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Jüdische Rundschau · 1928-03-30 · Heft 26 (30.3.1928) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXIII (1928)
Issue
Heft 26 (30.3.1928)
Date
1928-03-30
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Seite 192 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 20, 30. ffl. 1928 Briefe an die Redaktion Ein Zwischenfall im Hechalaz In der Angelegenheit des Chawer S. Tunis gegen den Merkas Hechaluz in Berlin und in Uebereinstimmung beider Parteien, sind die Unterzeichneten, Chawerim der Histadruth- Hapoalim in Palästina, nach eingehender Prüfung der zwischen Tunis und dem Merkas bestehenden Differenzen, zu folgendem Beschluß gekommen: Uneinigkeit in der Siedlung Mederwaloff haben das Zusammenleben des Chawer Tunis mit der anderen Chawerim gefährdet, jedoch ist die Art der Entfernung des Tunis durch aen Merkas unbedingt zu verurteilen, da dieselbe dem Chawer Tunis sowohl materiellen wie auch moralischen Schaden verursacht hat. Brandstätter-Klein. I. Latndau. J. Braslavskl Katinka-Brandstätter. Ch. Rutberg. Berlin, im März 1928. י*' Berlin, 22. März 1928. Hebräisches Abitnrenten-Examen An die Redaktion der ״Jüd. Rundschau“ richte ich die ergebene Bitte, im Interesse der Förderung der lebenden hebräischen Sprache unter den Schülern und Schulerinnen der öffentlichen höheren Lehranstalten auf folgendes hinzuweisen: Nachdem durch Erlaß des preußischen Kultus- Ministers das Neuhebräische als Prüfungsgegenstand für das Abiturientenexamen zugelassen worden ist, besteht die Möglichkeit, auch für die ordentlichen Schüler(innen) wie für Extraneer die Reifeprüfung in dieser Sprache abzulegen. Da sie als vollwertige moderne Sprache anerkannt ist, kann sie an die Stelle einer anderen modernen Sprache (Englisch oder Französisch) treten, in welcher in diesem Falle keine Prüfung gemacht zu werden braucht. Vorgeschrieben ist, wie in den anderen Sprachen, eine schriftliche Arbeit (Klausur) und eine mündliche Leistung. Der Unterzeichnete hatte heute eine jüdische Abiturientin zu prüfen, nachdem von dieser die vom Provinzial-Schulkoüegium genehmigte Arbeit geschrieben worden war. Hochachtungsvoll Rabb. Dr. Max Wiener. * Schomre Schabbos Berlin, den 27. März 11)28. In den letzten Monaten wurden zwischen der Agudas Jisroel- Stellenvermittlung, Berlin, der Jüdisch-Konservativen Vereinigung und dem Verein für Stellenvermittlung ״Schomre Schabbos״, Berlin, eingehende Verhandlungen geführt mit dem Ziel, einen Verband bereits bestehender und noch zu gründender Schmiras-Schabbos- Stellenvermittlungen ins Leben zu rufen, um einerseits eine intensive Propaganda für den Sabbat-Gedanken in allen Kreisen der Judenheit Deutschlands zu entfallen und andererseits den sabbathaitenden jüdischen Angestellten in weit größerem Umfange als bisher die wirtschaftliche Aufstiegmöglichkeit durch Be- Schaffung sabbatfreier Stellen zu ermöglichen. Die Verhandlungen sind in den letzten