Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXII (1927)
- Issue
- Heft 85 (15.10.1927)
- Date
- 1927-10-15
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/2651273-2652877-2652953--19472-2677351- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Einzelnummer 0,35 Goldmark JÜDISCHE RUNDSCHAU Redaktion und Verlag Berlin W 15. MeinekeatraSe 10. Erscheint jeden Dienstag und Freitag. Bezugspreis bei der Expedition monatlich 1.85 Goldmark, vierteljährlich 5,25 Goldmark. Attülandiibonnenaetits werden «1 der W äh mag der einzelnen Länder berechnet Anzeigen -Verwaltung Jüdische Rundschau G. m. b. H.( Berlin Wl 5, Meinekestr.10 Telephon! Amt Bismarck 7165—70. Telephon: Bismarck 7165-70. Postscheckkonto: Berlin Nr. 17392 Für Oesterreichs Postsparktsienemi Wien, Konto Nr.!56 030. Für Tecbechoilowiket: Po*tap&rka*§eß*jnt Prstf, Konto Nr. 59 4!a Für Polen: Poitspsrkassen&mt Warschau, Konto Nr. 190709L Rednk tionsschluß Sonntag und Mittwoch nachm ittag. Anzeigenpreis* 8 getpeitNonpsreÜleieile 0,50 G.-M״ Stellengesuche 0.25 G.~M* AnzcigenscUaB: Dienstag ogd Freitag amchaittag 4 Uhr. כ״ט תשרי חרפ״ח J^XXmJahrg. Her Zionismus erstrebt für das indische Volk dl• Schaffung olnor affenMIch - rochWIch gaslcharton HolwslSWo 11» PalSstlna. ״Baselar Programm.«■ Der neue Berliner GemeindevorNand Polen nach dem Kongreß Innere zionistische Probleme — Die letzten Stadtratswahlen und Ihre Lehren Die Liberalen in der Minderheit Ain vergangenen Donnerstag nahm die neue Repräsentauten-Versammlung der Berliner jüdischen Gemeinde . die V or Stands wähl vor. Zu Beginn der Sitzung skizzierte der Präsident, Geh.-Rat Stern, die Aufgaben, die die neue Repräsen tanten-Versammlung zu lösen haben wird, unter oenen er besonders die Bekämpfung der jüdischen Arbeitslosigkeit hervorhob. Die Berliner Gemeinde müsse sich daran gewöhnen, daß ihre Arbeiten vorbildlich seien für alle deutsehen Gemeinden. Die Augen unserer Brüder in ganz Europa sind auf uns als eine der größten Gemeinden des Kontinents gerichtet. Wie bei der Konstituierung der Repräsentanten-Versammlung zeigte sich auch heute, daß die Mehrheit der Versammlung, bestehend aus der Fraktion der Jüdischen Volkspartei, den Konservativen und der Mittelpartei bestrebt ist, durch gemeinsames Vorgehen die Alleinherrschaft der liberalen Partei, die diese 70 Jahre lang inne hatte, zu brechen. Es waren vier Vollvorsteher und zwei Stellvertreter zu wählen. Zuerst wurde die Nachwahl für den zurückgetretenen Justizrat Makower (lib.) vorgenommen. Vor der Abstim- "mung referierte der Fraktionsvorsitzende der Volkspartei, Dr. Klee, über die Verhandlungen in der Kommission, die das Ergebnis gehabt hätten, daß von seiten der anderen Parteien Herr Kommerzienrat Gerson Simon (Mittelp.) vorgeschlagen wurde. Die Kandidatur Badt sei für seine Freunde untragbar; Herr Badt war liberales Mitglied des Gemeindevorstandes, seine Wahl bedeute eine Perenniernng der liberalen Parteiherrschaft. Dr. Oskar Cohn (P. Z.) erklärt, daß auch er, ohne au eine andere als eine sozialistische Politik gebunden zu sein, seine Stimme Herrn Gerson Simon geben werde, da in der Zusammensetzung des Vorstands die Verschiebung in der Struktur der Gemeinde, in der die Liberalen nicht mehr die Majorität bildeten, zum Ausdruck kommen müsse. Im übrigen habe er als Leitmotiv