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Jüdische Rundschau · 1928-07-17 · Heft 56 (17.7.1928) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXIII (1928)
Issue
Heft 56 (17.7.1928)
Date
1928-07-17
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seite 4Ö8 JUED1SCHE RUNDSCHAU Nr. 50, 17. VIT. 1928 Selardische Wahlkurle Von unserem Korrespondenten. ACj, Tel-Awiw, 3. Juli. In der letzten Vollsitzung des Waad Leumi ist die Frage der Zubilligung einer bestimmten Anzahl der Kandidaten an die sephardische Gemeinde positiv entschieden worden. Die Mehrheit des Waad Leumi hat beschlossen, den Sepliardim eine bestimmte Anzahl der Mandate in der Assefath Haniwcharim, entsprechend der Zahl der eingeschriebenen sephardischen Wähler zuztibilligen. Die Wahlliste ist in einer Wahlversammlung der Sepliardim zu bestätigen. Die Beschlüsse des Waad Leumi enthalten eine Reihe von genauen Ausführungsbestimmungen für den Wahlakt. Damit sind — was vielleicht bei der verschiedenartigen Zusammensetzung der palästinensischen Juden unvermeidlich war — der sephardischen Gemeinde spezielle Wahlbedingungen zugesichert worden. Die Vergünstigungen werden in einem besonderen Anhang zur Wahlordnung der ״Knesset Israel“ niedergelegt. Es war von vornherein zu befürchten, daß diese Entscheidüng, die der Waad Leumi um des Friedens willen treffen mußte, von anderen Gruppen früher oder später als Präzcdenzfall ausgenützt werden könnte. 111 der Tat haben die j c m e - niten bereits ihr Recht auf ähnliche Forderungen wie die Sephardim -- und zwar mit Erfolg — geltend gemacht. Eine Uebenvindung dieser Schwierigkeiten wird nur durch eine umfassende Vereinheitlichung der palästinensischen Juden möglich werden. Die Aufstellung der Wählerlisten zur ,,Knesset Israel“ scheint bisher nicht schlecht vorwärts zu gehen. Für Jerusalem allein werden bisher 16 000 Wähler gemeldet. Von anderen Punkten liegen noch keine Zählungen vor. Gießen. Im Rahmen einer Keren Hajessod-Aktion in Gießen und Umgegend sprach hier Herr Dr. Adolf Friedemann, Amsterdam, am 21. Juni im großen Saal des Hotel Schütz in einer gut besuchten Versammlung über das Thema ״Die Lage der judenheit und die jüdische Wanderung“. Die Versammlung, die von Herrn Provinzial-Rabbiner Dr. Sander eröffnet und durch einige markante Worte eingeleitet wurde, lauschte mit Interesse den Ausführungen des Redners, der in packender, zum Teil volkstümlicher Weise ein plastisches Bild von der jüdischen Not in Ost- und Südosteuropa entwarf und auf die bei weitem bessere, wirtschaftlich und rechtlich würdigere Lage der Juden in Palästina hinwies. Er streifte auch das Problem der jüdischen Kolonisation in Rußland und machte auf die Unzulänglichkeiten und Gefahren einer Ansiedlung von Juden in Biro-Bidjan (Sibirien) aufmerksam. Indem er «ine von einem Versammlungsteilnehmer an ihn gerichtete Frage über das Verhältnis der Araber zu den zionistischen Aufbaubcstrcbungen entsprechend klarlegte und die Grundlosigkeit der Befürchtungen bezüglich der Kollision arabischer und jüdischer Interessen nachwies, richtete er zum Schluß einen von den Ver- Sammlungsteilnehmern mit großem Beifall aufgenommenen Appell, an dem Aufbau Palästinas, der jüdischen Heimstätte, tätigen Anteil zu nehmen. Im Namen der Anwesenden dankte Dr. Sander dem Redner für seine interessanten Ausführungen und schloß