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Jüdische Rundschau · 1928-03-02 · Heft 18 (2.3.1928) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXIII (1928)
Issue
Heft 18 (2.3.1928)
Date
1928-03-02
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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Seite 128 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. ta am. 1928 Nr. 1a Die jüdische Orthodoxie in Deutschland lat Rahmen des Vortragszy klus der B, Z. V. Ober ״Das vVeltjudeufum‘4 sprach am 23. Februar Herr Dr. Arnold Barth über ״Die jüdische Orthodoxie in Deutschland“. Redner warf zunächst die Frage auf, was unter jüdischer Orthodoxie überhaupt zu verstehen sei und beschäftigte sich hierbei mit dem Verhältnis der gesetzlichen Teile der jüdischen Religion zu den philosophischen und im eigentlichen Sinne theologischen. Bei Erörterung der Frage, warum man denn überhaupt von einer eigenen jüdischen Orthodoxie in Deutsch- Land sprechen könne und nicht davon ausgehen müsse, daß die jüaische Orthodoxie in allen Ländern einander wesensgleich sei, kam er auf das Verhältnis des überlieferten Judentums zur Weitkultur zu sprechen, das nun den Hauptgegenstand des Referats bildete. Er gab die verschiedenen Begründungen, die seitens der Orthodoxie mancher Länder uad mancher Zeiten für die Ablehnung der Weltkultur gegeben wurden, stellte ihnen die Begründung der Gegner gegenüber und wies zunächst historisch nach, wie sich in den einzelnen Epochen der jüdischen Geschichte das Verhältnis der Bekenner des über* lieferten Judentums zur Weltkultur gestaltet habe. Für die moderne deutsche Orthodoxie begann er mit Moses Mendelssohn, gab dann eine Schilderung des Chacham Bermays und seines Einflusses auf seine Zeit, um dann eine Gegenüber- Stellung von Esriel Hildesheimer einerseits und S. R, Hirsch andererseits vorzunehmen. Von der Definition ausgehend, daß es fünf mögliche Stellungnahmen zum Verhältnis des Judentums zur Weitkultur gäbe, zeichnete er zunächst die beiden rein auf der Negation beruhenden Extreme (Assimilation im engeren Sinne, kulturablehnende Orthodoxie) dazwischen auf Liberalismus als Kompromißlösung aut der einen Seite, S. R. Hirsch als Kompromißlösung auf der anderen Seite, während eine wirkliche Svnthese zwischen Weltkultur und jüdischer Kultur in der Stellungnahme Hildesheimers und seiner Schule liege. Die Grenzen und Unterschiede zwischen den einander nahestehenden Richtungen wurden an verschiedenen Beispielen aufgezeigt Aus dieser zunächst vielleicht geringfügigen Divergenz sei es dann verständlich, daß die Epigonen Hirschs unter Einbeziehung eines großen Teils ihnen folgender Hildesheimerschüler in der Kulturpolitik der Agudas Jisroel nicht die Wege beschritten hätten, die man hatte annehmen sollen, sondern sich denen gebeugt hätten, gegen deren Kulturpolitik oder kulturfeindliche Politik Hildesneuner scharf zu Felde gezogen sei. Dies wurde besonders charakteristisch an einer Ausführung Hildesheimers zu dem Cherem auf das Profan-Schuiwerk in Palästina belegt. Redner würdigte dann die Leistungen, die die deutsche Orthodoxie gegenüber gleichen Gemeinschaften anderer Länder auszeichnete und hob insbesondere drei Gruppen solcher Leistungen hervor: 1. Hiddur Hamizwoth, die Wiederverschönerung der Form im religiösen Leben, 2. das Bildungswesen (im Zusammenhang damit die