Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1928-05-11 · Heft 37 (11.5.1928) · page 6

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXIII (1928)
Issue
Heft 37 (11.5.1928)
Date
1928-05-11
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/2651273-2652971-2653006--19956-2677886
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

13 entity mentions

Seite 268 JÜEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 37, Ü.V.1928 ♦ XXII. Delegierientag der Zloolsliidien Vereinigung für DcnlsdUanil m Breslau, Gewerkschaftshaus, Margaretenstraße 17, vom 27. bis 29. Mai 1928. Wahlvorschriften 1. Die Wahlen rum Delegiertentag müssen in den Tagen vom 6. bis 13. Mai einschließlich stattfinden. Wahlen, die vor dem 6. Mai oder nach dem 13. Mal stattfinden, sind ungültig. 2. Dfe Wahlleitungen in den einzelnen Ortsgruppen sind dafür verantwortlich, daß das Wahlrecht nur von solchen Angehörigen der Zionistischen Vereinigung für Deutschland ausgeübt wird, die das 18. Lebensjahr vollendet, den Schekel für das laufende Jahr 5688 entrichtet und Zionistensteuer mindestens für das L Quartal 1928 oder Landesbeitrag (für 1927 und 1928 zusammen 2 M.) bezahlt haben. Der Wähler muß die Schekelqul'tung als Wahllegitimation vorzeigen und die Zahlung der Zionistensteuer bzw. der Landesbeiträge nachweisen können. Die zur Wahl vorgelegten Dokumente sind von der Wahlleltung — möglichst durch Stempelaufdruck — zu entwerten. Schriftliche Wahl ist unzulässig. 3. Der Wahlprüfungsausschuß wird kefn Mandat anerkennen, für das die finanziellen Voraussetzungen seiner Gültigkeil nicht gegeben sind. Verpflegung Für Jugendliche und sonstige Interessenten wird ritu- lies Essen in der Mittelstandsküche abgegeben, und zwar Mittagessen für 0,60 M., 0,80 M. oder 1,— M. Bedingung Ist aber, daß Anmeldungen hierfür bis spätestens 23. Mal dem Büro der Breslauer Zionistischen Vereinigung, Breslau I, Karlstr. 15, aufgegeben werden. Eintrittskarten Es werden Eintrittskarten für Zuhörer ausgegeben, und zwar für den ersten Tag mit Eröffnungssitzung zum Preise von 2M, für die folgenden Tage zum Preise von jel M., Karten für die ganze Tagung für 2,50 M. Bestellungen unter gleichzeitiger Einsendung des Betrages und eines Freikuverts werden schriftlich erbeten an die Zionistische Vereinigung für Deutschland, Berlin W 15, Melnekestr. 10 (Postscheckkonto: Berlin 8091). In Breslau werden Vorverkaufsstellen in den Buchhandlungen Brandeis (Karlstr.), Wtwe. Mayer (Karlsplatz), Halnauer (Schweldnitzer Str.) und Bücherdiele (Kaiser-Wilheim-Str.) errichtet werden. Jugendliche erhalten Eintrittskarten zum Preise von 1 M. für die ganze Tagung, nur durch Vermittlung der Jugena verbände. Delegiertentags-Mandate Zur Uebemahme eines Mandates für Gruppen, die nicht in der Lage sind, eigene Vertreter nach Breslau zu entsenden, haben rieh bereit erklärt: Max W oltsteiner, Berlin, Walter Roth, Berlin, Dr. Albert B a e r, Berlin (Hapodl-HazaTr), Dr. Hans Breslauer, Ratibor, Frau Dr. Grete Turnowsky-Pianer, Berlin, R.