Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXIII (1928)
- Issue
- Heft 16 (24.2.1928)
- Date
- 1928-02-24
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite!16 JUEDTSCHE RUNDSCHAU $ Jüdische Musik und Jüdische KttnsUer (Zweiter Abend von Alice Jacob-Loewenson über jüdische Musik.) Der zweite von der Jüdischen Volkshochschule veranstaltete Musikabend war vor allem dem jüdischen Volkslied gewidmet Die Vortragende wies auf die Beziehungen zwischen %n modernsten Bestrebungen und der orientalischen Musik hin, me sich nunmehr in der jüdischen Musik letzten und beachtenswertesten Stils bemerkbar macht. (Siehe Sternberg, Achron. Gnessin, Jora u. a.) Ueberhaupt konnte man, namentlich in den Variationen über das palästinensische Lied ״El jiwne hajalil“ von Achron und Gnessin den Versuch und zugleich die Lösung konstatieren, durch das Vermischen zweier oder gar dreier Skalen und durch Paukenschlag und versonnene Eintönigkeit eine Atmosphäre der Atonalität zu schaffen, die den Himmel, die Luft und die Seele des Orients herzaubert Hervorzuheben wären so gut wie alle aufgeführten Komponisten. Doch möchte ich neben den schon oft genannten auch Israel Gladstein, der mit einem gelungen Stück ,.Ruth und Boas“, das wie ein effektvolles Opernfragment wirkte, vertreten war, heraushebeti. Frau Kaufmann und Herr Riasanzew trugen wieder durch ihre hervorragenden Gesangsleistungen zum Gelingen des sehr interessanten Abends ihr senönes Teil bei. — Nachholen will ich, was ich in meinem vorigen Bericht leider vergaß, daß in dem Leipziger Konzert Frau Alice SchSffer-Kuznitzky durch ihre Gesangsvorträge sich besonders auszeichnete. Nun noch zwei Darbietungen jüdischer Künstler. Jenny Sonnenberg sang Lieder von Georg Wolfsohn. Sowohl die Stücke, die einen selten subtilen Charakter haben und schon mehrmals in Berlin die Bewunderung der Kenner erregten, sowie deren Darbietung durch Fräulein Sonnenberg, die über das herrlichste und wärmste Material verfügt, begeisterten das zahlreiche Publikum des Beethoven-Saals. — Ebenso interessant waren die Vorträge der Cembilistin Gertrud Wertheim und ihrer Partnenn Ibolyka Zllzer. (Kammermusik des 17. und 18. Jahrhanderts in bekanntem kunstfördemden Hause des Herrn Dr. Ernst Rosenthal.) Hohe Musikalität, Ernst und originelle Auffassung, präzise vorzügliche und individuelle Technik, das sind die Kennzeichen der in ihrer Art einzigen Cembalistin. Unendlieh schöner Ton, eine süße Flöte im Dämpfer und eine zarte bewegte Seele, das ist Fräulein Zilzer, die hiermit aufs wärmste empfohlen sein möge. Arno NadeJ. Die hebräische Theatergruppe ״H a b i m a h“, die soeben In Berlin* ein kurzes Gastspiel mit großem Erfolg absolviert hat, begibt sich auf eine weitere Gastspielreise, die sie über Oesterreich bis nach Agram führen wird. Am 20. März tritt sie ihre Palästinareise mit dem Dampfer ״Champ o i i o n“ der Messagerie Maritime an. Zugleich mit ihr reisen eine Anzahl ihrer Freunde, die den Termin ihrer Aegypten- und Palästinareise auf den gleichen Tag gelegt haben. Die Organisation der Reise liegt in den Händen des Palestine Lloyd, Berlin. Zionistischer Grnppenverband Oberschlesien Sonntag, den 4. März, findet in Gleiwitz, Humanitas- Loge (Am Adler), ein Gruppenverbandstag statt Die Tagung beginnt vormittags 108/4 Uhr. Tagesordnung: 1. Referat des Vorsitzenden der Z. V. f. D. Herrn Kurt Blumenfeld (Berlin): ״Wirklichkeit und Aussichten — eine Feststellung der gegenwärtigen Situation im Zionis- _ uma“. “2. ZBnistfeche Erziehung und Keren Hajessod. Referent: Dr. Walter Deutscnmann (Oppeln). 