Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXII (1927)
- Issue
- Heft 88 (4.11.1927)
- Date
- 1927-11-04
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/2651273-2652877-2652956--19503-2677385- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. 88, 4. XI. 1027 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 82S weiß, unterstellt mir ja auch Herr Dr. Levy :und tatsächlich betone ich bei jeder Gelegenheit, daß wir mit Rücksicht auf die vollständigere Ausbildung unserer jungen Olrtner und darauf, daß diese Betätigung der jüdischen Eigenart mehr entspricht, mit der Ansiedlung von Gärtnern leichter und schneller beginnen können. Aus diesem Grunde habe ich ja auch die Gärtneranstalt in Ahlem einer besonderen Würdigung unter־ zogen. Was aber für meine Anschauung maß- und richtunggebend ist, ist die Notwendigkeit, durch die Praxis festzustellen, ob sich unsere Siedlungsanwärter als selbständige Siedler bewähren werden, denn nur in diesem Falle kann und darf man von einer Berufsumschichtung der Juden in Deutschland sprechen. Ist eine Ansiedlung unserer jungen Menschen aus Mangel an Quallfikation oder an Willen zum Durchhalten nicht möglich oder versagt das deutsche Judentum bei der Aufbringung der für die Siedlung notwendigen Mittel, dann dürfen wir einer Berufs- Umschichtung nicht das Wort reden, im Gegenteil werden wir die Pflicht haben, vor einer solchen zu warnen. Ausbildungsmöglichkeiten für junge Menschen gibt es in Deutschland fast genug, und die verschiedenen Gründungen wie Steinhorst, Halbe, Buckow sind an anderen Dingen zugrunde gegangen als etwa an Schwierigkeiten, die unsere jungen Mensehen bei der Ausbildung bereiteten. Ebensowenig war für den Zusammenbruch dieser Anstalten etwa materieller Mangel ausschlaggebend. Was Schwierigkeiten macht ist, die Ausgebildeten durch Existenzmöglichkeit und Existenzsicherung am Berufe festzuhalten. Es kommt nicht darauf an, viele ausgebildete Lehrlinge in Deutschland zu schaffen, sondern viele selbständige Gärtner und Bauern auf die Scholle zu bringen, und wenn das gelungen sein wird, eine Berufsumschichtung in immer stärkerem Maße durchzuführen. Daß das möglich ist, weiß ich aus Praxis und Erfahrung. Was ich nicht wissen kann, ist, ob das deutsche Judentum die für dieses an sich vorhandene, dringende Bedürfnis notwendigen Mittel aufbringen wird. Mich für das eventuelle Versagen der jüdischen Allgemeinheit in dieser Hinsicht verantwortlich zu machen, und damit meine sachlichen Ausführungen als ungerechtfertigt zu bezeichnen, ist, gelinde gesagt, eine totale Verkennung meiner Aufgabe bei dieser ersten, informatorischen Kundgebung des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten in Berlin. Zionistischer Grappenverband Rechlsrheinland nnd Westfalen Am 6. November findet In E s s e n a. d. Ruhr im Saale des Kruppschen Bildungsvereins, Limbecker Straße, ein Gruppenverbandsta g statt. Die Tagung soll eine gründliche Information über die gegenwärtige Lage Palästinas geben. Folgende Tagesordnung ist vorgesehen: Pünktlich 10(4 Uhr vormittags: Eröffnung der Tagung. I.a) Die wirtschaftliche Lage in Palästina (Referent: Dr. Georg Landauer, Jerusalem), b) Aussprache. Schluß der Vormittagssitzung