nur das Programm seiner Partei, auf das er gewählt sei und nach dem er seine sachliche Arbeit Die Abstimmung ergab die Wahl von Kommerziellrat Simon mit 11 gegen 10 Stimmen, die von der liberalen Fraktion für Herrn Leopold Badt abgegeben wurden. Die Wahl der anderen Vorstandsmitglieder ging ohne Debatte vor sich, die Herren Kareski, Fuchs, Galewski wurden als Voll Vorsteher, Sandler und Kleemann als Stell- Vertreter wiedergewählt. Der neue Vorstand setzt sich also aus drei Liberalen (Wolff, Seligmann, Fuchs), zwei Volks parteilern (K a - reski und Kollenscher), einem Mittelparteiler (Simon) und einem Konservativen (Galewski) zusammen, so daß die bisherige liberale Majorität aufgehört hat zu bestehen. Unter den drei Stellvertretern befindet sich als Vertreter der Volkspartei Herr Dr. Sandler. Dieses Ergebnis wird sich auch bei der Konstituierung des Vorstandes auswirken. Es steht zu erwarten, daß statt des liberalen Kammergerichtsrats Wolff Herr Kommerzienrat Simon für das Jahr 1928 zum Vorsitzenden gewählt werden wird. Als nächster Punkt der Tagesordnung wurde die Festsetzung der Steuerquote beraten. Auf Vorschlag des Dezernenten Kareski nahm die Versammlung die Herabsetzung von 15 ס/״ auf 10 «0 der Reichseinkommensteuer an. Zur Entlastung der geringen Einkommen ist eine steuerfreie Grenze bis zu einem Einkommen von 2050—3600 M. eine Quote von 8 °0׳ festgesetzt worden. Bei der Beratung der Bauarbeiten zur Herrichtung des Friedhofgeländes in Bukow betonte der Vertreter des Vorstandes, R.-A. Kollen sc her, die Notwendigkeit, die Arbeiten einstweilen noch ruhen zu lassen. Das Grundstück dient jetzt zur Ausbildung junger Menschen in der Landwirtschaft und habe ais Lehrgut eine hervorragende Bedeutung, die bei den projektierten Anlagen unliebsame Einschränkungen erfahren würde. Die übrigen Vorlagen wurden ohne Aussprache angenommen oder vertagt. * Die Wahl des neuen Vorstandes der Berliner Gemeinde ist eine logische Konsequenz des Ergebnisses der letzten Gemeindewahlen und der Zusammensetzung der Repräsentantenversammlung. Auch im Vorstand hat nun die einseitige liberale Parteiherrschaft ihr Ende gefunden. Damit stehen wir am Beginn einer neuen Epoche im Berliner jüdischen Gemeindeleben und im deutschen Judentum. Innerhalb des Blockes, der die jetzige Mehrheit bildet, ist die Jüdische Volkspartei die bei weitem stärkste Gruppe. Es ist wohl keine Uebertreibung, zu sagen, daß ihr vor allem das Resultat zu danken ist. Es hat freilich langjähriger mühevoller Aufklärungs- und Organisationsarbeit bedurft, um das Resultat zu erreichen. Das apathisch gewordene Judentum mußte zu neuer jüdischer Aktivität aufgerüttelt, neue und große jüdische Ideale mußten in die jüdischen Herzen gepfianzt werden. Der Block, der jetzt zur Herrschaft gelangt ist, wird natürlich nicht die früheren Methoden der liberalen Gemeindegewaltigen nachahmen, die Jahrzehnte hindurch erst auf Bagatellisierung, dann auf Ueberbrückung unserer Weltansehauung gerichtet waren. Die religiös-liberale Weltanschauung soll und wird respektiert, ihren Bedürfnissen in jeder Beziehung Recht werden. Was aber endlich nottut, ist Intensivierung des jüdischen Lebens, Hineinstellung der Berliner jüdischen Gemeinde in den lebendigen Strom jüdischen Das Programm «ter ParteieC & mit unseren Freunden eine Phalanx