3. Vorstandswahlen. 4. Verschiedenes. Die oberschlesischen Zionisten werden um vollzähliges Erscheinen gebeten. Im Anschluß an den Gruppenverbandstag findet abends eine öffentliche Versammlung statt, in welcher Herr Kurt Blumenfeld referieren wird. Montag, den 5. März, abends 8V3 Uhr, spricht im Kaiserhofsaal in Beuthen der Vorsitzende der Z.V.f. D. Herr Kurt Blumenfeld (Berlin) über: ״Jüdische Gesellschaftslehre —• ein Beitrag zur letzten Entwicklung im deutschen Judentum“. Zu dieser Veranstaltung sind alle Mitglieder der Jüdischen Gemeinde eingeladen. Zionistischer Grnppenverband Reetatsrbcinland-Westfalen Am 12. Februar 1928 fand in Duisburg eine Arbeitstagung des Gruppenverbandes Rechtsrheinland und Westfalen statt, zu der fast sämtliche Bezirksgruppen ihre Vertreter gesandt hatten. Nachdem vom Sekretariat der Finanzbericht und ein Tätigkeitsbericht des Gruppenverbandes gegeben worden war, setzte eine lebhafte Diskussion über die geleistete und in Zukunft zu leistende Arbeit ein. Man kam zu dem Ergebnis, daß es dringend notwendig sei, wieder zu Auseinandersetzungen mit Nicht- Zionisten zu kommen und zu versuchen, durch Diskussionsabende sowohl unter der Jugend wie auch unter Aeltcren eine Plattform hierfür zu schaffen. Es wurde dann noch ׳,in Antrag angenommen, der für Abhaltung eines Jugendtages eintritf, der den Mitgliedern sämtlicher jüdischen Jugendorgänisationen Gelegenheit zu einer gemeinsamen Aussprache gibt Aulrul Am?1. März vollendet das älteste Mitglied unseres Verband«, Frau Dr. Jda Goitein in Mannheim, deren hohe Verdienste um unser Palästinawerk allen Beteiligten bekannt sind, ihr SO. Lebensjahr. Mehrere Freunde und Freundinnen der Jubilarin sind zusammengetreten, um über eine Ehrung der noch immer mit jugendlichem Eifer für unsere Sache werbenden Freundin zu beraten. Auf deren Vorschlag eröffnet der Verband die Sammlung eines Fonds, mit dessen Hilfe einer der Kindergärten in Erez-Israel, die unter dem Druck der gegenwärtigen Verhältnisse geschlossen werden mußten, wieder eröffnet werden soll. Auch kleinere Spenden sind willkommen. Verband Jüdischer Frauen für Kulturarbeit In Palästina. I. A.: Betty Leszynsky. Adele Sandler. Postscheckkonto Berlin 9771. Berliner kniender Büro: Berliner Zionistische Vereinigung, Berlin W 15, Meinekestr. 10. Telephon: Bismarck 7165—70. Postscheck* konto Nr. 37 830 Berlin NW 7., Kassenverwaltung der B. Z. V, Sonnabend, den 25. Februar abends 8Vs Uhr im Sitzungssaal, Meinekestr. 10. 3. Vortrag der Kulturwoche der zionistischen Jugend. ״Die romantische und realistische Haskalah-EpocHe“. Referent: Dr. Max Mayer. Sonntag, den 26. Februar vorm. 11 Uhr Zionist Jagendbund Nordau, in den Räumen des Agudas Achim, Jostystr. 4: Nordau-Gedenkfeier. Gedenkrede: Herr Moses Waldmann. Musikal. Darbietungen. Abends 8 Uhr Jugendgruppe der Poale-Zlon, Auguststr. 17. Borocbow: Klasseninteresse und nationale Frage. Zutritt nach vorheriger Anmeldung. Dienstag, den 28. Februar nachm. 