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Jüdische Rundschau · 1928-05-04 · Heft 35 (4.5.1928) · page 8

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXIII (1928)
Issue
Heft 35 (4.5.1928)
Date
1928-05-04
Page
– (sequence 8)
Language
German
Belongs to
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Seite 254 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 35, 4. V. 1028 Der 8. Kartelltag des K. J. V. (Kommunique.) Ara Sonnabend, dem 28. April, wurde in Anwesenheit von 54 Delegierten aus sämtlichen Verbindungen und Bezirksverbinden, welche 62 Stimmen repräsentierten, der 8. Kartelltag des K. J. V. mit einem Begrüßungsabend eröffnet. An dem Berüßungsabend nahmen über 300' Bundesbrüder teil. Nach einer urzen Ansprache des Karfeüpräsiden hie't der Vorsitzende der Z. V. f. D., Bundesbruder Kurt Blumenfeld, die Tendenzrede. Am Sonntag trat der Kartelltag in die sachlichen Ver- Handlungen ein, die ebenfalls außerordentlich stark besucht waren. Der Präside, Rundesbruder Erich Hurwitz, erstattete den Bericht des Präsidiums. Im weiteren Verlauf der Tagung referierten die Bundesbrüder Siegfried Kanowitz über ״Die Aufgaben des K. J. V. in der zionistischen Jugendbewegung“, Richard L1 c h t h e i m über ״Die Funktion des Zionismus 1m deutschen Judentum“, Moritz Bileski über ״Entwicklungstendenzen im Weltzionismus“. An die Referate schlossen sich ausführliche Debatten an. Der Kartelltag wurde am Montag, dem 30. April, abends, mit der Wahl eines neuen Präsidiums geschlossen, dem die Bundesbrüder Richard Licht heim als Kartellpräslde sowie Kurt Tuchler, Boris Silbe rt, Hubert Pollack, Hermann Tumbowsky, Hans Anton Wolff angehören. Deutsche Rabbiner fflr Palästina Anläßlich der Anwesenheit von Rabbiner Dr. Hoffmann, Frankfurt a. M., in Berlin veranlage das Central-Bfiro des Misrachi eine Zusammenkunft von Berliner Rabbinern, in der besonders kulturelle Probleme des Palästina- Aufbaus besprochen werden sollten. 13 Rabbiner ha'ten der Einladung Folge geleistet. Es wurde die Frage der Mitarbeit am zionistischen Aufbauwerk vom ha'a׳hischen und praktischen Standpunkt aus beleuchtet. Die rege Debatte, die dem Referat Dr. Hoffmanns folgte, ergab prinzipielle Einstimmigkeit über den wesentlichen Punkt: die Notwendigkeit, den Ambau Palästinas ideell und durch die Tat zu unterstützen. — Das Central- Büro des Misrachi beabsichtigt, solche Zusammenkünfte in Zukunft zu einer ständigen Einrichtung zu machen. Jaden im französischen Parlament Paris, 1. Mai. (J.T.A.) Während beim ersten Wahl* gang nur zwei Juden, der Handelsminister Bokanowski und Baron Maurice de Rothschild, Sohn des Barons Edmond de Rothschild, in das französische Parlament gewählt worden sind, haben die am letzten Sonntag durchgeführten Stichwahlen den Sieg mehrerer jüdischer Kandidaten gebracht. Gewählt wurden u. a. die folgenden Juden: der Radikal- Sozialist Baron, der Radikal-Sozialist und frühere Minister Andre Hesse, die Sozialisten Spinas, Morel, Bedouce, Groc, IJry, Grumbach, die Radikal-Sozialisten Berge׳•, Levy A’fanderi, Lerman, Linker, der frühere Minister Leon Mayer, der Demokrat George Mandel, Werner Schumann (radikale Union) u. a. m. Von prominenten Juden sind unterlegen der sozialistische Führer Leon Blum und der Verteidiger Schwarzbarts Henri T o r r e s. Mord in Saw]et-Geiänpis Wie ״Davar״ meldet, ist der in Odessa geborene Führer des Haschomer Hazair in Rußland, Samuel Bronstein, der vor einiger Zeit wegen zionistischer Betätigung nach Usbekistan verbannt worden