Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXIII (1928)
- Issue
- Heft 59 (27.7.1928)
- Date
- 1928-07-27
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2651273-2652971-2653025--20140-2678089- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. 59, 27. VII. 1928 JU ED ISCHE RUNDSCHAU Seite 429 Aas der Leipziger Gemeladestibe (Von unserem Berichterstatter.) in der Sitzung vom 3. Juli wurde der Antrag des poalezionistischen Vertreters auf Einführung des allgemeinen Wahlrechts behandelt. Die Liberalen hatten zunächst keine Neigung, sich überhaupt aut eine Diskussion einzulassen. Erst nach eindringlichem Vorhalten von seiten der Jüdischen Volkspartei erfolgte eine schwache Antwort, welche dann Tumpowsky (Jüdische Volkspartei) durch eindrucksvolle Ausführungen widerlegte. Der Antrag wurde von der liberalen Mehrheit gegen die Stimmen der Jüdischen Volkspartei und des poale-zionistischen Vertreters abgelehnt. Das war vorauszusehen; und es ist bedauerlich, da(} der einzige Poale-Zionist in der Gemeinde derartige Anträge einbringt, ohne vorher Fühlung mit der Volkspartei zu nehmen. Der einzige Effekt ist daher, daß innerhalb der nächsten sechs Monate über diesen Gegenstand nicht mehr verhandelt werden kann. — Trotzdem ist zu hoffen, daß die fortdauernden Ver- Handlungen zwischen Mitgliedern der volksparteiliehen und der liberalen Fraktion nicht gänzlich resultatlos verlaufen und ein weiterer Schritt zur Beseitigung des in Leipzig noch bestehenden Wahlunrechts erfolgen wird. In der Sitzung vom 10. Juli wurde der Gemeindeetat verabschiedet. Auf Antrag der Jüdischen Volkspartei wurde erstmalig ein außerordentlicher Haushaltplan aufgestellt, der 140 000 M. beträgt und die Ausgaben für den neuen Friedhof und Instandsetzung des liberalen Tempels umfaßt. Gedeckt wird der außerordentliche Haushalt durch ein Darlehen des Herrn David Biedermann (der, wie durch eine Zwischenbemerkung festgestellt wurde, Ausländer, also Bürger minderen Wahlrechts innerhalb der Leipziger Gemeinde ist). Der ordentliche Etat balanciert mit 790 000 M., wobei den Einnahmen ein Steuersatz von 12״/n der staatlichen Einkommensteuer zugrunde liegt. Auf Antrag der Jüdischen Volkspartei wurde u. a. bewilligt: 500 M. für den Keren H a j e s s o d , 3000 M. für die Hebräische Sprachschule, 2500 M. für das Chaluzheim, 2500 M. für die Jüdische Lesehalle und Bibliothek, 500 M. für den Turn- und Sportverein Bar Kochba. Der letzte Posten war diesmal am heißesten um kämpft, da die Bar Kochbaner bei den letzten Wahlen offen für die Jüdische Volkspärte! eingetreten waren und die Liberalen sie aus diesem Grunde von jeder Subvention ausschließcn wollten. Berliner Kalender Büro: Berliner Zionistische Vereinigung, Berlin W 15, Meinekestr. 10. Telephon: Bismarck 7165—70. Postscheckkonto Nr. 37 830 Berlin NW 7. Kassenverwaltung der B. Z. V. י ההסתדרות העברית בברלין עורכת ביום השני 20 ליולי בערב, בשעה 8 וחצי בערב, בבית הקהלה רוונשטר. 