Tagen abgeschlossen und der geplante Verband unter dein Namen ״Verband für Stellenve r m i 111 u ng (Schomre Schabbos)‘‘ gegründet worden. Die Geschäfte des Verbandes werden einstweilen von dem Büro des Vereins für Stellenvermittlung ״Scltomra Schabbos“, Berlin N 54 Rcaentalerh Straß® 58 (Telephon: Morden 436ן) geführt, wohin etwaige Zuschriften zu richten sind. Gründung eines indischen Chors Mehr als zuvor wird im Judentum der Gegenwart die Erkenntnis lebendig, daß auch der Musik am Erstarken des jiidisehen Gedankens eine wichtige Rolle zufällt. Mehr als je gilt es für das Judentum sich zusammenzuschließen auf einer mögliehst breiten, gemeinsamen Basis. Und wo könnte diese gemeinsame Basis sonst liegen, wenn nicht in der jüdischen Ueberlieferung;, dem religiösen Gedanken und dem, was im jüdischen Sinne mit dem religiösen am engsten zusammenhängt: am religiösen Gesang, der Musik überhaupt im weiteren Sinne. So wie die hebräische Sprache in unseren Tagen zu einem neuen Leben erwacht ist, soll auch der mit der heiligen Sprache der Väter so unzertrennlich verwachsenen Musik die Möglichkeit einer neuen Blüte geschaffen werden. Diesem Ziel entgegen strebt die Gründung eines jüdischen Chors in Berlin. Das Arbeitsgebiet dieses Chors wird naturfemäß in Werken liegen, welche durch ihre Schöpfer oder durch en behandelten Gegenstand unmittelbare Beziehungen zum Judentum haben. So würden z. B. Oratorien mit alttestamentarischem Text ebenso angemessen sein, wie Synagogalmusik der verschiedensten Arten, wie auch schließlich einschlägige neue Werke zeitgenössischer Komponisten. Gerade junge jüdische Künstler finden gegenwärtig um so größere Hemmungen auf ihrem Wege, je mehr sie betont jüdisch sich aus zitdrücken bestreben. Für solche Werke von Bedeutung eine Heimstätte zu schaffen, müßte auch eines der vornehmsten Ziele, vielleicht sogar das Hauptziel, der neuen Gründung werden. Stimmbegabte Damen und Herren, we’che den ausgesprochenen Leitsätzen sympatisch gegenüberstehen und in einem solchen Chor mitwirken möchten, werden freundlichst ersucht, ihre Adressen bekanntzugeben an: Herrn Dirigent Leo Kopf, Berlin W15, Ludvvig-Kirchplatz 11, Oliva 5190. Fachausschuß: Alice Jacob - Loewenson, Leo Kopf, Dr. Hugo Leichten! ritt, Arno Nadel, Dr. Karl Rathaus, Josef Schwarz, Dr. James Simon, Erich-Walter Sternberg. Für die Berliner Gemeindekantoren: Oberkantor Felix Asch. Ehrenausschuß: Rabbiner Dr. Leo Baeck, Rabbiner Dr. Bergmann, Ehren reich, Leiter des musik. Büros d. Jüd. Gemeinde, Prof. Ellenbogen, Dr. James Ellenbogen, Beirat der Jüd. Gemeinde, ßr. Ismar Freund, Vorsitzender der musik. Kommission der Jüd. Gemeinde, Ludwig F1 a t a u, Leo Kreindler, Gemcindesekretär, Dr. Max Köllenscher, David Lange, Rabbiner Dr. Emil Le wy, Josef Linn, Gemeinde-Bibliothekar, Dr. Kurt L i p o w s k i, Felix Meyerhof, Sigmund Rochelsoh n, Rechtsanwalt Heinrich Stern, Germann Swiet, Redakteur, Dr. Tschernichowski, M. Waldmann, Redakteur, Leo Winz, Redakteur. Berliner Kalender Büro: Berliner Zionistische Vereinigung, Berlin W 15, Meinekestr. 