ist, in einem Gefängnis zu Chiwa von einem Wächter erschossen worden, als er gegen die schlechte Behandlung im Gefängnis protestierte. Die politischen Gefangenen waren mit gemeinen Verbrechern zusammengesperrt worden und hatten als Protest einen Hungerstreik organisiert. Es wäre interessant zu erfahren, was mit dem Kommandanten dieses sauberen Gefängnisses und mit dem Mörder geschehen ist. Die Sowjetregicrung sollte in ihrem eigenen moralischen Interesse bald Aufklärungen über diesen Fall geben. Grotesken. Aus Rußland wird berichtet: Einige Gruppen, die bisher der Linkspartei der Poale Zion angehört haben, haben ihren Namen in ״Poale Bidschan“ umgeändert. Den nach dem neuen Siedlungsland ahreisenden ersten Kolonisten- Pionieren wurden in mehreren Städten großartige Abschiedsfeiern veranstaltet. Das Motto dieser VeranstaLungen lautete: ״Leschono habo bebidschan“. — Ob wohl diese neue Formel auch in den deutschen Reform-Gebetbüchern, die Jeruscholajim ausgemerzt haben, Eingang finden wird? Vor einem Charkower Gericht spielte sich ein eigenartiger Prozeß ab. Ein gewisser Abraham Danziger erhob Klage gegen Frl. Dora Palawintschik, die ihm in beleidigender Absicht das Wort ״Zionist“ zugerufen hatte. Dora Palawintschik wurde verurteilt, sich öffentlich bei Danziger zu entschuldigen und die Gerichtskosten zu tragen. ״Zionist“ ist also in Rußland eine Beleidigung. Kleine Nachrlchlen Der jüdische Bodenbesitz in Palästina betrug im Jahre 5587 rund 1 Million Dunam. Davon gehörten 429 000 Dunam der Pica, 214 000 dem Keren Kaiemeth, 238 000 Privaten und 151000 der Zion Commonwealth und den mit dieser verbundenen Gesellschaften. (Ziko.) Die Museen'in Athen und auf Cypern haben der Hebräischen Universität zu Jerusalem größere Sammlungen von Duplikaten ihrer Antiquitäten geschenkt. Die Palästina-Regierung hat, wie J. T. A. meldet, zwei fuden, britischen Staatsangehörigen, die als Touristen nach Palästina kamen und sich dann ansässig machen wollten, die Erlaubnis zum dauernden Aufenthalt verweigert, obwohl der eine über eine Barschaft von 1500 Pfund, der andere über eine von 700 Pfund verfügte. ln den jüdischen Kolonien der Ukraine haben Hagelschläge schweren Schaden angerichtet, ln einem Teil des Schadengcbieles ist die Ernte bis zu 75®/« vernichtet worden. Da die Hagelperiode noch andauert, hegt man Besorgnisse auch mit Bezug auf den noch verschont gebliebenen Teil der Ernte. Die Arbeiterkrankenkasse ״Kupath Cholim“ in Palästina organisiert vom 1. bis 8. Mai eine besondere Woche der sozialen Hygiene, im Laufe deren eine Reihe von Referaten gehalten und Broschüren und Aufrufe erscheinen werden, die Fragen der sozialen Hygiene, wie auch der Tätigkeit der ״Kupath Cholim“ behandeln. (Ziko.) Rabbiner Dr. Loewenthal ist am 2. Mal in Berlin verstorben. Berliner Zionisten, die an stärkerer Betonung der Kulturarbeit, insbesondere Förderung der hebräischen Sprache Interesse haben, bitte ich, sich mit mir in Verbindung zu setzen. Dr. S a 11 i H i r 8 c h, Charlottenburg 9, Stormstr. 7. Berliner Kalender Büro: Berliner Zionistische Vereinigung, Berlin W 15, Meinekestr. 10. Telephon: Bismarck 7165—70. Postscheckkonto Nr. 37 830 Berlin NW 7. Kassenverwaltung der B. Z. V. Der Berliner Veranstaltungskalender wird ausschließlich von der Berliner Zionistischen Vereinigung zusammengestellt. Wir bitten alle Vereine und sonstigen Veranstalter, sich mit etwaigen Wünschen nicht an die Redaktion, sondern an die Berliner Zionistische Vereinigung zu wenden. הסתדרות עברית בברלין (״בית וער עברי - עבריה") ההסתדרות עורכת שעורי לרב למתחילים ולמשתלמים. מהצועות הלמוד: תנ״ד, דלדול, ספרות. תולדות ישראל וידיעת האר׳ו. תשומת רב מיוחדת לדבור החי. השעורים יערכו בבית ההד,לה רוונשמר. 