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Jüdische Rundschau · 1928-02-17 · Heft 14 (17.2.1928) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXIII (1928)
Issue
Heft 14 (17.2.1928)
Date
1928-02-17
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Efnxebmmmer öjö Goldmark JÜDISCHE RUNDSCHAU Redaktion und Verlag Berlin W 15, Meinekestr&ße 10. Erscheint jeden Dienstag and Freitag. Bezugspreis bei der Expedition monatlich 1,85 Goldmark, vierteljährlich 5,25 Goldmark. AaalantbabeaansmU werden in dar Wfhraa( dar «üualijen Lüoder berechnet. ו^וו^to^Zm^t4^^וו^^y^וווו^^^BSto^t7<lB^^^8^וו^^ו^ Anzeigen -Verwaltung Jüdische Randschan G.m.b.H., Berlin W15, Meinekestr. 10 Telephon: Amt Bismarck 7165-70. Aasaigaaprelsi S geipaltN’onpn eillereile O.TOG.-M. Stelleojeieche 0,25 G.-M. AarelgenechlnB: Diaaata( ond Freit•( aaahaitt•(• 4 Uhr. Telephon: Bismarck 7165—70. Postscheckkonto: Berlin Nr. 17392 Für OeaUrreicb: P0»t1p»rIcM»«B«n1t Wien, Konto Nr. 156030 Fflr Tubccboalowtkei: rost«p*rlMM«aunt Fr•(, Konto Nr. 59410. Für Polen: PoitaperksMenamt Warschau, Konto Nr, 190708. Redaktionsschluß Sonntag und Mittwoch nachmittag. כ״ו שבס, תרס״ח | xxxm. Jahrg. Per IleiHsiwun erstrabt Hlr di»!ildlsc» Volk «Ile »thaHuwa einer 8Hen»lich ■ rechtlich gesicherten Heimstätte In PalBstlna. »Baseler Programm.“ Zlonisflsche Exekutive and gegenwärtige läge Im ״Haare z“ vom 27. Januar äußert sich M. M. zu den Anzeichen eines Stimmungswechsels im jüdischen Jischuw. Es verstärke sich das Gefühl, daß die Krise im Abklingen sei und daß eine Periode der Erleichterung einzusetzen beginne. Die optimistische Stimmung komme in verschiedener Weise zum Ausdruck. Als ein Faktor, der diese Entwicklung hervorrufe, werde im ״Dawar“ die Regierung bezeichnet. Doch sei davor zu Warpen, diesen Faktor, dessen Bedeutung im* Kampfe gegen die Arbeitslosigkeit nicht zu unterschätzen sei, allzu hoch einzurechnen. Außer ihm gäbe es noch zwei andere Faktoren, die man noch nicht genügend zu schätzen wisse. Vor allem/ jene Aktivität und Unternehmungslust, die deutlich sichtbar zunehme und besonders bei denen zu finden sei, die weniijv sprechen und mehr arbeiten. Nicht alle Elemente, die sich vor drei Jahren dem Kon* junkturstrome angeschlossen hatten, seien untergegangen oder bankerottiert Eine angemessene, wenn auch nicht allzu große Zahl von ihnen habe es verstanden, trotz der ungeheuren Schwierigkeiten hier Wurzel zu fassen und habe in den verschiedenen kleineren industriellen und gewerblichen Betrieben erfreuliche Positionen des jüdischen Wirtschaftslebens geschaffen. Der zweite Faktor, der die Wiederaufrichtung der Geister begünstige, sei die Zionistische Exekutive, dieselbe Exekutive, die man aller möglichen und unmöglichen Sünden!^schuldigt. Ihr Beitrag zur Besserung der Lage bestehe darin, daß sie der unbeschränkten Ausgabe von Wechseln und anderen Zahlungsverpflichtungen ein Ende gesetzt und damit einen wichtigen Schritt zur Wiederherstellung ihres Kredites getan habe, der in der ersten Hälfte des vergangepen Jahres erschreckend gesunken sei. Darüber hinaus habe die Exekutive auch begonnen, langsam ihre zahlreichen Schulden abzütragen, was ebenfalls seine günstige Wirkung auf .ihren Kredit nicht verfehlt hat Politik der früheren Exekutiven und die Methode der ״Anleihen auf das kommende Jahr" nicht wieder aufnehmen. Es gebe nur einen Weg, um das von der Histadruth vorgeschlagene Arbeitsprogramra und die Beseitigung der Unterstützung durchzuführen, nämlich eine Sonderaktion. Auch hier frage es sich, an welche Adresse diese Forderuhg gerichtet werden soll. Die Schuld der Zionistischen Organisation Amerikas an den Keren Hajessod für das Paiästinabudget beträgt bis zum 1. Januar bereits $ 175000; trotz alledem behaupte man, daß die Verzögerung bei der Durchführung des Histadruth-Projekt^s nur davon komme, daß man von Amerika nicht die nötigen Anstrengungen