-A. Wunder- '.II*h.» Oppeln,: R.A-L1 cb te!»»UIPinds1hÄg4,p«IWl;tpeb-n»:««», Beui»e%-CMd ■Scbwar^baitl«, Beuthen, Willy Notbmann, Groß-Strehlitz, Apotheker Hermann PreuB, Beuthen, Dr. Georg Ehrlich, Beuthen, Reg.-Rat Joset Marcus, Breslau, Dr. Rudolf Samuel, Brestau, Isidor Pinczower, Ratibor (Misrachi), Dr. Wolfheim, Erfurt (Hapoöl-HazaYr), Frau Rose Lachmann, Gleiwitz. Zionistische Vereinigung für Deutschland. Ahawah JüdlscheKinder-utidJugendheime. Wir erhalten nachstehende Zuschrift: Wenn man das ehemalige, alte Krankenhaus der Berliner Jüdischen Gemeinde in der Auguststraße 14/15 betritt, so empfängt den Besucher schon von weitem frohes, jubelndes Kinderlachen. 110 Kinder im Alter von 3 bis 18 Jahren werden in der ״Ahawah“ zu nützlichen Menschen und guten Juden erzogen. 110 Kinder — der größte Zeil der Zöglinge wird vom Wohlfahrtsamt der Jüdischen Gemeinde überwiesen. — Denn es handelt sich um Kinder der ärmsten jüdischen Bevölkerung, Halb- und Vollwaisen und Kinder, deren Verbleib im Elternhause eine schwere seelische und körperliche Gefahr wäre. Die ״Ahawah“ hat in allen Kreisen unserer Gemeinde Freunde und Gönner. Die Sammlung ״Jüdische Not“ gibt eine regelmäßige Subvention und doch reichen die Mittel nicht aus, um das monatliche Budget zu decken oder gar den erholungsbedürftigen Kindern einen Ferienaufenthalt zu bieten. Und wieviele Kinder sind erholungsbedürftig! Eine Bilderlotterie soll diesen Ferienaufenthalt ermöglichen. Künstler wie Charlotte Berend-Corinth, Philip Frank, Willi Jaeckef, Paul Kleinschmidt, Käthe Kollwitz, Max Liebermann, H. E. Linde-Walter, Ludwig Meidner, Leo Michelson, Max Neumann, Joseph Opnenheimer, Alexander Oppler, Ernst Oppler, Leonid Pasternak, Emil Poitner, Manfred Prager, Klaus Richter, Robert F. K. Scholz, Eugen Spiro, Ernst Stern, Hermann Struck, Magnus Zeller, Heinrich Zille haben bereits Bi'der gestiftet Jedes Los kostet 5 M. Die Ziehung findet am 5. Juni, nachmittags 5 Uhr, in den Räumen der ״Ahawah“, August- Straße 14/15, statt. Mögen alle, die von Liebe unserer Jugend beseelt sind, dazu beitragen, die Jugend gesund und lebensfroh zu erhalten. Lina Wagner-Tauber. Todesfall. Dr. Mauriciu Singer, einer der Begründer und Führer der radikal-zionistischen Partei ״Renasterea“, ist im Alter von 34 Jahren unter tragischen umständen verstorben. Bei der Behandlung eines Scnarlachkranken infl zierte er sich und erlag nach drei Tagen dieser schweren Krankheit. Dr. Singer, der vor Jahren den akademischen Verband ״Hasmonea“ begründet hat, dessen erster Präsident er war, gehörte auch der Exekutive der Zionistisehen Organisation Rumäniens an. Die Organisation hat aus Anlaß des Ablebens Dr. Singers eine dreitägige Trauer für alle Zionisten angeordnet. Wir sprechen den rumänischen Zionisten unsere herzliche Anteilnahme an dem schweren Verlust aus. Eine Namensliste der jüdischen Gefallenen des deutschen Heeres erscheint nach Orten geordnet in der Zeitschrift des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten ״Der Schild“, beginnend in Nr. 18. Berliner Kalender Büro: Berliner Zionistische Vereinigung, Berlin W 15, Meinekestr. 