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Jüdische Rundschau · 1928-08-03 · Heft 61 (3.8.1928) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXIII (1928)
Issue
Heft 61 (3.8.1928)
Date
1928-08-03
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Seite 442 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 61, 3. VIII. 1928 Splitter Von Sch. G 0 r e I i k. Unter den verschiedenen Arten, in denen der moderne Jude seine Beziehung zum Judentum ausdriickt, ist wohl die bequemste die Art jener Lebenskünstler, die /.war vom Judentum fast gar nichtts wissen, außerhalb aller seiner Kümmernisse und Probleme stellen, aber auf ihr Judentum stolz sind. Bei jeder passenden Gelegenheit legen sie der Welt ihren Adelstitel vor, ohne sich viel Mühe zu geben, auch den Pflichten, die eine solche Zugehörigkeit auferlegt, nachnikommen. Genießer, wie sie in allem sind, sichern sie sich durch solch eine Haltung verschiedene seelische Vorteile. Die Außenwelt ist bereit, ihren Mut anzuerkennen, und die jüdische Ocffentlichkeit ist nicht im- Stande, den Indifferentismus, den sie in jüdischen Dingen an den Tag legen, zu verurteilen, weil sie durch das liebenswürdige, galaute ״Wir sind stolz auf unser Judentum“ mühelos jeden Angriff abwehren. Was soll man auch mit jemand anfangen, der hochtrabend erklärt: ״Ich bin stolz, von diesem Fabel-Volke abzustammen“ und noch dazu mit einem ,,Schema Israel Adonoi Elohent! Adonoi Fcliod“, mit jenen gewaltigen sechs Worten, den einzigen, die er bewahrt hat, verblüfft! Natürlich, man ist entwaffnet, man kann ihm nichts anhaben, aber man kann und soll ihm sagen: Sie sind ein Genießer und wollen es mit Ihrem Judentum allzu leicht haben. Sechs hebräische Worte genügen für Sie, aber diese sechs Worte, dieses ,.Schema Isroel“ ist mir in heroischen Zeiten, in Stunden der schwersten Prüfungen, während man zum Scheiterhaufen geführt wird, genug. Viele der jüdischen Märtyrer zur Zeit der Inquisition wußten vielleicht nicht mehr als diese sechs Worte. Für den letzten Opfergang reichen sie aus, aber in gewöhnlichen Zeiten muß man von seinem Judentum mehr wissen. Mehr wissen, mehr Interesse bekunden und nicht nur stolz sein. ״Schema Isroel“ ist kein Ausweis für Genießer, die es immer und überall leicht haben wollen. * Manchmal will mir scheinen, daß der Zionismus nicht deshalb entstanden ist, weil wir den Gohrs nicht mehr ertragen können und wollen, sondern der Zionismus wurde zur Not- Wendigkeit, weil der Golus allmählich verschwindet, weil der Golus derartig verdünnt, substanzlos geworden ist, daß er uns nicht mehr vor Auflösung schützt,?)er Golus, der in einer Dekadenz begriffen ist, besitzt nicht mehr die Stärke und Sicherheit von ehedem. Es sind nur Unannehmlichkeiten, Unbequem.' lichkeiten einer Minderheit geblieben, aber Golus im chrfurchtsvollen, tragischen Sinne früherer Zeiten gibt es nicht mehr. Und weil er nicht mehr da ist, jener Golus eines Volkes, das leidet, sich zusammenduckt, aber nicht von der Stelle weicht, keine Konzessionen macht und Wertvolles schafft, weil er nicht mehr da ist, mußte der Zionismus kommen. Er kam fast in letzter Stunde. * Man soll nicht darüber klagen, daß wir keine großen Führer, keine großen Geister jetzt haben, man soll sich damit zufrieden geben, daß war wenigstens einige unentbehrliche Menschen aufzuweisen haben. * Die Rolle des amerikanischen Judentums im Zionismus nach zwanzig Jahren ist vorgezeichnet: Es wird die Hauptschar der Touristen bilden, die kurze Besuche Erez-lsroel abstatten werden, um dann wieder nach Amerika zurückzukehren. Ich weiß nicht, ob sie ihre ganzen Ferien in Palästina verbringen werden, aber sie werden sich hin und wieder immer melden, sich immer erkundigen wollen: ״Well, wie geht’s?