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Jüdische Rundschau · 1928-02-10 · Heft 12 (10.2.1928) · page 9

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXIII (1928)
Issue
Heft 12 (10.2.1928)
Date
1928-02-10
Page
– (sequence 9)
Language
German
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Nr. 12, 10. TL 1928 JügpTSCHE ROWpWhTü: Seite 87 Man sieht daraus, daß die großen Verdienste der neuen Exekutive, hinsichtlich der Siedlungsprojekte und der Re* fierungsarbeiten, mindestens — wie sou man tagen — zweitelaff sind. .Es gibt in der zionistischen Bewegung Männer lind Strftmutigen, die in der neuen palästinensischen Exekutive die ooufstische Exekutive sehen und von ihr nicht nur Rational!• sferuftg, Sanierung, Konsolidierung usw. erwarten, sondern eine großzügige Aufbauarbeit. Es gibt andere, die die Extkutive als eitle harte Notwendigkeit, als eine Art Strafe für vergangene Sünden hlunehmen. cs gibt wieder andere, die in ihr eine permanente Gefahr sehen. Alle diese Leute und Strömungen dürfen und sogar sollen sich auseinandersetzen — vielleicht kommt so die Wahrheit heraus. Vielleicht wird sie nur aus. harter Erfahrung klar — nach einem halben Jahre, nach einem Jahre, zum XVI. Kongreß, Eins sollte aber bei uns nicht sein: Anpassung der Exekutive an verschiedene Sorten des zionistischen Geschmackes. Alles kann man von der Exekutive sagen, nur eins nicht — daß sie keine prägnanten Züge hat Ihr Leiter jedenfalls hat ganz bestimmte zionistische Auffassungen, eine ganz bestimmte Meinung über den Ausweg aus der jetzigen harten Lage. Wenn man mit Ihm elnverstanden ist — soll man ihn stützen. Wehn man seine Auf* iassüngen für falsch hält — soll man ihn bekämpfen. Aber man soll nicht der Exekutive Wege und Aspirationen, Ab• sichten und Verdienste zuschreiben, die sie selbst nicht hat. Das skandalöse Urteil gegen die Krlm-Chälurim Wir haben In Nr. 6 der ״Jüdischen Rundschau“ über die Verurteilung der Führer der russischen Chaiuzimfarm T e 1 C h a f 1״ der Krim berichtet, die von dem Sowjetgericht drei Monate Gefängnisstrafe erhielten, weil sie mehrere Chawerim, die aus dem Chaluz ausgetreten waren, aas der Siedlung ausscnJossen. Wie die Sowjetpresse nunmehr be* richtet, haben die Verurteilten Berufung eingelegt und wurden nunmehr in der Berufungsinstanz zu drei Jahren Gefängnis verurteilt Dieses ungeheuerliche Urteil wird zweifellos in der ganzen jüdischen Welt schärfste Entrüstung bervorrufen. Es ist bezeichnend, daß die Sowjetbehörden in dieser Weise gegen die Kwuzah Tel Chaj vorgeht, die, weil aus idealistischen, zionistischen Motiven entstanden, sich wirklich als erfolgreich erwiesen hat und, wie alle Berichterstatter überein■ stimmend erklären, zu den beiten Krim Siedlungen gehört WahrscheMdi gehen die Sowjetbehörden darauf aus, diese von Zlönisten geschaffene Siedlung nunmehr andern Elementen in die Hände zu spielen. . Nr den Verband russischer Joden to Deutschland Im Logenhaus versammelten rieh