Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXIII (1928)
- Issue
- Heft 6 (20.1.1928)
- Date
- 1928-01-20
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Einzelnummer 030 Qoldnwk JDDISCHE RUNDSCHAU Redaktion und Verlag Berlin W 15. Meinekestraße 10. Erscheint feden Dienstag und Freitag. Bezugspreis bei der Expedition monatlich 1,85 Goldmark, vierteljährlich 5,25 Goldmark- Auaiandsftbcmnttntnt« werde# ia des Wihrtmtf der Liad«r ber?xh־D@L Anzeigen .Verwaltung Jüdische Rundschau G. muh. IL, Berlin W15, Mcinekesfr. 10 Telephon: Amt Bismarck 7165—70, Ajn1!«dg«11sc}1U10; D i «0 t g 0 a d Fr#iUg fjftebmittag• 4 Üfar. Telephons Bismarck 7165—70. Postscheckkonto: Berlin Nr. 17392 Für Oesterreich: Pmt*jP»rkiuMUM3*mt Wien, Konto Nr, IS&OAO. Für Tsehecbotlowakei t rostspark&saeiJAffit Pr»j{, Konto Nr. 39 410*. Für Pöfea? P0*lsp*rka*.*e»a10l Wantohau, Krmto Nr, I9070K, Redaktionsschluß Sonntag und Mittwoch nachmittag. Nummer 6 | Berlin* 20. L1928 כ״ז כנח. חרס״ה | xxxrn. Jahrg. Der Zionismus erstrebt tUr das Jüdische Volk die Schaffung olnor *(lautlich - rechtlich gesicherten Helmstiltte in Palästina. ״Baseler Programm.** Werbendes Judentum Wir haben in der letzten Zeit viele Zu8d1rifte.11 erhalten, ln denen immer wieder gefragt wird, was man gegen den Abfall '׳om Judentum tun könne. Da diese Krankheit nicht 3kut sondern leider chronisch ist, wird wohl kein .Medikament, sondern nur eine langwierige Erzifchungskur Hilfe zu bringe״ vermögen. Resignierte? Judentum wird keinen Waudel schaffe.«. Das Judentum muß' wieder werbend aüftreten. Seiner ewigen Werfe bewußt, muß es wieder fordern und der Judenheit Ziele weisen. Man fügt sich nur freudig in eine Gemeinschaft, wenn ikb diese Aufgaben setzt, bei deren Durchführung man Hochgefühl und Stolz empfindet. Nachstehende Ausführungen befassen sich mit dem Problem, wie man den Kampf gegen die Gleichgültigkeit führen könnte. * Mao liest manchmal belustigt in der Tagespresse, daß in Amerika seitens der verschiedenen Religionsgesellschaften und Kirchenvereinc Reklamemethoden verwendet werden, um den schwindenden Kreis der Anhänger wieder an die Institutionen der einzelnen Richtungen zu binden. Einmal heißt es, daß ein besonders findiger׳ Prediger in der Kirche s!>ortlichc Voranstaltungen trifft, um einen Kreis von Neugierigen heranruholen. Ein anderes Mal soll es sogar vorgekommen sein, daß zur Einleitung der Predigt des betreffenden Seelsorgers ein Tanzvergnügen arrangiert wurde. Selbstverständlich spielen Kino und Radio bei diesem Reklamefeld/ug zur Gewinnung und Fcsfhaltung der Kunden des betreffenden Sprcngels eine große Rolle. Die einzelnen Vereinigungen religiöser Art pflegen ia Amerika Werbebroschüren herauszugeben, Zeit• Schriften an ihre Gemeinde.mitglioder zu versenden — kurz alles mögliche zu machen, um das Interesse ihrer Anhänger rege zu erhalten. Sicherlich passen derartige amerikanische Rddamemethoden nicht nach Europa, und noch viel weniger sind sic für Institutionen angemessen, die das Judentum im Laufe seiner Entwicklung herausgebildet׳ hat. Es ist selbstverständlich unsinnig, anzunehmen, daß jüdische Synagogen- ׳^üssÄfea׳־־ Ifr■•' EaiO'pft •’ Je»&if״׳va*1i: 'im -Qedlu&ca