4־2 בכל יוס שני וככל יום רביעי בשבוע משעה 10-8 כערב. המנהל: מר נחום לווין מורה מד־פלם מא״י. תלמידים מתיבלים בשעות הלמוד אצל המנהל. Montag, den 7. Mai abends 9 Uhr Allgemeine Versammlung der Zionisten-Revislonisten, im Cafe Leon, Noliendorfplatz. Tagesordnung: 1. Unsere Aufgabe am Delegiertentage; 2. Die Vorbereitung zu den Wahlen zur Vertreterversammlung. Interessenten und Freunde sind willkommen. Dienstag, den 8. Mai abends 8*4 Uhr Berliner Zionistische Vereinigung, im Saal der Z. V. f. P., Meinckestraße 10. HebräN'-her Vortrag von Leon Simon. 1 orHon: ״Das hebräische Bi'drnesprob’em in Pa'ästina und d e Universl lt“. Mittwoch, den 9. Mai abends 8>/s Uhr Gruppe Ost, in den Räumen des Agudas Achim, Jostystr. 4. Herr Dr. Herb. Auerbach: ״Reiseemdrücke aus Palästina und Aegypten“. Jüdische Knndgebnnijen in der Schweiz fm Rahmen des zionistischen Werbemonats fanden in der Schweiz mehrere große Meetings statt, und zwar in Form von jüdischen Kundgebungen mit dem Thema: ״Palästina und die Weltmächte“. Als Hauptreferent sprach überall Ministerialdirektor Dr. Hermann Badt aus Berlin, der im größeren Zusammenhang die politischen Erfolge des Zionismus würdigte und besonders auf die Pro Palästina-Bewegung in den verschiedenen Ländern einging. — Nach dem Referat von Dr. Badt erfolgten Ansprachen hekannter Persönlichkeiten des Ortes sowie von Vertretern der K. H.-Komitees und der Frauenverbände für Kulturarbeit in Palästina. Die Versammlungen waren, besonders in Basel und St. Gallen, von allen Teilen der jüdischen Bevölkerung stark besucht. Auch Vertreter der Behörden, der Konsulate und der Presse waren erschienen. Bemerkenswert ist die Ansprache, die in Basel der Regierungspräsident des Kantons Basel. Herr Dr. F. Hau* sei, hielt. Er führte u. a. aus: ,,Die Basler Regierung brachte der zionistischen Bewegung schon früher in ihren Anfängen Sympathie entgegen und verfolgt auch heute ihre Bestrebungen mit größtem Interesse. Ja. wir in Basel haben für ihre Ziele schon aus unserer Tradition heraus ein besonderes Verständnis und wissen, was es bedeutet, unterdrückt zu sein und keine Heimat zu haben. Gerade wir Schweizer, in denen immer ein starkes Unahhängigkeits- und Freiheitsgefühl lebendig war, fühlen mit ihnen, die sie ihr Volk aus Unterdrückung in die Freiheit führen und ihm ein eigenes, freies Land aufbauen wollen. Uh würde es b'grüßen, wenn die Schweiz zu einem Angel- und Zentralpunkt für die Pro Palästina-Bewegung würde und ich kann die Versieherung ahgeben, daß sowohl ich wie der Regierungsrat ein Pro Palästina-Komitee in der Schweiz gern unterstützen und an ihm mitarbeiten werden, und daß wir die Fortschritte des Zionismus mit Freude und Genugtuung begrüßen.“ Die Schweizer Presse ging in ausführlichen Berichten auf diese Veranstaltungen ein, die davon Zeugnis ablegten, daß die ziotvsrisehe Bewegung heute auch In der Schweiz, wo sie lange Zeit sowohl in jüdischen wie in nichtjüdischen Kreisen wenig Beachtung gefunden hatte, sich durchgesetzt hat. Keren Kajemeti! nnd Delegicrieniag Am zweiten Verhandlungstag, Sonntag den 28. Mai um 94י Uhr abends, findet eine geschlossene Sitzung der Vertrauensleute des Keren Kajemetn unter Teilnahme der Delegierten und Ersatzdelegierten statt. Die Keren Kaiemeth-Zentrale für Deutschland bittet alle Vertrauensleute, die als Delegierte, Ersatzdelegierte