fordere... Die Quelle der Not und der Schwäche liege heute nicht an der Zionistischen Exekutive, sondern in der Zioaistisehen Organisation im allgemeinen. Die Histadruth beklagt sich, daß die Exekutive nicht die nötigen Anstrengungen macht, um außerhalb des Budgets Geld aus Amerika zu sammeln. Was aber tut sie, um ihr dabei zu helfen? Betreibt sie nicht selbst eine separate Aktion für ihre eigenen Bedürfnisse, die die Kampagne des UPA stören muß? Dazu kommt noch der Misrachi, der die Organisation in Amerika durch eine Drohung gezwungen hat, ein Abkommen zu unterzeichnen, das schwer an die Fähigkeit des UPA rührt Ferner arbeiten in Amerika zurzeit Abgesandte der Industriellen, der Handwerker ünd aller möglichen anderen Gruppen und Institutionen. Wer fährt nicht nach Amerika, um Geld zu holen? Kann man unter diesen .Umständen mit der Forderung und mit Beschwerden an die Exekutive kommen, daß sie nicht guten Willens sei, Geld von Amerika zur Lösüng des Arbeitslosenproblems zu verlangen? Es gibt nur eine Adresse für unsere Forderungen, die der Zionistischen Organisation, die eine Leitung gewählt hat und ihr gegenüber Ihre Verpflichtungen nicht er- Gewiß ׳länge paa ,trat* dieser posiöven Würdigung ■sich Die Exekutive muß sich an die Organisation sie an die Front geschickt hat, ohne ihr .ÜIC »r'«B׳'|fcrif simweren"־V4rantwwuhf; befreie Weg gibt es nicht r.v'köhge *Je' 'die Finanz Die Demonstration gegen Alfred Mond Die Londoner ״Time 5" gibt folgenden Bericht über die von uns bereits kurz gemeldeten Demonstrationen gegen Sir Alfred Mond in Bagdad: Anläßlich der Ankunft von Sir Alfred Mond am 10. Februar veranstalteten Studenten, unterstützt von einer Menge zusammengewürfelten Straßenmobs, eine große Demonstration gegen den Zionismus. Zwei Stunden vor der Zeit, zu welcher Monds Auto durch die Wüste ankommen sollte, veranstalteten die Studenten einen Umzug durch die Hauptstraßen •der Stadt mit Fahnen und Tafeln, auf denen geschrieben stand: ״Nieder mit dem Zionismus", ״Nieder mit der Balfour-Deklaration“ u. ä. Es wurden Lieder gesungen, worin gesagt wurde, daß der Zionismus niemals werde im Irak Fuß fassen können. Dazu erklangen Rufe ״Nieder mit Monds Mission“, obwohl niemand wußte, was diese Mission eigentlich war. Der Umzug machte schließlich an der westliehen Zufahrtstraße der Stadt Halt, mit der Absicht, Monds Wagen aufzuhalten. Um sechs Uhr nachmittags erwartete ihn eine Menge von 10 (MO erregten Arabern. Inzwischen hatte die Polizei vier kleine Wagen von der Stadt ausgesandt, welche den großen sechsradrigen Salonwagen Monds sechs Meilen westlich von Bagdad anhielten. Mond und seine Begleiter, insgesamt elf Personen, einschließlich seiner Frau und seiner Tochter, bestiegen die kleinen Autos und wurden auf Umwegen zur britischen Residenz geführt Die Menge hatte inzwischen erfahren, daß Monds Gesell- Schaft aus dem schweren Salonwagen in kleine Autos untergebracht werden sollte, und mehrere kleine Autos, die von Fallujah gegen Bagdad zu ankamen, wurden angehalten, die Wagenführer verprügelt und die Passagiere beraubt, da man annahm, daß sie in irgendeiner Weise mit Monds Besuch zusammenhängen. Viele Männer trugen Messer und die Erregung der Menge wurde immer größer. Nachdem Mond und seine Begleiter in Sicherheit gebracht waren, wurde die Straße durch berittene Polizei gesäubert. Der Bürgermeister erließ eine Verlautbarung, die alle Umzüge und Demonstrationen verbietet. Mond verbringt seine Zeit in der britischen Residenz und fährt am nächsten Mittwoch wieder ab. Es verlautet, daß der wahre Zweck seines Besuches der war, die Frage der Röhyenleitungen zwischen Irak und dem Mittelmeer zu untersuchen und sich über die chemischen Bedürfnisse Iraks, insbesondere über die Verwendung von künstlichem Dünger zu informieren. Wie der Korrespondent der ״Times“ aus Bagdad vom 14. d. M. meldet, haben sich die Demonstrationen