Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXIII (1928)
- Issue
- Heft 20 (9.3.1928)
- Date
- 1928-03-09
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 86% known words query
- IRI
…/2651273-2652971-2652991--19807-2677722- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seite 144 JUEBISCHE RUNDSCHÄÜ Nr. 20, e. HL 1038 Briefe an die Redaktion fflc! ״Mer •Krise“ London, ü. ,März 102•?. :י. Ur ge.ehrtcr Herr Redakteur! Unter Bezugnahme .ruf Ihre Kode in Nr. 17 Ihres Blattes vom. 2S. Februar 1028 über meine Resignation gestatte ich mir /11 bemerken, daß cs richtig ist, da fl ich Herrn Dr. Welzmann ersuchte, meine Resignation cntgcgcn/unchmen. Auf seinen anscIrückStrben Wunsch habe ich mich Jedoch au- .•'*־Jilossen, in der Exekutive zu verbleiben, bis Herr Dr. Wetzmann ans Amerika /«rückkehrt. Ich möchte mit aller Klarheit /um Ausdruck bringen, daß meine Amtsniederlegung auch nicht im allergeringsten auf Meinungsverschiedenheiten mit dem Präsidenten der Zionistischen Organisation zurück- /ufiihren ist, mit dessen Politik und politischen Methoden ich völlig■ i11i L i n k 1 a!1 g stelle. Meine Rissignation erfolgte ausschließlich aus persönlichem Gründen, Gründen, die Herr Dr. Wet/mann, wie ich weiß, versteht und würdigt. Ich möchte entschieden der Behauptung Ihrer Notiz entgegentrefen, daß eine ״Ed e r - K r i $ e“ bestanden habe. Ich glaube, ich bin der letzte, der den Versuch machen würde, eine Krise herbeizuführen. Soviel mir bekannt, war weder bet einem der Kongresse noch bei einer der A.-C.-Sit/uugen je eine ״Eder-Krise“. Ich bin ule vor dem Permanenz- Aasschuß mit Rücksicht auf eine Kandidatur oder einen Ernennungs,Vorschlag erschienen. Fs ist richtig, daß ich beim letzten Kongreß Herrn Dr. Wettmann bat, meinen Kamen nicht;vorzusdilagen. Ich legte zwei oder drei meiner iulimeu Freunde dar, wie schwer die Aufgabe sei, die einem Mitglied der Exekutive in diesen Tagen zufalle, besonders wenn cs, ule das bei mir der Fall ist, gleichzeitig seinem Beruf nachgeht. Meiner Deberzeugung nach erfordert der Posten eines Mitglieds der Exekutive einen Mann, der der zionistischen Arbcrt seine ■;rcsamtc Zeit zur Verfügung stellen kan«. Mit Zionsgruß hochachtungsvoll Dr. Eder. P. S. Ls i-4 mir unbekannt, wie die Notizen in die palästinensischen Zeitungen kamen. Wir nehmen mit Vergnügen von der Mitteilung Dr. Eders Kenntnis, und möchten mir bemerken, daß die Darstellung Dr. Eder* über die Gründe seiner Resignation vollstend 1 g! mit den von uns angegebenen übereinstimmen. Wir haben ausdrücklich erklärt, daß unseres Wissens die von anderer Seite (z. B. im ״Haarez“) auf p r i n - rlplellt Gründe zurückgeführt«; ״Eder-Krise“ lediglich auf persönlichen Ursachen beruht, und zwar auf der Qt*- \yis8enhnftig־keit Dr. Uders, *der infolge beruflicher Uyberbürdung sich außerstande glaubt, die Pflichten des exekutiv- Mitglieds voll zu erfüllen, * - ׳ /nsanuD»־i1M*Wnß der Käufer von Haifa Bay-Pamllen Bereits vor einigen Wochen wurde iß der ״jüdischen RundsfJtau bertdrtet, daß zwischen der Havfa Bav Dev Comp. Ltd. und der Palestine Economic Corporation, der Gründung der rif?