Wiedergewinnung von akademisch Gebildeten und kulturell hochstehenden Kaufleuten für die Orthodoxie), 3. die organisatorischen Maßnahmen. Im Anschluß hieran warf er die Frage auf, woran es liege, daß trotz dieser unbestreitbaren Vorzüge die deutsche Qrtnodoxie vielfach im Ausland keineswegs sich des Ansehens erfreue, das man erwarten sollte und Tand die Antwort hierauf io 0nalogie zu einer gleichartigen Erscheinung, die sich auch!:'b# dein, deutschen; Nichtjude« gezeigt habe^Jn zw*i an sieb Jnsicherheit andererseits. Besonders diese letztere habe es bewirkt, daß die deutsche Orthodoxie sich vielfach auch da ins Schlenptau anderer Gruppen hätte nehmen lassen, wo sie durchaus ihrerseits führend hätte sein können, z. B. im Nachgeben gegenüber den Ungarn und Slowaken, in den Kulturfragen (Bildungsbeschlüsse oder Kulturbeschlüsse der Agudas Jisroel, Ort des palästinensischen Schulwerks dieser Organisation usw.). Im letzten Teil ging der Redner dann auf die politischen Differenzierungen innerhalb der deutschen Orthodoxie ein, die in Gemeindeorthodoxie und Austrittsorthodoxie, in zionistische und nicht- bzw. antizionistische Orthodoxie zerfalle, wobei die jeweils erstgenannte Gruppe bzw. die jeweils zweitgenannte Gruppe einander keineswegs deckte. Redner führte auch diese heute schon eine außerordentliche Zerklüftung darstellende Differenz auf ursprünglich relativ geringfügige Verschiedenheiten zurück und charakterisierte an Hand von Belegen den Unterschied zwischen Hirsch und Hildesheimer auf diesem Gebiet im wesentlichen dahin, daß ersterer in der Trennung von andersdenkenden (oder positiv gewendet: im Zusammenschluß der Gleichgesinnten) ein Ideal erblicke, während letzterer die Zusammenarbeit gewünscht und gefordert hätte, wö sie ihm nur irgend möglich erschien und nur als ultima ratio die Trennung für notwendig erklärt habe. So seien die geistigen Nachfolger Hirschs (zu denen auch wiederum viele gehörten, die man in der anderen Gruppe erwarten sollte) dazu gekommen, die Zusammenarbeit fast überail abzulehnen (wobei dann barocke Inkonsequenzen unterliefen, wie z. B. Mitarbeiten im Central-Verein, obgleich doch gerade dieser immer betone, daß bei ihm der Glaube das Einigende sei, was jene Herren doch unbedingt von einer Zusammenarbeit mit Andersdenkenden abhaltcn müßte. Redner ging an dieser Stelle auch auf die Tatsache ein, daß eine Reihe von Misrachisten, wie z. B. er selbst, einer Austrittsgemcinde angehörte und charakterisierte den Unterschied dahin, daß die Differenzierung in dem verschiedenartigen Ergebnis bei etwa erreichter Majorität läge. Im Gemcindeleben müsse man, auch wenn man die Mehrheit erreicht habe, weiter für die Bedürfnisse an sich vom religionsgesetzlichen Standpunkt aus verboten erscheinender Bedürfnisse der Liberalen sorgen! im Zionismus dagegen werde von vornhereiii auf der Basis gekämpft, daß die Organisation überhaupt nichts religionsgesetzlich Verbotenes tun oder unterstützen darf, so daß der konsequente Versuch, die Majorität zu erlangen, in beiden, Fällen zu völlig verschiedenartigen Ergebnissen führe. Zum Schluß versuchte der Redner in zusammenfassender und durch entsprechende Zitate belegter Darstellung darzutun, daß aas heute vom Misrachi vertretene kulturelle und jüdisch politische Probleme das Programm Esriel Hildesheimers sei. Die tief durchdachten Ausführungen waren in