Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXII (1927)
- Issue
- Heft 86 (28.10.1927)
- Date
- 1927-10-28
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 86» 28.X. 1027 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 600 Die neuen tamlgrationsbeslimininigen Das Immigrations-Departement der zionistischen Pallitina- Exekutive benchtet: Im Anschluß an die im August eingeführten Einwanderungsbeschränkungen sind von der Pafästina-Regierang folgende Richtlinien für die Erlangung von Einreiseerlaubnisse n nach Palästina ergangen: a) Alle Oesuche, die bis zum 23. August eingereicht worden sind, werden nach den früheren Bestimmungen erledigt. Die Erlaubnisse, die die Einwanderer erhalten, sind ein ganzes Jahr gültig. b) Neue Erlaubnisse erhalten für die Zukunft nur folgende Kategorien: 1. Frauen oder junge, unverheiratete Kinder palästinensischer Einwohner 2. Schüier, für de’ren Unterhalt die Erziehungsanstalten in Palästina zumindest für drei Jahre die Garantie übernehmen, unter der Verpflichtung, sie im Falle der Notwendigkeit auf Verlangen der Regierung wieder ins Ausiand zu bringen, 3. Vermögende Leute, deren Tätigkeit für das Land nutzbringend ist, 4. Politische Flüchtlinge aus Rußland, 5. Einwanderer können jetzt ein Visum nur erhalten, wenn sie Pässe ihrer Heimatsstaaten mit dem Recht der Rückkehr dorthin haben. Tagrag des Relchsbrades Jüdischer Frontsoldaten Die Hauptversammlung des Reichsbundes jüdischer Front- Soldaten, die vom 22, bis 24. Oktober in Breslau statt• fand, führte 2000 Kameraden aus Breslau, Schlesien und dem ganzen Reich zusammen. Die Synagoge, in der die große Gedenkfeier für die Gefallenen stattfand, war überfüllt Ein Orgelkonzert leitete die Feier ein. Es sprachen Rabbiner Dr. Sae n ger und Rabbiner Dr. Vogelstein. Ein Veteran aus dem Kriege 1870/71 sprach tiefbewegt das Kaddisch- Gebet für die gefallenen 12000 Ehrenmitglieder des Reichsbundes. Von der Synagoge aus strömten die Besucher in den großen Konzerthaussaal. Viele fanden keinen Einlaß. Der Vorsitzende der Ortsgruppe Breslau, Dr. Ernst F r ä n kel, begrüßte die anwesenden Ehrengäste und die Karneraden. Es waren Vertreter der Stadt und des Staates erschienen. Professor Dr. Franz Oppenheimer sprach über das Problem der Siedlung, die Aufgabe, die der R. J. F. sich mit besonderer Energie zuwendet. Nach ihm sprach Dr. Ludwig Ha as (Karlsruhe), M.d.R. Am Nachmittag um 3 Uhr Begann der beratende Teil der Hauptver- Sammlung in Gegenwart von etwa 300 Delegierten, die insgesamt ca. 500 Ortsgruppen mit Untergruppen vertraten, mit einem Referat des Bundesvorsitzenden Dr. Löwenstein, der die Politik des Bundes im Abwebrkampf umriß. Es folgte die Debatte hierüber sowie die Beratungen über die Tagesordnung. Um 7 Uhr vereinigten sich ca. 400 Kameraden im feierlich geschmückten Saale der ״Gesellschaft der Freunde“ zum Festbankett Am Montag, den 24., fanden in allen schlesischen und oherschlesischen Ortsgruppen Kundgebungen mit dem Thema ״Der R.J. F. ab treibende Kraft im deutsche» Judentum“ statt HaMmah fg Pflggeldort Die Habimah wird nach ihrem erfolgreichen Gastspiel in Frankkfurt a. ML vom 2.