am Sonntag, den 5. Fe* bruar, abends, die Rabbiner der Berliner Jüdischen Oeraetnde und■ der Religionsgemeinde Adaß Jisröet, um über eine Aktion zugunsten der russischen Juden in Deutschland zu beraten. De« Vorsitz führte Herr Dr. Meier Hildesheimer. Der Präsident des Verbandes russischer Juden in Deutschland, Siaatssrat Dr. Jakob Teitel, begrüßte die Erschienenen und Rabbiner Dr. Hildesheimer sagte, das deutsche. Judentum Inde die Anwesenheit der geistig hochstehenden russischen in Deutschland als eine Bereicherung. Die russisches a haben immer ein Herz für die Juden des Auslandes ge* Ihnen sei Dankesschuld abzutragen. Dr. Hildesheimer verlas ein Schreiben, von Prof. D u b n o w, der sein Ausbleiben nasira des, Westens mit dcn Aschkenasim des Ostei wünscht. Said Tschernichowski berichtete' wer den ״Jüdischen Schriftsteller als Flüchtling“, dessen Lage In doppelter Hin sicht tragisch ist: er entbehrt der materiellen Einnahmequellen und findet keine Wlrkungsmöglichkeit für sein geistiges und künstlerisches Schaffen. Rabbiner Dr. Emil C oh n schlug vor, daß der Verein Berliner Rabbiner in der jüdischen Presse einen Aufruf an das Berliner und das deutsche Judentum erlassen solle. Die Berliner Jüdische Gemeinde, die Großgemeinden der Provinz und. eine Reihe auch kleinerer Oe* meinaen müssen in ihr Jahresbudget einen Betrag für die Zwecke des Verbandes russischer Juden einsetzen. Auch die Logen — die Großloge voran — sollen zum Mittun aufgefordert werden. Auch Rabbiner Emil Levy machte verschiedene Vorschläge. An der Aussprache beteiligten sich noch die Rabbiner Dr. Bergmann, Dr. Cariebach, Dr. Weinberg, Dr. Grünberg, Dr, Kantorowski u. a. m. Schließlich waroe eine Kommission gewählt, die sich aus den Rabbinern Dr. Hildesheimer, Dr. Lowenthat, Dr. Weiße, Dr. Bergmann, Dr. Freier, Dr, Weinberg zusammensetzt und die Aufgabe hat, zusammen mit Dr, Teitel die Aktion vorzubereiten. Vm dettseken MUrackl Aus Kreisen des deutschen Mitrachi wird uni ntitgeteitt Dr. Oskar Wolfsberg, Berlin, hat sieh wegen beruf■ Hcher Ueberlastung gezwungen gesehen, den Vorsitz im Zentralbüro des deutschen Misrachi niederzulegen und aus diesem auszuscheiden. Es wird dies in weitesten Kreisen, weit über den Misrachi hinaus, lebhaftes Bedauern hervor* rufen. Dr, Wolfsberg vereinigt in sich in besonderem Maße reiches jüdisches Wissen, feste Verankerung in der Tradition und politisches Verständnis mit der Fähigkeit, auf Anders* denkende in mlsraehistlschem Sinne einzuwirken. Seine jahrelange unermüdliche Tätigkeit im Dienste seiner Organisation hat viel zu ihrer heutigen inneren Stärke und zu dem Ansehen, das sie heute genießt, bei getragen. Dr. Wolfsberg wird auch nach seinem Ausscheiden in engster Fühlung mit dem Zentralbüro des deutschen Misrachi bleiben und gerne Dienste diesem zur Verfügung stellen. Bis zur Wahl eines neuen Vorsitzenden, die in einigen Monaten auf einem Deleglertentage stattfinden wird, werden die Arbeiten des Zentralbüro• von