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Jüdische Rundschau · 1928-08-17 · Heft 64-65 (17.8.1928) · page 10

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXIII (1928)
Issue
Heft 64-65 (17.8.1928)
Date
1928-08-17
Page
– (sequence 10)
Language
German
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Nr. 64/65, 17 Vllf. 1928 JUEDISCHE RUNDSCHAU Sehe 469 Dr. Robert Slernau Grete Stemaa 2eb. Marx Vermahlt© Köln, 19, August 1928 Rheinlandlog© Di© glückliche Geburt einer Tochter beehren sich *nzuxeigta Hermann Ellern uud Frau Beul geb. Löwenthal Karlsruhe i. B., 12. August 1928 Weberstrafie 8 | uh habt müh als Rechtsanwalt 1 l niedergelassen. Meine Büroräume befinden sieh f | in Berlin C 2, Klosterstrasse 43 | (am Untergrundbahnhof Klosterstratst) | Spreehst. 4—6 Uhr nachm. : Fernspr. E 1 Berolina 3870 j Dr. jurt Willi Haristein) *f ■ttlltlf MMtltltlllttltMItl IlMlltlltf HIMMIMIII ItlMHH t| tll Bekanntmachung. Dia jüdische Gemeinde Berlin hat den Frledanrf—ipal Berlin * Halensee, Markgraf •Albrecht ־ Straß« 1112 gepachtet. Die Vermietung der Platze erfolgt durch das Plätzevermietungsbüro, Oranienburger Straße 29 täglich (außer Sonnabend) von 9—1 Uhr; an Sonntage» von 9-12 Uhr. Die Preise der Plätte betragen 6 bis 60 Mark. Ennmag ▼orfShrffer Karten bis mm 20. Avgtit einschließlich. In dieser Zeit werden die beim ״Verein Friedenstempel" für das kommende Synagogenjahr bereits erneuerten Synagogenkarten gegen gültige Karten umgetauscht. Differenzen gegenüber dem an den Verein gezahlten Mietspreis sind bei dem Umtausch durch Nach' Zahlung •oder Rückerstattung auazugteichen. Nsimtdluig an vorgemerkte Gemeindemitglieder erfolgt mc1& dem 22. August auf Grund besonderer Nachricht. Frdkladigi Venaietaaft etwaiger Restbestände vom 3. September ab. Allee Nähere enthalten die für die anderen Gemeinde Synagogen erlassenen Bekannt* madhungen. Berlin, im August 1928. Vorstand der jüdischen Gemeinde. SiMn-Saal.B8ruiu.L1tHtr.76 ״Der grase Peiasunaiiim“ Eins Reise durch Pensans״ Pi in 6 Akten Kultur* und Reiseftlm Uraofftthrang Dienstag, 21. August 1928. Objektive Dar* Stellung des heil. Landes unter bea. Berücksieht, d. zionist und agud. Kulturstätten Dienstag, 21. August!®2 •“0"ג?• Augu»t Donnerstag, 23• Avijuit Vorverkauf: Theaterkassen W e r t h © i m , Bote & Bock awy'/'iuir fioflesdtensf der Beniner Zionisiiseiun Vereinigung u. des misraem an den Honen Feiertagen, in den Sälen, Meinekestraße 10. Karten rum Preise von Mk, 15.—, 10.— und 5.— für Rösch Haschanah und Jom Kippur erhältlich: Im Büro der Berliner Zionistischen Vereinigung, Meinekestr. 10, Bismarck 7165/70 und des Misrachi, Weinmeisterstraße 18, Norden 1159. Vom der Reine zurück Zahnarzt Dr. Ilona ־־־ Sichere Existenz ־־ ist sabbattreuem jungen Mann geboten durch Uebernahme eines angenehmen Rots«• Postens für leistungsfähige, alteingeführte irma. Branchekenntnisse nicht erforderlich. Besuch von Privaten und Wiedenverklufem. Festes Gehalt, Reisespesen und Umsatz- Provision. Bedingung: Eignung zur Reisetätigkeit. Ausführliche Offerten, möglichst mit Bild, unter C. 4309 an die jüdische Rundschau, Berlin W 15, Meinekestraße 10 im Verlage Jatkut G. m. b. H., Berlin, ist antäfilich der Prcssa-flussMhmg ln Köln toebet c h i * n e r»: Die hebräische Presse