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Jüdische Rundschau · 1928-09-07 · Heft 71 (7.9.1928) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXIII (1928)
Issue
Heft 71 (7.9.1928)
Date
1928-09-07
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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Seite 508 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 71, 7. IX. 1928 Die Arbeitsgemeinschaft des Reichsverbandes Amtlich. Bei der Beratung• der jüdischen Landesverbände über den Verfassungsentwurf für den zu gründenden Reichsverband der deutschen Juden war in Nürnberg am 4. März 1928 beschlossen worden, zunächst iri einer Reichsarbeitsgemeinschaft die Kräfte des deutschen Judentums zu praktischer Arbeit zusammenzufassen. Diese Arbeitsgemeinschaft ist nun zum ersten Male am 2. September in Berlin zusammengetreten. Die bedeutendsten Landesverbände und auch fast alle kleineren waren vertreten. Die Leitung lag in den Händen des Präsidenten des Preußischen Landesverbandes, Kammergericlitsrat W o 1 f f. Zunächst wurde über die Zukunft der drei Rabbiner- Seminare beraten, deren wirtschaftliche Lage durch die Wirkungen des Krieges und der Nachkriegszeit aufSerordentlieh gelitten hat. Es erwies sich als notwendig, den Seminaren an Stelle der ihnen vorlorengegangcnen Einkünfte aus den Stiftimgcn usw. auf andere Weise eine gesicherte finanzielle Grundläge zu geben. Das gleiche trifft für die Lehrervorbereitungsanstalten zu. Die Arbeitsgemeinschaft erklärte es als ihre erste und vornehmste (,flicht, durch Zusammenwirken der Landesverbünde die Anstalten zur Heranbildung der Rabbiner und Lehrer zu erhalten. Sie vertrat die Anschauung, daß hierfür eine Aufwendung von einer Reichsmark für den Kopf der jüdischeu Bevölkerung notwendig sei. Es. wurde beschlossen, die Landesverbände aufzufordern, die nötigen Beträge, soweit möglieh, in ihren nächsten Haushaltsplan einzustelleu und die Aufbringung etwaiger Fehlbeträge durch eine zu diesem Zwecke zu begründende Organisation herbeizuführen. Die am Nachmittage mit einem Bericht des Oberlehrers Sfoll, Wirr/burg, eingelcitete Sondcrbcratung über die Vorbereitungsanstalten für Lehrer mußte am Schluß der Sitzung vertagt werden, weil sich lierausstellte, daß diese nach mehreren Gesichtspunkten schwierige Angelegenheit einer weiteren eingehenden Erörterung bedarf. Diese soll in der nächsten Sitzung der Arbeitsgemeinschaft stattfinden. Schon jetzt wurde es als erforderlich bezeichnet, daß diejenigen Landesverbände, in deren Bezirk die Heranziehung des Staates zu der ihm obliegenden Bezahlung der vollen Kosten für den Religionsunterricht an den staatlichen höheren Lehranstalten noch nicht erfolgt ist, die entsprechenden Anträge bei den Unterrichtsverwaltungen schleunigst einreichen. Die Gefahren, welche dem gesamten Judentum durch die immer wieder von gewissen Seiten begonnene Agitation gegen dasSchächten drohen, gaben zu einer längeren Aussprache Anlaß, bei der die Pflicht der Landesverbände, den Angriffen auf diese religiöse Institution geschlossen entgegenzutreten, allseitig anerkannt wurde. Von den weiteren Gegenständen der Tagesordnung sind noch als besonders wichtig die folgenden hervorzuheben: Die Bestrebungen zur Gründung einer jüdischen A r - beiterkolonic, durch welche die überaus notwendige Wanderfiirsorge konstruktiv gestaltet werden soll, sind zu unterstützen. Die Arbeitsgemeinschaft erklärte sich mit der Beschäftigung