**** T-. Marsltai[ ^und Felix/ Warbarg, Verhandlungen zu. einem Vertrag auf fölg__ y verdichtet: Die ™'1fa Bay gibt der Palestine Economic Corporation für die Datier eines halben Jahres eine Option auf zirka 26 000 Dunam unverkauften Bodens, sowie ein Uebemahmerccht auf <fie_ Konzession der Palästina-Regierung für die zwischen den Haifa Bay-Bcsiiz und dem Meere gelegenen Sanddünen zum Gesamtpreise von zirka £ 130000, während letztere die fälligen Hypothekar,aten an die arabischen Vorheriger des Bönens zahlt. ••, Durch den Abschluß diese.- Vertrages hofft man, für die nächsten sechs Monate div Gefahr für "die Existenz der Haifa Bay Dev. Cotnp. Ltd. beseitigt zu haben. Diese Atempause müssen aber auch die Käufer 101־! Haifa Bay-Parzellen ausnutzen, da sie. wenn die Palestine Leotiomic Corporation die Option innerhalb der sechs Monate nicht ausübt, Gefahr laufen, ihre Ansprüche an die Haifa Buy zu verlieren.' Um den Käufern wirksamen Einfluß aut die Maßnahmen der Haifa Bay zu sichern, hai sich am?5. Januar 102$ in Haifa, eine Gruppe von Käufern zu einer Intercsscngemelnschaff vereinigt Diese bezweckt insbesondere die Uebertragung der gekauften Parzellen im Regieruugsgrundbuch auf den Namen des Käufers zu ermöglichen, die schleunige Durchführun״ der vertraglich zugesagten Erschliefiungsarbeiten durdKusetzrn, sowie die hierfür von den Mitgliedern gezahlten und noch zu zahlenden Gelder sicherzustellen. Mit der Geschäftsführung wurden die Herren: Rechtsanwaft Dr. Karl Hüb. Haifa. P. O. IV 151 J. E. Rrzesinsky, Tel-Awhv, R’chow Haawodah *0, W. Goldsmith, Haifa. P. O. B. (WO, beauftraget. Wer sich von den Parzellenkäufcrn dieser Organisation;mschlitrtcn will, wird gebeten, sich an Rechtsanwalt Dr. Bi e be r f e 1 d , Berlin. Onnienhurrer sfr. nt, zu wenden. t. Ausweis der Schekeleingänge 5688 Abgu am f. Mar; l'U8. Aachen 10 Gclsenkireben- ' •י1:-1'־1ד l Allenstdn -*י Wanne -- 1 eipzi״ — Barrsber•; Glviwitc — 1 iegnitz _ Berlin 10 Görlitz 17 f Oberk Betilhrn Gotha Magdeburg;i0 Bielefeld Ouben 7 Mainz -w— Bochum Halbcrftadt — Mannheim Breslau i.ls Halle München Buaziau g Hamborn —י Nordhausei! Cassel Hamburg — Nürnberg Chemnitz Hannover ...... Oberhäuser _ Coethen Heidelberg Oppeln — Cottbui Herford i Osnabrück GO Dessau Herne — Pforzheim Dortmund Hindenburg ___ Plauen Dresden 1! loar 3 Ratibor Duisburg — Ilmenau 2 Reicbuasachscii? Düsseldorf Insterburg —י Saai'bnlckcn — Eiberfek! JePr.lt.׳ D Stettin —י- Emden —* K.arLruhc •— Stolp Erfurt --יי KID Stuttgar: Essen Kolber:: 1 Trier Franklurt Main Köln ■— Wiesbaden Frankfurt/Oder König.-berc 33 Würzbur!• Freiburg "י Konstanz *״* 1 wickau 23. Mürz. Oie Ortsgruppen und Vertrauensleute werden dringend gebeten, die Schekel-Aktion energisch durduufuhren und dk etngegangeaea Schekelgelder sofort tu Oberweiten. Berliner Kalender Büro: Berliner Zionistische Vereinigung, Berlin W 15, Meinckestr. 