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Jüdische Rundschau · 1928-07-13 · Heft 55 (13.7.1928) · page 7

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXIII (1928)
Issue
Heft 55 (13.7.1928)
Date
1928-07-13
Page
– (sequence 7)
Language
German
Belongs to
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Nr. 55, 13. Vn. 1028 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 401 Makkabl -Weltverband Die provisorische Leitung des Makkabi-Welt-Verbandes jn Brünn hat beschlossen, für den 5. und 6. August 1928 nach Brünn eine Tagung des Makkabi-Welt-Verbandes ein* zuberufen. Auf der Tagesordnung stehen die Fragen der Reorganisation des M. W. V. sowie die Wahl eines neuen Präsidiums. Welcher Landeskreis das Makkabi-Welt-Verbands* Präsidium stellen wird, steht vorläufig nicht fest. Die deutsehen, tschechischen, litauischen, polnischen und rumänischen Kreise sind an der Entwicklung des M. W. V. sehr interessiert und werden diese Tagung beschicken. Auch die Beteiligung anderer Länder ist zu erwarten. Dr, K. Dresden. IX« Zionistisch• Ortsgrupp• Dresden hllt }•dm ersten und dritten Mittwoch de* Monats gesellschaftlich• Abende im Parkhotel Weißer Hirsch ab. Kurgästen ist dadurch G•- legenheit gegeben, mit Dresdener Gesinnungsgenossen bekanntzuwerd« und sich mit ihnen über aktuelle zionistisch• Prag» auszusprechen. Zur Teilnahme an diesen Veranstaltungen sind außer den Vorstandsmitgliedern der zionistischen Ortsgruppe Dresden samtlieh« Ortsmitglieder eingeladen. Bei günstiger Witterung finden die Zusammenkünfte im Garten des betreffend« Hotels statt. Dresden. (Zionistische Veranstaltungen.) Der ״Gdud", Arbeit»- Simeinschaft des Keren Kajemeth, veranstaltet unter Leitung der erren Dr. Edgar Kaufmann und Leo Aronstamm zweimal monatlich Mn« Lehrgang für Geschichte. In dm Kura«, die jeweils am Sabbat-Ausgang stattfinden und immer stark besucht sind, wird hauptsächlich die jüdische Geschichte behandelt. Die bisher gehaltenen Referate war« folgende: ״Die Haacala-Bewegung in Deutschland im 19. Jahrhundert" (Toni Hahn), ״Die Emansi• pation“, ״Die französische Revolution“ (Hedwig Hahn, Max Weiner), ״Die Reaktion und das erneute Synedrion" (Josef Meier), ״Heine und BQrne in bezug zum Judentum" (Anna Koppel), ״Dia religiöse Reform und die jüdisch# Wissenschaft (Leo Kesten), ,,Mendelssohns Zeit“ (Leo Aronstamm). — Eine Gedenkfeier anläßlich des 35 jährig« Todestages von Theodor Herz! veranstaltete am Sonntag mittag im dichtbesetzt« Saale der Fratemitasloge die hiesige Ortsgruppe der Zionistischen Vereinigung. In ihrem Namen begrüßt« Direktor Otto Lehmann die Erschienenen und hielt an Stelle von Benrion Fett, der in letzter Stunde seinen Vortrag absagen mußte, die Gedächtnisrede. Mit dem E! mo!e rachamim, eindrucksvoll gesungen •vom Obert«ntor Raphael Hofstein, schloß die Feier. Vermischtes Kinderfürsorge von ״Ose“. Wie alljährlich hat die Ge- Seilschaft für Gesundheitsschutz der Juden ״Ose'■ auch in diesem Jahre in Berlin-Grunewald Tageskolonien für arme Kinder von aus Osteuropa stammenden Juden eröffnet. Die Ende Mai aufgenommene erste Gruppe setzt sich aus 60 drei- bis sechsjährig« Vorschulkindern zusammen. Zu Beginn der Sommerferien wurde eine Kolonie für 100 Schulkinder eröffne!! die die gesamte Ferienzeit in der Kolonie verbring« werden. Etwas später wird eine dritte Kolonie von Kindern im Vorschulalter eröffnet werden. Herzl-Fder der Zelre-Mitrachi-Jugendgruppen und des Z. J. B. ״Norden“. Am so. Tammus hatten die Zeire-Misrachi- Jugendgrupp« und der Z. J. B. ״Nordau“ zu einer Herzl-Gedenkfei er eingeladen, die ein« würdig« Verlauf nahm. Eingeleitet wurde die Feier durch ein Musikstück, •vorgetragen von den Herren Benderski. Dr. Simon Scheresehewsky begTiißte dann diü Gäste namens der Z.M.J. und Herr James Benderski «ftnsW deK Z;f;K,^oraku“r‘maNdeÄ׳m,#‘0׳berWnM*!