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Jüdische Rundschau · 1927-09-30 · Heft 78 (30.9.1927) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXII (1927)
Issue
Heft 78 (30.9.1927)
Date
1927-09-30
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
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Nr. 78, 30. K. 1027 JUEBISCHE RUNDSCHAU Seite 561 Einmal ein Exempel Aus Waldenburg wird berichtet: Ein Zwischenfall in einem Waldenburger Kaffee, bei dem die beiden Aerzte des Kreiskrankenhauses, Dr. Fährst und Dr. Schneider, einen Waldenburger jüdischen Bürger schwer beleidigten, wobei Fährst rief: ״Wenn solch Judenaas ins Krankenhaus kommt, dann laß ich den Kerl verrecken!“ hat seine vorläufige Sühne gefunden. Der Kreiskrankenhaöszweckverband bestätigte die vom Landrat bereits getroffene Maßnahme der Kündigung und ging über diese Maßnahme noch hinaus, indem er die fristlose Entlassung der beiden Aerzte aussprach. Die Angelegenheit soll außerdem der Aerztekammer unterbreitet werden, weil festgestellt worden ist, daß beide Herren sich in ähnlicher Weise wiederholt unliebsam benommen haben. Bei der Untersuchung stellte sich heraus, daß auch die Oberin des Kreiskrankenhauses sich durch agitatorische Betätigung gegen die Anstaltsordnung vergangen hat. Auch ihr wurde die Entlassung angekündi^. lnzwischen sind die beiden Aerzte von dem Beleidigten vor den Schiedsmann gezogen worden. Sie haben sich bei den Sühneverhandlungen zur Zahlung einer größeren Geldsumme bereiterklärt. Gegen Fährst ist wegen Drohung ein Strafverfahren eingeleitet worden. Eingesandt Die Bibel im Film Es sind an dieser Stelle kürzlich ernste Bedenken gegen den in Salzburg zur europäischen Uraufführung gebrachten Film ״König der Könige“ geltend gemacht worden, und man hat dabei auch auf die im ״Berliner Tageblatt“ darüber erschienene Besprechung Bezug genommen. Als Verfasser dieses Referates möchte ich auch meinerseits noch einige Worte dazu bemerken. Dieser Film hat trotz der gegenteiligen Vermutung des Einsenders auch in christlichen, sogar streng klerikalen Kreisen außerordentlich gefallen und wurde keineswegs als ״verkitscht“ empfunden. Der Erzbischof von Salzburg hat spontan einen freundlichen Segensgruß mit Worten warmen Dankes an den amerikanischen Regisseur niedergeschrieben, ebenso wie sich schon in Amerika eine große Reihe geistlicher Autoritäten aus den verschiedenen Lagern der drüben existierenden zahlreichen Religionsschattierungen stark zugunsten des Films ausgesprachen hat. Darunter finden sich aber auch namhafte Vertreter des jüdischen Glaubens. Weder diese Männer noch sonst jemand unter den jüdischen Zuschauern haben eine dem Judentum abträgliche Tendenz zu erblicken vermocht, und es ist durch die Vorführung des Films ebensowenig antisemitische Stimmung entstanden als etwa durch die Vorstellung des ״Kaufmann von Venedig“, obwohl Shylock bestimmt weit unsympathischer gezeichnet ist als Kaiphas. Warum also dem herrlichen Künstler Schildkraut Vorwürfe machen, daß er sein großes Können in den Dienst dieser Rolle gestellt hat? Er verdient nur Dank für seine Leistung, die gerade im Gegenteil den Hohenpriester mit monumentaler Erhabenheit ausstattete und die Figur zum dominierenden, alle anderen weit in den Schatten stellenden Gegen- Spieler Christi machte. Verständlich wird allerdings das wenig freundliche Urteil des Einsenders über den Film schon eher, wenn man berücksichtigt, daß er nur die Exposition ansah und sich in der Pause entfernte, wodurch er