“ Sie werden es aufrichtig tun, eine gewisse Wärme dabei aufbringen, aber ich glaube nicht, daß viel mehr zu erwarten sein wird. Nach zwanzig Jahren. * Ich saß einmal bei einem der bekanntesten jüdischen Schriftsteiler, als gerade die Post hcreingebracht wurde und unter vielen Briefen sich auch ein soeben erschienenes literarisches Sammelbuch befand. Der berühmte Schriftsteller blätterte eine Weile darin, riß dann eine Novelle von ihm, die darin abgedruckt war, heraus und warf das Buch in den Papierkorb.' Ohne den Blick auf mich zu richten, aber meines Staunens über solches Verhalten gewiß, sagte er ruhig, lächelnd: Ohne Zweifel eine etwas krasse Form der Geringschätzung, mit der Künstler, Schriftsteller die Produktionen ihrer Kollegen beurteilen, aber im Grunde entspricht sie den tatsächlichen Verhältnissen. Wir wollen uns nichts vormachen, lieber Freund: in diesem Moment sehe ich alle übrigen berühmten und weniger berühmten Schriftsteller, die in diesem Sammelbuche vertreten sind, dasselbe tun, was ich soeben getan habe: Aus dem Heft reißen sie ihr eigenes Gedicht, ihre Novelle, ihr Essav heraus und das übrige werfen sie in den Papierkorb. In Erinnerung an diese Episode glaube ich nicht ganz im Unrecht mit der Behauptung zu sein, daß es vielleicht gar nicht viel Zweck hat, unter Dichtern eine Enquete darüber anzustellcn, wer von ihnen das Beste in den letzten fünf Jahren auf dem Gebiete des Schrifttums geleistet hat. Daraus entstehen nur Verlegenheiten, denn nicht jeder schließlich besitzt den fröhlichen Mut, die bestrickende Offenherzigkeit jenes italienischen Malers, von dem Stendhal erzählt, daß, als er ihn fragte, warum bis jetzt noch kein wirklich gutes Bild von der gefeierten Milaner Schönheit anzutreffen ist, der Maler antwortete: ״Ich habe sie noch nicht gemalt.“ * Von diesem Mut des wackeren Malers besitzt der hebräische Dichter Jacob JTchman offenbar in reichlichem Maße. In der hebräischen Anthologie ״Sefer Hoodem“, die er zusammengestellt hat, sind Proben aus seinen dichterischen und kritischen Schöpfungen am häufigsten vertreten. Keinem Namen begegnet An unsere Abonnenten! Wir bitten, bei unpünktlichem Eintreffen oder bei Ausbleiben einer Nummer sich sofort beim Briefträger zu bcschweren und kostenlose Nachlieferung der fehlenden Nummer zu verlangen. Expedition der 3״üd. Rundschau" Berlin W 15, Meinekestr. 10. man so oft wie dem Fichtnans in dieser Anthologie, die er, Fichman, zusammengestellt hat. Einzig Bialik wurde cs gestattet, mit einer gleichen Zahl lyrischer und prosaischer Proben zu erscheinen. Wacker! Wacker! * Als Max Nordau vor neun Jahren in einer Rede die wichtige Rolle hervorhob, die Palästina in Englands Weltplänen spielen wird, nahmen ihm dies manche Zionisten sehr übel. Besonders Kühne lachten ihm einfach als politischen Batlon aus, obwohl sie einst zu den eifrigsten Lesern seiner jährlichen politischen Uebersichten in der ״Neuen Freien Presse“ zählten. Es war