hervorragender Weise geeignet, eine erneute ernsthafte Auseinander- Setzung mit der jüdischen Orthodoxie anzubahnen. Knltiirwodien im Rheinland Die für das Rheinland in den Städten: Dortmund, Essen, Duisburg, Düsseldorf und Köln vorgesehenen Vortragszyklen von Herrn Dr. Max Mayer finden nicht, wie in den letzten Nummern der ״Jüdischen Rundschau“ angegeben war, vom 6. März bis 2. April, sondern in der Zeit vom 16. April bis 14. Mai statt Folgende Daten sind festgesetzt: Dorttnund: 1624 ,.21 ,.18 ״. April; Essen: 17., 19., 23., 25. April; Duisburg: 26., 23. April und 2., 5. Mai; Düsseldorf: 30. April und 3-, 7., 9. Mai; Köln: 8., 10., 1214 ״. Mai. Der Gedenktag von Tel- Chat An die Chawerim tmd Freunde des arbeitenden Erez• Israel Noch am Anfänge seiner Arbeit in Berlin bestimmte der Waad des arbeitenden Erez-Israel den Gedenktag a n T e I - Chaj, d. i. am 11. Adar, als Arbeitstag für den Kapai. Auch die Histadruth beschloß in ihrer dritten Moazah diesen Tag als Tag des Kapei zu bestimmen. Man kann sich kein besseres Andenken an die Chawerim mit Trumpeldor an der Spitze, die im Kampfe für den Galil eljon gefallen sind, vorstellen, als die Festigung des Kapai, denn er war es ja, der diese Siedlungen mit Tei-Chaj zusammen begründete. Jüdische Siedlungen gab es im Galil eljon noch bevor der Kanal mit seiner Arbeit Begann, aber die Geschichte beweist, daß das System ihrer Siedlung verfehlt war. Rosch-Pinah, Ejn- Setim, Jessod-Hamaalah, Mischmar Harjaden und Metullah sind bis heute nicht fundiert und sind keine Zentren jüdischer Arbeit und jüdischen Lebens. Nur die neuen Siedlungsformcn — die Kwuzah und die Hilfe des Kapai — ermöglichten die Verwurzelutig des Arbeiters in diesem entlegenen Punkte. Ohne Hilfe des Kapai hätten wir wohl heute nicht eine Arbeitersiedlung in diesem nördlichsten Teil des Oatil eljon. Die schönste Art, das Andenken dieser Chawerim, die ln der Verteidigung der Grenze gefallen sind, zu ehren, ist wohl durch praktische Tat die Liebe und Anhänglichkeit zur Idee der Arbeiterschaft und zu den gefallenen Helden zu demonstrieren. Und diese Tat muß auf die Fundierung der zentralen Finanz- Institution der Arbeiterschaft — des Kapai — gerichtet werden! Den 11. Adar 5633 — 3. März 1923 —, den achten Jahrestag nach Trumpeldor und seinen Chawerim, muß die kämpfende Schar des arbeitenden Erez-Israel sich ganz dem Kampf für die Ideale der Arbeiterschaft widmen. Die Arbeiterschaft lebt nun seit zwei Jahren in einer unbe schreibüch schweren Lage, doch schon zeigen sich Aussichten, daß der Höhepunkt der Krise überschritten ist und daß wir uns besseren, hoffnungsvolleren und froheren Tagen nähern. Nur die übermenschliche Anspannung der Arbeiterschaft, ihre Bereitschaft, jedes Opfer zu bringen, ermöglichten es, die Krise zu überdauern und es jetzt bis zu ihrer vollständigen Liquidation zu bringen. Zu unserem Bedauern soll es gesagt werden, daß der Arbeiter in Erez-Israel im Laufe dieser ganzen Zeit nicht die gen ügende Sorge und Hilfe bei den Chawerim in der Oaluth gefunden hat. Darum ist es nicht übertrieben, wenn die Arbeiterschaft jetzt von allen ihren Chawerim and Freunden des Galuth An- Spannung aller Kräfte fordert, um ihr endgültig zu ermögliehen, die Krise zu liquidieren und ihren ursprünglichen .Weg des Aufbaus und der schöpferischen Tat in Erez-Israel freizulegen. Der Tag Tel-Chajs, am 