Arbeitsloser, insbesondere auch entlassener Strafgefangener, in einem zu gründenden landwirtschaftlichen und gärtnerischen Betriebe einverstanden und forderte die Landesverbände zur Förderung dieses Unternehmens auf. Die von der statistischen Sektion der Akademie für die *Wissenschaft des Judentums unternommene Bearbeitung der letzten Volks- und Berufszählung wird für sehr bedeutungsvoll erachtet. Die Arbeitsgemeinschatt hält ihre Unterstützung durch die Landesverbände, ferner die Einrichtung von statistischem Büros in den größeren Gemeinden mit einheitlichen Zählkarten für notwendig. Der Preußische Landesverband hat wegen der Einrichtung ritueller Speisestellen eine Umfrage an die jüdischen Gemeinden Sri Solchen Städten, wo sich eine Universität oder eine Hochschule befindet, gerichtet. Im Anschluß hieran erklärt es die Arbeitsgemeinschaft für wünschenswert, daß in solchen Städten, in denen ein Bedürfnis dafür vorliegt, durch Schaffung von mensae academicae oder ähnlichen Einrichtungen den Studenten Gelegenheit gegeben werde, für billiges Geld koscheres Essen zu erhalten. Für eine ifldisehe Wahlkurie in Polen Warschau, 4. September. (J.T.A.) Das polnische Regierungsorgan ״Epoka“ veröffentlicht ein Interview mit dem Führer der jüdischen Orthodoxie in Polen Abg. Kirschbraun, der die Schaffung einer nationalen jüdischen Wahlkuric als den besten Ausweg für eine jüdisch-polnische Verständigung bezeichnete. Sein Vorschlag laufet: 1. Die Juden in Polen bilden einen einzigen Wahlkreis. 2. Die Zahl der Mandate in diesem Wahlkreis wird nach der Zahl der Juden im .Staate und ihrem Verhältnisse zur übrigen Bevölkerung bestimmt. 3. Die Wahlen sind proportional. _ Coioael Wedgwood kommt nach Rumänien B u k a r e s t, 3. September. (J.T. A.) Colonel Wedgwood, Mitglied des britischen Unterhauses, hat sich bereit erklärt, für eine Dauer von zwei Wochen nach Rumänien zu kommen, um an der Kampagne für den Keren Hajessod teilzunehmen. Er wird außer Bukarest auch Czernawitz, Kischin ew und andere Städte besuchen. Die Vorbereitungen zur Keren Hajessod-Aktion, die am 2. November mit einer großen Volks- Versammlung in Bukarest eingeleitet werden wird, haben bereits begonnen. _ Tel-Awiw leiert Tolstois 100. Geburtstag T e 1 - A w i w , 4. September. (J. T. A.) Am 9. September, dem 100. Geburtstag Leo Tolstois, findet in Tel-Awiw eine große festliche Veranstaltung statt. Verehrer Tolstois in Tel-Awiw haben zum 100. Geburtstag des Dichters eine Festschrift in hebräischer und englischer Sprache herausgegeben, die Aufsätze über Tolstoi von den hebräischen Schriftstellern Alexander Süßkind Rabino witsch, I. CI1, Ravnitzki und anderen enthält. Die Schrift reproduziert einen Brief von Sophia Tolstoi, in welchem bestritten wird, daß Tolstoi im Jahre 1891 antisemitisch gefärbte Artikel veröffentlicht hat. Jerusalem, 4. September. (J.T. A.) Im Monat Juni d. J. kamen 216 Einwanderer, unter ihnen 145 Juden, nach Palästina. In dem gleichen Monat «änderten aus Palästina 253 Personen, unter ihnen 206 Juden, aus. Jerusalem, 4. September, (j. T. A.) Der Verband der Postbeamten Palästinas hat an den in London stattfindenden internationalen Kongreß der Post-, Telegraphen- und Telephonarbeiter ein telegraphisches Memorandum gesandt mit der Bitte, Schritte zu unternehmen, um die Lage der Postbeamten in den Ländern des Orients erträglich zu gestalten. Kischin ew, 4. September. (J.T. A.) In Kischinew verstarb im Alter von 68 Jahren der angesehene hebräische Schriftsteiler Israel Joseph Sirkis, nachdem er die letzten Jahre seines Lebens unstet und in Not verbracht hat. Seine Bücher sind 11. a. ״Tewa hatwunah“, ״Mehuth hajahaduth“, ״Midath ha rachamim“. New York. 4. September. (J. T. A ) Dr. Leon Harrison, Rabbiner des Tempels Israel in St. Louis, wurde in New York von einem einlaufenden Untergrundbahnzug erfaßt und getötet. Berliner Kalender Büro: Berliner Zionistische Vereinigung, Berlin W 15, Meinekestr. 