1/35 Uhr Jüd. Frauenarbeit-Gemeinschaft Gruncwald, Zusammenkunft bei Frau Kober, Grunewald, Hagenstr. 27. ””"""""י Nachm. 1/25 Uhr Jüd.-Nat. Fraaenverdnigung, Frauengruppe West Zusammenkunft bei Frau Bluraenfeld, Brandenburgische Str. 46. Abends 8 Uhr Jfld.-Nat Frauenvereinigung, Frauengruppe Schöneberg, Zusammenkunft bei Frau Haase, Duisburger Str. 10. Abends 81/3 Uhr fm Sitzungssaal, Meinekestr. 10. 4. Vortrag der Kulturwoche der zionistischen Jugend. ״Der Wandlungsprozeß", Referent: Dr. Max Mayer. Mittwoch, den 29. Februar abends 81/2 Uhr Gruppe Ost, in den Räumen des Agudas Achim, Jostystr. 4. Herr R.-A. Dr. Klee: ״Die Arbeit in der Jüdischen Gemeinde". —— Abends 8'/j Uhr im Sitzungssaal, Meinekestr. 10. 5. Vortrag der Kulturwoche der zionistischen Jugend. ״Neuhebräische Publizistik", Referent: Dr. Max Mayer. Abends 81/3 Uhr Poale-Zion. im Gemeindehaus, Rosenstr. 2/4. Fanküonirkursus. Chawer Rudel: Die jüd. Arbeiterbewegung. Donnerstag, den 1. März abends 8% Uhr im Sitzungssaal, Meinekestr. 10. 6. Vortrag der Kulturwoche der zionistischen Jugend. - ״Neuhebräische Lyrik", Referent: Dr. Max Mayer. ' Abends 8V* Uhr Hapoü-Haza'fr, im Sitzungssaal des Gemeindehauses, Rosenstr. 2/4. ״Palästina und das Galuth". Referenten: Gerda Arlosoroff, M. Chanoch, Palästina. Gaste willkommen. Abends 82/י Uhr Poale Zion, im Gemeindehaus, Rosenstr. 2/4. * Zahlabend. S. Hurwitz, Palästina: ״Einigungsbestrebungen innerhalb der palästinensischen Arbeiterschaft". Diskussion. Eintritt nur für Parteimitglieder. Ortsgruppen SaarbrBdtep. Am 22. Januar fanden Hier die ErffiimuigswaHlea für die RepraseßUntenvprsammItmf statt. Es waren 10 Repräsentanten fbezw. Stellvertreter) za wiH'en. Nach manchem Hin und Her Ist es gelungen, sich auf eine Einheitsliste tu einiges, die nach keinerlei parteim'ßigen Rücksichten zusammen gestellt war* ErfrettheherweUui befinden sich unter den Gewählten zwei Zionisten, Hain«• Im letzten Monat sprach Herr Dr. Emst Simon• Frankfurt a. M* im Fahmen der Zyklusvorträge über die Geschichte der Juden Im aeuazebnten Jahrhundert über die beiden Thematat JCKe luden in deutscher Wirtschaft, Politik und Kunst* und •Die Abtrünnigen“ (Heine, Borne, Man). Beide Vorträge zeichneten sich durch außerordentlich großen Besuch aus und fanden reichen Beifall WiniWfKtckil. Am 8. Februar sprach Herr M. Weidmann im neutralen jüdischen Jugendverein in Wanne-Eickel über das TkeaiAt •Politischer Zionismus*. Da dar Besuch sehr groß war und für diesen Abend, der un Zyklus «Die religiösem und politischen Parteien im heutigen Judentum* veranstaltet wurde, reges Interesse herrschte, dürfte der Abend wohl erfolgreich m nennen sein. Zionistischer Jugendbund Nordau Sonntag, den 26. Februar, vormittags 11 Uhr, in de!» Räumen des Agudas Achim, JostystraSe 4 Hordau-Ts«11!enow-Ge«lenltfeier Gedenkredner: Moses Weidmann, I. KUnoff. ן Musikalische Darbietungen. Nr. 16, 24. H, 1928 Elberfeld. Am 14. Februar sprach F. Bernstein, Rotterdam, bei uns über das Thema seines Buches: ״Der Antisemitismus als Gruppenerscheinung, Versuch einer So ziologie des Judenhasses". Die ausgezeichnete Zusammenfassung der Gedankengänge des Buches gaben Gelegenheit zu einer guten Diskussion und dem Redner zu einem überlegenen Schlußwort. Hamborn. Am Montag, den 31. Januar 1928, sprach