2-4 אספה עברית גדולה מר בן ציון טוסינוון מנהל הגימנסיה "הרצליה" בתל־אביב ומד משה קליינמן, עורר "ח עול ס" ירצו על הנושא: מצב הערית בהוה _כל העבריס מחמניס לבוא, •_ Jeden Mittwoch abends 8y» Uhr im Gartensaal Lips, Am Friedrichshain 16/23. Zusammenkunft der Gruppe Ost■ Halberslädler Band nnd Jndengesetz Aus dem Büro des Preußischen Landesverbandes gesetzestreuer Synagogengemeinden, Halberstadt, wird mitgeteilt: Der Entwurf eines Gesetzes über die Verhältnisse der Synagogengemeinden in Preußen ist gemäß den Beschlüssen der Verbandsversammlung vom 4. September 1027 der Regierung zur Kenntnis gebracht worden. Um ein einheitliches Vorgehen der gesamten preußischen Judenheit zu erwirken, war in wiederholten Verhandlungen einer gemischten Kommission beider Landesverbände versucht worden, einen gemcinsamen Entwurf zustande zu bringen. Die letzte Ver- Handlung fand am 15. Juli ohne abschließendes Ergebnis statt und eröffnete Aussichten für eine Verständigung in wesentlichen Punkten. Dieser Verständigung sollte eine von unserem Verbände beantragte kleine Unterkommission dienen. Am 17. d, M. teilte aber der Berliner Landesverband mit, er habe seinen Entwurf unverändert der Regierung eingereicht. Infolge dieser überraschenden Mitteilung wurde nunmehr^auch der diesseitige Entwurf י dem Ministerium Vorgelege i ,,'’"'”Zu'dfesef"Notiz *des HälberStadtel• Verbsiiitles erklärt das': Büro des Preußischen Landesverbandes: Die Einreichung des Entwurfs zum Judengesetz seitens des Preußischen Ländesverbandes jüdischer Gemeinden mußte, nachdem seine beiden Gremien, Verbandstag und Rat, sich dahin schlüssig geworden waren, nunmehr erfolgen. Das bedeutet aber keineswegs, daß der Landesverband die Verhandlungen mit dem Halberstädter Verband für beendet betrachtet. Im Gegenteil legt der Landesverband den größten Wert darauf, daß die vonT Halberstädter Verband angeregte kleine Unterkommission ihre Arbeiten sobald Wie möglich aufnimmt, und hält nach dem Ergebnis besonders der letzten gemeinsamen Besprechung eine Verständigung zwischen beiden Verbänden durchaus für möglich. Dieser Er- Wartung ist seitens des Landesverbandes auch bei der Nachricht an den Halberstädter Verband über die Einreichung des Entwurfs an die Staatsregierung Ausdruck gegeben worden. Resolution der franzdslschen Zionisten Die ,,Federation Sioniste de France“ sendet uns zur Veröffentlichung folgende Resolution des Comite Directeur der Fdddration, angenommen am 16. Juli 1028: I. In Anbetracht dessen, . daß der XIV. Kongreß die Erweiterung der Jewish Agency zuerst bloß als Provisorium, für eine Dauer von 3 Jahren beschlossen hat (Resolution IV): 2. daß der Kongreß steh zur selben Zeit gegen jede Aenderung im Texte des Artikels 4 des Mandates aussprach (Resolution V); 3. daß diese beiden Voraussetzungen auch von Herrn Marshall, in seinem Abkommen fnit Dr. Weizmann vom 17. Januar 1027 akzeptiert wurden; 4; daß aber andererseits die Vermutung jetzt zu bestehen scheint, daß, im Falle einer formellen Aenderung in der Konstitution der Agency, das Sekretariat des Völkerbundes doch eine Aenderung des Artikels 4 des Mandates verlangen würde; schlägt die Fdddration Sioniste de France den folgenden Modus vor, der einzig die Möglichkeit gewährt, den , Willen des Kongresses in bezug auf' Kooperation mit Nichtzionisten ohne Gefährdung des Artikels 4 durchzusetzen: 1. Es soll ein ״Supreme Economic Council“ geschaffen werden, dessen Zusammensetzung den von der ״zweiten Marshall-Konferenz“ angenommenen Grundsätzen entsprechen soll (״fifty-fifty‘‘); 2. Der Titel der Jewish Agency sowie das Recht, die Agency vor der palästinensischen Regierung und der britischen Regierung und den Organen des Völkerbundes zu vertreten, soll