überhaupt bis vor nicht langer Zeit unter vielen Zionisten die Auffassung stark verbreitet, daß, wenn man schon von politisehen Gewinnen spricht, England sich dieselben in anderen Weltgegenden holen kann. Davon ausgehend meinte man, sich eine gewisse Reserve in Forderungen auferlegen zu müssen, weil England schließlich wichtigere Angelegenheiten hätte usw. Jetzt aber erleben wir cs, daß Herbert Samuel z. B. in einer Rede vor jüdischen Notabcln in London mit der größten Offenheit von der Wichtigkeit Palästinas für England spricht. Es stellt sich heraus, daß wir gar nicht genug würdigen können, was Palästina für England bedeutet. Samuel bestätigte das, was Nordau schon vor vielen Jahren erkannt und erklärt hat und wofür man ihn als politischen Naivling bezeichnete. * Die Erinnerungen über Nordau, die seine Frau geschrieben und kürzlich veröffentlicht hat, ruft mancherlei Gedanken über das wahrhaft tragische Schicksal Nordaus als Schriftsteller wach. Vergessen, völlig vergessen! Diejenigen, die sich gelegent’ich seiner erinnern, tun es nur, um eine Bosheit zu sagen. Was ihn gerettet hat vor dem vollständigen Versinken in Vergessenheit, vor dem Ruin in Dingen der Unsterblichkeit, war einzig der Zionismus. Hier נ st er gut geborgen; hier wird ihm ein ehrenvolles Andenken bewahrt; denn er, der einst geistreiche und gefeierte Schriftsteller, hatte ein tapferes Herz. Während drittrangige Journalisten die Herzischen Ideen verspotteten, stellte sich Nordau, der damals ungeheuer populär war, an seine Seite. Das war tapfer; es war aber auch eine kluge Eingebung des Schicksals, denn ohne den Zionismus stände es bitter jetzt um ihn. Herzl, der Nordau zu seiner großen Sache hinüberzog, erscheint demnach als jener kluge, vorausschauende Mann, der seinen Freund mit einigen soliden Aktien versorgte, damit er in alten Tagen nicht ganz mittellos dastehe.... ההסתדרות העברית בבילין אגודת ״העבריה״ עורכת כיום הדאשוו ב6/ym טיוד עברי. טרום הטיול: Friedrichshagen. דברן הפגישה: על היבש של תחנת Zoo בתשע ומחצת בברר בדיור. " ״ : על הכיש של תחנת Alexanderplatz ב־10 בבהר בדיוה. כל העברים מתבקשים לבוא. Uhr ״/י8 Jeden Mittwoch abends .16/23 im Gartensaal Lips, Am Friedrichshain .Zusammenkunft der Gruppe Ost Vermischtes Freiwillige Mitarbeit. Schon im ersten Stadium der Vorbereitungen für die große Rasch Haschanah-Aktion des Jüdischen Nationalfonds, welche bereits begönnen haben, zeigt es sich, daß der Beschluß der Z. V. f. D., diese Kampagne zum Auftakt ihrer Winterarbeit zu machen, von weiten Kreisen des deutschen Zionismus freudig aufgenommen wird. In dem großen Sommerlager des Kartells Jüdischer Verbindungen beschäftigte sich eine Erstchargierten-Tagung ausführUcn auch mit der Frage der Mitarbeit am Nationalfonris und verpflichtete durch einen Beschluß alle Mitglieder des Karteils, an der Tischri-Aktion in aktiver Weise ieilzunchmen. Aehnliche Beschlüsse werden von anderen Jugendverbänden erwartet, so daß anzunehmen ist, daß diese Aktion ein wirklich großer Werbefcklzug des deutschen Zionismus werden wird. Das Kontingent der Rosch Haschanah-Aktion für Deutschland beträgt 75 000 Mark. Das Wohlfahrtsamt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin (Bc/irk Fnodrichslioiu I י veranstaltet am Dienstag, dom 7. August, zugunsten der Notbiilomlon und Kranken ein Wohltätigkeit*- Konzert im Saalbau Fnedrieltsham, Am l'riedrirhshain 15'16. Beginn 5 l'Iir nachmittags. Riesenlomboia. Karten zum Preise von 0,60 M. an der Kasse und Lei Herrn M. Israel, Neue Ki'migstr. 