bilden, enthält, bei allep Unterschiedlichen, doch soviel Gemeinsames, daß auf religiösem, pädagogischen, kulturellem, wirtschaftlichen und sozialem Gebiet, auch auf dem der Jugendpflege und nicht zuletzt auf jüdisch-politischem eine Fülle dringendster Aufgaben gelöst werden können. Schon in kürzester Zeit werden sich, wie wir hören, eine Reihe wichtiger, allgemein jüdischer Forderungen zu konkreten Anträgen verdichten. Wir sind überzeugt, daß die Männer unserer Richtung, die in der Opposition jahrelang ihren Mann gestanden und sich nach und nach durch die Sachlichkeit ihrer Leistung Anerkennung erworben haben, nun auch, wo die Verantwortung auf sie übergegangen ist, den Beweis liefern werden, daß das große jüdische Ideal, das sie trägt, sie befähigt, den großen Bedürfnissen einer neuen jüdischen Zeit gerecht zu werden. Sie denken nicht an ״zionistische Parteidiktatur“, ein Schreckenswort, mit dem liberale Gegner in Presse und Versammlung vor der neuen Aera politische Kinder gruselig zu machen suchen, sondern einzig und allein an sachliche jüdische Arbeit. Freilich an eine Arbeit, die nach Einstellung und Ziel anders aussehen wird, als sie unter Verkennung der treibenden Kräfte in der jüdischen Gegenwart eine nun abgetretene Generation unter der Fahne eines assimilatorischen Liberalismus führen zu müssen meinte. Direktor Wassermann in Palästina Der Präsident des deutschen Keren Hajessod, Direktor Oskar Wassermann, hat sich nach Palästina begeben und trifft am 25. d. M. in Jerusalem ein. Die Reise bedeutet nicht nur die Ausführung einer lange gehegten Absicht, das Land der jüdischen Aufbauarbeit aus eigener Anschauung kennenzulernen, sondern steht auch im Zusammenhang mit der auf Grund des Weizmann-Marshall-Paktes eingesetzten Experten-Kommission. Die Experten-Kommission, die zum Teil noch jetzt in Palästina arbeitet, wird ihren Bericht bekanntlich an ein Komitee erstatten, dem Sir Alfred Mond vorsitzt, und dem außerdem die Herren Felix Warburg, Dr. Lee Frankel (New York) und Direktor Wassermann angehören. Wassermann dürfte zwei Wochen in Palästina bleiben. Palästina-Regierung und Erziehnngswesen Wie der ״Time s“ aus Jerusalem telegraphiert wird, hat die Palästina-Regierung den Entwurf einer Verordnung über das Erziehungswesen in Palästina veröffentlicht, deren Zweck es ist, die Aufsicht der Regierung über alle Arten von Schulen zu erhöhen. Wenn die Verordnung akzeptiert wird, dann wird das Erziehungs-Departement der Regierung uneingeschränkte Rechte der Beaufsichtigung, Bestätigung und Schließung der Privatschulen aller Gemeinschaften haben. Es werden nur die Schulen bestehen dürfen, die von der Regierung approbiert und registriert sind. Das Erziehungs-Departement, wird die Aufgabe haben, die Qualifikationen jedes Lehrers zu prüfen. Die Verordnung wird ferner die Stadträte und die lokalen Gemeindeverwaltungen als Erziehungsbehörden mit dem Rechte der Erhebung einer lokalen Steuer für Erziehungszwecke anerkennen. (Nähere Einzelheiten dieses auch für das jüdische Schulwesen hochwichtigen Entwurfes fehlen noch.) Reform des Oscher Das palästinensische Regierungsorgan ״Official Gazette" hat, der ״Times“ zufolge, eine Verordnung über die Neuordnung des Oscher (Zehent) erlassen. Darin wird der Oberkommissär ermächtigt, in bestimmten vorgeschriebenen