־rirc‘bi stein das El mo!8 rachamim in ergreifender Weise vorgetragen hatte, ergriff Ministerialrat Hans Goslar das Wort zu einer Herzl-Gedenkrede, die von den »ehr zahlreich erschienen« Zuhörern mit stürmischem Beifall aufgenommen wurde. Dann sprach Dr. K n o 11 e r , in Vertretung von Rabbiner Dr. Emil L e w y , in interessanter Weise von seinen Eindrücken in Erez-Israel. Nachdem M a n n e 1 ein hebräisches Violinstück vorgetragen hatte, schloß die erhebende Feier mit dem Gesang der Hatikwah. S, H. Abschiedsabend der palästinensischen Schauspieler. Der am 28. Juni von der Histadruth Haiwrith gemeinsam mit der B. Z. V. veranstaltete Abschiedsabend für die palästinensischen Schauspieler T e 0 nt i und P e r k a I hatte großen Erfolg. Das hebräische Publikum Berlins, besonders die Jugend, die an diesem Abend stark vertreten war, konnte nochmals das lebendige hebräische Wort in künstlerischer Darbietung hören und erleben. Das Programm war reichhaltig und geschmackvoll; es war ein Abend, an dem die junge hebräische Dichtung Palästinas von begabten und kunstverständigen Künstlern vorgetragen wurde. Herr Dr. Weinberg begrüßte die Künstler im Namen der Histadruth Haiwrith und betonte, daß die Histadruth Haiwrith als Vertreterin hebräischer Kultur und des lebendigen Hebräisch ihnen vielen Dank schuldig sei. Jehudith P e r k a! eröffnete das Programm mit dem Gedicht ״Ratern na Eli“ von Hameiri, das sie mit feinster Nuancierung darbot. Dann trug sie eine humoristische Jahrmarktsszene aus Tel-Awiw vor. Nennenswert sind aus der Reihe der anderen Vorträge: ״Harakewet“ von Schlonski, die Meir Teomi mit außergewöhnlicher Lebendigkeit und eindrucksvoller Stärke vortrug und das stimmungsvolle ״Zalmawet“ von Semiri. Dann kam noch eine Reihe von Vorträgen (vertont von dem jungen begabten Komponisten Gladstein) mit Musikbegleitung von Frau Essmann, fso Golland, Bariton der Staatsoper, sang ״Sehne michtawim“ (Musik von Engel) und zwei historische Arien Boas und Ruth (Musik von Gladstein). Auch er trug viel zum Gelingen des Abends bei und erntete großen Beifall. Die warme Aufnahme zeugte von dem allgemeinen Wunsch, die Künstler nochmals zu hören. —g. Briefkasten der Redaktion D. Fajgenberg, Warschau. Das Buch über das Palästina- Mandat ist von Dr. Manka Spiegel und sein Titel lautet: ״Das Völkerrechtliche Mandat und seine Anwendung auf Palästina" (Verlag der Universitätsbuchhandlung Leuichner und Lubensky, Graz 19:18, 7,50 M.) Hebräischer Ferannterrickt Für Zionisten, die an Orten wohnen, wo es keine Möglichkeit eines direkten hebräischen Unterrichts gibt, besteht seit 15. Mai ein Fernunterricht, der durch geeignete schriftliehe Uebungen das hebräische Selbststudium der Schüler kontrolliert. Die angefertigten Arbeiten werden korrigiert und mit entsprechenden Anmerkungen und Erläuterungen postwendend zurückgesandt. Der Unterricht ist unentgeltlich, nur für Portospesen ist vom Lernenden Ersatz zu leisten. Weitere Anmeldungen werden zum 15. Juli angenommen. Interessenten wenden sich an, die Zionistische Vereinigung für Deutschland, Berlin W!5, Meinekestr. 15. Berliner Kalender Büro: Berliner Zionistische Vereinigung, Berlin W 15, Meinekestr. 