um 1 Uhr. Pünktlich 3 Uhr nachmittags: II. a) Die politische Situation Palästinas (Referent: Frau Gerda Arlosoroff, Tel-Awiw). b) Aussprache. III. a) Bericht über Gründung und Tätigkeit des Aktionsaus- Schusses der Zionistischen Organisationen von Rechtsrheiniand und Westfalen, b) Wahlen. Schluß der Tagung 6 Uhr abends. An die Tagung schließt sich um 6 Uhr eine Besprechung der Vertrauensleute des K.K. L. an, auf der Herr Dr. Neuberger, Düsseldorf, referieren wird. — Abends SV* Uhr findet im gleichen Saale eine große öffentliche Versammlung statt, in der Frau Gerda Arlosoroff, Tel-Awiw, über das Thema ״Palästinensische Wirklichkeit“ sprechen wird. Wir bitten alle Gesinnungsgenossen des Bezirks, zu diesen Veranstaltungen vollzählig zu erscheinen, insbesondere auch die gesamte Jugend. Grappeuverbaiidstag Tbflrtagen Der Gruppenverbandstag findet am Sonntag, den 6. November 1927, vormittags!€*/* Uhr, in Nordhausen im Gildehaus (Finkenburg), Pfaffengasse, statt. T agesordnung: 1. Referat Dr. Rosenblüth: Der XV. Zionistenkongreß und seine Ergebnisse. 2. Referat Dr. Wilhelm Brünn- Berlin: Aufgaben und Chancen des Privatkapitals in der palästinensischen Land- Wirtschaft. 3. Berichte und Aussprachen über die Gruppenverbandsarbeit. 4. Verschiedenes. 5. Wahlen. Zion. Bezirksgruppe Lippe. Am 16. November (Bet- und Bußtag) findet eine Zusammenkunft der Zion. Bezirksgruppe Lippe östl. Westfalen in Herford statt. Tagesordnung und Beginn der Tagung wird noch bekanntgegeben. Das Kongreßreferat hält Frau Gerda Arlosoroff, Frau Anna Levy wird über die Arbeit des Gruppenverbandes sprechen. Gleichzeitig findet eine Ausstellung von Palästina-Handarbeiten statt. Lokal: Gemeindesaal, Comthurstr. 21. 1 Vermischtes Jüdisches Konzert. Das am Sonntag, den 6. November, 0 'ünstierhaus, Bellevuestr. 3, stattfindende jüdische Konzert hat in weiten Kreisen großes Interesse erweckt. Neben den bekannten Cellisten R. F. Mendelssohn und dem Volksliedersanger Riasanzeff bringt nach mehrjähriger Ab- Wesenheit (mit der Wilnaer Truppe) S. Schidloff ein völlig neues Programm. Karten ä 2 und 3 M. sind bei Bote S Bock, Wertheifn und an der Abendkasse zu haben. Rezitationsabend. Bei dem unter dem Motto ״Stimmen unserer Tage“ am Dienstag, den 15. November, im Grotriah-Steüiweg-Saal stattfindenden Abend junger Dichtung und Komposition wird Manfred Geis Verse und Prosa von Brod, Hasenclever, Kolpe, Meyrink, Panter, Werfel u. a. sprechen. Alice Schäffer-Kuznltzky bringt Lieder von Edvard Moritz und James Simon zur Uraufführung. Am Flügel: die Komponisten. Berliner Kalender Büro: Berliner Zionistische Vereinigung, Berlin W 15, Meinekestr. 10. Telephon: Bismarck 7165—70. Postscheckkonto Nr. 37 830 Berlin NW 7. Kassenverwaltung der B. Z. V. Sonnabend, den 5. November abends 8 Uhr Poale Zion, im gr. Saal der Jüd. Gemeinde, Rosenstr. 2/4, Nähe Bhf. Börse, Ocffentliche Versammlung. Genosse Oskar Cohn: ״Meine Reiseeindrücke aus Rußland.“ 1-’"" Abends 8(4 Uhr Zionist. Jugendbund Nordau, Gruppe Zentrum, Im Gemeindehaus, Rosenstr. 2/4. Werbe-Abend. Referenten: Dr. Siegfried Kanowitz, James Bendersky. Sonntag, den 6. November vorm. 11 Uhr Berliner Zionistische Vereinigung, im Bach-(Blüthner-)Saal, Lützowstr. 