10. Telephon: Bismarck 7165—70. Postscheckkonto Nr. 37 830 Berlin NW 7. Kassenverwaltung der B. Z. V. Sonnabend, den 30. März abends 8 Uhr Isr. Vereinigung, Karlshorst, im Deutschen Haus, am Bahnhof. Herr Dr. Ernst Mechner: ״Aktuelles vom Aufbau Palästinas". (Mit Lichtbildern.) Dienstag, den 3. April abends 81/3 Uhr HapoSl-HazaTr, im Gemeindehaus, Rosenstr. 2—4. Chawer Zwi Luft, Palästina: ״An der Schwelle der 5. Alijah“. Abends 8<׳t Uhr Poale Zion, Chawer S. Rudel: ״Unsere Gemeindearbeit“. Anschließend Diskussion. Eintritt nur für Parteimitglieder. Donnerstag, den 19. April abends 8'/* Uhr Berliner Zionistische Vereinigung im Gartensaal des Logenhauses, Kleiststraße 10. Herr Ludwig Strauß: ״Deutscher Geist und Judentum“ (von Herder bis Nietzsche). Ortsgruppen Chemnitz. Am 8. März veranstaltete die zionistische Ortsgnippo einen Purimball. Dio gälte Stimmung des Festes wurde noch erhöht durch ein flott gespieltes und von Mitgliedern der Ortsgruppe verfaßtes Stück: Naumanns Traum. Nürnberg. Am 23. Februar sprach Dr. Stefan Löwengart in der hiesigen Ortsgruppe über das Thema: ״Streiflichter zur Lage in Palästina“. Auf Grund seiner Erfahrungen im Lande schilderte er den Verlauf und die Wirkungen der Krise. Er erörterte die Fehler unseres Kolonisationswesens, besonders von tcchnisch-geographiseben Gesichtspunkten aus, zeigte aber auch eine Reihe äußerst hoffnungsvoller Ansätze, die wegweisend für die Zukunft sein können. Im Pflanzungsbau, besonders in der immer mehr zunehmenden Kultur der Citrusfrucht sieht er das wirtschaftliche Fundament unseres Aufhauwerkes. Zum Schluß erörterte der Reforent die Frage der Ansiodlung deutscher Zionisten und forderte auf Grund von Vorschlägen ein aktiveres Eingreifen des deutschen Zionismus für seino Landsleute in Palästina. Von einer solchen Tätigkeit wäre auch eine Belebung unseres zionistischen Lebens im Galuth zu erwarten. An den Vortrag schloß sich eine angeregte Diskussion an. Die Vorschläge des Referenten fanden allgemeine Zustimmung. — Am Donnerstag, den 15. März, fand im Grünen Zimmer des Hotels ״Deutscher Hof" dio diesjährige ordentliche Generalversammlung statt. Nach kurzen Tätigkeitsberichton des 1. Vorsitzenden, des Kassierers und der Kommissare für die beiden Fonds wurde Dechargo erteilt. Die Neuwahlen brachten im großen und ganzen eine Wiederwahl der bisherigen Vorstandsebaft. Die wesentlichen Aenitcr wurden folgendermaßen besetzt: Dr. Meinhold Nußbaum, 1. Vorsitzender: Dr. Rudolf Lieb- Städter, 3. Vorsitzender und Koren Kajemeth-Kommissar; Herri Bein, Kassierer, Schriftführer und Kommissar für hebräische Arbeit; Siegfried Kahn, Keren Hajessod-Kommissar; Frau Ghitta Hillrnann, Beisitzer; Max Gprski, Beisitzer; Sal. Heinemann, Beisitzer; Dr. J. Bamborger, Vertreter des Misrachi; Dr. Stefan Löwengart, Vertreter der Füithor Sektion. .. . .. Briefkasten der Redaktion Adolf Halpem, Düsseldorf. Die Adresse des Jüdischen Literaturu. Journalistenvereins lautet: Warschau, Tlomackie 13. R. S., Breslau. Warum die C.