gegen Sir Alfred Mond nicht wiederholt. Mond beabsichtigte, Bagdad am Mittwoch im Luftschiff zu verlassen und in Ruthba wieder den die Wüste durchquerenden Salonwagen zu besteigen. Sir Alfred Mond erklärte dem Vertreter der ״Times", daß er der feindlichen Kundgebung gegen ihn kein Gewicht beilege. Sein Besuch habe keine pol itische Bedeutung, es sei ihm nur eingefallen, die Gelegenheit seiner Reise nach Palästina zu einem kurzen Ab- Stecher nach Irak zu benützen. Er wollte Babylon selten und | die ökonomische Entwicklung Iraks kennenlernen. König Feisul Habe ihm sein Bedauern über den unfreundlichen Empfang bei seinem ersten Besuch in Bagdad ausgesprochen. Mond äußerte sich auch über den Plan der Röhrenleitung für das Mossul-Oel zum Mittelmeer. Er sagte, es sei notwendig, zunächst zu prüfen, ob genügend Oel vorhanden ist, um die großen Kosten der Rohrleitung zu rechtfertigen. sk So wie vor drei Jahren Lord Balfour in Damaskus, so wurde diesmal Alfred Mond in einem Nachbarland Palästinas Gegenstand einer antizionistisehen Demonstration, während sein Besuch in Palästina ohne jede Störung verlaufen ist. Ob nicht in Bagdad ebenso wie damals in Damaskus andere Motive sich hinter dem antizionistischen Schild verbergen, ist natürlich nicht leicht festzustellen. Man muß bedenken, daß Irak sich jetzt in einer innerpolitischen Krise befindet, die verursacht ist durch die Unzufriedenheit weiter Kreise mit dem Resultat der Reise König Feisuls nach London und mit dem neuen Anglo- Irak-Vertrag, der die mesopotamischen Ambitionen nur zum kleinen Teil erfüllt hat Mond ist der erste prominente Epg-!ander, der nach Abschluß dieses Vertrags das Land besucht Vom Zionismus weiß man im Irak sehr wenig, wie erst kürzlich gelegentlich des Besuches einer palästinensischen jüdischen Delegation festgestellt werden konnte. Gerade diese Unwissenheit kann natürlich leicht von Gegnern zu Aktionen ausgenützt werden. Der VorfaU beweist uns wieder, wie notwendig eine ausgedehnte zionistische Aufklärungsarbeit in arabischer Sprache, die sich auf alle Nachbarländer Palästinas erstrecken müßte, wäre. Defizit der Palästina-Regierung Jerusalem, 9. Februar. (J.T.A.) In dem Budget der Palästina-Regierung für 1928 sind die Einnahmen mit Pfund 2 322 935, die Ausgaben mit Pfund 2 443677 beziffert; das Defizit beträgt demnach Pfund 120 742. Für das Departement des Polizei- und Gefängniswesens sind £529 580, für Unterricht £ 143 619, für öffentliche Arbeiten £ 373 654, für Landwirtschaft und Forstwesen £ 65 468, für Gesundheifswesen £ 105 460 eingestellt. Die Januareingänge des Keren Hajessod Wie der Ziko aus Jerusalem telegraphiert wird, sind im Monat Januar beim Keren Hajessod-Hauptbüro 42006 Pfpnd eingegange». Davon stammten 21832 Pfund aus den Vereinigten Staaten, 6162 aus Rumänien (davon 5^051 aus Altrumänien), 4000 aus Südafrika, 2751 aus <f Deutschland und 1194 aus der Tschechoslowakei. Weizm&nn und die Experten Die Nachricht, daß Dr. Weizmann am 29. Februar nach Amerika fährt, kommt insofern überraschend, als man angenommen hatte, daß Weizmanns amerikanischer Besuch bis nach der Konferenz der Jewish Agency-Kommission, die im Mai in Paris stattfinden soll, aufgeschoben werden wird. Bekanntlich ist, da Felix Warburg im Mai nach Europa kommt und somit drei Mitglieder des Komitees: Mond, Warburg, Wassermann, hier sein werden, eine Konferenz in Paris geplant; ob auch das vierte Mitglied, Dr. Frankel, wird persönlich teilnehraen können, ist ungewiß. In dieser Pariser Zusammenkunft sollen die Berichte der Experten, die im vergangenen Halbjahr die Verhältnisse Palästinas studiert haben, geprüft und der Endbericht der Kommission vorbereitet werden. Wir wissen nicht, ob sich in diesen Dispositionen etwas geändert hat, wenn Weizmann nun doch nach Amerika fährt. Es ist aber durchaus möglich, daß sein Besuch nur der Teilnahme am United Palestine Appeal