dessen ge• schiffsführendem Vorsitzenden wie bisher erledigt werten. Presse •Revue des Zionistischen Zentralbäros Seit einiger Zeit läßt das Zionistische Zentralbüro in London bekanntlich eine Presse-Revue in deut scher Sprache erscheinen, die Auszüge aus verschiedenen zionistbchen Zeitungen, insbesondere aus der p a 1 ästinensischen Presse veröffentlicht. Dadurch ist für alle, die diese Zeitungen nicht selbst lesen können und dies ist wcfhl die große Mehrzahl aller europäischen Zionjsten — die Möglichkeit gegeben, sich, wenigstens teilweise über die Meinungen Palästinas und der zionistischen Welt direkt zu informieren. Die Presse-Revue ist anfangs nur einem bestimmten Kreis von Gesinnungsgenossen zuge* sandt worden, infolge des großen Erfolges ater hat He Exekutive sich bereit erklärt, .die Presse-Revue im Arb on.nl* meftf für tÖ englische Schillinge fifsrüch an jeden zu versenden, der sie wünscht. Bestellungen sind zu rlÄten an die Zionistische Organisation, 77 Great Russe! Street London W.C.1. Gnippenverband ReeMsrhdahad Am Sonntag, den 12. Februar, nachmittags 3 Uhr, findet!e Arbeitstagung des Zionistischen OmppCTvertandet Rechte* einlaad/WestfaicB in Duisburg Im Hotel Duisburger Hof itt Tagesordnung: 1, Bericht über die Arbeit des Gruppenverbandes. 2. Bericht über die Tätigkeit des Aktions-Aus* Schusses. 3. Die zukünftige Arbeit. Groppenverbandtfag Sachsen-Anhalt Am 15. Januar fand in Dessau eine Tagung des Gruppenverbandes Sachsen*Anhalt statt, die von allen zum Verbände gehörigen Ortsgruppen recht gut besucht war. Im Mittelpunkt der Tagung stand ein ausführliche* mit großem Beifall aufgenommenes Referat des Herrn Kurt Blumenfeld über das Thema: ״Wirklichkeit und Aussichten. — Eine Fest* Stellung der gegenwärtigen Situation Im Zionismus“. Herr Humenfeld schilderte die heutige Situation ln Palästina ra t allen ihren Schwierigkeiten und Problemen und setzte steh mit den Gegnern des Zionismus auseinander. Im Anschluß daran umriß Blumenfeld die Aufgaben, die gerade heute ror der zionistischen Organisation ln Deutschland stehen. EH* Dis* kusslon gab Gelegenheit, auf die innendonistischeu Streitfragen elnzugehea. Der zweite Teil der Tagung war der Erörterung der Ortsgruppenarbeit gewidmet. Es wurde allgemein angeregt, daß die Ortsgruppen sich mehr auch den kulturellen Aufgaben widmen müssen, wobei jedoch klar sei, daß solche Arbeit keinen Ersatz für Zionismus und Patlstlnaarbeit dar* stelle, sondern nur im Zusammenhang mit den andern 2jd* nistiseben Arbeitsgebieten bedeutungsvoll sei. — An Stelle des aus dem Verbandsbezirke scheidenden Dr. Salli Hirsch wurde Herr Heilbronner zum Verbandsvorsitzenden gewählt. Die nächste Tagung soll in Halberstadt stattfinden. aenistisefeßr Crappeaverband Thüringen Der Gruppen verbandstag findet am Sonntag, den 12. Februar 1028 in Suhl, Hotel »ZurKrone“, statt Tagesordnung: 1. Dr. Bileski-Berlin: ״Bilanz der zionistischen Situation*. 