3. März 1923, wird einen Prüfstein bilden für die Kraft der Erkenntnis und der Hingabe der Chawerim in der Galuth an die ideale dieser Chawerim, die vor acht Jahren im Kampf um die Verteidigung der Grenze fielen. Bewahret ihr Andenken, stärket die, die in ihren Wegen weiterschreiten, die das Land für Euch bereiten! Die Zentralverwaltung des Kapai. M. N e u s t a d t. Tei-Awfw, den 10. Januar 1928. ” י*־ ׳ ii:; * * ־,*•;'״׳ ■״; ׳״■ ־*׳4 ז. fplTi: fSy? ׳’ ״׳ >t ג; s,; 4 Die I. Landeskonferenz des Deutschen Hedialaz findet am 3. und 4. März in Zossen statt Die TagesordnungJst wie folgt festgesetzt: Sonnabend, den 3. März, S'/aRpr abends: Eröffnungsfeier. Sonntag, den 4 März, V29 Uhr früh: Ergänzungen zum Rechenschaftsbericht, anschließend Generaldebatte bis 1 Uhr. J/a3—'Uhr: Fort- Setzung und Schluß der Generaldebatte. 5—8״/י Uhr: Fachgruppenbesprechungen über landwirtschaftliche und gärtnerisehe Ausbildung, handwerkliche und Mädchenausbilaung. In den Fachgruppen haben Referate übernommen: Chawer Braodstätter über allgemeine landwirtschaftliche Ausbildung, Chawer Benary Über das Pflanzungswesen 1m Lande und Chawer Alfred Berliner über handwerkliche Ausbildung. V*9 Uhr: Referat Alfred Berger: Die Lage im Zionismus. 1/210 Uhr: Referat Benary: Die Lage in Erez- Israel und in der Chaiuzbewegung. Montag, den 5. März, 9 Uhr früh: Referat Schaftner: Jugend und Hechaluz. Anschließend Aussprache. 12—3 Uhr: Sitzungen der Kommissionen. 4 Uhr: Letzte Sitzung der Konferenz: Wahlen, Resolutionen usw. Für alle Teilnehmer und Gäste: Der Pertnanenzdienst für Auskünfte ist ab Sonnabend früh im Heim des J. J.W. B., C 2, Gr. Präsidentenstr. 21, Tel: Norden 11979. — Die Abreise nach Jugend|and Zossen findet gemeinsam vom Potsdamer Ringbahnhof, Sonnabend, 6 Uhr und 7 Uhr abends, statt Treffpunkt an der Fahrkartenausgabe. Zur Eröffnungsfeier sind alle Zionisten Berlins, insbesondere die zionistische Jugend, herzlichst eingeladen. Rückreise nach Berlin noch am Sonnabend. 12 Uhr nachte, möglich. Merkas Hechaluz, Berlin W 15, Meinekestr. 10. Die Frledtiofsschändnngeii Ein alter jüdischer Friedhof zentört. Der jüdische Friedhof in Essingen bei Landau in der Pfalz wurde vor einigen Tagen verwüstet. 42 Grabsteine wurden umgeworfen und teilweise zerstört Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen eingeieitet Als Täter wurden Burschen im Alter vo;1 17 bis 19 Jahren festgestellt. Der jüdisciie Friedhof in Essittgen dient schon seit nahezu tausend^ahren den jikli eben Gemeinden von Speyer bis Landau als Grabstätte. Seit dem Jahre 1923 ist die Zer- Störung des Friedhofs in Esclngen in der Liste der Friedhofs- Schändungen in Deutschland die 52. Berliner Zionistische Vereinigung Vortragszyklus: ״Das Weltjudentum“. 4. Vortrag: Donnerstag, den 8. Hin, abends 8 Vs Uhr im Gartensaal des Logenhauses. Kletslstra&e 10 Herr Dr. M. Wlschnitzeri ,»Das russische Judentum im neuen Rnfiland“. Unkostenbeltrag 50 PL, für Jugendliche 25 PL Die GemeindewaUen ln Leipzig Bei den Gemeindewahlen am Sonntag, den 26. d, M., erhielten: Die Jüdische Volkspartei 1545 Stimmen n Orthodoxen 1149 * Liberalen 1039 » ״ Poale-Zion ״ 596 Infolge des hier noch bestehenden Wahlunrechtes fielen den Liberalen 5 Mandate, der Vofbspartei aber nur 3, den Orthodoxen 2 und der Poaie-ZIon •1 Mandat zu. Gegenüber den vor zwei Monaten stattgefundenen und für ungültig