Moses waldnaan (Berlin) im Rahmen der Ortsgruppe über ״Juden- Prozesse" unter besonderer Berücksichtigung des Schwarzbart- Prozesses. Der Referent informierte die Errcniener.en eingehend über die jeweils herrschend gewesenen Phasen des Schwarzbart- Prozesses und über die von der Verteidigung jeweils eingeschlagene Taktik, und zog dann aus dem Schwarzbart-Prozeß und den früher stattgefundenen Judenprozessea die für die heutige Lage der Juden sich ergebenden Folgerungen. Die recht lebhafte Diskussion nahm erst nach der Rede eines früheren Mitgliedes des hiesigen Centralvereinsvorstandes schärfere Formen an, die jedoch niemals die Grenze des Erlaubten überschritten. Das Schlußwort des Referenten streifte nochmals kurz und zusammengefaßt die in der Diskussion aufgeworfenen Fragen. Der außerordentlich starke Beifall bewies, daß der Vortragsabend restlos gelungen war. Vermischtes Das Leipziger Messeamt gab eine Werbeschrift in jiddischer Spracne unter dem Titel ״Das Aufblühen der Leipziger Messe“ (von Paul Voß) heraus. Die ausgezeichnet bei Holzhausen in Wien gedruckte, mit vielen Illusna« Honen versehene Broschüre trägt den vielen jiddisch sprechenden Besuchern der Leipziger Messe Rechnung. Freie Jüdische Volkshochschule. Herr Dozent Dr. Hein»- mann (Breslau) spricht am Dienstag, den 28., und Mittwoch, den 2p. Februar, 8 Uhr, Synagoge Fasanenstraße, Ober: ״Ero« und Ethos in jüdischer Lebensanschauung“. Hörerkarten zu a M. an der Abendka 55Q. Verein ״Schalom-Aleichetn" (Kleiststr. g). Sonntag, den 26. Februar, g Uhr abends, findet inj ״Schalom-Aleicbem-Klub “, Kleiststr. g, ein Vortrag über das Thema: ״Wer hat doch recht" (Zionismua und Bundismus) statt. Referent: Herr Jakob Loschtschiasky. Freie Diskussion. HapoSI-HazaTr. Anläßlich der Anwesenheit von Chawer Chanoch aus Palästina veranstaltet die Berliner Ortsgruppe am Donnerstag, den 1. März, abends 8t/a Uhr, im Sitzungssaal des Gemeindehauses, Rosenstr. 2/4, eine öffentliche Versamral u n g, auf der Gerda Arlosoroff und Chanoch über ״Palästina und das Galuth“ sprechen werden. Gäste willkommen. JBdlad» Walocnhllfo. In Weite» führunff dar unter Leltu&f von Herrn Dr. Martin Buber •tattgefundenen Aussprache üb«* .Religiöse Erziehung" findet in Montag״, den 27. Februar• abends 8 Uhr, im Logenbaus Kleiststr. 10, unter Leitung von Herrn Erich Gutkind eine Diskussion über das Thema •Gibt es eiben Wag tun Ritual", statt. \ Zionisten •Revisionist««»* Ab 15. Februar 1028 befindet sich das Büro des Landesverbandes der Zionisten - Revisionisten in Deutscbtesd^i Berlin• Stuttgarter Platz 5V Tel Wilhelm 4Q6L Sprechstunden täglich, süßer Sonnabend und Sems tag. von 7-8 Uhr abends. Alls außerhalb Berlins wohnenden Mitglieder und Interessenten weiden gebeten, sieb mit dam Büro in Verbindung zu •atzen. Jüdische Gastspiele im Wallnertheater, Berlin. Im Wandertheater, Berlin, gastieren z. ZL die bekannten jüdischen Schauspieler Anna und Hei mann J a k u b o w j t z äU1$ Amerika. Die Künstler, deren Leistungen man in der Operette ״Die Kalle von Ödes“ bereits bewundern konnte, spielen am 25., 26., 27. und 29. Februar die Hauptrollen in der Operette -P a l ä 81 i n a! - L i e he״, — Am 28. Februar findet ejne WohlfItigkeitsvorstellang ״S c h i r h a s c h f r i 8# *für den Verein ״Ahawas