10. Telephon: Bismarck 7165—-70. Postscheck• konto Nr. 37 830 Berlin NW 7. Kassenverwaltung der B. Z. V. Der Berliner Vcranstaltungskalender wird ausschließlich von der Berliner Zionistischen Vereinigung zusammengestcllt Wir bitten alle Vereine und sonstigen Veranstalter, sich mit etwaigen Wünschen nicht an die Redaktion, sondern an die Berliner Zionistische Vereinigung za wenden. ";ברלה" עורכת צזיול הבריש ביום הראשון.3 .11 במעת 8h .:בר־'. מקום הפגישה: (Potsdamer Vororthahnhof (Vorhalle כל חברינו הממנים לביא. Mont,!״, den 12. März abends 7י/; Uhr Bar Kochba-Jugcnd, im Hackeschcn Hof, Rosenthalor Sh40/41 .־. Pnrtmfest-Generalprobe. Dienstag, den 13. März abends 8י/י Uhr Zeire Misrachi, Gruppe Zentrum, im Gemeindehaus, Rosenstr. 2/4.!.iehtbiklervorfra״ von Herrn Braslatvski: ״Das Tote Meer und seine Umgebung“. Abends Uhr Akademische Gruppe des Zcire-Alisrachl, im Bcth Hamidrasch, Klopstockstr. 20. Herr Julius Samuel: ״Die jüdische Seele und die Aesthetik". ' Abends 8!׳) Uhr HapoSI-Hazalr, im Gemeindehaus, Rosenstr., 2/4. Chawer Georg Brumm: Bericht über die Chaluzkonferenz. Mittwoch, den I I. ■März abends 8י'.• Uhr Gruppe Ost, in den Räumen des Agudas Achim, Jostystr. 4. Herr Dr. Max Mayer: ״Die jüdische Minoritätenfrage in Europa“. Abends 1! Uhr Berliner Misrachi-Gruppc,!m Theater 3m Kurfürsteu-damm- ,,General Wallensteins Ableben“, Ein Shawsptel von Lazarus Barth. ־ Abends 7ya Öhr im Bürgersaal d. Sclioaeberg. Rathauses, Rudolf-Wilde-Platz. Purimfeier der Bar Kochba-Jugend. Donnerstag, den 15. März abends $Vs Uhr Sitzung der Vertreterversammlung der B. Z. Vn im Sitzungssaal der /. V. f. D-, Meinekestr. 10. Tagesordnung: 1. Arbeitsbericht; 2. Die Gemeindepolitik der Jüdischen Volkspartei, Referent: Herr Dir. Kareski; 3. Ausspräche; 4. Evcntualia. Montag, -den 19. März . ■ ,׳ : ׳״ssbeuds;Srtf Uhr Zionistische Vereinigung für Deutschland, im Plenarsaal des Reichswirtscbaftsrats, BellevuestraBe 15. ״Centralverein und Zionismus.“ Referenten: Kurt Bhimenfcld, Dr. Nachum Goldmann. Aufruf der ״IS0P“ Die Leitung der Jüdischen Souderschau der Pressa 1928, Köln, ״ISOP“, erläßt folgenden Aufruf: ״In der internationa’cn Presseausstelluug ,Pressa‘, die von Mai bis Oktober d. J. in Köln stattfindet, lind die ganze Ent- Wicklung und gegenwärtige Gestaltung der gesamten Weltpresse zeigen wird, darf das Judentum seiner wdigefchichtlichen Bedeutung nach nicht fehlen. Die Jüdische Sonder• schau der Pressa 1928, Köln, ,1SOP‘, E.V., hat es sich zur Aufgabe gemacht, innerhalb des Rahmens der Pressa in einem besonderen Pavillon die jüdische Publizistik, d. b. vor allem die Presse, die vom jüdischen Standpunkt aus jüdische Interessen vertritt und die gegenwärtig in 48 Ländern und in 35 Sprachen erscheint, vorzuführen. Man wird hier diese jüdische Presse in ihrer historischen Entwicklung und ihrer Uterarisdien und soziologischen Gestaltung zeige». Sie wird als das erscheine.!!, was sie ist: als das Spiegelbild jüdischer Kultur