dagegen als ausschließliche Befugnis der vor dem Kongresse verantwortlichen Zionistischen Exekutive erhalten werden; ff. Sollte dieser Modus nicht angenommen werden, spricht sich das Comite Directeur für die Ablehnung des offiziellen Erweiterungsplanes aus. ' fUtrictiflgnrlg. Herr Mf 171 äet Gohr, Il'eiteV des hebräischenStudio ln Köwno, teilt uns mit, daß er weder, wie berichtet wurde, Schüler Wachtangoffs noch bei der ״Habimah“ tätig war. Der ״Aufbau“ erscheint wieder Nach zweijähriger Pause wird der Aufbau-Verlag des deutschen Keren Kajemeth zu Rosch-Haschanah wieder mit der Herausgabe seines illustrierten Blattes ״Aufbau“ beginnen, das zweifellos von allen Zionisten wieder mit großer Freude begrüßt werden wird. Wie sehr der Verlag einem Bedürfnis der zionistischen Propaganda auch außerhalb Deutschlands entgegenkommt, zeigt der Umstand, daß eine ganze Reihe anderer Länder mit deutschen Sprachgebieten, insbesondere die Schweiz und Jugoslawien, sich mit Freude durch Abnähme von Sonderauflagen am ״Aufbau“ beteiligen. Die erste Nummer wird Ende August an sämtliche Büchseninhaber, an die regelmäßigen Spender und eine große Reihe weiterer Adressen versendet. Die Ortskommissäre des K. K. L. in Deutschland werden ersucht, sofort mit der Zusammenstellung der Versandlisten für den ״Aufbau“ zu beginnen, resp. mitzuteilen, wieviel Exemplare sie zur direkten Verteilung benötigen. Die fchekeltammlung 5688 Das bisherige Ergebnis der Schekelsammlung Ist außerordentlich unbefriedigend, da noch kaum die Hälfte der lm vorigen Jahre eingegangenen Schekallm aufgebracht ist. Das kongreßlose Jahr darf aber keinesfalls eine Verringerung der Schekelziffer bringen, denn für die Festsetzung unserer Kongreßmandate gelten die Ergebnisse dieses und des kommenden Jahres. Wir richten daher die dringende Aulforderung an alle Ortsgruppen und Schekelvertrauensleute, die Schekelarbeit mit verdoppelten Kräften fortzusetzen und alle Schekelbeträge unverzüglich an uns zu überweisen. Zionistisch« Vereinigung für Deutschland Berlin W. 15, Meinekestraße 10. Postscheckkonto: Berlin 8091. Die ' Jüdische Volkspartei veranstaltet wieder in diesem Jahr« für alb! ihre Parteimitglieder, l'Yt'tmcio und Bckannto ein große# S o m ni e r I e s t , welrhr.« am Mittwoch, dem 15. August, 111 den Gesamtanlagen des ,,Ula|>" statt find׳■!. Ls find diesmal btsondoro Vorbereitungen getroffen Horden, um allen Besuchern <|pj Sommorfcsles einen ivononders angenehmen 'lag /!! hinten, I >! r Machmittag gilt den Rindern und der Jugend. Die bekannte Schokoladenfirma ,,Trumpf'1 hat in liebenswürdiger Weise eine groß(* Kinder- Überraschung zur Verfügung gestellt, die den besonderen Miltclpiinkt des Kinderfestes bilden wird. Der Bar Kochba, der Heichslmnd Jüdischer Frontsoldaten mit seiner Jiu-Jitsu- und mit seiner Sportgnippo, und der Jüdische Fußballklub üakoah werden am Nachmittag sportliche,Vorführungen zeigen. Im großen Garten dos t'lap spielt di« 30 Mann starke Kapelle unter persönlicher Leitung des Kapellincisters Schmerl. AI» 8 Uhr wird in den großen Sälen die lan/luslipo Jugend Gelegenheit haben, unter den Klängen der Kapelle Sid Kay'* Fellows den weiteren Abend zu verbringen. Kabarelluirstellung und Film im 'Freien: bieten weitere Abwechslungen. Der ״ruße Anziehungspimkt, des Festes wird aber wieder die Tomlmla sein, welche reich an t eberrnsehungen sein wird. Die Eintrittspreise sind sehr volkstümlich gehalten, für Erwachsene 1 M., für Kinder 0,50 M, Di» neugedeckten Terrassen im Garten onnügliclien, das Sommerfest auch bei ungünstiger Willeriitig statt finden z.ti lassen. Die Musikschule ״Beth levilm“ in T e I - A w i w sucht einen Lehrer für die Celloklasse. Zionisten mit nicht, 7aj hohen Gehaltsansprüchen mögen sieb wenden an: Menasche Ttabinowitz, Berlin- Charlottrnburg, Pestalozzis(!