erklärten Wahlen istelnrapidesAnwachsen der Anhängerschaft der Jüdischen Volkspartei zu verzeichnen. Damals stimmten für die Volkspartei 1096, jetzt 1545 Personen. Der große Erfolg ist auf die eifrige propagandistische und organisatorische Tätigkeit der Leipziger Ortsgruppe und auf die äußerst gelungenen Wahlversammlungen zurückzu־ führen, von denen besonders die letzte mit den Herren Ministerialrat Goslar und Redakteur Waldmann als Referenten große Wirkung erzielt hatten. Tagung der preußischen Landesverbandes (J. T. A.) Am Sonntag, den 26. Februar, trat der Groß« Rat des Preußischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden zu einer Sitzung zusammen, die u. a. der Vorbereitung des nun 25. März eTnberufenen Verbandstages dienen sollte. Zu Kommissaren des Rates für den Verbandstag wurden sämtliche Mitglieder des Engeren Rates bestimmt Zu der am kommenden Sonntag in Würzburg zusammen* tretenden Konferenz der Vertreter sämtlicher deut* sehen Landesverbände wurden vom Preußenverband u. a. die Herren Kammergerichtsrat Woiff, Professor Türk, Rechtsanwalt Dr. Klee, Direktor Kareski, Mimsterialä^ektar Badt und Dr. Freund delegiert Es wurde der Hoffnung Ausdruck gegeben, daß diese Tagung endgültige Beschlüsse über die Gestaltung des Reichsverbandes der deutschen Juden wird fassen können. Der Rat beschloß, dem Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung als Sachverständigen für jüdische Angelegenheiten Herrn Dr. Freund vorzuschiagcn. Ueber den Etat, der auch der Landesversammlung vorliegen wird, und der eine Höhe von 1 203 000 M. hat, berichtete ausführlich Direktor Kareski, über das Normal- Statut, das den angeschlossenen Gemeinden in Vorschlag gebracht werden soll, Rechtsanwalt Dr. KI e t ln betreff des Judengesetzes wurde, um eine einheitliche Stellungnähme des Verbandes zu ermöglichen, beschlossen, in erneuter Beratung die Wünsche der jüdischen Volkspartei, die diese auf dem letzten Verbandstag formuliert hat, mit dem gegen* wärtigen Entwurf in Einklang zu bringen; ein entsprechend modifizierter neuer Entwurf wird alsdann der Landesversammiung zugeleitet werfen. Deine Nachrichten In der vorigen Woche hatten Jerusalem und der gebirgige Teil Palästinas einen starken Schneefail zu ver* zeichnen. Beirut, 25. Februar (LT.A.) Der Architekt Professor Alexander BarWartd, derErbauer dm Haifaer Technikums *־iBÄJ WMämi »0(x.©öS(r':A«tol%-?hi1t:T3»'Witt^«®erb.€er En»׳ würfe zum Bau des Nafionalmuaeums für die Libanon- Provinz den zweiten Preis errungen. Wie wir erfahren, wird Bundeskanzler Dr. Seipel die von ihm geplante Reise ins Heilige Land im August d. J. antreten. Der Bundeskanzler wird sich an der PaSstinafahrt der katholischen Akademiker Oesterreichs beteiligen, über die er das Protektorat übernommen hat Die Pallstinafahrt ist für 1. bis 25. August angesetzt- Der Organisator der letzten Demonstration in Bagdad gegen Sir Alfred Mond, Jussuf Effendi Selnal, wurde nach Basra gebracht, um dort sich vor Gericht zu verantworten. Der Prozeß wurde nicht in Bagdad verhandelt, um Unruhen vorzubeugen. New York, 26. Februar. (J.T.A.) Der Orden ״Bnci Zion״ hat beschlosseon, die zur Deckung des Defizits der Bezalei-Kunstschule in Jerusalem notwendige Summe aufzubringen, damit die Schule wieder ihre Pforten öffnen könne. / Das Oberste Qericht der Sowjet-Union hat die gegen die drei Führer der