-V.-Zeitung in der letzten Nummer die Feststellung veröffentlichte, daß 50 0/0 der deutschnationalen Handlungsgehilfen Plattfuß haben oder zu Plattfuß neigen? Sicheres wissen wir nicht; vermutlich, um nachzuweisen, daß die behaupteten Unterschiede zwischen Juden und Deutschen doch nicht vorhanden sind. Die Juden unterscheiden sich, nach dem C.-V., von den Nichtjuden in Deutschland nur durch die Konfession. Beweis: der gemeinschaftliche Plattfuß der jüdischen und deutschnationalen Handlungsgehilfen. Vermischtes ״Schalom-AIeichem“ E. V. Sonnabend, den 31. März, wird der Schriftsteller David Bergelson in den Räumen des Schalom- Aleichem-Clubs, Kleiststraße g, einige Kapitel aus dem soeben heendeten neuen Werk ״Midas hedin“ lesen. Anfang g Uhr abends. Hebräische Lehranstalt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Gr. Hamburger Straße 37. Beginn dos Sommersemesters 1928. Die Hebräische Lehranstalt errichtet im Sommersemester neue Anfängerklassen. Vorgeschrittene können nach Maßgabe ihrer Vorbildung in den verschiedenen aufsteigenden Klassen gefördert werden. Für Schüler im Alter von 13—!4 Jahren bestehen Sonderkurse. Der Unterricht für alle Stufen findet in der Gr. Hamburger Straße 37 statt. Doch sind im Westen drei Klassen im Gange, von denen zwei fortgeschrittene Schüler f Unterrichtsreit: nachmittags resp. abends) umfassen, während die dritte eine Mittelklasse für Erwachsene (Unterrichtszeit: morgens) ist. Beginn des Unterrichts für Anfänger: Montag, den 16. April, und zwar beginnt der Unterricht für jüngere Schüler um 5 Uhr und für Erwachsene um 8 Uhr abends. Anmeldungen nimmt der Leiter der hebräischen Lehranstalt Herr N. Berggrün, im Schullokal, in seiner Sprechzeit, Montag und Donnerstag, G 1/a—71/3 Uhr abends, entgegen. Während der Ferien sind Anmeldüngen an seine Adresse: Grunowald, Trabener Straße 2 (Telephon: Brabant 501, zu richten. Persönliches. Unser Gesinnungsgenosse, Herr Dr. J. Barnherger. sieht mit Beginn der Saison 1928 auf eine 25 jährige Tätigkeit als Arzt in Bad Kissingen zurück. Dr. I!a״,״.!:<׳ ./ehnrt schon zu den ״Alten Herren“ der Zionistischen Vereinigung und war in seinen klinischen Semestern Mitbegründer der Ortsgruppe Würzbürg. Wir gratulieren! י K. J. V. Das Präsidium weist einem ßuwlcsbruder eine AnwalUverlrctuog in Schlesien von Mitte Mai bis Mitte August nach. Näheres im Präsidialbüro, Berün-Charlottcnburg, Bleibtreustraße 50. (Steinplatz 4736, 10 bis 6 Uhr.) Zionistische Jugend-Verbände! Die richtige Adresse des Brith Hanoar Hauptbüros ist: Warschau, Diu ga 50. Capitol-Lichtspiele, Am Sonntag, den 1. April, findet ein* Mara Spiegel -Matinee um 111/3 Uhr vormittags statt.. Außer dem neunjälirigen Film- und Bühnenstar M a r a Spiegel wirken Erni Jolan vom Metropoltbeater, L e n i B o w i t z von der Staatsoper