tramtnea. könnten, Tanz, Radio and' Kino 1h den Dienst 'der Werbung: von Angehörigen zu; verwenden. Dehnt map aber auch die amerikanische;Methode .der Reklame ab, so kann man dennoch den gesundein Kern,׳ der 11t dieser Art'der Interessierung liegt, wie sie in Amerika betrieben wird, beibehalten. Tatsächlich geht ja auch in Europa, zumindest in den Ländern Westeuropas eine Bewegung■ vor sich, die der amerikanischen in gewissem Sinne gleicht: die unaufhaltsame Materialisierung und Mechanisierung des Alltagslebens. Mit den ungeheuren Organisationen, die immer weitere Volkskreise umfassen, geht eine Atomisierung• der europäischen Gesellschaft Hand in Hand. Die gegenseitige Bindung, wie sie für das Leben Europas in den vorangegangenen Jahrhunderten bezeichnend war, ist gelockert. Die patriarchalischen Beziehungen der Familie und Faniilienverbände sind zum großen Teil zerstört. Neben der Integrierung Europas geht die Differenzierung der Individuen rapid vorwärts. Es ist nicht zu leugnen, daß die Grundlage des jüdischen Lebens zu allen Zeiten, die Familie, nicht mehr die Rolle spielt, wie in vergangener Zeit. Der einzelne Jude hatte früher eine stärkere Bindung an seine nächsten Angehörigen und durch diese an seine Gemeinschaft. Die Gemeinschaft war in vielfacher Hinsicht Richtend über das Tun des Einzelnen, und sie schuf das, was als. schicklich empfunden wurde. Die Gemeinschaft verfügte einst über gesellschaftliche Machtmittel. Dies ist nunmehr nicht in so hohem Grade der Fall wie früher. Zertrümmerung und Auflösung der Gemeinschaft bei den Juden ist leider eine alltägliehe Erscheinung. Die Bindung des Einzelnen an die Gemeinschaft ist gelockert Die Pietät, die einst die einzelnen Juden an die angestammten Einrichtungen und an die erworbene Lebensform band, ist geschwächt, verwässert Für einen großen Teil der insbesondere in Deutschland lebenden Angehörigen der jüdischen Gemeinschaft ist Judentum leider ein leeres Wort geworden. Im Alltagsleben wird das Judentum in den meisten Fällen höchstens ab störend empfunden, weil es im Kampf ums Dasein erschwerend wirkt ׳ Es ist leider so, daß ein großer Teil der Juden in Deutschland vom Judentum bloß die Nachteile, nicht die Vorteile seelischer, moralischer und gemütlicher Art kennt. Aus dieser Sachlage erklärt es sich,.daß wir in Deutsch-!and neben den einzelnen Richtungen, die irgendeine Vor- Stellung von jüdischen Dingen haben, eine große Anzahl von Juden finden, die dem Judentum im Grunde genommen völlig gleichgültig gegeuüberstehen 'und nur infolge eines Trägheitsgesetzes eigener Art im Judentum verharren. Gegenüber diesem großen Lager der Indifferenten haben alle jüdischeu Richtungen, einerlei wie sie sich bezeichnen, Zionisten, Orthodoxe, Liberale eine gemeinsame Aufgabe: diese Gleichgültigen aus ihrer Lethargie zu reißen, ihnen wieder vor Augen zu führen, was es bedeutet, Jude zu sein. Die Zugehörfgkeit zur jüdischen Gemeinschaft birgt nämlich nicht nur zweifellos vorhandene Daseinserschwerungen im VerhältnLs zur Umgebung in sich, sondern auch ungeheure Werte. Es gilt, jedem einzelnen Juden ins Bewußtsein zu bringen, daß er einer alten, in vielfacher Hinsicht auserwählten, durch Auslese