die Versammlung, indem er die religiöse Bedeutung der Mitarbeit am Aufbau Palästinas unterstrich. Als vorläufiges Ergebnis des Besuches von Dr. Friedemann sind eine ganze Reihe von Neuzeichnungen für den Keren Hajessod zu buchen. Die Aktion wird in Gießen, Wetzlar und Umgegend zurzeit noch fortgesetzt. J. M. Jüdische Gemeinde Berlin. Die nächste Sitzung der Repräsentanten-Verammlsung findet am Donnerstag, dem 19. Juli 1928, abends 8 Uhr präz., im Sitzungssaal, Oraninenburger Str. 3011 statt. Berliner Kalender Büro: Berliner Zionistische Vereinigung, Berlin W 15, Meinekestr. 10. Telephon: Bismarck 7165—70. Postscheckkonto Nr. 37 830 Berlin NW 7. Kassenverwaltung der B. Z. V. Mittwoch, den 18. Juli abends 8'4 Uhr Misrachi. in den Sophiensälen, Sophienstr. 17/18: Massenmeeting. Redner; Rabb. J. Hakohen-Fischmann, Raw Meier Berlin, H. Schapiro, Jerusalem. Näheres im heutigen redaktionellen Teil. ההסתררות העברית בברלין עורכה הרצאה פומבית ביום הרביעי 18 ליולי, בשעה s בערב בבית הקה^ה רוונשטר. 2-4. מר משה קל יינטו מלוגדון, עורר "העולם" ירצה על הנושא: יחס התרבות העברית לציונות בקשר עם שאלת הם־כנות. אורחים רצויים. Donnerstag, den 19. Juli abends 83/י Uhr Jüdisch-sozial ist. Jugend, im Gemeindehaus, Rosenstr. 2 4, Zimmer 22 a; Chawer S. Tschertok: ״Aus der Geschichte der jüdischen Arbeiterbewegung.“ Montag, den 23. Juli abends 8% Uhr Berliner Zionist. Vereinigung u. Keren Kajemeth Leiisrael im Bach-Saal, Lützowsiraße 76 grosse Jjerzl- Gedenkfeier Redner: die Präsidenten Dr. Weizmann und Sokolow Dienstag, den 24 Juli abends SG Uhr Berliner Zionistische Vereinigung im großen Saal des Lehrer-Vereinshaus, Alexanderstr. 41: Politische Kundgebung anläßlich der in Berlin stattfindenden Sitzung des Aktions-Comites. Näheres wird noch bekanntgegeben. Jeden Mittwoch abends 82/י Uhr im Gartenrestaurant Lips, Am Friedrichshain 16/23. Zusammenkunft der Gruppe Ost. An unsere Abonnenten I Wir bitten, bei unpünktlichem Eintreffen oder bei Ausbleiben einer Nummer sich sofort beim Briefträger zu beschweren und kostenlose Nachlieferung der fehlenden Nummer zu verlangen. Expedition der 3״tid. Rundschau" Berlin W 15, Meinekestr. 10. Vermischtes Zionisten-Revisionisten. Am Sonntag, dom a». Juli 1938, abends 9 Uhr, findet im Kaffee Leon, Xollendorfplatz. eine *allgemeine Versammlung statt. Die Mitglieder des Präsidiums Ht Welt-lnion der Zionisten-ReMsionistun, die Herren Vladimir J a b u ־ t ג n 5 k y , Ma\cr Groß m a n n und Richard L 1 c 111 h e i m ״ werden über den Stand und die nächsten Aufgaben der Rewegung berichten. Freunde und Interessenten willkommen. Die PoaFe Zion, Köln,!«*ginnt mit nincr S«'ria von Vorträgen über die Geschichte der jüdischen Arbeiterbewegung, Hie wöchentlich staltfinden sollen. Ort und Zeit werden noch bekanntgegeben. Der erste Vortrag findet Mittwoch, den 18. Juli, abends 301/2 1. lir, im Heim des J.J.W.B., Köln-Süiz, Berrematber- Straße t}3, statt. Misrachi-Versammlung in Berlin. Anläßlich der Anwesen- Leit der Führer der Misrachi-Welt-Organisation in Berlin zur Sitzung des Aktions-Comites findet am 18. Juli, abends 8(4 Uhr, in den S op 11 i e ri 5 8 1 e n , Sophienstr. 