10. Telephon: Bismarck 7165—70. Postscheckkonto Nr. 37 830 Berlin NW 7. Kassenverwaltung der B. Z. V. Sonntag, den 13. Mal, abends 8V5 Uhr Berliner Hechaluz-Ortsgruppe, im Gemeindehaus, Rosenstr. 2/4: Chawer Berl Locker: ״Eindrücke von meiner Amerikareise“. Zionistische Jugendliche als Gäste willkommen. "עבריה" ביום הראשון »13. M בשעה 9H בבהר יערק מייל עברי מקום הענישה: בנהוןד אלרסנדרפלע מצד,הנינשטר. הוד נחום לאין ירצה בטיול על חנינו בארץ אודרים רצויים._ Montag, den 14. Mal, abends 8«A Uhr Frauenarbeitsgemelnschaft für Palästina Im Saal, Melnekestr. 10: ״Jüdische Frauen als Pioniere“. Redner: Agr. Dyk, Dr. Nadja Stein, Dr. Mechner. Filmvorführung: Frauen in der Landwirtschaft Palästinas. Dienstag, den 15. Mai, abends 8 י/י Uhr Gruppe des XII. Bezirks, im Cafe Bohne, Steglitz, Albrechtstr. 127. Herr J. Klinoff: ״Die Kämpfe innerhalb und außerhalb des amerikanischen Zionismus.“ ״ . Nachm. 4 Uhr FrauenarbeJtsgemeinschaft für Palästina, im Saal, Meinekestr. 10: Helferinnenversammlung der Frauenwerbeaktion. ״ _ Abends 8 Uhr Jüd.-Nat. Frauenvereinigung, Frauengruppe Schöneberg, Zusammenkunft bei Frl. Jordan, Neue Winterfeldtstr. 9. _ , ״, Abends 8 Uhr Zelre Misrachi, Gruppe Zentrum, im Gemeindehaus, Rosenstr. 2/4. Vortragszyklus: Land und Leute Palästinas, Referent: Braslawski. 5. Vortrag: ״Die Ueberreste eines uralten Jüdischen Bauerntums in Palästina“. Abends 8!/* Uhr בית מדרש לעברית של קהלת היהודים בברלין. גרוסה המבורגרשטרסה כ׳ץ. הרצאות.גיאוגרפיות והיסטוריות לספר שטיאל א׳ על פי תטונוח אור. הרצאה שלישית על פרק ה׳-ו. - גם תלמידים שלטדו לשעבר מתבקשים לבוא. _. Mittwoch, den 16. Mai, abends 8y4 Uhr Reviskmist.-z!oni3t. Jugendbund Britb Trumpeldor, im Saal, Meinekestr. 10: Herr J. Klinoff: ״Ziele und Wege des Brith Trumpeldor“. Interessenten willkommen. - Der Verband Berlin des Jüdischen Frauenbundes hat'^rine' Berä1u«gsgteBe/far elfe* richtet Sprechstunde allwöchentlich Dienstags, vorm. 11—12 Uhr, im Logenhaus, Kleiststr, 10. Maikundgebung der Berliner Poale-Zlon Am 1. Mai fand eine Mai-Kundgebung der Berliner Poale- Zion statt, auf der Oskar Cohn und Berl Locker sprachen. Der große Saal der Berliner Jüdischen Gemeinde war überfüllt Oskar Cohn schilderte in eindringlichen Worten die Geschichte des 1. Mai. Die alten Maiforderungen — Achistundentag, Weltfriede und Einigkeit des Proletariats — durchzusetzen, ist eine Hauptaufgabe der sozialistischen Bewegung. In einer Zeit der größten Zerrissenheit der Arbeiterbewegung ist es die Pflicht eines jeden Sozialisten, mitzuarbeiten an der Schaffung einer einheitlichen Front der gesamten Arbeiterschaft Eine besondere Aufgabe fällt der jüdisch-sozialistischen Bewegung bei der Sicherung des Weltfriedens zu, damit nicht wieder Juden gegen Juden, Arbeiter gegen Arbeiter kämpfen müssen. Der Kampf gegen Reaktion und Antisemitismus muß von der poale-zionistischen Bewegung