10. Telephon: Bismarck 7165—70. Postscheck* konto Nr. 37830 Berlin NW 7, Kassenverwaltung der B. Z.V. Dienstag, 17. JuH abends 8 Uhr Poale Zion, im Schubert-Saal, Bülowstraße: Oeffentliche Kundgebung anläßlich der A.-G-Sitzung. Referenten: S. Rubaschoff, J. Meremlwky, Berl Locker, Ben Gurioa, S. Kaplanaky. Montag, den 23. Juli abends 8» Uhr Berliner Zionist. Vereinigung a. Keren Kfgemeth Lejisrael im Bach-Saal, UUxomtraße 76 ff rosse Jperzl- Gedenkfeier Redner; die Präsidenten Dr. Weitmann und Sokolow Dienstag, den 24 Juli abends 8‘/» Uhr Berliner Zionistische Vereinigung Im großen Saal des Lehrer-Verdnshaus, Alexanderstr. 41: Politische Kundgebung anläßlich der in Berlin stattfindenden Sitzung des Aktions-Comitfs. Näheres wird noch bekanntgegeben. Jeden Mittwoch abends 81/י Uhr Im Gartenrestaurant Lips, Am Friedrichshain 16/23. Zusammenkunft der Gruppe Ost. Lotterie tlr Tiberkalose-Hetlstttte Im Jahre 9 נa A wurde auf Veranlassung der Zentralwohlfahrts- »teile der deutschen Juden eine Arbeitsgemeinschaft ״Jüdische Tuberkulosefürsorge", der auch die Zionistische Vereinigung für Deutschland als Mitglied angehört. Beschaff«. Sie bwchaftigt sich angehend n. a. mit der Frage, ob die vorhandenen jüdischen Tuberkulose-Heilstätten dem Bedürfnis genügen. Da» Ergebnis ihrer Verhandlungen war folgendes: Die schön und gut geleitete Rothschildsehe Lungenheilstätte für erkrankte jüdische Frauen in Nordrach (Schwarzwald) «!spricht mit ihr« 60 Plätzen ungefähr der Nachfrage. Dagegen konnten in der Israelitisch« Kuranstalt in Soden, die für Minner eingerichtet ist, wegen dauernder Ueberfüllung nicht alle Anmeldungen berücksichtigt werden. Außerdem kommt die Anstalt ihrer Lage wegen nidit für alle Formen der Krankheit in Betracht. Die Initiative zur Errichtung einer Männer 11 eilstätte fing von der Frankfurter Arbeitsgemeinschaft zur Bekämpfung er Tuberkulose unter den Juden aus. Man faßte den Plan ins Auge, an einem geeigneten, im Mittelgebirge gelegenen schönen Ort im Schwarzwald eine rituell geführte Männerheilstätte mit 60—סך Plätzen zu errichten. Um die notwendigen Mittel zur Verwirkhehung dies* großen Plane» zu erlangen, wird eine Lotterie veranstaltet, zu der das Preußische Volkswohlfahrtsminislerium seine Genehmigung erteilte. 105000 Lose, das Stück zu 1 M., sind zu vertreiben. Eine solche Lotterie hat den Vorteil daß die allerweitesten Kreise des Judentums durch Abnahme von :.Loten zu dem bedeutsamen Werke ihr Scherflein beitragen körtneri, dem Gewinner stehen schöne und wertvolle Gewinne im Werte von 90 000 M. in Aussicht. Die Hauptgewinne sind eine Perlenkette von 15 000 M., eine komplette Wohnungseinrichtung, ein wertvoller Silberkasten, ein Auto, wertvolle Gemälde namhafter Künstler, Wäscheausstattungen und viele andere nützliche und schöne Sachen. Leider ist es der Arbeitsgemeinschaft bisher noch nicht gelungen, bis zu dem ursprünglich festgesetzten Termin alle Lose unterzubringen. Die endgültige Ziehung findet nunmehr am 36. September statt. Der Sommer soll noch zu einer kräftigen Propaganda ausgenutzt werden. Es ist die Pflicht jedes Juden, durch Abnahme von Losen mitzuhelfen, da» Heim zu errichten 1 In Berlin sind Lose zu hatten: 1. Bei der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden, Kantstraße 158. a. Bei der Jüdischen Tuberkulosefürsorge, Kantstr. 158. 3. Beim Jüdischen Frauenbund, Monbijouplal* 10, 4. Bei der Großlöge für Deutschland U. 0. B. B., Kleiststr. 13. 5. Bei der Zionistischen Vereinigung für Deutschland, Meineke- Straße 10. 