Chaluzim-Ko!onle Tel Chai in Südrußland, Zirlin, Sosensky und Friedmann, ausgesprochenen harten Gefängnisurteile bestätigt Unter außerordentlicher Beteiligung wurden am 26. Februar in Budapest die Wahlen zur Repräsentanten- Versammlung der neologen israelitischen Reiigion-gemeinde durchgeführt, die mit einem großen Sieg der von Paul Sandor geführten demokratischen Partei endete. Präsident der Gemeinde an Stelle des verstorbenen Dr. Lederer wurde Hof rat Aladar K a s z a b, der auch ein prominentes Mitglied der Pro Palästina-Vereinigung i;t Rabbi Metr Berlin, der Präsident der Weltorganlsation des Misrachi, der einige Monate in den Vereinigten Staaten zugebracht hattef hat am 21. Februar an Bord der ״Olympic״ die Rückreise nach Palästina angetreten. Henri Polak, Mitglied der Ersten Kammer des holländischen Parlaments und Präsident des Verbandes holländischer Diamanten-Arbeiter, beging in diesen Tagen die Feier seines 63. Geburtstages. Senator Po’.ak ist Prä: ident des Keren Hajessod in Holland. Aus Anlaß seines 60. Geburtstags haben ihn die Zionisten Hollands in das Goldene Buch des Jüdischen Nationalfonds eintragen lassen. Die ״Vossische Zeitung“ vom 29. d. M. bringt in ihrer Reisebecchretbunf unter der Ueberscbrift .,Momente Kreuzfahrer“ einen Aufsatz von Hartmut Merleker über Palästina als Touristenland. In dem Aufsatz werden alle Ratschläge, die Touristen nützlich sein können, erteilt. Die arabischen Bauarbeiter haben s! h im Rahmen der arabischen Liberalen Partei orgar.i ieit und der Regierung die Statuten zur Genehmigung vorgelegt. Briefkasten der Redaktion Abraham Jonas, Berlin. Ihre Mitteilung, daß die Vorträge des Herrn Pastors Hermsdorf in der Aula des Realgymnasiums Steinstraße verkappte Judenmission sind, und daß das größtenteils aus Kleinbürgern, Frauen und Hakenkreuzlern oestehende Publikum dort gegen die Juden aufgehetzt wird, verdient sichern'h bekannt zu werden. Doch glauben wir vom Abdruck der Einzelheiten absehen zu sollen, da derartige Veranstaltungen, die gewiß nicht selten sind, außerhalb des Interessemcreises unserer Leser liegen, ihrem Wunsche gemäß sei mitgeteLt, daß die nächstem Vorträge am 5. und 12. März stattfinden und daß sich eine Diskussion anschließt. B ״Caliban״ Der Bei far*. was icl die Kürze isl und ich ״Sr gerade in di! Hinsicht Gruppeoerscl da mein Bu! zu verstehen schienen« A! über habe i Deutschland Hauptsache Sammlungen Artikelserie inhaltlich in Kd» die Pri Io der geSul wohl verteil dazu reich! ii Rotterd Autor« saal des f 5. Autprei liest aus < Die E auf das a Oesellscha des K.K. Vertrauen! straßc 25 Restaurar.1 Nacht kt in dies schlossen. Theater in der nnli liner Bühn mit dem 1 geführt wi etwas tun ׳ i'ührer des rechtzeitig raten, daß der Purim vertreten t besetate Ti erfüllt. V. E abends 81 Rabbiner Beth abend, der hautet. R< spreche» ih Polen‘ Berlint“. ג jndb vormittags die diesjätl langt das Baer un EinlriUtka Erwaehser JOdI 4- Märt g unter Mil and Hei Vorslellur hot gehet Inserat. Der su Berlin hat ein ß neben ein gcschioss« wird für Ilamlbuc! arbeit in durch ob! Eine Akademie Thema d Abdruck Hans Ro fügunj׳ g Zen stellenw am 5. Fi Adoption auf dies׳ Arbeitsai Das bünde u: Erer-Isrs der Well bünde d< wollen, 1 Material Brith B In die musi bibliothe Leitung giorung Freunde zu sein. Einscudi MusiMil! 1 s

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