mit aller Schärfe geführt werden. Dann ergriff Berl Locker, der erst vor einigen Tagen aus Amerika zurückgekehrt ist das Wort, um auf die Haupt- Probleme der jüdischen Arbeiterbewegung einzugehen. Es ist nicht richtig, von einem deutschen, französishen oder jüdischen Sozialismus zu sprechen. Es gibt nur e i n e n Sozialismus, aber die Wege zu seiner Verwirklichung sind verschieden. Der jüdische Sozialismus mußte es sich von Anbeginn an zur Aufgäbe stellen, den Kampf für die Prod uk11 vierung der jüdischen Massen zu führen. Diese Forderung immer und immer wieder zu erheben und zu verwirklichen, ist eine Not- Wendigkeit sowohl bei den Juden Europas wie Amerikas. Wir begrüßen daher alle kolonisatorischen Unternehmungen in Rußland oder anderswo, wobei Palästina der Primat zuerkannt werden muß. — Noch mehr als in der Arbeiterbewegung anderer Völker herrscht bei uns die unselige Zerrissenheit während sich bei jenen eine sozialistische und eine kommunistische Front gegenüberstehen, ist die jüdische Arbeiterschaft in vier Lager gespalten. Hie Sozialismus und Kommunismus, hie Zionismus und Antizionismus. Gerade aus diesem Grunde muß bei uns der Wille zur Einigung besonders stark sein. Gegen den ungeheuren historischen Irrtum der in Rußland herrschenden Partei, die die revolutionäre Tendenz der Chaluziutb und des sozialistisch# Zionismus verkennt und sie mit brutalsten Mitteln unterdrückt, müssen wir den schärfsten Protest erheben. Am Schlüsse dieser Veranstaltung wies Oskar Cohn auf die besondere Bedeutung des diesjährigen 1. Mai, der im Zeichen des Wahlkampfes gefeiert wird, hin und forderte alle Anwesenden auf, am 20. Mai am Sieg der sozialdemokratischen Partei mitzuhelfen. Im Anschluß an die Mai-Kundgebung fand im Gemeindehaus ein Begrüßungsabend für Berl Locker, der vor einigen Tagen von einer längeren Reise nach den Vereinigten Staaten nach Berlin zurückgekehrt ist, statt. An der Veranstaltung nahmen auch palästinensische, polnische, rantänische und utauisefae Chawerim teil. Locker erstattete einen Bericht über die Poale-Zion-Bewegung in Amerika. Im Namen des Zentral-Komitees und des Zentral-Rats der Poale-Zion begrüßte Lifschütz Berl Locker. Es folgten dann Begrüßungen von Tschertok im Namen der Berliner Ortsgruppe, Boris Eisenstadt für die Ortsgruppen Danzig und Memel, Rosenkranz für die Ortsgruppe Chemnitz und Dr. Israel Rubin, Berlin. Der Abend war umrahmt von jiddischen und hebräischen Reritationen und Gesang. Zionlstlsch Afeademlscher Klub, Hamburg Aus Hamburg wird uns geschrieben: ln Oroß-Hamburg leben über 100 zionistische Alt- Akademiker, von denen etwa 40 den Aitherren-Verbänden des K. J. V. und B. Z. K. angehören. Der Mangel an zionistischer Aktivität unter ihnen^ hervorgerufer. vor allem durch die geringe persönliche Fühlungnahme miteinander, hatte schon seit Jahren den Wunsch nach einem erneuten Zusammen- Schluß wach werden lassen und wiederholte — bisher aber leider erfolglos gebliebene — Versuche nach dieser Richtung gezeitigt