85. Zionistisch-Sozialistische Gruppe Hamburg. Pie für Dien־- tag, den 7. August angeselzte Veranstaltung mit dem Referat des Herrn Dr. B. K a r 1 s 1) e 1' g über Amerika muß leider wieder 11m acht Tage verschoben werden. Sie findet nunmehr endgültig statt: Dienstag, den t\. August 19:18. :!0,30 Uhr, im Rar Kochba-Heim, Hamburg, Bornslr. 2 3. Ihn recht zahlreiches Erscheinen von Mitgliedern und Gasten wird gebeten. Sterbefall. I ns wird geschrieben: Ein verdienstvoller Mitkampier für das Judentum war der vor kurzem im 63. Lebensjahr verstorbene Schöneberger Arzt Dr. Georg Mendel so h n. Schon vor dreißig Jahren, als es nur wenige in Berlin gab, die ihr Judontum bewußt betonten und stolz darauf waren, trat er immer aufrichtig und warm für jüdische Interessen ein. Wahre Menschlichkeit, Fröntmigkeit und Bescheidenheit konnzcichneten sein privates Leben. REISEABONNEMENT^j Wir •tnd gegen Erstattung dar «•hr garinf en Porto- I kosten jederzeit bereit, unseren Abonnenten die 1 ״Jüdische Rundschau“ in ihren Sommeranfenthalta- ■ I ort — auch in das Ausland und auch an wechselnde i 1 Adressen — nachzuliefern. Entsprechende Nachricht I 1 unter Angabe der ständigen Adresse erbeten an die I ■ Expedition der ״Jüdischen Rundschau", I 2 Berlin W 15, Mei&ekestraQe 10 § v j ״Jüdische Gefährdetenfürsorge“. Zu einer zahlreich hosuchten Sitzung waren die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft ״Jüdische Gefährdelenfürsorgo" im Anschluß an die letzte Sitzung des Wohlfahrtsausschusses des Preußischen Landesverbandes zusammengekommen. Durch den Vorsitzenden, San.-Rat Dr. Seeligsohn, wurde über den Stand der Erzichungsbnratung für schwer erziehbare und psychopathische Kinder in den einzelnen jüdischen Gemeinden berichtet. — Mit besonderem Interesse wurde der Bericht des Hilf»- Vereins der Deutschen Juden über die Ueberwachung dar Auswandnrung entgegengenommen. Eine Zusammenarbeit zwischen dieser Tätigkeit, «1er BalmliofshiH'e des Jüdischen Frauenbundes und der örtlichen Wohlfahrtspflege scheint zur Intensivierung der Arbeit erforderlich ■zu sein. Schrille hierzu werden daher im Laufe des Winters in die Wege geleitet werden. — Wie aus einem weiteren Bericht über den Stand der Zuflucht* und Bcwahrungsheima hervorging, bestehen im Augenblick Zufhichtshcime bzw. Einzelzimmer für vorübergehende Aufnahme vor! Frauen und Mädchen in: Berlin, Breslau, Frankfurt a. M., Hamburg, Köln, Leipzig, Ludwigshafen, München, Neustadt a. Ilaardl. Schöneberger Synagogen-Verein, Münchener Straße 3;. Täglich abend» 7 Uhr!,ehrvorträge: Pin Jidra der Woche, Misclmn iBosch llnsehanab>, Pinirn, Robb. B. Possen, Rabb. Dr. Rosenwasser. Synagoge ״Adaß Jeschurun“, Chmsewitzstr. 4 am Kuri'ürstcndamm : Gottesdienst am Schahboß ,,Ekew". Freitag abends: 7.310 L hr, Sonnabend morgens: 9 Uhr, Sonnabend abends (Mineha) 8 Uhr, Schahhoßausgang: 8,f!5 Uhr. Gottesdienst an den Wochentagen: täglich morgens: 7 Uhr, abends 7,60 Uhr. Jüdische Gemeinde. Freitag, den 3. August, abends: in den Synagogen mit, altem Ritus und Allervcrsorgungsanslallen: 7.30 Uhr; in den Synagogen mit neuem Ritus: 7 Ihr. Predigt: Synagoge Haleiwe, Markgraf-Alhreihl-,Straße (Friedenstempel) Dr. Prinz. Sonnabend, den August, morgens: Allo Syn. und Syn. Kottbuser Lfer: 8.30 Uh!