um den großen Genuß der einzig schönen Bilder von Gethsemane, dem Abendmahl, der Kreuztragung und von Golgatha kam. Und vollends deplaciert ist es, die Affäre Sacco-Vanzetti, von der ja bei Herstellung des Films noch keine Rede war, mit in die Diskussion zu ziehen und gewissermaßen dem Regisseur des Bibelfilms ״unter die Nase zu reiben“. Diese kleine Ehrenrettung glaube ich dem wirklich verdienstvollen und geschmackvollen Cecil de Mille schuldig zu sein, der ja eigentlich schon mit seinen ״Zehn Geboten“ zur Genüge gezeigt hat, wes Geistes Kind er ist. Ein abschließendes Urteil aber mag sich das deutsche Publikum selbst bilden, das ja in wenigen Wochen1 Gelegenheit bekommen wird, den ״König der Könige“ selbst zu sehen. Dr. Hans Böhm. * Palestine Economic Society. Das Sekretariat der Palestine Economic Society ersucht uns um Veröffentlichung ihres Programms: Die Aufgabe der Palestine Economic Society als einer wissenschaftlichen Gesellschaft ist die voraussetzungslose, dogmenfreie Erforschung der palästinensischen Wirtschaft und ihrer EntwicklungsmöglTchkeiten. Die Resultate ihrer Arbeit und die aus ihr folgenden Erkenntnisse sollen dem Aufbau des Landes zugute kommen. In dieser Hinsicht kommt der PES., wenn vorerst auch nur ln geringerem Maße, die Stellung der den Universitäten angeschlossenen, von ftffentliehen Körperschaften erhaltenen Forschungsinstituten für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften zu. Die Gründung eines solchen^ Institutes liegt in den Intentionen der Geselb schaft, die die Vorarbeiten hierzu baldigst aufnehmen wird. Die Mittel zur Erfüllung ihrer Arbeit werden der Ge- Seilschaft von ihren Mitgliedern bereit gestellt. Die bisherige Knappheit der Mittel gestattete nur die Inangriffnahme eines kleinen Teiles der Aufgaben. Es war dies die Publikation einer Reihe wertvoller Arbeiten im Bulletin, die in weiten Kreisen Beachtung fanden und bei den Regierungsstellen, wie aus Briefen und den offiziellen Berichten einzelner Departments hervorgeht, mit großem Nutzen verwendet wurden. Wiewohl eine unmittelbar praktische Tätigkeit der Gesellschaft nicht beabsichtigt ist, haben doch die Arbeiten große Wirkung erzielt. So wurden durch die Arbeit von Hoofien über Currencyreform, von Weinberg über Orangen- Handel, von Zlocisti über Tabak die betreffenden Fragen ins Rollen gebracht und haben günstige Folgen, wie z. B. die Aufhebung des Tabakexportzolles nach sich gezogen. Vom Bulletin der Gesellschaft liegen bisher aent stattliche Hefte in englischer und hebräischer Sprache vor. Einzelne Arbeiten sind auch ln einer besonderen Broschürenreihe erschienenj die bis jetzt sechs Nummern umfaßt. Außer der publizistischen Tätigkeit veranstaltet die Gesellschaft alljährlieh eine Reihe von Vorträgen über akute Probleme der Wirtschaft und Sozialpolitik in rein wissenschaftlicher Form, ein Novum in einem Lande, in dem man unpolitische Vorträge kaum kennt. Betont muß werden, daß die PES. keine Parteiinstitution ist, was schon aus der Tatsache hervorgeht, daß nicht nur Juden, sondern auch Engländer, Araber und Deutsche zu den Mitgliedern der Gesellschaft gehören. ln der Natur der Gesellschaft liegt es, daß sie sich nicht an die breite Oeffentlichkeit wenden kann, um die für ihre Arbeit notwendigen Mittel zu erlangen. Sie ist vielmehr auf den kleinen Kreis der an ihrer Arbeit Interessierten angewiesen. Umsomehr ist von diesen, die den Wert solcher stiller, aber für die Erschließung Palästinas nicht weniger wichtigen Arbeit zu schätzen