Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXIII (1928)
- Issue
- Heft 36 (8.5.1928)
- Date
- 1928-05-08
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 36, 8 V. 1028 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 261 E028 reatur“ jedichi » Jenen rsehant 1t aber eibarer Prosard. Es nerzes; f nacft . nacfc wählte, nalfgen m sind 1. (Die iiehtfej «ingp נ klar- 0 Büd uube- 1 Tier, deiner :er das erlangt : Ölentu Oetn uns re 4ns habep eiten,“ grau- 1z, da sagten rophen lat die Oait iidlicbmehr Hoffen einem t, sonn Er- וו n. Schrift B <ßr B4ch. hr al» gegen g'efcr. ׳arten-.. I#»' nach, <r v»ky b Af!•me ättina. 0 u r - raliolangr Keren Runda md!teilte flehenntneranden b die »traße uiz|tr. >nimk r gc־ ״gen- Alten Soßr Savey <hafi auch, ohlte I und . »gen ■ ver- Der rden.?uron im?«§« süd- 6p* York «agt. Vor dem Delegierieniag Randbemerkungen zum Aufsatz von Dr. Kanowitz. Von Kurt Loew enstein, Berlin. Wer den Aufsatz von Dr. Kanowitz In Nr. 31 der ״Jüdischen Rundschau" vom 20. April 1928 als wenig informierter Beobachter gelesen hat, muß zu der Ansicht gekommen sein, daß der bevorstehende Delegiertentag der Z. V. f. D, Aufgaben höchst sekundärer Natur zu lösen hat. Wenn man auch in vielen Punkten mit den in dem genannten Aufsatz dargelegten Meinung übereinstimmen kann, so muß man doch gerade unter dem Gesichtspunkt eines größere Zusammenhänge berücksichtigenden Zionismus gegen die Grundtendenz dieses Aufsatzes sich aufs hefilgste wenden. Es wird dort der Versuch gemacht, sowohl die Rolle des deutschen Zionismus im Rahmen der Oesamtbewegung wie auch im Grunde diejenigen Probleme, die am stärksten Gegenstand der zionistischen Sorge sind, zu bagatellisieren. Demgegenüber muß die Hoffnung ausgesprochen werden, daß es einem weiten Kreise im deut* sehen Zionismus, auch aus den Gruppen des Zentrums gelingen wird, das wahrhaft Bewegende in den Mittelpunkt der Diskussion zu stellen. Die Scheu vor der sogenannten ״hohen" zionistischen Politik ist eine durchaus unbegründete. Mit vollem Recht hat der deutsche Zionismus als solcher von jeher in die Geschicke der zionistischen Bewegung aufs stärkste eingegriffen; es ist allerdings fraglich, Inwieweit dieses Eingreifen in der letzten Zeit von guter oder weniger guter Wirkung war. Heute jedoch ist es nicht angängig, einer kritischen Auseinandersetzung über die Haitung des deutschen Zionismus aus dem Wege zu gehen. Das wäre ja auch der Tod einer jeden zionistisehen Bewegung und Anteilnahme. Zweierlei ist hierbei zu beachten: Es ist erstens die Tatsache, daß der deutsche Zionismus, insbesondere das ihn vertretende ״linke Zentrum" in der Frage der biauguiierung einer neuartigen Palästina-Wirtschaftspolitik und der damit verbundenen Leitungsfrage eine entscheidende Rolle gespielt hat. Man kann im heutigen Augenblick, in dem wir vor einem gewissen neuen Vorstoß der Arbeit in Palästina stehen, es keinesfalls unterlassen, mit aller Emsthaftigkeit über diese Fragen zu sprechen, zu Vergangenem Stellung zu nehmen und auch die zukünftige Haltung in gewissem Maße zu bestimmen. Zweitens muß klar erkannt werden, daß das Schicksal auch des deutschen Zionismus ganz und gar von der Riehtung abhängt, in welcher die Weltbewegung fortschreitet. Der Delegiertentag ist aus diesen Gründen durchaus der Ort, wo die wesentlichen kongreßpolitischen Fragen diskutiert und vorbereitet werden müssen. Die von Kanowitz geforderte Abstinenz seitens der vorhandenen Gruppierungen