oder Gäste am Delegiertentag teilnehmen werden, ihr d es rechtzeitig hekannt zu geben, damit allen Teilnehmern entsprechende Legitimationen zugestelit werden. — Die Tagesordnung dieser Konferenz wird noch bekanntgegeben werden. — Zum Delegiertentag erscheint ein ausführlicher Berieht des Keren Kajemeth für die Zeit vom 1• Oktober 1926 bis zum 31. März 1928, der den Vertrauensleuten des K. K. L. demnächst zugehen wjrd. Wahlen der Berliner Zionistischen Vereinigung zum Deleglertentag. Bei der Veröffentlichung der Kandidatenliste sind zwei Fenier unterlaufen, die hiermit berichtigt werden: unter Nr. 2 muß es heißen Dr. Moritz Bileski (nicht Pileski), unter Nr. 20 Max W. Kober (nicht Max J. Kober). ES FEHLT UNS aus sehr vielen Orlen noch Immer die Abrechnung über die letzte Bttchsenleerung! Groppenverbandstag ln Thüringen Am Sonntag, den 6. Mai 1928, vormittags pünktlich 10 Uhr, indet im ״Erfurter Hof“, Vereinssaal (Aufgang Palast-Kaffee) ein Gruppenverbandstag statt. Tagesordnung: 1. Fragen zionistischen Lebens und zionistischer Bewährung. Referent: Kurt Blumenfeld, Berlin. 2. Aussprache. 3. Delegiertenwahlen. 4. Verschiedenes. Der öffentliche Vortrag von Herrn Blumenfeld findet am Sonntag, abends, auch im Vereinssaal des ״Erfurter Hof“ statt. Thema: ״Die jüdischen Parteien und das jüdische Werk.“ Grnppenverbandstag SüdwesldeutscMaiid Am Sonntag, den 6. Mai 1928, vormittags 10V* Uhr, findet in Heidelberg, Stadthalle, ein Gruppenverbandstag statt. Tagesordnung: 1. Der deutsche Zionismus und der Delegiertentag (Rückblick und Ausblick). Referent: Dr. Siegfried Kanowitz, Berlin. 2. Aussprache. 3. Zionistische Oruppenarbeit (Einleitendes Referat). Referent: Dr. Hildesheimer, Mannheim. 4. Aussprache. Orlsgrnppen Essen. In den Tagen vom ig. bis 35. April hielt Herr Dr. Mas Mayer in unserer Ortsgruppe einen Kursus Ober neuliebräisch« Li'eratur ab. Um es gleich vorweg ru sagen: es war ein voller Erfolg. Eine zahlreiche Hörerschar folg!« mit größter Aufmerksamkeit den ge stvo'len Ausführungen des Redners der es verstand, sofort den riehtigen Kontakt mit seinen Zuhörern herzustellen, und dessen interessante und temperamentvolle Vortragsweise allen einen wertvollen Ueberbl ick über die hebräisch-literarischen Schöpfungen vom Ende des 18. Jahrhundert* bis in die neueste Zeit vermittelte. Kein Wunder, daß sich mit jedem Vortrage die Zahl der Zuhörer vergrößerte und auch zahlreiche Nichlzionisten ihrer Freude Ober (Rose wohlgelungene Vcran- Stallung Ausdruck gaben. Wir danken Herrn Dr. Mayer noch an dieser Stelle herzlichst für die ge miß- und lehrreichen Abende und hoffen dringend, ihn im kommenden Winter wieder bei uns begrüßen zu können. Vermischtes Persönliches. Am 28. April feierte Geheimrat Prof. Dr. Hermann Strauß, der Direktor der inneren Abteilung des Krankenhauses der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, seinen 60. Geburtstag;. Strauß hat eine außergewöhnlich große Zahl wissenschaftlicher Arbeiten aus dem Gesamtgebiet der inneren Medizin verfaßt und sich durch grundlegende Arbeiten besonders aus den Gebieten der Nieren- und Verdauungskrankheiten, der Diätetik und Stoffwechselpathologie einen Weltruf geschaffen. Am 29. April versammelte sich eine große Reihe seiner Freunde, Verehrer und Schüler, um dem Jubilar ihre Glückwünsche auszusprechen. Im Mittelpunkt der Feier stand die Uebergabe einer Festschrift, die 40 wissenschaftliche Arbeiten enthält, und die namens der Schüler von» Assistenzarzt Dr. Stei ntt z überreicht wurde. Für den Vorstand und das Krankenhaus der Jüdischen Gemeinde ratulierte Prof. Seligmann, ferner u. a. Geh.