10. Telephon: Bismarck 7165-—70. Postscheckkonto Nr. 37 830 Berlin NW 7. Kassenverwaltung der B.Z.V. Nichtjude, der während des Prozesses des Grafen Czernin gegen Oberbaurat Robert Stricker den Verteidiger Strickers, Dr. P I a s c h k e s , überfiel und ohrfeigte, wurde in zweiter Instanz zu drei Wochen Gefängnis, verschärft durch einen Fasttag in jeder Woche, verurteilt. Bewährungsfrist wurde abgelehnt. Sonnabend, den 8. September abends 8',4 Uhr Zionist. Jugendbund Nordau, im Restaurant Metropol, Rosenthaler Str. 14. Politischer Teeabend. 1. ״Unsere Winterarbeit“: James Bendersky; 2. Vortrag Moses Waldmann: ״Zersetzungserscheinungen "im Judentum“; 3. Lichtbildervortrag: ״Das öffentliche Leben in Palästina“. Musikalische Darbietungen. Gäste willkommen. Dienstag, den 11, September abends 81/» Uhr Berliner Zionistische Vereinigung, im Sitzungssaal der Z. V. f. D., Meinekestr. 10. ״Jugendbewegung in Palästina und zionistische Jugend in Deutschland“. Fine Aussprache mit Dr. Mosche Schwabe, Palästina. Abends 8’/; Uhr Gruppe des XII. Bezirks, im Cafe Bohne, Steglitz, Albrechtstraßc 127. I lerr Dr. Joffick, Schanghai: ״Zionismus in China‘•. בית שדרש לעברית של קהלת היהודים בברליו׳ גרוסה המבורגרשטרסה כ״ו. שורת הרצאות יצל ביאורים גיאוגרפיים והיסטוריים לספרי ההנ״ך על פי תטונו־ת אור.-הרצאה שביעית של ומן הקיץ. - הטרצה: מד דוב 21 ש ב ל. ההסתדרות העברית בברליו אגודת "העבריה" עורכת אספה פומבית ביוש החמיצי .2-4 .ב־מ/13 בשעונה ומחצה בערב בדיוק בבית הקהלה חזגשטר הח׳ ח. שורר מאריו ישראל ירצה על הנושא: הנער בתנועתנו• כל העברים מתבקשים לבוא. |# Im Zeichen I der Rösch Maschanah -Aktion | Sonntag, den 9. September tagsüber Sämtliche Bezirksgruppen, Vereine und Jugemdkiinde Im Dienste des K. K. L.: Rosch Haschanah-Aktion! Sammlung und Werbung für die Glückwunschablösung 1 Rosch Haschanah 15. September In allen Synagogen: Thora-Spenden fiir den K. K. L.i Zionisten gehen beispielgebend woran. Gottesdienst der B. Z. V. und des Mi§ra<hi, an den Hohen Feiertagen, in den Sälen Meinekestraße 10. Karten zum Preise Von 15, 10 und 5 M. erhältlich I1״ Büro der B. Z. V., Meinekestr. 10 (Bismarck 7165—7170), und des Misrachi, Weinmeisterstr. 18 (Norden 1159). Die PalSstina-Jugendtahrt Arn 27. September d. J. beginnt die Palästina-Jugcndfahrt in S t r a ß b u r g. Etwa 60 Teilnehmer aus Deutschland, Oesterreich, Tschechoslowakei, Lettland, Estland und Polen nehmen an ihr teil. Die Reise führt über Marseille direkt nach Jaffa und nach einem vierzchntägigen Aufenthalt dort über Aegypten und Griechenland zurück. Für die Führung der Fahrt, deren Organisation in den Händen des Palestiue Lloyd G. m. b. LI., Beilin-Charlottenburg 2, Joachimsthaler Straße 38, liegt, hat sich in Anbetracht der Bedeutung dieser Reise Herr Dr. Werner Bloch, London, im Einvernehmen mit der Zionistischen Organisation, London, als ihr Delegierter zur Verfügung gestellt. Der am 2. September stattgefundene Wahlgarag zur Wahl eines Rabbiners der Frankfurter Israelitischen