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Jüdische Rundschau · 1928-05-23 · Heft 40-41 (23.5.1928) · page 13

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXIII (1928)
Issue
Heft 40-41 (23.5.1928)
Date
1928-05-23
Page
– (sequence 13)
Language
German
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Nr. 40/41, 23. V. 1928 ...... . ■ JUEDJSCHE RUNDSCHAU . Sehe Wf בית מדרש לעברית שקי ההית היהודים גגרריו., Hebräische Lehranstalt der Jttdisehen Gemeinde, zu Berlin (Große Hamburger Str. 27). XX. Semester. Jm Sommersemester 10*8 bestehen an der HebrlUchen Lehrsnstalt neun »ufsteigend• Stufen mit verschiedenen P«r»Jlelkla»ssn, insmemt ig Klassen, Zwei davon sind Anflngerklwsen, «ine für Teilnehmer mit geringen Vorkenntnisjen, die *natre für Teilnehmer obö• Vorkenntnissc. Vorgeschritten« werden nach Maßgabe ihrer Kefifitniss« in den verschiedensten Stufen gefördert. In singllichen Klassen wird auf mündliche und »chriftliche Uebunacn groß«! Ce- "icht gelegt. Die historisch-geographischen LichlbUdorvorträg« zu den Büchern der Ersten Propheten, die im Wintersemester etngerichtet wurden und viel Interesse fanden, werden weitergeführt und wie bisher zweimal monatlich abgehalten. Der Plan der Vorträge, die in bebrlisclw Sprache abgehalten werden, ist wi• folgt; 1. Di« Philister, Einführung au Samuel I! a. Eipansiensdrang der Philister nach den Bergen Judäas (Samuel I, Kap. 1—4); 3, Ge- Jängennihme der Bundeilada (Kap. 5—7); Sauls Wahl rum König IKap. 8—11), Mittwoch, den 23. Mai; — 5. Philisterkrieg in Michmaaob (Kap. 19—14), Donnerstag, den 14■ Juni; — ti. Amal«kit«repi»oda; Goliath (Kep. 15—17), Mittwoch, den 37. Juni; — 7. D10 Flucht David« vor Saul (Kap. »8—si), Dienstag, den!4. August; — 8. Davids Aufenthalt in d«r Wjiste Judäa 1 Kap. 22—26), Montag, den 27. August; — g. Davids Dienst bei den Philistern. (Kap. 27—88), Dienstag, den u. September; — 10. PhilisterLrieg in Jisroel und Saul« Tod (Kap. 29—31), Donnerslag, den 37. September. Für Schüler im Alter von 13—16 Jahren bestehen Sondarkuree. Der Unterricht findet im allgemeinen im Schulgebäude, Große Hamburger Stri 37, statt. Für gewisse Stufen beitoben im Weiten Berlins rufzelt Zwcigklassen. Wcitera Kurse sollen bei genügender Teilnehmemhl im Weiten eingerichtet werden. Das Schulgeld betrügt für »amtliche Stufen und Klauen 3 M. monatlich; für Studenten und Schüler 1 M. Bibliotheksbeitrag 50 Pfennnige. Für Unbemittelte ist der Unterricht kostenlos. Es besteht somit di© Möglichkeit für jeden, der sich ernstlich mit dem Studium der hebräischen Sprache und Literatur befassen will, «ich »n einem der Kurse zu beteiligen, der seinen Kenntnissen angepaßt ist. Aufnahmen können zu jeder Zeit nach Rücksprache mit dem Unterzeichneten verfolgen. Sprechzeit: Montag, und Donnerstag 6</j bis 71(. l’br abends. Telephonisch« Auskunft: Brabant 501. N. Berggrün. IMrinflischer Grappeaverbaid Der Gruppe »verbandst atderthörlngisc he n Zionisten, aer am 6■ Mal in Erfurt stattfand, war, auch von auswärts, recht gut besucht. Den Höhepunkt der Tagung bildete Kurt Blumenfelds Referat ״Fragen zionistischen Lebens und zionistischer Bewährung“. Auf dieses Referat, dessen gedanklicher Reichtum hier nicht dargestellt zu werden braucht, da Blumenfeld die gleichen Fragen auf dem Delegiertentag behandeln wird, folgte eine lebhafte Diskussion, an der sich zahlreiche Redner beteiligten. Im wesentlichen drehte sich die Debatte um die Frage unserer Taktik und um die kommende Arbeit. Eine Resolution, die sich mit äußerster Schärfe gegen die von der Jüdischen Gemeinde Gotha in der Durchführung begriffene Entrechtung der Ostjuden wendet, fand