־, bei Gellncr. Schönebertier Synagogen-Verein, Münchener Sir.;!7. Taglieh, abends 7 Ehr, Vorträge: Die täglich wiederkehrendon Pflichlen des Juden, nach dein 5chulch.n1 Aructi, Itabb. R. Possen. Rabbi Tarphons Lehrsprüf In», Rabl». Dr, Rosenwasser, Juli, abends in den umstaltcn: 7,80 Uhr; Ortsgruppen Nürnberg. Am Montag, dem 25. Juni, sprach Herr Alexander Adler, der Vorsitzende• des deutschen Misrachi, vor einem Kreis von Misrachisten und Orthodoxen über: ״Das gesetzestreue Judentum und Palästina". An dem sehr interessanten Vortrag schloß sich eine lebhafte Diskussion, an der sich die Herren Dr. Bambcrger, der auch den Abend als Vorsitzender leitete, Dr. Ascher, Dr. Wertheimher, Gorski nnd Frau Farntrog beteiligten. Am Schluß der Ver- Sammlung forderte Herr Dr. Bamberger die erschienenen Misrachisten auf, für die Ziele des Misrachi in der Misrachi-Ortsgruppe Nürnberg-Fürth nach besten Kräften mitzuarbeiten. Zionistisch-sozialistische Gruppe Hamburg. Der Vortrag ries Herrn Dr. B. Karlsberg über Amerika findet nicht wie ursprünglich angereigt am Dienstag, dem 31. Juli, sondern erst am Dienstag, dem 7. August, 30*/* Uhr, Bar Kochba-Heim, Borns!r. 25, statt. Um zahlreichen Besuch, auch von Gästen, wird gebeten. Jüdische Gemeinde. Freitag, den 27. Synagogen mit allem Ritus und Alterversorguiu in der* Svnagegen mit neuem Ritus: 7 Uhr. Sonnabend, den 38. Juli, morgens (Sabbat .Nachaum): Alto Syn. und Syn. Kottbuser Ufer: 8,30 Uhr : übrige Syn, mit allem Ritus und Alterversorgungsanstalten : 9 1 lir : Syn. mit neuem Ritus: Frühgoltesilienst: 7,30 Uhr; Hauptgottesdieust: 10 Uhr. Predigt: Synagoge l’asanenstr,: Dr. Bergmann. Schril’terklärung: Syn. Münchener Sir.: Dr. Arthur Levy. Jugendgottesdiei*st '1,30 Ehr: Syn. Münchener Sh־.: Dr. Arthur Lew. Sabbalausgang: 8,51! Uhr. Gottesdienst an den Wochentagen: abends in allen Syn.: 7,.'!() Ihr: morgens: Alle Syn, Kaisers!!■., Rykeslr. und Kottbuser Ufer: 0,30 Uhr; Syn. Pestalozzistr. und Syn. mit neuem Ritus; 7 L:hr. Sport Am Leichtathletikwettkampf Universität—Technisch® Hochschul« Berlin nahmen auch Lewin und Ilcllermann als Vertreter des Bar Kochba teil. Lrvv'in, der für die Universität startete, errang im loo-m-Laufen einen schönen Sieg in 11,3 Sek., Hellermann, der für die Technische Hochschule lief, belegte hier einen guten fi. Platz, Beide Bar •Kochbaner nahmen auch an der /!X 100-m-Staffel und der 30 X 1 j-Kundenstaffel ihrer Hochschule erfolgreich teil.!!. A. Gesehiltiiehe Mitteilungen Kolberg, Ostsee. Die bekannte, direkt an der See, gegenüber dem Strandschloß und neben den Soolbädern gelogen« Pension F»a־u׳’D'r. -Papilsky empfiehlt ,sich dgn), ,,erhölmg* suchenden PfeBfffiürHl' ufi? ־ Aben&sen'' Weh für ■ lifehtpensionäre. Näheres s. Inserat. Paissiina-Brundfonfis (Kirn Haiessod) t V. Berlin W 15, Meinekestrafie 10. Bankkonto: Darmstädter und Nationalbank, Depoa.