ist daher ein außerordentlich gefährliches Verlangen. Der Delegiertentag als verantwortliche zionistische Körperschaft muß zu dem Stellung nehmen, was heute mehr denn je den Inhalt der Bewegung au6macht Es soll ao dieser Stelle nicht versucht werden, über die notwendig« Kritik am bisherigen Verhalten des deutschen Zionismus und über den zu fordernden Wechsel der Richtung zu sprechen. Hierüber müssen sich die verschiedenen Gruppen klar werden, und insbesondere die Linke wird dazu in der Lage sein, mit einem festumrissenen Programm vor den Delegiertentag zu treten. Wichtig ist heute im Stadium der Vorbereitung des Delegiertentages nur, daß mit allen Kräften der Versuch einer Zurückdrängung dieser Fragen als unberechtigt und verhängnisvoll verhindert wird. Es muß natürlich mit Dr. Kanowitz anerkannt werden, daß auch die Fragen der zionistischen Arbeit in Deutschland besondere aktuell sind. Aber auch hier ist jener Ansicht nicht Beizupflichten, daß es keine in sich geschlossenen Meinungsgruppierungen auf diesem Gebiete gäbe. Gewiß hat man in den letzten Jahren von einer solchen Auseinandersetzung nicht viel gemerkt, aber desto wichtiger ist es, sie jetzt zu erneuern. Und dabei muß ganz eindeutig festgestelit werden, daß es sehr starke Verknüpfungen zwischen den grundlegenden zionistischen Anschauungen, die sich in der Palästinaarbeit auswirken, und den Problemen unserer Arbeit in der Galuth und hier in Deutschland gibt. Ganz deutlich ist das bei der Einstellung zu bemerken, die etwa von der Linken eingenommen werden könnte. Es muß gesagt werden, daß die Fragen der Erneuerung der deutsch-zionistischen Arbeit sehr grundsätzlich aufgerollt werden müssen, will man mit einer gewissen Aussicht auf Erfolg aus dem bisherigen Zirkel der Unfruchtbarkeit herausgelangen. Die Schwierigkeit der zionistischen Außen wirkung, über die in den letzten Jahren so viel gesprochen wurde, ist heute mehr denn je zu spüren. Der zionistische Angriff auf die Umwelt ist in dem Moment sehr kompliziert geworden, als das zeitweise innerlich aufgelockerte jüdische Bürgertum wieder zur Ruhe zurückkehrte. Im Augenblick stehen nun vor uns — so scheint es — insbesondere folgende Probleme, die heute nur angedeutet sein sollen: Die zionistische Außenwirkung kann nur dann mit Aussicht auf Erfolg einsetzen, wenn die Bewegung sich unumwunden zu dem bekennt, was den nationalen Aufbau bisher möglich gemacht hat und auch in Zukunft allein ermöglichen wird: Und das ist das Werk der palästinensischen Arbeiterschaft mit den von ihm nicht zu trennenden geistigen Grundtendenzen. Nur die Rezeption dieses Gedankenkreises kann dem Zionismus auch in der Galuth diejenige Stoßkraft verleihen, die er braucht. Ein weiteres, sehr ernsthaftes Problem, vor dem der deutsche Zionismus steht, ist die Führerfrage. Ausführlich soll über diese an anderer Stelle gesprochen werden. Hier sei nur darauf hingewiesen, daß die Rührung einer Bewegung einen breiten, sie tragenden Kreis braucht, und daß dies leider bei uns aus zwingenden Gründen nicht mehr der Fall ist Die Frage der Propaganda muß sowohl im Hinblick auf ihre Methoden wie auch auf den zu erfassenden Menschenkreis grundsätzlich neu aufgerbllf werden. Es ist nicht mehr möglich, unterschiedslos mit rein Individualist!