-7. November im Düssei•• dorfer Sehanspielhaus gastieren, und zwar mit falgendem Programm: % November ״Dyouk“, 3. November ״Golem“, 4. November ״Oybuk“, 5. November ״Golem“, 0. November ״Dybuk“ (Vormittagsaufführung), 6. November ״Golem“ (Nachtaufführung), 7. November ״Dybuk“. Die Direktion des Schauspielhauses (Dumont-Lindemann) würdigt in einem ausführlichen an alte Vorstände der Synagogen; emeinden des Bezirks gerichteten Schreiben die Bedeutiing der Habimah. In diesem Briefe heißt cs: ״Die Habimah spricht hebräisch, sie will die alte heilige Sprache neu beleben und sie als künstlerisches Ausdrucksmittel verwenden, ein Bestreben, das dem kulturellen und sprachlichen Vorgehen des Zionismus entspricht und das große verschüttete Quellen im jüdischen Volkstum aufdeckt“ Zionistischer CrnppcBverbrad Reehtsrhelniand and Westialen Am 6. November findet in Esten a. d. Ruhr im Saale des Kruppschen Bildungsvereins, Limbecker Straße, ein G r u p p e n - verbandst«? stak. Die Tagung soll eine gründliche Information über die gegenwärtige Lage Palästinas geben. Folgende Tagesordnung ist vorgesehen: Pünktlich loy» Uhr vormittags: Eröffnung der Tagung. I.a) Die wirtschaftliche Lage in Palästina (Referent: Dr. Georg Landauer, Jerusalem), b) Aussprache. Schluß der Vormittagssitzung tun 1 Uhr. Pünktlich 3 Uhr nachmittags: II. a) Die politische Situation Palästinas (Referent: Frau Oerda Arlosoroff, Tel-Awiw). b) Aussprache. III. a) Bericht über Gründung und Tätigkeit des Aktionsaus־ Schusses der Zionistischen Organisationen von Rechtsrheinland und Westfalen, b) Wahlen. Schluß der Tagung 6 Uhr abends. An die Tagung schließt sich um 6 Uhr eine Besprechung der Vertrauensleute des K. K. L. an, auf der Herr Dr. Neuberger, Düsseldorf, referieren wird. — Abends 8y* Uhr findet im gleichen Saale eine große öffentliche Versammlung statt, in der Frau Gerda Arlosoroff, Tel-Awiw, über das Thema ״Palästinensische Wirklichkeit“ sprechen wird. Wir bitten alle Gesinnungsgenossen des Bezirks, zu diesen Veranstaltungen vollzählig zu erscheinen, insbesondere auch die gesamte Jugend. Gruppenverbandslag Thüringen Der Oruppenverbandstag findet am Sonntag, den 6. November 1927, vormittags IO»/* Uhr, in Nordhausen im Gildehaus (Finkenburg), Pfaffengasse, statt. Tagesordnung: 1. Referat Dr. Rosenblüth: Der XV. Zionistenkongreß und seine Ergebnisse. 2. Berichte und Aussprachen über die Gruppenverbands* arbeit. 3. Verschiedenes. — 4. Wahlen. Warschau, 20. Oktober. (J.T.A.) Nach einer statistischen Aufstellung des Sejmdeputierten Heller,des Leiters des Verbandes jüdischer Kriegsbeschädigter in Polen, zählte man nach dem Weltkriege rund 600000 jüdische Kriegsbeschädigte, unter ihnen mehr a!• 100000 in Polen. In vielen Ländern werden die jüdischen Kriegsbeschädigten mit Bezug auf die Invalidenrenten hinter ihren nichtjüaischen Leidensgenossen zurückgeeetzt; in manchen Länden» erhalten sie keinerlei Renten. Berliner Kalender Büro: Berliner Zionistische Vereinigung, Berlin W 15, Meinekestr. 10. Telephon: Bismarck 7165—70. Postscheckkonto Nr. 37 830 Berlin NW 7. Kassenverwaltung der B. Z. V. Sonnabend, den 29. Oktober nachm. 3 Uhr Zentral-Komltee-SHzung des Hapo&l-Hazatr, in der Wohnung von Chawer Ascher, Apostel-Paulus-Slr. 18. Referenten: Chawer Georg Landauer: ״Die Stellung der Hitach״ duth in Palästina und im Galuth nach dem Kongreß“; Chawera Gerda Arlosoroff: ״Die politische Lage im Zionismus“; Chawer Franz Lichtenstein: ״Die künftige Arbeit der Hitachduth in Deutschland“, Chawerim sind herzlich eingeladen. ' Abend» 8‘/> Uhr Zusammenkunft des Berliner Hechaluz, im Jüdischen Volksheim, Dragonerstr. 