-Kasse 59, Kurfürstendamm 52. Postscheckkonto: Berlin Nr. 104951. JAG QU ET / CHEMISIER Genf . Zürich 2, Rue du Rhöne Bahnhofstr. 12 Vermischtes Dr. Saadja Mase, Sohn des verstorbenen Moskauer Oberrabbiners Jacob Mase, dessen vor mehreren Monaten erfolgte Verhaftung durch die Moskauer G. P, U. und nachmalige Ausweisung nach Palästina in Rußland wie im Ausland großes Aufsehen erregt hatte, ist in diesen Tagen aus Palästina in Berlin eingetroffen. Er wird hier einen Vortrag über das Thema ״Rußland — Palästina“ halten. Königsberg. Am 18. Juli er. verstarb das Mitglied des Rates des Preußischen Landesverbandes, der Vorsitzende und Ehrenvorsitzende der hiesigen Jüdischen Gemeinde, Justizrat Eduard Holz, in eben begonnenem siebzigsten Lebensjahre. Der Verstorbene hat erst vor wenigen Monaten die Feier seiner vierzigjährigen Zugehörigkeit zum Gemeindevorstand feiern dürfen, dessen Vorsitz zwanzig Jahre in seinen Händen gelegen hat. Durch Pflichttreue und Gerechtigkeitsstreben hat er sich die Anerkennung aller Kreise der Gemeinde gewonnen. Auch unseren Bestrebungen hat er trotz abweichender politischer Auffassung, er war Liberaler, immer mit Sachlichkeit und Objektivität gegenübergestanden. Justizrat Holz war Mitglied des hiesigen neutralen Keren Hajessod- Komitees. Bei der Beerdigung war der Preußische Landesverband durch Dr. Klee vertreten. Königsberg. Der Altherrenbund der Verbindung Jüdischer Studenten Maccabäer veranstaltete am Sonntag, dem 15. Juli, anläßlich des zehnten Todestages seines A H- Artur Pelz eine Gedenkfeier, zu der die Mitglieder der zionistischen Ortsgruppe geladen waren. Rechtsanwalt Dr.' *S'chd o ß b e r g schilderte die jüdische und menschliche Persönlichkeit des Verstorbenen, Herr Kurt Blumenfeld würdigte seine Bedeutung für den deutschen Zionismus. Kantorenfortbildungskursus, f!! Berlin fand in!1er Zeit der großen Ferien ein Kantorenforlbildungskursus statt, der sich regen Zuspruches erfreut«. Aus den verschiedensten Teilen des Reiches waren Kantoren erschienen. Praktische Uebungen des Kantorats. die von Oberkantor Davidsobn geleitet wurden, wie auch stimmtechnische Momente, die Oberksntor Asch unterrichtete, zeigten, wie heilvoll für die Fortbildung der im Amt befindlichen Kantoren die Kurse sind. Rabbiner Dr. Wilhelm Lexvy hielt Vorlesungen aus der Gebet-Literatur, während in diesem Jahre zum ersten Male für die Praxis des Kantors und für soziale Momente der Senior Deutscher Kultusbeamter, Prediger Lion Wolff, wertvolle Anregungen gab. Berlin Friedridi - Eberl - Str. 7 Generalvertreter für die Schweiz und Grob - Berlin der Acquaseutum Coats, London Exquisite Mäntel tür Mode und Sport Anfertigung von Damenwie Herrenw8sdte, sowie Cravatten elegantester Art. IIIIIHIIIIIIIIIIIIUlUHIIIIIIItlllllininitllltllHIIIIIHH Vorlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig eiiiiiiiiutiiimtumiiumtitittttmiiiitttiiitiititttttitmittmtiiittiititiittt Soeben erscheint In siebenter, neubearbeiteter Auflage: 12 Malblederb&nde Ober ISO 000 Artikel auf 91000 Spalten Text, njnd B0Q0 Abbildungen und Karten Im Text, Ober 1000 *,T. ferblße Btldertafein und Karten, über 200 Textbellagan Bd. I, II, IV bis VII kostet Je 30 Rm, Bd. II! 33 Rm. Sie beziehen das Werk durch jede gute Buchhandlung und erhalten dort auch kostenfrei ausführliche Ankündigungen i