In den Staffeln hatten die Jierimer üb.1 lunpt keiner« Gegner und gewannen diese mit, großem Vorsprung jedesmal. Ein erfreuliches Zeichen war die Jugend, liier wurden auei! von den anderen V 1-reinen 11(00*11! liebe Irostungen erzielt, ו!י «lulo der Nachwuchs auch in den anderen Städten vorhanden i,l und in mehreren Jahren Berlin Gegner f mden wird. Di!.׳ Tl«1׳odor-1 b'i'/l-Gediiehlnisstaffel für Jugendliche sah nach äußerst spaimriulem Rennen die Berliner Jungem siegreich vor den Gastgebern; hier hatten Koffler und Rosenlhal ganz hervorragende Leistungen vollbracht. Die sportlichen Leistungen der .Makkaldliewegung haben!•ifl« in letzter Zeit sehr gehohen, hoffen wir, daß di«; .Masse der jüdischen Jugend auch weiter sich den Rar Kurhba-Voreinru immer mehr arischkdßcn wird. Nachstehend die Ergebnisse: io«) in: 1. I.ewin-Bei'lin 10,8 Sek., nouer deutscher Makkabirekord, :*. Knrz-Iierlin 10,9 Sek., VVienlierg-Prag >1,1 Sek. — 4oo in: 1. Bergmann-Berlin .53.1 Sek., 2. Jauklowitz-Bcrlm 55.«: Sekunden, 3. Kraus-Berlin. - - 800 m: I. Janklowitz-Bcrlin 3:03,8 Minuten, Bergmanii-Berün linulbrritc zurück, 3. Treumann-Uorlin. -- 3000 in: 1. Kal/-Re1׳li11 9: 18 Min., Cohen-Berlin g: 24 Min., 3. Weiß-Prag 9: :01,5 Min. 4\ 1 oo-m-Slaf fei: I. Berlin I (Kurz 1, Lew in. Kurz II, Simmenaiier) 4 ( Sek., 2, Berlin II jt’1.7 Sek., 3. Leipzig 48 Sek. — Hoihsprmig: 1. Kamrmrling-Leipzig 1,51) m, 2. Simmenaiier-llerliii 1,51! 111. Durch Siechen entschieden. 3. Kurz I- Berlin 1,53 in. — VWilsprung: 1. Kurz II-Berlin 6,05 in, 2. Kammerling-Leipzig 5,1)5 m, 3. Erwin-Berlin 5,5g in. — Kugelstoßen: 1. Kurz II-Berlin 9,0 a m, 2. Neufeld-GIogau 8,90 m, 3. KoelimamirBrcslau 18,67 m. Außer Konkurrenz KoKler-Bcrlin als Jugendlicher 10,83 m. —- Diskuswerfen: 1. Kurz I-Borlin 39,60 m, 2. Kalz-Borlin 27,20 in, 3. VVolff-IWin 2 4/10 in. Außer Konkurrenz Kofl'ler-Berlin 28,23 111. Offen für alle: .200 m: 1■ Wienberg-Prag 23,ג Sek., 2. Slerzak-Leipzig 23,8 Sek., 3. Bromberger-ßreslau. •—1500 ׳ m: r. Nesselroth-Berlin 4:39,3 Min., 3. Koplowitz II-Berlin 4:43,2 Minuten, 3, Goritzer-Leipzig 4:46 Min. — Speerwerfen: 1. Grünwald-Frankfurt a. M. 87,96 in, 3. Fevsack-Berlin 33,go m, 3. Koffler-Berlin 32,10 n«. — Seliwedenslaffel für kleinere Vereine: I. Hamburg 2:13,8!Min., 2. Leipzig 2:14,8 Min., 3. Breslau. — 10X1 a-llimdeiiätaffrl: 1. Berlin 3:38,6 Min., 3. Breslau 3:58,8 Minuten, 3. Reuthen. — Jugend 1910/11. 