und jüdischen Lebens der Vergangenheit und Gegenwart. Ls haben alle größeren jüdicc!1en Organisationen Deutschlauds ihre tatkräftige Mithilfe hierbei zugesagt. Die Leitung der Sonderschau liegt in der Hand des Herrn Justizrat Dr. Boden hei me r, Köln, als Vorsitzender, und Herrn Rechtsanwalt Dr. Rudolf Callmann, Köln, als stellvertretender Vorsitzender. Stellvertretender Vorsitzender des Arbeitsausschusses ist Herr Oemeinderabbincr Dr. Rosenthal, Köln. Ferner besieht in Berlin ein Arbeitsaus'chuß, der von Herrn Legationsrat Prof. Dr. Sobernheim geführt wird. General- Sekretäre sind: Herr Simchowitz in Köhl und Herr M. Waldmann tu Berlin. Die historische Abteilung der Senderschau leitet Herr Gemeinderabbiner Dr. Kober. Köln. Es ist ein Ehrenausschuß der ,ISOP4 in Bildung begriffen, dem namhafte Persönlichkeiten angehören. Damit diese Sonderschau die Form gewinnt, die der jüdisehen Vergangenheit. Gegenwart und Zukunft würdig ist, be~ darf sie der Unterstützung aller Juden, gleichviel, welchen Ländern und weichen Richtungen sie angeboren. Jeder, der Interesse an diesem Unternehmen hat, wird eindringlich gebeten, die Ziele der ,ISOP* zu unterstützen und seinen Beitritt zu dem Verein zu erklären.“ Sammlung von Dokumenten des hebräischen Schulwesens. Im kommenden Eiul feiert die hebräische Lehrerorganisation Palästinas ihr fünfundzwanzigstes Gründungsfest. Aus diesem Anlaß erscheint da Jubiiäutnsbuch, das einen vollständigen Lieberblick über die Entwicklung des hebräischen Schulwesens bieten wird, mit einem Anhang von Dokumenten, Protokollen, Briefen usw. Schrift feiler, Lehrer und andere Persönlichkeiten, in dereu Händen sich diesen Gegenstand betxeff«Hh־s Material befindet, oder die in irgendeiner Welse zu diesem jubiläumsbuch beitragen können, werden gebeten, sich sofort mit: dem Redaktionskomitee der Lehrerorgani- -ation in Jerusalem (Merkas Hrtadruth Hamorim, Jerusalem, Ruchamah) in Verbindung zu setzen. Für Rücksendung etwa überlassenen Materials wird vom Komitee die Garantie übernommen Jüdische Walsenbllle Am 23. Februar fand die zweite ordent'idie J ahresver- Sammlung der ״Jüdischen Waüeahilfe e. V.“ statt. Der Rechenschaftsbericht gab ein erfreuic.bcs Bild der En.wickLug des Kinderftortes, Es r-t ״dünge», geeignete Pädagogen für die Arbeit hcranzuziehen, die Wirtschaft i;hc Bai-der Sc 'Eug durdi Anlage großer Gemü,»ek1!Jtnre1«, kleinerer Pflan tun en und einer _Geflügelzucht m verbreiten. Werkstätten sinJ verbanden für die handwerkliche Ausbi'd'.mg der Jugend in der Tisrijlerei und Schlosserei. Audem Finanzbericht geht hzrvor, da3 die Einnahmen der Jüdischer! Waisenhilfe im Jahre 1927 xtwa 130000 Rin. betrugen, denen an Unkosten für Propaganda und Verwaltung etwa 22 000 Rm. gegouQberstcheo. Den״ Vorstand wurde Entlastung erteilt, Präsidium und Zentralkomitee io ihrer bisherigen Zusammensetzung bestätigt Neu ins Präsidium wurde kooptiert: Herr Bankier Hugo Kaufannn, Amstc־dam. Demnach sind die Mitglieder des Präsidiums; Frau