wissen, zu erwarten, daß sie sich der Gesellschaft anschlie&ea werden. Der Mitgliedsbeitrag beträgt ein ägypt. Pfund pro Jahr. Neu eintrefende Mitglieder erhalten, soweit vorhanden, die bisher erschienenen Publikationen nachgeliefert. Beitrittserklärungen sind zu richten an die Gesellschaft, Tel-Awiw, P. 0. B. 92. Die Gesellschaft erbittet für ihre Bibliothek Berliner Kniender Büro: Berliner Zionistische Vereinigung, Berlin W 15, Meinekestr, 10. Telephon: Bismarck 7165—70. Postscheck• konto Nr. 37 830 Berlin NW 7. Kassenverwaltung der B. Z. V. Sonnabend, den 1. Oktober abends 8 Uhr Bar Koehba, ln der Rosenstraße 2—4. Vortrag über den XV. Zionistenkongreß in Basel. Referenten: Moses Waldmann und Sammy Gronemann. " Abends 8'/s Uhr Berliner Ortsgruppe des Hechaluz Zusammenkunft im Heim des 1.1. W. B., Gr. Präsidentenstr. 2. Gaste willkommen. Montag, den 3. Oktober abends 8yä Uhr in den Musikersälen, Kaiser-Wilhelm-Str. 31. Kongreßberichts-Versammlung der B. Z. V. Referenten: Vertreter aller Parteien. — Eintritt 30 Pf. Dienstag, den 4. Oktober abends 8>/b Uhr im Logenhaus, Kleiststr. 10. Kongreßberichts-Versammlung der B. Z. V. (feferenten: Vertreter aller Parteien. — Eintritt 30 Pf. Bücherspenden aus allen Gebieten der politischen Wissenschäften. Der Vorstand der PES.: A. S. Hoofien, Präsident; M. Novomevsky, Vizepräsident; Dr. J. Weinberg, Schriftführer; J. Rosoff, Schatzmeister; Prof. Dr. O. Warburg; J. Wilkansky; J. Seidener, Dipl.-Ing.; J. Rosenfeld, Ing. (Pica); Harry Viteles; Kurt Ruppin; A. Goldwater; Dr. A. Aloni-Sußnitzky. * Herr Fritz Frankel, Nürnberg, Breitegasse 32, Tel. 21912, schreibt uns: ZurZeit, wo alle Gruppen des deutschen ludentums (R. J. F., G.-V., Ort, Zionisten) sich darüber einig sind, daß das deutsche Judentum sich in stärkstem Maße produktiven Berufen widmen soll, laufen diejenigen jüdischen Arbeiter unter uns arbeitslos herum. Hier in Nürnberg, lebt ein jüdischer Chauffeur, ein Autofachmann, der seit 15 Jahren in einer Reihe großer Firmen beschäftigt war. Im Augenblick ist der Mann arbeitslos und wünscht sich eine Lebensstellung bei einer jüdischen Firma oder einem jüdischen Privatmann. Er ist, falls eine Tausch- Wohnung vorhanden ist, auch bereit, in eine andere Stadt zu übersiedeln. Sollte keiner der vielen jüdischen Autobesi+ze׳■ auch einmal einen verläßlichen und fachmännisch gebildeten jüdischen Chauffeur gebrauchen können? — Näheres beim Einsender. Briefkasten der Redaktton t E. F״ Hamburg. Wir teilen Ihnen und vielen anderen Interessenten mit, daß die hebräische Zeitschrift ״Ktuwini“ (siehe Besprechung in Nr. 76/77 der ״LR.“) bei der Buchhandhing J a! kui, Berlin «•€ ha rlott e n bürg Kantstraße 46, in Vertrieb ist und sie dort im Abonnement und auch einzeln zu beziehen ist. Zionistischer G nippenverband OberschleT־־n. Am Sonntag, den 2._ Oktober, nachmittags 4 IJhr, findet in B e u t h e n O.-S., in unserem Heim, Gartenstraße (gegenüber dem Gerichtsgefängnis), eine Bezirkskonferenz der Vertrauensleute des Keren Kaiemeth in Oberschlerien statt, auf welcher Herr Dr. Albert Baer, Mitglied der Keren Kajemeth-Kommission in Deutschland, über das Thema ״Praktische Keren Kajemeth-Arbeit“ sprechen wird. Die Gesellschaft zur Erforschung jüdischer KunstdenkmSler ln Frankfurt a. M. veranstaltet anläßlich ihres 30jährigen Bestehens eine Ausstellung, die Sonntag, den 25. September, Im Kunstverein (funghofstr. 