einstimmige Annahme (bereits veröffentlicht). Den Abschluß der Tagung bildete eine öffentliche Versammlung, in der Blumenfela in glänzenden historischen Parallelen über ״die jüdischen Parteien und das jüdische Werk“ sprach. Vermischtes Unterricht In jeder Art Malen, Zeichnen, Graphik (Porträt, Komposition Stilleben, Akt usw.) erteilt Rahel Szallt- Marcus, Berlln-Schöneberg, Stübbenstraße 3. Tel.: Nöllen* dorf 6673. Berliner jüdische Gemeinde, Die nächste Sitzung der ll«prü»N1t«ntenvemmmlung findet heute, Mittwoch, abends 7 Uhr, im Sitmngsaaal, Oranienburger Str. So II, statt. Auf der Tag«. Ordnung stehen u. a.: Anfrage der Fraktion der Jüdischen Volk«- partei, betr. die Vergebung von Gemeindeauftrügen; Antrag der Liberalen Fraktion, betr. Einrichtung des Vordergebäude« der Synagoge Primregentenstraße als Jugend- und Gameindelieim; Antrag der Liberalen Fraktion, betr. Bereitstellung von Mitteln für die jüdisch« Darlehrakaise; Antrag der Fraktion der Jüdischen Volkspartei zugumten der durch das Erdbeben in Philippopel betroffenen Glauben»- g#n 01»en. Von dem Berliner Büro der Palatino Land Development Co. Ltd., London-Jerusalem, wird uns folgendes mitgeteilt: Nach einer Regierungsordre, die im Februar d. J. in Kraft trat, ist das Maß des palästinensischen Dunams auf 1000 qm statt 919 am bisher festgesetzt worden und die Grundbuchämter haben gleichzeitig aufgehört, die Quadratelle (pte) als Maß zu gebrauchen, so daß jetzt nur noch Dunam (=1000 ־ qm) und Quadratmeter als Flächenmaß existieren. Jedenfalls wollte die Regierung den überlieferten Begriff ,tDunam“ nicht aufgeben. Ebenso sind die in Palästina üblichen Gewichtseinheiten ״Okije“ und ״Rottel“ abgeschafft worden. In Zukunft ist das gesetzliehe Gewicht nur noch das Kilogramm. Die Buchhandlung ״Kedem“, Berlin, vertu« Ultet beim Delegiertentag in Braltu eine Buehaueatelhing. ZIONISTEN Schließt Eure Versicherungen nur bei der Versicherungsebteilung des Keren Kajemeth und deren Mitarbeitern ab■ PHÖNIX Die alleinige Vertragsgeitliiehift der Veniehcrungsibteilung ist die Lebensversicherungsgesellschaft gegr. 1882. ViertgröBte Gesellschaft des Kontinents. Versicherungsbestand: «a. 1 Milliarde Ogldmark. Die bisherigen außerordentlich günstigen Ergebnisse der Versicherungsabteilung beweisen, daß die Vor• teile, die den Versicherten und dem Keren Kajemeth geboten werden, großen Anklang gefunden haben. Für jede auf Grund des Vertrages mit dem Keren Kajemeth abgeschlossene Lebensversicherung gewähren wir Ihnen folgende Vergünstigungen: 1. Ermässigung der Zinszuschläge bei Prämienratenzahlungen um 50 °j0. 2. Ermässigung der Aufnahmegebühr um 50 °f0. 3. kostenloser Einschluss der Prämienbefreiung bei Vollinvalidität für Versicherungen mit ärztlicher Untersuchung. 4. Die besonders vorteilhaften Bedingungen und unbedingt konkurrenzfähigen Tarife des Phönix; Beispiel: Eine Versicherung über M, 10000—, zahlbar im Todesfall, spätestens nach 30!ähren, kostet für einen 3$jährigen M. 306.- jährlich. Nach 3 fahren Ermässigung durch volle Dividende. — Kostenlose Versichemngsverlängerung. Während des Delegiertentages wird ein Büro der Versicherungsabteilung des Keren Kajemeth eingerichtet Die Teilnehmer des Delegiertentages wollen sieh an die anwesenden Mitarbeiter der Versiehirungsabteünng oder an das Büro wenden. In einigen Orten können noch Generalvertretungen unter günstigen Bedingungen vergeben werden. . "ו"■"י i ■ ■׳ י ^-JUW. Ff■ ■יי■ tu ״׳ -»vmm. *m 1— ׳-—wjnm9Tw&wm*m1m . u 1. 1- - .m . - ־ — - ־ * Versicherungsabteilung das Keren Kajemeth Berlin W IS, Malnuksstraß• 10

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