22. Gäste willkommen. Montag, den 31. Oktober abends 8 Uhr JUd.-nat. Frauenvereinigung, Frauenarbeitsgemeinschaft Nord, 1. Zusammenkunft bei Frau Sobersky, Klosterstr. 44, Frau Dr. Marg. Tumowsky: ״Das arme und das reiche Palästina“. Dienstag, den 1. November abends 8y* Uhr Berliner Zionistische Vereinigung ׳Bund Zionistischer Frauen im Logenhaus, Kleiststr. 10. Frau Gerda Arlosoroff (Palästina): ״Frauenprobleme in Palästina“. Abends 8y* Uhr Groppe des Xil. Bezirks, im Caf£ Bohne, Steglitz, Albrechtstraße 127. Herr Dr. Werner Bloch: ״Im Kampf um die zionistische Idee“. Mittwoch, den 2. November abends 8y* Uhr Jugendkundgebung der Berliner Zionist Vereinigung in der Aula der 4. Pflichtfortbildiingsschule, Georgenstr. 30/31, anläßlich des 10. Jahrestages der Balfour-Deklaration. Thema: Jüdische Jugend — Zionistische Bewegung und Palästina-Aufbau. Redner: Oerda Arlosoroff, Palästina, Dr. Werner Bloch, London, Dr. Siegfried Kanowitz, Berlin. Abends 8(4 Uhr Zusammenkunft der Gruppe Ost, in den Räumen des Agudas Achim, Jostystr. 4. Donnerstag, den 3. November abends %% Uhr Zionist. Jugendbund Nordau, i» den Räumen des Vereins Schomre Hadass, Neukölln, Jägerstr. 72. Bundestag (mit Eltern). Vortragsabend über ״Die jüdische Volkstragödie und der Schwarzbart-Prozeß“. Hauptredner. Redakteur J, KÜnoff. Einleitender Vortrag: Bundesleiter James Bendersky. Abends 81/* Uhr Berliner Zionistische Vereinigung, im Sitzungssaal, Meinekestr. 10. Herr Dr. Ludwig Pinner, Palästina: ״Eine konkrete Siedlungsaufgabe für deutsche Zionisten in Palästina“. Sonnabend, den 5. November abends 8 Uhr Poale Zion, im Sitzungssaal der Jüd. Gemeinde, Rosenstr. 2/4. Chawer Oskar Cohn: ״Reiseeindrücke aus Rußland“. Gäste willkommen. Abends 8y* Uhr Zionist. Jugendbund Nordau, Gruppe Zentrum, im Oemeindehaus, Rosenstr. 2/4. Werbe-Abend. Referenten: Dr. Siegfried Kanowitz, James Bendersky. Sonntag, den 6. November vorm. 11 Uhr Berliner Zionistische Vereinigung, im Bach-Saal, Lützowstr. 76. Festakt anläßlich des 10. Jahrestages der Balfour-Deklaration unter Mitwirkung des Trio: Prof. Josef Wolfsthal (Violine), Carol Szrefer (Klavier) und Piatigorsky (Cello). Ansprachen: Kurt Blumenfeld, Dr. Nahum Qoldmann, Dr. Jakob Klatzkin, Dr. Alfred Klee, Prof. Dr. Heinrich Loewe. Karten zum Preise von 3, 2 und 1 M. erhältlich im Büro der B, Z. V., Meinekestr. 10. Zelre-Misrachi, Berlin. Der גמרא שיעור unter Leitung des Herrn Rabbiner Dr. Wiesel findet regelmäßig am Montag, Mittwoch, Donnerstag von 8—9»/* LJhr abends und am Schabbos von 2—3y* Uhr nachmittags in den Räumen der Chewra-Schass, Oranienburger Str. 32, statt. — Gäste willkommen. Berliner ZlonlstfscDe Vereinigung Dienstag, den i. November, abends 87s Uhr im Logenhaus, Kieiatstraße 10, gemeinsam mit dem Band Zionist. Frauen Frau Gerd• ArloeoroH, Palästina: ״FrauenproDle1ne_ln Palästina" Mittwoch, den 2.N0vember, abends 87! Uhr in dm Aula der 4. PfUcht־Fortbildungsschul*, Georgenstraße30/31 Jngfend-Knndeebttnff anläßlich des 10. Jahrestage• der Balfour•Deklaration Th e m ai jonische Jugenü, Zionist. Bsmotiung 1. Patsstüa-flalüai‘ Redner: Gerd• Arlosoroff, PallsUna. Dr. Werner . Bloch, London, Dr. Siegfried Kraowita, Berlin. Vermischtes Bund Zionistischer Frauen. Am Dienstag, den 31. d. M., abends 8y» Uhr, findet im Logenhaus, Kleiststr. 