Reiigionsgesellschaff, der führenden orthodoxen gesetzestreucn jüdischen Oemeindc Deutschlands, an Stelle des verstorbenen Rabbiners Dr. Salomon Breuer, hatte ein negatives Ergebnis, indem auf den zur Wahl gestellten Dr. Raphael Breuer, den Sohn Dr. Salonton Breuers, eine Minderheit von Stimmen, 2<30, entfiel, während die Mehrheit der Zettel, etwa 600, ״weiß״ (ablehnend) abgegeben und 50 für ungültig erklärt wurde. Somit ist die Wahl Dr. Raphael Breuers als abgelehnt zu betrachten. Diese negativ ausgefallene Wahl hat eine bewegte Vorgeschichte. Ein Teil der Mitglieder der Religionsgemeinschaft wünscht die Wald von Rabbiner Dr. Klein, Nürnberg, ein anderer Teil׳ tritt für Rabbiner Dr. R. Breuer ein. In einem vom Dajan der Religionsgemeinschaft, Posen, seinerzeit erstatteten Gutachten wurde t'estgestcllt, daß Dr. Raphael Breuer als, der Sohn des verstorbenen Rabbiners die sogenannte ״Chasofcoh“ hat und daß ihm ein Gegenkandidat nicht entgegengestellt werden dürfe, daß aber die Gemeinde das Recht auf Ablehnung habe. Jetzt, nachdem die Mehrheit der Gemeinde weiße Zettel abgegeben hat, ist eine freie Rabbinerwahl möglich geworden, W i e n , 2. September. (J. T. A.) Der einer monarchistischen Partei angehörende frühere Unteroffizier Johann Kahn, ein Wir machen unsere Leser und Inserenten darauf aufmerksam, daß unsere Rosdi Hasdianali-Ntimmer bereits am 13. September erscheint. ״יי' Glückwunsch - Anzeigen etbitten wir bis zum 11. September. Verlas ,Jüdische Rundschau'* Berlin W15, Meinekestr. 10. Eingesandt Der Palestine Lloyd G. m. b. H. schreibt uns: Am 15. Dezember d. J. findet in Kairo ein Kongreß für Tropcn-Hygiene statt. Dieser Kongreß ist verbunden mit der Feier des 100 jährigen Bestehens der dortigen Universität und einer großen Ausstellung. Aus allen Ländern sind die Meldungen für die Teilnahme zu diesem Kongreß außerordentlich zahlreich eingelaufen. Für uns bietet sich hier eine Gelegenheit, im Zusammenhang mit einem interessanten wissenschaftlichen Kongreß, eine billige Palästinareise zu veranstalten. Die Teilnehmer des Kongresses erhalten nämlich sowohl auf den Schiffahrtslinien wie auf den Eisenbahnen usw. besondere Ermäßigungen. Es ist zweifellos sehr reizvoll, nach einem kurzen Aufenthalt in Aegypten, nach der Teilnahme an dem Kongreß, der auch manche Fragen erörtern wird, die für die medizinischen und hygienischen Probleme Palästinas entscheidend sind, selbst zu einer kurzen Studienreise nach Palästina aufzubrechen. Es hesteht die Absicht, die Reise zum Kongreß und nach Palästina §' der gemeinsamen Reise soll jedoch jedem Einzelnen die Möglichkeit gegeben werden, seinen Interessen speziell nachzugehen. Die Vorbereitungen für diese gemeinsame Reise werden durch den Palestine Lloyd G. in.b. 11־., Berlin-Charloltenburg 2, Joachimsthaler Straße 38, getroffen. Wir bitten alle diejenigen, die Interesse für die Teilnahme dieser Reise haben, sich mit der genannten Adresse in Verbindung zu setzen. ההסתדרות העברית בברלין וההסתדרות הציונית עורכות נשף־פרידה ספראיימוסיקלי לכבוד המשוררת אלישבע לפני שובה לאדץ־ישיאל ביום ד׳. 