2. Dr. Noack-Gotha: ״Was lehrt uns die gegenwärtige Situation in Palästina?“ 3. Aussprache. Die Tagung beginnt pünktlich 11 Uhr vormittags. Eingesandt Me QaeBe■ von über!» An die Redaktion der ״J. R.״. llberias, 1. Februar 192&, In Nr. 6 der J. R.“ finde leb irrtümliche Angaben fib die Tiberiasqueflen, die ich mich als Baineologe, der ich mich seit Jahren *periefl mit Untersuchungen der Quellen befasse, richtigzustellen verpflichtet halte. Die heißen Quellen von Tiberias (Temperatur jetzt, M* Q sind gerade den Kariatedel‘ Thermen nicht ähnlich, sie enthalten als Hauptbestandteil NatriumeMorid und SchwefeK Wasserstoff, äußertem Kalztumchlorid und Magnesiumchlorid in noch beachtlicher. Menge, sonst keine Salze, wie £isensaize u. a. in praktisch tedeateamer Quantität , Sie sind hinricht׳• üch des Kochsalzgehaltes am testen mit Wiesbaden, hinsichtlich des Schwefelgehaltes am besten mit Aachen zu vergleichen, übertreffen aber beide an Quantität dieser Stoffe. Dagegen ist die Radioaktivität gering. Hochachtungsvoll Dr. Nt Bacftmaaa. ' Wanmtg In Heidelberg hat ela sieetelch aus Palästina zu* rückgekommener junger Mann ein Empfehlungechrdten vongelegt, das offensichtlich gefälscht ist Und das einen Stempel trägt, der gleicherweise eine plumpe Fifeäumg darstellt, da er w schlechtem Hebritseb mit latetntechea Buchstaben abgefaßt ist ' Die Gesinnungsgenossen werten gebeten, ihnen vor* gelegte Empfehlungsschreiben genau darauf zu prüfen, ob diese nicht der Filscherfabrik entstammen, die zweifellos auch den ge* nannten Stempel erzeugt und in Verkehr gebracht hat Zionistisch« Vereinigung für Deutschland, Briefkasten der Redaktion W. Eichelberg, M.־GIadbach. Das gewünschte Lehrbuch des palästinensischen Arabisch können Sie beziehen von Mr. Elias Haddad, Syrien Orphanage, Jerusalem, Der Preis beträgt 225 Mill., d. 8. zirka 4,50 M. Dr, Schwadron, Jerusalem. Zu der Notiz in Nr. 5 der Ortegrappcn Mains. An* 28, 'Januar sprach Herr Kirrt Bitrmenfeld ih etner öffentlichen Versammlung der zionistischen Ortsgruppe über das Thema: ״Eine kritische Reise dtirch das deutsche ■ Judentum“. Der Redner gab •einen UeberMlek über die heutige Lag« der Juden fan Oofts Und zelgte> Wie,' Insbesondere in Deutschland, das nur fiktive jüdische Leben die geistigen Vor- Umsetzungen für den Kampf gegen Zionismus uhd Palästina liefere. In der Diskussion sprach Herr Rechtsanwalt Dr. Paul Simon, dem Herr Blumenfeld erwiderte. Die zahlreich erschlenenen Zuhörer spendeten Herrn BlUme&feld reichen Beifall. Nach dem Vortrag fand ein Empfang für Herrn Blutnenfeld bei Herrn Henry ׳Meyer, dem Präsidenten der Bne Brith-Log«, statt Bielefeld. Die Ortagrappe kemat wieder rafetritBg *»*emmaa wn<i nme *Be 141 Tag». — Am Ä Jumr hielt I» »her rrbr g*t braucM•» Verwnunlnng Jaa.. Silber einen Vortrag Ober Sin Zieninmn und •eiee |t*ll«teen Gegner. - Eine hbbsfte Debatte tehlofi 4dl 4m Referat an» in der e. *, fra« L # r y, bonburg mi Dr. Ne»karger, D31ael4erf,eerMfeieSrattA da* Wort ««taten. Dflaaeldorf. Die