10, ein gemeinsam mit der B. Z. V. veranstalteter Vortragsabend statt, an dem Frau Oerda Arlosoroff über ״Frauenprobleme in Palästina“ sprechen wird. Der Verband Jüdischer Frauen für Kulturarbeit in Palästina, der in seinem Büro, Bayreuther Str. 36, Telephon: Lützow 3589, die zentral« Verkaufsstelle für Palästina- Stickereien, Häkel- und Spitzenarbeitei» hat, eröffnete am 20. d. M. eine Verkaufsniederlage in den Räumen von Geschwister Brenner, Joachimstaler Str. 39/40. Die Besicht!- gung der Palästina-Arbeiten ist ohne Kaufzwang Jederzeit möglich. Helm des Jüdischen Frauenbundes in Wyk a. Föhr. Während die erste Kolonie unseres Heims sechs Wochen ln Wyk war, ist auf dringendes Anraten Dr. Gundermanns, der die Kinder des Wyker Heims ärztlich betreut und der als leitender Arzt der Kinderheilstätte der Stadt Berlin in Wyk bereits über jahrelange Erfahrung verfügt, jetzt beschlossen worden, die Dauer einer Kurperiode auf acht Wochen festzusetzen. Trotz erhöhter Regiekosten für Heizung und Beleuchtung soll versucht werden, für die Wintermonate (ab Ende November) den Pflegesatz von 4 M. auf 3/50 M. für eine achtwöchentliche Kur, also auf 196 M., zu ermäßigen. Es wird auch auf die Unterstützung des Freistellenfonds hingewiesen. Anmeldungen sind an das Büro des Jüdischen Frauenbundes, Berlin C 2, Rosenstr. 2/4, zu richten. Die Lesehalle in der FasaneastraQe. Die Lesehalle der Jüdischen Gemeinde, Fasanenstr. 80 (Synagogengebäude), ist in den Wintermonaten auch am Sonnabend nach Schluß des Abendgottesdienstes bis 10 Uhr geöffnet An den anderen Tagen ist die Lesehalle Sonntag von 10—2 Uhr mittags und 4—10 Uhr abends, Montag bis Donnerstag von 4—10 Uhr abends geöffnet. In den Leseräumen liegen über 100 jüdische Zeitungen und Zeitschriften aus verschiedenen Lindem und in verschiedenen Sprachen aus. Der Lesehalle ist eine reichhaltige Büchersammlung angegliedert. Eintritt Irei. Das jüdische Volksbildung•- und Unterhaltungsheilt» (Toynbee-Halle) der Berliner Logen U. O. B. B,, Olpastr. 12 a, eröffnet am Sonnabend, den 29. Oktober 1927, das Wintersemester. Die Institution, die seit fast 25 Jahren segensreich ewirkt hat, sieht ihre Aufgabe in der Verbreitung von Volks« ildung. Sie sammelt an jedem Mittwoch und Sonnabend die arme jüdische Bevölkerung des Zentrums zu gemütlichen Abenden, an denen außer geistigen Genüssen in Form bildender Vorträge und guter Musik auch Erfrischungen gereicht werdet». Die Vorträge beginnen um 8 Uhr, das Heim wird um 7 Uhr geöffnet. Von der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden werden wir darauf aufmerksam gemacht, daß von dem Preußischen Ministerium für Volkswohlfahrt Nachschulungslehrgänge zur Vorbereitung von männlichen Wohlfahrt*■ lediglich der Nachschulung von Praktikern dienen. Die Zen• tralwohlfahrtsstelle teilt ferner mit, daß unter den Au•» bildungsstätten für Wohlfahrtspflegerinnen für das Hauptfach ״Gesundheitsfürsorge“ das ״Jüdische Säuglings* heim", Berlin-Niederschönhausen, Moltkestr. 8/9, die sunt• liehe Anerkennung erhalten hat und daß das Mütter- und Säuglingsheim des Frauenvereins der Berliner Logen U. O. B. B., Berlin N, Brunnenitr. 