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Jüdische Rundschau · 1928-01-24 · Heft 7 (24.1.1928) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXIII (1928)
Issue
Heft 7 (24.1.1928)
Date
1928-01-24
Page
– (sequence 1)
Language
German
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HU UnicrhaUtmgs-BcOagc Bbwtlnpmmer 0ßs Gptdnmrk JÜDISCHE RUNDSCHAU Redaktion und Verlag Berlin W 15, Meioekestraße 10. Erscheint ]•den Dienstag und Fraiteg. Berugspreis bei der Expedition monatlich 1,85 Goldmark. ▼iarteljährlich 5,25 Goldmark. Aus aneUabonr'eoMtnii wvrdeii in jsr Wihftiotf eiozc1ü?a L4Usd0r h< r>»cbB«l. Anzeigen -Verwaltung Jüdische Rundschau Berlin W15, Meinekeetr.10 Telephon: Amt Bismarck 7165—70, Nummer 7 I Berlin, 24.1.1928 A021*d|{«t»pr«iB;SgespÄltNoop«4־c5iilÄ1Äil*030G־׳M-St<dlccgcsudt1e0#25G.M. Afixelgetucblofif D i e n * a g uad F r ו׳ Hag מ acbtaittags 4 Uhr. Telephon: Bismarck 7165—70. Postscheckkonto: Berlin Nr. 17392 Für 0«*d»rrefcb 5 Postspurkassenami Wird, Konto Nr- 156030 Für Tschechoslowakei: ro*Uparka!M1eoamt Praß, Knute Nr. 59410 Föj׳ Polen 1 PostsparkaaeeeMünl Warschau, Konto Nr.!90708- Redaktionsschluß Sonntag und Mittwoch nachmittag. .י, שבט• תדפ״ח | xxxm. Jahrg. Der Zionismus erstrebt für das jüdische Volk die Schaffuna einer affentlich ■ rechtlich gesicherten Heimstätte tu Palästina. ״Baseler Programm.“ Die Tote Meer - Konzession Die Geschichte und Aussichten des Projektes Die englische Wochenschrift ״The N e a r East and Jndia“ enthält in ihrer Ausgabe vom 12. Januar eine Sanderbcilage ״Palästina — ein Land der Errnngsnschaften und Möglichkeiten“, die an erster Stelle einen allgemeinen Aufsatz über die jüdischen Leistungen bringt, worin zwar der bekannte Standpunkt des Blattes, England habe nur den Polizeimann zur Aufrechte! ba’tung der Ordnung abzugeben, während die Juten selbst ihr Heim aufbauen und bezahlen müssen, aufrcchterhaltcn wird, dann aber die Fortschritte des Aufbauwerkes mit großer Sympathie geschildert werden, wobei das Blatt festste!»: ״Ein ohne Präzedenzfall dastehendes Expertment darf sich nicht beklagen, wenn es unvorhergesehenen Schwierigkeiten begegnet“ Die Scha fung einer Statte freien hundertprozentigen jüdischen Lebens sei der Sinn das Zionismus, der langsam vorwärts schreiten muß, weil die Juden viele Dinge, die sie schon vergessen ha'ten, neu lernen mußten. — Ein anderer Artikel enthält eine ausführliche Darsle'lung der Geschichte der Toten-Meer-Konzession, deren Wert bekanntlich auch in der deutschen Presse stark umstritten wird. (Siehe die zwei Artikel in der ״B. Z. am Mittag" ln der vorigen Woche.) Wir geben nachstehend einen Auszug aus diesem instruktiven Aufsatz des ״Near East“ wieder. — Red. Die Aufmerksamkeit der britischen Regierung wurde bald nach der militärischen Okkupation Palästinas im Jahre 1918 durch Ma'or T. C. Tu Hoch, dem früheren Leiter des Chemischen Forschungs-Departements in Woolwich, auf das Problom der Salz- und Kaligewinnung aus dem Toten Meer gelenkt Es wurden dann an Ort und Stelle durch Herrn Brock, dem Leiter des Geologischen Vermessungs-Institutes von Canada, chemische Untersuchungen des Wassers vorgenommen. Unterdes wurden a ־ch durch Herrn M. A. N o v o m e j s k y, einem Bergbau-Ingenieur und Chemiker, jetzt patlästinensircher Bürger, gründliche Untersuchungen der Tote Meer-5a’ze und der Art ihrer Gewinnung durchgeführt, Sein Interesse an dieser Stube jpwr j|gw־e«fct, .