8) eröffnet wurde. Diese Ausstellung soll hier erstmalig einen Ueberblick über das reiche Material, das die Gesellschaft im Laufe dieser Jahre in allen Ländern erforscht hat, geben. Um auch den alten Familienbesitz zu zeigen, hat die Gesellschaft gebeten, die Ausstellung durch Leihgaben zu erweitern. Es bietet sich somit ein Einblick in ein bisher der weiteren Oeffentlichkeit noch völlig unbekanntes Gebiet. K. .1. V. Zahnarzt bietet sich in der Nähe Berlins außerordentlich gute Existenzmöglichkeit. — Ein palästinensischer Gesinnungsgenosse, der einige Jahre an der Hebräischen Universität Jerusalem als Praktikant gearbeitet hat und jetzt in Berlin sein Studium abschließt, möchte Nachhilfeunterricht in Latein und Naturwissenschaften, besonders Chemie, erteilen. Wir bitten Gesinnungsgenossen um freundliche Berücksichügung und um Meldung beim Präsidium des K. J. V., Berlin-Cnarlotfenburg, Bleibtreustr. 50. Tel.: Steinplatz 4736. Jüdische Gemeinde. Freitag, den 30. September, abends, in allen Synagogen und Altersversorgungsanstalten: 5,45 Uhr. Sonnabend, den 1. Oktober, morgens: Alte Synagoge und Synagoge Kottbusser Ufer: 8,30 Uhr; Synagoge Kaiserstraße Rvkestraße, Pestalozzistraße und Münchener Straße: 9 Uhr; Synagogen mit neuem Ritus: Frühgottesdienst: 7,30 Uhr; Hauptgotfesdienst: 10 Uhr. Schrifterklärung: Synagoge Münchener Straße: Dr. Arthur Levy. Jugendgottesdienst: 4,30 Uhr; Münchener Straße: Dr. Arthur Levy; Sabbatausgang: 6,27 Uhr. Gottesdienst an den Wochentagen: abends in allen Synagogen bis 4. Oktober: 5,30 Uhr; vom 9. bis 13. Oktober: 5 Uhr; Mittwoch, den 5. Oktober (Erew Jom Kippur) Mincha: 2,30 Uhr; morgens: Synagogen mit al tem Ritus bis 5. Oktober: 6,15 Uhr; vom 7. bis 16. Oktober: 6,30 Uhr; Synagogen mit neuem Ritus: Hs 17. Oktober: 7 Uhr. Konöreßberidils - Versammlungen der Berliner Zionistischen Vereinigung Montag, den 3. Oktober, abends 8'/2 Uhr in den Musikersälen, Kaiser-Wilhelm-Straße 31 Dienstag, den 4• Oktober, abends 81/» Uhr im Logenhaus, Kleiststraße 10 Referenten: Vertreter sämtlicher Parteien Eintritt 30 Pf. Luxemburg. Sonnabend, den 24. Sept., abends, referierte Herr Max Rosenfeld im Hotel Glesse über den ״XV. Zionistenkongreß in Basel". Es entwickelte sich eine rege Diskussion, an der auch Nichtzionisten teilnahmcn. In der darauf folgenden Generalversammlung wurde ein neuer Vorstand gewählt: Herr Max Rosenfeld als Präsident, ferner . etta Gelber, Eise Ganz, Gcrmaine Lichtenstein, Henri Kahn, Dr. Rubin, Weinryb, J. Mühlrad. — Nach den Feiertagen wird die Bibliothek eröffnet. Es wurde ferner beschlossen, im kommenden Jahr, trotz der geringen jüdischen Bevölkcrung (im ganzen 1200 Seelen) alle Anstrengungen zu machen, um mindestens 50 000 Franken auf;(!bringen und zwar die Hälfte für den K. K. und die Hälfte für den K. H. Memel. Veranstaltet vom Verein für jüdische Geschichte und Literatur und Zionistischen Organisation für das Memelgebiet, fand am 25. Jalirzeitstag, den 15. Elul (12. September), in Memel eine würdige Gedenkfeier für Rabbiner Dr. Isak Rülf s. A. statt, der 33 Jahre das Rabbineramt hier bekleidet hat. Rabbiner Dr. Lazarus begrüßte die Erschienenen und rab als erster Redner ein charakteristisches Gesamtbild vom Denker, Rabbiner und Wohltäter Rülf. Darauf trug Kantor Kahn weihevoll das El male rachmim vor. Der Biograph des Verschiedenen, Herr Leon Schein haus, schilderte das Leben, Wirken und Schaffen seines Freundes. Es folgte noch ein Vortrag von Dr. Jacobsohn über das philosophische System Dr. Rülfs und I. E. Rubin würdigte den Verstorbenen als Schöpfer der zionistischen Ideologie und Patriarchen des Auferstehungsgedankens