Werdegang und Entwicklungstendenzen von Josef XtH• Herauigogebea von der jfid. Sonderschau der Presse Ulsop“) Inhalt: Einführung.!. DU Mtasfim-SchuU in Deutschland, II. DU Haskala-Presse in Oesterreich - Qatisien, Ul. Die hebräische Presse in Rußland, IV. Der Umschwung: in Oesterreich und Deutschland, V DU hebräische Presst in Amerika, VI. DU hebräische Presse in Pelästimm, Anschließend: Statistik und btbl?0*rm*hhehe9 Verzeichnis der getarnten hebräischen Presse. Der Schrift ist auch eine Reihe v»1 Autogrammen betgegeben. Des Buch bietet ein Bild der Entwicklung der hebräischen Presse von ihren Anfängen bi* zur Gegenwart. Ein unent* behrltdtes Werk für die Besucher der Presse sowie für jeden, der sieh für die neuere Kulturgeschichte des Judentums interessiert. Vertrieb durch: Rff. Buchhandlung Rubin Muss (vorm. fbuMmmUmmt , Jalkat״> Berlin-Ch/iTloücttbuvq 4, Kairhtrafic 46 fpracli• Kurse London -Paris- Studien Korrespond. Stenographie Kaliscner, Hoktoratr. 21. iiHiiiitiiimiiimiinmiiiMiiimiiMiiimiMiiMiiM Pianos. Flügel Eechatein, Blüthner, Ibach, Schwächten, Steinweg, Duysen, gebraucht, sowie Auswahl in neuen Merken• PfanoAaus RBflisgrBtzer sir.Bl Zahlungserleidttoruag. »luuiimmwmimimmmimmmuinmmim SPIELPLAN «er Die-Theater vom 17. bis 20. August 1921. •ierla-Palast Afc.r du VWUck l.l achwach Ifa-Paiasi am zee Rnecb ein Baby! munttituii Arlaaaatlgar Ul ui btlmB ■■•■r HaaaahaairaMara Vfa-Parlllen Bl• Suaakluklra *•• Caraaal ■. d. PalUaadalaaala AlcxaBSerslatz DU Y.ckl dar T Ifaln BSeitiiaSi Di• Ynobt der 7 Sind•■ frie«rtdMaat■ Du Tuiiladul Wetafccrtswci M&dckaaaeiileksal Tvnitrilc Du Tu״l*d״l Welfteasce Unterwelt Splelpian der Berliner Theater vom 17. bis 20. August 1928 ftaatseper (Unter den Liedes) Geschlossen ftaatseper (FUU d.r R.v״UiM Geschloiims lta«tischc «per Geschlossen ftaatüclics Schaasplelitaai Geschlossen fcUUer-Theater Geschlossen Deatschcs Theater Atllilt. Komödie 1• ll»gi 1• du 1,<t Theater ln «er HBÜrlhtr Strahe Geschlossen Bemödlentiaas Geschlossen Tribüne StbyIU7. . . u>|MaklH•« I Lesstn« •Theater Zarawltack Deatsdies ■■nstlertheater Za kaaal |ada, draa Deines Theater Dia Art, ■tsk ■a gab» Ncnes Theater am Zee rrB11Uagf«il4tl Theater am BUewplatz Geschlossen Lnstsiiclbaas Dia Rai■• dank Bulla la 40 Staad•• netter am Hnitfhaucrdamm Geaehloasen Theater «es Weilen» Da■ •Ua Oakafaaai■ «rohes smansnteihans Gesdblossen Keaalssance-Theater Splat faa SahlaS כשר fiiliMHiD’s wiener mittasstisen Mnawr SirtBe 3s1.3m üacimscM markt unt. Aufsicht d. jüdisch an Gemeinde. Anerkannt beste Küche bei sehr mäßigen Preisen. Zionisten bevorzugen Glückmann’s Mittagstisch. DampftvfiM&erel ״Nordslern" Carl Bellin Berlin N SS, Duncker- Strafe OS Fernruf 1 D 4. Humboldt 337» Uebernahme Jeder Art Haus - u. Leib- י*™* wäscht sowie ganzer Ausstattungen. ccgrtLndd uos Spezialität: M.naiaie.sanUnen. 