76. Festakt anläßlich des 10. Jahrestages der Balfour-Deklaration Programm 8. Inserat. Nachm. 3 Uhr Zionist. Jugendbund Nordau, in den Räumen des Vereins Schomre adass, Neukölln, Jägerstr. 72. Beisammensein. Montag, den 7. November nachm. (45 Uhr Jüd.-Nat. Frauenvereinigung, Frauengruppe Charlottenburg. bei Frau Mittwoch. Kantstr. 88• Frau Dr. Marg. Tumowsky-Pinner: ״Frauen- und Kinderarbeit in Palästina". Abends 8*4' Uhr. Im Sitzungssaal der Z. V. f. D., Meinekestr. 10, Festkonvent der Berliner K. J. V. zur Gründung einer vierten Verbindung in Berlin. Anschließend gemütliches Beisammensein. Alle in Berlin anwesenden Bundesbrüder sind herzlich eingeladen. Dunkler Anzug erbeten. Dienstag, den 8. November abends 8 Uhr Jfld.-Nat. Frauenvereinigung, Frauengruppe Schöneberg. Zusammenkunft bei Frau Landsberger, Nachodstr. 5. Mittwoch, den 9, November abend« 8(4 Uhr ln den Räumen des Agudas Achim, Jostystr. 4, Balfour-Feier der Gruppe Ost. Referent: Herr Dr. Werner Bloch. Nachm. %5 Uhr Jüdisch-nationale Frauenvereinigung, Frauengruppe Lichterfeide-Dahlem, bei Frau Dr. Goldschmidt, Lichterfelde, Drakestr. 40. Beginn des Bibelkursus unter Leitung von Frau Boschwitz. Donnerstag; den 10. November abends 8(4 Uhr Im Restaurant Gabel, Rosenthaler Str. 14, Balfour-Feier der Gruppe Nord. Referent: Herr Dr. Werner Bloch. Abends 8(4 Uhr Mlsrachl-Ortsgruppe, Berlin, Außerordentliche Generalversammlung Im Gemeindehaus, Rosenstraße 2/4. Erscheinen aller Mitglieder erwünscht Freie Jüdische Volkshochschule. Der Beginn der Vorlesung von Herrn Dr. Emst Cohn-Wiener über ״Jüdische Künstler im 19. Jahrhundert und der Gegenwart“ ist auf Dienstag, den 15. November, 8 Uhr, Synagoge Fasanenstraße, verlegt worden. K. J. V. Am Montag, den 7. November, findet im großen Sitzungssaal der Z. V. f. D., Meinekestr. 10, abends 8(4 Uhr s. t. ein Festkonvent des Berliner K. J. V. zur Gründung einer vierten Berliner Kartellverbindung statt. Alle in Berlin anwesenden Bundesbrüder sind herzlich eingeladen. t Der Verein ״Schomre-Hadass“, Neukölln, veranstaltet in Gemeinschaft mit dem Zion. Jugendb. Nordau einen Vortragsabend am Donnerstag, den 3. November, 8(4 Uhr abends, in der Vereinsbrauerei, Neukölln, Hermannstr. 219. Herr Redakteur Kl in off wird über den Schwarzbart-Prozeß sprechen. Hebräischer Sprachverein Chowewe-Iwrlth, Nürnberg. Donnerstag, den 20. Oktober, sprach Herr Dr. M. Nußbäum über ״Die Landflucht“. Montag, den 31. Oktober, sprach Herr Fritz Fraenkel über ״Die Bedeutung der Statistik für die jüdische Gesellschaft“. Montag, den 7. November, findet ein Gesellschaftsspiel statt. Sämtliche hebraischen Veranstaltungen finden in der Neuen Gasse 12 statt. Zur Leitung der Talmud-Thora-Schuie in Chemnitz wird ein religiöser Tiebr. Lehrer, der auch in allen anderen in Frage kommenden Fächern unterrichten kann, gesucht. Geeignete Bewerber werden gebeten, Angebote mit genauer Angäbe ihrer bisherigen Tätigkeit, Referenzen und Gehaltsansprüchen möglicnst in hebräischer Sprache an Herrn Dr. med. Geis, Chemnitz, Falkeplatz 2, zu richten. In der Samsonschule in WolfcnbUttel, der ältesten jüdisehen Schule in Deutschland, aus der der berühmte Gelehrte Leopold Zunz, der Begründer der Wissenschaft des Judentums und der jetzt noch lebende deutsch-amerikanische Erfinder Emil Berliner hervorgegangen sind, findet am 27. November d. J. ein Zusammentreffen der ehemaligen Schüler von nah und fern statt. Damit verbunden ist die Feier der Enthüllung einer Gedenktafel für die im Weltkriege gefallenen ehemaligen Schüler. Vorherige Anmeldung erwünscht. Poale Zion, Ortsgruppe Berlin. Sonnabend, den 5. November d. J., findet im großen Saal der Jüdischen Gemeinde, Berlin C 2, Rosenstr. 