6. Beim Wohlfahrtsamt der Jüdischen Gomeindc, Rosenstraße 3—4, und bei dessen 33 Bezirkswohlfahrtsämtem in allen Stadtteilen. 7. In den meisten jüdischen Buchhandlungen und jüdischen Koscherwaren-Geschtften. SchÜneberger Synagogen-Verein, Münchener Str. 3ך. Sonntag und Montag, abends 7 Uhr, Vortrag: Wie sollen wir beten, Rabb. Dr. Kosenwasser. — Dienstag und Donnerstag, Jüdische Vorschrift« über die Armenfürsorge nach Maimonides, Rabb. Dr. Ksinskv. — Vorschriften und Bräuche in den drei Trauerwocben, Räbh. B. Pessen. Jüdische Gemeinde. Freitag, d« 13. Juli, abends, in den Synagogen mit altem Ritus und Alterversorgungsanstalten: 71/g Uhr; in den Synagogen mit neuem Ritus: 7 Uhr. Sonnabend, den 14. Juli, morgens (Neumondweihe): Alte Synagoge und Synagoge Kottb. Ufer: 8(4 Uhr; übrige Synagogen mit altem Ritus und Alter- Versorgungsanstalten: 9 Uhr; Synagogen mit neuem Ritus: Frühgottesdienst: 7(4 Uhr; Hauptgottesdienst: 10 Uhr. Predigten; Syn. Kaiserair.: Dr. Rosenberg: Syn. Rykestr.: Dr. Frey; Syn. Pestalozzistr.: Dr. Wilhelm Lewy: Syn. Kottb. Ufer: Dr. Köhler; Syn. Levetzowstr.: Dr. Bergmann. Schrifterklärung: Syn. Münchener Str.: Dr. Arthur Levy. Jugendgottesdienst: 4(4 Uhr: Syn. Münchener Str.: Dr. Arthur Levy. Sabbat-Ausgang: 9,83 Uhr. Gottesdienst an den Wochentagen: abends 1n allen Synagogen: 71/3 Uhr; morgens: Alte Syn., Syn. Kaiserstr., Syn. Rykestr. und Syn. Kottb. Ufer: 61/2 Uhr; Syn. Pestalozzistr. und Münchener Straße und Syn. mit neuem Ritus: 7 Uhr. Vom Freitag, dem 13. Juli er., ab findet auch im Friedenstempel, Halensee, Markgraf- Albrecht-Straße 11, regelmäßig an den Frei tag-Abend« und Sonnabend-Vormittagen Gottesdienst statt. ו■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■ An unsere Abonnenten! Wir bitten, bei unpünktlichem Eintreffen oder bei Ausbleiben einer Nummer sieb sofort beim Briefträger zu beschweren und kostenlose Nachlieferung der fehlenden Nummer zu verlangen. Expedition der 3״üd. Rundschau“ Berlin W 16» Meinekestr. 10. Sport Bar Kochba, Berlin. Wie alljährlich, m versammelte sich auch in diesem Jahrs die Elite der Berliner Leichtathletik beim Sportfest in Bernau. Auch hier konnte der Bar Kochba einige schöne Erfolge erzielen. Das ioo-m-Vorgabelaufen, bei dem der Schweizer Meister Börner und Schlößke am Mal standen, gewann der mit io m Vorgabe bedachte Wolf in 11,4 Sek, (Die schlechte Bahn erklärt die mäßigen Zeiten.) Im 800-m-Laufen, das von Böcher gewonnen wurde, belegte Janklowitz den dritten Platz, ebenso wurde Kurz II im Dreikampf Dritter hinter den Mehrkampfr' “ ״ ' ' ־• ' י' ־.־'־ ■״ ‘—־* ' Bar Kochba in enter Besetzung am Start waren. Da di® entscheid«- d« 800-u-Leut« Böcher nna Merkel, die 1,57 Minuten liefen, Bergmann, der wieder sehr fein lief, überleg« war«, langte es in dieser erstklassig« Gesellschaft mir zu einem guten dritten Platz. Dagegen hielt sich der Bar Kochba dann in der 4 X lOO-m-Slaffel schadlos. Durch glänzendes laufen und sichere, flüssige^ Wechsel errang er einen schönen und überlegenen Sieg über S. G, C. und Teutonia in der für die schlechte Bahn guten Zeit von 44 Sek. Hoffentlich klappt es am 15. Juli in Düsseldorf bei den Deutschen Meisterschaften auch so, damit der Davidstern bei der Generalprobe zur Olympiade würdig vertreten ist. Zu den Universität»- meisterschaften ist noch nachzutragen, daß Lewin die 300 m in 33 Sek. gewann und der Bar Kochba in der 4 X 10o-m-SUff•! Dritter hinter Zehlendorf S.C. C. wurde. R. A. Sportklub Hakoah, Wiesbaden. E» ist ein gutes Zeichen für die Entwicklung dos