1• Film- Palast Roseathaler StraA« 40 Direktion: Sedlak & Heimann Programm vom 17. bl• SO. August Uebeskariteval mit Carmen Bon) ferner Potiseinieger von Kalifornien Sensation, - Kriminalfilm ia 7 Aktaa Programm vom tf. bis SS. August 1, 3, 3 lOSl mit Qtrtrud Edarl», faraar Theodora, die pokrönto Kurtisane Mouumeataler Prunkfilm Anlaag s Dazu da« zroße Beiprogramm. Wockaataf« •»Vhr, Saaal «aataga 4 Vhr KARLSBADER SPRUDHSA1Z SALZ bhta aHem eoftf« Karlsbader Vor Nachahmungen und Fälschungen wird gewarnt. Für unsere Religionsschulc wird eine Junge akademische Lehrkraft liberaler Richtung Se s u c h t Diese Steilung kann verbunden werden mit dem Amte eine» steilveriretanden abbiners am Israelitischen Tempelverband. Besoldung nach der Gruppe der akademisch gebildeten Lehrer (Gruppe 19 der Ham burgischen Besoldungs-Ordnung). Bewerbungen sind bis zum 15. September d. Js. zu richten an den Schulleiter, Herrn Rabbiner Dr• Iilüleisgr, Hamburg, Brahmsallee 15. Dmr Vcrataad des Jfidtpchen Soktlmtlaf I« Haaibng, AI.TA1EISA (V. JaboUnskj־) Richter nn«l Narr Kartoniert RM. 5■- Ganzleinen RM. 7.50. .,Ein hochinteressantes Buch, das neben lebendiger Sehilderung des antiken Kanaan auch unverkennbare Anspie• hingen auf die Gegenwart enthält.“ Jüdische Rundschau .,So aktuell und reich, daß man ohne Uebertreibung diesen Roman als eine der besten Schöpfungen der zeitgenössischen irf.“ Hat Dauerndes inserieren dringt dauernd Mi! Montiertes Ummer Nähe Zentrum v. besserer Familie zum 1. September ges* Off. mit Preisangabe unter 0• L. 1618 an lUdotl Noh•, DrWiUa Alter« Butte sacht Nlhe Beyr. Platz in ritu*il©m jüdischen Hause mifbl. Zimmer mit Pens. Off. u. I. H. 1285 bef. Rudolf Moste, Tauentzieastr. 2. Gymnastik- Unterricht Kurse und Einzelstunden erteilt gepr. Gymnastik- Lehrerin ab 2t. VIII. Ausk. durch Th. Motzkin, Motzstraße 33 Lützow 7404 (7-8) Ein neues hebräisches Lehrbuch DAVID JOSEF BORNSTEIN Einführung in das Hebräisch der Gegenwart Methodische Texte and Erllateraagen• Zweifellos die hervorragend,te Leistung der letzten Jahrzehnte auf dem Gebiete der hebräischen Sprachunterrichlsliteratur. Hervorraaende Wissenschaftler und Pädagogen haben sich begeistert über den hohen Wert dieses neuen Hilfsmittels zur Erlernung der hebräischen Sprache geäußert. Auch in der Jüdischen Presse hat das Werk allseits freudige Aufnahme erfahren. Urteile von Wisacatcfcatilerp and Pädagogen: Prof ‘ D. Dr. Georg Beer, Heidelberg: M«hrer« Stiehpcob«» haben mich «bprzeugi, d»ß diesp Firammatik ein aasgezrichnetfis Hilfsmittel sur Erlernung der lebenden hrbrälschen Sprache ist . . . Dacent Dr. II. Tore:yner,*Berlin : Die Vorzüge de! Buchet »ehe ich in dem liebevollen Eingehen »ul di© besonderen Möglichkeiten und Schönheiten des Hebräischen, in der damit vertun* denen Gewöhnung des Lernenden zu gründlicher Vertiefung sowie in der Auswahl einer Reihe stilistisch und inhaltlich Literatur allsprechen darf.‘ ■famburger tgenössiacheu Fremdenblatt Zu beziehen durch Ver*andbuchl1andlung Max Mol ff / München 33 PrafterSIr.31/32 Hochparterre Pension Rosenflial hat ein schönes Vorder• zimmer abzugeben. DUNCKER & HUMBLOT, MÖNCHEN, THERESIENHOH E 3c Soeben erschien: PROFESSOR DR. RUDOLF KAULLA $>er £tbetdismu6 mb bk 5cmf4)m 3u2)en Das Judentum als konservatives Element \ Nur gebunden Prell: 4 Mark 80 Pf. Der Verfasser vÄrtritl in 14 glänzend gesdiriebenen Kapiteln die These, dafl in WirkKehkeit allen anb'iemib'schen Affekten zum Trotz unter eilen Völkern di« Juden ihrer Natur nach das konservativste seien. Nur Volker des Ostens wie die des Islams oder die Chinesen und Japaner hätten ia ihnlielier Weise vermocht, die alten Autorität»- begriffe, Ordnung und Sitte der Väter bis in die Neuzeit starr zu