unseres Volkes. Die Zionistische Organisation beschloß eine Sammlung durchzuführen, um den ״ersten zionistischen Rabbiner in Deutschland, Dr. J. Rülf,“ ins Goldene Buch einzutragen. Sport Bar Koehba, Berlin. Am Sonntag, den 18. September, fand auf dem Bar Kochba-Sportplatz das Sportfest der jüdischen Knabenschule statt, bei dem verschiedene Schüler, welche Mitglieder des Bar Kochbas sind, gute Leistungen zeigten, ln den Staffeln dominierten sie. * Winter-Uebungsbetrieb des Bar Koehba, Berlin. Hockey und Handball: Jeden Sonntag auf dem Sportplatz. Waldlauf: im Grunewald ab 1. Oktober. Abteilungen: Alt-Herren-Bund: Hallenabend jeden Donnerstag von 8 bis 10 Uhr, Steglitzer Straße 29. Danach Beisammensein im Cafe Leon, Nollcndorf platz. Leiter: Herr Carl Sobersky, Klosterstraße 44. — Schöneberger Gymnastik-Abteilung (für Damen und Herren): Hallenabend jeden Montag von 8 bis IQ Uhr, Berlin W 30, Hohenstaufenstr. 47. Leiter: Herr Dr. Felix A. Theilhaber, Wilmersdorf, Uhlandstraße 63. — Kampfmannschaft: Leiter: Herr Dr. Robert Atlasz, Berlin W 15, Joachimsthaler Straße 7, 8. — Männer-Sportabteilung: Hallenabend jeden Donnerstlg von 8 bis 10 Uhr, Charlottenburg, Sybelstraße 2—4, unter Leitung von Herrn Sportrat E. Genies. Vorsitzender; Herr Bruno Geisenberg, Meyerbeerstraße 10. — Männer-Tumabteilung: Hal'enabend jeden Donnerstag von 8 bis 10 Uhr, Große Hamburger Straße 27, unter Leitung von Herrn Sportlehrer Scheinessohn. Vorsitzender: Herr Georg Freund, Alte Jakobstraße 125. — Hockey-Abteilung: Vorsitzender: Herr Fritz ulaßner, Linienstraße 87. — Wandergruppe: Anschrift: Herr Alfred Korn, Wilmersdorf, Helmstedter Straße 11. — Damen- Sportabteilung: Hallenabend jeden Montag von 8 bis 10 Uhr in der Steglitzer Str. 29. Leitung: Sportlehrerin Fräulein Henoch, Vorsitzende; Frau Paula Berne, Berlin 017, Beymestr. 29. ■“* Damen-Gymiiastik-Abteilung (Schöncberg): Hallenabend jeden Mittwoch von 8 bis 10 Uhr, Schöneberg, Apostel-Paulusstr. 11 (am Wartburgplatz), unter Leitung von Fräulein Helene Oelsner, Magdeburger Straße 13. Geschäftliche Mitteilungen Jüdische Gastspiele in Berlin. Im Walinertheater gastieren zurzeit die berühmte Soubrette Anna Lerner und der große Sänger und Schauspieler der jüdischen Bühne DavidSeidermann nach Rückkehr von ihrer erfolgreichen Nordamerika- Tournee. Näheres siehe Inserat. Unseren Lesern wird das CafdKutschers, Charlottenbürg, Bismarckstr. 109, am Schillertheater, bestens empfohlen. PaiBsilna-eruniiionifs (Keren Haiessofl) t. v. Berlin W 15, Meinekestraße 10. Bankkonto: Darmstädter und Nationslbank, Depos.-Kasse 69, Kurfürstemlamm 52, Postscheckkonto: Berlin Nr, 104951. JOdUcheOastspieie imUlallnerTneater WMlnertheaterstraBe 35 Telephon KQnlgstadt 1145 Auftreten der berühmten Soubrette Anna Lerner und des berühmten Schauspielers und Sängers David Seldermann (der jüdische Caruso) am Sonnabend, den 1, Oktober, 8V4 Uhr Dyckele Bieter Montag, den 3. Oktober General Awner (האשת וזיעה) Operette In Vorbereitung Die rumänische Hochselt Preise der Plätze von Mk. 1.50—5.—. Vorverkauf von 11—2 und von 6 Uhr ab Ihre Krawalle Ist Ihre Visitenkarte! in Verbindung mit Ihrem Hemd schafft sie das Bild vornehmer Eleganz. Nur direkter Sink auf und eigene Fabrikation ermöglichen diese Preise; Moderne Krawatten . . . reine Seide 3t95, 1 Popelin-Oberhemd . a . » . . orig־, englisch ״Hemden matz" Martln-luthsr-Sirasss 5 / Potsdamer Strasse 60 PrledelcNttrasfte 179 Ecke Taubenstrasse

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