Professor Albert Einstein, Geh. Justizrat Timendorfer, Brnkier Willy Dreyfuß, Dr. Max Brod, Dr. Martin Buber, Frau Lola Hahn- Warburg, Frau Siegfried Hirsdi, Dr. Siegfried Lrhm mn, Prof. O. Warburg, Herr Hugo Kaufmann. KoJrtrwocbe im Rtaeuiland Die für das Rheinland 10 den Städten Dortrauod» Esjeo, Duisburg und DösseWorf vorgesth( nea Vortragszyklea von Herrn Dr. Max Mayer sind jetzt folgendermaßen f&stgeiegt.: Montag, den 16. April: Dortmund. Dienstag, Jon 17. Aprü: Essen. Mi ftwoeb, den 18. April: Dortmund. Dotmersiag, de19 ״. April; Ediert. Soutiabend, d״n 21. April; Dortmund. Montag, den 23. April: Essen. Dienstag, den 34• April: Dortmund. Mittwoch, den 25. Aprü: Essen. Donnerstag, den 36. April: Duisburg. Sonnabend, den 28. April: Düsseldorf. Montag, den 50. April: Duisburg. Dienstag, den 1. Mai: Düsseldorf. Mittwoch, den 3. Mai: Duisburg. Donnerstag, den 3. Mai: Düsseldorf, Sonnabend, den 5. Mai: Duisburg. Montag, den 7.?,lat: Düsseldorf. Ortsgrnppeu Breslau. Endo Februar־ hielt, io der Ortsgruppe Dr. Soloweitseh i k einen Vortrag ülvr den Sinn der jüdischen Geschichte. Die den San! üborffjlicmlo Zuhörerschaft lauschte gespannt und dankbar den interessanten Ausführungen, die lobhaflen Boifall fanden. Cottbus. Ein PuriiobaU unserer Ortsgruppe vereinigt« am 26. Februar den größten Teil uoseror Gemeinde — Zionisten und Nicbtzionisten — 01 frohem Zusannacnsciu im SaaJa de« Botels ״Weißes Roß“, hieben musikalisebeo und doklaruaforizehen Vorträgen bildete eine gut gespielte jüdische Kleinstadtkomödin angonelimo Unterhaltung. Ein aus Kuchenverkauf und Tombola ervielter beachtlicher Ueberschuß könnt« als Purim-Landspende dem N.-F. zu geführt werden. Hannover. Die hiesige Ortsgrup,po bat «ährend des Winter* rin verhältnismäßig reges Veraustaltungsiebeu gehabt. Außer d<;0 schou in ,unserem erste« Bericht erwähnten Vorträgen, sjuach am 30. Dezember 1937 Dr. M. Buber über ״Was mf, religiös« Erneuorung“. Der Vortrag maebto einen tiefen Eindruck, nicht zuletzt auch auf die ziemlich zahlreich erschienenen NIchtrionisten. Afu 4. Februar njaS lnu• die Ortsgruppe anläßlich Cbatniwh-ossar m einem Tooabend eingeladen, der außer wirkungsvollen Rezitationen von Frl. Gisela Weis! und musikalischen Darbietungen von Dr. Jakob Chusit , eine geistvolle Erläuterung der Bedeutung des Tages durch Rabbiner Dr. Scborsch, sowie eineu ausgezddbnaten Vwtrag über ״Gustav Landauer" von Herrn Rudolf Apt brarhtc•* Ata iä. Februar.spr«cb.Tiers F.■ B«rn^Vet» flh«r. .',־Ä«r AntiMRutiaan» als Cruppenerscbritmog''. In. völlig aauor , WcAtn wußte Herr Bonistein don Aulisemitisnaus darzustallon ab eipen4 aus den bogooderon Vcrbälteissou des jüdischen Volkes erklärbare Ab- Wandlung der menschlfcheu Gruppenfeindschaften überhaupt. W. B. Vermischtes Schalotn-Aiäichem-Klub. Am Sonuabe&d, dnn 1r>. März, alsends 9 Uhr, findet in den Räumen des Schalom-.Ueichem-Klube, Klebfstr. 