• sehen Methoden im deutschen Judentum «1 wirken. Wir müssen den vor sich gehenden gesellschaftlichen Umschichtungsprozeß aufs stärkste berücksichtigen. Auch hier kann sich der linke Zionismus auf Grund seiner ganzen Einstellung eia konkretes Bild von den Notwendigkeiten der Arbeit machen. Die zionistische Innenatbeit wird in Berliner Kalender Büro: Berliner Zionistische Vereinigung, Berlin W 15, Melnekestr. 10. Telephon: Bismarck 7165—70. Postscheckkoato Nr. 37 830 Berlin NW 7. Kaasenverwaltung der B. Z. V. Der Berliner Veranstaltungskalender wird ausschließlich von der Berliner Zionistischen Vereinigung zusammengestellt Wir bitten alle Vereine und sonstigen Veranstalter, sich mit etwaigen Wünschen nicht an die Redaktion, sondern an die Berliner Zionistische Vereinigung zu wenden. הסתדרות?וברית בכרמו (״בית ועד עברי - עבדיה") ההסתדרות עורכת שעורי ערב למתחילים ולמשתלמים. מקצועות הלמוד: חג״ר, דקדוק, ספרות, חולדות ישראל וידיעת האריו. תשומת לב מיוחדת לדבור החי■ השעורים יערכו בבית ההחלה רוונשמר. 2-4 בכל יום שני ובכל יום רביעי בשבוע משעה 10-8 בערב. המנהל: מר נחום ל וו י ן מורה מדופלם מא״י. תלמידים מתפבלים בשעות הלמוד אצל המנהל. Dienstag, den 8. Mai abends 8*4 Uhr Berliner Zionistische Vereinigung, im Saal der Z. V. f. D., Mefnekestraße 10. Hebräischer Vortrag von Leon Simon, London: ״Das hebräische Bildungsproblem in Palästina und die Universität“. יום 0 ב־8 למאי, בשעה 8 H בבית ההנהלה הציונית, מיינקהשטר. 0! הרצאת הא׳ ליאו סי ט וו מלונדון: התרבות העברית בארץ ישראל; והאוניברסיטה. בשם הסתדרות הציונית בברלין גשם הסתדרות העברית ד״ ר אפפל_ד״ר טירצינר. Mittwoch, den 0. Mai abends 8Vs Uhr Groppe Ost, in den Räumen des Agudas Achim, Jostystr. 4. Herr Dr. Herb. Auerbach: ״Reisecindrücke aus Palästina und Aegypten“. Abends 8 Uhr Berliner Misrachi-Gruppe, im Gemeindehaus, Rosenstraße 2—4. Wahlversammlung für die Wahlen zum Delegiertentag der Z. V. f. D. Tagesordnung: I. Die misrachistische Arbeit in Erez-lsraei (Referent: Alexander Adler, Vorsitzender des Zentraibüros); 2. Referat über unsere Aufgaben beim Delegiertentag (Referent: Dr. Max Michael): 3. Wahl von drei Delegierten und Steilvertreten!. Donnerstag, den 10. Mai abends 8'/9 Uhr Zionist Jugendbund Nordau, im Gemeindehaus, Rosenstraße 2—4. Gurt Kramarski: Jungzionistische Forderungen an den Delegiertentag. Mittwoch, den 16. Mal abends 8(4 Uhr Jugendmeeting des Keren Kajemeth Lejisrael, im Saal der Berufsschule, Georgenstraße 30/31. Ansprachen von Berl Locker und Dr. Ernst Mechner. — Hebrlische Massenchöre des J. J. W. B. und der Zofim. Palästina-Film. Regiebeifrag 25 Pf. Gäste willkommen. erster Linie solche Wege gehen müssen, die den erfaßten Menschen als Zionisten auch hier in eine Fülle lebendig wirkenden Beziehungen hineinsteilen. Ein in eindeutigen gesellschaftlichen Vorstellungen geformter Zionismus vermag auch hierin neue Wege zu weisen. — Es handelt sich also auf dem bevorstehenden Delegiertentag in der Frage der deutsch-zionistischen Arbeit darum, wirklich zu einer neuen Sinngebung zu gelangen und damit auch zum Teil einen grundsätzlichen Methodenwandel herbeizuführen. Nur dadurch — und nicht durch Aufrufe — wird es auch gelingen, die aktivsten Teile der zionistischen Jugend mit dem Schicksal der zionistischen Bewegung zu verknüpfen. Daß die Rolle der Linken bei diesen Aufgaben eine sehr große ist, kann man leicht erkennen. Eine Konzentration ihrer Kräfte Ist notwendig, um auch Verantwortung übernehmen zu können. Eine Erneuerung des zionistischen Lebens nach innen und außen ist erforderlich; sie wird auch heute — wie in früheren Epochen — nur in kämpferischer Auseinan dersetzung erfolgen. Der deutsche Zionismus braucht diese nicht