«fl• er, .»18, erste# Mftle e!*e,Analyse des 'T«e~fteepW»sse1* Mb.'מן eins» sudere#׳• Teile aer wfit mit der Gewinnung .ff#, mlaem'bchm Sa’zen durch Verdampfung (Natriums■־!fate, Magaesjutn uhtLgewShn'iche.Sa'z^■ beschäftigt, erkannte .ej׳ •den ■wert■ der Itn "wasjs«־ des Toten Meeres vorhandenen Salre und die Möglichkeit Ihrer Nutzbarmachung. Im Jahre 1911 schon hatte er Palästina besucht, eine Vermessung des Toten Meeres vorgenommen und Wasser für Analysen und Experimente mit sich genommen. Seit dem fahre 1921, seinem zweiten Besuch in Palästina, beschäftigte ihn die Sache ausschließlich. Seit dem Jahre 1923 zog die Palästina-Regierung eine Reihe von Gutachten über die Möglichkeiten und Aussichten einer Ausbeutung der Tote Meer-Schätze ein. Im Jahre 1921 wurden weitere Forschungen durch eine besondere, durch den S'aatssekretär für die Kolonien in London ernatntc Experten- Kommission vorgenommen unter der Leitung des Krönagenten Sir Henry Lambert, die die Resultate ihrer Arbeiten in folgenden Leitsätzen niederlegte: Der Bericht der Experten - Kommission A. Technische Fragen. 1. Vom technischen Gesichtspunkt a*ns gibt es keine un* überwindliehen Schwierigkeiten für die Gewinnung von Kali a׳!s dem Toten Meere in einer Quantität von ungefähr 100 000 Tonnen Chlorka'iuni jähr'ich; 2. durch nalürliche Verdunstung kann ein Produkt gewonnen werden, das über 70 °/0 Chfarka'iura enthält; 3. unbegrenzte Mengen von gewöhnlichem Salz und Magneslum-Chlorid können gewonnen werden; 4. ein entsprechendes Areal von Land für die Errichtung von Verdtmstungsta־rins für diese Produktion ist verfügbar; 5. dieses Areal könnte, wenn es auch gegenwärtig ungesund ist, durch entsprechende Vorkehrungsmaßnahmen bewohnbar gemacht werden. B. Wirtschaftliche Fragen- 1. Es kann gegenwärtig keine verläßliche Schätzung der Kosten der Errichtung der Verdunstungsbassins oder der Produktionskosten im allgemeinen gemacht werden; 2. außer den Produktionskosten und den Zinsen des Kapitals würden die Kosten des T ran Sportes einen beVtehtliehen Teil des Marktpreises des Chlorka’iums absorbieren und würden bei größerer Ausdehnung die großen Quantitäten von gewöhnlichem Salz und Magnesium-Chlorid un• verkäuflich machen; 3. in Anbetracht nicht nur des fluktuie renden Kalim a r k t es, sondern auch der völlig unbekannten Badin- ,gun״en der künftigen Ka.,l״.j-״u;rtioh in Europa und der Nachfrage nach Kali auf den Weltmärkten, Ist es der Kornmission unmöglich, die geschäftlichen Aussichten der Ka’igewinnung aus dem Toten Meere vorauszusagen. 4. Solange der Markt f fl r Brom relativ klein und veränderlich bleibt, kann es wahrscheinlich in zureichendem Maße von anderen Quellen beschafft werden. C. Versuche in großem Maßstabe mit auf mehrere Morgen sich erstreckenden Verdumtungsbassins mit Verdamp- ,ungsariagen auf verschiedenen Plätzen des zur Verfügung behenden Area’s würden die notwendige Voraussetzung für ein Jntern״h־nen bilden, das auf alle Fälle doch ein spekulatives sein würde. Ausschreibung einer Konzession Mit diesem etwas frostigen Bericht in Händen schrieb die britische Regierung im Mai 1925 die Erlangung