bewahren und mit einer hohen Kultur zu verbinden. Emanzipation und liberale Ideen haben das alte konservative Judentum aufgelodkert. Wo die negative Einstellung־ gegen die Juden fehlt, tritt ihre konservative Natur sofort hervor; sie sind in solchen Ländern die wichtigate Stütze der konservativen Parteien geworden. gleich wertvoller Tevte, die dem Lernenden allein die Fre u d an der Arbeit, den Glauben an Zweck und Nutten seiner Mühe erhalten können ... Prof. Dr. Mer Löhr, Königsberg: Das Buch von D. }. Bornstein, ,,Einführung in das Hebräisch der Gegenwart“ finde ich sowohl in dem ganten Aufbau wie besonder• durch die zahlreichen Te*le mit ihren Anmerkungen sehrinstruktiv. WerdieiesBuchgrundlick <1« rch*rbet t et, durfte grammatisch und lexikalisch vollauf ausgerüstet sein, um sich im modernen Hebräisch mündlich und schriftlich turechtsufmdeo. Prof. Dr. B, Goitlieb, CzernousiU: Die Lesetexte, von den ersten Lektionen angefangen, fesseln durch ihren interessanten Inhalt die Aufmerksamkeit des Schülers: Der Verfasser setat sich 1um Ziele, in diesen ־Obungen den erwachsenen. Schüler nicht nur mit dem hebr.iischen Sprachschste, sondern auch mit dem jüdischen Leben und der jüdischen Tradition vertraut c u machen, nas ihm gewiß vollständig gelingt. Jede Cbung, auch die allerersten, atmen jüdisches Lehen, jüdische Eigenart, jüdische Liebe zum alten Vaterland . , . Das Buch ist entschieden eines der besten hebräischen Sprachbucher für Erwachsene, die in da« Studium der hebräischen Sprache von einem Instruktor eingeführt werden. Der hebräische Dichter Ch. .V. Bialik Airteilt in einem Brief an den Autor über das Buch n. a. wie folgt: .,Mit der Ihnen eigenen Erklärergabe ist es Ihnen gelungen, den Lernenden ln die geheimsten Gemacher der hebräischen Sprache cinzuführrn und ihn von allen ihren ,,hundertundfünfzig Geschmacksarten" kosten su lassen. Ich bin sicher, daß die Öffentlichkeit bei der ersten Kostprobe fühlen wird, welcher Unterschied zwischen diesem Buche und den anderen seiner Art besteht.. , E. M. Lipschü!:, ein führender Pädagoge des pslästinengischen Schulwesen«, schreibt: ,,Ich habe mich über das schöne Buch gefreut: die Leseubschnittc sind mit Geschmack geschrieben, sie sind hehrSiselt im Stil und haben Zusammenhang und Inhalt. Die Erläuterungen, die am Ende •inen jeden Abschnittes angebracht sind, dringen in die Tiefe der Sprache und können auch Sprachkennorn manches geben. Nun kann ein Intellektueller im Ausland, der die Sprache kenne» lernen will, lernen und sich vertiefen." Der hebräi*ch־ps!!i»tinens»sche Schriftsteller S. Ben-Zion bezeichnet den Autor des Werke• als einender bedeutendsten Kenner der Sprache in diesem Zeitalter. Er sagt: ,,Bornstein hat mit diesem Buch ein«a Weg sar Erlernung der neuen Sprache für Gebildete gebahnt, denen es schwer fällt, sich mit irgendeinem Buche absugeben, das für einfach« Anfänger bestimmt ist. Wie es scheint, ist dieses Buch daeu bestimmt, von solchen mit besonderer Liebe studiert zu werde». Ich bin sicher, daß dieses Buch . .. für unsere Sprache werben wird and somit auch für unser Volk und Land." Preisest! atmen; Jüd. Echo, München: Wer die crnite Absicht hat, das Hebräische in der Vollkraft •einer literarischen Ausdrucksfähigkeit su erfassen, es in •einem saftigsten