zu scheuen; es gilt nur, klare Gesichtspunkte herauszuarbeiten, die Basis der Auseinandersetzung nicht zu verschieben und die Dinge möglichst gründlich vorzubereiten. Rabbiner Dr. Abraham Lbwentbal Wie bereits kurz gemeldet, starb am 2. Mai im Alter von 60 Jahren der Rabbiner der Jüdischen Gemeinde Berlin Herr Dr. Abraham Löwenthal. Der Vorstand der Jüdischen Oemeinde Berlin widmete dem Verstorbenen einen Nachruf, in welchem es heißt: ״Elf Jahre hindurch hat Dr. Abraham Löwenthal als Führer und Lehrer in der Gemeinde gewirkt Tiefgründige Kenntnis des jüdischen Schrifttums und innige Religiosität erfüllten ihn bei der opferfreudigen Ausübung der mannigfaltigen Pflichten sein« hohen Amt«. Als Vertreter der gesetzestreuen Richtung d« Judentums hat er sich um die Rituafeinrichtungen der Gemeinde bleibende Verdienste erworben. Im Geist des Friedens und der Einixacht hat er allzeit gewirkt und sich dadurch die Hochschitzung weitester Kreise erworben. Sein Andenken wird in unserer Mitte dauernd fortleben.״ hm dem Gemelndelebea Die ״Israelitische Religionsgemeinschaft Württembergs" als vom Staate anerkannte und bis 1912 im Sinne der Staatskirchenordnung auch geleitete Landesorganisation, blickt nunmehr auf ein Jahrhundert ihres Bestehens zurück, da sie durch das ״Gese'z in Betreff der öffentlichen Verhältnisse der israelitischen G'aubcnsgcnossen“ vom 25. April 1828 begründet wurde. XXII. Delegiertentag der Zlonfsttsdien Vereinigung tQr Denisdiland Breüau, Gewerkschaftshaus, Margaretenstraße 17, vom 27. bi• 29. Mai 1928. Wahlvorsdhriften 1. Die Wahlen zum Delegiertentag müssen in den Tagen vom 6. bis 13. Mai einschließlich stattfinden. Wahlen, die vor dem 6. Mai oder nach dem 13. Mai stattfinden, sind ungültig. 2. Die Wählleitungen in den einzelnen Ortsgruppen sind dafür verantwortlich, daß das Wahlrecht nur von solchen Angehörigen der Zionistischen Vereinigung für Deutschland ausgeübt wird, die das 18. Lebensjahr vollendet, den Schekel!Dr das lautende Jahr §688 entrichtet und Zionistensteuer mindestens für das 1. Quartal 1928 oder Land«beitrag (für 1927 und 1928 zusammen 2 M.) bezahlt haben. Der Wähler muß die Schekelquittung als WahllegKlmatlon vorzeigen und die Zahlung der ZionTstensteuer bzw. der Landesbeiträge nachweisen Können, Die zur Wahl vorgelegten Dokumente sind von der Wahlleitung — möglichst durch Stempelaufdruck — zu entwerten. Schriftliche Wall! ist unzulässig. 3. Die Wahltage, Wahlzeiten und Wahllokale sind von den Ortswahlleitungen spätestens 3 Tage vor dem ersten Wahltermin den Wahlberechtigten in ortsüblicher Weise (durch Veröffentlichung in der Presse oder durch Zirkularschreiben) bekannt zu geben. 4. Der Wahlprflfungsausschuß wird kein Mandat anerkennen, für das die finanziellen Voraussetzungen seiner Gültigkelt nicht gegeben sind. Unterbringung Alle Gesinnungsgenossen, die die Absicht haben, am De- Iegiertentag teilzunenmen, werden dringend gebeten, di« jetzt dem Büro der Zionistischen Ortsgruppe Breslau, Kari- Straße 15, mitzuteilen. Es stehen Zimmer ln Hotels ersten Ranges von 6 bis 7,50 M. InkJ. Bedienung, in Hotels zweiten Ranges von 3,70 bis 4,75 M. inkl. Bedienung, sowie Privat- Pensionen und Privatquartiere von 2,50 M. ab zur Verfügung. Bei allen Bestellungen ist die Aufenthaltsdauer anzu- Feiertage kann Garantie für eine wunschgemäße Unterbringung nur bei denjenigen Delegiertentagsbesuchern übemommen werden, die Ihre Bestellung bis Donnerstag, den 24. Mai, aufgeben. Eintrittskarten Es werden Eintrittskarten für Zuhörer ausgegeben, und zwar für den ersten Tag mit Eröffnungssitzung zum Preise von 2 M., für die folgenden Tage zum Preise von je 1 M״ Karten für die ganze Tagung für 2,50 M. Bestellungen unter gleichzeitiger Einsendung des Betrag« und eines Freikuverts werden schriftlich erbeten an die Zionistische Vereinigung für Deutschland, Berlin W 15, Meinekestr. 