zusammengeschmiedeten Gemeinschaft angehört. Gleichgültig wie man das Judentum auffaßt, — ob als religiöse Gruppe, als Stammesverband oder als Volksgemein* Schaft, — in allen Fällen gilt cs darzutun, daß in der Zugehörigkeit zu dieser Gemeinschaft eine Verpflichtung eigener Art liegt. Das stolze Wort: Adel verpflichtet, gilt auch für das Judentum. Ohne mit dem Wort ״Adel“ feudale Vor- Stellungen zu verbinden, wie sie der europäischen Gesellschaft eigentümlich sind, muß man dennoch sagen, daß in der Bewahrung einer Jahrtausende alten Tradition etwas wie adlige Vornehmheit Hegt. Dieses Bewußtsein der Zugehörigkeit zu einem Adelskreis eigener Axt zu stärken, sollten insbesondere die Institutionen als Aufgabe empfinden, in denen alle Juden zusammengeschlossen sind: Die einzelnen Geme In den und insbesondere die Landesverbände und auch der kommende Reichsverband. 111 dieser Richtung sollte sich die Wirksamkeit der jüdischen Presse ohne Unterschied, ihrer Parteistellung .bewegen. Durch Vermittlung von ,Nachrichten aus dem jüdischen Leben in der ganze«-Welt durch lebendige Darstellung der Verhältnisse in den jüdischen Siedlungen in, Ost und West soll ,4er J§dfe|e', Las«• ׳ •ran» "‘bewääittM! ״ Mlt§fte«L der.' Jf!d!?ches öerndnsehaft gtnadifWerden.׳.... ־ י:;־״ד., Es Ist leider festzusteilen, daß bei einem großen Teil der deutschen Juden die primitivsten Kenntnisse d«r jüdischen Gegenwart fehlen. Die wenigsten wissen anzugeben, wieviel Juden in der Welt leben, wo größere jüdische Siedlungen existieren, was für, die gesamte Judenheit umfassende, Organisationen vorhanden sind. Die meisten Jaden wissen leider nicht, daß auch in der Gegenwart Juden in der ganzen Welt auf den verschiedensten Gebieten ungeheure Leistungen vollbringen und dadurch nicht nur der allgemeinen Kultur der We.lt nützen, sondern auch dem Volke, dem sie entstammen, Ehre bringen. Wenn jeder Jude erfahren wird, daß die jüdische Gemeinschaft in der Gegenwart sowohl ihrer Zahl wie ihrer Bedeutung nach achtunggebietend ist, wird auch sein Selbstbewußtsein wachsen. Es handelt sich darum, das leiden bei vielen Juden vorhandene durchaus unberechtigte, von einer feindlichen Welt erzeugte Gefühl der Minderwertigkeit und das Bewußtsein der jüdischen Isoliertheit zu bekämpfen. Dieses kann nur durch Informationen und Belehrung geschehen. Hierbei muß man den Weg gehen, wie er heute in der Welt üblich ist Es sind alle Methoden und Mitteilungsnmtd in Anwendung zu bringen, die die gegenwärtige technische Vervollkommnung bietet Natürlich wäre ein an alle Juden zur Versendung gelangendes womöglich illustriertes Nachricbtenblitt in dieser Beziehung ein sehr wirkungsvolles Werbemittel. Die dnzelnen Gemeinden, besonders die größeren, haben besondere Möglichkeiten: Ausschreibung von Wettbewerben für hervorragende Leistungen von Juden, Veranstaltung von wertvollen Vortragen und Ausstellungen, Gründung von Volkshochschulen und Toynbee-Hallea. Wesentlich ist vor allem der Wille, nicht tatenlos und resigniert der Gleichgültlgkdt und dem Verfall gegcnüberzustchen. Das Judenhirn muß gegenüber seinen Bekennern werbend aüftreten. Das Judentum, und gerade das moderne Judentum, hat viel zu sagen und viel