einer Kon- :ession für die Ausbeutung der Tote Meer-Schätze aus. Von len vier Bewerbern betrachtete die Regierung als diejenigen mit der größten praktischen Vertrautheit mit dem Problem die Herren Novoroejsky und Major Tu 11 och , die sich schon im Jahre 192-1 vereinigt hatten. Bevor jedoch die Konzession gewahrt wurde, verlangte die britische und die Palästina-Regierung eine Reihe von Sicherungen , die den öcgeiis'and langer Verhandlungen zwischen den Bewerbern und den Krönagenten bildeten. Trotzdem seit 1924 eine starke amerikanische Intercsscnten grupp e sich für die Gewingung einer Kon- Zession sehr interessiert zeigte, bereliloß die Regierung, die Ausbeutung dieser Schätze in britischen bzw. in pa'.ästinenstechen Händen zu lassen, da beide Bewerber gleicherweise die britischen Interessen in dieser Angelegenheit wahren werden. Die Imperial Chem i c a 1 Comp an y wurde viel in Verbindung mit dem Projekt genannt uni sie scheint auch für den großen Kapitalbedarf eines solchen Unternehmens die geeignete Gruppe’zu sein. Doch da das Hauptprodukt des Toten Meeres Kali sein soll und in Anbetracht von Deutschlands absofuter Monopolstellung darin, war es notwendig, die Tatsache zu betonen, daß ein solches Unternehmen keine Verbindung mit deutschen Interessen haben solle. Die Vorzüge der Tote Meer»Produktion würden in den billigen Betriebskosten liegen, da der größte Teil der Arbeit durch Sonnenverdunstung getan werden soll. Zur Erleichterung der Entwicklung dieser Industrie sind jedoch zwei wesentliche Bedingungen unerläßlich: 1. eine Verbindung des Toten Meeres mit einem der paliistinensisdien Häfen Ja'fa oder Haifa und 2. billiges Brennmaterial am Orte. Da die Palästina-Regierung wahrscheinlich kaum bereit sein wird, diese Verbiitdungserleichterunyen aus staatlichen Fonds zu schaffen, wird jeder Voranschlag für das Projekt einer Kaligewinnung die Kosten für solche Transportverbindung einschließen müssen. Es gibt für das Problem zwei Lösungen: eine Verbindung nt?* Jerusa’em, von wo es eine Eisenbahnverbindung mit Jaffa gibt oder «*ine Linie nash Beisaa, ete«־-'Station der Schmalspur* tabu, •vtm Haifa nach Öeraa. Für du« Verbindung mit- Jerusalern wäre wahrscheinlich eine Luftseilbahn das praktischste, deren Kosten auf etwa £ 100 000 steh belaufen würden. Eine Verbindung des'Toten Meeres mit Beisau durch eine Schmalspurbahn von etwa 60 Meilen zu schaffen, würde ungefähr!i/j Millionen Pfund kosten. Für eine Lösung der Brennmaterialienfrage könnte man sich vielleicht eines sehr billigen Materials aus der Umgebung des Toten Meeres bedienen, des teerhaltigen Kalksteines oder der Mineralien von Nebi Musa. Die Konzessionsinhaber beabsichtigen, das Unternehmen in den ersten zwei bis drei Jahren in kleinem Maßstabe zu leiten, für den auch der Straßentransport noch ausreichend sein dürfte. Das große Experiment in Palästina, das mit dem britischen Mandat und einer jüdischen ״Nationalen Heimstätte" verbunden ist, hat allen Grund dazu, stolz darauf zu sein, in einem so frühen Stadium seiner Geschichte zwei prominente Palä* stinenser, Herrn Rutenberg und Herrn Novo־ m e j s k v, hervorgebracht zu haben, die sowohl durch ihre wissenschaftlichen Errungenschaften a’s durch ihre Energie sehr wesentlich zum Fortschrittt beitragen. * London, 