und Dr. Richard Hirsch mit. Beschlüsse des 15. Kongresses. Hcrausgegeben von der Zionistischen Exekutive. Preis 25 Pf. und 10 Pf. für Porto. Zu beziehen nur gegen Voreinsendung des Betrages von der Z. V. f. D., Berlin w 15, Meitiekestraße 10. In der soeben abgehaltenen gemeinsamen Sitzung der Gesdlschaft ״OZET“ und der Laudwirtschaftsexpcrlen des ״KOMZET“ wurde mitgeteilt, daß sich bis jetzt 3000 jüdische Familien durch Eintragung in die Listen bereit erklärt haben, nach dem Rayon Biro-Bidschan im Fernen Osten zu gehen, um sich dort seßhaft zu machen. Auf dem in Berlin abgchaltonen Parteitag der von Richard Kunze, genannt Knüppel-Kunze, gegründeten ״Deutsch-sozialen Partei” wurden Kunze selbst und Blumenlritt (Dresden) aus der Partei ausgeschlossen. Die Anleihe der Frankfurter Isr. Gemeinde. Die ך pro zentigo Konsolidierungsanleiho der Isr. Gemeinde Frankfurt a. M. von nom. I Million RM., über die schon berichtet wurde, wird jetzt von der Frankfurter Niederlassung der Diskontogesellschaft zu 931/3 0/0 angeboien (Auszahlungskurs 90 ®•׳o). Die neue Anleiht! ist bis 1. April 1f)33 unkündbar, von da ah zu pari durch Rückzahlung oder Auslosung bi» 19(8 m tilgen. Dio Anleihe soll an der Frankfurter Börse eingeführt werden. Schöneberger Synagogen-Verein, Münchener Straße .I7. Heute, Freitag abends, 7 Uhr, nach dem Abendgotlesdicnst, Vortrag: Apostat und Uh ad Gadjo (Rabb. Dr. Bosenwasse). Täglich nach dem Abendgottesdienst Lehrvorträge: Pentateuch mit Rasch ikonunentar, jüdische Ethik, Psalmen, Dinim, Babb. Pessnn, Rabb. Rosenwasser. Vorlesung aus Chofcz Chaim, Rabb. Dr. Hsinski. Synagoge ״Adaß Jeschurun“, Clausowitzstraße 4 (am Kurfürstendamm). Gottesdienst am Schabboß ״Hagodaul“: Freilag abends: 6,45 Uhr; Sonnabend morgens: 9,30 Uhr; Sonnabend abends (Minche): 6,45 Uhr; Schabboßausgang: 7,18 Uhr. Gottesdienst am Pessach: Mittwoch, den 4. April abends: 7 Uhr: Donnerstag, den 5. April morgens: 9,15 Uhr; Predigt. Tall-Bensrhen abends: 7 Uhr (Beginn der Ssefira); Freitag, den 6. April morgens: g, 15 Uhr; Predigt abends: 7 Uhr Sonnabend, den 7. April morgens: 9,30 Uhr; (Oiaul-hamaued) abends 7 Uhr (Minche) Schabboßausgang: 7,34; Dienstag, den 10. und »Mittwoch, den 11. April abends: 7,15 Uhr; Mittwoch morgens: 9,15 Uhr; Donnerstag morgens: 9,15 Uhr; Predigt und Seelenfeier Donnerslag abends (Minche) 7,15 Uhr; Festausgang: 7,43 Uhr; Freitag abends: 7,15 Uhr (Issra-Chakk): Sonnabend morgens: 9,30 Uhr (,Rausch- Chaudesch-Bcnschen); Sonnabend abends (Minche): 7,15 Uhr; Schabboßausgang: 7,47 Uhr. Jüdische Gemeinde. Freitag, den 30. März, abend», in allen Synagogen und Allersversorgungsanstalten: 6,45 Uhr; Ansprache Synagoge Lindenstr.: Dr. Blumenthal. Sonnabend, den 31. März morgens (Sabbat Hagodol): Synagogen mit altem Ritus und Altersversorgungsanstalten: 9 Uhr; Synagogen mit neuem Ritus: Frühgottosdienst: 7,30 Uhr; Hauptgottnsdienst: 10 Uhr. Predigten: Synagogo Fasanenstr.: Dr. Wiener; Synagoge Levetzowstr.: Dr. Bergmann. Schrifterklärung ־. Synagoge Münchener Str.: Dr. Arthur Lew. Jugendgottesdienst: 4 Uhr: Synagoge Peatalozzistr.: Dr. Emil Lew; 4 Uhr: Synagoge Cottb. Ufer: Dr. Bleichrode; 4,30 Uhr Svnagoge Münchener Str.: Dr. Arthur I ״vv. Sabbat-Ausgang: 7,18 Uhr. Gottesdienst an den Wochentagen abends in allen Synagogen vom 1.