Erst mit der im Herbst 1927 erfolgten Gründung des ״Zionistisch-Akademischen Klubs“ scheint ein erfolgversprechender Weg zur Reaktivierung gefunden zu sein. Im zwanglosen Rahmen eines Klubs hofft man, ohne verletzende Überspannung des exklusiven Prinzips, die gegenseitige Annäherung und Aussprache unter den Mitgliedern und Gästen am besten fördern und darüber hinaus — in Ergänzung der Tätigkeit der Ortsgruppe und in harmonfscher Zusammenarbeit mit ihr — dem Zionismus außer durch die Wiederbelebung inaktiv gewordener Kräfte auch durch die Gewinnung neuer Menschen nützlich sein zu können. Der Klub zählt bis jetzt 60 Mitglieder. Bisher wurden auf den — allmonatlich stattfindenden — Klubabenden kurze Referate gehalten von Dr. Werner Bloch (10״ Jahre Balfour- Deklaration' ), Dr. Max Meyer (״Als Lehrer am hebräischen Gymnasium im Osten“), Adolf Pollack (,,Erinnerungen aus 30 Jahren Zionismus“), Dr. Heinr. Strauß (״Tagesfragen“). Ferner wurde am Purim ein geselliges Beisammensein veranstaltet. Am 14. Mai spricht Herr Dr. K. Schwarz (Berlin) über ״Kunst- und kulturgeschichtliche Aufgaben des Jüdischen Museums“. Auskünfte erteilt auf Wunsch der Schriftführer Dr. Hans Allen, Hamburg-Lockstedt, ßehrkampsweg 11. Sport Weltverband ״Makkabl“. Die derzeitige Leitung des MWV. beruft für den 27. und 38. Mai d. J., nach Brünn eine Prisidiolsitzung unter Hinzuziehung von Vertretern der Kreise und einzelner dem MWV. angeschlossener Vereine ein. Anmeldungen der Delegierten haben bis spätestens 19. d. Mta. an die Adrease: MWV'., Brünn, Koliste 5ך, CSU. zu erfolgen. Vermischtes Hermann Cohen-Gedenkfeier. Für d'e am Sonntag, den 13. Mai, 12 Uhr mittags, im großen Saal des Logenhauses, Kleiststr. 10, stattfindende Hermann Cohen-Gedenkfeier der Akademie für die Wissenschaft des!Judentums haben Leo Gollanin und Arno Nadel ihre Mitwirlning zugesagt Gallanin wird eine dem Gedächtnis Cohens gewidmete Komposition Nadels zu Gehör bringen und am Schluß ״El raole rachamim“ in Eduard Birnbaums Vertonung singen. Am Harmonium: Arno Nadel. Einleitende Worte zum Gedächtnis Cohens spricht Sanitätsrat Dr. G. Bradt namens der Akademie. Die Gedenk* rpde (Thema: ״Nach 10 Jahren“) hält Professor Dr. Albert Görland, Hamburg. Der Gedenkfeier geht um 11 Uhr die Jahresversammlung der Akademie voraus, Konzert In den Bäumen des Scbolem-Alejchem- Klubs, Kleiststr. 9, findet am Sonnabend, den 12. Mai, anläßlich der Durchreise dos bekannten redlichen Sänger» Lar» ׳«Ult» .i» wjtkhsflV-llwf neue jüdti'ch»;vT4Tk'#l*:frde;*..‘#rblit«. wwä. VAmtwg um 9 uhr. Verein der ehemaligen Hörer der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums. Montag, den 2t. Mai 1928, abends 8 Uhr findet in der Aula der Hochschule, Artiiieriestr.!4, die Hauptversammlung statt. Vortrag des Herrn Studienrat* Dr. Paul Michaelis: Juden und Judentum in den baltischen Randstaaten (unter besonderer Berücksichtigung des jüdischen Schul* wesens). Gäste willkommen! Wir sind in der Lage, einer geprüften Kln dergärtnerln, die auch hebr. Sprachkennlnisae besitzen muß, die Leitung eines Kindergartens in einer Mittelstadt nachzuweisen. Angebote sind an dio Zionistische Vereinigung für Deutschland, Berlin W 15, Meineekestr. 