־; übrige ,Synagogen mit allem Ritus und Alterversorgungsarislallen: 9 Uhr; Syn. mit neuem Ritus: Früligottesdienst. 7,30 Ihr; Hauplgoüesdienst 1a Uhr. Predigten: Neue Syn,: Dr. Bhmionlba!, Svn. Eindenslraße: Dr. Warschauer. Jugendgottesdienst; 4,30 I hr: Svn. Münchener Straße: Dr. Arthur Lew. Sabbat- Ausgang: «8/15 Uhr. Gottesdienst an den Wochentagen: abends in allen Synagogen: 7,00 Uhr; morgens: Alte Syn., Syn. Kaiserstraoße, Rykeslraße und Kottbuser Ufer: 6,30 Uhr; Syn. Pestalozzistraßc. Münchener Straße und Synagoge mit neuem Ritus: ך Uhr. Sport Amsterdam. Der britische Athlet H. M. Abrahams, ein Jude, ist der Anführer des britischen Athletik-Team, das sich von London nach Amsterdam zur Teilnahme an den olympisehen Spielen begeben hat. — Sonst haben sich bei den diesjährigen Hauptkämpfen in Amsterdam, die vom 28. Juli bis 12. August dauern, nur wenige jüdische Teilnehmer zum Kampf stellen können. In der deutschen Mannschaft befindet sich überhaupt kein Jude; bei den österreichischen Schwirnmerit linden wir von der Hakoah, Wien, die österreichische Freistil-Meisterin über 100 und 400 Meter, Fritzi Löwy, und die Meisterin im Brustschwimmen über 100 Meter Hedi Bienenfeld. Vor allem aber ist Elias Katz zu nennen, der im 3000-Meter-Hindernislaufen startet, hier allerdings auf die Gegnerschaft seines Landsmannes Nurmi trifft. Katz kehrt übrigens nach der Olympiade wieder für immer nach Deutschland zurück. Herzl-Feier Bar Kochba, Berlin. Am Mittwoch, dem 18. Juli, fand im Harmoniumsaal eine würdige Gedenkfeier statt. Das Kammermusikorchestcr des Vereins leitete den Abend ein und zeigte auch im weiteren Verlauf sich auf der Hölle seiner Kunst. Die Gedenkrede hielt Heinrich Kuhn. Er ging von der Tatsache aus, daß wir Juden ein gp>rhu'htsbcwußle!t \r01k par exzcllenco jintJ, und zeichnete auf Grund der Gesetzmäßigkeiten im Ablauf der Geschichte dib kommende Epoche in der nationalen Entwicklung der Juden, die er die Knoche ״der neuen Gesetzgebung' nannte. Im Anschluß daran sprach llerr Tschertork vom N.-F. Die Ueberrasrhung des Abends war der Bar Kochba-Jugendchor, dessen Gesang hebräischer Lieder lebhaften Beifall erntete. Bar Kochba E. V., Berlin, Wandergruppe. Anschrift: Hans Rosetibaum, 80 3(!, Wildenbrucbstr. 7׳!. Monat August: Jeden Dienstag Training in Westend. Donnerstag, den 3. 8.: Zusammensein bei Fritz Mautner, W 15, Duisburger Str. 6. — Sonntag, den 5. S.: Training, Westen«]. — Donnerstag, den g. 8.: Zusammensein hei Hans Rosenbaum, SO 3(5. Wildenbrucbstr. ך\. — Sonntag, den 13. 8.: ״Sprcewaldfahrt" nacli Lübbeo. Treffpunkt: Görlitzer Bahnhof, 1/17 Uhr, vor der Sperre. — Mittwoch, den 15. 8.: Sommerfest der Jüdischen Volkspartei. — Donnerstag, den 16. 8.: Delegiertenwählen zum Turntag. — Sonntag, den 1g. 8,: Training. Westend. — Donnerstag, den :!3. 8.: Zusammensein bei Hans Rosenbaum, SO 30, Wildenbrucbstr. ~:j. — Sonntag, den 26, 8.: ״Fahrt;', Treffpunkt Ralinliof Ale.xamlerplatz um 1/38 Uhr. — Donnerstag, den 30. 8,: Zusammensein bei Heinz Jeremias, NW 87, Zwinglistr. 38. Paiestina-Grunuionds (Kn Kajessod) E. V. Berlin W 15, MeinekestraOe 10. Bankkonto: Darmstädter und Nationalbank, Depos.-Kasse 59, Kurfürstendamm 52. Postscheckkonto: Berlin Nr. 104951. 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