Landbezirken das bestehende System der Erhebung des Zehent abzulösen durch die Einziehung eines bestimmten jährlichen Betrages, der als ״umgewandelter Oscher" bezeichnet wird. Diese neue Steuer wird berechnet werden auf Grund des Durch- Schnittsertrages der Ernten in einer bestimmten Anzahl von Jahren, und zwar wahrscheinlich sechs Jahren, und auf Grund des durchschnittlichen Marktpreises der Produkte während der letzten vier Jahre. Mit dieser Verordnung ist der erste Anfang gemacht zu der von den Juden seit langer Zeit geforderten Oscher- Reform. Das gänzlich veraltete türkische Oscher-System ist in der modernen Türkei längst abgeschafft und besteht weiter in der unter englischer Verwaltung stehenden ehemaligen türkischen Provinz Palästina. Der Oscher war besonders drückend für die jüdischen Kolonien, die, ohne einen Reinertrag zu haben, den zehnten Teil ihres Bruttoertrages abführen mußten, obwohl sie früheres Brachland, von dem die Regierung überhaupt keine Steuer bezogen hatte, urbar gemacht haben. Mit anderen Worten: Aus den Mitteln des K. H. mußte an die Regierung eine gänzlich unberechtigte Steuer abgeführt werden. Es ist bekannt, welchen Unwillen diese Tatsache in zionistischen Kreisen hervorgerufen hat. Die jüdische Welt ist berechtigt zu der Forderung, daß die jüdische Kolonisation, die ohnehin die Erträge des Landes steigert und den Wohlstand des Landes nährt, nicht durch unzeitgemäße Steuermethoden erschwert wird. Vor einiger Zeit hat die Regierung eine Kommission zum Studium der Oscher-Frage eingesetzt, an deren Vorschläge sie sich jetzt hält (Von unserem Korrespondenten.) g. Warschau, 20. Oktober. Nachdem die Feiertage zu Ende sind, beginnt erfahrungsgemäß die eigentliche zionistische Arbeit. Der erste Monat nach dem Kongresse bildete also sozusagen eine Atempause. Dies vielleicht auch die Ursache dessen, daß die Ergebnisse des XV. Kongresses bisher in Polen weder in der Presse noch in Zusammenkünften ausführlich gewürdigt wurden. Nur in manchen Orten hielten Delegierte einzelner Parteien sofort nach ihrer Rückkehr aus Basel öffentliche oder interne Berichtsversammlungen ab. Bis nun hat man den Eindruck, man habe sich hier mit dem XV. Kongreß abgefunden. Geschähe dies ohne sachliche Auseinandersetzung, hielten wir es für eine ungesunde Erscheinung und wären geneigt, es als ein weiteres Symptom der Verflachung des polnischen Zionismus zu betrachten. Die zionistische Tätigkeit — auf allen Gebieten — muß aber so rasch und so intensiv als möglich beginnen und alle Anzeichen sprechen dafür, daß gute Aussichten vorhanden sind. Die innere Depression beginnt zu verschwinden, die Verzweiflungsstimmung nach dem Mißlingen der vierten Alijah beginnt einer nüchtern gesunden Abschätzung der heutigen Situation des Zionismus zu weichen. In Polen speziell muß sich der Zionismus auf eine Um- Stellung in gewissem Sinne vorbereiten. Die Dispositionen hierfür scheinen vorhanden zu sein. Es fehlet» nur die riehtigen Parolen und, was wichtiger ist, die entsprechenden Kräfte. Nicht überall werden die bisherigen Veteranen zu einer Erneucrung der Bewegung taugen. Das muß offen gesagt werden. Nicht jeder — auch der bisher verdienstvollste Zionist — kann die Umstellung bei sich und anderen bewirken, Schwung in die neuartige Tätigkeit des Zionismus hineinbringen. Und dies halten wir für das wichtigste Problem der zionistischen Gegenwart in Polen, das zu lösen unternommen werden muß .