41, die staatliche Anerkennung zur Ausbildung jüdischer Säuglings- und Klein• kinderpflegerinnen besitzt. Nähere Auskünfte über all« vof* stehend genannten Ausbildungsmöglichkeiten erteilt die Oeschäftssteile der Zentralwohlfahrtestelle der deutschen Juden, Berlin C 2, Rosenstr. 2/4. Student, der mehrere Jahre an der Universität J e r u s a- 1 e m studiert hat, ausgezeichneter Kenner des Hebräischen und Arabischen und zur Vollendung seiner Studien in Berlin, bittet um Nachweis hebräischer oder arabischer Lektionen, oder auch um Nachhilfe-Lektionen für Gymnasialschüler. Zuschriften an die Redaktion der ״Jüd. Rundschau“, Berlin W 15, Meinekestr. 10. K.J.V. Approbierter Zahnarzt (Promotion nicht unbedingt erforderlich), evtl. Anfänger, wird als Assistent nach ostdeutscher Mittelstadt gesucht. Sehr gute Fortbildung»- möglichkeiten. Meldungen an K. J. V., Berlin-Charlottenburg, Bleibtreustr. 50. Jüdische Gemeinde. Freitag, den 28. Oktober, abends in allen Synagogen und Altersversorgungsanstalten: 4*4 Uhr. Sonnabend, den 29. Oktober, morgens: Syn. mit altem Ritus: 9 Uhr; Syn. mit neuem Ritus: Frühgottesdienst 7V* Uhr, Hauptgottesdienst 10 Uhr. Predigt: Syn. Fasanenstr.: Dr. Bergmann. Schrifterklärung: Syn. Münchener Str.: Dr. Arthur Levy. Jugendgottesdienst: 4 Uhr: Syn. Fasanenstr,: Dr. Galliner, Syn. Lindenstr.: Dr. Blumenthal; 4y* Uhr: Syn. Münchener Str.: Dr. Arthur Levy. Sabbatausgang: 5,28 Uhr. Gottesdienst an den Wochentagen: abends in allen Syn. 4y2 Uhr; morgens: Syn. mit altem Ritus außer Syn. Pestalozzistraße: 7 Uhr; Syn. mit neuem Ritus und Syn. Pestalozzi- Straße: 7l/s Uhr. Synagoge ״Der Friedenstemper, Berlin-Halensee, Markgraf-Älbrecht-Str. 11/12. Hauptsynagoge: Freitag abends 4*4 Uhr Predigt (Dr, Prinz); Sonnabend vorm. 10 Uhr Mädcheneinsegnung (Dr. Prinz); Mincha 5 Uhr, Sabbatausgang 5.28 Uhr. Wochentagsgottesdienst täglich morgens 7ya Uhr, abends 4Va Uhr. Sport Bar Kochba, Berlin. Die Handball- Spielergebnlsst des letzten Spielsonntags lassen den Schluß zu, daß es mit dieser jungen Spielart, die allerorten jetzt sehr beliebt ist, auch im Bar Kochba tüchtig vorwärts geht, da Spielführer und Mannschaften mit großem Eifer bei der Sache sind und auch die Erfolge sich bereits einzustellen beginnen. Die 1. Männermannschaft schlug den V. f. B.-Stegfitz cinwandfrei mit 2: 0 Toren. Die 2. Mannschaft triumphierte mit 6: 2 Toren über S. V. Osram II im Gesellschaftsspiel. Die jüngere Jugendmannschaft spielte im Verbandsspiel seinen Gegner Atos 11 mit 9 : 0 in Grund und Boden, während die andere Jugendmannschaft spielfrei war. — Die Hockey* spiele fielen des spielunfähigen Bodens wegen aus. —־ Der nächste Sonntag wird wieder fast alle unsere Mannschäften in Aktion sehen. Eine große Anzahl aller Spiele findet jeden Sonntag, vor- und nachmittags, auf unseren» Sportplatz in Mariendorf statt. H. E. Eine neue Bar Kochba-Abtcilung in Charlottenburg. In der Turnhalle Sybelstr. 20, am Bahnhof Charlottenburg, eröffnet der Bar Kochba einen neuen Turnkursus für Minner, welcher »n jedem Montag von 8—10 Uhr stattfindet. Der erste Turnabend ist Montag, den 31. Oktober. Den Freunden und Anhängern des Bar Kochba im westlichen Teile Berlins wird hierdurch Gelegenheit gegeben, wöchentlieh einmal an einem modernen Gymnastikabend teilzunehmen. Der monatliche Beitrag beträgt M. 3,—. Anmeidüngen werden im Turnsaal atgegcngenoiwime.