2/4 (Nähe Bahnhof Börse), eine öffentliehe Versammlung statt. Dr. Oskar Cohn, der soeben von seiner Rußlandreise zurückgekehrt ist, spricht über: ״Meine Reiseeindrücke in Rußland“. Gäste herzlich willkommen. Beginn pünktlich 8 Uhr abends. OSE. Das Berliner Komitee der Gesellschaft OSE veranstaltet am Sonntag, den 6. November, in den Räumen des Perez-Vereins, Große Präsidentenstr. 2 (am Bahnhof Börse), einen I.ichtbildvortrag; von Herrn Dr, E. Oischwanger über Tuberkulose und ihre Bekämpfung. Beginn 8 (Jhr abends. Eintritt frei. Zur Leitung des Jugenderholungsheimes Seesen (Harz) wird ein(e) geeigneteste; Verwalter(in) gesucht. Der (die) Betreffende muß die Wirtschaftsführung des Heimwesens auf Grund praktischer Tätigkeit verstehen. Es wird besonders Wert gelegt aut den Nachweis praktischer Erfahrung in ähnlicher Steilung. Erwünscht ist auch Ehepaar, bei dem die Ehefrau die Führung der streng koscheren Küche übernehmen könnte. Referenzen über orthodoxe Lebensführung sind erforderlich und beizufügen. Vorläufig nur schriftliche Offerten mit Gehaltsansprüchen und Angabe des Antrittstermins erbeten an: Reichsausschuß der jüdischen jugendverbände, Berlin C2, Rosensträße 2/4. Die Vereinigung für die Interessen der Alten Synagoge veranstaltet am Montag, den 7. November, abends pünktlieh 8 Uhr, im Verwaltungsgebäude, Rosenstr. 2/4, im diesjährigen Wintersemester den ersten Vortragsabend. Herr Rechtsanwalt Dr. Alfred Wiener spricht über das Thema: ״Das Urteil im Schwarzbart-Prozeß“. Die Besucher und Besucherinnen der Alten Synagoge sowie Gäste sind willkommen. Sport Jüdischer Turn- und Sportverein Bar Kochba, Wandergruppe. Monatsprogramm für November: Jeden Donnerstag, 8—10 Uhr, Charlottenburg, Sybelstr. 2—4, Hallentraining unter Leitung von Sportrat Gerdes. Sonntag, 6. 11.: Fahrt. Treffpunkt: 8(4 Uhr, Bahnhof Charlottenburg, Eingang Stuttgarter Platz. Dienstag, 8. 11.: Arbeitsgemein- Schaft ״Sozialismus“ unter Leitung Dr. Lubinski, beiXoewe. Sonntag, 13. 11.: Waldlauf, pünktlich 10 Uhr, Restaurant Finn am Bahnhof Grunewald. Mittwoch, 16. 11. (Bußtag): Fahrt. Treffpunkt: 8(4 Uhr, Stettiner Vorortbahnhof. Sonntag, 20. 11.: Waldlauf s. o. Dienstag, 22. 11,: Arbeitsgemeinschaft ״Sozialismus“ bei Loewe. Sonntag, 27. 11.: Fahrt. Treffpunkt: 9 Uhr, Bahnhof Grunewald, Aus* gang Kolonie Grunewald. Mittwoch, 30.11.: Arbeitsgemein• Schaft ״Jüdische Volkskunde“ bei Loewe. — Gäste willkommen. Anschrift: Gideon Loewe, Berlin NW 40, Flemmingstr. 