-Rat Boas, rof. Buschke und Herr Kirstein. K. J. V. In größerer rheinischer Stadt bietet sich günstig« Niederlassungsmöglichkrit für einen hervorragenden Hals-, Nasen- und Ohrenarzt sowie für einen gut ausgebildeten Internisten. Bundesbrüder, die dafür Interesse haben, wenden lieh an das Berufsressort des K.J. V., Berlin-Charlottenburg, Blcibtreustr. 50. Akademie für die Wissenschaft des Judentums. Ara Sonntag, dem 13. Mai, vormittags 11 Uhr. veranstaltet die Akademie für die Wissenschaft des Judentums ihre Jahresversammlung im Gartensaal des Logenhauses, Kleiststr. io. Im Anschluß an di« Versammlung findet eine Gedenkfeier zu Hermann Cohens zehnten Todestage um 1a Uhr im Großen Saale statt, bei der Herr Professor Dr. Albert G 8 r 1 a n d (Hamburg1' die Gedenkrede halten wird. In der Kunstkamraer Wasservogel, Leipziger Str. sß, ist, zum ersten Male in Berlin, das Werk des Malers Maurice Minkowski ausgestellt. Das Vorwort zum Katalog hat der französische Minister da Monzie geschrieben. Am ״Rabbiner-Seminar zu Berlin“ fand am 33. April dl« Eröffnung des Soramerhalbjahres mit einer Ansprache von Herrn Dr. J. Wohl genauth und einem Vortrag von Dr. M. Auerb a c h statt. Synagoge ״Der Friedenstempel“, Berlin-IIalensee, Markgraf-Albrecht-Str. 11/13. Hauptsynagoge: Freitag abends ך Uhr Predigt /Rabbiner Dr. Prinz). Sonnaher ' vorm, io Uhr. Minclm 8 Uhr, Sabbatausgang 8.36 Uhr. Wochen ■sgottesdienst früh ך Uhr, abends 7.30 Uhr. Jüdische Gemeinde. Freitag, dei u Mai. abends, in den Synagogen mit altern Ritus und Alterversorg :ngsansfalten: 50.ך Uhr: in den Synagogen mit neuem Ritus: 7 Uhr. Sonnabend, den 5. Mai, morgens: Alte Syn. und Syn. Kottbusser Ufer: 8.30 Uhr: Syn. Kaiserstr., Rykestr., Pestalozzistr., Münchener Str. und Altervcrsorgungsanstallen: g Uhr; Syn. mit neuem Ritus: Frühgottesdienst: 7.80 Uhr: Hauptgottesdienst: 10 Uhr. P «dia׳tcn: Svn. Rykestr.: Dr. Freier; Neue Syn.: Dr. Warschauer; Svn. Lützowstr.: Dr. Wiener: Syn. Fasanenstr.: Dr. Bergmann, 'chrifterklänmg: Syn. Münchener Str.: Dr. Arthur Lew. Jugendgott ׳-*dienst: 4 Uhr, Svn. Lindenstr.: Dr. Blumenthal; 4 Uhr. Syn. Lev ' wstr.: Dr. Lewkowitz; 4 Uhr, Syn. Pestalozzistr.: Dr. Emil 1.1• >; 4-30 Uhr, Svn, Münchener Str.: Dr. Arthur Levy. Sabbatausgang: 8.26 Uhr. Gottesdienst an den Wochentagen abends in allen Synagogen: 7.30 Uhr: morgens: Alte Syn., Syn. Kaiserstr., Rykestr. und Kottb. Ufer: 6-30 Uhr; Syn. Münchener Str. und Pestalozzistr. und Syn. mit neuem Ritus: 7 Uhr. SephiravortrSge. Alte Synagoge: % Stunde vor Maariw. Dienstag und Mittwoch: Dr. Freier: Gestalten aus der jüdischen Vergangenheit. Sonntag, Montag und Donnerstag: Rabb.-Kandidateo Altmann, Borlinger und Samuel: Jüdische Ethik im Anschluß an Pakuda’s Chowoth HaTlowawoth. Syn. Kaiserstr.: täglich zwischen Mineha und Maariw: Dr. Wiesel: Die Grundlehren de» Judentum» im Anschluß an Maimonides. Syn. Pestalozziatr.: 1/2 Stunde vor Maariw bismannau: Lehrvorträge. Brielkaste» der Redaktion Leser, Frankfurt Da das Neuhebräische als Prüiungsf. * - - "׳.־ ‘ Sprache geda'cht. Es wird eine schriftliche Arbeit und eine mündliche Leistung verlangt. Ob über den Umfang der verlangten Kenntnisse bereits feste Vorschriften bestehen, wissen wir nicht. Das dürfte hauptsächlich von der Prüfungskommission abhängen. Am besten informieren Sie sich wohl bei ihrem eigenen Lehrer oder Schulleiter.

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