gilt, falls sich herausgestellt hat, daß die amerikanische Organisation nicht mit ihren eigenen Kräften allein die Kampagne durchführen kann. Vielleicht machen auch die inneren Verhältnisse der amerikanischen Organisation Weizmanns Reise erforderlich. So wie er vor einem Jahre den Frieden mit der Marshall-Gruppe wiederhergestellt hat, so wird er vielleicht diesmal im eigenen Lager Ordnung schaffen müssen, und seine Aufgabe wird bei der Vielheit und Eigenart der dort gegeneinander tendierenden Kräfte keine leichte sein. Dagegen wird die Erweiterung der Jewish Agency diesmal wohl kaum von Weizmann gefördert werden, weil diese Angelegenheit jetzt in einem bereits begonnenen Stadium ist, dessen Entwicklung man nicht vorgreifen kann. Die Frage der Jewish Agency und der Verstärkung der dem Aufbau Palästinas gewidmeten Kräfte ist jetzt verbunden mit dem erwartete»' Expertenbericht. , ׳ ׳*;'**Wis׳ diWlÄÄfil pUr wenige Nachrichten über deren ׳Ergebnisse;ווו: Ile Oeffentlichkeit gelangt. Dies ist ganz in der Ordnung, denn es wäre der Sache nicht förderlich; wenn sie vorzeitig züm Gegenstand der Pre&polemüc würde. Die Be-!orgnisse, die im Zusammenhang mit den Berichten geäußert wurden, beziehen sich jedoch nicht auf den sachliehen Inhalt der Gutachten, sondern auf die Art und Weise, wie die Untersuchung in Szene gesetzt und durchgeführt wurde, sowie auf die Zusammenhänge zwischen den Berichten und der öffentlichen Meinung. Es ist ein allgemeines Problem, dem wir in unserer Arbeit immer wieder begegnen: das Gegeneinander von Propaganda- Interesse und Aufbau-Interesse. Da in einem bestimmten Sinne aber das Gelingen des Aufbaus von dem Gelingen der Propaganda abhängig ist, und umgekehrt, da also keiner der beiden Gesichtspunkte völlig zurückgedrähgt werden kann, so handelt es sich immer darum, das richtige Verhältnis zu finden und unüberlegte Uebertreibungeii nach der einen oder der anderen Richtung zu vermeiden. Dies ist ein Gebot der Klugheit, denn es würde sich bitter am Aufbau rächen, wenn man die Gesichtspunkte der Propaganda, die ja die materiellen Bedingungen des Aufbaues schaffen hilft, vernachlässigte, ebenso wie jene Propaganda, die den tatsächlichen Aufbau ihren Bedürfnissen anpassen will, letzten Endes scheitert, weil di« nach propagandistischen Rücksichten ünd nicht nach wirklichem Vermögen durchgeführten Arbeiten durch ihr Mißlingen die Propaganda schädigen. Im Falle des Expertenberichts können wir wie bei so vielen zionistischen Aktionen feststeilen, daß schon in der Entstehung des Planes propagandistische Momente mitgespielt haben; der Wunsteh, anläßlich der Versöhnung zwischen Weizmann und Marshall eine neue Losung auszugeben. Während nun aber die Experten ihre Arbeit begonnen haben, ist eine andere Sorge in den Vordergrund getreten: ob diesen Menschen, erstklassigen Fachleuten in ihrer Art, aber doch ganz unvertraut mit den Bedingungen des Werdens der mit einer Volksbewegung verbundenen patästinensischen Kolonisation, die Position ganz klar gemacht wurde, ob sie über ihre wirkliche Aufgabe im Bilde sind. Wie liegt denn die Sache? Wir haben diese Experten aufgefordert, nach Palästina zu gehen und die Fehler zu zeigen, die in der Kolonisation der ersten sechs Jahre, wo wir unter dem Drucke der Verhältnisse ohne systematigehe Vorbereitung experimentieren mußten, gemacht wurden. Wir wissen selbst, daß auf diesem Neuland vieles falsch gemacht wurde, und aus dem Willen zu bessern, haben war erstklassige Experten gerufen. Was wir von ihnen erwarten, ist aber nicht vor allem ein Aufzeigen der Fehler, sondern ein konstruktiver Plan für die Zukunft. Nun liegt aber die Gefahr sehr nahe, daß solche Männer, wenn sie einem neuen Phänomen gegenüberstehen, vor allem das hervorheben, was für s i e neu und überraschend ist״ was aber uns Zionisten längst bekannt ist 4.

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