Lebsaabestand© kennen zu lernen, in die einzelnen Schichten seiner Entwicklung einaudringen, kurz : wer das Sludiaut dse Hebräischen in wahrhaft ha»*• niatischeiu Sinne betreiben will, wird in diesem Bache sein Genüge finden . . . Königsberger Gemeindebhtt: Man kann dies Lehrbuch ungescheut als einen der ernsthaftesten Versuche *ur Wiederbelebung des Verstandnissp» für die moderne hebräische Sprache in ihrem ganzen Umfange ansehen, die in letzter Zeit gemacht worden sind. Israelitisches Gerneindeblatt, Frankfurt a. M.: Der Verfasser, der als Autorität auf dem Gebiete der hebräischen Grammatik gilt, versucht an Hand von besonder* gewählte» Learitücken den Leser in medias res zu *teilen, ihn durch sehr gewissenhafte . . . An- und Bemerkungen zu den abgerirdfckteii Texten unmittelbar in die Sprache einzuführen, das Sprachgefühl bei ihm za wecket* und ihn mit dem Geist der hebräischen Sprache vertraut tu mache». Die Jüdische Frau: Man stellt mit hochachtung*voller Bewunderung vor dieser Fülle von Wissen und Denken, die der Verfasser hier in einer 80 übersichtlichen, von jedem Laien leicht *a erfassenden Form geordnet hat, dal das Buch auch zun* Selbstunterricht gee i g n e t ist. Eine Fülle lebendigsten Lebens strömt auf den ca. 300 Seiten des Lehrbuches von diesem einst lotgesfcgten Hebräisch aus, und man beginnt stt ahnen, daß es wohl auch für uns Westjuden wert wäre, jene umfangreiche EiteraHir verstehen su lernen . . . Jüdisches M׳ochef!6(<tft, Frankfurt a.M.: Bernstein versucht einen ganz neuen W e g: durch methodisch aasgesuchte Leantüeke, za denen umfangreiche Anmerkungen grammatischer, stilistischer and •prachpiychologischer Natur gegeben werden, unmittelbar ins Lesen «üd Sprechen des lebendigen Hqbräi*ch hmeinzuluHrcn, Prager Selhstwrhr: Man muß alten, denen am Friemen eines vollendeten HebräUch gelegen 18t, dringend raten, sich dieser Arbeit tu bedienen. Die Sprache erwächst vor de» Augen des Lernendeu und er bat d a s G e f ü V11, a 1 8 o b er nie selbst mit aufbaue,. . Wir sind iiberzengt, daß viele von denen, die behaupteten, Hebräisch sei zu schwer, und meinten, es gäbe keine Methodik der hebräischen Sprache, nach dem Studium der Bornstein’schen Arbeit erkennen werden, daß Hebräisch ebenso leicht oder schwer zu erlerne«, ist, wie jede andere Sprache. Ifaolam, Paris: Es scheint, daß der Autor die richtige Unterrichtsmelhode für die deutschenJuden gründlich erfaßt und sich der psychiichet* Eigenart de• Lernbeflissenen in Deutschland »ngepaßt hat. Diese Einschränkung ist ein Plu•, denn sie besagt, daß er einem wichtigen Teile der Judenheit ein passendes Lahrbach gegeben hat ... . B icner Morgemeitui’ig ,* Der Lernende wie auch der Lehrer erhalten kein durch• ■ chniUiiches Lehrbu ch. ich habe da» Gefühl, daß •ich der Lernende, der •ich ernstlich an dak Studium des Buches!-nicht, nach Absolvierung desselben wird sagen dürfen: Der Weg zur hebräischen Kultur ist mir geöffnet! Broschiert RM. 7.50, in Ganzleinen geb. RM. 9. — (zuzüglich RM. 0.|0für Porto und Verpackung, Ausland RM. 0.70.) Nur gegen Voreinsendung des Betrages oder per Nachnahme. ALLEINVERTRIEB: JÜDISCHE RUNDSCHAU G. M. B. H. Berlin W 15, Meinekestraße 10 Postscheckkonto: Berlin Nr• 17 393

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