20. Januar. (J.T.A.) Ingenieur Novomeysky und Major Tulloch haben steh von London nach Palästina begeben, wo sie mit Sir Alfred Mond Zusammentreffen werden. Es soll an Ort und Stelle die Möglichkeit einer Förderung der Tote Meer-Aasbeute durch die Imperial Chemical Industries, deren Leiter Sir Alfred Mond ist, zur Erörterung gelangen. Der ״aafgdto&eite“ Namerus dansns Der ungarische linienichtsminister Graf Klebeisberg erklärte dem Vertreter der J. T. A., daß das neue Numerus clausus- Gesetz in der ersten Hälfte des Monats Februar verabschiedet wird. Der Minister fuhr dann fort: Man erhob gegen uns den Vorwurf nicht genügender Aufrichtigkelt. Ich halte es darum für notwendig, zu betonen, daß wir nicht die Absicht haben, bei jemand u n b e r e c 111 i g t e Hoffnungen zu erwecken; ich erkläre darum offen und unverhüllt, daß das neue Numerus clausus-Gesetz in der Lage der jüdischen Studierenden keine günstige Aenderung herbei führen wird. Wir haben die letzte Grenze erreicht, weiter geht es nicht. Wie der J, T. A.-Vertreter erfährt, gedenkt die Opposition, in das Parlament einen Gesetzentwurf über die vollkommene Ab- Schaffung des Numerus clausus einzubringen. Ein Abgeordneter der Christlichen Partei will demgegenüber einen Antrag auf Einführung des Numerus clausus auch im Privatunterricht einbringen. In politischen Kreisen zweifelt man nicht daran, daß der Regierungsentwurf ohne jede Abänderung vom Parlament angenommen werden wird. Die Numerus clausus-Frage in Ungarn entwickelt sich also genau so, wie wir es vorausgesagt haben. Das Gesetz wird geändert, weil man das dem Völkerbund versprochen hat und die jüdischen Geldgeber in England und anderwärts beruhigen wül, die Juden aber bleiben weiter vom Hochschulstudium ausgeschlossen. Die Operation ist gelungen, der Patient ist gestorben.... Daß Klebeisberg aber in den vorstehenden Erklärungen ans der Schule plaudert, geschieht wohl zur Bernhigung der ,.erwachenden‘'' und anderer antisemitischer Magyaren. Rundschau Arbeitsaussfchien — Selbstkritik der Arbeiter - Der Weg zur Gesundung RW, Berlin, 20. Januar. In der allerletzten Zeit scheint sich die Stimmung in Palästina etwas gebessert 7u haben; die Aussichten auf Arbeit werden günstiger beurteilt als bisher. Die infolge der übermäßigen Einwanderung entstandene Arbeitslosenkrisc ist ja das größte Hindernis einer normalen Weiterentwicklung der Aufbauarbeit in den letzten zwei Jahren gewesen und jede Aussicht, diese Krise zu beheben, bedeutet auch die Eröffnung des Weges für Schaffung neuer Positionen, Erweiterung des zionistischen Bestandes.. Nun hat in der letzten Zeit die Zahl der Arbeitslosen etwas abgenommen, und infolge der Bereitwilligkeit der Regierung sind Aussichten für eine Beschäftigung einer größeren Zahl von Menschen in den kommenden Wochen vorhanden. Der Leiter des Arbeitsamtes der Histadruth, F'rumkin, gibt in einer Aufsatzreihe im ״Dawar'‘ eine Uebersicht über die bevorstehenden Arbeiten und ihre Absorptionsmoglichkeit. Die Aufforstungs-, Eisenbahn-, Hafenbau-Arbeiten, verschiedene größere Bauten der Regierung in Jerusalem und anderen Städten, der Bau des Rockefeiler- Museums und der Kadoorie-Schulen sowie eine Reihe anderer Öffentlicher Arbeiten werden eine große Anzahl von jüdischen Arbeitern beschäftigen. Hierzu