C,wineoeg»gmo״t»a »an Dünaeidon neri Umgageod werrfeo achoo tatet rat da• Samrteg, den!O. MSr-, 11 MmnHM •tattfindfnde Pwtatart 4ee K.K.L. Magaariaarn• ■ »■lieldorf. Am Mitterote, 4m IS. Januar btar Hel» Dr, Nahten Goldmion rar ca. IM Pereott# mit gnaleti Erfolg Ster dtpThama ״Jmim ■ja tfcfc*. — Am Doeeer»t»|i 4a» 14. M dte OeiaralVaraamBilBig der OrtaffrrpBe •Utt. 2m• ental Voraftjaad•■ wurde ReditaBwall L£w», rasi iwmtei■ Dr. •ad... Sindler _ und 1■ de■ waitme Vmatand di• Herrao GnttdteiMr, Stain. ־ Sprei, Silbermann, blalpara und KsniinaVi fawibit. — Ao jedam Dauaaratag Abend am 9 Uhr findet im RetUaraat ,Ooldeaer Stara', Graf-Adolf StraSa 6T oia« Zitanmmunlruafl dar Ortagruppe «t«tt, Harford. Hier ararde *na etatee Mala ata Pattatlaafilm (anig(. T)m thswrb Witte baasar •eia Winnen gmnaMM na dar Z«U 4m hier webnaadea Juden, abar autb an daa Kreiern, die ama Arbeit bisher gern interwmmk• pgaaSbarr ■tnadas war ein• grSCera Anubl er,ri:et>en. Ca wurden ahne Aafferdarna* gen! apaatee 5(>en(!ea f8r den Neiionnifnnd« (.,geben. — In der VerMlnmiung am Nndhsdttng baddbMe Frau Laag, Dmüburg, Sbar die letrta Sttmtag den Zentral• Komitee», dam ■firadh Dr, Neabargor, Dööseld.e־■', fit,et dis poiiUadnw Grundlagen dar ,־■oniitiKben Bewegung. En Vnen 1» einer lebheften and intereMantra Debatte mtt MahUjaaUm. Wir hoffen, dal vir i» ZakuaH häufiger GeiejenWl ra WiIm DUaMtOaea adtrffaa konaea. . Herma. Am &. Februsr «pradi in nanarer Orb^raftpa la morn £beraa* aaU rahk baaaAtaa Sffaatlidiaa Veramamknag Harr Manet Waldmaaa über da»Tkeme 1 ^JudeaproieaM“. . Dm «Media The*» und di» faaealada \7eie», in im der Referent aamtragm waten, MatarliaSen niaaa tiafaa Badrark. Der Abend bedeutet* *weiM* loa dm gteBim. pr»p»v*»4ht>«fca«'E1rM0. VermbcUes ZaatralarohUaiutaatalla dmr dariateia» Jadam* Eada JaaaM faad % Mb aiaa tetoaag dar Ar bei tag# *ei aaabaf t •JBdtaeba Qaflhrdataa• ftaiatga* 4ML Ikr ginge« Barataagen der Uatarkmnmiadoaea Wr OnfaaganaB- *ad PryAomUtMteraorge «anm.. Di* Verbendliing•» ■fondea aater da* ־•־wt« » o« Saaitifnat Dr. Seeligaohn - Beriin. Der Vmaibraiida kannte «and aeeUre-.' -ii,-. Qfait bagrüBen, nimiidi die Henrea Coben - bondrm, Ge»er»l»ekretlr d« Jtidtwi'.w, •ekaft für Middteaand Fmnadatt «Mi Qüdnmia * Baenos - Airea, einen dar Vormtrand« dar Jüdiaeban Middienand Frauenedtatrorgmintion ia Baemoa-AIrea. Beide gaben eingehend» Bmidit■ Stier den Stand Ehre» Arbeitet. Atta Anfragen, di» in dieaera Beridbt arwlhata ArbrntageWete im aUgamefont and beMndarm batraff», watdaa aa die Arbeitsgemeinschaft »JSdMm Defthrdetenfaraorge* ■dar ihre Uaterkaauandeean, •arnOidi Barlfai N 24, Ora^enbargar ter. 49, II, arbotea. D«r aam FU1N•׳ darrte die Jdüddha WaMfahrtapflaK• M OmtM■*- lind wird Mitte Mb*. d-Jakredidae*. RedaMioeaadüufl tat «M IS.Fabrn.r, Di» Zealraiwpblf ohrteitell e dar daataahaa Jadaa hittet drinevri d» Gemeinden, Wohlfahrtiorgeni.ab'ooen, Aeetaltaa new., ■een denen etwa aodt irgnndwaithea Antwortmaterial aaf die Anfragen Mt, e» beatiiamt bia aa 4*י.