12. — Am vergangenen Sonntag hatte die 1. H a n d b a 11 - Mannschaft des Bar Kochba den Berliner Athletik-Klub zu Gaste, der sich aber keineswegs als ebenbürtiger Gegner erwies und der in nicht weniger als 17 Torerfolgen die Ueberlegenheit der Bar Kochbaner anerkennen mußte. Ganz knapp, mit 2: 1 Toren, konnte unsere Jugendmannschaft 1910/11 im Uebungsspiei die 2. Minnermannschaft schlagen. Das Verbandsspiel der jüngeren Jugendmannschaft gegen den Lübeckscnen Turnverein wurde wieder zu einer Schußkanonade unserer Stürmer, 11: 0 war das Ergebnis. — Nicht ebenso erfolgreich waren leider unsere Hockey- Mannschaften. Das Spiel der 1. Mann- Schaft gegen die Neuköllner Hockeyfreunde endet* infolge geschlagen bekennen. Dafür gewann aber dic~Damenmann- Schaft ihr Verbandsspiel mit 2:0 Toren. H. E. Der Bar Kochba, Berlin, macht alle Freunde und Anhänger noch einmal darauf aufmerksam, daß er für den Bezirk Charlottenburg einen neuen Gymnastik- Kursus . eingerichtet hat. Turnstunden finden statt: An jedem Montag von 8—10 Uhr für Herren, Turnhalle Sybelstraße 20;. für Damen in der Turnhalle Sybelstr. 2/4. Der Mitgliedsbeitrag beträgt monatlich M. 3,—. Neuaufnahmen erfolgen an den Turnabenden. Ratibor. Die Zionistische Ortsgruppe begann ihre Winterarbeit am 23. Oktober mit einer Gedenkfeier des zehnjährigen Bestehens der Balfour-Deklaration. Die Festrede hielt Herr Dr. Georg H erlitz, Berlin, ln tiefschürfenden Ausführungen schilderte er die historische Bedeutung der Balfour-Deklaration für das Gesamtjudentum der Gegenwart und Zukunft. — Zu einem Ereignis der Zionistischen Ortsgruppe und ihrer Freunde wurde der am 25. Oktober veranstaltete öffentliche Vortrag von Frau Gerda Arlosoroff, Tel-Awiw, über Palästina- Probleme auf dem Kongreß und in Palästina. In anschaulichster Art verstand sie es, das Leben und die Entwicklung in Erez-Israel zu schildern. Die mit reichem Beifall aufgenommenen Ausführungen hinterließen bei der von Zionisten und Nichtzionisten gut besuchten Versammlung nachhaltigen Eindruck. — Die Ortsgruppe beschloß in der letzten Vorstands- Sitzung, die im vorigen Jahre sich so gut bewährten Zirkelabende wieder aufzunehmen. Synagoge ״Der Friedenstempel“, Berlin-Hafensee, Markgraf-Albrecht-Str. 11/12. Hauptsynagoge: Freitag abends 4(4 Uhr. Sonnabend vorm. 10 Uhr. Mincha 4,45 Uhr, Sabbatausgang 5,15 Uhr. Wochentagsgottesdienst täglich morgens 71/2 Uhr, abends .4 Uhr. Jüdische Gemeinde. Freitag, den 4. November, abends in allen Synagogen und Altersversorgungsanstaltcn: 4(4 Uhr. Predigt: Synagoge Lützowstr.: Dr. Weiße. Sonnabend, den 5. November, morgens; Syn. mit altem Ritus und Altersversorgungsanstaiten: 9 Uhr; Syn. mit neuem Ritus: Frühgottesdienst: 7(4 Uhr; Hauptgottesdienst: 10 Uhr. Predigten: Alte Syn.: Dr." Freier, Syn. Kaiserstr.: Dr. Loewenthal, Syn. Rykestr.: Dr. Weyl; Syn. Kottbuser Ufer: Dr. Bleichrode; Neue Syn.: Dr. Biumenthal; Syn. Fasanenstr.: Dr. Galliner; Syn. Levetzowstr.: Dr. Lewkowitz. Sehrifterklä* rung: Syn. Münchener Str.: Dr. Arthur Levy; Syn. Pestalozzistraße: Dr. Emil Levy. Jugendgottesdienst: 4 Uhr: Syn. Levetzowstr.: Dr. Finkei; Syn. Rykestr.: Rabb. Bedingen 4(4 Uhr; Syn. Münchener Str.: Dr. Arthur Levy. Sabbatausgang: 5,15 Uhr. Gottesdienst an den Wochentagen: abends in allen Synagogen: 4 Uhr; morgens: Syn. mit altem Ritus außer Syn. Pestalozzistr.; 7 Uhr; Syn. mit neuem Ritus und Syn. Pestalozzistr.: 7(4 Uhr. Vertrauensleute des Keren KaJemeth! Führt die Blichsenleeruna im Monat November restlos durch!