kommt die Industrie einschließlich des Ruthenberg-Projektes, die Erschließungsarbeiten des Keren Kajcmcth, die Koiisolidierung der bestehenden Siedlungen und die Möglichkeit für jüdische Arbeiter in den Kolonien. Der Verfasser kommt zu dem Ergebnis, daß wir uns bereits in dem Gesundungsprozeß befinden. Es ist kein Zweifel, daß die Zukunftsaussichten tatsächlich günstigere sind, wenn es der Zionistischen Exekutive gelingt, noch über die nächsten paar Monate hinwegzofomtnen, wozu natürlich erforderlich ist, d$& das Budget voll gedeckt ist, d. h. daß die Keren Hajessod-Beitrage unvermindert' und pünktlich eingehen. Schon in wenigen Monaten dürften einige für die Entwicklung des Landes geradezu umwälzende Unternehmungen beginnen. Die Perspektiven der natürliehen wirtschaftlichen Entwicklung Palästinas werden in sehr maßgebenden englischen Kreisen äußerst günstig beurteilt, und es wäre nur höchst fatal, wenn die jüdisch e Entwicklung nicht mit der allgemeinen Entwicklung Schritt halten könnte. Bei dieser Gelegenheit soll auch ausgesprochen werden, daß gerade die Arbeiterorganisation in den letzten Monaten eine außerordentlich rege Tätigkeit und sehr großes Geschick bei der Aufstellung von Arbeiisnläncn entwickelt hat. Wenn auch natürlich nicht alle von ihr angeregten Arbeiten durchgeführt werden konuten, so ist es doch ihrer Initiative zu danken, daß manche Aufträge seitens der Regierung an jüdische Arbeiter übertragen wurden. Der Exekutive ist es gelungen, die Regierung für diese Arbeitspläne zu gewinnen; aber die konkreten Vorschläge stammen von der Histadruth und es scheint, daß die Palästina-Exekutive sich zu manchen Anregungen skeptisch verhielt, die sich nach- 11er als realisierbar herausstellten. Wir glauben, daß beide Teile aus diesen Erfahrungen lernen sollen: die Exekutive muß einsehen, daß die stürmische Initiative der Histadruth, auch wenn sie manchmal Wirtschaftliehe Möglichkeiten überschätzt, eine unentbehrliche vorwärtstreibende Kraft des Aufbaus ist; die Histadruth hingegen muß verstehen, daß die Exekutive in ihrer heutigen Lage mehr als alles andere eine Verstrickung in neue untilgbare Schulden fürchten und aus dieser Grundeinstellung notwendig Zurückhaltung üben muß. Trotzdem ist eine Kooperation beider Instanzen unerläßlich, und so wie diese Kooperation heute auch bereits praktische Tatsache geworden ist, sollte sie unseres Erachtens auch als solche anerkannt werden, ohne daß der interne Kleinkrieg und die polemischen Sticheleien fortgeführt werden. * Am 1. Januar fand in Daganja eine Zusammenkunft von älteren Arbeitern der Siedlungen im Jordantal und im östlichen Emek J es ree! statt, um in ungezwungener Aussprache die gegenwärtige Situation des Kolonisation«- werks und die Perspektiven der Zukunft zu beraten. Es Waren fast lauter Arbeiter der alten Garde anwesend, Menschen also, die zum Teil bereits 20 Jahre im Lande sind, und sie hatten auch Dr. Ruppin und Dr. Thon zu der Besprechung eingeladen, eine deutliche Anknüpfung an die Zeiten der ersten Anfänge der zionistischen KolonNation, als vor 20 Jahren unter Leitung Ruppins Daganja als erster Sicdhuigspunkt gegründet wurde. Was sei? jener Zeit von diesen Menschen geleistet wurde, ist bis

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