ל gae aamtaa Tage ainruaeadan, aa dir Adraaaa: Zantraiwohifahrtsd-ne der deatr.b«! Jadea, Berlin, NZ4, OrahienbargarSb.64. Pral* JSdladia Volkabodaacbmla. Am MoaUg, dm 11 Februar, ״ Uaf, fiadat dar 2. Vortragaaband «aa Frau Alice J»eob.Leewanaou Ober Jfa&äm «Mt Muaik« S1 dar Aula d«r Kniaer.Friednnh.5e!»״!», Chariottanbarg, Kaaeehedt• «traSe 34 (aar Srvignyp1•»«)• «Ddb Mitwirkendei Frau RaM Kaafmaaa (S0(1?»at «hd Herr %m Rlaaa«1» W, (BMMkaJ.; Mt' «M 4M* Wrrlrm von LJow, 1 ' für Jiddisch midien Sie uns darauf aufmerksam, daß die be* treffende Notiz ungenau war, da auf den Plakaten mit Trauer* rand nicht zum Schülerrirelk auf gefordert worden ist, wie aus unserer Notiz geschlossen werten könnte, Wir stellen somit zur Steuer der Wahrheit fest, daß die Plakate ledigUdi die Trauer über den Plan der ״Errichtung eines Götzenbildes im Tempel“ Ausdruck gaben, und daß die Drohung mit dem Schürerstreik nicht auf den Plakaten, sondern bei anderer Oe* legenheft erfolgte. Sie schreiben weiter: ״Ein Terror kann von dem machtlosen Odud nicht ausgehen. Im Gegenteil, ich habe von einigen gehört, die gegen den Lehrstuhl sind, ater dagegen aufzutreten fürchten, weil viele Mächtige von rechts una links für Ihn sind.... Es sind sehr viele außer den ,unreifen fugend* liehen Fanatikern* und sehr geistig Gewichtige, die •chlristens gegen den Lehrstuhl eingestellt sind.“ — Wir haben ja selbst berichtet, daß beispielsweise die Mehrheit der Professoren des Judalstischen Institutes gegen den Lehnstuhl rindL Wir emp* finden dies freilich ah einen bedauerlichen Triumph des Jiddlschismus. St>MUI|mf. Za 4m J.T.A-Na«fcri<fct «om 26. Jaaoar, dü über das auf laitUliT« der Peak &m gagfrüj!4*I» Kaaaftee xar Statruat da• PaBaUaa-ArbaKarfoad» ia Aatwarpaa beriAlef. warm 4!a Name» ♦eiWae takte augegabaa. Ea muS. wi» OM 10a AoHreroea feateriebea •W. rite«* baiSaa: VaadartoMm Waatara, Aa•*•!■ o«w. ftMraa 4e« KomRe» aa, feraari Laote PUrarS MdI ata» Aaapratea. Der Hilfavereln fttr jüdische Lungenkranke In der Schweiz veröffentlicht soeben eine Jubfläumssehrift ״Zehn Jahre Hilfsverein“, die daa Weiden, Wirken and die Bedeutung der Heilstätte Etania ln Davoa schildert. Die sehr schön ausgestattet« Schrift zeigt den großen Wert dieser Segensreich wirkenden Institution, die nicht nur vielen rinzelnen Personen Hilfe gebracht .hat sondern auch ah spe* ztelle jüdische Gemeinschafts-Inriltution Hervorragendes leistet. Aus der großen Zahl der Mitarbeiter der Schrift erwähnen wir: Dr. WoRlgemuth, Leo Beeck, Oeheimrat ßiumenthal, Rabbiner Litt mann und Georg Hermann. Stellam AI«temm-1a«»i .41» S11״b*be1i(!, 4»0 6. Febroer. abeai» 9 lÄr, flaM im Sdheioai A!