Sportklubs Hakoah, Wiesbaden, daß er ohne Birnbaum, Reichgott, Stoinlauf und Offmann die immer noch zu fürchtende komplette Elf de» Postsportverein» einwandfrei schlag« konnte. Die zahlreichen Zuschauer bekamen ein fair«, inter- •ssantes und erstklassiges Spiel zu sehen. In der Verteidigung herrschte Sicherheit. Rosenthal ersetzte Steinlauf zur Zufriedenheit. Draehmanrt ist allerdings eine etwas zu späte Entdeckung, doch dafür nicht minder wertvoll. Im Sturm überraschten die beiden Außen Arnold Saal und Jack Freedmann. Der erst 16 jährig» Freedmann spielte erstmals in der Liga und bietet große Anlagen. Mit für das gute Spiel des Sportklubs Hakoah entscheidend war das gute Spiel' der Läuferreihe. Postsportverein ging bereits nach drei Minuten in Führung. Hakoah glich durch wundervoll« Wurf Birnbaum II aus. Hakoah verpaßte noch mehrere Chane«, bis e» Großhut gelang, mm zweiten Male erfolgreich zu »ein. Mit 3: 1 für Hakoah ging es zur Pause. Die zweite Halbzeit begann mit guten Kombinat Ions Zügen Hakoahs. Großhut, Halberstadt waren für die weiteren Tore verantwortlich. Mit 6:3 beendete Hakoah das für sie erfolgreiche Treffen. —־ Sonntag, d« *4• Juni, fand infolge Spielverbots wegen des Jugendwerbetags nur das Städtespiel Wiesbaden gegen Polizei statt. Dem Spiel wohnten der gesamte Vorstand de* Süddeutschen Fußballverband«» bei. Das intellig«ta Spiel des Spielers Großhut vom Sportklub Hakoah, Wiesbaden, der zusammen mit dem Spieler Haiborg in der Städtaanannachaft mitwirkte, fiel besonders auf. Der Touristik- und Ski-Klub ״Hakoah“ (Wien I, Wipplinger Str 24) übersendet uns einen Auf ruf zum Ban einer jüdischen Touristenhütte, dem wir folgendes entnehmen: Es ist uns gelungen, im Semmeringgebiet in einer Höhe von 1100 m einen in idealem Skigelände gelegenen, sonnigen und aussichtsreichen Bauplatz käuflich zu erwerben. Dort soll die Hakoah-Touristenhüttc erbaut werden. Vierzig Personen werden bescheidene Unterkunft finden und das Hochgefühl des Besitzers einer eigenen, doch allgemein zugänglichen Hütte wird das Matratzenlager zur angenehmsten Lagerstätte machen. Aber nicht nur Matratzenlager, auch 20 Betten soll die Hütte nach dem vorläufigen Entwürfe des Herrn Baurates Dr.-Ing. Arnold Karplus, enthalten, wenn es uns gelingt, die Baukosten aufzubringen. 6500 Schilling sind bis heute gesammeit worden, und wir sind überzeugt, daß die gesamte jüdische Öffentlichkeit opferwillig mitärbeiten wird, um der jüdisches Jugend ein Heim in den Bergen zu schaffen. Jüngerer mathematlKer von der Zweigniederlassung einer großen ausländischen Lebensversicherungs - Gesellschaft in Berlin gesucht. Bewerber muß Präzis als Konkurrenzmathematiker haben und mit Organisations-Antragskorrespondenz und moderner Bürotechnik vertraut sein. Ausführliche Eilangebote mit Gehaitsansprüchen unter C. 4296 an die Jüdische Rundschau, Berlin W 15, Meinekestraße 10. rREISEABONNEMENT^| Whsind gegen Eretnttang der •ehr geringen Porte- I kosten {«derzeit bereit, unseren Abonnenten die I ״Jüdische Rnndschaa“ in ihren Sommeranlenthelts- I ort — euch in das AnaUnd und aueb an wechselnde ן Adressen — nachsulieferu. Entsprechende Nachricht I unter Angabe der atftndigen Adresse erbeten an die I Expedition der ״Jadiechea Rundschau“,- n..ti. זזז «k in n..ti. זזז «k in F&llsiina-erundionds (Kinn Hatessod) l«. Berlin W 15, Meinekestraße 10. Bankkonto: Darmstädter und Nationaibank, Depo■.-Kasse 59, Kurfürstendamm 52, Postscheckkonto: Berlin Nr. 104951. 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