100 m: 1. Strasehilz-Prag II, 5 Sek., 3. Kramer-Prag J1.8 Sek., 3. Koffler-Berlin. — 400 in: 1. Roscnthal-Berliu 55,8 Sek., 2. Singer-Breslau 67,0 Sek., 3, MemWsohnTlreslau 37 Bak. 1000 -<-*׳־• nt:״ ׳jv״Bergmann'׳TJMkrliir 3:53,4 Min., 3. Kom!narin-Prag 2:55 Min., 3, Mulsehnecker- Berlin 2:58,4 Min. — 4X«00־m־S|aff<d: י• Prag 47,g Sek., a. Breslau, 3. Glogau. — Herzl-Gedäclilnis-Staffcl (100, 300, 300, 400, 400, 300, 300, 100 111): 1. Berlin 4:33,1 Min., 2. Broslau 4:35,4 Minuten, 3. Prag 4:38,2 Min. — VVeilsprung: 1. Koffler-Berlin 3,80 1r«, ■!. Bali-Glogau 5,50 m, 3. Bergmann-Prag 5,40 m. — Kugelstoßen: 1. Koffler-Berlin 13,25 m, 2. Kramer-Prag 10,36 m, 3. Baumritter-Frankflirt a. M. 10,05 m. — Jugend igxa/13. 100m: 1. Riisr.luiewsky-Leipzig >3 Sek., 2. L'hlfolder-Frankfurt a. M., 3. Sterolieb-Breslau. — 800 m: 1. Königsberg-Leipzig 2:23,8 Min., 2. Faß-Breslau 2:26,8 Min., 3. Seidel-Breslau. — 4X 100-m-Staffel: 1. Leipzig 49«5 Sek■!. Breslau 50,4 Sek., 3. Frankfurt a. M. — Weitsprung: *I. Sternlieh-Breslau 5,88 111. 2. Busehnewsky-Leipzig 5,5g m, 3. Schwenk •Breslau 5,4g m. — Kugelstoßen: 1. Sternlieb- Breslau 10,21 m, 2. Faß-Breslau 9,5.4 in, 3. Czaßnik-Berlin 9,53 m. — Jugend 191.4 und jünger. 50 in: 1. Braun-Leipzig 7,7 Sek., 2. Bayer-Breslau, 3. Hamburger-Breslau. — Weitsprung: 1. Braun- Leipzig 4,67 in, a. Faß II-Bredau 4.46 in, 3. Silberstein-Breslau 4,87 in. Frauen, roo m: 1. Ganz-Frankfurt a. M. 13,9 Sek., 2. I.ootvy-Magdeburg!4 Sek., 3. Weinlraiib-Leipzig. — /!Xioo-m- Staffel: 1. I.eipzig 07,8 Sek.. 3. Berlin I, 3. Berlin II. — Weitspnmg: x. Ganz-Frankfurt a. VI. /!,53 m, 2. Kling-Leipzig 4,44 m, 3. Flachs-Berlin 4.30 m. -- Kugelstußen: 1. Ganz-Frankfurt a. M. 9,36 111, 2. Beiß-Berliu 9,30 in, 3. Cohn-Berlin 9,05 m. — Weibl, jagend. 5ך m: 1. Singer-Beutheu 11 Sek., 2. llalpern-Berlin 11,1 Sekunden, 3. Ri-dlieli-llreslau. -- 4/loo-m-Stai'fe!: 1. Breslau I 63 Sek., 2. Breslau II, 3. Berlin-lleutheii komh. — Hocksprung: 1. Hedlieh-Breslau 1,20 111, 2. Kempirnki-Bredau 1,18 in, 3. Kramer- Breslau 1,15 in. (Ein Bericht filier die Tagung seihst folgt in der nächsten N'umnierA Paiasiina-üpundionüs (daran Hajessod) E. v. Berlin W 15, Meinekestraße 10, Bankkonto: Darmstädter und Nationalbank, Depo*.-Kasse 59, Kurfürstendamin 52. Postscheckkonto: Berlin Nr. 104951. JACQUET / CHEMISIER Genf Berlin * Zürich * 2, Rue du RhOne Bahnhoistr. 12 Friedrich - Eberl - Str. 7 Generalvertreter für die Schweiz und Grob - Berlin der Aequascutum Coats, London Exquisite Mäntel iür Mode und Sport וייז*י •fivj•! u «•!ב «cs AnlerHgung von Domen־ wie Herrenwäsche, sowie Cravaiien elegantester Art. llil!lll|[!!IIIIM!UIIIUIII!m!IIIIMM!m1!l|M!IINI!t