—3. April: 6,30 Uhr; morgens: Synagogen mit altem Ritus außer Synagoge Pestalozzistr.: 7 Uhr; Synagogen mit neuem Ritus und Synagoge Pestalozzistr.: 7,30 Wir. Sium-Feiem: Mittwoch, den 4• April: Synagoge Pestalozzistr.: 7 Uhr morgen» Vortrag: Dr. Emil Lew; Synagoge Cottb. Ufer: 6,30 Uhr morgens Vortrag: Dr. Bleichrod״. Sport Berlin. Am Sonntag, den 1. April findet vormittags 1114 Uhr der Staffellauf ״Quer durch Tempelhof“ statt, an dem sich der Bar Koehba mit zwei Männer- und eventuell auch einer Jugendmannschaft beteiligen wird. Der Start ist in Mariendorf, das Ziel auf dem Preußensportplalz am Tempelhofer Feld. Die Strecke ist 5 km lang, zu einer Mannschaft gehören 12 Läufer. Trotzdem Bar Koch ha durch verschiedene Erkrankungen geschwächt auftreten muß, sind seine Chancen günstig. Gleichzeitig findet in Weißensee das Entscheidungsspiel um die Abteilungsmeisterschaft im Hockey zwischen Bar Koehba und T.-V, Weißensee statt. Sportklub Hakoah Wiesbaden: V.f.B. Höchst-Unter- Iiederbach. 4:3 (2:3.) Dio Wiesbadener übernahmen gleich von Anfang weg das Kommando und lagen bald mit 1: o in Führung. Dann machte sich bei Hakoah eine Ermüdung orkonnbar, durch die Mitwirkung der am Vormittag in der Städtemannschaft spielende Spieler. Höchst konnte bis Halbzeit mit 3:2 in Führung gehen. Nach der Pause zog Hakoah unwiderstehlich immer wieder aufs gegnerische Tor, doch hier hatten die Gäste einen ganz famosen Torwächter stehen, der nur durch die ganz raffinierten Schüsse eines Großhut und Birnbaum nach langen Bemühungen goschlagen werden konnte. Für Ostern hat sich Hakoah Wiesbaden eine ganz große Aufgabe gestellt. Ostersonntag spiolt der I. F.G. Nürnberg in Wiesbaden. Nürnberg hat fest zugesapt mit seiner kompletten Elf in Wiesbaden zu erscheinen. Am 2. lag fährt Hakoah nach Mannheim- Waldhof, um dort das fällige Rückspiel auszutragen. Städtespiel Wiesbaden:Mannheim 7:2 (4:0.) Im Städtespiel Wiesbaden gegen Mannheim spielten dio bekannten Ligaspieler Großhut und Haiberg mit großem Erfolg mit. Großluit schoß allein 4 Toro und wurde von der gesamten Sportpresse ihm den Hauptanteil des Siege« zu geschrieben. Ein großer Erfolg für Hakoah Wiesbaden war das Mitwirken dieser Spieler. Geschäftliche Mitteilungen Unseren Lesern wird das Cafd Kutschera, Charlottenbürg, Bismarckstraße 109, am Schillertheater, bestens empfohlen; sämtliche in- und ausländische Zeitungen. Palästina-6rundlonds (Heren Halessod) E. v. Berlin W 15, Meinekestraße 10. Bankkonto: Darmstidter und Nationalbank, Depos.-Kasse 59, Kurfürstendamm 52. Postscheckkonto: Berlin Nr. 104951.

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