10 (Postscheckkonto: Berlin 8091). In Breslau werden Vorverkaufsstellen in den Buchhandlungen Brandeis (Karlstr.), Wtwe. Mayer (Karlsplatz), Hainauer (Schweldnitzer Str.) und Bücherdiele (Kaiser-Wiihelm-Str.) errichtet werden. Jugendliche erhalten Eintrittskarten zum Preise von 1 M. für die ganze Tagung, nur durch Vermittlung der Jugenaverbände. Delegiert entaga - Mandate Zur Uebernahme eines Mandates für Gruppen, die nicht in der Lage sind, eigene Vertreter nach Breslau zu entsenden, haben sich bereit erklärt: Max Wollsteiner, Berlin, Walter Roth, Berlin, Dr. Albert Baer, Berlin (HapoSl-HazaYr), Dr. Hans Breslauer, Ratibor, Frau Dr. Grete Tu rnows k y-Pin ner, Berlin, R.-A. Wunderlieh, Oppeln, R.-A. Lichtenstein, Hindenburg, Samuel Loebmann, Beuthen, Chiel Schwarzbarth, Beuthen, Willy Nothmann, Groß-Strchlitz, Apotheker Hermann P r e u ß, Beuthen, Dr. Georg Ehrlich, Beuthen, Reg.-Rat Josef Marcus, Breslau, Dr. Rudolf Samuel, Breslau, Isidor Plnczower, Ratibor (Misrachi). Zionistische Vereinigung für Deutschland. * Sitzung des Bund« zionistischer Frauen und des Verbartdes jüdischer Frauen für Kulturarbeit in Palästina am Montag, den 28. Mai, nachm. 3 Uhr. Näheres wird noch bekanntgegeben. Keren Kajemeth and öetegkftentag Am zweiten Verhandlungstag, Sonntag, den 28. Mai, um 91,4 Uhr abends, findet eine geschlossene Sitzung der Vertrauensleute des Keren Kajemeth unter Teilnahme der Delegierten und Ersatzdelegierten statt. Die Keren Kajemeth-Zentrale für Deutschland bittet alle Vertrauensleute, die als Delegierte, Ersatzdelegierte oder Gäste am Delegiertentag teilnehmen werden, ihr dies rechtzeitig bekannt zu geben, damit allen Teilnehmern entsprechende Legitlmationen zugestellt werden. — Die Tagesordnung dieser Konferenz wird noch bekanntgegeben werden. — Zum Delegiertentag erscheint ein ausführlicher Berieht des Keren Kajemeth für die Zeit vom 1. Oktober 1926 bis zum 31. März 1928, der den Vertrauensleuten des K. K. L. demnächst zugehen wird. Wahlversammlung der Berliner Misrachi-Gruppe Zum Delegiertentag der Z. V. f. D. am 27. Mai in Breslau findet die Wahl der drei Berliner misrachistischen Delegierten am Mittwoch, den 9. Mai, abends 8 Uhr, in der Rosen*•. .2—4, in einer hierzu einzuberufenden Versammlung statt. Auf der Tagesordnung steht: 1. Referat über misrachistische Arbeit in Erez-lsraei vorn Vorsitzenden des Zentral-Büros, Alexander Adler; 2, Referat über unsere Aufgaben beim Delegiertentag, von Dr. Max Michael; 3. Wahl von drei Delegierten und Stellvertretern. Es wird erwartet, daß alle Ortsgruppenmitglieder an dieser Versammlung teilnehmen. Aenderung tn den Durchrefsebestimmungen durch Italien. Das Palästina-Amt teilt mit: Während bisher Besitzer russischer Pässe sowie Besitzer von Personalausweisen (Staatenlose) eine Durchreiseerlaubnis durch Italien nach Palästina schwer erhalten konnten, hat das Ministerium des Innern jetzt verfügt, daß diejenigen Reisenden, die italienische Schiffahrtslinien benutzen, das Durchreisevisum erhalten. Weitere Einzelheiten sind beim Palästina-Amt zu erfahren.