-־־ verzweigte * Arbeit beginnen «61. * Wels I die neuen Bahnen, die der Zionismus in Polen beschreften muß — soll die Lösung und die Sorge der gesamten Bewegung in Polen in den nächsten Wochen sein. Wie anders z. B, wird die Lösung der so brennenden, aber in den hiesigen Verhältnissen ungemein schwierigen Organisationsprobleme, die mit der Schaffung des Territorialverbandes und der Vereinheitlichung der allgemein-zionistischen Bewegung verbunden sind, unternommen werden? Wir sehen da gar keinen anderen Ausweg. Abg. Frostig, selbst einer der Führer der zionistischen Opposition in Ostgalizien, hat sofort nach dem Kongresse in einem warmen und beachtenswerten Aufsatz wiederum das Problem der Vereinheitlichung der allgemeinzionistischen Organisation im polnischen Reiche aufgerollt und an alle maßgebenden Faktoren appelliert, angesichts der Verstärkung der antizionistischen Front voii rechts und . von links, an die Schließung der eigenen Reihen zu denken. Wir fanden bis nun kein stärkeres Echo auf diesen gutgemeinten und allgemein als dringend anerkannten Appell. Ja, die Problemstellung genügt jetzt nicht mehr. Wie kommt man aus dieser Sackgasse heraus, — darauf muß geantwortet werden. Ende Oktober tagen in Lemberg und in Krakau Landeskonferenzen der allgemeinen Zionisten Ost- und Westgaliziens. Es wird ein Auftakt zur Winterarbeit sein. In Westgalizien werden wahrscheinlich keine größeren Aenderungen weder sachlicher noch persönlicher Natur vorgenommen werden, obzwar auch in diesem Landesteile stärkere Impulse und größerer Schwung notwendig wären. Eine gut funktionierende Maschine ist noch nicht alles. In Ostgalizien dagegen bereiten sich gewisse Aenderungen vor. Die sogenannte zionistische Opposition kommt mit Reformvorschlägen, die zu beachten sind. Es wird organisatorische Trennung der Landespolitik von der eigentli chen zionistischen Arbeit verlangt. Priorität der Palästinatätigkeit, ausgeführt durch eine autononie Exekutive mit Menschen an der Spitze, welche sich nicht gleichzeitig der Gegenwartsarbeit widmen, dies sind die wichtigsten Postulate dieser Gruppe, welche gegen die Verschwendüng sämtlicher zionistischer Kräfte für die Landespolitik und Vernachlässigung der innerzionistischen Arbeit aufträtt. Werden diese Tagungen auch ihre Beziehungen zur kongreßpolnischen Organisation von neuem aufrollen? Es wäre dies sehr erwünscht, obzwar in Kongreßpolen keine Tagung bevorsteht, welche die ihr etwa hingestreckte Hand ergreifen könnte. Hier wird vielleicht die Schaffung des Territorial verbandes eine Gelegenheit zum Zusammenschluß bieten. Das Zustandekommen dieses vom Kongreß beschlossenen Organs wird nicht leicht sein, aber Schritte hierzu müssen unternommen werden, soll die Organisation gesunden. Dafür spricht auch die Erwägung, daß wir höchstwahrscheinlich in den nächsten Monaten in eine Wahlperiode (zum Sejm) eintreten; da droht die Gefahr, daß in den entscheidenden Wintermonaten die reinzionistische Palästina- und Propagandaarbeit vernachlässigt wird, wenn nicht zuvor ein spezielles Organ für sie geschaffen wird. * In vielen Städten fanden in den letzten Tagen Stadtratswahlen statt, und wiederum, wie im Sommer, gab