17/18 (Nähe Bahnhof Börse!, eine öffentliche Versammlung statt, in der über Auf* gaben und Probleme des religiös-!!,■!Iloualm! Aufbau« Palästinas berichtet wird, t» werden folgende Misrachi-l’ölirer sprechen: Raw J. Hakohen-Fischmann, Mitglied der Wellleitung de* Misracbi, Jerusalem; Gedenk- und Trauerrede für den Misrachi-Führer Raw hinuel f.bauu Landau s. A,, Jerusalem. Raw Meier Bor- I i ri, \ ersitzender des Weltinisrachi, Jerusalem; Die Aufgalten und Arbeiten des Misrachi in Krez-Israel. Herr M. Schapiro, Mitglied der Leitung der Misrachi-Arbeiterschaft, Jerusalem: Di״ Arbeiterschaft unter der Devise Thora wa Awodah. Nlederlassungsmögllchkeit. In F m d e n besteht eine gute Niederlassungsmöglichkeit für einen jüdischen Hals-, Vasen- und Ohrenarzt, da der jetzige Spezialist für Emden und Umgebung fortgeht. Anfragen sind an das Misrachi-Zentralbiiro, Weinmeister- Straße 18, 7.11 richten. K• J• V. Jüngerer Mathematiker, der mit Tarifen deutscher Lebensversicherungsgesellschaften, mit Organisation und Antragskorrospondenz vertraut ist und schon einige Praxis bat, wird für die Phönix-Lebensversicherung in Berlin gesucht. Bewerbungen an Dr. Walter Erhard, Berlin IV 13, Meinekestr. 10, Sport Der Bar Kochba, Magdeburg, konnte das Gruppensportfest in Eisleben mit einigem Erfolg besuchen. Edith Lewi erzielte den ersten Platz im Hochsprung mit einer Leistung von t ,30 m und den dritten Platz in! Diskuswerfen mit. 17,90 m. Ad. Israel konnte in der A-Klasso bei stärkster Konkurrenz im Soo-m-Lauf den dritten Platz in 3 Min. 13.:! Sek. erzielen. Herbert Degener erzielte im Diskuswerfen mit einer Leistung von 30 m den zweiten Platz und die j ■!״-סס, S1.-1 ft—I konnte den dritten Platz!«*legen. Die Sr.hOlermannschafl konnte im Handballspiel« die Mannschaft von Fichte, Alte Neustadt, 5:2 besiegen. ־ reiseabonnement‘ Wir sind gegen Erstattung der ■ähr geringen Porto• kosten jederzeit bereit, unseren Abonnenten die ״Jüdische Rundschau“ in ihren Sommeranienthaltsort — nach in das Ausland und auch an wechselnde Adressen — nachzuliaieru. Entsprechende Nachricht unter Angabe der sündigen Adresse erbeten an die Expedition der ״Jüdischen Rundschau", Berlin W 15, Meinekestraße 10 , V-J kJ Die Geburt ihrer Tochter Rahel zeigen an Dr. med, Hermann Stahl und Frau Frieda geb. Mandelstamm Berlin W 30 Münchener Str. 42 ץ־־ Ich habe meine Kanzlei verlebt nach der Admlralitätstraße 1 Ecke Graekeller, Niemanahaus Rechtsanw. Dr. Ernst Necheles Hamburg Bin Lehrer der deutschen und englischen Sprache mit akademischer Bildung Wird 9<BSUCht für die höheren Klassen eines hebräischen Gymnasiums in Litauen. 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BerUo W 15, Meineke.tr. 10 Drude von Siegfried Scho’.em, Berlin-Schoneberg. Redaktion 1 jeden Dien monatlich A«>nnd«ebonr Numi per Zlenl Wenn hat die S Berlin ber deutungsv besondere dieser Hi manchen weil in d Instanz di wegung, Wicklung Palästina Man Zionismus stimmte t Kriege vc Proklamie Aufbau e sition in Betätigen, fordert v< nüchterne gung, mi der vielf; voraus g täuschun! her ist e verhüten, sächlichei selbst ge1 die zioni bar nach der mate Weltordn menschUt Phase ro tigen pt dieses d zwanzigsiert als windung wissen sc tiven W schätzun Lebenstr gen auf bewegun jene Zei lichem I des Zior liehen L Mängel Wenn v Wirklich dies nie' entsprac aber wi einer so der and: der pra! gonnene wenn e dann mt und ratic Nacl Werkes Pioniere Wollen, Bcfreiur stand j die den volle A krepanz Episode eine k Konferc Schon 1 losigkei

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