«b«»-:K!eb da, DukoerioeMbtad Eber de» Tbenk ^vodtaaM and TerritorieHamo»“ •teW. D»o »ieMiteerie» Vertrat UH Harr Jaeeb I.eataekiorki. Dar »Ort*־B«U Im Kaiieibef. Die .Ort*-Gnen»te»ft veramtelteU m .Seanebeud, de■ 4. Frbruer 1W8, Ia d« feaamtea Hotel* ,Dar KMeerbal* ikrea BML der einea fUmetitlen Verleof nMim. VWe Mittlierfer und P/aaad« der »OrV-Ge'eltaciwft wereo d«m Rota' *e/oltt ״cd die Rgoma des Keiierbaf» botee «ia überaaa iataeueste« Mid. Der Bafl bekenn mH e'.ner Fextontpradie de« Herro Dr. S. Hildetbeimer, Meraa ■likma rite die wf htema Nivee« «tebend« kfleat. i«ri»te»B Der bieten ן»» «OB Friede Wolf «ad Rat) I.enfer. »«wie Dr. Je« Jeroff and Wniy Ro«ee. Bei dea Kllnj♦« de» Tent*Ortea<t«n Mieb dm PeMDana l't tarn frühen Morgen ie froiwatta StdaMunf beiaaaiinea, Fetle ZI•», Berlin. A® DonnereUj, de* 3. Febre.11, fand «kt« iffaatü.l f Vareemmlunt der Paale Zion in der jSdteriü■ Gemeind«, Roeenatr. atetb Cbewrr Dr.PrilsGat■•■■ referiert»•bm 1 4י<• Pfolekerliieraat im dnateekaa Jadeata m*. bi •eine» tnfarewantea Anafohranfna t»b der Ketanat dm &>w<« ab, dd «ite hl Deatatelend hemer *ehr du Brrirebea teigt, den Keadel eee de«■ Wirtateefuleben »««rulicbeiton. D«׳)urch wird du fOdtete#' Mittelst,nd imnirr «ebl■ am •einer Paritiaa rerdriatt mi Mhll rite feiwunjen, deS V« '*«* tVMMaritt n tateea. Audi diese MaMM jtrbin eia hraftaa BetSÜ^on^sfeld für M'ZMa' iaad (dam der Paele. Zion. . Ein» enttelieSMtd r*f* PtakuUl»» b-endetr dieten ' later* ,taautm. Abaad.. ׳■•׳׳' K.J.V. Anjenartt (»Mir»» Ziontat) Mr frola Prexta ia MUteldenteteieilti gtmtbt Ia KlrinitaJt. Niedex«cl11eji««e tat riae gute Irattitef *DfmMfoa Prem »bin•!oben. Dtplfca-Iafeeiear (StaUker) für •tetitteen Büro drin ■rand fHuteb Die ״VoretolfWn!» ffer Mta Iateroonen dar All«• Syo■••*«" ^«aran. »teKet am MiUwote, dea 16 Fahre« ebeadi, pßnktllA 8 Uhr, Im VenrnltunjejfabSttde. fluuatl 24־» »Ine Verummhmf» N«h einem Referat de# Herrn Jetaaa (letdeekmldL MhgUod de» Gemetade-Voretttdu 1 ,Die jSdiwka Credit.GettoMriiadxS* fotft■ »Ü** eatwortunj rbtipS**» Frtjfto“ du«* Herrn Rabbiner Dr. 1» S w * a 111 a t. Die Ba»n<tt«r Md BuuAerinna• der ״Alten SfmfOje* •osrii Glate sind «rOtkommaa. BASnobrrger S^OagoeSn ״Verein, Synetrufte Mlinrhener Str. 57. Hente Freitey. »band» 6 Uhr» la de* nentawaibteakleine« Deitinl, Vortrar! ״tl «bar Lahre nnd Laban*, Rnbb, P*»UA TXftlte nete 1׳«» AbandfOUriMlaMt Lab- «arttSft: Paotetaate mit Rü*d1tl«M0»<»11t»r, jOJadi» FdMk, pMltnMt, Dinfni. Rabh. {*•aaea, Rebb. Roaenweuer. Snndarrorttsj■! Ntehmanlde» tut Tb»»»*, Rebb, Ketnskj. JBdlaeba Gemeinde. FVtitaf, dm '10. Febttter, «bandi ia •Dan SfMplW uad Äitereversorjtons^enKtjdtan 1 6.IS Uhr. Predifte»! Neue SföÄjfnges ■ Dr» Waltet SfoifOfa Levatmwetr.s Dr. Ber|®sM1n ־, Aeapratee! Syne^o^a Liedeoebr.i Dr. Bintnretbeij Juyendansprsri■״j Syneffojpe LÜt20watr.r Dr, Wiener. 11. Freatn^abudfotte». tefliti 7.15 Ubrt SynefOye Feuwunstr.׳ Dr. Gsillnar. Sonnsbted, den 1L Fabreer matyaui Sja*t°r•* ®>* Miete Rita» und Alte rsrereorfimj»»»« telten t 9 Liter ז Sy** afogu mit neuem Ritoei FrSbgaritevdlanrt( 7.30 Ubrt HaübtXk'tteedialUSi 10 LÄr. SterifterklSninj■; Symego*» Münteeoer Str.: Dr. Art tun- Levy. 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