Reim“ statt. Näheres s. Inserat Der Jüdische Boxdub ״Maccabi“ E. V. veranstaltet fe diesem Jahre erstmalig am Dienstag, den 6. März, abend• g Uhr, im Großen Saal de« Etablissements ״Tiwgaxtßnhof ", Charlottenbuyg, Berliner Str. 1 (direkt am Bahnhof Tiergarten), einen Purimhäli. Besonders interessant dürfte die Vorführung des ״Maeeabifilms**, die in Aussicht genommen ist, wirken. Karten zum Eintrittspreis vön 1,50 M. einschließ lieh Steyer, sind in den Trainingshallen und im Sekretariat (Hans! 5268) erhältlich. ״ORT“. Am 16. Februar d. J. fand im Privathause von Herrn Arthur Sußmann in Chemnitz ein Vortrag des General- Sekretärs der ״ORT“, Herrn Dr. Michael Traub, statt, zu dem die bekanntesten Persönlichkeiten der Chemnitzer jüdischen Gemeinda erschienen waren. Ein Nordwestdeutscber Rabbinerverband wurde am 13. Februar in Bremen gegründet, der im Rahmen des Deutschen Allgemeinen Rabbinerverbandes die in den Provinzen Hannover und Schleswig-Holstein und in den Freistaaten Oldenburg, Bremen und Hamburg amtierenden Rabbiner umfaßt. Das Heim des Jüdischen Frauenbundes in Wyk auf Föhr beschließt am 1g. März sein erste» Betriebsjahr. Es wird von da ab fünf Wochen geschlossen sein und Ende April mit einer Mädchen- Kolonie das neue Betriebsjahr beginnen. Anmeldungen für diese Mädchenkolonie und dje darauf folgende, Ende Juni beginnende Knabenkolonie Hegen bereit« zahlreich vor. Wir bitten daher, . weitere Anmeldungen recht bald an unsere Geschäftsstelle, Berlin N 24, Monbijouplatz io, einzureicben. Mo.llg- Frau Alice Sehä f f er-Kn zu i t z ky <md Felix Dyk ver• •nstsltan gemeinsam •m 27. Februar, ebenda 8 Uhr, im Betbovrnaaal ein Konzert. Die Sängerin bringt neben Gesängen von Mahler und Dvorak, neue Leder von Ericb -Walter Stern barg zur Uraufführung. Der Pianist spielt Werl» von Ramien, Moussorgski. Prokotief f, Seriabin. Als Begleiter der Lieder wirkt Arpnd Sander mit Der ״Zopblm*. Baad ]Idlsdur Pf •dlInder, veranstaltet am Montag, den 1J. März d. J. um 8 Uhr, im Saal der Ressource, Oranienburger StraSe 18 (Mähe Stadtbahnhof Börse und Untergrundbehabof Oranienburger Tor), sine Purim‘eler, zu der »Ile Eltern und Freunde ein-r’aden sin•!. Mit dieser Veranstaltung tritt der Zophira zum ersten Mal an die OeffcntliehWait, Die Veranstaltung soll ein Bild des Lebens und Treiben• der Menschen 1n> Bunde geben. — Karten sind durch die Mitglieder sowie bei der Busdesieitung. BarbarossastraBe 38, in der Buchhandlung Ganzer, Oranienburger Str. 26 und im Eachko'-Ver ag, Bismardcstr. 106, erhältlich. Chemnitz. In der Nacht vom 1. zum Z Februar starb Im Alter von 45 Jahren sa einer Blutvergiftung der Augenarzt Dr. Leo HCoz. & war der Begründer de« kiesigen Bar Koebba und mehrere Jahre im Vorstände der jädisrhen Leseballe tätig. Wir verlieren ln ihm einen aufrechten Menschen und treuen Gestamiagegenossen. K.J.V. Für Hai»'• Nssenuad Obras-Spegfalstea besteht Niedtariassxistf•■ mSylidikeit im -Saergebiet. י-* Redbtssiswalt mochte •leb in Berlin sssosiierea. יי- FtSr Arzt alt ehirurg-iftehea Vorkeaotmssea bietet •ach •ehr gute NiedarUssuBgsmüg'licHkfeiJ: le SüddeuUdblaod. —- Meldungen es dea Pr StldjiiEQ des fC J. V. Berlin-Charlottenburgfr Bleibtregstelh 50. Purim-Aktion am Sonntag, den 26. Febr.! Pur im-Aktion am Sonntag, den 4. März! 1