9, eia Purim-Abeud unter Mitwirkung dos Schau- Spielers Victor Ckenkis mit scianpa Rc.pertoiro ״jüdischer kaukasiseber Volkslieder" statt. — Nach dem Kontert Tant, Kapelle SchmcrI. Deutsche Gesellschaft für ethische Kultur. Am Freitag, den 9. März 1998, spricht, abends 8!.Ihr, im Logensaal, Berlin NW 7, Georgenstraße 46 al, Landgcrichlsdircktor Dr. Albert Hellwi" über: ״Irrtümcr der Strafjustiz". Der Verband russischer Juden In Deutschland vcrqflejitlicht im Anzeigenteil unserer heutigen Nummer einen Aufruf, auf den wir unsere Leser auch an dieser Stelle hinweisen wollen. Hochschule für die Wissenschaft des Judentums, Berlin N 2J, Axtülisriestr.!1. Vorlesungen im Sommorsemnstar 1pa8. Dr. A I b e c k: Talmud Kidduschin; Talmud Schßbuot VI: Einführung in die Bchaudlung dos Talmud- (für Fortgeschrittene). Rabbiner Dr. Baeck: Einleitung in den Midrasch: Ucbungen über den Midrasch cum Hohen Liede; I101ni'eti*<’h0 Gehangen. Professor Dr. Banctb: Misrhna Abot mit Maim. Kommentar; TalmuA Gittin, Kapitel IX: Tur und Scbulclian .Vrac.l1 Oraeb Chajim, Hil. Pesacb; Tur und Schuirban Anjcb Jore Dea, Hü. Trefot. Professor Dr. EJbogcu: Geschichte der Juden von 1500 bis 150ך; Erklärung von Megillat Taanit mit l’ebungen; Der jüdische Gottesdienst; Uebungen zur guftesdiensliicheu Literatur. Professor Dr. Guttmann: Die Rdigiousphilosophio der Gegenwart ia ihren Hauptrichtungen; Besprechungen im Anschluß an die Vorlosung ז Lektüre von Jchuda Haieris Ku,-ari (t'ür Anfänger', Fortsetzung: Interpretetiou dos Or Adonai von Chacd.d Cre.vvu für Fortgeschrittene). Dr. Torczvuer: lliosca und Miclia; Die histori schon Berichte der Bibel über Propheten und Prophotio: Jüdisch« Bihclkommcntire: Achikar und Tohit (mit Uebungen); S)Tische Fabeln. Dr. Freund: Das geltende Reirhskircheurechl unter besonderer Berücksicbtipmg der jodischen Rcligionsgetneinschaft. Dr. Ollondorff: Einführung in die jüdische und;illgcöieine Wohlfahrtspflege. Bcsooderer 'ieil. Typische .Anstalten und Eia richtungea der jüdischen WoblfakrtspHegc (mit Besichtigungen); Tagesfragen der jüdischen Wohl fahrt s;1xV-1t. — In der Präparandie werden, wie bisher, Kurse über Bibel und Komnumtare, hebräische Grammatik, Misdina und das Gebetbuch von den Herren Di־. Grünihal und Dr. Roscntha! laut Anschlag am whwarzeu Brett gehalten werden. Die Eröffnung des Sommorsemcster:: erfolgt Mittwoch, dun 35. April 1998, 11 Uhr vormittags. Die Abmeldung erfolgt b« dem derzeitigen ' VorsiUcodcD des Eebrer-Kollegiunis, Herrn Rabbiner Dr. Baeck, am Montag, den 35. und Dienstag, den 34• April 1938, 10 Uhr vormittag-, Ajtilleriostr. 141, Zimmer 6. *owia 1a eelnor Sprechstunde, Dienstag jo—11 und Freitag 11 bis 19 Uhr. AU9 Vorlesungen und Uebungen sind unentgeltlich. Die Zeitschrift ״Palästina“, lierausRCgeben von Adolf Böhm, die bereits in den 2. Jahrgang ihrer neuai Ausgabe eingetreten ist, haben wir bereits öfter der Aufmerksamkeit unserer Leser empfohlen. Sic ist ein ausgezeichnetes Instrument zur Information über alle Probleme der Kolonisation und der Palästinawirtschaft. Der Preis beträgt nur 2 Dollar jährlich.