10 ספטמבר, בשעה 9 בערב. באולם ההסתדרות הציונית מיינקה סטר. 10. בנשף משתתפים מלבד המשוררת אלישבע שתקרא משיריה ורשמיה מארץ־ישראל, האדונים: הרב ד״ר אמיל כהן, הפרופ, הינריך לוי והד״ר ש. ט ש ר נ י ח ו ב ס ק י. בחלק המוסיקלי של הנשת יכנסו שירי אלישבע, מוסיקה של אנגל ועוד. Ortsgruppen Die Tätigkeit der Ortsgruppe Heidelberg. Heidelberg. Am 6. Mai tagte hier der Zionistische Gruppenverbandstag für Baden, zu dem insbesondere aus Mannheim, ferner aus Karlsruhe und anderen Orten zahlreiche Gäste erschienen. Dr. Kanowitz hielt ein umfassendes Referat über die Aufgaben und Fragen des Delegiertentages, ergänzt durch Dr. Landauer, der über Palästinafragen referierte. Ferner sprachen dazu Dr. Krauß und Simon, über Ortsgmppenarbeit sprach Dr. Hildesheimer. Am 16. Juni konnten wir Dr. Landsberg, Wiesbaden, als Referenten über den Breslauer Delegiertentag begrüßen; in packendster Weise maß er den Weg der Z. V. f. D. in Würdigung und Kritik an den Fragen des Aufbaues. In der Diskussion spj*aei»r״Ur. Krauß, J. Cotm, Bender und Saul. Dipf.-Volkswirt Josef Cohn erstattete a26 ווו. Juli ein Referat über den Bericht der Palestine Survey Commission und die Agency-Frage. An der Diskussion beteiligten sich Dr. Krauß und A. Kohn. Der Vorsitzende Dr. Stephan Krauß folgte im April einer Einladung der Joodsche Jetigdfederatie in Holland (Zentralverband der Zionistischen Jugendgruppen), auf dem Führertag in Amsterdam das Hauptreferat über ״Die Welt des jüdischen Kindes und die Wege zu ihrer Gestaltung“ zu halten. Am 7. Juni hielt Assistent Dr. Krauß in der Jüdischen Bezirkslehrerkonferenz einen wissenschaftlichen Vortrag über schulpsychologische Fragen, in detn er auf die sozialen Pflichten des jüdischen' Lehrers in der Berufsberatung hinwies. Mit der ״Ivria“ im K. J. V. kam eine gute und fruchtbare Zusammenarbeit zustande und es besteht die Aussicht, daß die Verbindung in Heidelberg ständig aufrecliterhalten wird, ein Bedürfnis in unserer von so vielen jüdischen Studenten besuchten Universitätsstadt und für das zionistische Leben hier im besonderen. Zu Werbevorträgen wurde das K. J. V. von Dr. Kanowitz und Dr. Hilbert besucht. Die am Anfang von Dr. Krauß geleitete Jugendgruppe wurde dem 1.1. W. B. angeschlossen unter Führung von cand. med. Kratzenstein aus Hameln. Die Ortsgruppe ermöglichte die Fahrt eines Oberprimaners aus der 1.1. W. B.-Gruppe zum Bundestag im Harz. Der Hebräisch- Kurs wurde von A. Kohn bis zum Ende des Semesters durchgeführt. Die Führung der 1.1. W. B.-Gruppe hat neuerdings Hans Oppenheimer vom Hechaluz übernommen. Am 5. August fand zwischen der LEW. B.-Gruppe und einer Gruppe des Techeleth-Lawan aus Brünn eine von Dr. Krauß veranstaltete Trcffahrt in Weinheim an der Bergstraße statt, die in schöner Weise die Verbundenheit des Brith Hanoar symbolisierte. Beuthcn. Unsere Ortsgruppe beginnt ihre Tätigkeit — neben der Keren Kajemetli-Aktion — am Montag, dem 10. September, mit einem öffentlichen Vortrag von Dr. Arthur H a n t k e - Jerusalem über: ״Deutsch-jüdische Politik und palästinensische Wirklichkeit“. Die Veranstaltung findet im Kaiserhofsaal, abends 8!! Uhr, statt. Hierzu sind alle Mitglieder der jüdischen Gemeinde eingeladcn. An unsere Ortsgruppenmitglieder ergeht der Ruf, im Kreise ihrer Bekannten fiir einen zahlreichen Besuch wirksam tätig zu sein, damit sich einem erfolgreichen Anfang gesteigerte Leistungen für unsere Sache anschlicßen können. JACQUET / CHEMISIER Genf * ZUrlcl* * Berlin 2. Rue du Rhdne Bahnhofsfr. 12 Friedridi - Eberl - Sfr. 7 Generalvertreter für die Schweiz und Grob ־ Berlin der Acquascutum Coats. London Exquisite Mäntel >ür Mode und Sport *iSTS'? Anfertigung von Damenwie HerrenwBsdhe, sowie Cravatten elegantester Art. IIHHIIIIIIIHIHIIIIIIIIIIIIIHHIIIIHm1IIIHIM)HHIII1

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