10, zu richten. Bezirks-Sekretariat der Poale Zion für Rheinfand• Westfalen. Am Sonntag, den 3. Juni, vormittags 10 Uhr, findet in Hamborn, Kaiser-Wilhelm-Str. 21ל (Zionistenheim), unsere Bozirkskonferenz stall. Gäste willkommen. Delegierten tag des Verbandes der Literaturvereine. Donnerstag, den 31. Mai 1938, vormittags 10 Uhr, findet in Berlin, AxliUeriestr. 14, ein Delegiertentag des Verbandes der Vereine für jüdische Geschichte und Literatur in Deutschland statt, der hauptsächlich über die Organisierung der Verbandsarbeit beraten soll. Anmeldungen sind an Herrn Benas Levy, Berlin G 3, Spandauer Str. 41, m richten. Jüdische Bühne Berlin. J 111 i u 6 Adler, einer der bekanntesten Darsteller der jüdischen Bühne Amerikas, beginnt am 13. Mai sein Berliner Gastspiel im Wallncrtheater. Als Er* ßffnungsvorstellung geht am Sonnabend, den 13. Mai das Lebensbild ״Der Wächter“ von Kalroanowicz in Szene. Neben Werken jüdischer Schriftsteller wird Julius Adler auch in Jiddisch Übersetzte Stücke des deutschen Bühnenrepertoires inszenieren und die jeweiligen Hauptrollen spielen, und zwar als nächstes Strindhergj ״Vater und Gutzkows ״Uriel Acosta“. In allen Inszenierungen Julius Adlers wird die weibliche Hauptrolle von Lisa Salimann dargestellt werden. K.J.V. Vertretungen für sofort können nachgewiesen werden durch das Berufs-Rossort des KJ.V., Berlin-Charlottenburg, Bleibtreustr. 50. Dringend gesucht werden Stellen für; Männliche Abteilung: Halbtagsbeschäftigung jeder Art für Werk- Studenten. Fremdl. Korresp. Bilanz-Buchhalter, Verkäufer, Kontoristen, Handwerker aller Art. Weibl. Abteilung: Sekretärinnen, Buchhalterinnen, Kontoristinnen, Kassiererinnen, Ungel. Arb.. Kindergärtnerinnen, Kinderfräulein, Hausdamen. Lehr» Stellenvermittlung: Meisterlehren f. Schneider, Kürschner, Friseure, Bäcker, Konditor, Autoschlosser, Elektrotechniker. Sabbalfreio Stellen in sämtlichen Berufsgruppen, Arbeitsgemeinschaft der Jüdischen Arbeitsnachweise, Auguststr. 17. Schöneberger Synagogen-Verein, Synagoge, Münchener Straße 3ד, Unsere religiösen Vorträge beginnen pünktlich uro 7 (1g) Uhr abends, vor dem Abendgotteisdienst. Sonntag und Montag Vortrag: Jüdische Lehrer heidnischer Abstammung (Rabb, Dr. Rosenwasser}. Dienstag und Donnerstag Vortrag: Maimonide» über Bilderdienst (Rabb. Dr. Ksinsky). Mittwoch, Vortrag: Vor- Schriften über di« Thoravorlesung. 81/2 Uhr abends, Talmudvoctrag (Rabb. B. Dessen). Synagoge , Der Friedenstempel“, Berlin - Halensee, Markgraf-Albrecht-Str. 11/13. Hauptsynagoge: Freitag, abend» 7 Uhr, Predigt (Dr. Prinz); Sonnabend 10 Uhr: Minchah 8,15 Uhr, Sabbatausgang 8,39 Uhr; Wochentagsgottesdienst früh 7 Uhr, abends 7,30 Uhr. Am t. Mal ist in Oppeln Rabbiner Dr. D. Braun* Schweiger verstorben.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.