zu bieten. Man muß den Gleichgültigen die Augen öffnen, um ihnen zu zeigen, welche Schätze im Judentum vorhanden sind. Ein Großteil der Gleichgültigen kann gewonnen werden! Das zu erreichen, ist eine Aufgabe, würdig der Mühe und der Arbeit! m. w. Rundschau Die. politische Lage in den MandaJiUtadens — Arab Agency? RW Berlin, 19. Januar. Unter den drei A-Maml itsländern ist das Königreich Irak in der Selbständigkeit am weitesten vorgeschritten. Es hat einet! König (Feisttl) und ein eigenes Kabinett und sexgar eigene Regierungskrisen. Die Krise der letzten Woche war hervorgerufen durch den neuen Vertrag, den König 1 ei'111 in London mit England abgeschlossen hat und der dem Land nicht das erhoffte Maß von Selbständigkeit brachte. Der neue Ministerpräsident Abdul Muchsin Es Sadun wird wahrscheinlich das Parlament aufiösen und die Wahlkampagne wird bei der gespannten Stimmung das Land vielleicht in eine gewisse innere Utt• ruhe bringen. So sehen wir dieses Mandatsland, das sich seit Beendigung der Mossulkrisc immer mehr zu kon• solidieren schien, nun wieder vor einer komplizierten Situation, die freilich durch die Preisgabe der im Lande unpopulären Wehrpflichtpläne etwas erleichtert wird. Der neue Vertrag zwischen England und Irak, enthält eigentlich in den wesentlichsten Punkten keine Veränderung gegenüber dem früheren Zustande. Anläßlich der Beendigung des Mosstilkonflikfes wurde das Mandat auf 25 Jahre verlängert mit der Maßgabe, daß alle •vier Jahre eine Revision des Verhältnisses stattfinde« soll. In dem neuen Abkommen wird nun bestimmt, daß' 1932, d. h. also in vier Jahren, die Frage geprüft werden soll, ob Irak zur Aufnahme in den Völkerbund bereits reif ist. Eine solche Nachprüfpng des Ruhezustandes liätte aber auch ohne das neue Abkommen auf Grund des alten Vertrages erfolgen müssen. Die Hoffnung mesopotamischer Staatsmänner, daß der Eintritt in den Völkerbund bereits jetzt erfolgen werde, hat sieb nicht erfüllt. England bevorzugt den langsamen und vorsichtigen W^g, aber es besteht kein Zweifel, daß auch nach englischer Meinung die Unabhängigkeit des Irak unter britischem prbtckwrnt güdiihlic!} fjtjtbelgefühil weulen soff..' * Viel verwickelter sind die Verhältnisse in Syrien. Im vorigen Monat hat sieh bekanntlich der französische Senat mit der syrischen Frage befaßt und den Wunsch ausgesprochen, es möge sobald wie möglich ein« Konstitution für Syrien ausgearbeitet werden. Bei dieser Gelegenheit hat der frühere Oberkommissär von Syrien, de Jouvenel, darauf!angewiesen, daß fetzt der psychologische Moment für eine Lösung des syrischen Problems gekommen ist, da die Ordnung im Laude wiederhergestellt wurde und das syrisch-palästinensische Komitee, der Hauptträger des nationalistischen Wider- Standes durch innere Zwistigkeiten zerrissen ist. Bei der letzten Sitzung des Völkerbundes in Genf hat ein Teil der Delegierten dieses Komitees eine gemäßigte Denkschrift überreicht und sich zur Zusammenarbeit mit der Regierung bereit erklärt. Darauf haben die Extremisten des Komitees sich von dein Emir Lotfaflah (dem angeblichen Aspiranten auf die syrische Königskrone), und dem Führer der Intelligenz Dr. Schabandahr, die mit Frankreich kooperieren wollten, losgesagL Frankreich hat jetzt, die Chance, wenigstens mit der Gruppe der Gemäßigten kooperieren zu können. Ob die Bemühungen Frankreichs, zu einer Lösung des syrischen Problems zu kommen und dazu die Zustimmung der Mehrheit der syrischen Bevölkerung zu finden, rum Erfolg• führen werden, steht noch dahin. Auch wollen die Gerüchte nicht verstummen, daß das syrische Mandat als eines der Objekte einer etwaigen Verständigung Frankreichs mit Italien in Frage kommt. Die Schwierigkeiten in Syrien tragen dazu bei, in der französischen öffentlichen Meinung den Gedanken einer Abtretung des Mandates an Italien nicht mehr so ungeheuerlich erscheinen zu lassen, * m Die Ausbeulung der Tiberias-QaeUen Jerusalem, 17. Januar. (J.T.A.) Eine von Suprasky geleitete jüdische Gesellschaft hat von arabischen Konzessionären die Konzessionlerung zur Ausnutzung der beißen Quellen von Tiberlas käuflich erworben. Die Konzessionsinhaberin ist verpflichtet, innerhalb von 3 Jahren die Quellenanlage nach modernen Prinzipien auszu״e־ta!ten. Sie ist u, a. verpflichtet, ein erstklassiges Hotel zu errichten, die bestehenden veralteten Gebäude niederzureißen und an ihrer Stelle neue moderne Gebäude aufzuführen und einige 100 099 Pfund für die Modernisierung der Bäder auszugeben. Der Pachtzins richtet sich nach der Höhe der Jahreseinnahinen. Bekanntlich hat die Stadt Tiberlas Anspruch auf die Quellen erhoben, allein Lord Plumer hat entschieden, daß sie Staatsrigentum and. Die jetzigen Badeanlagen stammen noch aus dem Jahre 1833, der Zeit der ägyptischen Okkupation. Die türkische Regierung hat 1890 Erweiterungsbauten angelegt. Die Temperatur der Quellen sind 143 Grad Fahrenheit, das Wasser enthält Schwefel, Magnesiumchlorid und Eisen. Es ist in vielfacher Hinsicht den Karlsbader Thermen gleich und hat sich bei chronischem Rheumatismus und verschiedenen Hautkrankheiten als sehr heilkräftig erwiesen. Neuerdings ist festgestellt worden, daß das Wasser der Quellen radio-aktive Eigenschaften hat. — Die Quellen von Tiberias waren schon in den Zeiten der Römer berühmt Damals krönte eine der Höhen in der Nähe der Bäder eine römische Akropolis, die übrigen Höhen waren mit römischen Villen und Tempelanlagen bebaut. Wir verweis«!! Mi den Schekelauf ruf In unserer heutigen Nummer* Auch in Palast« n a wächst innerhalb der Araber — wie unser Mitarbeiter Joseph Friedfeld vor kurzem ausführlich in unserem Blatte dargelegt hat — die Neigung, mit der englischen Mandatarmacht zusammenzuarbeiten. Die Araber versprechen sich von einer solchen Methode eine schnellere Erreichung ihres Zieles, nämlich einer konstitutionellen Regierung des Lindes, als von der bisherigen Obstruktion, ln diesem Zusammenhang verdient die Meldung, der siebente arabische Kongreß werde demnächst zusammentreten, um offiziell einen solchen Kurs zu proklamieren, alle Aufmerksamkeit. Es soll die Absicht bestehen, bei dieser Gelegenheit auf das Projekt einer Arab Agency zurückzugreifen, die nach dem Vorschlag der Regierung von 1923 eine der Jewish Agency entsprechende Stehe für die Vertretung der arabischen Interessen sein sollte. Wir haben schon vor fünf Jahren, als dieses Projekt aktuell war, darauf hin-